Kategorie: AktuelleNEWS

NIGHT of SCIENCE – diesmal digital

Diese Nacht sollte man nicht verpassen: Am Freitag, 19. Juni, ab 17 Uhr findet die 15. NIGHT OF SCIENCE statt, aufgrund der Corona-Beschränkungen diesmal digital. Mit Vorträgen, Experimenten, Führungen – garantiert lehrreich, spannend und unterhaltsam. Auch das Gymnasium Riedberg würde sich freuen, wenn viele Schülerinnen und Schüler virtuell teilnehmen.

Ausfallen lassen oder verschieben wollten die studentischen Organisatoren die NIGHT OF SCIENCE auf keinen Fall – „das können wir unseren vielen Fans nicht antun“, betont Sepas Sarawi, 1. Vorsitzender des Night of Science e. V. Nur kann in diesem Jahr die lange Nacht der Wissenschaft Corona-bedingt nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. „Wir möchten die Besucherinnen und Besucher in Zeiten der Pandemie keiner Gefahr aussetzen.“ Man hat stattdessen den Sprung vom Campus Riedberg der Goethe-Universität in den virtuellen Raum gewagt. Auf die Beine gestellt wurde wieder unter Hochdruck ein spannendes Programm mit Vorträgen, Experimenten und Führungen. Ab Mitternacht gibt es auf der Website ein Best-of vergangener Nächte.

Eröffnungsvortrag zum aktuellen Thema „Genetische Information als Arzneimittel“

Mit 10.000 Besucherinnen und Besuchern zählt die NIGHT OF SCIENCE (NoS) wohl zu den beliebtesten Veranstaltungen dieser Art. Studierende verschiedener Fachbereiche planen, organisieren und betreuen ehrenamtlich bereits zum 15. Mal die lange Nacht der Wissenschaft. Sepas Sarawi verspricht, dass es auch im virtuellen Modus ebenso unterhaltsame wie lehrreiche Vorträge und Experimente geben wird. Bei den Online-Führungen können Orte wie der Wissenschaftsgarten oder Labore aufgesucht werden. Der Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Christian Buchholz vom Paul-Ehrlich-Institut. Bei seinem Thema „Genetische Information als Arzneimittel: Erbkrankheiten, Krebs und Impfstoffe“ wird Buchholz natürlich auch auf die Corona-Pandemie eingehen.

Zwar wird die Nacht wahrscheinlich etwas kürzer als im Präsenzbetrieb, aber dafür gibt es ab Mitternacht ein Best-of der vergangenen Highlights. Sarawi freut sich über die Treue zur NoS seitens vieler Sponsoren, aber auch über die Unterstützung durch das Hochschulrechenzentrum (HRZ), Medientechnik und Riedberg TV. In einem Online-Shop wird es ferner die bei vielen Fans so beliebten Merchandising-Produkte geben.

Auch in einer Mitteilung des Gymnasiums Riedberg an alle Schülerinnen und Schüler heißt es: „Wir würden uns freuen, wenn wieder viele GRBler an dieser tollen Veranstaltung der Goethe-Uni Frankfurt teilnehmen.“

Website der NIGHT OF SCIENCE, mit dem kompletten Programm: https://www.nightofscience.de

Foto: NIGHT OF SCIENCE / Goethe-Universität

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Physiker entwickeln weltweite Corona-Datenbank

Corona Virus

An Daten zu Corona-Verläufen weltweit mangelt es nicht. Wer aber selbst aktiv Länder vergleichen und Fall- und Todeszahlen in Beziehung bringen möchte, kann sich jetzt mit wenigen Klicks einen Überblick verschaffen – und dabei überraschende Erkenntnisse gewinnen. Das ist einer neuen Corona-Datenbank von Physikern der Goethe-Universität am Campus Riedberg zu verdanken, von der Forscher, Studenten, aber auch Schüler für Referate profitieren können.

