Kategorie: AktuelleNEWS

Kitas bleiben im Prinzip offen

Trotz der erneut verschärften Lockdown-Regeln können Eltern von Kita-Kindern ein wenig aufatmen: Es wird in Hessen und damit auch in den 12 Einrichtungen am Riedberg kein „Betretungsverbot“ geben.

Am Rednerpult war ein Schild mit dem Hashtag #HESSEN.BLEIBT.BESONNEN, der Kampagne der Landesregierung. Ähnlich unaufgeregt versuchte Ministerpräsident Volker Bouffier gestern bei einer Pressekonferenz die Beschlüsse von Bund und Bundesländer zum erneut verschärften Corona-Lockdown zu erklären. Für viele Mütter und Väter aus dem jüngsten und familienreichsten Frankfurter Stadtteil, dem Riedberg, dürfte folgender Passus wohl mit am interessantesten sein: Denn Bouffier hat sich dafür ausgesprochen, dass es – anders als beim ersten Lockdown im Frühjahr – kein „Betretungsverbot“ der Kitas geben soll.

„Wie immer möglich: Lasst die Kinder zuhause“

Das bedeutet: Es wird mehr als eine Notbetreuung in den Einrichtungen geben, die nur Kinder von Eltern aus sogenannten systemrelevanten Berufen nutzen können. Die Kitas bleiben also im Prinzip offen. Allerdings gelte weiterhin der Grundsatz: „Wie immer möglich: Lasst die Kinder zuhause.“

Hintergrund der im Gegensatz zu anderen Bundesländern moderaten Lösung ist einerseits die Erfahrung aus dem Frühjahr, als immer mehr Berufsgruppen an die Landesregierung herangetreten sind und sich dafür aussprachen, systemrelevant zu sein – und letztlich mindestens 50 Prozent der Kids weiterhin in den Kitas waren. Die Notbetreuung erwies sich somit als wenig praxistauglich. Andererseits sei immer noch fraglich, wie groß der Einfluss der Öffnung von Schulen und vor allem von Kitas auf das Infektionsgeschehen ist. Dazu gebe es noch keine eindeutigen gesicherten Erkenntnisse. „Nach unserer Einschätzung ist dies nicht der Fall.“

Weitere Einzelheiten, insbesondere zum Thema Schulen, werden heute nach der Sitzung des hessischen Corona-Kabinetts bekannt gegeben. Es zeichnet sich aber ab, dass bis Ende Januar die Präsenzpflicht ausgesetzt wird. Das gilt nicht für die Abschlussklassen, die weiterhin zur Schule gehen sollen.

Zusammenfassung: MAINRiedberg

Foto: MAINRiedberg

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Beliebteste Vornamen sind Marie und Maximilian

Baby liegend

Die Frankfurter Eltern sind beständig in ihren Vorlieben für klassische Vornamen: Marie und Maximilian, die schon seit einigen Jahren die Hitliste anführen, waren auch im Jahr die Spitzenreiter. Ein Trend zu „exotischen“ Namen zeichnet sich in der Mainmetropole nicht ab.

Bei den Mädchen belegt Marie mit 196 Nennungen Platz 1 und Sophie mit 169 Nennungen Platz 2. Im vergangenen Jahr teilten sich diese beiden Namen die Pole-Position mit jeweils 181 Nennungen.

Bei den Jungen hat Maximilian mit 128 Nennungen (142 in 2019) wie im vergangenen Jahr den Spitzenplatz gegen Alexander (114 Nennungen) verteidigt. Die für das Standesamt zuständige Stadträtin Daniela Birkenfeld hat die Vornamens-Statistik am Mittwoch, 6. Januar, bekannt gegeben.

„Obwohl es immer wieder Berichte über exotische und außergewöhnliche Vornamen gibt, ist das in Frankfurt kein Trend“, sagt Birkenfeld. „Auch 2020 waren klassische Vornamen die Favoriten der Eltern.“ Auch auf den weiteren Plätzen finden sich beliebte Vornamen der vergangenen Jahre: Bei den Mädchen steht Maria mit 146 Nennungen (149 Nennungen in 2019) auf Platz 3 und damit vor Emilia, die Platz 4 mit 122 Nennungen einnimmt (2019 mit 111 Nennungen). Bei den Jungen belegen Noah mit 104 Nennungen und Leon mit 98 Nennungen die Plätze 3 und 4. Der seit Jahren beliebte Name Paul hingegen rutschte mit 96 Nennungen vom dritten auf den fünften Platz.

