Schlagwort: Leben

Eine Ampel für die Schüler

Viele Eltern und vor allem die Grundschüler werden aufatmen, wenn diese Ampel endlich Wirklichkeit wird: Der Ortsbeirat hat am Freitag einstimmig beschlossen, dass der Magistrat gebeten werden soll, an der Kreuzung der Altenhöferallee zur Graf-von-Stauffenberg-Allee „eine Lichtsignalanlage“ zu errichten. „Die Stelle ist so brenzlig. Es wäre wichtig, dass hier schnell etwas geschieht“, hatte Barbara Günther, Elternbeiratsvorsitzende der Marie-Curie-Schule noch vorab im Gespräch mit Main Riedberg erklärt. Der Antrag kam ursprünglich von der CDU, aber auch die Vertreter der anderen Parteien stimmten zu. Denn Fakt ist: Seit der Anschluss an die Rosa-Luxemburg-Straße hergestellt ist, ist der Verkehr stark angestiegen. Zwar gibt es einen Fußgängerüberweg plus Mittelinsel. Diese wurde aber so nah am Kreuzungsbereich gebaut, dass laut Ortsbeirat und Beobachtern eine „unübersichtliche Verkehrssituation“ entsteht. Zudem wurde inzwischen ein Schulwegeplan für die Marie-Curie-Schule erstellt. Für Kinder von der nordöstlichen Seite der Altenhöferallee gibt es derzeit keine Alternative. Sie müssen hier die Straße überqueren. Eine (sichere) Ampel wäre für alle eine große Erleichterung.

Ein weiterer Antrag zum Thema Verkehr, diesmal von SPD, Grünen und Linken, fand ebenfalls eine große Mehrheit – und schon bald könnte auf den wichtigsten Erschließungsstraßen des Riedbergs Tempo 30 gelten! Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob auf der Riedbergallee, Altenhöferallee, Graf-von-Stauffenberg-Allee sowie Carl-Hermann-Rudloff-Allee ein Tempolimit angeordnet werden kann mit dem Ziel, in einem weiteren Schritt auf den gesamten Riedberg Tempo 30 anzuordnen. Ausgenommen vom Antrag ist nur der erste Anstieg den Riedberg hinauf bis zur Konrad-Zuse-Straße sowie der Abzweig bis zum ersten Kreisel der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Die Antragsteller hoffen, dass das Tempolimit den Verkehr ruhiger und disziplinierter macht, Radfahrern mehr Sicherheit bietet, insbesondere aber auch Kindern und allen Fußgängern. Zudem wird der Lärm deutlich gemindert und der Riedberg biete als Baugebiet, das nur mit vier Straßenverbindungen ans überörtliche Straßennetz angebunden ist, gute Voraussetzungen für eine Tempo-Beschränkung. Übrigens: Als vor Jahren in Kalbach für den ganzen Stadtteil eine Tempo-30-Zone eingerichtet wurde, waren die Bedenken nicht zu überhören. Inzwischen hat sich die gesamte Verkehrssituation entspannt. Und die Anwohner sind es auch.

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Frankfurt feiert mit Gauck, Cro & Co.

Nur noch eine halbe Stunde – dann startet das große Bürgerfest zu 25 Jahren Deutscher Einheit in der (für den Autoverkehr gesperrten) Frankfurter City. Bis Sonntag sind rund 300 Veranstaltungen geplant. 200 Zelte wurden aufgebaut. Mehr als eine Million Besucher werden erwartet. Auf der Bühne vor der Alten Oper rocken bereits heute ab 19 Uhr die Newcomerin Namika und dann Cro plus Panda-Maske. Morgen Sarah Connor und Rea Garvey. Dazu gibt es eine Sportmeile auf der Zeil inklusive Zielwerfen mit Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll, die „Ländermeile“, auf der sich alle Bundesländer vorstellen, und eine spektakuläre Multimedia-Inszenierung am Main Samstagabend ab 21 Uhr. Protokollarischer Höhepunkt ist der Festakt am Samstag mit Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel, Hessens Ministerpräsident und dem derzeitigen Bundesratspräsidenten Volker Bouffier und zahlreichen Bürgerrechtlern aus der ehemaligen DDR.

