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Mabuhay! Ich bin Daleyla

Mabuhay! Mein Name ist Daleyla und ich bin 15 Jahre alt. Ich komme aus Deutschland, bin aber auch halb Asiatin. Meine Mutter kommt von den Philippinen, deswegen der Ausruf „Mabuhay!“ Das ist keine offizielle Begrüßung, sondern so begrüßt man Freunde oder Familienmitglieder.

Ich besuche die neunte Jahrgangsstufe des Gymnasiums Riedberg und absolviere jetzt (vom 21. Januar bis zum 1. Februar) mein Betriebspraktikum bei MAINRiedberg. Anfangs wollte ich bei einem Psychologen „schnuppern“, da ich eines Tages eine Psychologin werden möchte, aber ein Platz beim Psychologen zu finden, sah unsinnig aus. Also dachte ich darüber nach, welche Hobbies ich habe und zu welchem Beruf sie passen. Eins meiner Hobbies ist es zu zeichnen. Da passt der Beruf Künstlerin, aber wieso würde ich dafür ein Praktikum brauchen? Ein zweites Hobby ist, Geschichten zu schreiben. Ab und zu schreibe ich noch Ideen für Geschichten und da passt der Beruf Buchautorin. Da wüsste ich aber überhaupt nicht, wo ich einen Praktikumsplatz bekommen könnte. Bei einem Verlag vielleicht, um zu fragen, wie Autoren ihre Bücher veröffentlichen. Das wären aber für mich keine erfolgreichen zwei Wochen. Ein drittes Hobby von mir ist die Redaktion im Schulradio „RadioRiedbär“. Das hat mit Interviews, dem Bearbeiten von Aufnahmen und dem Schreiben von Texten zu tun. Also zusammengefasst: Journalismus!

Jetzt ist nur noch die Frage, wo? Es kam dann wie jedes Jahr eine von drei Ausgaben von MAINRiedberg. Da erinnerte ich mich, dass es hier im Stadtteil auch ein Magazin gibt und ich fing an zu schnuppern. Meine Mutter packte alle Magazine aus, die wir besitzen, damit ich mir ein besseres Bild davon machen kann. Mir gefiel, wie mit jeder neuen Ausgabe es eine deutliche Verbesserung gab, und mich haben schon die älteren Ausgaben interessiert (sogar, wenn ich das dem MAINRiedberg-Team nicht erzählt habe). Ich freue mich auf die zwei Wochen. Ich werde Claudia Detsch bei zahlreichen Terminen begleiten und auch selbst Beiträge verfassen. Ich werde auch ihre Kollegin Katja Adam-Markert kennenlernen und mehr über das Design und das Konzept des Magazins erfahren. Ich freue mich, auch mit ihr zu arbeiten, und freue mich vor allem auf zwei sehr interessante Wochen.

Daleyla Büttner

 

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Einbruch in die Marie-Curie-Schule

Es geschah bereits zum zweiten Mal: Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es in der letzten Ferienwoche zu einem Einbruch in die Marie-Curie-Grundschule in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Vor rund eineinhalb Jahren drangen Diebe in das Schulleitung-Büro ein, jetzt in das Büro der Ganztagsbetreuung. „Es war in der Nacht von 9. auf 10. Januar, als die Einbrecher vom Innenhof aus eindrangen“, erklärt Pädagoge Tobias Menzel-Hobeck von Kaleidoskop e. V., dem Träger der Ganztagsbetreuung. „Es wurde die Dreifachverglasung zerstört und auch versucht, in die weiteren Räume zu gelangen.“ Die Tür zum Betreuungs-Bereich hielt stand. Stattdessen wurden dann die Schränke im Büro aufgebrochen und drei Laptops sowie Bargeld entwendet.