Die statistische Auswertung erfolgt automatisiert. Dabei wird nicht unterschieden, ob die Namen als Erst-, Zweit- oder Drittnamen vergeben wurden. Jedoch beschränkt sich das Standesamt aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Darstellung der häufigsten 30 Namen. Ein Trend, Kindern immer mehr Vornamen zu geben, ist in Frankfurt nicht zu erkennen. 56 Prozent der Eltern gaben ihrem Baby 2020 einen einzigen Vornamen; 39 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Neugeborenes aus. Lediglich fünf Prozent der Eltern entschieden sich für drei oder mehr Vornamen. „Das ist eine Verteilung, die fast den Zahlen von 2019 entspricht“, sagt Birkenfeld.

Die vollständigen Vornamenshitlisten können unter https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/standesamt unter „Vornamensstatistik“ eingesehen werden.

Photo by Filip Mroz on Unsplash

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So läuft die Weihnachtsbaum-Entsorgung

Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn dieser ausgedient hat? Diese Frage stellt sich den Frankfurtern nach Weihnachten. Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH bietet zwei Optionen der Entsorgung an.

Variante 1: Der Weihnachtsbaum wird wie bisher im Laufe des Monats Januar entweder über die braune Biotonne, die graue Restmülltonne oder mit der Straßenreinigung entsorgt. Voraussetzung ist, dass die Bäume von allem Schmuck befreit und auf Stücke von maximal ein Meter gekürzt sind.

Am 21. Januar kommt ein Sonderfahrzeug der FES nach Riedberg & Kalbach

Variante 2: Die zum sechsten Mal angebotene und inzwischen gut etablierte Sammeltour mit festen Terminen in einzelnen Stadtteilen. Dabei wird zwischen Donnerstag, 7., und Mittwoch, 27. Januar, ein Sonderfahrzeug eingesetzt, das nur Weihnachtsbäume einsammelt. Bürger legen die Bäume zum Abholtag einfach an der Grundstücksgrenze – also leicht zugänglich und gut sichtbar – bereit. Diese Bäume sollen ebenfalls abgeschmückt sein und auf Stücke von maximal 1 Meter gekürzt werden.

In Kalbach-Riedberg, Niederursel, Eschersheim, Mertonviertel werden am Donnerstag, 21. Januar, die Weihnachtsbäume mit dem Sonderfahrzeug abgeholt.

Natürlich können Weihnachtsbäume auch im Rahmen des Kofferraumservices auf den FES-Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben werden.

Mehr als 80.000 Weihnachtsbäume müssen entsorgt werden

FES verspricht sich von der Kombination beider Möglichkeiten einen schnelleren Abtransport der schätzungsweise 80.000 Weihnachtsbäume, von denen etwa drei Viertel kompostiert werden. Trotzdem bleibt es eine logistische Herausforderung. FES bittet um Verständnis, wenn herumliegende Bäume ein paar Tage im Stadtbild zu sehen sind.

Der Einsatzplan des Weihnachtsbaumfahrzeugs ist auch im Internet unter http://www.fes-frankfurt.de abrufbar.

Foto: FES

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Wieder Straßensperrungen rund um den Feldberg

Teil eines Polizeiwagens

Raus aus dem Lockdown und ab in den Schnee – das ist derzeit keine gute Idee: Am ersten Wochenende des neuen Jahres musste die Polizei aufgrund des großen Andrangs wieder Zufahrtsstraßen in den Taunus sperren und appelliert erneut, die Region für Ausflüge zu meiden.

„Aufgrund des aktuellen Verkehrsaufkommens und der hohen Anzahl von Besuchern wird darum gebeten, das Gebiet rund um den Feldberg, insbesondere Schmitten und den Ortsteilen Oberreifenberg, Niederreifenberg, Arnoldshain, Hegewiese, Königstein und Oberursel zu meiden“, heißt es in Polizeimeldungen vom Wochenende.

Für viele Ausflügler aus Frankfurt war schon in Oberursel Schluss. Aufgrund der Verkehrslage wurde aber insbesondere die Bundesstraße B8 zwischen Abfahrt Schloßborn und Königstein, bis Höhe Altkönigstraße sowie die Verbindungsstraßen zwischen Glashütten/Oberems und Schmitten/Dorfweil in beide Richtungen gesperrt. Weiterhin wurden durch das Ordnungsamt Königstein die Zufahrtstraßen des Ortsteils Königstein Falkenstein gesperrt. Die Zufahrt war für Anwohner frei.