Der letzte Präsident der Sowjetunion, Friedensnobelpreisträger Michael Gorbatschow, und Ex-Kanzler Helmut Kohl haben aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Auch der frühere US-Präsident George Bush kommt nicht. Dafür werden die Bürgerrechtlerinnen Vera Lengsfeld, Marianne Birthler und Freya Klier in der Alten Oper in der ersten Reihe sitzen. Die Landesregierung hat auch 30 Flüchtlinge eingeladen. Die nationalen und internationalen Ehrengäste von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher bis EU-Präsedent Jean-Claude Juncker speisen übrigens am Abend in der Villa Rothschild in Königstein – streng abgeschirmt.

Geschichts-Meile und Diskussionen
Der Paulsplatz vor der Paulskirche, in der einst das erste frei gewählte deutsche Parlament zusammentrat, wird zum „Platz der Einheit“ mit vielen Informationen und Ereignis-Berichten zum deutschen Einheitsprozess. Die Ausstellung wird bis Mitte November zu sehen sein. Der Liebfrauenberg wird zum „Platz der Geschichte“ mit spannenden Talkrunden und Präsentationen verschiedener Gedenkstätten und Projekten. Auch der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen der DDR ist eingeladen.

Licht-Spektakel am Samstagabend
Mehr als einen Stippvisite vom Riedberg wert ist am Samstagabend (21 Uhr) auch die große Multimedia-Show am Main, an der etwa 300 Künstler beteiligt sind. Am Mainufer ist Platz für bis zu 50.000 Besucher. Das hr-fernsehen überträgt das Spektakel live. Die zentrale Feier wird immer von dem Bundesland ausgerichtet, das den Bundesratsvorsitz hat. Hessen hat für die Feierlichkeiten 3,5 Millionen Euro eingeplant, die Stadt Frankfurt beteiligt sich mit 1,3 Millionen Euro. Es gibt sogar ein Bürger-Infotelefon unter 069/115, das für jegliche Fragen zu den Feierlichkeiten zur Verfügung steht. Rund um die Uhr.

TERMINE:

– Alle Informationen zum großen Frankfurter Bürgerfest zu 25 Jahren Deutscher Einheit von 2. bis 4. Oktober finden Sie unter
http://tag-der-deutschen-einheit.de/programmheft

Heute um 15.30 Uhr gibt es auch am RIEDBERG im Rahmen einer Feierstunde die Gelegenheit, mit einem Zeitzeugen deutsch-deutsche Geschichte zu beleuchten und besser zu verstehen. Albrecht Kaul war evangelischer Diakon und lebte 40 Jahre in der DDR. Er ist Verfasser des Buches „Wegen Gefährdung des sozialistischen Friedens – bewegende Schicksale von Christen in der DDR“. Die Feierstunde findet im Casa-Reha-Heim „Bettinahof“ in der Altenhöferallee statt.

– „Ostdeutsche Geschichten“ sind das Thema des Ökumenischen Dienstags am 06.10. um 20.00 Uhr mit der Riedberger Autorin Beate Thieswald-Schechter. Veranstaltungsort: Riedberggemeinde, Riedbergallee 61.

– Bereits am Sonntag, 4.10., ist nicht nur in der City verkaufsoffen, auch Kindermode Leonell/ Riedbergzentrum hat von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

(Foto: fotolia)

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Erste Flüchtlinge in Kalbach

Heute Nacht sind die ersten Flüchtlinge in Kalbach eingetroffen. Seit gestern um 14 Uhr hatten zahlreiche Helferinnen und Helfer Schlafplätze für rund 350 Menschen in der Tennishalle und der 3-Felder-Halle am Martinszehnten geschaffen. Die Feldbetten standen am Abend schon bereit, dazwischen Bänke aus Holz. Die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Kalbach sowie THW und Malteser Hilfsdienst hat diese Arbeit geleistet. CDU-Politiker Jan Schneider, Kalbacher und seit 2013 Frankfurter Dezernent für Reformprojekte, schreibt in seinem Facebook-Account: „Eine starke Leistung aller Beteiligten, denen ein großer Dank gilt!“ Schneider, der mit Ortsvorsteherin Carolin Friedrich selbst vor Ort war, ergänzt: „So sehr man sich freut, rechtzeitig fertig geworden zu sein, ist doch allen klar, dass das schwerste Stück der Arbeit noch vor den Helferinnen und Helfern liegt.“

Frankfurt hatte dem hessischen Innenministerium angeboten, erhöhte Zuweisungen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen aufzunehmen, um Platz für die am Wochenende neu eingereisten Flüchtlinge zu schaffen. Zudem will man auch Solidarität mit München zeigen und in dieser schwierigen Situation ebenfalls anpacken. Dem Magistrat ist sehr daran gelegen, aus humanitären Gründen eine Notunterbringung in Zelten zu vermeiden. Sporthallen sind die (vorübergehend) beste Alternative.

