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Kinder aufgepasst: Die Lesesaison der „Klapperschlange“ beginnt

Am nächsten Dienstag heißt es wieder: „Vorhang auf“ für viele junge Bücherwürmer. Denn dann fällt der Startschuss für die Lesesaison zur Kinderliteratur-Preis „Kalbacher Klapperschlange“. Pünktlich um 15.30 Uhr lüftet sich im Rahmen einer kleinen Feier der Vorhang in der Kalbacher Kinderbücherei und gibt den Blick frei auf die 60 Bücher, die in diesem Jahr um die Gunst ihrer jungen Leserinnen und Leser werben.

Es gibt drei verschiedene Alterskategorien, in denen jeweils 20 Bücher zur Auswahl stehen: 3. und 4. Klasse, 5. bis 7. Klasse sowie 8. und 9. Klasse. Aus allen Bewertungen wird der Siegertitel der Klapperschlange ermittelt.

Ausgewählt wurden die 60 Bücher von einer Vorjury, bestehend aus Jurymitgliedern des Vorjahres und dem Team der Klapperschlange. Die Autorin oder der Autor des beliebtesten Buches erhält im November im Rahmen der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange.

Mitlesen können alle Kinder, die nach den Sommerferien in der 3. bis 9. Klasse sind. Um zur Kinderjury zu gehören muss man mindestens 5 Bücher seiner Altersklasse gelesen und bewertet haben. Die Bewertungsbögen gibt es auf der Website der Kalbacher Klapperschlange unter www.kalbacher-klapperschlange.de oder in den sich beteiligenden Schulen.

Alle Schulen im Stadtteil machen mit

Anmelden kann man sich in der Kinderbücherei Kalbach oder in einer der beteiligten Schulen. Es beteiligen sich alle drei Grundschulen in Riedberg und Kalbach, das Gymnasium Riedberg, die August-Jaspert-Schule in Bonames und die Robert-Schumann-Schule in Heddernheim. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr das Gymnasium Nord und die IGS Kalbach-Riedberg. Für Mitglieder des Kindervereins ist die Teilnahme kostenlos, alle anderen zahlen 5 Euro. Über die Internetseite des Vereins besteht zudem die Möglichkeit der online-Teilnahme. Diese Teilnehmer müssen sich die Bücher jedoch selbst beschaffen.

Das Team der Kalbacher Klapperschlange freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und auf eine spannende Lesesaison 2018!

Über die Kalbacher Klapperschlange 

Die Kalbacher Klapperschlange ist ein Literaturpreis, der seit 1988 jährlich von einer Kinderjury im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg vergeben wird. Gegründet von der Autorin Regina Rusch war die Kalbacher Klapperschlange der erste Jugendliteraturpreis Deutschlands, der von einer reinen Kinderjury vergeben wurde. Zu dieser Jury gehören alle Schüler der dritten bis neunten Schulklassen, die bis Mitte Oktober mindestens fünf Bücher der Auswahlliste gelesen und bewertet haben. Im Rahmen der jährlich im November stattfindenden Kalbacher Kinderbuchmesse, bekommt die Autorin oder der Autor des Siegerbuches den Ehrenpreis, die Kalbacher Klapperschlange. Die Kalbacher Buchmesse und die Klapperschlange werden von einem Team von Ehrenamtlichen organisiert. Bis heute beteiligen sich jedes Jahr weit über hundert Schülerinnen und Schüler an der Kinderjury. 

Weitere Informationen unter www.kalbacher-klapperschlange.de 

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Wurstautomat und Scheibe demoliert

Ein MAINRiedberg-Leser spricht von einer „großen Sauerei“. Der Kalbacher Metzger Andreas Kaiser kurz und knapp von „Vandalismus“. Heute Nacht in der Zeit zwischen 3 und 6 Uhr haben Unbekannte einen Straßenpoller herausgerissen und damit das Glas des Wurstautomaten an der Ecke Altenhöferallee/ Ernst-Abbe-Straße zerstört. Vermutlich im gleichen Zeitraum wurde eine Scheibe zum Riedbergzentrum zerschmissen und einer der Sicherheitsbegrenzungen vom Radrennen am 1. Mai mitten auf die Straße gestellt. Die Polizei geht davon aus, dass alle Taten in einem Zusammenhang stehen. Der Schaden allein beim Automat für Fleisch und mehr, der mit Gerät Nummer 2 in Kalbach übrigens einzigartig in Frankfurt ist, beläuft sich auf „mindestens 3000 bis 4000 Euro“.