Zahlreiche Ausflügler waren allerdings trotz gesperrter Gipfel-Zufahrten unterwegs, Straßen in den umliegenden Ortschaften rund um den Feldberg waren zugeparkt, teils auch die Bundesstraße 8. Die Polizei führte Kontrollen vor Ort durch und versuchte, den Verkehr zu lenken.

In den gesperrten Zufahrtsstraßen zum Feldberg besteht die Gefahr durch Schnee- und Eisbruch.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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An Neujahr: Riedberger sammeln 25 Säcke Müll

Viel Müll trotz Corona-Silvester: Bei der Sammelaktion der Klimaschutz-Initiative Riedberg wurden an Neujahr von fleißigen Helferinnen und Helfern 25 Säcke voll Müll im Stadtteil gesammelt.

Los ging’s am 1. Januar um 14 Uhr vor dem Jugendhaus. Allein, zu zweit oder mit der Familie. Mülltüten, Müllgreifer und Handschuhe hatte der FES zur Verfügung gestellt. „Es waren tolle 45 Helfer dabei“, freut sich Ina Mirel von der Klimaschutz-Initiative Riedberg, die die Müllsammelaktionen in regelmäßigen Abständen veranstaltet. 

Besonders die Wiesen und Beete in unserem Stadtteil waren diesmal im Fokus. Dort liegen nach Silvester oft Plastikkappen von Feuerwerkskörpern, die von der FES nur mit viel Mühe und finanziellem Aufwand beseitig werden können. Obwohl Silvester in diesem Jahr ruhiger war als man es kennt, war dennoch ausreichend Unrat zum Füllen der Mülltüten vorhanden. 25 Tüten sind das Ergebnis dieser Sammelaktion. Sie werden in den nächsten Tagen abgeholt.

Die nächste Sammelaktion findet voraussichtlich im April/ Mai 2021 statt. „Wir werden zeitnah einen Termin auf unserer Müllsammel-Projektseite veröffentlichen“, heißt es bei der KIR. 

Weitere Informationen unter http://www.klimaschutz-initiative-riedberg.de/projekt-muellsammeln-auf-dem-riedberg/

Kontakt zum Projektteam unter muellsammeln@klimaschutz-initiative-riedberg.de

Fotos: Klimaschutz-Initiative Riedberg

45 große und kleine Riedberger machten bei der Müllsammelaktion am Neujahrstag mit Foto: KIR

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So lief der Impf-Start in Frankfurt

Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie? Heute um 7.45 Uhr startete Frankfurt die Impfung gegen das Coronavirus, unter anderem in drei Pflegeheimen. Bis Jahresende stehen rund 4500 Dosen zur Verfügung.

Vor knapp zehn Monaten, am 1. März, wurde bei drei Frankfurtern das damals noch neuartige Coronavirus festgestellt – die ersten Fälle in der Mainmetropole. Seitdem infizierten sich mehr als 20.000 Frankfurterinnen und Frankfurter mit der gefährlichen Erkrankung. Laut Hessischem Sozialministerium waren 319 Tote zu beklagen.

Doch jetzt gibt es Hoffnung im Kampf gegen die Pandemie. Am Sonntag, 27. Dezember, war in Frankfurt Auftakt für die Impfung gegen das Coronavirus. Los ging’s um 7.45 Uhr am Impfzentrum in der Festhalle. In der hauseigenen Apotheke wurde der Impfstoff für den Weitertransport aufbereitet und anschließend auf die Impfteams verteilt. 455 Dosen standen am ersten Tag zur Verfügung – verimpft wurden davon rund 100 an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Covid-Station der Uniklinik sowie jeweils 40 in drei Alten- und Pflegeeinrichtungen. Beim Impfstart dabei waren das Hufeland-Haus in Seckbach, das GDA-Wohnstift im Ostend und das Victor-Gollancz-Haus in Sossenheim. Erster Frankfurter Impfling war Florian Bär, Betreuer im Hufeland-Haus.

Oberbürgermeister Peter Feldmann war morgens in der Festhalle sowie später am Gollancz-Haus persönlich vor Ort. Gesundheits- und Personaldezernent Stefan Majer informierte sich zum Auftakt frühmorgens an der Messe.

