Alle Artikel von Andreas Woitun

Die Klimaschutz-Initiative Riedberg e. V. berichtet …

Symbolbild Veganes Kochen

Auch die Klimaschutz-Initiative Riedberg war dieses Jahr wieder mit tollen Projekten unterwegs. Hier ein paar Beispiele:

Der Verein sammelt Kerzenreste

Gerade in der Weihnachtszeit fallen viele Kerzenreste an. Wer ihnen ein zweites Leben geben und damit Ressourcen schonen möchte, kann sie gerne an einer der beiden Sammelstationen abgeben:

  • in der Katholischen Gemeinde St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56)
  • oder im Familienzentrum Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b)

Der Verein kümmert sich anschließend darum, dass die Kerzenreste recycelt werden.

Brillen für Bedürftige

Nicht mehr benötigte Brillen bitte nicht in den Hausmüll entsorgen. An 3 neuen Sammelstellen können die Alt-Brillen abgegeben werden:

  • In der Katholische Gemeinde St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56)
  • oder im Familienzentrum Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b)
  • oder in der Evangelischen Riedberggemeinde (Riedbergallee 61)

Der Verein gibt die Brillen weiter an »Brillen Weltweit«. Diese Aktion steht unter der Trägerschaft des Deutschen Katholischen Blindenwerks e. V. und stellt die Brillen nach fachmännischer Prüfung und Aufarbeitung Nichtregierungsorganisationen (z. B. Ärzte ohne Grenzen, Misereor, Brot für die Welt, …) weltweit zur Verfügung, die diese wiederum an Sehhilfebedürftige kostenlos abgeben.

Ihre Brillen-Spende bewirkt:

  1. Die Unterstützung Sehhilfebedürftiger auf der ganzen Welt
  2. Die Integration von Arbeitslosen, die in solchen Projekten arbeiten
  3. und die Schonung von Ressourcen (Brillengestelle, Gläser, Beschichtungen)

Gemeinschaftliches Kochen veganer Speisen

Dieses Jahr gab es wieder 4 Kochevents:

  • Im Mai – Spargel und Erdbeeren
  • Im August – Vegan kochen mit gerettetem Essen
  • Im Oktober – Vegane Herbstküche
  • Im November – Winterliches Fingerfood

Wer die Rezepte nachkochen möchte, findet sie hier: Rezepte

Diese für die Teilnehmer kostenlose Veranstaltung (wobei Spenden durchaus willkommen sind), wird unterstützt durch das Centre for Dialogue at Campus Riedberg und gefördert durch die Stadt Frankfurt. Auch der Ortsbeirat 12 hatte einen finanziellen Zuschuss gewährt.

Diese Termine waren nur möglich, weil viele engagierte Menschen mit Begeisterung dabei waren, um Teil-Aufgaben zu übernehmen. So konnte der Verein die Vorbereitungen auf viele Schultern verteilen und alle Teilnehmer hatten ihre Freude daran. Herzlichen Dank an alle ehrenamtlich Tätigen!

Fürs kommende Jahr 2026 sind auch schon wieder neue Termine geplant.

  • 07. Februar
  • 30. Mai
  • 22. August
  • 07. November

Da sollten Sie schon mal Platz in Ihrem Terminkalender einplanen.

 

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Goethe-Universität sucht neue Unterstützer für weitere Projekte

Tiny-Forest Aktion der Goethe-Universität - Die setzlinge liegen bereit

Die Goethe-Universität Frankfurt baut ihr Engagement für Nachhaltigkeit weiter aus – und setzt dabei bewusst auch auf die Unterstützung privater Spender. Denn gerade auch private Zuwendungen ermöglichen viele der Projekte, die Umwelt- und Klimaschutz auf den Campi sichtbar und erlebbar machen.

Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür sind die neu entstehenden Tiny Forests – kleine, schnell wachsende Miniwälder, die nicht nur Lebensraum für Tiere schaffen, sondern auch das Mikroklima verbessern. Bereits nach wenigen Jahren können Tiny Forests vergleichbare Mengen CO₂ binden wie herkömmliche, deutlich ältere Waldflächen und sind daher vor allem für urbane Räume mit wenig Platz und Freiflächen geeignet. Sie dienen zudem als Reallabore für Biodiversität, Klimaforschung und partizipative Umweltbildung.