Der neue Web-Service „Goethe Interactive Covid-19 Analyzer“, den Fabian Schubert in der Arbeitsgruppe für die Theorie komplexer Systeme am Institut für Theoretische Physik neben seiner Doktorarbeit entwickelt hat, ist einfach zu handhaben: Die „Goethe Interactive Covid-19 Analyzer“-Webseite aufrufen, die Länder und gesuchten Fallzahlen anklicken und die Kurven übereinander schieben. Deckungsgleich? Die Antwort ist sofort sichtbar. Entsprechend lassen sich – je nach individueller Fragestellung – tägliche Fall- und Todeszahlen oder die Gesamtzahl infizierter oder verstorbener Personen miteinander abgleichen. Die zugrunde liegenden Daten für die Länder von A wie Afghanistan bis Z wie Zimbabwe liefern die bekannten Covid-19-Datenbanken des „European Center for Disease Control“ und des „Johns Hopkins Center For Systems Science and Engineering“.

„Mit unserem interaktiven Tool können sich Forscher, Journalisten und andere Interessierte schnell einen Überblick über Ausbruchsverläufe verschaffen“, erklärt Prof. Dr. Claudius Gros, der selbst am Institut für Theoretische Physik an der Modellierung von Covid-19-Ausbrüchen forscht und der als Schuberts Doktorvater das Service-Tool angeregt hat. Dabei können die Nutzer des Tools auf Zusammenhänge stoßen, die Anregungen für weitere Forschungen zu epidemischen Verläufen geben.

Überraschend fand Gros etwa, dass die skalierten Verlaufskurven der Fallzahlen aus Deutschland und Spanien „fast identisch sind, obwohl die beiden Länder deutlich unterschiedliche Lockdown-Maßnahmen verfolgt haben“. Auch auf die ungeklärte Frage nach der Dunkelziffer von Corona-Infizierten gäbe es interessante Hinweise. Für Italien entspricht die skalierte Kurve der Covid-19-Infizierten der Kurve der Verstorbenen, wenn man die täglichen Fallzahlen der Gesamtzahl von Erkrankten bzw. Toten zuordnet. „Dies gibt einen Hinweis darauf, dass sich die Dunkelziffer möglicherweise über den Verlauf des Ausbruchs nicht wesentlich geändert hat – obwohl zunehmend mehr getestet wurde.“

Der „Goethe Interactive Covid-19 Analyzer“ vom Institut für Theoretische Physik bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, das vorhandene Datenmaterial per Mausklick zu kombinieren. „Die Seite ist erst seit wenigen Tagen freigeschaltet“, erklärt Gros. Deshalb wird es sich erst noch zeigen, wie vielen Forschern und interessierten Privatpersonen das neue Analyse-Tool dienen wird. Erste Wissenschaftler haben allerdings schon Interesse bekundet. „Für studentische Anschlussarbeiten und Doktorarbeiten, die es bald zu Covid-19 geben wird, ist die Web-Seite aber in jedem Fall nützlich“, ist sich der Theoretische Physiker sicher. „Oder auch für Schüler, die ein Referat über Corona anfertigen wollen.“

Gehostet wird das neue Analyse-Tool auf dem Webserver des Instituts für Theoretische Physik, vom dem der notwendige Support unbürokratisch zur Verfügung gestellt wurde.

Webseite: Goethe Interactive Covid-19 Analyzer: https://itp.uni-frankfurt.de/covid-19

Foto: CDC on Unsplash

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„Kontaktsport“ ist wieder bis zehn Personen erlaubt

Markierung auf Rasen

Jetzt kann der Ball (fast) wieder richtig rollen: Ab sofort ist in Hessen wieder „Kontaktsport“ mit bis zu zehn Personen erlaubt. Das hat der Landessportbund bekanntgegeben.