Die Schränke sind komplett zerstört und müssen ersetzt werden, die Daten der Laptops waren in einer Cloud gesichert. Die drei großen Desktop-PC im Büro ließen die Einbrecher zurück. „Wir ziehen daraus natürlich Konsequenzen und haben bereits neue Vorsichtsmaßnahmen in die Wege geleitet, so dass das in Zukunft möglichst nicht mehr geschehen kann“, so Kaleidoskop-Vorstand Menzel-Hobeck. Noch klafft in der Außenscheibe ein Loch, das von einer Holzplatte verdeckt ist. Die Kälte dringt ein, das Büro ist also nur sehr eingeschränkt nutzbar, bis ein Glaser die Scheibe ersetzt hat. Die Betreuungsräume für die Kinder sind aber zum Glück unversehrt und die Ganztagsbetreuung kann wie gewohnt stattfinden.

Foto: MAINRiedberg

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Magisches Polarlicht: Wie vier Fotofreunde die Lofoten erleben

Es gibt Naturphänomene, die man einfach gesehen und erlebt haben muss. Die magischen Polarlichter gehören ganz sicher dazu. Das sagten sich auch vier Frankfurter Fotofreunde und starteten die „Operation Aurora“ – eine zehntägige Fotoprojektreise auf die Inselgruppe der Lofoten in Nordnorwegen. Knapp ein Jahr nach ihrer Rückkehr präsentieren sie nun die Faszination des winterlichen Archipels und die Magie der Polarlichter. In einem abwechslungsreichen Multivisionsvortrag, Anfang Februar im Gymnasium Riedberg.

Der Live-Vortrag zeigt nicht nur die Vielfalt der Eis- und Schneelandschaften und das Wechselspiel von Licht und Farben an den Felsküsten und einsamen Stränden der Lofoten. Er veranschaulicht auch die unterschiedliche Herangehensweise der Fotografen: von Langzeitbelichtungen und Zeitrafferaufnahmen über Sternen- und Polarlichtfotografie bis hin zu 4K-Drohnenvideos zeigen sie ihre ganz individuelle Sichtweise der Inselgruppe im Nordmeer.

„Wir“, wie die Fotofreunde in ihrer Info-Mail schlicht schreiben – das sind die Kalbacher Reitlehrerin Andrea Huber (Heilpädagogisches Reiten für Kinder und Jugendliche), der Oberurseler Kinderarzt Birger Christiansen sowie Lena Grothe von der Kalbacher Kinderbücherei und Vater Lars. Da sie „leidenschaftlich fotografieren und gerne reisen“, machten sie sich auf in die Arktis, 3000 Kilometer von Frankfurt entfernt. Das Ergebnis ist das „Projekt Operation Aurora“…

Die Live-Multivision „Lofoten – 68° Nord“ findet am Freitag, 1. Februar, um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasium Riedberg, Friedrich-Dessauer-Str. 2, statt. Es ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kinderverein Kalbach e.V., der Eintritt ist frei.

Die vier Fotofreunde  Lena Grothe, Andrea Huber, Birger Christiansen und Lars Grothe hielten die fantastische Landschaft der Lofoten in Bild und Video fest

Fotos: Veranstalter
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Fünf Fragen an Klimaforscher Mojib Latif

Prof. Mojib Latif vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel hielt gestern während des Neujahrsempfangs der Stadt Frankfurt die Festrede mit dem Titel „Herausforderung Klimawandel“. Mit Mirco Overländer sprach Latif vorab über die Herausforderungen des Klimawandels und darüber, was Kommunen und jeder Einzelne unternehmen können, um die Umwelt zu schonen.

Herr Latif, Sie warnen seit Jahren vor den Folgen des Klimawandels. War der Hitzesommer 2018 in Ihren Augen ein Zeichen, dass der Klimawandel bereits in Deutschland angekommen ist?