Der Impuls für die ersten 4 Tiny Forests auf 3 Campi ging von den privaten Förderern Claudia und Hendrik Leber aus. „Deren Unterstützung hat im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln geschlagen. Es zeigt, dass unsere Förderer nicht nur hinter unseren Zielen in Forschung, Lehre und Transfer, sondern auch hinter der Nachhaltigkeit stehen. Gerade in diesem Bereich können wir als Universität Pilotprojekte starten und ihre Wirkung evaluieren, um einfach Lösungen für unsere Gesellschaft vorschlagen zu können“, sagte der Präsident der Universität.

Die Tiny Forests stehen exemplarisch für verschiedene Maßnahmen, die die Goethe-Universität im Rahmen ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Diese formuliert die Strategien um Forschung, Transfer, Lehre und Studium, unsere Campus, Strukturen und Kultur kontinuierlich nachhaltiger auszugestalten. Private Förderung ist eine wichtige Unterstützung bei der Umsetzung von wirkungsvollen Projekten.

Unter dem Dach des Goethe-Nachhaltigkeitsfonds (GNF) sollen künftig Mittel bereitstehen, um Initiativen von Beschäftigten und Studierenden zu fördern. Dazu gehören Projekte wie der Einsatz wiederverwendbarer Labormaterialien, bienenfreundliche Bepflanzung auf Institutshöfen oder die Erweiterung der vom AStA betriebenen Fahrradwerkstatt. „Nachhaltigkeit lebt von vielen kleinen Schritten, die zusammen eine große Wirkung entfalten“, so Fabienne Beck, Leiterin des Nachhaltigkeitsbüro der Universität. „Der GNF soll genau diese Bewegungen ermöglichen und sichtbar machen.“

Um diese Projekte voranzubringen, stellt die Goethe-Universität ihr diesjähriges Weihnachtsspenden-Mailing vollständig unter das Motto Nachhaltigkeit. Gesucht werden Unterstützer, die mit ihrer Spende Miniwälder und weitere ökologische Initiativen auf den Campi ermöglichen – und damit auch neue, kreative Projektideen aus der Universitätsgemeinschaft unterstützen.

Auch hier gibt es einen zusätzlichen Impuls durch die Förderung eines Unternehmens: Merz Lifecare – bekannt durch Marken wie tetesept oder Merz Spezial und ansässig auf dem Riedberg – ist so überzeugt von der Aktion, dass sie einen weiteren Mini-Wald auf dem Campus Riedberg finanzieren, sobald der erste durch private Spenden realisiert wird.

Den Spendenaufruf der Goethe-Universität finden Sie hier: https://tinygu.de/GNF.

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Oberurseler Inklusions-Café gewinnt Hospitality HR Award

Brownies and Downies Lokalfront

Das Oberurseler Café „coffee, brownies & downies“ sorgt weiter für Aufsehen. Nachdem das innovative Gastronomiekonzept erst im August 2025 eröffnet wurde, folgte nun im Dezember die erste große branchenweite Anerkennung: Die Gründer Max Luscher und Roland Braza wurden in Düsseldorf mit dem renommierten „Hospitality HR Award“ der Deutschen Hotelakademie (DHA) ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Human Resources Management Next Level“ würdigt den Ansatz, Menschen mit Behinderung nicht als Sozialprojekt, sondern als feste wirtschaftliche Größe in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Vom Herzen in den Markt: Ein neues Modell der Systemgastronomie

Hinter dem Erfolg stehen zwei Väter, die persönliche Betroffenheit in unternehmerischen Tatendrang verwandelt haben. Max Luscher, ehemaliger Geschäftsführer der B&B Hotels Gruppe für Zentral- und Nordeuropa, und sein Geschäftspartner Roland Braza haben beide Kinder mit einer Schwerbehinderung. Ihr Ziel war es, faire Arbeitsbedingungen mit wirtschaftlichem Erfolg zu verknüpfen.