Damit sich niemand an den Glasresten des Automaten verletzt, hat man inzwischen bereits einen Schutz davor angebracht. Andreas Kaiser hofft, dass „möglichst bis Freitag das UV-beschichtete Sicherheitsglas, das extra angefertigt wird, eingesetzt werden kann“. Dann versucht er mit ein wenig Humor darauf hinzuweisen, dass das „ausgerechnet vorm Vatertag“ geschehen sei. Schließlich wird im Stadtteil gerne und viel gegrillt. Dann wird er schnell wieder ernst. „Ich habe im Internet ein Video gesehen, wo einer mit einem großen Stein mit voller Wucht und mindestens 20-mal auf eine solche Scheibe eingeschlagen hat, bis sie kaputt gegangen ist“. Seine Folgerung: Es ging vor allem um Zerstörung und nicht ums Geld. Im Geldfach war morgens nicht viel drin und es kam ohnehin keiner ran. Auch Fleisch, Wurst, Eier & Co. waren nicht von Interesse.

Vandalismus nimmt zu

Den Schaden hatten Beschäftigte der Bäckerei Ruppel nebenan bemerkt, als kurz vor 6 Uhr die ersten Waren geliefert wurden. In der Ruppel-Filiale ist eine Überwachungskamera, am Eingang zum Riedbergzentrum sowieso. Jetzt werden die Aufzeichnungen überprüft. Die Polizei ermittelt.

Vandalismus am Riedberg nimmt zu. Anfang April wurde ein Bagger auf einer Baustelle in Brand gesteckt, einige Fahrradständer wurden bereits zerstört und beispielsweise auch der große Sonnenschirm am so genannten „Drehscheibenspielplatz“ im Kätcheslachpark.

Diese Scheibe zum Riedbergzentrum wurde ebenfalls zerstört

(Text & Fotos: MAINRiedberg)

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Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten

Führungen, Infostände, Kinderprogramm, Essen, Trinken und Musik – am 13. Mai ab 11 Uhr ist Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten am Campus Riedberg. BesucherInnen aus dem Stadtteil sind auf dem Gelände in der Max-von-Laue-Straße herzlich willkommen.

Der Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität befindet sich in unmittelbarer Nähe der naturwissenschaftlichen Fachbereiche schließt den Campus zum Süden hin ab. Der Garten liegt auf 50°1 O’N und 8°37 ‚0 und zwischen 123 und 136m Meereshöhe und wurde im Zuge der 100-Jahr-Feierlichkeiten der Universität 2014 eröffnet. Er dient der naturwissenschaftlichen Lehre und Forschung und umfasst ein großes Gewächshaus, ein 300m² großes Versuchsgewächshaus sowie acht Klimakammern und den zurzeit rund 3 Hektar großen Freilandbereich.

Der Wissenschaftsgarten ist der dritte Garten der Universität in ihrer 100-jährigen Geschichte und geht auf den 1763 von Johann Christian Senckenberg mit seiner Stiftung begründeten Garten zurück. Aufbau und Pflanzenbestand orientieren sich am aktuellen Lehr-und Forschungsbedarf. Mit dem städtischen Palmengarten und dem Botanischen Garten bestehen enge Kooperationen, die Anlagen ergänzen sich. Der Bestand an Pflanzen wird aus reinen Arten aufgebaut, deren Herkunft in einer Datenbank dokumentiert wird. Der Freilandbereich soll mit seiner Bepflanzung und den angebotenen Informationen auch ein Ort des Selbststudiums und der Erbauung sein. Der Garten wird in den nächsten zehn Jahren noch bis zur Altenhöferallee erweitert, unter anderem mit einem „Garten des Erdmittelalters“. Der Eintritt ist immer frei, normalerweise aber nur während der aktuellen Öffnungszeiten möglich.

