Kategorie: AktuelleNEWS

Seniorenticket für 1 Euro pro Tag

U-Bahn

Am 1. Januar 2020 soll es soweit sein. Dann wird es das Seniorenticket geben, mit denen alle Menschen über 65 in ganz Hessen für einen Euro am Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können. „Das Seniorenticket ist ein Riesenschritt nach vorne zu günstigeren Tickets für alle“, sagt Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann. „Ich bin sehr froh, dass wir nach den Schülerinnen und Schülern nun 1,2 Millionen Menschen über 65 Jahren dieses Angebot machen können – Menschen für die Mobilität eine große Rolle spielt. Seine Kinder oder Enkel zu besuchen, sollte nicht am Geld scheitern.“ Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sagte: „Das Ticket wird ein echter Renner.“

Das hessenweite Flatrate-Ticket für einen Euro am Tag haben Al-Wazir, Oberbürgermeister Feldmann und die Geschäftsführer der in Hessen aktiven Verkehrsverbünde RMV, NVV und VRN heute in Wiesbaden vorgestellt. 

Das Seniorenticket Hessen soll 365 Euro im Jahr kosten. Es richtet sich an die rund 1,2 Millionen Seniorinnen und Senioren in Hessen und gilt ab dem 65. Lebensjahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen werktags ab 9 Uhr morgens und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig genutzt werden. „Der Aufsichtsrat des RMV wird noch in diesem Monat am 27. Mai über die neuen Angebote entscheiden“, erläutert Feldmann.

Feldmann bezeichnete das Seniorenticket Hessen als unschlagbar günstiges Angebot. „Für 1 Euro pro Tag überall in Hessen hin. Ein echter Preishammer für unsere Seniorinnen und Senioren“, sagt der Oberbürgermeister. „Wir haben bereits mit dem erfolgreichen Schülerticket gezeigt, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen, wenn man das Angebot ausweitet und zugleich vergünstigt. Das landesweit gültige Ticket wird die Tarifgrenzen in Frankfurt/Rhein Main weiter einebnen. Gemeinsam mit dem neuen Nachbarschaftstarif wächst die Region noch enger zusammen. Ältere Menschen können Familie, Freunde, Bekannte besuchen und ihre alltäglichen Erledigungen zu einem günstigen Preis mit Bussen und Bahnen bewerkstelligen, das ist ein wichtiger Schritt für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Weitere Schritte müssen und werden folgen. Eine wichtige Forderung unserer Senioren wird damit endlich erfüllt.“

Schülerticket ist bereits großer Erfolg

Das Seniorenticket knüpft dabei auch an die großen Erfolge des Schülertickets an. Seit dem 1. August 2017 können alle Schülerinnen und Schüler und alle Auszubildenden für 1 Euro am Tag quer durch ganz Hessen fahren. Das Schülerticket Hessen kostet 365 Euro im Jahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen genutzt werden. Die Attraktivität des Angebots zeigt sich insbesondere in der enormen Steigerung der Verkaufszahlen. Im Schuljahr 2015/2016 verkauften RMV, NVV und VRN in Hessen zusammen 255.000 Schülerjahreskarten. Im Schuljahr 2017/2018 wurde das neue Schülerticket Hessen 407-tausend Mal verkauft. Eine Steigerung um 60 Prozent. 

Al-Wazir und Feldmann abschließend: „Die Generation 65+ gehört längst nicht mehr zum alten Eisen. Sie sind höchst mobil und viel unterwegs. Ihnen machen wir ein unschlagbares neues Angebot. Und ihren Familien verkürzen wir das wochenlange Grübeln über das nächste Weihnachtsgeschenk. Oma und Opa haben schon alles? Das neue Seniorenticket Hessen noch nicht.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Riedberger SV übernimmt die Alte Turnhalle – für alle

Am Boden ist braunes Holzparkett, wie manche noch aus richtig alten Schulturnhallen kennen. Vorne eine große Bühne. Hinten eine kleine Küche mit einem Vitrinenschrank, wie er noch bei Großmüttern stand. Mit einem Satz: Die Alte Turnhalle am Grubweg in Kalbach mag nur mit den dringendsten Maßnahmen in puncto Lüftung, Heizung und Brandschutz saniert worden sein, aber sie hat viel Charme. Mehr noch: In Zeiten, in denen freie Hallen nicht nur im gesamten Bereich Riedberg und Kalbach händeringend gesucht werden, könnte die gute, alte Halle mehr als eine Alternative für Sport, Kultur und Feste werden. Am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe an den neuen Betreiber Riedberger SV. Am Samstag schon packten die RSV-Verantwortlichen mit am, um die seit Anfang des Jahres verwaiste Halle „wieder zu neuem Leben zu erwecken“.