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Kumeliusstraße 2-4

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Kumeliusstraße 2-4 50.201864, 8.580704

Das Team in der Kumeliusstraße 2-4 besteht aus rund 20 Mitarbeitern, von denen 10 eine Schwerbehinderung haben. Dabei grenzt sich das Unternehmen bewusst von klassischen Werkstätten oder reinen Wohltätigkeitsprojekten ab. „Wir etablieren eine moderne, menschenzentrierte Arbeitskultur, die gleichermaßen leistungsstark wie wertschätzend ist“, erklärt Luscher. Alle Angestellten erhalten mindestens den gesetzlichen Mindestlohn. Die Jury des Awards hob hervor, dass hier bestehende Förderinstrumente genutzt werden, um Inklusion wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. Luscher erläutert, dass Lohnkostenzuschüsse des Landes Hessen zwischen 50 % und 70 % die geringere Produktivität oder den höheren Betreuungsaufwand ausgleichen.

Vereinfachte Prozesse als Schlüssel zum Erfolg

Damit die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung reibungslos funktioniert, setzt das Café auf den Abbau von Barrieren in den Arbeitsabläufen. Komplizierte Handgriffe, wie etwa die manuelle „Latte Art“ durch einen Barista, entfallen; stattdessen werden Maschinen per Knopfdruck bedient. Auch im Service geht man neue Wege: Tischnummern wurden durch Bilder ersetzt, bestellt und bezahlt wird digital über QR-Codes.

Dieser Ansatz scheint aufzugehen. Bereits kurz nach der Eröffnung avancierte das Lokal zum bestbewerteten Café im Umkreis. Auch die Personalsuche verlief antizyklisch. Statt sich auf Arbeitsämter zu verlassen, nutzten die Gründer »Social Media Kanäle« und Öffentlichkeitsarbeit, woraufhin sie von Bewerbungen „überrannt“ wurden.

Kontroverse um den Namen

Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs und der Auszeichnung gibt es Kritik, die sich primär an der Namenswahl entzündet. Der Begriff „downies“ im Namen „coffee, brownies & downies“ stößt bei Vertretern von Behindertenverbänden auf Ablehnung. Naxina Wienstroer, Vorsitzende des Landesbehindertenrats Hessen, bezeichnete die Namenswahl als „völlig indiskutabel“. Der Begriff werde von vielen Betroffenen als beleidigend und verniedlichend empfunden. Wienstroer fordert eine Umbenennung, da man sonst nicht glaubhaft von Inklusion sprechen könne.

Max Luscher verteidigt die Wahl als bewusstes Mittel, um Aufmerksamkeit zu generieren: „Ein bisschen Frechheit ist immer wichtig bei einer Geschäftsidee“. Er betont, dass keine Beleidigung beabsichtigt sei und das eigene Team kein Problem mit dem Namen habe. Zudem stellte Luscher klar, dass keine Verbindung zur niederländischen Kette „Brownies & downies“ besteht, die ein ähnliches Konzept verfolgt.

Große Visionen für die Zukunft

Der Gewinn des HR Awards bestätigt die Gründer in ihrem Kurs. Das Konzept ist als Franchise-System angelegt. Die Vision ist ambitioniert: Das Modell soll als „Lawine“ in andere Städte getragen werden, mit dem Ziel von bis zu 100 Standorten in Deutschland. Damit wollen Luscher und Braza beweisen, dass Inklusion im ersten Arbeitsmarkt skalierbar ist und ökonomischen Gewinn mit sozialer Verantwortung vereinen kann.

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Alle Jahre wieder …

Tannenbaum mit Helfer-Gruppe

… steht ein „nackter“ Weihnachtsbaum auf dem Riedbergplatz und wartet darauf, festlich geschmückt zu werden. Dieses Jahr trat eine Kinderschar von der Erweiterten Schulischen Betreuung »Sonnenwind«, der Caritas Frankfurt zur Verfügung, um zusammen mit der Kinderbeauftragten des Ortsbeirats, Frau Eva Bieber, den Baum mit selbst gebastelten Sternen, Glöckchen und anderen Dekorationsartikeln festlich zu schmücken.

Frau Bieber schmückt den Tannenbaum

Frau Bieber schmückt den Tannenbaum

Der Hausmeister des Riedbergzentrums war so nett und stellte der Truppe eine ordentliche Leiter zur Verfügung, damit nicht nur die unteren Zweige, sondern auch das obere Geäst mit hübschen Dekorationen versehen werden konnte.