Am Dienstag hat die Hessische Landesregierung neue Anpassungen der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus verabschiedet, die bis zum 16. August 2020 gilt. Ab dem 11. Juni, also seit gestern, werden auch die für den Sport geltenden Regelungen an die allgemeinen Kontaktbeschränkungen des Landes Hessen angeglichen. Demnach darf Kontaktsport unter Beachtung der Hygieneregeln mit bis zu zehn Personen durchgeführt werden. 

Konkret heißt das: Ab sofort ist neben dem bereits vorher erlaubten Trainings- auch ein Wettkampfbetrieb auf Sportanlagen (im Freien und in Hallen) wieder möglich, sofern dabei bestimmte Vorgaben eingehalten werden. „Vorrausetzung ist, dass der Sport alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes stattfindet“, heißt es auf der Homepage des Landessportbundes. Bei größeren Gruppen muss gewährleistet sein, dass die Unterschreitung der Abstandsregel der oben genannten Systematik Rechnung trägt.

Auch Ferienangebote von Sportvereinen sind jetzt möglich

So können zum Beispiel 30 Personen im Rahmen einer gemeinsamen Trainingseinheit joggen gehen, wenn die jeweiligen Trainingsgruppen, die den Mindestabstand von 1,5 Metern unterschreiten, maximal zehn Personen umfassen. Gleiches gilt für das Training von Spielsportarten, aber auch für Ferienangebote von Sportvereinen oder anderen Anbietern. Die gleiche Systematik gilt für den Wettkampfbetrieb.

Der Trainingsbetrieb auf Sportanlagen findet weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit, auch der Zutritt muss geregelt erfolgen und nur die persönliche Sportbekleidung und Sportausrüstung darf verwendet werden.

Foto: Sandro Schuh on Unsplash.com

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Schüler wollen gut geregelten Unterricht

Oberbürgermeister Peter Feldmann hat das Riedberg-Gymnasium besucht, um sich im Gespräch mit den Schülern und ihren Lehrern über die aktuellen und vom Coronavirus geprägten Unterrichtsbedingungen zu informieren.

„Ich weiß um Euer Bedürfnis nach gemeinschaftlichem Lernen. Deshalb ist es gut, dass der Schulbetrieb wieder aufgenommen wurde. Mich interessiert aber auch, wie hat es in der Zeit des Homeschoolings geklappt und wie lässt sich das Homeschooling aus Eurer Sicht verbessern? Habt Ihr das als Notfallprogramm erlebt oder als gleichwertigen Ersatz für den Unterricht“, fragte der Oberbürgermeister die anwesenden Schüler.

Die Probleme bei „Homeschooling“

Nach Auskunft der Gymnasiasten hat der Unterricht via Videokonferenzen vor allem in Leistungskursen gut funktioniert. In Grundkursen habe es jedoch, ähnlich wie im physischen Unterricht, mitunter Störungen gegeben. Auch fielen die Kompetenzen der Lehrkräfte in Sachen Digitalisierung sehr unterschiedlich aus. Zudem sei es auch für gut ausgestattete Haushalte von den technischen Voraussetzungen her schwierig: „Wenn die gesamte Familie im Homeoffice und Homeschooling arbeitet, werden die Geräte mitunter knapp“, berichtete eine Schülerin.

Im Gespräch mit den Schülern bestätigte sich zudem die Vermutung des Oberbürgermeisters, dass es beim Heimunterricht mitunter schwierig sei, sich auf Lerninhalte zu fokussieren, da sich das Gehirn im „Ferienmodus“, befinde, wie es ein Schüler ausdrückte. Besonders groß sei dieses Problem nach den Osterferien gewesen. „Um sich dennoch auf die Inhalte zu konzentrieren, ist große Disziplin erforderlich, da es keine Abgabepflicht bei Aufgaben gab und man somit auch keine Konsequenzen zu befürchten hatte“, erklärte ein Schüler.