Die Vorsitzende Gaby Nagel spricht von einem „echt guten Miteinander“, das man von Anfang an mit den Nachbarn und Stadtteilakteuren wie Vereinen und Schulen pflegen will. „Der Riedberger SV ist Betreiber der Halle und dazu verpflichtet, in Zeiten, in denen sie diese nicht belegen, sie wiederum anderen Vereinen und Gruppierungen zur Verfügung zu stellen“, erklärt Günter Murr, Sprecher des Baudezernates gegenüber MAINRiedberg. Private Feiern sind ab sofort laut Mietvertrag nicht mehr möglich. Für Vereine aber will der RSV nur eine für Sporthallen übliche Gebühr berechnen.

Der Riedberger SV ist nach dem größeren SC Riedberg, der die Sportanlage in der Altenhöferallee betreibt, die zweite Vereinsgründung in unserem noch jungen Stadtteil. Mittlerweile 550 Mitglieder hat der RSV. In Kalbach gibt es mehr als eine Handvoll weiterer Vereine mit teils langer Tradition.

Von Kinderbuchmesse bis Oldie-Night – auch das kann stattfinden

So weit es „mit den Brandschutzauflagen vereinbar ist“, dürfen in der Alten Turnhalle auch wieder Veranstaltungen stattfinden. Von der Oldie-Night des FC Kalbach bis zur Kinderbuchmesse des Kindervereins – all das scheint gesichert. „Das ist für uns im Moment das Wichtigste“, so Hans J. Troost, Vorsitzender des Kindervereins. Die Kinderbuchmesse im November, für die Kinder ihre Lieblingsbücher der Saison küren und anlässlich der der Preis der Kalbacher Klapperschlange verliehen wird, ist weit über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannt.

Noch ist die alte Halle komplett leer. Der RSV hofft auf Geld- und Sachspenden, damit sich das bald ändert

Trotz lange unklarer Pachtverhältnisse und einem Ortsbeirat, der anfangs nur zum Teil eine Sanierung unterstützt hatte, hat es letztlich mit dem Pachten doch geklappt. Mit viel Eigeninitiative. Der Mietvertrag ist unbefristet. „Allerdings ist den Beteiligten klar, dass diese Halle keinen Ewigkeitsnutzen haben kann“, heißt es aus dem Baudezernat. Sie soll in „Ersatzleistung“ treten, bis eine neue Mehrzweckhalle gebaut ist. Standort könnte im Grundstück eines Kita-Neubaus am Kalbacher Stadtpfad sein. Größe, Ausstattung und Ausrichtung stehen aber noch in den Sternen.

Geld- und Materialspenden für Sportgeräte nötig

In den Sommerferien erhält die Halle eine komplett neue Heizungsanlage. Um die Alte Turnhalle aber innen und außen voll nutzbar zu machen, werden Geld- und Sachspenden benötigt. Momentan ist die Halle komplett leer. Ohne Fußballtor, ohne Turnmatten, ohne Geräte. Der Gesamtbedarf, mit dem gerechnet wird, liegt bei rund 40.000 Euro. Teile will man über Fördergelder bekommen, einen Teil durch Unterstützer aus dem Stadtteil und über die Spendenplattform www.betterplace.org/p70200   

Natürlich gibt es noch Hindernisse. Dass Gegenstände wie Polsterstühle aus Brandschutzgründen nicht mehr in den Räumen oder im Keller der Halle gelagert werden können. Sondern extra ein Überseecontainer besorgt werden muss, um alles bald hallennah zu verstauen. Aber schon in dieser Woche soll’s mit Sport losgehen. Unter anderem mit Kindertanz, Leichtathletik, den Minikickern, aber auch den Johanniter, die zum Spaß Kicken wollen, und einem Kampfsportverein aus Bad Homburg. Hockey, Tischtennis und verschiedene Fitness-Angebote sollen folgen.