Tannnenbaum frisch geschmückt

Tannnenbaum mit kunstvollen Sternen

Nach anfänglichem Zögern waren die jungen Bastler mit Feuereifer bei der Sache, suchten die passenden Objekte für die jeweilige Stelle am Baum heraus und reichten sie Frau Bieber, die sie dann – auf der Leiter stehend – an der entsprechenden Stelle des Weihnachtsbaums fixierte.

Tannnenbaum frisch geschmückt

Tannnenbaum frisch geschmückt

Zu guter Letzt versammelte sich das Team vor dem Baum, um noch ein paar letzte Fotos zu machen und ihr Werk noch einmal kritisch zu betrachten. Die strahlenden Gesichter zeigten die Zufriedenheit mit dem Gemeinschaftswerk. Als Belohnung kam der Leiter des Rewe aus dem Riedbergzentrum persönlich vorbei und sorgte dafür, dass keines der Kinder mit leeren Händen nach Hause ging.

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Anerkennung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes

Ehrenamt

Mehr Engagierte profitieren von Ehrenamts-Card

Bei einem Empfang anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes hat Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, am Freitag, den 5. Dezember, die Verdienste Ehrenamtlicher in Frankfurt gewürdigt. In diesem Jahr richtete sich die Veranstaltung an Engagierte, die 2025 erstmals mit der Ehrenamts-Card (E-Card) eine Anerkennung für ihr besonderes Engagement erhalten haben.

Ab 2025 gelten veränderte Antragsvoraussetzungen und ein neues Verfahren für die Ausgabe der E-Card. Die Dauer des nachzuweisenden Engagements ist analog zu vielen weiteren Städten und Landkreisen in Hessen auch in Frankfurt am Main auf drei Jahre gesenkt worden. „Damit öffnen wir die beliebte Anerkennungsform einem größeren Kreis an engagierten Menschen. Es gibt zukünftig keine Limitierung der Karten mehr auf ein jährliches Kontingent. Alle Ehrenamtlichen, die die Voraussetzungen erfüllen und einen Antrag stellen, können die vielen Vorteile und Vergünstigungen nutzen“, betont Oberbürgermeister Mike Josef, der an dem Empfang aus Krankheitsgründen kurzfristig nicht teilnehmen konnte. Durch die veränderten Antragsvoraussetzungen konnten seit Beginn des Jahres bereits mehr als 1.000 Karten ausgegeben werden.

Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamts-Card sind konstante Stützen im Vereinswesen und in den Ehrenamtsorganisationen. Sie sagen zu, sich regelmäßig und zuverlässig einzubringen. Viele sind seit Jahren, oft seit Jahrzehnten, aktiv und fest im Ehrenamt verwurzelt.

Kulturdezernentin Hartwig betonte in ihrer Würdigung die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements: „Ehrenamt bedeutet, Verantwortung zu übernehmen für unsere Gesellschaft, für ein gutes Miteinander, ohne dafür hinterher eine Rechnung zu stellen. Es bedeutet, sich einzubringen, weil einem eine Sache besonders am Herzen liegt. Es bedeutet, ansprechbar zu sein – für die Nachbarn, die Kinder und Jugendlichen, die Seniorinnen und Senioren, für Vereine, Kultur, Umwelt, Kirche oder Soziales. Das halte ich für außerordentlich wichtig für unseren sozialen Zusammenhalt und Frieden und es kann in Zeiten, in denen Hass und Gleichgültigkeit zunehmen, nicht hoch genug geschätzt und gewürdigt werden.“

Neben den Engagierten waren auch die Partnerbetriebe der E-Card zu dem Empfang eingeladen. „Das Konzept dieses besonderen landesweiten Anerkennungsformats funktioniert nur dank vieler Partnerinnen und Partner aus der Wirtschaft, dem Einzelhandel, städtischen Kultur- und Sporteinrichtungen oder dem Dienstleistungsgewerbe“, sagt Oberbürgermeister Josef.