Digital-Unterricht: Schüler fühlen sich wie „Versuchskaninchen“

Darüber hinaus berichteten die Schüler, dass sie sich durch die jähe Unterbrechung des Unterrichts und die vorrangige Bekämpfung des Coronavirus mitunter wie „Versuchskaninchen“ gefühlt hätten. Ein großes Problem beim digitalen Unterricht sei gewesen, dass sich manche Lehrer nicht untereinander abgesprochen hätten und es somit zu zeitgleich stattfindenden Videokonferenzen gekommen sei. Zurück in der Schule habe sich während des Präsenzunterrichts rasch herausgestellt, dass Sicherheitsmaßnahmen und Abstandsregeln nicht immer eingehalten werden konnten.

Mit Vorsicht zurück in die Normalität…

Als Fazit äußerten die Schüler den Wunsch, grundsätzlich zu Normalität zurückzukehren. Dennoch habe die gebotene Vorsicht stets höchste Priorität. Einig war man sich in der Forderung, dass eine Rückkehr zur schulischen Normalität mehr Gewicht bei den Entscheidungen der Bundes- und Landespolitik haben müsse. „Fast alle Schüler sind dafür, die Schulen nicht vor Sommerferien wieder für den Regelbetrieb zu öffnen. Die Situation nach den Ferien wird natürlich anders sein, wie, wissen wir noch nicht genau. Aber ich weiß, dass Schüler wie auch Lehrer verlässliche Aussagen von der Politik brauchen, um eine gute Lösungen für einen möglichen Neustart nach den Schulferien zu finden“, sagte Feldmann.

Der Oberbürgermeister hält es für möglich, dass Homeschooling aufgrund der digitalen Entwicklung für künftige Schülergenerationen immer wichtiger werden könne, weshalb Stadträtin Sylvia Weber hier ein millionenschweres Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht habe. Hierfür sei es allerdings schon jetzt erforderlich, nicht nur in die nötige technische Infrastruktur sondern auch in die entsprechende Ausbildung der Lehrer zu investieren. Am Dienstag, 16. Juni, wird Feldmann seine im Riedberg-Gymnasium gewonnenen Erkenntnisse in einem Gespräch mit Vertretern des Stadtschülerrates vertiefen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foro: Archiv

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Erster Erfolg für die Bikepark-Petition

Die erste Hürde ist geschafft: Nur eine Woche nach dem Start der Online-Petition für einen Bikepark für ältere Kids und Jugendliche am Riedberg war die erforderliche Zahl an Unterstützern erreicht. Schüler wollen die Petition im Rahmen der nächsten Ortsbeiratssitzung symbolisch übergeben – und bis dahin weiter Unterschriften sammeln.

„Ich habe jeden Tag nachgesehen, wie die Zahlen hochgingen“, erzählt Anton (11) begeistert, der in der schulfreien Corona-Auszeit die Idee entwickelt hat und gemeinsam mit seiner Schwester und Freund Alexander vorantreibt. Inzwischen wurde er schon von einem Lehrer gefragt, ob er über sein Engagement und das Projekt berichten könnte. Auch in seiner alten Schule, der Grundschule Riedberg, wies die Leiterin der Nachmittagsbetreuung Eltern explizit darauf hin, und die vielen, teils auch längeren Kommentare von Unterstützern auf openpetition.de „geben uns ein gutes Gefühl, dass wir hier einen Nerv treffen und es den dringenden Bedarf nach mehr Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche gibt“, sagt seine Mutter.

20 Spielplätze – aber kaum Raum für ältere Kids und Jugendliche

Im jüngsten Stadtteil Frankfurts gibt es rund 20 Spielplätze  – aber kaum Raum für ältere Kids, deren Zahl seit Jahren steigt. Das Problem ist bekannt, geändert hat sich bislang wenig. Wenn man Anton und seine Freunde nach den vielen schönen Spielplätzen am Riedberg fragt, lautet die Antwort: „Die sind für uns doch langweilig.“ Zocken am Handy ist es irgendwann auch.