Auch deshalb hatten Frankfurts Sozialdezernentin und der Sportdezernent gestern entschieden, dass durch den großen Flüchtlingsstrom nun auch eine Unterbringung in Sporthallen wie Kalbach notwendig wird. Die Flüchtlinge, die hierher kommen, sind noch nicht registriert und sollen demnächst auf verschiedene Erstaufnahmelager verteilt werden. Für sie ist Kalbach vielleicht eine allererste Atempause nach langer Flucht. Wie lange die Flüchtlinge bleiben werden und wie lange überhaupt die Hallen für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt werden, ist noch unklar. Die Sportvereine sind von Sportdezernent Markus Frank informiert worden, dass dort derzeit kein Sport stattfinden kann. Die Stadt weiß, „dass wird der Bevölkerung durch die Nutzung von Sporthallen viel Solidarität abverlangen“, hofft aber bei betroffenen Sportlern und Vereinen auf Rücksicht und Verständnis.

Flüchtlinge sind jetzt auch in der Uni untergebracht. Der Sportcampus Ginnheim der Goethe-Universität wird temporär als Unterkunft für bislang rund 150 Flüchtlinge genutzt. Die Menschen hatten Sonntagnacht Frankfurt erreicht und waren mit Bussen nach Ginnheim gefahren worden. Einsatzteams der beteiligten Hilfsorganisationen Rotes Kreuz, ASB und Feuerwehren hatten zusammen mit Mitarbeitern der Goethe-Universität die Voraussetzungen geschaffen, um bis zu 250 Personen aufnehmen zu können. Es werden dafür vier „kleine“ Sporthallen und zahlreiche Versorgungsräume genutzt.

Das Uni-Präsidium hat die Aufnahme der Flüchtlinge in Abstimmung mit der Landesregierung und der Stadt kurzfristig ermöglicht. Uni-Präsidentin Prof. Birgitta Wolff sagt: „Nicht-Helfen geht schlichtweg nicht.“

Wer Flüchtlingen in Frankfurt helfen will, kann sich an folgende Info-Stellen wenden:

Spendentelefon: 069/212-34398

Servicenummer des Jugend- und Sozialamtes: 069/212-44900

Servicenummer für Adoption und Pflegekinderhilfe: 069/212-31695

In Kooperation mit neun Frankfurter Stiftungen baut das Sozialdezernat zurzeit das Projekt „Frankfurt hilft – Engagement für Flüchtlinge“ auf. Voraussichtlich am 22. September wird die Homepage freigeschaltet, die Informationen zur Situation von Flüchtlingen in Frankfurt und Möglichkeiten der Integration bündelt. Bürger können sich dann über die Webseite www.frankfurt-hilft.de und gegebenenfalls auch telefonisch informieren und beraten lassen, wenn sie selbst aktiv werden wollen.

(Foto: fotolia)

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Dicke Luft im Ortsbeirat

Es ist kurz vor 21 Uhr am Freitag Abend. Der Ortsbeirat tagt seit einer Stunde. Thema ist inzwischen die Sportplatz-Erweiterung östlich der Altenhöferallee. Noch sind exakte Größe und Gestaltung offen. Gespräche zwischen Sportamt, HA Stadtentwicklungsgesellschaft, Vereinen, Schulen und weiteren Betreuungseinrichtungen laufen. Die SPD möchte mit einem Antrag im Ortsbeirat erreichen, dass die Stadt eine mögliche „Kaltlufthalle“ in die Planungen miteinbezieht. Als kostengünstige Alternative und Mittel gegen die Hallen-Knappheit am Riedberg. Plötzlich wird es hektisch. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht angebracht“, heißt es aus der stärksten Fraktion, der CDU. Andere fürchten, der Vorschlag und damit ein Vorpreschen des Ortsbeirats könnte die weiteren Gespräche belasten. Auch als SPD-Frau Susanne Kassold (übrigens OB-Kandidatin für die Stadt Karben) den Antrag zurückstellen und demnächst wieder vorlegen will, bleibt die Stimmung gereizt. Nicht einmal dafür scheint sie eine Mehrheit zu bekommen.