Von Sprunggrube bis Beachsoccer – große Pläne für den Außenbereich

Doch die Pläne reichen noch weiter: Im Herbst soll mithilfe der Frankfurter Malteser und freiwilligen Helfern am Malteser „Social Day“ der Außenbereich umgestaltet werden. Momentan gleichen die 1000 Quadratmeter eher einer wilden Wiese. Seit Langem wurde hier nichts mehr gemacht. Eine Umzäunung fehlt ohnehin, soll aber kommen. „Wir planen eine Leichtathletik-Sprunggrube, eine kleine Soccerarena, einen Barfußpfad, aber beispielsweise auch ein Bodentrampolin und ein XXL-Schach“, berichten Gaby Nagel, Kassenwart Tim Hannewald und der zweite Vorsitzende Achim Weifenbach.

Auch den Außenbereich der alten Halle will der RSV zur Sportstätte machen

Jetzt erst mal hat die RSVler der Alltag der alten Halle erreicht, wie sie mit einem Lachen erzählen. Sie müssen das hohe Gras drumherum mähen.

Weitere Informationen unter riedberger-sv.de

Der Riedberger SV lädt am 21.5. von 17 – 18.30 Uhr zur Stunde der offenen Tür in die Alte Turnhalle am Grubweg/ Kalbach ein, um die Pläne allen interessierten Bürgern vorzustellen

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Fotos: MAINRiedberg

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EU-Diskussion zum Wissensstandort Riedberg

Vom Riedberg in die Welt: Frankfurt-Riedberg ist Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hier entsteht Zukunft in den Bereichen Präzisionsmedizin, Neue Märkte und Therapieoptimierungen mit Hilfe von Big Data. Internationale Regierungen und Organisationen werden von hier aus beraten.

Knapp zwei Wochen vor der Europawahl wollen deshalb Vertreter aus Uni, Wirtschaft und Politik auf Einladung der CDU darüber diskutieren, wie „neue Geschäftsmodelle, Pioniergeist und Ideenreichtum für die Gesundheit der Menschen wirken und wie Europa dabei helfen kann“. Im Frankfurter Innovationszentrum (FiZ) Biotechnologie am Campus Riedberg sprechen am Podium Prof. Dr. Diane Robers, Forschungsdirektorin Entrepreneurship der EBS Universität, Dr. Christian Garbe, Geschäftsführer FiZ, Verena David, CDU-Kandidatin zur Europawahl, sowie Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, Forschungsminister a.D.

Die Podiumsdiskussion zur Europawahl beginnt am Montag, 13. Mai 2019, um 19.30 Uhr im Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FiZ), Altenhöferallee 3, 60438 Frankfurt.

Informationen & Grafik: Veranstalter

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Das Gymnasium bekommt (endlich) eine Laufbahn

Es ist eine beinahe unendliche Geschichte, die nun zu einem positiven Ende führen könnte. Schon lange hatte sich der Förderverein des Gymnasiums Riedberg darum bemüht, dass Schulsport im Außenbereich möglich ist. Um präzise zu sein: Leichtathletik und damit auch Bundesjugendspiele. Entgegen der Planungen war die Lauf- und Sprunganlage an der Schule aus Kostengründen nicht mehr mit einem Kunststoffbelag versehen worden. So konnte diese nur als Spiel- und Pausenfläche genutzt werden. Der Förderverein aber wurde selbst aktiv und sammelte 70.000 Euro, um die Finanzierung zu übernehmen. Dennoch kam bis vor wenigen Tagen kein grünes Licht aus dem zuständigen Amt. 

Der Förderverein hatte einen Brief an das „Amt für Bau und Immobilien“ (ABI) geschrieben. Dem war „großer Unmut zu entnehmen“, wie es in einem geplanten SPD-Antrag zur Ortsbeirats-Sitzung heute hieß. Vertreter der Schule sowie des Fördervereins warteten ursprünglich schon seit Herbst auf eine Rückmeldung zu ihrem Vorschlag. Trotz der eigenen Mittel.

Die Stadt will jetzt auch Mehrkosten übernehmen

Anfang der Woche kam dann eine Antwort. „Selbstredend schließen wir uns der Auffassung der Schule an, dass eine geeignete Lauf- und Weitsprunganlage für den Sportunterricht am Gymnasium Riedberg eine sinnvolle Investition darstellt“, steht in einem Schreiben an den Ortsbeirat. Man greife das Angebot des Fördervereins gern auf. Das Grünflächenamt ist bereits mit der Ausführung beauftragt. Die über die Summe des Fördervereins hinausgehenden Kosten werden aus städtischen Mitteln bestritten.

