Kategorie: AktuelleNEWS

Bücher-Flohmarkt in der Kinderbücherei

Lesespaß auch in den Herbstferien und trotz Corona: Voller Freude macht die Kinderbücherei Kalbach auf die erste Veranstaltung nach dem Lockdown aufmerksam – auf einen Bücher-Flohmarkt während der Öffnungszeiten. Auch am Dienstag, 13. Oktober.

„Wir bieten parallel zur Bücherei-Öffnung einen Bücher-Flohmarkt im Alten Rathaus an. Gegen Spende für den Kinderverein findet Ihr dort Schätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren, tolle Bilderbücher, Erstlesebücher, Kinderromane, Weihnachts- & Sachbücher, CDs und vieles mehr“, heißt es in einer Mitteilung des Kindervereins Kalbach.

Selbstverständlich gilt weiterhin unser Hygienekonzept, daher darf der Flohmarkt-Raum immer nur von maximal einer Familie betreten werden. Um jedem die Möglichkeit zu geben in Ruhe zu stöbern, läuft der Flohmarkt bis Samstag, den 31.10.2020.

Ab sofort regulieren wird der Zutritt über ein „Einkaufskorb-System“  geregelt. Am Treppenaufgang stehen zwei blaue Einkaufskörbe bereit. Der erste Stock darf nur noch mit einem der Körbe (pro Familie einer) betreten werden. Ist kein Korb mehr verfügbar, haben ist die maximale Personenanzahl erreicht und man muss sich einen Moment gedulden. Nach wie vor gilt die Beschränkung der Aufenthaltszeit in der Bücherei auf 10 Minuten, daher beträgt auch die maximale Wartezeit nur 10 Minuten.

Absage der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg 2020

Schweren Herzens hat sich der Vorstand des Kindervereins Kalbach dazu entschlossen, die Kinderbuchmesse 2020 abzusagen. Die momentane Corona-Situation und die Unsicherheit darüber, wie sich die Zahlen entwickeln werden, lassen leider keine andere Wahl. Wie die Verleihung der Kalbacher Klapperschlange nun stattfindet, wird demnächst auf der Website kinderverein-kalbach.de veröffentlicht

Auch in den Herbstferien ist die Bücherei Dienstag Nachmittag geöffnet

Achtung: In den Herbstferien ist die Bücherei nur am Dienstag, 13.10. von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Falls das Rückgabedatum in der Urlaubszeit der kleinen Leserinnen und Leser liegt, kann man die Medien telefonisch unter 0159/03614600 (nur zu den Öffnungszeiten) oder online verlängern.

Die Kalbacher Klapperschlange wurde verlängert und endet nun am Freitag, den 16.10.2020. Jetzt ist also Lese-Endspurt für die Bewertungen der Kinder-Jury!

Weitere informationen zur Kinderbücherei, Kinderbuchmesse und zum Kinderbuchpreis „Kalbacher Klapperschlange“ unter kinderverein-kalbach.de

Foto: Kinderverein Kalbach

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Riedberger Start-Up für Gründerpreis nominiert

Herzlichen Glückwunsch bereits vorab! Luwam Tecle-Debesay, Gründerin des Start-Ups „Die Backhelden“, gehört zu den fünf diesjährigen Finalisten des Frankfurter Gründerpreises, der am 26. Oktober um 19 Uhr verliehen wird und live auf YouTube zu sehen ist.  

„Oh cool..“ – das war die erste Reaktion der ehemaligen Lean & CSR Managerin, Zweifach-Mama und vor allem „Backheldin“, die seit 2019 Backboxen für beeindruckende Torten zum Selbermachen zusammenstellt und längst quer durch Deutschland und darüber hinaus verschickt. Die Idee klingt wunderbar einfach, ist genial für alle im Dauer-Stress zwischen Job, Kids und Haushalt und auch für Back-Anfänger mit wenig Erfahrung und Lust auf tolle Kreationen.

Luwam Tecle-Debesay wohnt mit Familie am Riedberg. Mit ihrem Start-Up ist sie in die nur wenige Minuten entfernte Heddernheimer Landstraße gezogen, „denn wir brauchten einfach mehr Platz.“ Wir – dazu gehört inzwischen auch ihr Bruder und Geschäftspartner Joel Tecle, der ebenfalls der Preisverleihung entgegenfiebert.