Eine solche Bitte wird normalerweise durchgewunken. Rechtsanwalt Rainer Venino, seit 26 Jahren für die FDP im Ortsbeirat, ist angesichts des Parteiengezänks empört. „Ich halte das für einmalig. Das habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt.“ Ortsvorsteherin Carolin Friedrich ordnet um 21.07 Uhr eine Sitzungspause an. Nach kurzer Besprechung kommt man um 21.10 Uhr wieder zusammen. Jetzt stimmt die Mehrzahl der Ortsbeiräte doch für die Verschiebung der Kaltlufthallen-Debatte, die aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht in der nächsten oder übernächsten Sitzung zu lösen sein wird. Dieses Argument also sticht. Und die (Ver-)Stimmung bleibt.

Näher sind sich alle Parteien beim Thema Verkehrssicherheit. Am 8. Juli kam es im Kreuzungsbereich Marie-Curie-Straße/ Olof-Palme-Straße/ Zur Kalbacher Höhe zu einem Unfall mit drei Schwerverletzten. Vermutlich, weil ein aus Olof-Palme-Straße kommender Pkw das Rotlicht missachtete. Was aus der Beobachtung einiger Ortsbeiräte keineswegs die absolute Ausnahme ist. Mehrfach schon hatte man beim Magistrat um mehr Verkehrsüberwachung an dieser Kreuzung gebeten, wo viele Autofahrer mit Tempo von oder zur A661 unterwegs sind. Bisher wurde argumentiert, dass es sich nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt. Jetzt unternimmt der Ortsbeirat einen neuen Anlauf und bittet Stadt und Polizei ausdrücklich um mehr Kontrolle. Im Antragstext ist auch von der Möglichkeit fest installierter Blitzer auf der Marie-Curie-Straße die Rede.

Nur einige hundert Meter weiter, auf der Kalbacher Höhe und somit einer der Hauptzugangsstraßen den Riedberg hinauf gab’s zuletzt Umbauarbeiten, Verbreiterung der Mittelinsel und schmälere Fahrbahnen inklusive. Das ist einerseits sicherer für den Schulweg zur Grundschule 1, bewirkt andererseits auch eine Entschleunigung des Verkehrs. Durch die Neugestaltung fielen die Radspuren weg und die Grünen argumentieren: Radfahrer, die bergauf unterwegs sind, fühlen sich so unsicher und gefährdet. Mit 9 Ja-Stimmen wurde deshalb beschlossen: Die Stadt soll nun prüfen, ob zumindest bergauf wieder „eine von der Fahrbahn getrennte Radwegespur ausgewiesen werden kann“.

Unter den Zuschauern kam nach der Sitzung die Frage auf, ob man dieses Dilemma nicht vielleicht schon bei gründlicher Durchsicht der Umbau-Pläne hätte vorausahnen können, auch seitens des Ortsbeirats. Das war allerdings schon vor der Türe zur Alten Turnhalle in Kalbach, als auch die Ortsbeiräte sich bereits auf den Heimweg machten.

Ein weiterer Antrag zum Thema Verkehr wurde abgelehnt. Die SPD hatte angeregt, die Altenhöferallee für das Frankfurter Pilotprojekt der Tempo-30-Zonen in den Stunden zwischen 22 Uhr nachts und 6 Uhr morgens vorzuschlagen. Die Lärmminderung durch Tempo 30 ist wissenschaftlich bewiesen. Die Mehrheit des Ortsbeirats argumentiert, dass der Modellversuch bereits läuft und auf Hauptverkehrsstraßen wie die Eschersheimer Landstraße abzielt.

Noch Positives zum Schluss: Der Ortsbeirat setzt sich dafür ein, dass die Gehwege von Unkraut befreit und das „Straßenbegleitgrün“ besser gepflegt wird. Erwähnt in dieser Debatte wurde unter anderem das Quartier Am Bonifatiusbrunnen. Auch das Areal rund um den Lidl könnte somit etwas grüner und schöner werden. Die Riedberger hätten sicher nichts dagegen.

In den kommenden Tagen und Wochen halten die Parteien im Bezirk Kalbach/ Riedberg Versammlungen ab, um ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2016 zu bestimmen. Wir werden Sie natürlich auch darüber informieren!

(Foto: fotolia/ Text: cdet)

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Willkommen zurück!