Sobald geeignete Fachfirmen für die Ausführung gefunden sind, soll es losgehen. Bis Schuljahresbeginn im Sommer ist die Fertigstellung avisiert.

Foto: Archiv

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Pinguin-Fest im Zoo

Humboldt Pinguine im Zoo

Endlich ist es soweit: Knapp zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich ist die neue Pinguin-Anlage fertig. Künftig werden hier 25 Humboldt-Pinguine ihr Zuhause haben und das muss natürlich gefeiert werden.

Am Samstag, 11. Mai, lädt der Frankfurter Zoo von 10 bis 18 Uhr zum großen Pinguinfest ein.

Die Besucher können sich auf ein buntes Programm freuen, das ganz im Zeichen der kleinen Frackträger steht. Neben kommentierten Sonderfütterungen und Führungen über die neue Pinguin-Anlage halten der Zoo und seine Partner einiges für Familien bereit: T-Shirts selbst gestalten, Pinguine basteln, ein Pinguin-Quiz, Kinderschminken, Glitzertattoos und viele andere Mitmachaktionen stehen auf dem Programm. Die Pinguin-Familie von Theater Pikante ist im Zoo auf Wanderschaft und ein Kasperl-Theater verspricht Spaß und Spannung.

An den Aktionsständen kann man sich ausführlich über den Bau der fast 2000 Quadratmeter großen Pinguin-Anlage informieren und darüber, warum der Humboldt-Pinguin so gefährdet ist.

Es gelten die regulären Zooeintrittspreise.

Weitere Informationen und Programm unter www.frankfurt.de

Foto: Matthias Besant/ Zoo Frankfurt

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Minister besichtigt Schul-Projekte

Mit der Erweiterung bestehender Schulen und mehreren Neubauten reagiert die Stadt auf die stark steigenden Schülerzahlen. Derzeit müssen pro Jahr zusätzliche Plätze für rund 2000 Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. Der im vergangenen September von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Schulentwicklungsplan sieht allein acht neue Schulen vor. „Das stellt uns vor gewaltige Herausforderungen“, sagte Baudezernent Jan Schneider bei einem Ortstermin mit Kultusminister Alexander Lorz auf dem Riedberg, wo derzeit mehrere Schulen neu errichtet oder erweitert werden. „Wir müssen in kürzester Zeit geeignete Grundstücke finden und Planungen vorantreiben.“

Kultusminister Lorz unterstützte die Anstrengungen der Stadt, eine hinreichende Zahl an Schulplätzen in allen Bildungsgängen vorzuhalten. Es ist Aufgabe des Schulträgers, mit konsequenter Planung rechtzeitig auf weiterhin steigende Bedarfe zu reagieren. „Dass die Ausbaubestrebungen im verdichteten städtischen Raum an Grenzen stoßen, darf nicht zu Engpässen bei der Versorgung mit Schulplätzen führen“, sagte der Minister.

Besonders groß ist der Bedarf an neuen Schulplätzen derzeit im Frankfurter Norden. Allein im neuen Stadtteil auf dem Riedberg sind in den vergangenen beiden Jahren rund 2400 Einwohnerinnen und Einwohner hinzugekommen. Um die beiden bestehenden Grundschulen zu entlasten und weitere Schüler aufnehmen zu können, entsteht an der Hans-Leistikow-Straße ein Übergangsquartier aus 160 Stahlmodulen für eine dritte Grundschule. Derzeit werden auf dem Grundstück noch Erdarbeiten ausgeführt, doch schon zu Beginn des kommenden Schuljahres werden dort Schüler unterrichtet. „Hier muss es uns gelingen, in einem Zeitraum von weniger als einem Jahr eine neue Schule zu errichten“, sagte Schneider. Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Wir können dadurch künftig noch flexibler reagieren“, betonte der Baudezernent.