PROF. MOJIB LATIF: Auf jeden Fall! Wir beobachten schon seit Jahrzehnten, dass die Temperatur in Deutschland ansteigt. 2018 hat einen neuen Temperaturrekord für Deutschland gebracht. Es war noch nie so warm seit Beginn der Messungen 1881. Und wir hatten 2018 in Frankfurt noch nie so viele Sommertage, also Tage, an denen die Temperatur mindestens 25 Grad erreicht.

Klimaskeptiker wie Donald Trump leugnen, dass der Mensch für die Veränderung des Klimas verantwortlich sein könnte. Ist diese These aus wissenschaftlicher Sicht hinnehmbar?

LATIF: Nein! Der menschliche Einfluss auf das Klima ist seit vielen Jahren nachgewiesen, Schon der Nobelpreisträger Svante Arrhenius hatte 1896 berechnet, dass die Temperatur der Erde steigen muss, wenn sich der CO2-Gehalt der Luft erhöht. Und der CO2-Gehalt der Luft ist inzwischen so hoch wie noch in der Geschichte des modernen Menschen.

Der Klimawandel ist ein globales und extrem vielschichtiges Phänomen. Was kann jeder Einzelne unternehmen, um seinen Teil zu einer besseren Umwelt beizutragen?

LATIF: Energie sparen, auf grünen Strom umsteigen, weniger Autofahren, mal das Fahrrad nehmen oder öffentliche Verkehrsmittel, weiniger Fleisch essen und vieles mehr. Dabei handelt es sich nicht um Verzicht, sondern um Gewinn! Um einen Gewinn an Lebensqualität. Wichtig ist aber auch, dass man sich einmischt. Es muss auch der Druck von unten kommen. Die Menschen müssen Klimaschutz einfordern. Dann wird er auch von der Politik umgesetzt werden.

In den 70er Jahren sprach man über das Waldsterben, später über das Ozonloch. Sehen Sie die Gefahr, dass Klimathemen gern als „Trend-Debatten“ instrumentalisiert werden?

LATIF: Das Waldsterben und das Ozonloch sind reale Probleme gewesen. Man hat aber, im Gegensatz zur Erderwärmung, gehandelt. Deswegen spricht niemand mehr vom Waldsterben oder Ozonloch. Die Wissenschaft hatte rechtzeitig gewarnt, es wurde von der Politik gehandelt und man hat die Probleme in den Griff bekommen. So sollte es auch beim Problem der Erderwärmung sein!

Auch in Frankfurt ist die Politik inzwischen für extreme Wetterlagen sensibilisiert. Was raten Sie Kommunen, um sich für die Folgen des Klimawandels zu wappnen?

LATIF: Der Klimawandel äußert sich einerseits durch extreme Hitze und Trockenheit, andererseits durch Starkniederschläge. Eine Stadt wie Frankfurt muss sich also auf beides vorbereiten. Um die Hitze zu mildern wären unter anderem mehr Beschattung, mehr Grün- und Wasserflächen notwendig. Und eine Belüftung muss sichergestellt sein. Um die Folgen von Starkregen abzufedern, sollte man die Flächenversiegelung stoppen oder zumindest zurückfahren. Flüsse müssen mehr Raum bekommen, die Kanalisation muss angepasst werden und Siele müssen frei sein. Grüne Dächer können ebenfalls helfen, um durch sie einen gewissen Verzögerungseffekt zu erzielen, in dem die Niederschläge nicht sofort auf die Böden treffen.