Natürlich kommt hinzu, dass sie begeisterte Biker sind, die am liebsten so oft wie möglich die großen Parks in Bad Vilbel oder am Feldberg besuchen würden, was ohne Eltern und Auto nicht machbar ist. Doch schon einige Trails und Rampen am Riedberg würden genügen, das Gelände im Stadtteil wäre nahezu ideal. Übersetzt in Amtsdeutsch heißt das: Ein Bikepark biete die Möglichkeit, dass „die Kinder zeitlich ungebunden und sportlich aktiv sein können“. Bei geringen Lärmemissionen und überschaubaren Kosten, weil in erster Linie nur Erde bewegt werden muss.

Die Petition „Bikepark am Riedberg – mehr Raum für Jugendliche“ benötigte 260 Unterstützer – diese Zahl war bereits nach einer Woche erreicht. Aktuell gibt es 309 Unterschriften aus Riedberg und Kalbach, über 400 insgesamt. „Deshalb haben wir uns entschieden, die Petition nicht, wie anfangs geplant, zwei Monate laufen zu lassen, sondern nur bis einschließlich Mittwoch, 17. Juni“, so Antons Mutter. Die Kids wollen in den nächsten Tagen noch weiter Unterschriften sammeln, um ihrer Initiative noch mehr Nachdruck zu verleihen.

Drei Anträge im Ortsbeirat zum Thema Bikepark

Im Grünflächenamt haben Anton und seine Eltern bereits angefragt, welche Flächen theoretisch für einen Bikepark genutzt werden könnten. In der nächsten Sitzung des Ortsbeirates gibt es Anträge von der SPD, der FDP und von den Grünen zum Thema Bikepark, auch deshalb wollen die Schüler die erfolgreiche Petition kurz vor oder am Anfang der Sitzung symbolisch übergeben.

Andere Ortsbeiratsmitglieder haben die Bikepark-Initiatoren bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass eine Realisierung „mindestens drei Jahre“ dauern würde und es große Hürden gibt. Denn ein Großteil der noch verbliebenen Flächen am Riedberg sind Landschaftsschutzgebiet oder so genannte Ausgleichsflächen und kommen somit nicht in Frage.

Es könnte also sein, dass Anton gar nicht mehr oder kaum noch von seinem Lieblingsprojekt profitiert, falls eines Tages grünes Licht von der Stadt kommen sollte. Er will trotzdem dafür kämpfen.

Parallel zur Bikepark-Initiative setzen sich andere Schüler seit mehr als einem Jahr für einen Skatepark im Stadtteil ein. Aus dem gleichen Grund wie Anton, „damit sich am Riedberg für Kinder und Jugendliche endlich etwas ändert“.

***

Die Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg findet am Freitag, 19. Juni, um 20 Uhr im Bürgerhaus Nordweststadt, Nidaforum 2, statt. Aufgrund der Corona-Richtlinien ist die Zahl der Zuhörer/ Gäste beschränkt. Informationen zur Tagesordnung unter https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27TO-O-12%27

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Gymnasium hat jetzt eine 100-Meter-Bahn

Das Gymnasium Riedberg hat ab sofort eine Laufbahn und eine Weitsprunganlage, die für den Unterricht genutzt werden können. Das ist auch dem Engagement des Fördervereins der Schule zu verdanken. 

Es klingt wie ein Schildbürgerstreich. Vor rund sieben Jahren konnte das Gymnasium Riedberg in den Neubau in der Friedrich-Dessauer-Straße ziehen. Neben Schule und Turnhalle wurde aufwändig eine Laufbahn plus Weitsprunganlage geplant und gebaut. Allerdings keine übliche Tartanbahn, sondern mit einem Belag aus Asphalt. Mit der Folge, dass die einzige 100-Meter-Bahn im Stadtteil nicht für den Schulsport genutzt werden konnte.