Das Programm beim Frühlingsfest

Führungen

  • 13:00 Uhr „Arzneipflanzengarten“ (Prof. Dr. Robert Fürst, Institut für Pharmazeutische Biologie)
  • 13:00 Uhr „Arzneipflanzengarten“ (Dr. Ilse Zündorf, Institut für Pharmazeutische Biologie)
  • 13:00 Uhr: „Was tun wenn die Eichen weichen?“ (Vera Holland, Institut Ökologie, Evolution und Diversität)
  • 13:00 Uhr „Allgemeine Gartenführung“ (Robert Anton, Wissenschaftsgarten)
  • 14:30 Uhr „Arzneipflanzengarten“ (Prof. Dr. Robert Fürst, Institut für Pharmazeutische Biologie)
  • 14:30 Uhr „Arzneipflanzengarten“ (Dr. Ilse Zündorf, Institut für Pharmazeutische Biologie)
  • 14:30 Uhr „Gewächshaus- und Kübelpflanzen im Wissenschaftsgarten“  ( Prof. Dr. G. Zizka, Institut Ökologie, Evolution und Diversität)
  • 14:30 Uhr „Gewächshaus- und Kübelpflanzen im Wissenschaftsgarten“ (Susanne Pietsch und Wolfgang Girnus, Wissenschaftsgarten)
  • 15:00 Uhr „Hormone, Mutanten und Wurzeldruck – Pflanzen des Wissenschaftsgartens als Lehrbeispiele“ (Dr. Markus Fauth, Institut für Molekulare Biowissenschaften)
  • 15:00 Uhr: „Was tun wenn die Eichen weichen?“ (Vera Holland, Institut Ökologie, Evolution und Diversität)

Infostände

1. Boden, Gesteine, Edelsteine: Angeboten wird auch eine Edel- und Schmucksteinbestimmung.
Sascha Staubach, Geo-Agentur, FB Geowissenschaften
Geplanter Zeitraum: 11 – 15 Uhr | („Sollten Sie ein Schmuckstück besitzen und unsicher über die Art des verarbeiteten Edelsteins sein, können wir diesen direkt vor Ort untersuchen und bestimmen. Der Stein sollte hierbei eine glatte Fläche von min. 3 mm Durchmesser aufweisen“)

2. Close to Science – Schule im Wissenschaftsgarten
Christian Dietz, Didaktik der Biowissenschaften, FB Biowissenschaften
Geplanter Zeitraum: 11-15 Uhr

3. „Spezialisten des Wissenschaftsgartens beantworten gärtnerische Fragen“;
Wolfgang Girnus, Susanne Pietsch, Wissenschaftsgarten
Zeitraum: 12:00-15:00

4. „Wald der Zukunft“,
Vera Holland, AK Prof. Dr. Wolfgang Brüggemann, Institut Ökologie, Evolution & Diversität, FB Biowissenschaften
Geplanter Zeitraum: Infostand ab 13:00-15:00  Uhr,

5. „Pilze im Wissenschaftsgarten“
Kai Reschke, AK Prof. Dr. Meike Piepenbring, Institut Ökologie, Evolution & Diversität, FB Biowissenschaften
Zeitraum: 11:00-15:00 Uhr.

6. „Bienen“


Ort: Campus Riedberg / Wissenschaftsgarten
Treffpunkt: Eingangsbereich des Gartens, Max-von-Laue-Straße 13
60438 Frankfurt

Datum: Sonntag, 13. Mai 2017, 11 bis 17 Uhr

 

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Fahrradcodierung am Riedbergplatz

Fahrradfahren gehört heute für viele Menschen zum Alltag. Dies machen sich auch immer wieder Fahrraddiebe zu Nutze und stehlen neue, aber auch gebrauchte und sogar alte Fahrräder jeden Typs und jeder Marke. Neben den mechanischen und elektronischen Sicherungen ist die Codierung inzwischen ein sehr gutes Mittel, sein Fahrrad gegen Diebe zu schützen. Mittels eines Spezialgerätes wird die persönliche Identifikationsnummer sichtbar in den Fahrradrahmen eingebracht. Dieser Code gibt der Polizei Hinweise auf den rechtmäßigen Eigentümer. Eine individuell eingravierte Nummer macht es Fahrraddieben erheblich schwerer, ihr „Diebesgut“ zu veräußern.

Aus diesem Grund führt das 14. Polizeirevier mit Unterstützung professioneller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Polizeipräsidium am Samstag, 12. Mai 2018, in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr auf dem Riedbergplatz eine Fahrradcodieraktion durch. Ferner steht das Polizeiteam für Fragen rund um das Thema „Fahrradsicherheit“  zur Verfügung.

 Codiert werden Räder gegen Vorlage von Eigentumsnachweis und Personalausweis. Fahrräder mit Carbonrahmen sind nicht geeignet.