Der Empfang im Kaisersaal wurde aktiv von Partnerbetrieben der E-Card mitgestaltet: Ein Blechbläserquintett des hr-Sinfonieorchesters sorgte für eine vorweihnachtliche musikalische Umrahmung, während der weltbekannte Jongleur Ruslan Fomenko die Gäste mit seiner Jonglage begeisterte. Der Künstler ist aus dem Tigerpalast Varieté bekannt, der ebenfalls zu den Partnerbetrieben und Unterstützern der E-Card zählt.

Landesweit können mit der E-Card über 1.700 Vergünstigungen genutzt werden: im Sportclub, Kino, Museum, Freizeitparks und an vielen anderen Orten. Auch der Einzelhandel beteiligt sich in vielen Städten und Landkreisen und belohnt ehrenamtliches Engagement zum Beispiel mit Einkaufsrabatten.

Den rund 100 Betrieben in Frankfurt am Main, die sich beteiligen, dankt Oberbürgermeister Josef explizit: „Mit Ihren Rabatten, Vergünstigungen und besonderen Angeboten tragen Sie in Frankfurt dazu bei, dass das Engagement sichtbar wird und Wertschätzung erfährt. Durch diese Unterstützung wird die Ehrenamts-Card zu einem echten Zeichen der Anerkennung – ein kleines Dankeschön mit großer Bedeutung.“

Der bei dem Empfang im Kaisersaal von Kulturdezernentin Hartwig für den Magistrat übermittelte Dank für bürgerschaftliches Engagement galt nicht nur den Gästen des Abends, sondern zugleich auch stellvertretend als Anerkennung für alle Frankfurter Ehrenamtlichen. „Der Magistrat ist stolz auf seine Bürgerinnen und Bürger, die sich in solch hohem Maße für die hiesige Stadtgesellschaft und weit über die Stadtgrenze hinaus für das Miteinander – auch in besonders schwierigen Zeiten und unter besonderen Bedingungen – einsetzen.“

Mit einem anschließenden vorweihnachtlichen Empfang im Römer und einem gemeinsamen Weihnachtslied läuteten die Ehrenamtlichen und Gäste die Weihnachtszeit ein und genossen einen Abend der Wertschätzung, die sie durch ihr Wirken verdient haben.

Der Internationale Tag des Ehrenamtes findet jährlich am 5. Dezember statt. Ziel dieses Gedenk- und Aktionstages ist die Anerkennung und Förderung des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements. Der Internationale Tag des Ehrenamtes wurde im Jahr 1985 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Die Stadt Frankfurt lädt aus diesem Anlass jährlich einen wechselnden Personenkreis zu einem Empfang ein.

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Windpark Schäferköppel: Mainova setzt auf Kooperation und Bürgerbeteiligung

Mainova Windpark Schäferköppel

Ein bedeutender Schritt für die lokale Energiewende steht bevor: Der Energieversorger Mainova weitet sein Engagement für klimafreundliche Stromerzeugung direkt
in der Rhein-Main-Region aus.

Im Dreieck zwischen Frankfurt, Bad Homburg und Karben entsteht das Windprojekt Schäferköppel. Geplant sind 4 leistungsstarke Windenergieanlagen auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach. Das Projekt zeichnet sich besonders durch eine enge Zusammenarbeit der drei betroffenen Kommunen sowie ein umfangreiches Beteiligungsmodell für die Bürger aus.

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Schäferköppel Windpark

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Schäferköppel Windpark 50.221848, 8.722814

 

Grüner Strom für 20.000 Haushalte

Das Vorhaben markiert eine Premiere, da erstmals Flächen auf Frankfurter Stadtgebiet für einen Windpark genutzt werden. Die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz liegt bereits seit Dezember 2024 vor. Mit einer Gesamthöhe von jeweils 266,5 Metern – resultierend aus einer Nabenhöhe von 179 Metern und einem Rotorradius von 87,5 Metern – gehören die 4 geplanten Anlagen zur neuesten Generation der Windkrafttechnik. Jede Anlage verfügt über eine Nennleistung von 6,8 Megawatt (MW).

Die Mainova rechnet mit einem jährlichen Ertrag von rund 54 Gigawattstunden (GWh). Rechnerisch reicht diese Menge aus, um über 20.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen. Martin Giehl, der bei Mainova für die Erzeugung verantwortliche Vorstand, betont, dass durch den Einsatz moderner Technik eine effiziente und verlässliche Erzeugungsinfrastruktur geschaffen werde, welche die klimafreundliche Stromversorgung von morgen sichere.