Der Impfstart sei etwas ganz Besonderes, sagte das Stadtoberhaupt. Feldmann betonte: „Auf diesen Moment hat Frankfurt zehn Monate gewartet. Natürlich hätten wir uns zum Auftakt mehr Impfstoff gewünscht, doch der Anfang ist gemacht. Dass es jetzt endlich losgeht, gibt uns Hoffnung – und motiviert uns durchzuhalten. Denn noch ist das Virus nicht besiegt. Es wird Monate dauern, bis alle, die es wollen, geimpft sind. Bis dahin gilt: Kontaktbeschränkungen und die Einhaltung der AHA-L-Regel – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften – sind unsere wirksamsten Waffen gegen Corona.“

Majer ergänzte: „Endlich geht es los mit dem Impfen gegen dieses vermaledeite Virus. Diese Impfungen bedeuten eine echte Überlebenschance für all diejenigen, die von Corona besonders gefährdet sind.“

4420 Impf-Dosen bis Jahresende

In den kommenden Wochen stehen besonders die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime im Fokus. Sie sind durch das Virus besonders stark gefährdet. Geimpft werden sie nicht im Impfzentrum in der Festhalle, sondern – wie schon am 27. Dezember – durch mobile Impfteams. Insgesamt gibt es sechs solcher Impfteams, je zwei vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Malteser Hilfsdienst und den Johannitern.

Mit den ersten Impfungen im Impfzentrum wird im Laufe des Januars gerechnet. Laut Einsatzbefehl des Landes kann Frankfurt in diesem Jahr noch mit zwei weiteren Lieferungen rechnen. Am Montag, 28. Dezember, sollen 1290 und am Mittwoch, 30. Dezember, 1675 Dosen zur Verfügung gestellt werden, plus jeweils 500 für Klinikpersonal – macht zusammen mit der bereits erfolgten Lieferung 4420 Dosen.

Foto: Maik Reuss/ Stadt Frankfurt

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Cocktail-Genuss für zu Hause

Silvester mit den leckersten Cocktails der Stadt anstoßen? Das ist jetzt dank eines Unternehmens aus Heddernheim auch zu Hause möglich. Muddler MD bieten hochwertige, handgemachte Cocktails in schicken Flaschen an und betreiben ebenso einen Lieferdienst in Frankfurt. 

Die Gründerin von Muddler MD, Doris Berberich, ist seit über elf Jahren in der Musikbranche tätig und hat auf unzähligen Events, in VIP-Bereichen, Hotels und Lounges auf der ganzen Welt Cocktails probiert, doch die Qualität „reichte leider selten an die einer gehobenen Cocktailbar heran“. Sie hat sich schon immer einen guten Cocktail in der Flasche gewünscht, der mit hochwertigen Zutaten, mit Liebe und Professionalität handgemixt ist. Wie in einer sehr guten Bar eben.

Als leidenschaftliche Cocktailgenießerin hat sie Malwin Hillier und Torsten Martini, die Betreiber der „Marmion“ Bar im Frankfurter Ostend kennengelernt. Und eine geniale Zusammenarbeit begann! Die Cocktails von Muddler MD werden vom Marmion-Team hergestellt und es gibt sie sowohl für den Privatkunden als auch B2B für VIP-Bereiche, Hotels und Events.

Lieferdienst am Wochenende

Der besondere Service: In Frankfurt gibt es am Wochenende einen Lieferdienst. Innerhalb von einer Stunde nach der Bestellung werden die Cocktails von einem „Genussboten“ eisgekühlt direkt vor die Haustür gebracht. In ganz Deutschland und bald auch in anderen Europäischen Ländern gibt es Paketlieferung, bestellt wird im neuen Online-Shop. „Jetzt kann ich endlich am Main sitzen oder im Taunus in die Ferne schauen oder am Flughafen die Flugzeuge starten und landen sehen, und dabei einen ausgezeichneten Cocktail genießen. Nur deshalb mache ich das“, sagt Doris Berberich und lacht.

Dabei achtet sie auf jedes Detail. Das Design der Flaschen wurde von zwei Designern entworfen, alle Zutaten sind genau aufgelistet. Qualität, Genuss, Transparenz und Nachhaltigkeit sind entscheidend. Das Unternehmen hat seinen Sitz im Zeilweg, nur wenige Minuten vom Riedberg entfernt.

Noch eine kleine Cocktail-Nachhilfe zum Frankfurter Cocktail-Genuss-Unternehmen gefällig? In einer Bar werden Stößel („muddler“) bei der Zubereitung von Cocktails eingesetzt, um Früchte, Kräuter oder Gewürze zu zerdrücken und so den darin enthaltenen Saft und die ätherischen Öle beispielsweise von Zitronenschalen oder Minze freizusetzen.