Sommer, Sonne, Strand adieu… MAINRiedberg wünscht allen kleinen und großen Rückkehrern aus dem Sommerurlaub einen guten Neustart in den Alltag. Ab sofort werden wir auch wieder schnell und umfassend informieren über alles, was in Frankfurt innovativstem Stadtteil geschieht und was die Riedberger bewegt.Dazu brauchen wir aber auch IHRE HILFE: Ob Verein, Kita, Kirche, ob Skater-Gruppe oder Seniorentreff – schicken Sie uns gerne Ihre Termine und Informationen. Am besten mit zeitlichem Vorlauf und gerne mit Foto. Sind Ihre Termine erst im MainRiedberg-Terminkalender, werden viel mehr Riedberger darauf aufmerksam werden. Gibt es interessante Neuigkeiten, werden wir auch gerne darüber in einem Beitrag berichten.

Mail bitte an mail@main-riedberg.de

Urlaub ist wunderbar. Spannend ist und bleibt unser Riedberg aber garantiert auch…

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Brand in der Reinigung

Noch Stunden später dauerten die Aufräumarbeiten an, aber die nette Mitarbeiterin bei der Wäscheabgabe konnte schon wieder lächeln. „Ja, heute morgen hatte eine unserer großen Waschmaschinen plötzlich gebrannt, aber es ist zum Glück alles gut ausgegangen“, berichtete sie, während sie Hemd für Hemd für die Reinigung registriert und ein anderer Kunde seine – vom Vorfall völlig unbeschadete – Wäsche abholt.

Um exakt 9.10 Uhr am Samstag Morgen war die Feuerwehr zur Textilreinigung KAY in die Otto-Schott-Straße (Riedberg-Zentrum) gerufen worden. 34 Einsatzkräfte inklusive Freiwilliger Feuerwehr Kalbach und Rettungsdienst rückten an. Der Schmorbrand an der Waschmaschine war schnell gelöscht. Im Bericht der Berufsfeuerwehr heißt es: „An der Einsatzstelle ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr vor. Die Waschmaschine wurde stromlos geschaltet und der Rauch mit Lüftern nach draußen gedrückt.“

Der Sachschaden wird auf 2500 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Bereits Samstag Mittag konnte die Reinigung wieder öffnen und nur noch der nasse Fußboden und Reste von Löschschaum zeugten davon, dass es hier kurz vorher eine gefährliche Situation schnell bereinigt werden konnte. Auch dank der Aufmerksamkeit und Umsicht der Angestellten.

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Absolut ausgezeichnet…

…ist nicht nur der „gute Stoff“, der in dieser Flasche steckt. Auch wenn der Riedberger Bar-Experte Boris Markic natürlich weiterhin mit dem Slogan „The good Stuff“ für seinen Brand aus handverlesenen Pflaumen wirbt. Seit wenigen Tagen dürfen sich Boris und drei seiner Freunde und Kollegen über den wichtigsten Design-Preis der Republik freuen. Der Tesla Sljivo zählt zu den Gewinnern des RED DOT Award 2015. Die Jury überzeugte Verpackung und Design der Flasche, die schon in der Farbe an Pflaumen erinnert. Auf dem stylischen Etikett prangt denn auch kein geringerer als Elektrotechniker und Visionär Nikola Tesla, der mit seinem Perfektionismus, Forscher- und Erfindergeist Pate stand. Tesla ist in Kroatien Nationalheld. Markic‘ Familie stammt von dort. Die Edel-Spirituose ist folgerichtig made in Croatia, als Idee aber geboren in 60438 Frankfurt.

Fast 7500 Kreative, Agenturen und Unternehmen hatten sich um einen der begehrten Preise beworben. Die Gewinner der 17 Kategorien werden ein Jahr im Red Dot Design Museum in Essen ausgestellt und gewürdigt. Wie aber schmeckt ein Wässerchen, das aus besten Zwetschgensorten und aufwändig destilliert, nach hauseigenem Rezept hergestellt ist – und dessen Umhüllung bereits Kritiker verblüfft? In Internetforen schwärmt man von seinem „milden Charakter“ und „einem Aromenprofil, das an Zimt und Pflaume erinnert“. Es wird auch von einem angenehmen Brennen auf der Zunge berichtet und davon, dass der Slivovits mit nichts zu vergleichen ist, was üblicherweise Kennern, Laien, aber auch Balkan-Urlaubern in puncto Pflaumenschnaps begegnet.