Das sind die anderen Finalisten der Förderpreises

Nach einem zweistufigen Bewerbungsverfahren konnten sich 2020 außerdem noch die jungen Unternehmen „Die Auffüllerei“, „Lithium Designers“, „raumvonwert“ und „Zemuye“ vor der Jury durchsetzen. Die Preisverleihung findet am Montag, 26. Oktober, um 19 Uhr, im Kaisersaal des Römers statt.

„Der Frankfurter Gründerpreis hat einen besonders hohen Stellenwert in unserer Startup- und Gründerlandschaft. Wer mit dem Frankfurter Gründerpreis ausgezeichnet wurde, ist mit einem Qualitätssiegel geadelt. So freuen wir uns auch bei der 20. Ausrichtung dieses spannenden Wettbewerbs über ein qualitativ starkes und breitgefächertes Bewerberfeld“, sagt Wirtschaftsezernent Markus Frank, der als damaliger Stadtverordneter eine treibende Kraft war den Preis, der 2001 zum ersten Mal verliehen wurde, ins Leben zu rufen.

Die Planung für die große Jubiläumsfeier zur 20. Preisverleihung musste zu Beginn des Jahres erst einmal ruhen. Abwarten mussten auch die Bewerber – auf Grund der Pandemie war plötzlich ungewiss, unter welchen Umständen die Jurysitzungen, Unternehmensbesuche und die Preisverleihung stattfinden können. „Wir sind sehr glücklich und stolz auf uns, trotzdem eine gute Lösung gefunden zu haben!“, freut sich Oliver Schwebel, Vorsitzender der Jury und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Statt wie regulär im Frühjahr wird der Frankfurter Gründerpreis 2020 im Herbst verliehen. „Nicht nur das Datum ist eine Premiere! Corona hat auch uns zum Umdenken gezwungen und wir haben die Chance ergriffen, flexible und digitale Wege zu gehen“, ergänzt Schwebel. Um die Hygiene- und Abstandregelungen einzuhalten, wird die Preisverleihung live aus dem Kaisersaal des Römers gesendet. Vor Ort wird ein kleineres Publikum sein – natürlich allen voran die Finalisten und ihre Begleitung oder Teams.

Die fünf Finalisten können bereits jetzt stolz sein, sich aus insgesamt 26 starken Einreichungen hervorgetan zu haben. Vor der Nominierung für das Finale wurden elf Unternehmen in der engeren Auswahl von der Jury vor Ort besucht und auf Herz und Nieren geprüft. „Die Qualität der Einreichungen ist wie in den letzten Jahren durchgehend sehr hoch. Es war eine Freude, so innovative, mutige und wettbewerbsstarke Frankfurter Unternehmen kennenzulernen!“, bestätigt Schwebel.

Besonders freuen sich Dezernent Frank und die Wirtschaftsförderung dieses Jahr über die vielen Bewerbungen aus den Branchen Handel und Kreativwirtschaft. „Grade in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten ist der Mut junger Unternehmensgründer nicht hoch genug zu bewerten“, betont der Stadtrat. Und das ist auch seit jeher das Ziel des Preises der Stadt: jungen Gründern Mut zum Unternehmertum zu machen.

Die Preisverleihung lässt sich live verfolgen unter http://bit.ly/frankfurtergruenderpreis2020 im Internet. Die Aufzeichnung der Veranstaltung wird auf dem Youtube-Kanal der Wirtschaftsförderung Frankfurt verfügbar sein.

Foto: diebackhelden.de

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Grüne Soße Gala startet wegen Sperrstunde früher

Grüne Soße trotz(t) Corona: Aufgrund der Entscheidung der Stadt Frankfurt, die Sperrstunde in der Gastronomie auf 23 Uhr festzulegen, beginnt die Grüne Soße Gala 2020 am Samstag bereits um 19 Uhr.

Der Grüne-Soße-Kult ist zum Glück nicht kleinzukriegen: Auch unter den erneut verschärften Corona-Maßnahmen kann am 10. Oktober die große Grüne Soße Gala stattfinden, im Frischezentrum in Kalbach und per Live-Stream in über 40 Frankfurter Gaststätten und Locations. Kabarettisten von Bodo Bach bis Maddin Schneider sind dabei. Und natürlich jede Menge Grüne Soße, die auf Wunsch sogar bis nach Hause geliefert wird. 