Text: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Der frühe Vogel fängt den Wurm – neue Ausstellung im KunstRaum Riedberg

Im KunstRaum Riedberg ist schon ein wenig der Frühling eingekehrt, Vögel überall. Obwohl die Enten von August Gaul noch etwas durchgefroren aussehen. Eine Gruppe der Wasservögel (es sind Abgüsse von Originalen) steht in einer Ecke des Ausstellungsraumes. Sie sind naturnah modelliert, stehend, sitzend oder sich putzend, in Originalgröße. Tiere in ihrem seelischen Kern festhalten wollte Gaul (1869-1921) und nahm damit schon ein wenig die Moderne vornweg. Einerseits gestaltete er sie bis ins Detail, dann aber wieder ganz reduziert wie bei den Federn und Flügeln, die nur mit wenigen Strichen eingeritzt sind. Die Entstehungszeit der Bronzeplastiken vom Berliner Bildhauer August Gaul liegen von allen gezeigten Werken am weitesten zurück. Neben denen von Gaul sind Werke von neun zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen: Malerei, Skulpturen, Zeichnungen und Collagen von Jens Andres, Cornelia Genschow, Nikola Jaensch, Chris Kircher, Anne Kuprat, Bernard Matemera, Veronika Olma, Hartmut Ritzerfeld und Andreas Welzenbach.

Zehn Jahre KunstRaum Riedberg

Heute Abend um 18.30 Uhr wird die erste Ausstellung 2019 im KunstraumRiedberg eröffnet, der Eintritt ist frei. Diesmal hat sich der Kurator Dr. Carsten D. Siebert den Vogel als Motiv und verbindendes Grundthema herausgesucht. Seit zehn Jahren organisiert der Chemiker und Alumnus Kunstausstellungen im Biozentrum und mittlerweile auch an anderen Orten in der Universität. Häufig sind es schon etablierte Künstler aus der Rhein-Main-Region, aber auch aus ganz Deutschland.

Der Stil und die Techniken der gezeigten Arbeiten sind ganz verschieden. Chris Kircher schweißt ihre Vogelskulpturen aus Stahlschrott zusammen, Anne Kuprats feine Zeichnungen zeigen Fantasie- und Mischwesen mit teils bunt coloriertem Gefieder, halb Mensch, halb Vogel. Und dass sich Kunst und Humor wunderbar vertragen, beweist Andreas Welzenbach mit seinen Holzarbeiten, die mit den Erwartungen des Betrachters spielen. Wer den Vogel auf der Vorderseite vermisst, der möge doch bitte auf der Rückseite nachsehen, so der eingeschnitzte Hinweis auf einer Holztafel gleich am Eingang. Ganz verschwunden sind allerdings die Vögel, die Veronika Olma gemalt hat. Nicht von ungefähr haben ihre Bilder die Aura eines übermalten, alten, ausgeblichenen Fotos: alle drei Vogelarten sind bereits ausgestorben. Nur ein dezenter Zettel am Fuß deutet darauf hin.

Zur Eröffnung sprechen Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, und der Kurator Dr. Carsten D. Siebert.

Zu sehen ist die Ausstellung vom 17. Januar bis 30. April 2019,  Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, nach Absprache auch länger. Der Eintritt zur Eröffnung und Ausstellung ist frei. Die Werke können übrigens auch käuflich erworben werden.

Ort: KunstRaum Riedberg, Biozentrum, Gebäude 101, Max-von-Laue-Straße 9

www.kunstraum.uni-frankfurt.de

Die Ausstellung „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ist noch bis Ende April im KunstRaumRiedberg zu sehen

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TEXT und FOTOS: Ann Wente-Jaeger

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Wer will Stadtteil-Botschafter werden?

Emblem Stadtteil-Botschafter

Wer ist jung, engagiert und möchte ein Projekt für den Riedberg verwirklichen? Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft wendet sich jetzt wieder an 15- bis 27-Jährige, die in ihrem Stadtteil eine eigene, gemeinnützige Projektidee in die Tat umsetzen wollen. Das Stipendium bietet Projekt-Know-how, persönliche Experten-Begleitung, Coaching und finanzielle Unterstützung für 20 junge Menschen, die in Frankfurt aktiv sein wollen und sich dort für ihre Mitbürger einsetzen möchten. Alleine oder mit einer zweiten Person als „Tandem“. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2019.