Wann?     Samstag, 12.05.2018, 10:00 – 14:00 Uhr

Wo?         Riedbergplatz, 60438 Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Seriensieger Kristoff schreibt Geschichte

Alexander Kristoff hat zum vierten Mal in Folge den Radklassiker Eschborn – Frankfurt gewonnen. Der Norweger vom Team Emirates setzte sich im Sprint gegen den Australier Michael Matthews und dem Belgier Oliver Naesen durch. Kristoff ist damit jetzt alleiniger Rekordhalter bei dem in diesem Jahr mit zehn schweren Anstiegen im Taunus gespickten Traditionsrennen, das auch durch den RIEDBERG führte. Bester Deutscher war der Ravensburger Emanuel Buchmann auf dem 18. Rang. Rick Zabel, Sohn von Eric Zabel und Zweiter im Vorjahr, war der größte deutsche Hoffnungsträger. Ihn verließen 60 Kilometer vor dem Ziel die Kräfte.

Nach 212,5 Kilometern ließ Europameister Kristoff im Sprint einer noch 25 Fahrer starken Gruppe die Konkurrenz hinter sich und feierte seinen dritten Saisonsieg. „Ich habe Geschichte geschrieben und bin superglücklich darüber. Mein Team hat sein Bestes gegeben, um mich in Position zu bringen, sagte Kristoff, der bei seiner ersten Teilnahme im Jahr 2012 Sechster wurde und danach bei jeder seiner Teilnahmen auf der obersten Stufe des Podiums stand. „Allein schon deswegen ist es mein Lieblingsrennen.“ Die Verschärfung der Strecke hinterließ beim schnellen Skandinavier dennoch ihre Spuren. „Ich habe auf den beiden neuen Runden kämpfen müssen, die waren wirklich schwer. Ich fiel zurück, kam aber mit Hilfe meiner Mannschaftskollegen zurück. Im Sprint war ich zwar allein, aber das erging meinen Konkurrenten nicht anders.“

Seriensieger Alexander KRISTOFF (Norwegen / Team Emirates) gewann den Klassiker Eschborn-Frankfurt vor dem Australier Michael MATTHEWS und Oliver NAESEN (Belgien)                                                  © Roth-Foto

Bei Sonnenschein und Temperaturen von 15 Grad dauerte es rund 25 Kilometer, bis das Feld einer siebenköpfigen Ausreißergruppe freie Fahrt gewährte. Daniel Teklehaimanot (Team Cofidis), Alexejs Saramotins (Bora-hansgrohe), David Tanner (Verandas Willems-Crelan), Floris Gerts (Roompot-Nederlandse Loterij), Yukiya Arashiro (Bahrain-Merida), Antoine Warnier (WB Aqua Protect) und Aaron Gate (Aqua Blue Sport) fuhren sich einen Vorsprung von 4:40 Minuten auf das Feld heraus. Nach der Überquerung des Feldbergs, dem ersten und mit elf Kilometern längsten Anstieg des Tages, nahm das Rennen an Fahrt auf.

Bei der zweiten Überquerung des 2,3 Kilometer langen und bis zu 23 Prozent steilen Mammolshainer Bergs, gelang drei Profis der Anschluss zur Spitze, aus der andere herausgefallen waren. Auf den letzten 40 Kilometern startete das Hauptfeld, das zwischenzeitlich 1:35 Minuten hinter der Spitzengruppe lag, eine erfolgreiche Aufholjagd und fing drei Kilometer vor dem Ziel auch die letzten Ausreißer ein. Sam Bennett eröffnete als Erster den Sprint, doch Kristoff zog vom Hinterrad des Iren souverän zum Sieg, den auch der stark aufkommende Matthews nicht mehr verhindern konnte.

Lokalmatador John Degenkolb hatte verletzungsbedingt absagen müssen und war bei seinem Heimrennen natürlich auch da – allerdings als Zuschauer und Experte am Mikro des hr-Fernsehens.

Informationen: Pressebüro Eschborn-Frankfurt

Fotos: @Roth&Roth

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Der Sturz am Riedberg

Nach 36 Minuten und 42 Sekunden hat die Spitze des Feldes hat den Riedbergplatz erreicht. Die beiden Führenden fahren in den Kreisel, biegen links in die Altenhöferallee, vorbei an vielen Zuschauern. Wenig später stockt ihnen der Atem. Denn als das Hauptfeld zur Engstelle nach der Kurve kommt, gerät ein weniger bekannter Fahrer aus Eritrea aus dem Gleichgewicht, stürzt nach vorne. Zwei weitere Profis können nicht mehr bremsen, stürzen ebenfalls. Augenzeugen werden sagen, dass sie „unglaublich froh sind, dass nicht mehr passiert ist“. Die Begleitfahrzeuge bringen das Feld zum Stehen und man sieht schnell, dass die gestürzten Radfahrer trotz Abschürfungen und Schmerzen bereits wieder versuchen, aufzustehen und nach den Autos und Mechanikern ihrer Teams Ausschau halten, um mit einem neuen Vorderrad oder gleich einem Ersatzrad das Rennen wieder aufzunehmen.