Stadt übernimmt Kosten für den Austausch des Belages

Da ein Gutachten die mangelnde Eignung des vorherigen Belages für den Sport feststellt und der Bedarf anerkannt wurde, hat die Stadt Frankfurt die Kosten für den Austausch des Belages übernommen. Dadurch ist eine Finanzierung durch den Förderverein des Gymnasiums nicht mehr notwendig. „Diese fantastische Nachricht freut uns über alle Maßen, da wir die freigewordenen Mittel nun für andere wichtige Projekte an unserer Schule verwenden können“, heißt es in einer Mitteilung an die Schulgemeinde.

Die Sanierung der Lauf- und Weitsprunganlage ist ein „Herzensprojekt“ des Fördervereins, für das sich die Eltern jahrelang eingesetzt haben und wofür Spenden gesammelt wurden. Nachdem im Mai noch einige Restarbeiten erledigt werden mussten, konnte zwischenzeitlich die Abnahme der Laufbahn erfolgen. Ab sofort ist die Anlage für den Sportunterricht nutzbar.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen kann aktuell noch keine offizielle Übergabe an die Schülerinnen und Schüler erfolgen. Das soll baldmöglichst nachgeholt werden.

Foto: MAINRiedberg

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Grundschulen öffnen für alle ab 22. Juni – Kitas ab 6. Juli

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) teilte heute in einer Pressekonferenz mit, dass noch vor den Sommerferien alle Grundschüler in ihre Klassen zurückkehren sollen – und das täglich.

Man wolle Regelbetrieb ab 22. Juni von 8 bis 13 Uhr und nach Möglichkeit eine Mittagsbetreuung bis 14.30 Uhr anbieten. Das gelte für alle Kinder, deren Eltern sie in den Präsenzunterricht geben möchten.

„Die allgemeine Corona-Infektionslage, neue medizinische Erkenntnisse und positive Rückmeldungen aus den Schulen haben uns dazu bewogen, weitere Lockerungsschritte für junge Familien in ganz Hessen in Angriff zu nehmen“, erklärte Kultusminister Alexander Lorz. „Ab dem 22. Juni – und damit noch vor den Sommerferien – können Grundschülerinnen und Grundschüler wieder an fünf Tagen in der Woche in die Schule gehen.“

Die zurückliegende Zeit sei vor allem für die Jüngsten und ihre Eltern herausfordernd gewesen, und die Rückkehr zum Präsenzunterricht an ein oder zwei Tagen habe nicht für alle Familien die erhoffte Entlastung gebracht, so Lorz. Seit voriger Woche hatten die Grundschüler lediglich sechs Stunden Unterricht in geteilten Klassen. Der Rest lief über so genanntes „Homeschooling“.

Über Öffnung der weiterführenden Schulen wird im August entschieden

An den weiterführenden Schulen wird der „eingeschränkte Präsenzunterricht“ bis zu den Sommerferien fortgeführt. De facto bedeutet das, dass die meisten Schülerinnen und Schüler nur ein bis zwei Mal pro Woche Schule haben und ansonsten. Über eine komplette Öffnung der weiterführenden Schulen nach den Sommerferien soll voraussichtlich erst im August entschieden werden.

Kitas sollen komplett ab 6. Juli öffnen

Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat mitgeteilt, dass das Land die Kitas ab 6. Juli nach dann fast vier Monaten Corona-Pause wieder vollständig öffnet. Das wäre in manchen Einrichtungen noch vor den Sommerferien, die in Kitas meist zwei bis drei Wochen dauern.