Die Grundschule Riedberg 3 wird zwei Jahre lang in der temporären Anlage arbeiten. 2021 zieht sie in die heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzte Holzmodulanlage an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee. Dort entsteht derzeit neben dem im Sommer 2017 fertiggestellten ersten Bauabschnitt der zweite Gebäudeteil. Die Arbeiten an dem neuen Trakt für die Jahrgangsstufen 7 und 8 werden in den kommenden Wochen abgeschlossen. Im Juli kann der zweite Bauabschnitt, der rund 7 Millionen Euro kostet, planmäßig in Betrieb gehen. Die Schule erhält acht zusätzliche Klassenräume, eine Lehrküche sowie mehrere weitere Fachräume.

2021 soll die IGS mit rund 600 Schülerinnen und Schülern an ihren endgültigen Standort in der Gräfin-Dönhoff-Straße an der U-Bahn-Station Riedberg umziehen. Für den Schulcampus mit Turnhalle, der rund 47 Millionen Euro kostet, wurde in dieser Woche der symbolische erste Spatenstich gesetzt. Der Neubau entsteht nach Plänen des Büros h4a Architekten, deren Entwurf 2016 bei einem Architektenwettbewerb den ersten Preis gewonnen hatte. Leitidee für das u-förmige Schulgebäude ist die Aufteilung der Nutzungen in sogenannte Lernhäuser. In diesen werden die Unterrichtsräume der einzelnen Klassen jahrgangsstufenweise angeordnet. Das heißt: Je vier Klassenräume werden um einen zentralen, multifunktionalen und aufteilbaren Gruppenraum angeordnet und mit einem Stützpunkt für das Lehrerteam ergänzt. So erhält jede Jahrgangsstufe ihre überschaubare Einheit.

Bereits abgeschlossen ist die Erweiterung der Marie-Curie-Schule. Die Grundschule an der Graf-von-Stauffenberg-Allee hat vier zusätzliche Klassenräume erhalten, die innerhalb kurzer Zeit aus Holzmodulen errichtet wurden. Für die Grundschule Riedberg I ist eine Erweiterung mit Stahl-Raumzellen geplant. Baudezernent Schneider rechnet damit, dass der Bedarf an temporären Gebäuden für die Neugründung, Erweiterung oder sanierungsbedingte Auslagerung von Schulen weiter steigen wird. „Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die provisorischen Lösungen eine hohe Qualität haben, damit sich sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie alle anderen dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen.“ Der Modulbau sei auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zukunftsweisend: „Unsere Anlagen sind so konzipiert, dass wir sie vergleichsweise einfach an einen anderen Standort versetzen können, wenn sie nicht mehr benötigt werden.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Bernd Kammerer/ Stadt Frankfurt

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Wie erstelle ich einen Finanzplan?

Ladies first! Der Offene Treff für selbständige Frauen (oder die, die es werden wollen oder alle die sich generell mit anderen zum Thema Arbeit austauschen wollen) ist am nächsten Montag ab 19 Uhr im Billabong Café. Das Thema diesmal sind Finanzpläne. „Wir erstellen alle zusammen einen Finanzplan für eine Geschäftsidee, die aus der Runde kommt“, erläutert Billabong-Vorstand Judith McCrory. Natürlich ist auch wieder reichlich Zeit für einen Austausch.

FRAUEN für FRAUEN – so war Anfang des Jahres das Motto der erfolgreichen Veranstaltungsreihe im Familienzentrum Billabong, aus der der neue Offene Treff hervorging. Themen waren an drei Abenden mit Vorträgen und Gesprächen mit Expertinnen unter anderem: Wie klappt der Wiedereinstieg in den Beruf? Welche Chancen könnte die Selbständigkeit bieten? Wie kann ich ganz allein für das Alter vorsorgen – trotz Mama-Auszeit oder Teilzeit? Die Initiative von Billabong und dem Stadtteilmagazin MAINRiedberg wird weitergeführt – als Treff für alle Wiedereinsteigerinnen, Moms, Selbstständige. Und alle, die sich austauschen und die berufliche Zukunft besser anpacken wollen.

Die nächsten Treffs und Info-Abende zu Familie, Job & Karriere sind am Montag, 13. Mai, und 10. Juni ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Der Eintritt ist kostenlos.