Deutsche Hoffnungen ruhen auf Rick Zabel

Insgesamt sind 146 Fahrer aus 21 Teams in diesem Jahr beim ältestesten deutschen Radklassiker Eschborn – Frankfurt dabei und haben die 212,5 Kilometer in Angriff genommen, die in mehreren Schleifen durch den Taunus und schließlich in die Mainmetropole zur Alten Oper führen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Kurs deutlich schwerer geworden. Nach dem Feldberg (elf Kilometer bei 4,8 Prozent) als höchstem Punkt müssen die Fahrer viermal den bis zu 23 Prozent steilen Mammolshainer Berg (2,3 Kilometer bei 8,2 Prozent) bewältigen, an den sich die ersten beiden Male die Billtalhöhe (2,6 Kilometer bei 6,2 Prozent) anschließt. Von der letzten Überquerung des Mammolshainers sind es noch 41,5 Kilometer bis zum Ziel, auf denen der leicht ansteigende Hainer Weg 15 Kilometer vor Rennende die letzte Chance für einen Angriff bietet.

Vor allem die Sieger der letzten drei Austragungen, Alexander Kristoff (Team United Emirates) und Michael Matthews (Sunweb) gehören zu den heißen Anwärtern auf den Sieg. Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen – nach der verletzungsbedingten Absage von Lokalmatador John Degenkolb – auf Rick Zabel, den Sohn von Dreifachsieger Erik Zabel. Er wurde 2017 bereits Zweiter in Frankfurt.

Um 17.10 Uhr werden die Stars im Ziel erwartet. Wir werden Sie aktuell auf dem Laufenden halten.

 

Die Bilder vom Riedberg

Nach 36 Minuten erreichen die Führenden den Riedberg

Wenig später kommt das Hauptfeld 

Bei der Einfahrt in die Altenhöferallee kommt es zu einem dramatischen Sturz

Zuschauer sind froh, „dass nicht mehr passiert ist“. Denn kurze Zeit später können alle dank Ersatzrädern das Rennen wieder raufnehmen

Die Junioren passieren dann kurz vor 13 Uhr den Riedberg

Fotos: Claudia Detsch/ MAINRiedberg

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Glückwunsch an unsere „Stars“!

Der Super-RAD-Tag am Riedberg hat begonnen! 9.16 Uhr, bitterkalte 7 Grad und Wind. Dafür aber einige Dutzend große und kleine wetterfeste Zuschauer mit Anfeuerungsrufen, Jubel und Tröten, als der erste Pulk der Jedermann-RadlerInnen im Pulk und mit hohem Tempo in die Riedbergallee einfährt. Überholmanöver und Windschatten-Jagden inklusive.

„Go!“ ist mit Kreide auf die Strecke gemalt. An der U-Bahn-Haltestelle Campus Riedberg hängt auch eines unsere MAINRiedberg-Plakate für die Riedberger Rad-Ladies Judith McCrory und Maren Yakas, die wir schon während der ganzen Vorbereitung begleitet haben.

In mehreren Gruppen sind rund 5000 Jederfrauen und -männer ab 8.45 Uhr in Eschborn gestartet. Die Skater folgen kurze Zeit später. Judith und Maren biegen wenige Minuten vor 10 Uhr von der Rosa-Luxemburg-Straße Richtung Riedberg-West ein. Fans und Familie warten schon am Riedbergplatz. Mit einer langen Hose im Gepäck für Maren. „Weil es verdammt kalt ist“, wie sie beim Umzieh-Zwischenstopp nur schnell erklärt – denn natürlich geht es mit Schwester Judith gleich weiter.

Um 10.16 Uhr sind die Hobby-Radler fast durch. Jakob (9 Jahre) hat die ganze Zeit mit seinem Papa an der Altenhöferallee zugesehen und berichtet: „Bisher habe ich auch vier Tandems, zwei Liegeräder, 103 Inliner, einen Roller und einen Fahrer ohne Helm gezählt.“ Neben Renntrikots der Profi-Teams auch waren auch Fahrer mit Krümelmonster auf dem Shirt, in Grusel-Outfit oder mit kleinem Bären auf dem Helm zu sehen.