Photo by Kuanish Reymbaev on Unsplash

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Mundschutz-Pflicht auch am Flughafen

Nachdem die Reisewarnung für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, für Schengen-assoziierte Staaten und für das Vereinigte Königreich ab Mitte Juni aufgehoben und durch individuelle, landesspezifische Reisehinweise ersetzt wird, wird es wieder mehr Flugverkehr geben. „Mit den steigenden Passagierzahlen ist für bestimmte Bereiche des Flughafens ein Mindestabstand nicht einzuhalten, die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist deshalb unumgänglich“, erklärt Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Für den Flughafen Frankfurt hat das Gesundheitsamt Frankfurt als zuständige Behörde deshalb seit Dienstag, 9. Juni, innerhalb aller Terminalbereiche zunächst für drei Monate eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet. Diese Verpflichtung gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Für Mitarbeiter der Fraport ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entbehrlich, soweit andere Schutzmaßnahmen, wie Trennvorrichtungen, gewährleistet sind. „Die Anordnung der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist neben dem Hygienekonzept der Fraport zum jetzigen Zeitpunkt eine notwendige Maßnahme, um die Infektionszahlen weiterhin auf einem niedrigen Niveau halten zu können“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes Prof. René Gottschalk.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist jede Bedeckung vor Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern.

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by Mika Baumeister on Unsplash.com

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Neues Netzwerk für Selbständige startet im Herbst

Das Projekt ist neu und ambitioniert, doch der Kick-off muss leider verschoben werden: Das neue Netzwerk business@riedberg sollte mit dem ersten Treffen am Montag, 15. Juni, starten, „das ist wegen der immer noch geltenden Corona-Beschränkungen leider nicht möglich“, erklären die InitiatorInnen. Jetzt plant man einen Termin nach den Sommerferien. Sobald dieser feststeht, wird MAINRiedberg darüber berichten.

„Wir haben von Anfang an so viel positives Feedback für unser neues Netzwerk für Selbständige und Freiberufler erhalten und haben bis zuletzt gehofft, dass es doch noch klappt. Doch das ist unter den gegebenen Umständen und den Beschränkungen für Versammlungen derzeit nicht realistisch“, sagt das Gründungs-Team um Claudia Tascher, Paulus Birker, Katja Markert, Claudia Detsch und Judith McCrory, die als Persönlichkeits-Coach, Datenschutz-Expertin, in IT, Marketing, Design und Journalismus arbeiten.

Der Kick-off für das Netzwerk sollte in den Räumen des Familienzentrums Billabong stattfinden, die Veröffentlichung und Einladung an alle Interessierten war bereits raus – jetzt soll möglichst bald ein neuer Termin nach den Sommerferien festgelegt werden, wenn es voraussichtlich weitere Corona-Lockerungen gibt. „Und bis dahin werden wir noch mehr Energie in unser Konzept und die neue Homepage stecken“, so die InitiatorInnen.

Das ist business@riedberg

Gerade in unserem Stadtteil, der Sammelpunkt für Menschen aus aller Welt und mit verschiedensten Professionen ist, ist der Anteil an gut ausgebildeten Freiberuflern und Selbständigen hoch. Der Bekanntheitsgrad aber gering. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, welche Ressourcen es hier gibt und die Kräfte bündeln“, ist das Ziel der Netzwerker. Einerseits will man eine Plattform fürs „Networking“ bieten, andererseits aber die Möglichkeit schaffen, sich und sein Unternehmen zu präsentieren und somit neue Kunden zu gewinnen. Ziel ist „eine Win-win-Situation für alle“. Mit Wirkung über die Stadtteilgrenzen, gerne über die Stadt Frankfurt hinaus.

Das neue Netzwerk soll unter dem Namen business@riedberg firmieren. Zentraler Faktor wird eine Homepage mit Informationen und Links zu den Mitgliedern und deren Tätigkeitsfeld. MAINRiedberg und das Familienzentrum Billabong wollen „dieses Baby zum Laufen bringen“ und die Entwicklung begleiten. Die Koordination übernehmen dann Datenschutz-Expertin Claudia Tascher und Persönlichkeitscoach Paulus Birker.