„Wir sind seit gestern Abend mit allen Verantwortlichen in Kontakt und haben nun die Entscheidung über den früheren Beginn getroffen. Wir bauen die Bühne im Frischezentrum für unseren „Sendesaal“ auf und müssen alle Teilnehmer – mit Live-Stream, Grüne Soße Box oder als Restaurantbesucher – informieren. Deshalb bitten wir Euch, uns in jeder Hinsicht zu unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung des Festival-Teams.

Seit 13 Jahren begeistert das Grüne Soße Festival viele Menschen aus Frankfurt, der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Mit einer einzigartigen Mischung aus Kultur und Comedy, Grüne-Soße-Contest und verrückten Events für alle. Mit über 5.000 verkauften Tickets waren die Veranstaltungen bereits Anfang des Jahres ausverkauft – dann kam Corona.

Mit Beginn der Pandemie war klar, dass es kein 8-tägiges Festival mit jeweils 650 Personen in einem Festivalzelt auf dem Frankfurter Roßmarkt und keine neue Jagd auf den Grüne-Soße-Weltrekord geben kann. So kämpft auch das Grüne Soße Festival ums Überleben, wie fast alle in der Kulturbranche. Aber genau deshalb versucht man auch, in Kooperation mit den Behörden das beinahe Unmögliche doch möglich zu machen und zumindest die wunderbar-verrückte und akribisch geplante Samstagabend-Gala zu retten.

Ob zuhause oder im Grüne-Soße-Restaurant: So sind Sie live dabei

Für Besucher in den rund 40 Festival-Locations gilt am Samstag: Einlass in die Restaurants ist ab 18.15 Uhr, die Show beginnt dann pünktlich um 19 Uhr, also eine Stunde früher als bisher geplant. Essen gibt es etwa 20.15 Uhr.

Das Moderatoren-Trio Anton Le Goff, Timo Becker und Hilde aus Bornheim versprechen eine unvergessliche Grüne Soße Gala…

…unter Einhaltung sämtlicher Corona-Vorschriften. Zum Mitmachen in über 40 Gaststätten oder von zuhause Fotos: MAINRiedberg

Für Streaming-Link-Besitzer und Grüne Soße Box-Besitzer gilt: Der Stream wird ab 18 Uhr freigeschaltet. Das Festival-Büro wird am Samstag besetzt sein, sollte es Probleme mit dem Link geben.

„Wir wussten, dass es Hindernisse gibt, wenn man es in einer solchen Zeit wagt. Also: Voran, wir freuen uns auf eine tolle Gala mit Euch allen! Jetzt erst recht!“, sagt das Festival-Team um die Schauspielerin und Kabarettistin Maja Wolff.

Weitere Informationen, Tickets und der Link zum Festival unter www.gruene-sosse-festival.de

Foto: Grüne Soße Festival

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Packstation am Lidl-Parkplatz möglich

Paketstation DHL

Endlich könnte es am Riedberg eine Packstation geben: Als wahrscheinlichster Standort gilt der Lidl-Parkplatz an der Kalbacher Höhe.

Schon seit 2011 bemüht sich der Ortsbeirat darum, dass am Riedberg mindestens eine Packstation für Päckchen und Pakete eingerichtet wird. Jetzt kommt endlich Bewegung in die Angelegenheit. Die Deutsche Post AG erklärte gegenüber dem Frankfurter Magistrat: „Der Discounter Lidl hat der Aufstellung einer Packstation am Markt zwischenzeitlich zugestimmt. Parallel wird von Lidl jetzt noch die Einverständniserklärung des Gebäudeeigentümers nachgefragt.‘‘

Das bedeutet: Noch sind nicht alle Fragen geklärt, aber ein Packstation beim Discounter an der Kalbacher Höhe rückt näher.

Als weitere mögliche Standorte galten bisher der Nelly-Sachs-Platz an der Endhaltestelle der U 8, ein Standort am Universitätsgelände oder auf dem Riedbergplatz. Diesbezüglich gibt es keine weiteren Informationen.

Die meisten Bewohner im Stadtteil sind berufstätig und haben keine Möglichkeit, ihre Pakete tagsüber persönlich in Empfang zu nehmen und müssen sie dann teils in der Postfiliale im Riedbergzentrum, im Mertonviertel oder in Kalbach abholen – oder in der Nachbarschaft den Sendungen „nachspüren“. Denn bisweilen werden von den Zustellern keine entsprechenden Hinweise hinterlassen.