Weitere Informationen zum Unternehmen und Online-Shop unter www.muddler-md.com

Fotos: Muddler MD

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Das große Stadtgeläute online erleben

Am heutigen Heiligabend um 17 Uhr wäre es wieder soweit: Viermal im Jahr erklingt das „Große Frankfurter Stadtgeläute“. Coronabedingt bleiben die Glocken der Innenstadtkirchen in diesem Jahr leider stumm. Doch diese besondere Frankfurter Tradition kann online von zuhause erlebt werden.

Auf der Internetseite der Stadt Frankfurt www.frankfurt.de wie auch auf der Facebook-Seite der Stadt wird das Große Stadtgeläut an Heiligabend, wie es Tradition ist, von 17.00 bis 17.30 Uhr erklingen. Neben dem Online-Stream wird es auch bei Radio Frankfurt und hr1 zu hören sein.

Vor den großen Kirchenfesten vereinen sich die 50 Glocken aller zehn Innenstadtkirchen zu einem halbstündigen, einzigartigen Konzert. Den Auftakt macht die Paulskirche, es folgen weitere Innenstadtkirchen. Schlussendlich erklingt auch das Geläut des Kaiserdoms mit der „Gloriosa“, mit fast 12.000 Kilogramm die zweitgrößte Glocke Deutschlands.

Die heutige Komposition geht auf den Glockensachverständigen Professor Paul Smets zurück, der das Geläut 1954 komponiert hat. Das erste Geläut aller Frankfurter Glocken geht aber auf das Jahr 1347 zurück. Den Auftakt macht die Bürgerglocke der Paulskirche. Es schließen sich die anderen fünf Glocken der Paulskirche an. Anschließend folgen die vier Glocken der Katharinenkirche an der Hauptwache, daraufhin stimmen die fünf Glocken der Liebfrauenkirche ein. Nördlich der Liebfrauchenkirche erklingen nun die vier Glocken der Peterskirche sowie die drei Glocken des Dominikanerklosters. Mit ihren sechs Glocken fügt sich die Leonhardskirche am Main ein sowie die vier Glocken vom Kamiliterkloster, die auch zum Großen Stadtgeläut gehören.

Die vier Glocken der Alten Nikolaikirche am Römerberg vervollständigen die Komposition, bevor die südlichste und auf der anderen Mainseite gelegene Dreikönigskirche ins Stadtgeläut mit ihren fünf Glocken einsetzt. Zum Höhepunkt folgen die neun Glocken des Kaiserdoms. Unter ihnen die Gloriosa, die bekannteste Glocke Frankfurts. Sie ist über zweieinhalb Meter hoch und breit und mit 11.950 Kilogramm das Schwergewicht unter den Glocken der Frankfurter Innenstadtkirchen sowie die zweischwerste Bronzeglocke Deutschlands. Insgesamt wiegen die 50 Glocken der zehn Innenstadtkirchen gemeinsam 64.804 Kilogramm.

Foto: Archiv

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MAINRiedberg wünscht frohe Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser von MAINRiedberg,

auch wenn in diesem denkwürdigen Jahr 2020 alles anders ist, hoffen wir, dass Sie sich trotzdem auf Weihnachten freuen und mit den Menschen, die Ihnen besonders nahe stehen, eine ruhige und gemütliche Zeit verbringen. ⭐️

Es ist zwar kein Weihnachten, wie wir es gewohnt sind. Aber vielleicht ermöglichen uns diese außergewöhnlichen Umstände auch, eine Auszeit von der sonst hektischen Vorweihnachtszeit zu nehmen und uns auf das zu konzentrieren, was uns besonders am Herzen liegt. Dabei auch die Menschen nicht zu vergessen, die besonders mit den aktuellen Bedingungen zu kämpfen haben. Finanziell, gesundheitlich und emotional. Ob bei der Arbeit oder im allerengsten Familienkreis.

Weihnachten ist kein Wirtschaftszweig und viel mehr als eine Tradition. Weihnachten ist für Millionen Menschen das schönste und wichtigste Fest im Jahr, mit einer ganz besonderen Botschaft, mit Verbundenheit und Offenheit. Und hoffentlich auch 2020 ein positives Signal in Richtung Zukunft.

Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes Fest und vor allem Glück und Gesundheit.

Wir freuen uns schon darauf, mit Ihnen gemeinsam in ein hoffentlich besseres Jahr 2021 zu starten. Mit tagesaktuellen Nachrichten und Hintergrundberichten über den – für uns – schönsten Stadtteil Frankfurts und inzwischen auch weit darüber hinaus. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Herzensprojekt MAINRiedberg, für Ihr Feedback und Ihre Treue!