Ein Signal der regionalen Zusammenarbeit

Das Projekt wird von der politischen Führung der beteiligten Städte als Gewinn für die gesamte Region gewertet. Der Frankfurter Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Mike Josef bezeichnet den Windpark vor den Toren der Stadt als „starkes Signal“. Man übernehme Verantwortung für die Energiewende vor Ort, und die Kooperation mit den Nachbargemeinden zeige beispielhaft, wie Klimaschutzziele durch regionale Zusammenarbeit konkret vorangebracht werden können.

Auch die Nachbarn aus dem Hochtaunuskreis und der Wetterau stehen hinter dem Vorhaben. Oliver Jedynak, Bürgermeister von Bad Homburg vor der Höhe, sieht in dem Projekt einen Gewinn auf mehreren Ebenen: Es leiste einen Beitrag zum Klimaschutz, schaffe Einnahmen für die Kommune und stärke die Akzeptanz in der Bevölkerung. Ähnlich äußert sich Thomas Schrage, Erster Stadtrat aus Karben, der die transparente und konstruktive Zusammenarbeit lobt und die direkte Teilhabemöglichkeit für die Bürger hervorhebt.

Direkte Profite für Kommunen und Anwohner

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die wirtschaftliche Teilhabe der Region. Gemäß § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erhalten die umliegenden Gemeinden 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde.

Darüber hinaus wurde ein Modell entwickelt, das es den Menschen vor Ort ermöglicht, auch privat von den Erträgen des Windparks zu profitieren. Partner hierfür ist die Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft (FraBeG). Über eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft können sich Einzelpersonen finanziell am Projekt beteiligen. Christian Stenglein, Vorstandsmitglied der FraBeG, erklärt das Ziel: Die Energiewende solle nicht über die Köpfe der Bürger hinweg geschehen, sondern gemeinsam mit ihnen gestaltet werden. Dies stärke die Identifikation und die regionale Wertschöpfung.

Dreistufiges Modell der Bürgerbeteiligung

Die Zeichnung von Anteilen über die FraBeG ist ab dem zweiten Quartal 2026 möglich und in drei Runden gestaffelt, um lokale Anwohner zu bevorzugen:

  1. Runde: Sie richtet sich exklusiv an die Bürger der direkt angrenzenden Ortsteile. Dazu gehören Kloppenheim, Nieder-Erlenbach, Ober-Erlenbach und Petterweil.
  2. Runde: Hier können Menschen Anteile erwerben, die in einem Radius von bis zu fünf Kilometern um den Windpark wohnen.
  3. Runde: In dieser Phase steht der Verkauf der verbleibenden Anteile allen Bürgern aus Frankfurt, Bad Homburg und Karben offen.

Weitere Informationen zur FraBeG und den Beteiligungsmöglichkeiten finden Interessierte unter https://www.frabeg.de/.

Zeitplan bis zur Inbetriebnahme

Die Realisierung des Projekts ist fest terminiert. Der Startschuss für den Infrastrukturbau soll im ersten Quartal 2026 fallen. Zunächst werden die notwendigen Zuwegungen geschaffen und die Kranstellflächen für die Errichtung der Anlagen vorbereitet. Verläuft alles nach Plan, beginnt der Hochbau der Windenergieanlagen Mitte 2026.

Das Ziel ist ambitioniert, aber realistisch: Nach aktuellen Planungen könnte der Windpark Schäferköppel ab Ende 2027 den ersten klimafreundlichen Strom in das Netz einspeisen und damit einen messbaren Beitrag zur regionalen Energieversorgung leisten.


Foto:
Arbeiten Hand in Hand für die Energiewende (v.l.): Tina Zapf-Rodriguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, Thomas Schrage, Erster Stadtrat Karben, Michael Maxelon, Mainova-Vorstandsvorsitzender, Oliver Jedynak, Bürgermeister Bad Homburg vor der Höhe, Mike Josef, Oberbürgermeister Frankfurt, Martin Giehl, Vorstand Technik und Erzeugung Mainova, Christian Stenglein, Vorstandsmitglied FraBeG, Yannick Schwander, Ortsvorsteher Nieder-Erlenbach, Copyright: Mainova

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Möchtest Du Helfer/Helferin mit Herz werden?