Mit der Realisierung einer Packstation an einem zentralen Standort könnte ein nützlicher Service angeboten werden. Im Prinzip wäre bei aktuell mehr als 15.000 Einwohnern im Stadtteil aber schon der Bedarf nach mehr als einer Packstation da.

Foto: Deutsche Post DHL Group

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Sperrstunde, Alkoholverbot, Maskenpflicht: Das sind die neuen Corona-Regeln

Corona Virus

In den vergangenen sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen in Frankfurt bei 46,5. Damit steht Frankfurt kurz vor Erreichen der vierten Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen. Ab Freitag gelten deshalb  noch wesentlich striktere Corona-Regeln.

Folgende Maßnahmen gelten ab Freitag, 9. Oktober, bis Ende der kommenden Woche: Es wird eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr eingeführt. Im öffentlichen Raum wird der Konsum von Alkohol verboten. Das gilt für Plätze, Straßen und Grünflächen. In Einkaufspassagen und großen Einkaufsstraßen wird eine Maskenpflicht eingeführt. Eine genaue Übersicht der betroffenen Örtlichkeiten wird derzeit erarbeitet.

Begrenzungen bei privaten Feiern: höchstens 25 Teilnehmende in öffentlichen oder angemieteten Räumen. Für Feiern in privaten Räumen: dringende Empfehlung von maximal 10 Personen. Auch das Hygienekonzept für die Dippemess light, die geplanten Mini-Rummelplätze in der City unter dem Überbegriff „Herbst in der Stadt“, wird überarbeitet. 

Kommt die Maskenpflicht im Unterricht?

Das Angebot, dass sich städtisches Personal im Kita-Bereich kostenlos testen lassen kann, wird verlängert. Es wird auch geprüft, ob nach den Herbstferien analog zum Vorgehen Offenbachs eine Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen eingeführt wird.

Für religiöse Feiern gilt eine Maskenpflicht analog zu Gottesdiensten. Im Individualverkehr wird bei mehreren Personen ein Mund-Nase-Schutz empfohlen.

„Kampf gegen Corona ist ein Langstreckenlauf“

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Der Kampf gegen Corona ist ein Langstreckenlauf. Bislang ist Frankfurt gut durch die Krise gekommen. Aber noch ist nichts gewonnen, wie die steigenden Zahlen zeigen. Wir müssen jetzt reagieren, sonst verspielen wir die bisherigen Erfolge.“

„Leider zeigen die Infektionszahlen im Vergleich zu letzter Woche nun eine Tendenz in die Breite der Bevölkerung, sodass wir gezwungen sind, mit unseren deutlichen Maßnahmen dem entgegenzuwirken, um einen bevorstehenden Lockdown zu verhindern“, ergänzt Gesundheitsdezernent Stefan Majer. „Hierbei gilt es allerdings, die Schäden für die Wirtschaft, die Kultur und den Sport so gering wie möglich zu halten und die getroffenen Maßnahmen ständig neu auf ihre Verhältnismäßigkeit zu überprüfen.“

Der Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt hat sich gestern in einer Sondersitzung auf das umfangreiche Maßnahmenpaket verständigt. Konkret erfordert die neue Eskalationsstufe ein konsequentes Beschränkungskonzept, um die Pandemie einzudämmen, sowie eine engere Zusammenarbeit mit dem COVID-19-Planungsstab des Hessischen Sozialministeriums und den Versorgungseinrichtungen.

Kein Grund zur Panik – aber die Lage ist ernst

Der größte Anteil der aktuell Neuinfizierten findet sich weiterhin bei den 20 bis 29-Jährigen mit 24,0 Prozent, gefolgt von der Gruppe der 30 bis 39-Jährigen mit 22,8 Prozent. Bei 30 Fällen handelt es sich um Reiserückkehrende, drei Fälle sind im Zusammenhang mit Sportvereinen aufgetreten und 89 Fälle gehen auf eine Gemeinschaftsunterkunft zurück, über die bereits zurückliegend berichtet wurde.