Ihr MAINRiedberg-Team

Foto: MAINRiedberg

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Lichtblick beim Thema Ärzte-Versorgung

Stethoskop

Es sind die ersten positiven Nachrichten seit der Schließung des Fachärztezentrums Riedberg und der wachsenden Sorge um die Ärzte-Versorgung im Stadtteil: Ein bisheriger FÄZ-Kinderarzt eröffnet eine eigene Praxis im Mertonviertel. Eine Gynäkologin wird ab Mitte Januar wieder am Riedbergplatz praktizieren.

Für viele Patientinnen und Patienten war es ein Schock, als die städtische FÄZ Frankfurt GmbH zum 30. September ihr Ärztezentrum am Riedberg mit den Bereichen Gynäkologie, Kinderheilkunde, Neurologie und Psychiatrie schloss. Man plane „eine strategischen Neuausrichtung“ der Standorte, hieß es damals als Begründung. 

Kritik an dieser abrupten und schwer nachvollziehbaren Entscheidung wurde im Stadtteil laut, verstärkt im Ortsbeirat und darüber hinaus, wie MAINRiedberg ausführlich berichtete. Auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sprach man hinter vorgehaltener Hand davon, dass in puncto Riedberg „ordentlich Druck im Kessel“ sei. Jetzt gibt es eine neue Geschäftsführung in der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, zu der das Nordwest-Krankenhaus und die FÄZ Frankfurt GmbH gehören und in deren Vorstand der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stefan Majer ist. Und plötzlich scheint ein Umdenken stattzufinden. „Wichtig ist, dass die fachärztliche Versorgung am Standort Riedberg weiter gewährleistet ist“, erklärt Unternehmenssprecherin Brigitte Ziegelmayer auf Anfrage. Deshalb sollen jetzt Ärzte „in Eigenregie“ übernehmen. Als Untermieter des bisherigen Betreibers, denn der Mietvertrag läuft trotz der Schließung des Fachärztezentrums ja noch weiter.

Neue Gynäkologie-Praxis am Riedbergzentrum

Fest steht inzwischen, dass die Gynäkologin Caroline Gatzka, die früher schon am Riedberg tätig war, in den alten Räumen eine neue Praxis eröffnet. Die Umbauarbeiten laufen bereits, als Eröffnungstermin ist Mitte Januar avisiert. Die Psychotherapeutin Christina Kengne-Meuschel arbeitet weiterhin am Riedbergplatz, allerdings selbstständig. Es soll auch wie bisher einen gemeinsamen Empfangsbereich für alle Patientinnen und Patienten geben.

Aber es ist noch nicht bekannt, welche Fachärzte noch an den Riedbergplatz ziehen könnten. Interessenten haben bisher auch die hohen Mietkosten als Problem bezeichnet. 

Kinderarzt eröffnet heute Praxis im Mertonviertel

Unter anderem deshalb hat sich der bisherige FÄZ-Kinderarzt Dominik Dunsch dazu entschieden, sich mit einer Praxis im Mertonviertel selbstständig zu machen. Am heutigen 22. Dezember war die Eröffnung in den Räumen in der Lurgiallee 6 – 8, in der Merton-Passage. Dunsch hatte immer betont, dass er während der vier Jahre am Riedberg eine enge Verbindung zu seinen kleinen Patienten aufgebaut habe und umso mehr freue es ihn, dass es nur wenige Minuten davon praktizieren wird. „Da wir zunächst zu zweit, also eine Medizinische Fachangestellte und ein Arzt, starten, werden wir telefonisch nur eingeschränkt zu erreichen sein“, erklärt Dunsch. Termine könnten zunächst am besten per Email oder über das Kontaktformular der Homepage vereinbart werden.

Im Mertonviertel praktiziert ebenfalls der Kinder- und Jugendarzt Stefan Behr, der schon seit Jahren auf den Mangel an Kinderärzten in den nördlichen Stadtteilen hinweist. Allein am Riedberg leben inzwischen rund 4500 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Aktuell gibt es keinen einzigen Kinderarzt im Stadtteil, aber zwei Praxen sind jetzt zumindest in wenigen Minuten erreichbar.

Einen ausführlichen Bericht zur Fachärzte-Versorgung im Stadtteil lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe von MAINRiedberg. Weitere Informationen unter https://main-riedberg.de/neu-die-aktuelle-mainriedberg-6/

Foto: Hush Naidoo on Unsplash

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