Auf der Website des Frankfurter Barnetzwerks um Boris Markic steht folgender Satz: „Mit den richtigen Menschen und Punk im Herzen schmeckt auch das Bier aus Pappbechern.“ Pappbecher sind nach dieser Auszeichnung wohl nicht mehr nötig, zumal es um den feinen Slivovits jammerschade wär‘. Man darf gespannt sein, was der Pionier vom Riedberg mit Punk im Herzen noch alles erreichen kann…

C. Detsch

 

Der feine TESLA SLJIVO ist bisher nur in ausgesuchten Frankfurter Bar- und Händlerregalen zu finden. Bestellen kann man den „guten Stoff“ über die Design-Plattform www.selekkt.com 

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Erste Mieter im Zukunfts-Haus

Mein Haus, das hat fünf Ecken…Plus Dach und Südfassade aus Solarmodulen, in der Tiefgarage Elektrofahrzeuge, E-Fahrräder. Und einen unterirdischen Eisspeicher, der der Wärmeversorgung dient. Unterm Strich produziert das „EnergiehausPLUS“ in der Graf-von-Stauffenberg-Allee rund 40 Prozent mehr Strom, als es verbraucht.

Was nach Zukunftsmusik klingt, ist am Riedberg endgültig Realität. „Wohnpioniere gesucht!“ – mit diesem Slogan hatte die Nassauische Heimstätte um interessierte Mieter geworben. Die ersten drei Mietparteien sind bereits eingezogen. „Morgen werden die nächsten drei Wohnungen übergeben und weitere Mietverträge sind zum 1. September abgeschlossen“, informiert die Frankfurter Unternehmensgruppe auf Nachfrage von MainRiedberg. Die Wohnungen werden für durchschnittlich 13 Euro pro Quadratmeter vermietet. Die Mieter erhalten die ersten 1000 Kilowattstunden Strom kostenlos.

5,1 Millionen Euro, rund 30 Prozent mehr als herkömmliche Niedrigenergie-Bauten, hat das Pilotprojekt gekostet. Die Nassauische Heimstätte, die rund 60.000 Wohnungen in 140 Städten und Gemeinden besitzt, konnte auch auf Fördermittel zurückgreifen. Unter der Bedingung, dass das Projekt zwei Jahre lang wissenschaftlich begleitet werden kann. Entworfen hat das Mehrfamilienhaus mit 17 Zwei- bis Fünfzimmer-Wohnungen Professor Manfred Hegger mit dem Büro HHS Planer + Architekten aus Kassel.

Doch wie fühlt man sich in einem Zuhause, das als „Leuchtturm der Energieeffizienz“ gilt? Wie ist es, dort wirklich zu wohnen, zu leben, morgens aufzuwachen, abends ins Bett zu gehen? Wie viel Technik spürt man, wovon profitiert man, was ist eventuell noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, was fasziniert? Fest steht: Die nächsten Wochen und Monate werden nicht nur für die neuen Mieter ereignisreich. Auch die Riedberger können sich – zumindest im Vorbeifahren – ein Bild von dem Gebäude in der Graf-von-Stauffenberg-Allee machen. Beispielsweise, wenn sie den Nachwuchs demnächst wieder von der Grundschule 2 abholen, die nur wenige Schritte neben dem EnergieHausPlus liegt.

Architektur, Form, Fassade, Dachneigung, plus die Ausstattung mit 60-kWh-Batterien für den Solarstrom sind perfekt auf Energieeffizienz abgestimmt. Der gesamte Baukörper ist so ausgerichtet, dass Tageslicht, natürliche Lüftung und Sonne optimal genutzt werden können. Hinzu kommt der Eisspeicher, der nur rund einen Meter unter der Erde liegt – und Technik-Fans begeistern dürfte. Der Speicher nutzt die hohen Energieerträge beim Übergang von Wasser zu Eis. Wasser wird also somit zur Wärmequelle für die Wärmepumpe, die das ganze Haus versorgt.

In einer Information der Heimstätte heißt es: „Um Wasser von einer Temperatur von 0 Grad zu gefrieren, muss dem Wasser noch eine Wärmemenge entzogen werden, die in etwa der Wärmemenge entspricht, um Wasser von 80 Grad auf 0 Grad herunterzukühlen.“ Exakt diese Wärme wird ab sofort genutzt. Im Jahresverlauf soll rund ein Viertel der Wärme für das gesamte Haus aus dem Eisspeicher kommen. Den Rest übernehmen Solar-Luft-Kollektoren.