„Einen Grund für Panik gibt es nicht“, sagen Feldmann und Majer. „Aber die Lage ist ernst. Jetzt kommt es auf jeden Einzelnen an. Halten Sie Abstand, tragen Sie Maske und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig. Und: Wenn Sie eine Feier planen, überlegen Sie, ob sich diese nicht verschieben oder in einem kleineren Rahmen organisieren lässt. Bedenken Sie: Allein Ihr Verhalten entscheidet mit über den Verlauf der Pandemie.“

Das sind die Zahlen und Fakten 

Insgesamt wurden 3775 Personen mit Wohnsitz in Frankfurt positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon gelten 3247 Menschen gemäß RKI-Kriterien inzwischen als genesen. Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 in Frankfurt gab es bisher 72.
Bei den Verstorbenen liegt der Altersdurchschnitt bei 77 Jahren (Median 80 Jahre).

In Frankfurt gibt es derzeit 456 „aktive“ Fälle. In häuslicher Quarantäne befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt 846 Kontaktpersonen. In den zurückliegenden 4 Wochen wurden insgesamt 116 Reiserückkehrer mit Wohnsitz in Frankfurt positiv auf SARS-CoV-2 getestet. In Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 46,5 Fällen/100.000 Einwohnern (Stand: HLPUG 6.Oktober 2020, 11.30 Uhr).

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: CDC on Unsplash.com

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Corona: Frankfurt nähert sich Warnstufe ROT

Corona Virus

Mit 48,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Frankfurt in den letzten sieben aufeinanderfolgenden Tagen befindet sich die Stadt Frankfurt kurz vor der 4. Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen.

Stadtrat Stefan Majer sagt: „Wir befürchten, dass wir beim Infektionsgeschehen in den nächsten Tagen die Eskalationsstufe Rot erreichen werden. Nachdem in der vergangenen Woche der Fokus auf einem lokal begrenzten Infektionsausbruch lag, wird diese Woche deutlich, dass zwei Drittel der Infektionen mittlerweile im Bereich des Alltagslebens stattfinden, und nun andere Maßnahmen erforderlich sind.“

Der Verwaltungsstab, der Krisenstab der Stadt, wird am Dienstag, 6. Oktober, tagen und die möglichen, für die neue Eskalationsstufe geplanten und geeigneten Maßnahmen aller Stabsbereiche beschließen. Informationen über die vom Hessischen Präventions- und Eskalationskonzept vorgegeben Maßnahmen finden sich unter https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-erlaesst-praeventions-und-eskalationskonzept-zur-eindaemmung-der-weiteren-ausbreitung-von im Internet.

„Neben den lokalen Maßnahmen für Frankfurt werden wir die Beschlüsse aus der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder aus der letzten Woche konsequent umsetzen“, erläutert Stadtrat Stefan Majer ergänzend. „Hierzu zählen vor allem Beschränkungen hinsichtlich der Teilnehmendenzahl bei privaten Feierlichkeiten. Auch in Frankfurt muss damit gerechnet werden, dass bei einer 7-Tages-Inzidenz von 50 höchstens 25 Teilnehmende in öffentlichen oder angemieteten Räumen erlaubt sind. Für Feiern in privaten Räumen wird voraussichtlich eine Höchstzahl von zehn Personen dringlich empfohlen.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by CDC on Unsplash.com

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Guten Appetit! Am Riedberg startet eine neue Bestell-App

Schlangen stehen für die Bestellung? Verlorene Zeit, die dann nicht mehr zum In-Ruhe-Essen bleibt? Das soll die neue Bestell-App „piq“ von einem Riedberger Start-Up verhindern und zugleich lokale Gastronomen unterstützen. Drei Restaurants aus dem Stadtteil sind von Anfang an dabei – und schon mehr als 200 Kunden machen beim weltweit ersten „Stresstest“ mit.

Es ist Mittag im „Kebabiss“ in der Altenhöferallee. Einige Kunden warten draußen, wegen der Corona-Beschränkungen, bis Ihr Essen fertig ist. Auch drinnen an der Theke ist eine kleine Schlange. Maxim Beizerov grüßt, setzt sich, schaut wie zufällig auf die von ihm mitentwickelte App – und wenig später bekommt er den bestellten Döner-Teller. „Hat ja prima geklappt“, lautet sein zufriedenes Fazit, während er sich für den Service bedankt. Bezahlt ist schon digital. Schmecken tut’s hier sowieso.