Die Stadtteil-Botschafter erhalten unter anderem in regelmäßigen Seminaren und Workshops Grundlagen des Projektmanagements oder der Öffentlichkeitsarbeit. Während der Umsetzung der Projekte wird man individuell von Mentoren betreut. Begegnungen mit verschiedenen Frankfurter Persönlichkeiten und weitere optionale Angebote runden das Stipendienprogramm ab.

Mehr als 100 Projekte in zehn Jahren

Seit 2007 bietet die Stiftung jungen Engagierten die Möglichkeit, Stadtteil-Botschafter für Frankfurt zu werden. Innerhalb der letzten sechs Stipendiatengenerationen wurden bereits über 100 Projekte verwirklicht: In Nieder-Erlenbach kann man noch heute den 2008 errichteten Kletterturm erklimmen, in Bornheim im Mitmach-Garten „DerGrüneDaumen“ Kräuter pflücken und der Bergen-Enkheimer „Sports & Fun Day“, mit jährlich über 1000 Besuchern, wird 2019 zum zehnten Mal stattfinden.

Weitere Informationen unter: www.stadtteil-botschafter.de

Foto: Stiftung Polytechnische Gesellschaft

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Das ist der Zeitplan für den zweiten Sportplatz

Nach dem Start der Bauarbeiten für die Grundschule 3 ist dies die zweite gute Nachricht zu Jahresbeginn: Der Zeitplan für den zweiten Sportplatz am Riedberg steht nun fest. Erst waren’s Feldhamster-Vorkommen, die alles verzögerten. Dann waren zwei Jahre lang keine Fortschritte bemerkbar und es wurde sogar phasenweise über ein Aus spekuliert. Im vergangenen November aber hatte Marcus Benthien, Leiter der Abteilung Sportanlagen im Sportamt Frankfurt, gegenüber MAINRiedberg bestätigt: „Der Sportplatz kommt definitiv. Das ist unser erklärter Wille.“ Jetzt hat die Stadt Eckdaten für den Bau der Anlage mitgeteilt, die östlich der Altenhöferallee, also gegenüber der bisher einzigen Sportstätte im Stadtteil entstehen wird. Das Vergabe-Verfahren läuft bereits. Bis Herbst soll die Baugenehmigung stehen. Bis Oktober 2021 soll die Anlage fertiggestellt sein.

Dass die Sportstätten am Riedberg mehr als ausgelastet sind, ist schon längst kein Geheimnis mehr – warum also wird der Bau der zweiten Sportanlage so lange dauern? Im Sportamt hat man Verständnis für die Ungeduld, weist aber auf die vielen kleinen und größeren Schritte hin, die bis zur Fertigstellung nötig sind. Von der Beauftragung eines Planungsbüros, das die bestehende Planung aus den Sitzungen des runden Tisches „verfeinert“, bis zur Beschlussfassung und Mittelfreigabe durch die Gremien der Stadt bis Oktober 2019, auch die „Ausschreibung und Vergabe der Überprüfung von Kampfmittel und Bodendenkmälern“ bis Dezember zählt dazu. „Es ist ja durchaus möglich, dass hier neben Kampfmitteln auch römische Reste im Boden sind“, so Marcus Benthien. Sollte es aber keine unvorhergesehenen Funde geben, sollte bis März 2020 die Bodenprüfung fertig sein und dann kann wohl im Mai der Bau von Freiflächen plus Funktionsgebäude beginnen.

400-Meter-Bahn, Spielfelder, Umkleiden – das ist der zweite Sportplatz

Auf diese zweite Sportanlage im Stadtteil können sich Vereine und Schulen, insbesondere auch die Leichtathleten freuen. Denn rund um das große Fußballfeld wird eine 400-Meter-Bahn führen und neben einem Kleinspielfeld und Minifeldern gibt es Anlagen für Weitsprung, Kugelstoßen und eventuell auch Hochsprung. Details wie ein mögliches Beachvolleyball-Feld oder ein Basketball-Feld sind noch Bestandteil der endgültigen Planungen. Fest steht, wo Parkplatz, Umkleiden, Laufbahn und die Kunstrasen-Plätze sein werden. Zur Erinnerung: Bundesjugendspiele waren bisher kaum möglich. Gelaufen wurde teils im Kätcheslachpark, Springen und Werfen waren meist improvisiert. In der Marie-Curie-Schule-Schule geschah das im Sommer am Schulhof.