Judith und Maren haben um 11.11 Uhr und 41 Sekunden nach 50 Kilometern das Ziel erreicht. Die Zeit: exakt zwei Stunden und 43 Sekunden. Wir sind stolz auf euch!

Hier die ersten Fotos vom Rennen:

9.16 Uhr: Die schnellsten Jedermänner erreichen die Riedbergallee

Tempo und Überholmanöver inklusive

Kurz vor 10 Uhr kommen auch Judith und Maren – und freuen sich über ihre Fans 

Kurze Lange-Hose-Anzieh-Pause – und weiter geht’s

Die ersten Skater auf der Altenhöferallee…

…sind schneller als manche Radfahrer

Kurz nach 12.30 Uhr kommt die Weltklasse

Zur Erinnerung: Die Fahrer kommen von der Rosa-Luxemburg-Straße und biegen erst in Riedberg-West in unseren Stadtteil ein. Dann geht’s unmittelbar an der neuen Gesamtschule (IGS) vorbei in die Carl-Hermann-Rudloff-Allee, von dort in die Riedbergallee, zum Riedbergzentrum und am Kreisel links in die Altenhöferallee stadtauswärts. In Kalbach führt die Strecke über das Industriegebiet und weiter Richtung Bad Homburg.

Die Durchfahrtszeiten stehen auch schon fest (siehe Grafik): Die Elite wird um 12.36 Uhr am Riedberg sein. Die Junioren werden um 12.56 Uhr erwartet. Die U23-Fahrer, die Skater sowie die Teilnehmer der Jedermann-Rennen über 105 Kilometer, 90 oder 50 Kilometer sind jetzt schon durch.

Sperrzeit der Strecke und damit der betroffenen Straßen am Riedberg ist von 9.10 Uhr bis 13 Uhr. 

Fotos: Alex Markert/ Claudia Detsch – MAINRiedberg

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#Mein Endspurt zum Rennen

Also hier wohl der letzte Trainings-Bericht vor dem Rennen: Das letzte Wochenende hatte sich wildes Wetter zurechtgelegt. Doch am Sonntag war dann kein Gewitter, keine Hitze. Die selbstgesetzte Abfahrtszeit von  9 Uhr schaffte ich nicht, aber das machte gar nichts. Es sollte diesmal keine 50 km Strecke sein, wie Judith sie mit mir geradelt war, sondern etwa die Hälfte, dafür aber auf Tempo. Von Oberursel über Bad Homburg und Köppern in den Hintertaunus, die Steigung am Bundeswehrdepot als Training und dann über Wehrheim, Obernhain und die Saalburg wieder zurück.

Der vermaledeite Heuschnupfen hatte mich auch nach 14 Tagen noch nicht aus den Klauen gelassen. Aber der Vorteil am Radeln ist, dass mir Bewegung für die Zeit des Sports die Nase endlich mal frei sein lässt. Darauf freute ich mich. Und wie ich mich freute.

Einfach bombastisch!

Das Wetter war bombastisch und Judiths Fahrrad, das sie mir zum Trainieren gegeben hat, ist ein Wonne zu fahren (Verzeiht dieses altmodische Wort, aber es passt!) Es ist schön, auch mal alleine zu fahren: mein eigenes Tempo, meinen eigenen Rhythmus, in mich hineinhorchen, mich selber finden, das Tempo anzuziehen, wenn meine Beine mir sagen, dass noch was geht, schlappzumachen, wenn sie müde werden. Und dann um mich herum der Frühling. Jedes Fleckchen, das Erde hat, Regenwasser und etwas Sonnenschein, explodiert in Deutschland im Frühling mit Leben. So irre.

In Südaustralien, wo ich lange gelebt habe, eben nicht. Sonne ist ja zwar viel, aber wenn es nicht regnet, dann wird es eben schnell trocken und bleibt auch so. Die Feuchtigkeit im Frühling kommt aus den Regenfällen des Winters, denn danach hört der Regen fast ganz auf. Im Sommer regnet es bei uns innerhalb von sechs Monaten nur zwei Mal. Adelaide hat mehr Regen, aber das liegt auf der anderen Seite der Adelaide Hills. Die erinnern mich an den Taunus, langgezogen, auch genauso hoch. Und die Sonne beißt schnell, das Ozonloch über dem Südpol wächst zwar langsam zusammen, aber eben nur langsam. Die UV Strahlung, die da durchscheint, ist groβ. Aber nicht hier im Taunus, nicht vergangenen Sonntag.