„Das ist genau das, was wir erreichen wollen und zugleich wollen wir die lokale Gastronomie supporten“, sagt der Mitbegründer des Start-Ups. Denn, das sei ihm wichtig, anders als bekannte Lieferdienste, die von ihren Partnern satte Provisionen verlangen, unterstützt „piq“ derzeit die Shops in der schwierigen Situation und verzichtet aktuell auf Gewinnmargen. „Zudem stellen wir das Equipment“.  Ein iPad, über das die Bestellungen laufen, und die Software für die Betriebe.  

Die Bedienung ist einfach, für Restaurants und für die Kundinnen und Kunden. Für Letztere ist das Angebot grundsätzlich kostenfrei. Man kann mit der App rund um die Uhr für eine Wunschzeit bestellen, also schon morgens für die Mittagspause oder auch passgenau zum Abendessen. Und sich dann ohne Zeitverlust das Essen holen. Am besten zu Fuß. Denn die piq-Macher legen Wert auf Nachhaltigkeit.

Auch das „House of Waffles“ und „Karrys & Barrys“ machen mit

Mit der neuen App könne ein Gastronomiebetrieb besser planen und habe auch zufriedenere Kunden, so Beizerov. Sie verzeichnet man eine hohe Wiederbesteller-Quote. Das dürfte auch nach der Corona-Krise noch gefragt sein.

Der Riedberg ist laut Beizerov „test lab“ für die App, sozusagen der weltweit erste Laborversuch. Anders ausgedrückt: Der ultimative Stresstest. Nicht nur, weil er selbst im Stadtteil wohnt und der persönliche Kontakt und das schnelle Feedback den Start erheblich erleichtern. Der Riedberg ist jung und international, das sind gute Voraussetzungen. Beizerov musste nicht viel Überzeugungsarbeit leisten. Neben dem „kebabiss“ machen von Anfang an zwei weitere Betriebe im Stadtteil mit, das House of Waffles nebenan und Karrys & Barrys an der Alfred-Wegener-Straße, Ecke Riedbergallee. Leckere Waffeln, Törtchen und Organic Food gibt’s also jetzt auch per App. 

Die App ist made in Riedberg – und soll durchstarten

Die Idee hatte Beizerov schon Anfang 2017. Der Finanzmathematiker und BWLer holte seinen Bruder und einen weiteren Experten mit ins Boot, zu dritt gründeten sie die „piq Technology GmbH“. Was nicht nur zufällig nach einer trendigen Kurzform von pick up, also „abholen“ klingt. 

Die piq-Gründer Maxim und Eugen Beizerov mit ihren Gattinnen Ksenia und Daria beim Start der App am Riedberg Foto: piq

Unternehmens-Sitz ist nicht Frankfurt-Riedberg, sondern Düsseldorf. Aber hier wohnen zwei der Gründer, hier wurde die App geboren, in internationaler Zusammenarbeit mit einem Dienstleister in Weißrussland realisiert und hier wird auch gestartet. 

App gibt’s auch in Englisch – und bald auch neue Tools

Die App ist neben Deutsch auch in Englisch verfügbar. Demnächst soll unter anderem noch ein Reservierungs-Tool hinzukommen, bei dem man sich auch den Lieblingsplatz aussuchen kann. 

Das Gründer-Team will stetig nachbessern und beständig wachsen. Jenseits von Frankfurt, vielleicht sogar Deutschland hinaus. Sie wollen eine „hybride Strategie“ verfolgen, einerseits große Unternehmen überzeugen, aber immer auch lokale Betriebe jeweils vor Ort. Maxim Beizerov erklärt selbstbewusst: „Wir wollen alle kriegen.“

Informationen zur neuen App gibt’s unter piq.xyz und @piq.germany Bestellt werden kann ab sofort bei Kebabiss und „House of Waffles“ in der Altenhöferallee sowie beim Café „Karrys & Barrys“ an der Riedbergallee. 

Fotos: piq Technology GmbH

Mit der App kann jetzt auch beim Café „Karrys & Barrys“ am Riedberg vorbestellt werden    Foto: piq

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Autofahrer (69) unter Drogen am Riedberg gestoppt

Ein unter Drogen stehender Autofahrer (69 Jahre) wurde am Freitagnachmittag auf der Altenhöferallee gestoppt. In der Fahrertür fand die Polizei 54 Gramm Crack.