Der Solar-/Eisspeicher im Keller soll auch im Winter für optimale Wärme sorgen

Die Solarkollektoren plus der Eisspeicher im Keller sorgen auch im Winter für optimale Wärme

Der überschüssige Strom lädt unter anderem Elektroautos und E-Bikes. Eines der Fahrzeuge wird im Car-Sharing-Modell betrieben. Vielleicht möchten die neuen Mieter manchmal aber auch nur zu Fuß den Riedberg erkunden. Spätestens, wenn der nahe Kätcheslachpark komplett fertiggestellt ist und zum Spazieren und Entspannen einlädt…

C. Detsch

 

Weitere Informationen unter www.naheimst.de

Bildquelle & Informationen: Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

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Riedberg wird reif fürs Museum!

Hätten Sie gedacht, dass der Riedberg schon reif fürs Museum ist? Diese Frage ist kein Werbe-Gag, sondern hat einen höchst seriösen Hintergrund: Das Historische Museum Frankfurt (HMF) setzt für das neue Ausstellungskonzept verstärkt auf Partizipation und befragt derzeit Bürger aller Stadtteile, sammelt typische Geräusche, Fotos und Videos inklusive. 600 Frankfurter haben schon mitgemacht. In der aktuellen Top-Ten-Liste der Stadtteile rangiert Riedberg/Kalbach sogar auf einem tollen fünften Rang. MainRiedberg erklärt im Anschluss an diesen Artikel, wie auch Sie mitmachen können!

Welche Farbe hat Eschersheim? Was ist typisch für Seckbach? Was ist das größte Problem in der Innenstadt?  Susanne Gesser und das „Frankfurt Jetzt!“-Team des Historischen Museums Frankfurt (HMF) wollen es wissen. Den ganzen Sommer über touren sie mit einem speziell für diesen Zweck angefertigten Lastenfahrrad durch die Stadtteile und stellen Fragen wie diese. Beantworten kann man sie bei Straßen- und Stadtteilfesten oder im Internet.

Über 600 Fragebögen aus allen Ecken Frankfurts hat das Team bislang gesammelt. Die Antworten dienen als Bauplan für das 70 Quadratmeter große Frankfurt-Modell, das der niederländische Künstler Hermann Helle in den kommenden Monaten für die Dauerausstellung „Frankfurt Jetzt!“ anfertigen wird. Ab 2017 kann man es im Neubau des Historischen Museums sehen. Das Modell wird nicht bloß Modell sein, sondern auch eine digitale Ebene bekommen. Heißt: Es wird eine Art großes Tablet geben, auf dem sich die Besucher Fotos anschauen können, eine Hörmuschel mit typischen Geräuschen aus den Stadtteilen, eine Video- und eine Fotobox. Im kommenden Jahr sammelt das HMF die Beiträge dafür ein, bei, klar, den Menschen aus den Quartieren.

Orte, die den Alltag prägen

„Mit ‚Mein Frankfurt-Modell‘ wollen wir verdeutlichen, dass Frankfurt nicht nur aus dem gebauten, sondern auch aus dem erlebten Raum besteht. Römer, Dom und Fernsehturm kennt jeder“, sagt Susanne Gesser. „Aber sie reichen uns nicht.“ Neben den bekannten Wahrzeichen wird es in Mini-Frankfurt vieles zu entdecken geben – vielleicht den Abenteuerspielplatz im Riederwald, vielleicht das Müllheizkraftwerk in Heddernheim. Was genau, entscheiden die Antworten der Teilnehmer und Hermann Helle, der Künstler. Doch bereits jetzt lässt sich sagen: Es sind nicht nur die Vorzeigeplätze, die eine Stadt charakterisieren. Es sind vor allem auch die Orte, die den Alltag prägen.

Mit „Frankfurt Jetzt“ kreiert das HMF eine Ausstellung von Frankfurtern für Frankfurter. „Als entschieden wurde, dass das alte Museum abgerissen wird, wir alles ausräumen und anschließend wieder neu aufbauen werden, war klar: Der Neubau gibt uns die Gelegenheit, unsere gesamte Ausrichtung zu überdenken“, erzählt Susanne Gesser. Für sie als Kuratorin sei es eine Chance, die man nur einmal im Leben bekommt.