Die Treffen sollen ab Herbst regelmäßig stattfinden. Es gibt bisher die Idee, dass sich jeweils zwei bis drei Selbstständige vorstellen und Fragen beantworten, gemütlicher Austausch am Ende inklusive. Aber auch, dass man regelmäßig Themen wie Finanzen oder Marketing in den Fokus rückt und Workshops dazu organisiert. „Unser Ziel ist, dass jeder sich einbringen kann. Nur so kann unser Netzwerk wachsen.“

Schnell könnten sich Synergien ergeben, die derzeit noch gar nicht absehbar sind. Etwa, dass auf diesem Weg Selbständige zusammenfinden, die bei Aufträgen miteinander arbeiten oder Co-Working-Spaces teilen. „Womöglich brauchen wir einen längeren Atem“, sagen die InitiatorInnen. „Aber wir sind uns sicher: Dieses Netzwerk hat enormes Potential!“ Auch wer nebenberuflich tätig ist oder Ideen für den Weg in die Selbstständigkeit sucht, ist herzlich willkommen.

Wer aktuelle Informationen zu den neuen Terminen haben möchte, kann sich bereits jetzt unter info@business-riedberg.de anmelden. Die Homepage business-riedberg.de ist freigestaltet, wird aber noch vervollständigt.

Grafik: Katja Markert

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Fashion Week goes Frankfurt

Bye, bye, Berlin! Die Bundeshauptstadt hat eine der wichtigsten Modemessen Europas an die Mainmetropole verloren. Sommer 2021 ist der Kick-Off für die „Frankfurt Fashion Week“. Nach dem Verlust der IAA gilt das als großer Erfolg.

Für die neue Fashion Week Frankfurt haben sich der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände – die Messe Frankfurt – und der Veranstalter Europas größter Modemesse, die Premium Group, als Initiatoren sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen als Gastgeber zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie in Frankfurt am Main „ein vollkommen neues Ecosystem für Tradeshows, Konferenzen, Runways und Events“ für Professionals und Konsumenten schaffen.

Frankfurt soll „Hotspot“ der Modeszene werden

„Damit wird die Wirtschaftsmetropole Frankfurt zum neuen Hotspot der
Fashion- und Lifestyleszene und zur neuen internationalen Fashionmetropole. Die Realisierung einer Frankfurt Fashion Week bietet für die Stadt Frankfurt eine einmalige und internationale wirtschaftliche Chance. Wir rechnen mit einer Umwegrentabilität von über 200 Millionen Euro pro Jahr für unsere Heimatstadt und die Region“, betonte Oberbürgermeister Peter Feldmann gestern. „Hotellerie, Gastronomie und Transport werden dadurch massiv angekurbelt. Frankfurt war immer stilprägend für Kunst, Architektur, Design und bekannt für seine einmalige Club-, Bar- und Restaurant-Szene. Durch die neue Frankfurt Fashion Week steigt jetzt auch unsere Strahlkraft als internationaler Fashionstandort.“ Man will das Thema Mode und Design in die Stadt tragen und mit eigenen Veranstaltungen ergänzen.

„Diese besondere Messe für Frankfurt am Main zu sichern, ist eine große Chance, um unser Image national und weltweit zu stärken. Die Stadt ist bereit dazu, die notwendigen Mittel in den nächsten Jahren aufzubringen, um den Menschen aus Nah und Fern zu zeigen, dass Frankfurt genau der kreative Ort ist, wo die Fashion Week reinpasst und dazugehört“, ergänzt Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker. Er hatte zusammen mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank die Entwicklungsmöglichkeiten der Fashion Week in Frankfurt aufgezeigt.

Modeschau auf der Zeil, Runway auf dem Eisernen Steg…

„Eine Modeschau auf unserer umsatzstarken Einkaufsmeile Zeil, ein Runway auf dem Eisernen Steg, Streetwear im bei Skatern beliebten Hafenpark – in der innovativen,dynamischen und weltoffenen Mainmetropole heißen alle die Fashion Week herzlich willkommen“, sagte Wirtschaftsdezernent Frank.

Photo by Flaunter on Unsplash

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