Die Durchsuchung seines Pkw und seiner Wohnung offenbarte „einiges an Betäubungsmitteln“, so die Polizei. Einer Streife fiel die deutlich unsichere Fahrweise des 69-Jährigen auf, so dass die Beamten ihn anhielten und kontrollierten. Hierbei fiel den Polizisten das in der Fahrertür deponierte Crack auf (rund 54 Gramm).

Im Rahmen einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung konnten weitere Betäubungsmittel, nämlich rund 17 Gramm Heroin, aufgefunden werden, welches zwei Mitbewohnern des 69-Jährigen zugeordnet werden konnte. Der 69-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen nach Hause entlassen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv

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City wird ein Rummelplatz – mit Abstand!

Eine Runde auf dem Wellenflug, eine Bratwurst auf die Hand – was sonst normal ist, musste in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Jetzt feiert der Jahrmarkt sein Comeback: Am Donnerstag, 8. Oktober, startet der Schaustellerverband „Herbst in der Stadt“.

Vier Wochen lang wird die Frankfurter City zum Rummelplatz, mit Buden und Fahrgeschäften auf Römerberg, Roßmarkt, nahe der Hauptwache, Freßgass‘ und Opernplatz. Oberbürgermeister Peter Feldmann: „,Herbst in der Stadt‘ ist ein Stück Normalität in schwierigen Zeiten. Die Schausteller-Branche leidet schwer unter der Corona-Krise. Und die Frankfurterinnen und Frankfurter haben ihre Feste vermisst. Ich freue mich vor allem für die Kinder. Für sie sind unsere Volksfeste doch das Größte.“

Für das umfassende Hygiene-Konzept gab’s vom Stadtoberhaupt viel Lob. Unter anderem werden die Standplätze umzäunt, in den Fahrgeschäften bleibt ein Teil der Plätze frei. Feldmann: „Gesundheit geht vor – auch beim Feiern. Dabei kommt es auf jeden Einzelnen an. Ich appelliere an alle Besucherinnen und Besucher: Halten Sie sich an die Regeln, halten Sie Abstand. Gemeinsam machen wir ,Herbst in der Stadt‘ zum – mit Abstand – besten Rummelplatz.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by Raja Sen on Unsplash

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Open Books – Lesefest für alle

Knapp 100 Lesungen mit 187 Mitwirkenden aus 60 Verlagen vereint das städtische Lesefest Open Books zur Frankfurter Buchmesse. Es findet auch 2020 live vor Publikum statt und wurde um einige neue Orte erweitert hat.

Open Books setzt unter Berücksichtigung der geltenden Verordnungen und Empfehlungen zum Infektionsschutz auf Präsenzveranstaltungen. Ausgewählte Lesungen werden zusätzlich gestreamt. Für den Buchmessensamstag, 17. Oktober, ist zudem ein Aktionstag für den lokalen Buchhandel in Frankfurt und Offenbach geplant, zu dem die Buchhandlungen selbst ein vielfältiges Programm anbieten. Dieser Open Book Store Day findet aus Anlass der Sonderedition der Frankfurter Buchmesse statt. Alle beteiligten Buchhandlungen in Frankfurt und Offenbach sind mit den Standorten in einem Flyer zu finden.

„Mit Open Books und dem Open Book Store Day gibt es zwei attraktive Angebote für die Frankfurterinnen und Frankfurter, etwas Buchmessenluft in der Stadt zu schnuppern. Wenn auch nichts das geschäftige Treiben in den Messehallen ersetzen kann, so sind Lesungen vor Publikum und das Flanieren durch Buchhandlungen zumindest ein kleiner Trost. Vor allem freue ich mich, dass Open Books Kids in der Deutschen Nationalbibliothek stattfindet und so viele junge Leserinnen und Leser erreicht“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Auch in diesem Jahr präsentiert Open Books die wichtigsten Neuerscheinungen in den Sparten Belletristik, Sachbuch, Lyrik und Comic. Die Einteilung der Häuser nach Sparten bleibt weitgehend erhalten. Des Weiteren wird der traditionelle Lesemarathon „Literatur im Römer“ am Buchmessenmittwoch und donnerstag, 14. und 15. Oktober, durchgeführt.