Foto: Archiv

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Thema Sportanlagen und Sicherheit im Ortsbeirat

Schulen, Horte, neue Bauprojekte, aber auch der zweite Sportplatz und die Forderung nach Outdoor-Tischtennisplatten – all das sind Themen in der Ortsbeiratssitzung am morgigen Freitag. Der zuständige Dezernent Markus Frank ist eingeladen, um über Sicherheit und Sportanlagen im Ortsbezirk, insbesondere zur Sanierung der Leichtathletikhalle Kalbach, zu berichten und Fragen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeiratsmitglieder zu beantworten.

Zahlreiche Anwesende wird interessieren: Wann kommt endlich der zweite Sportplatz für den Riedberg? Es ist längst beschlossen, dass am nördlichen Ende der Altenhöferallee, direkt gegenüber der ersten Anlage, eine zweite Anlage gebaut werden soll. Erst verzögerten dies Feldhamstervorkommen, aktuell indes mögliche geänderte Planungen. Denn momentan wird geprüft, ob auf dem Gelände mit der 400-Meter-Leichtathletikbahn auch noch eine Turnhalle mit bis zu drei Feldern gebaut werden könnte. Nicht zuletzt die Schulen benötigen mehr Sportflächen. IGS und die neue Grundschule 3 haben aktuell noch keine eigene Halle zur Verfügung.

Die 31. Sitzung des Ortsbeirates 12 am Freitag, 10. Mai 2019, im 20.00 Uhr in der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius, Winfriedhaus, Am Brunnengarten 9, Kalbach

Weitere Informationen zur Tagesordnung unter www.stvv.frankfurt.de

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Offene Wohnprojekte laden ein

Sie wollen wissen, wie es sich in gemeinschaftlichen Wohnprojekten lebt? Wie sie funktionieren? Frankfurter Wohnprojekte laden am Samstag ein.

Realisierte Projekte bieten die Möglichkeit, Einblicke in die unterschiedlichen Wohnformen und Hausgemeinschaften zu nehmen. Bewohnerinnen und Bewohner berichten von der Idee und der Realisierung ihrer Projekte. Sie beantworten Fragen zur Planung, zur Umsetzung und bieten Führungen durch die Gebäude an.

So gibt es auch Hausführungen beim Projekt GEWAGT e. V. in der Richard-Breitenfeld-Straße. Im Dezember 2017 bezogen 18 aktive Menschen den energieeffizienten Neubau am Riedberg. Seitdem leben Jung und Alt in 14 barrierearmen Wohnungen unter einem Dach. Die BewohnerInnen bringen sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen und Fähigkeiten ein, doch mehr noch: Sie wollen auch das Wohnquartier durch bürgerschaftliche Aktivitäten bereichern.

In anderen Stadtteilen stellen sich Projektgruppen im Bau auf oder am Grundstück ihr Wohnprojekt vor. Hier besteht vereinzelt noch Gelegenheit, sich kennenzulernen und vielleicht sogar mitzumachen.

Tag des offenen Wohnprojektes am Samstag, 11. Mai. Hausführungen bei Gewagt e. V. in der Richard-Breitenfeld-Straße 15 am Riedberg sind von 10 bis 13 Uhr.

Weitere Informationen unter www.gemeinschaftliches-wohnen.de

Flyer: Gemeinschaftliches Wohnen e. V.

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SISTERGOLD: Das Konzert ist abgesagt!

Gestern noch hatten wir auf ein tolles Konzert in unserem Stadtteil hingewiesen – am Abend dann kam völlig überraschend die Absage. „Wegen Krankheit“, wie Franz Biebl von „Kultur in der Aula“ informiert, der sich vor allem um die Besucher sorgt, „die wir am Freitagabend wieder heimschicken müssen“. Zudem ist die Absage ein Problem für einen so kleinen Veranstalter, der schon einen größeren Betrag für Werbung, Grafik & Co. ausgegeben hat und vor allem ein Ziel verfolgt: Mehr Musik, Kultur und Miteinander am Riedberg möglich zu machen.

Das quirlige Damen-Saxophonquartett SISTERGOLD wollte das brandneue Konzert­programm  „Frische Brise“ zu präsentieren. Von Swing bis Klassik.

Auch die MAINRiedberg-Gewinner von Gratis-Tickets für SISTERGOLD wurden bereits über die Absage informiert. Das Konzert war morgen um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, geplant und findet leider nicht statt.

Weitere Informationen unter josua-gemeinde.net

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Flyer & Informationen: Kultur in der Aula

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