Interesse an der zweiten Riedberger Sportanlage haben beide Vereine im Stadtteil angemeldet: der SC Riedberg, der bereits die bestehende erste Anlage in der Altenhöferallee betreibt, und der jüngere Riedberger SV, der schon lange den Bedarf nach einem eigenen Sportplatz deutlich gemacht hat.

Grafik: Stadt Frankfurt

 

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Marie & Maximilian sind die Hits der Vornamen

Baby mit Decke

Wie schon in den vergangenen Jahren seit Beginn des neuen Jahrtausends hat es auch 2018 in der Hitliste der beliebtesten Vornamen keine tiefgreifenden Änderungen gegeben.

Die zuständige Stadträtin Daniela Birkenfeld gab jetzt bekannt, dass Marie 2018 ihren Spitzenplatz – wenn auch mit geringem Abstand – verteidigen konnte. Mit 206 Nennungen (im Vorjahr 263) ist sie unangefochtene Spitzenreiterin und konnte Sophie mit 201 Nennungen (225) auf Platz zwei verweisen.

Maximilian hat mit 159 Nennungen (vormals 180) mal wieder den Platz mit Alexander getauscht, allerdings nur mit 3 Punkten Vorsprung. Mit 159 Nennungen (177) führt er 2018 die Hitliste der beliebtesten männlichen Vornamen in Frankfurt an. Alexander musste sich mit 156 Nennungen (180) knapp geschlagen geben und sich auf dem zweiten Platz einrichten.

Nach der aktuellen Auswertung für das Jahr 2018 sind die Veränderungen der gewählten Vornamen zum Vorjahr marginal. Dies trotz oder gerade wegen aller Diskussionen und Berichte über exotische und außergewöhnliche Vornamensgebungen. Auch 2018 konnten sich die klassischen „Tabellenführer“ bei den Mädchen und den Jungen auf den Spitzenplätzen behaupten. Sogar die Plätze 3 und 4 der männlichen Vornamen sind mit Noah und 151 Nennungen (125 waren es im Jahr 2017) und Paul mit 108 Nennungen (116) beinahe schon unverrückbar festgeschrieben.

Die Veränderungen in der weiteren Rangfolge sind minimal. Auf den Folgeplätzen sind bekannte Vornamen der letzten Jahre zu finden. Auf Platz 3 folgt bei den Mädchen wieder Maria mit immerhin 156 Nennungen (177) vor Emilia, die wieder Platz 4 mit 123 Nennungen einnimmt (2017 Platz 4 mit 127 Nennungen). Elias rutschte bei den männlichen Vornamen mit 93 Nennungen von Platz 5 im Jahr 2017 (110 Nennungen) auf Platz 6. Anna muss sich 2018 mit Platz 8 (78 Nennungen) zufriedengeben. 2017 konnte sie noch mit 112 Nennungen Platz 5 behaupten. Ein bemerkenswerter „Neueinsteiger“ ist 2018 zu vermelden: Theodor schaffte es mit 57 Nennungen auf Platz 22. Im Vorjahr schaffte es übrigens die Kurzform „Theo“ auf Platz 30 mit 50 Nennungen.