Wir suchen Menschen mit Herz, die einmal pro Woche Zeit schenken – dienstags von 12:55 Uhr bis 13:40 Uhr. Um Kindern bei ihren Schulaufgaben beizustehen. Eine Stunde, in der Geduld, Zuhören und klare Erklärungen der Schlüssel sind. Eine Stunde, in der kleine Fortschritte, Lachen und neue Zuversicht entstehen.

Warum das so wichtig ist:

  • Für jedes Kind zählt eine verlässliche Unterstützung, die es spürt und daran erinnert: Du bist nicht allein.
  • Ehrenamtliche Vorbilder zeigen, dass Lernen Spaß machen kann – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Vorwissen.
  • Eine Stunde macht den Unterschied: Jedes Kind hat andere Stärken – gemeinsam finden wir den Weg zum Erfolg.

Was du bekommst:

  • Die Anerkennung eines wertvollen Beitrags für die Gemeinschaft.
  • Inspirierende Begegnungen, neue Perspektiven und das Gefühl, wirklich etwas zu bewegen.
  • Eine strukturierte, gut organisierte Unterstützung – du bist Teil eines herzlichen Teams.

In unserer Kooperation mit der Grundschule Riedberg geht es uns um viel mehr als nur um Zahlen, Grammatik und Vokabeln. Es geht um Vertrauen, Mut und die leise Gewissheit: Jemand glaubt an dich. Und genau dann werden Hemmungen zu Brücken, Ängste zu Fragen, und Schwierigkeiten zu Chancen.

Also: Wenn du Herz hast und eine wöchentliche Stunde investieren möchtest, melde dich bei uns. Gemeinsam schaffen wir eine Lernwelt, in der jedes Kind wachsen kann – Schritt für Schritt, mit Geduld, Mut und ganz viel Herz.

Kontaktiere uns unter info@billabong-family.de oder rufe an: 069-98957795

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Zwischen Klimakrise und lokalem Engagement: Aktuelles aus Frankfurt

Symbolbild: Rette Deine Erde

Ein Blick auf die globale Lage, wirtschaftliche Herausforderungen und konkrete Projekte vor der eigenen Haustür.

Die Nachrichtenlage der vergangenen Tage spannt einen weiten Bogen: Während internationale Forscher vor einer Verschärfung der ökologischen Krise warnen, wird in Frankfurt und speziell im Norden der Stadt an Lösungen gearbeitet – sei es durch den Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung von Bildung oder direktes bürgerschaftliches Engagement im Ortsbezirk Kalbach-Riedberg.

Ernster globaler Befund

Der aktuelle »State of the Climate Report 2025« zeichnet ein besorgniserregendes Bild. Ein internationales Forschungsteam, unter Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), meldet, dass 22 von 34 lebenswichtigen Vitalparametern der Erde Rekordniveaus erreicht haben. Das Jahr 2024 gilt als das heißeste seit Aufzeichnungsbeginn. Die Wissenschaftler warnen, dass sich das Zeitfenster zum Handeln schließt, betonen aber gleichzeitig, dass wirksame Strategien verfügbar seien. Ein rascher Ausstieg aus fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Ökosystemen könnten entscheidende Beiträge leisten.

Wirtschaftlicher Realismus aus Frankfurt

Dass der Klimawandel auch eine ökonomische Bedrohung darstellt, betont die Frankfurter Unternehmerin Hannah Helmke. Mit ihrer Firma „Right, based on Science“ berechnet sie die Klimawirkung von Unternehmen. Im Interview macht sie deutlich, dass der Begriff „Klimaschutz“ zu kurz greife. Es gehe vielmehr um den Schutz der menschlichen Lebensgrundlage. Frau Helmke kritisiert die zögerliche Haltung der Politik und warnt davor, dass Deutschland bei Zukunftstechnologien wie der Solartechnik den Anschluss verliere. Ihre Software ermöglicht es Firmen, Szenarien durchzuspielen, um ihren Beitrag zur Erderwärmung transparent zu machen und zu reduzieren.