Ein Stadtmuseum für alle

„Wir wollen ein Haus für alle Frankfurter sein, egal wie alt, egal aus welchem Umfeld. Genauso aber auch ein Museum für Städtereisende und für Überseetouristen, die in kürzester Zeit etwas über Frankfurt erfahren wollen. Deswegen entwickeln wir unterschiedliche Formate für unterschiedliche Interessen und Besuchszeiten.“

Susanne Gesser, die in Hanau-Steinheim wohnt, hat durch diese Arbeit in den Quartieren ein viel detaillierteres Bild von Frankfurt bekommen. Es formt sich mehr und mehr. „Ich kenne Struktur und Örtlichkeiten der Stadt viel besser als früher. Frankfurt scheint aus vielen kleinen Dörfern zu bestehen, ist gleichzeitig eine kleine Metropole und lebt von den Gegensätzen. Es ist eine so lebendige Stadt. Dürfte ich nicht hier arbeiten, ich müsste herziehen.“

Anja Prechel

Quelle: Presse- & Informationsamt Stadt Frankfurt

 

Auch SIE können MITMACHEN!!!

Daten der Sommertour und den Online-Fragebogen von „Mein Frankfurt-Modell“ findet man unter https://mein-frankfurt-modell.de/

 

Die TOP TEN der Frankfurter Stadtteile lauten derzeit (Stand: 12.08.2015)

  1. Sachsenhausen (78 Checks)
  2. Oberrad (48 Checks)
  3. Eschersheim (47 Checks)
  4. Niederursel (34 Checks)
  5. Kalbach-Riedberg (32 Checks)
  6. Nied (32 Checks)
  7. Höchst (28 Checks)
  8. Harheim (28 Checks)
  9. Nordend (26 Checks)
  10. Bornheim (25 Checks)

 

(Bildquelle/ Informationen: Presse und Informationsamt der Stadt Frankfurt/ pia)

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STAUstelle Altenhöferallee

Aufatmen nach einem Wochenende mit Stau am Riedberg und plötzlichen Brems- und Umkehrmanövern: Bis 4. September wird auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen des Stadtteils die vorhandene Asphaltdecke abgefräst und eine neue Deckschicht aufgebracht. Von Freitag an bis zum heutigen Montagmorgen war die Altenhöferallee zwischen Graf-von-Stauffenberg-Allee und Friedrich-Karl-Klausing-Straße komplett gesperrt. Auch der Kreisel vor dem Gymnasium war nur phasenweise und dann auch nur jeweils in einer Richtung befahrbar. Die offizielle Umleitung führte in einem weitem Bogen über die Carl-Hermann-Rudloff-Allee und den neuen Westflügel. Am (Einkaufs-)Samstag war die Verwirrung groß. Die Umleitungsstrecke stieß teils an Kapazitätsgrenzen. Das Ausweichen auf Spielstraßen oder auch gesperrte Wege war leider an der Tagesordnung.

Die Straßenarbeiten werden nun durchgeführt, nachdem die Bauarbeiten in den Quartieren entlang der Altenhöferallee weitgehend abgeschlossen sind. Die Fräsarbeiten und auch die Markierungsarbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr. Für die Asphaltarbeiten müssen jedoch einzelne Abschnitte gesperrt werden – darauf hatte die Hessenagentur vorab ausdrücklich hingewiesen. Bis auf die Sanierung des Kreisels Max-von-Laue-Straße / Konrad-Zuse-Straße sollten diese Sperrungen ursprünglich nur an den Wochenenden stattfinden.

Veränderte Fußgängerwege und Radfahrspuren werden entsprechend ausgeschildert. Busse wurden umgeleitet. Seit Montag, 10. August, fahren die Busse aber wieder alle Haltestellen an. Zum Schluss der Info der Hessenagentur heißt es: „Für Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten bitten wir um Verständnis.“

MainRiedberg hat am Rande der Baustelle beobachtet, dass übrigens nicht alle Bewohner unseres Stadtteils mit der Sperrung haderten. Ein Junge blieb – mit seinem Papa – so lange gebannt am Rondell vor dem Gymnasium stehen, bis ein älterer Bauarbeiter zu ihm kam. Er lehnte sich über die Absperrung und beantwortete geduldig die Fragen des Kleinen. Der war begeistert.

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Seit heute fahren auch die Busse wieder!

 

(Quelle: HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH)

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