Wenn man die Gänge so einstellt, dass die Kadenz zügig und beständig ist  und die Anstrengung relativ niedrig bleibt, dann fliegen die Füβe mit den Pedalen im surrenden Rhythmus. Der Atem wird schneller. Ich fühle mich dann geschmeidig, sportlich, kraftvoll (ist ja auch schön, wenn man auf die 50 zugeht).

Wo Goldkehlchen gurren, Rauke blüht – die Oberschenkel brennen

Und dannn der Taunus. Bei unserer ersten 50 km Fahrt vor drei Wochen waren die Bäume noch kahl. Diesmal war alles grün. Hinter Köppern erreichte ich den Wald. Da geht der Anstieg zum Depot los.  Am Bachlauf strahlten mich die weissblühende Pflanzen der Knoblauchsrauke an, schüchtern eingerahmt von ein paar violetten Veilchen. Die Rothkehlchen gurrten zärtlich im Unterholz, die Meisen hüpften in den Büschen herum. Irgendwo etwas weiter tirrilierte mit wildem Auf und Ab eine schlanke Grasmücke. Währenddessen fing ich langsam an zu schwitzen. Dieser Berg – ist nicht – so  ohne. Die Oberschenkelmuskeln begannen sich zu beschweren. Eben unten in Köppern war ich noch stolz gewesen, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,5 km zu haben. Jetzt ging mein Tempo zum Teil auf 14 km/h runter. Well. Es ist ja auch steil. Über mehrere Kilometer zieht sich der Berg mit bis zu 50 m Steigung innerhalb eines Kilometers. Aber trainiert den Gluteus maximus (schickes Wort für Popo).

Nochmal die Bergabfahrt nach Wehrheim geniessen, uiiih 43 km/h! Jetzt aber langsam Richtung zu Hause. Durch die fachwerkgesäumten Straβen von Obernhain, langsam ansteigend wieder in den Wald hinein. Da stand schon die Saalburg mit ihren schönen grauen Steinmauern. An der Siegessäule vorbei den unteren Waldweg zurück. Etwas Vorsicht ist geboten, ein Stück Holz in den Speichen, einen blöden Stein und schon konnte ich auf der Nase liegen. Also mehr Bremse. Kurz vor Oberstedten kommt die Pferdeweide mit Blick auf Bad Homburg. Dann war ich wieder zu Hause. Mmh, waren dann doch 31 km und 494 Höhenmeter.

Der 1. Mai kann kommen. Ich weiß, dass ich es schaffen werde. Judith und ich werden die Strecke eher genieβen, als sie durchzuhecheln.

Wenn aber dann der Radpulk losrast und die Menschen am Straβenrand eine eigene erwartungsvolle Energie zu dem Rennen geben, dann vielleicht…

Eure Maren

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KunstWERKE – Ausstellung bei Billabong

Diese Bildern vereinen Marmormehl, Farbpigmente, Ruß, Sand und Acryl. Die Materialien werden in verschiedenen Schichten auf den Grund aufgetragen. Was dabei geschieht, kehrt den Malprozess um. Das Bild entwickelt ein Eigenleben – Risse, Verwerfungen und Falten bilden sich. Der Kalbacher Künstler Klaus M. Becker ist überzeugt: Das Bild fordert den Dialog ein, sich auf etwas Neues einzulassen, den geplanten Fortgang infrage zu stellen und zu verändern.

Gestern Abend war Vernissage seiner Ausstellung „KunstLandschaften 2018“ im Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Noch bis Mitte Mai sind Besucher zu den täglichen Öffnungszeiten willkommen (siehe unten). Zur Vernissage waren mehr als 25 Kunstfreunde auf Einladung des Culture Club Riedberg gekommen, auch der Künstler selbst. Klaus M. Becker, Jahrgang 1953, hatte erst auf der Hochschule für Grafik und Gestaltung in Offenbach studiert, dann an der Städelschule. Er hatte ein Büro für Grafik und Text, illustrierte später unter anderem Schulbücher, hatte schon zahlreiche Ausstellungen, auch in Tel Aviv und Kairo. Seit 2012 spricht er von einer neuen Schaffensperiode, von einer neuen Auseinandersetzung mit Malerei.

Seine Werke sind Kunst und Handwerk

Kein Werk ist nur gemalt, sie sind eine Schnittmenge aus Handwerk und Kunst. Auch bei den Papierarbeiten kommen nicht einfach vorgefertigter Papiere zum Einsatz, das Basismaterial ist handgeschöpft und wird in mehreren Prozessen hergestellt. Die Ausstellung zeigt ein Querschnitt der Arbeiten des Künstlers, wobei die aktuelleren Werke den Schwerpunkt bilden.