Windkraft im Frankfurter Norden

Konkrete Maßnahmen zur Energiewende plant der Versorger Mainova im Norden Frankfurts. Auf der „Schäferköppel“ bei Nieder-Erlenbach sollen 4 neue Windräder entstehen. Die Anlagen sollen eine Gesamthöhe von über 266 Metern erreichen und ab 2027 klimafreundlichen Strom produzieren. Um die Akzeptanz vor Ort zu sichern, plant die Mainova Beteiligungsmodelle für Bürger. Details dazu sollen im Ortsbeirat 13 (Nieder-Erlenbach) vorgestellt werden.

Bildungsoffensive gegen Fachkräftemangel

Damit solche technischen Herausforderungen auch in Zukunft bewältigt werden können, investiert die IHK Frankfurt in die MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Mit 45.000 Euro fördert die Kammer drei neue MINT-Zentren in der Region, um junge Menschen frühzeitig für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Dies ist auch für die Schulen auf dem Riedberg relevant: Die neuen Standorte ergänzen das bestehende Netzwerk, zu dem bereits die Josephine-Baker-Gesamtschule gehört. Partner bei der praxisnahen Ausgestaltung der Lernangebote ist das Unternehmen Provadis.

Aufruf zur Gründung von Klima-Vereinen

Die Stadt Frankfurt möchte das Engagement direkt in die Stadtteile tragen und wirbt für die Gründung lokaler Klima-Vereine. Dezernentin Tina Zapf-Rodríguez betont, dass Klimaschutz vor der eigenen Haustür beginne. Die Stadt bietet hierfür Beratung und Fördermittel an. Ziel ist es, Nachbarn zu vernetzen, um gemeinsame Projekte wie Begrünungen oder den Austausch zu energetischen Sanierungen zu realisieren.


Wer sich lokal für die Umwelt und den Klimaschutz engagieren möchte kann dies hier tun:

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Schenken Sie Magie! Vorleser für den Riedberger Weihnachtsmarkt gesucht

Vorleser 2016 im Märchenzelt

Liebe Riedberger,
es gibt kaum etwas Schöneres in der Vorweihnachtszeit als leuchtende Kinderaugen und gespannte Stille, wenn eine spannende Geschichte erzählt wird. Für unseren diesjährigen Riedberger Weihnachtsmarkt – organisiert von der IG Riedberg – möchten wir genau diesen Zauber auf die Bühne bringen – und dafür brauchen wir Sie!

Die IG Riedberg sucht 3 bis 5 engagierte Vorleser oder Vorleserinnen, die Lust haben, unseren kleinsten Besuchern eine Freude zu machen.

Worum geht es?

Wir planen ein bis zwei gemütliche Vorlesestunden auf der Bühne am Riedbergplatz. Zielgruppe sind Kinder im Kindergartenalter, die sich schon riesig auf weihnachtliche Erzählungen freuen.

Das erwartet Sie:

  • Kleiner Einsatz, große Wirkung: Ihre Lesezeit beträgt nur etwa 10 bis 15 Minuten.
  • Freie Textwahl: Sie können Ihre eigene Lieblingsgeschichte mitbringen (ca. 1.000 – 1.500 Wörter) oder wir stellen Ihnen gerne einen passenden Text zur Verfügung.
  • Atmosphäre: Genießen Sie den Weihnachtsmarkt mal aus einer ganz anderen Perspektive – direkt von der Bühne.

Wann und Wo?

  • 📅 Datum: Sonntag, der 14. Dezember 2025
  • Zeit: Ab 13:30 Uhr
  • 📍 Ort: Die Bühne auf dem Riedbergplatz, in 60438 Frankfurt

Haben Sie eine angenehme Erzählstimme und Freude daran, Kinder in fantastische Welten zu entführen? Dann melden Sie sich bei uns! Helfen Sie mit, den Weihnachtsmarkt 2025 zu einem unvergesslichen Erlebnis für unsere Kinder zu machen.

Kontakt & Anmeldung

Bitte melden Sie sich bei der IG Riedberg unter:

📧 veranstaltung@ig-riedberg.de

Stichwort: Vorleser / Vorleserin

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Das Orga-Team der IG Riedberg e.V.

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