Open Books freut sich in diesem Jahr über neue Kooperationspartner: Neben der schon traditionell gemeinsam veranstalteten Eröffnung ist „Das Blaue Sofa“ mit zwei prominent besetzten Krimiabenden zu Gast. Zudem werden unter dem Dach von Open Books die 3sat Buchzeit, die SWR Bestenliste, eine Veranstaltung der DFB-Kulturstiftung sowie die für den Schweizer Buchpreis 2020 nominierten Autorinnen und Autoren vertreten.

Der Frankfurt-Abend, an dem neue Bücher über Frankfurt vorgestellt werden, findet erstmalig in der Volksbühne am Großen Hirschgraben statt, es moderiert der Hausherr Michael Quast. Dort wird auch ein Abend mit Debütantinnen und Debütanten seinen Ort haben. Die Frankfurter Rundschau hat ein eigenes Panel zum Thema Klimawandel erstellt, das im Sonnenmannsaal des Historischen Museums durchgeführt wird, die Crespo Foundation präsentiert die jüngst mit dem Wortmeldungen-Literaturpreis ausgezeichnete Autorin Kathrin Röggla. Open Books Kids erhält in der Deutschen Nationalbibliothek einen großzügigen Raum für Familienveranstaltungen am Wochenende, in diesem Jahr unter anderem mit Martin Baltscheit, Charlotte Habersack, Jennifer Sieglar und Oliver Scherz.

„Wir waren schier überwältigt von der Zahl an tollen Vorschlägen, die uns die Verlage für Open Books gemacht haben. So ist Open Books auch in diesem Jahr ein Lesefest der besonderen Art, das an seinem Markenkern festhält; die besten neuen Bücher des Herbstes an schönen Orten in der Frankfurter Innenstadt vorzustellen“, stellt die Leiterin von Open Books, Sonja Vandenrath, fest.

Auf diese Autoren können wir uns freuen

Zu den Teilnehmenden gehören unter anderem Jan Assmann, Zsuzsa Bánk, Zoë Beck, Christian Berkel, Nico Bleutge, Helmut Brandstätter, Andreas Buck, Friedrich Curtius, Denis Scheck, Katja Ebstein, Roman Ehrlich, Wolfram Eilenberger, Melisa Erkurt, Veit Etzold, Jürgen Goldstein, Iris Hanika, Alexa Hennig von Lange, Oliver Hilmes, Alfons Kaiser, Bas Kast, Michael Kleeberg, Helmut Lethen, Andrea Petkovic, Peter Prange, Ijoma Mangold, Kristof Magnusson, Alfons Kaiser, Ralf König, Wladimir Klitschko, Wladimir Kaminer, Benjamin Moser, Ulrike Almut Sandig, Rüdiger Schaper, Jennifer Sieglar, Peter Stamm, Ronen Steinke, Tilman Spreckelsen, Andreas Winkelmann, Philipp Winkler, Johannes Willms und Nell Zink.

Das Lesefest Open Books findet unter Einhaltung der Gesundheits- und Hygieneauflagen statt. Um sicher zu gehen, dass die Platzkapazitäten gewahrt bleiben und im Zweifelsfall die Nachverfolgung der Daten möglich ist, müssen die Besucherinnen und Besucher sich in diesem Jahr Tickets gegen eine Servicegebühr in Höhe von 1,50 Euro vorab buchen. Der Buchung ist je nach Verfügbarkeit bis 12 Uhr am Veranstaltungstag möglich. Im Fall von Open Books Kids trägt der Veranstalter diese Umlage. Der Ticketanbieter ist AD Ticket.

Das gesamte Programm und die Hinweise auf Orte, Zeiten und Tickets finden sich auf  openbooks-frankfurt.de im Internet. Dort findet sich auch eine Mediathek. Gestreamt werden die Lesungen im Haus am Dom, in der Evangelischen Akademie Frankfurt sowie die Eröffnung mit dem Blauen Sofa und die Lesung mit Katja Ebstein im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Eine willkommene Ergänzung erfährt Open Books zudem durch eine gemeinschaftliche Aktion der Frankfurter Buchhandlungen – den Open Book Store Day. Am Samstag, 17. Oktober, laden Frankfurter und Offenbacher Buchhändlerinnen und Buchhändler zu Gesprächen und Begegnungen im persönlichen Rahmen ein. Weitere Informationen zum Open Books Store Day sind auf  www.literaturstadt-frankfurt.de zu finden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Alexander Paul Englert

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