Die jahrzehntelange stabile Reihenfolge wird gerne hinterfragt, zuweilen gar ein Filter vermutet. Deshalb weist Birkenfeld darauf hin, dass die vorliegende Auswertung auf einem statistischen Algorithmus des Fachverfahrens basiert, der die Namensgebung automatisch nach ihrer Häufigkeit auswirft. Das Ergebnis wird genauso verwendet. Dabei wird auch nicht unterschieden, ob die Namen als Erst-, Zweit- oder Drittnamen vergeben wurden. Jedoch beschränkt sich das Standesamt aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Darstellung lediglich der ersten 30 Namen.

Ein Trend, seinen Kindern eine zunehmende Anzahl von Vornamen zu geben, ist auch weiterhin nicht zu erkennen. Gut 54 Prozent der Eltern gaben ihren Kindern 2018 einen einzigen Vornamen und etwa 40 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Kind aus. Lediglich etwa 6 Prozent der Eltern waren ein oder zwei Vornamen zu wenig für ihren Nachwuchs; da sollten es drei und mehr sein. Insgesamt eine Verteilung, die in etwa den Zahlen aus dem Jahr 2017 entspricht.

Die vollständige Vornamenshitliste kann auf der Seite der Stadt unter http://www.frankfurt.de beim Standesamt unter „Vornamensstatistik aktuell“ eingesehen werden.

Foto: Archiv

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Adventskranz löst Brand aus

Feuerwehr-Signallicht

Ein mit einer elektrischen Lichterkette dekorierter Adventskranz hat womöglich Montag Mittag in einem Haus in der Ricky-Adler-Straße am Riedberg ein Feuer verursacht.

Dank des schrillen Tons eines Rauchmelders, den die Nachbarin von nebenan hörte, konnte der Brand in dem Haus schnell entdeckt werden. Die Bewohner des betroffenen Hauses waren nicht da, so konnte sich das Feuer aus bislang unbekannter Ursache entzünden. Verletzt wurde niemand. Allein schon durch die enorme Rußbildung entstand großer Schaden in dem Haus, der sich auf rund 40.000 Euro beläuft.

Informationen: Polizei Frankfurt

Foto: Archiv

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Lust auf die heiligen 3 Krimis?

Lassen Sie sich von den drei Königen reichlich beschenken – mit 3 (heiligen) Krimis! Unter diesem Motto lädt man heute um 15 Uhr zu einer ungewöhnlichen Lesung im Kulturcafé DENKBAR im Nordend ein, moderiert von Monika Nowicka, Medienwissenschaftlerin und Autorin von MAINRiedberg. Bei Kaffee und Torten.

Anstatt die Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe zu verschenken, werden 3 heilige Krimis vorgelesen. Und die drei Könige Balthasar, Melchior und Caspar stehen Paten für jeweils einen Titel.

Olaf Jahnke (aus Kelkheim), Anne Breckenridge (aus dem Ruhrgebiet) und Markus Hoffmann (aus Wiesbaden): Sie haben die Gabe Spannung, Intrigen und Rätsel so miteinander zu verflechten, dass ihre Krimis als meisterhafte Wunderwerke erscheinen. Und wer Wunder erschafft hat die Bezeichnung Heilig verdient. Dazu kommt die Moderatorin Monika Nowicka als „Stern von Bethlehem“ daher und führt die heiligen 3 Krimis und deren Schöpfer durch die feierliche literarische Tortenschlacht. Das Jahr fängt ja gut an…

„Es wird spannend, mystisch, exotisch… Lassen Sie sich diesen besonderen Nachmittag nicht entgehen“, sagt die Riedbergerin und lädt alle Nachbarn herzlich zu der Lesung ein.

Bei Kaffee, Kuchen und Torten hat jeder Gast die Möglichkeit, Fragen zu den Büchern oder auch zum Alltag der Autor*innen auf Tortendeckchen zu schreiben.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Kulturcafé DENKBAR in der Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt. Der Eintritt ist frei.

Die Literarische Tortenschlacht findet jeden ersten Sonntag im Monat ab 15 Uhr statt.

Foto: Café DENKBAR

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