Die Bilder von Klaus M. Becker sind bis 17. Mai, jeweils Mo./ Di. von 9 bis 16 Uhr, Mi./ Do. 9 bis 18 Uhr sowie an Freitagen von 9 bis 15 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46

Gestern war Vernissage der neuen Ausstellung im Familienzentrum Billabong mit dem Kalbacher Künstler Klaus M. Becker

Weiter Infos zum Künstler unter www.klausmbecker.de

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Fotos: Billabong/ Familienzentrum Riedberg e. V.

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Schulplätze: Das sind die Pläne der Stadt

„Wir platzen aus allen Nähten“ – das war eine der alarmierenden Aussagen aus dem Offenen Brief, den Elternbeirat und Eltern der Marie-Curie-Schule Anfang April an die zuständigen Dezernate und Ämter der Stadt geschickt haben. Denn in die zweite Grundschule am Riedberg werden ab Sommer voraussichtlich mehr als 600 statt der rund 500 Schüler gehen, für die sie gebaut worden ist. Tendenz weiter deutlich steigend. Zumal die Bauarbeiten im Quartier Westflügel noch nicht beendet sind. Hinzu kommt aktuell, dass schon jetzt Klassenräume fehlen und die Pavillons für die neuen ersten Klassen nicht vor den Herbstferien fertig sind.

Die dritte Grundschule kommt definitiv

Jetzt kam die Antwort aus dem Bildungsdezernat und auch eine Antwort auf eine Anfrage eines Riedberger CDU-Stadtverordneten. Den Eltern schrieb Referentin Jetta Lüdecke im Namen von Dezernentin Sylvia Weber (SPD): „Wir teilen Ihre Auffassung, dass die pädagogisch hervorragende Arbeit der MCS unter diesen Schülerzahlen stark gefährdet ist und Abhilfe geschaffen werden muss, jenseits von Improvisation.“ Zudem ist man auch bei der Stadt inzwischen überzeugt, dass ein „dritter Grundschulstandort auf dem Riedberg ist unerlässlich“ ist und Teil der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans in diesem Jahr sein muss. Die Grundschule Riedberg wird mittelfristig ebenfalls ihre Kapazitäten erweitern müssen.

Stadt will bis Herbst zusätzlich Räume anmieten

Wie aber will man die akuten Platz-Probleme im neuen Schuljahr lösen? Die Errichtung der Holzmodule liegt in der Verantwortung des Amtes unter Dezernent Jan Schneider (CDU). Da diese erst im März angewiesen wurden und erst nach den Herbstferien fertig werden, erwarten die Eltern schnelle Zwischenlösungen. Danach fragte auch Axel Leonhardt (CDU) im Stadtrat – und bekam als Antwort: „Derzeit erfolgt in Absprache mit der Schulgemeinde der Marie-Curie-Schule die Abstimmung zur Anmietung von zusätzlichen Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe der Schule.“ Mit diesen gemieteten Räumen soll die Zeit zwischen den Sommerferien und den Herbstferien überbrückt werden. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

So soll eine zweite Essensausgabe geschaffen werden

Das Bildungsdezernat sagt den Eltern ebenfalls zu, dass die Essensausgabe verbessert wird. Denn der Platz reicht bereits jetzt bei weitem nicht. Die Kinder müssen zeitversetzt essen und die Küche ist ohnehin zu klein. Jetzt heißt es: Zur Verbesserung der Essenssituation erging aktuell ein Auftrag für eine zweite Essensausgabe. „Hierfür sind diverse bauliche Veränderungen im Flurbereich erforderlich, inklusive der Erweiterung von Sitzplätzen.“ Außerdem werden in der Küche Umbauten vorgenommen, damit hier mehr Essen produziert werden können.

Was sagen Elternbeirat und Eltern zu den Plänen? Der Vorstand erklärt gegenüber MAINRiedberg: „Es wird an einer Übergangslösung gearbeitet, die nicht ideal ist, aber gut für die wenigen Wochen.“

Dezernentin Sylvia Weber wird am 15. Juni um 19 Uhr in die Sitzung des Ortsbeirats 12 kommen und eine Gesamtlösung für Kita- und Schulplätze im Stadtteil vorstellen

Foto: MAINRiedberg

 

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