Kategorie: AktuelleNEWS

„Bestmögliche Lösung“ für das Fachärztezentrum gesucht

Diese Nachricht sorgt für Unruhe und Ungewissheit: Wie MAINRiedberg berichtete, steigt der Betreiber des Fachärztezentrums Riedberg zum 30. September 2020 aus. Danach würde in Frankfurts jüngstem Stadtteil unter anderem kein Kinderarzt mehr zur Verfügung stehen – wenn nicht schnell eine Übergangsregelung geschaffen und eine Nachfolge sichergestellt wird. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen sucht jetzt nach der „bestmöglichen Lösung“.

„Wir sind über den Sachverhalt informiert und stehen sowohl mit dem Betreiber des Fachärztezentrums wie auch mit den Ärztinnen und Ärzten in Gesprächen“, erklärt Alexander Kowalski, Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, auf MAINRiedberg-Anfrage. Über die Inhalte dieser Gespräche könne man zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen. Kowalski: „Daher nur so viel: Wir suchen gemeinsam nach der bestmöglichen Lösung für alle Beteiligten.“

Erst seit wenigen Tagen ist bekannt, dass die Fachärztezentrum Frankfurt GmbH das Engagement am Standort Riedberg zum 30. September 2020 beendet. Die FÄZ Frankfurt GmbH mit aktuell sieben Standorten entwickle derzeit ein Zukunftskonzept mit einer strategischen Neuausrichtung ihrer Standorte, so Geschäftsführerin Dr. Rafaela Korte in einem Schreiben. Im Rahmen dieser Entwicklung wurde die Entscheidung getroffen, das Engagement am Riedberg mit den Fachgebieten Gynäkologie, Kinder- und Jugendmedizin sowie Neurologie nicht weiter fortzusetzen.

Die Nachricht wurde online publik, eine persönliche Benachrichtigung haben Patientinnen und Patienten bisher nicht erhalten.

Fachärztezentrum Frankfurt GmbH steht in der Kritik

Vor allem CDU-Mitglieder des Ortsbeirates Kalbach/Riedberg kritisieren, „dass die jahrelange Arbeit des Fachärztezentrums Frankfurt so kurzfristig und ohne klar kommunizierte Nachfolge aufgegeben wird“. Sie sehen jetzt die Stadt, aber insbesondere auch die Kassenärztliche Vereinigung Hessens (KVH) in der Pflicht, die Ärzte-Versorgung am Riedberg zu gewährleisten. 

Foto: Privat

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Gottesdienste in St. Edith Stein mit „Anmeldung“

Ab dem Wochenende finden in St. Edith Stein am Riedberg und den meisten anderen katholischen Gemeinen in Frankfurt wieder öffentliche Gottesdienste statt – unter strengen Corona-Auflagen. Auch eine Anmeldung ist notwendig.

„Unsere Gottesdienste in Sankt Edith Stein sind zu den gewohnten Zeiten, also am Sonntag um 11.00 Uhr und Dienstag um 19 Uhr“, erklärt Gemeindereferentin Angela Köhler. Dabei gelten die Vorgaben des Bistums.

So funktioniert die „Anmeldung“

Wichtig ist, dass Gottesdienstbesucher keine Erkältung oder Fieber haben. Alle müssen sich für die Gottesdienste, die sie besuchen möchten, anmelden. „Wir benötigen sowohl Namen aller, die den Gottesdienst besuchen (Partner/Kinder), sowie eine Telefonnummer“, so die Gemeindereferentin. Man arbeite auch an einer Möglichkeit der digitalen Anmeldung über die Website.

Um allen die Möglichkeit zu geben, den Gottesdienst zu besuchen, muss jede Woche neu „gebucht“ werden. Eine Art „Abo“ ist deshalb nicht möglich.

In Edith Stein können 30 Personen mitfeiern

Wer spontan kommt, ist, falls einer der 30 Stühle noch frei ist, ebenfalls herzlich willkommen. Dann werden nur noch schnell die Daten der neuen Besucher notiert. Es gibt den Eingang über die Kalbacher Höhe und den Ausgang über den Hof. Angela Köhler: „Bitte betreten und verlassen Sie das Kirchengebäude mit Mundschutz, auf Ihrem Platz können Sie diesen abnehmen.“ Beim Betreten sollten die Hände desinfiziert werden, den Platz bekommt man zugewiesen. Der Empfang der Kommunion wird, kurz bevor der Gottesdienst beginnt, erläutert. Lieder dürfen nicht gesungen werden. „Auch unsere Spielecke können wir leider nicht aufbauen“, heißt es in den Gottesdienst-Informationen.

Anmeldung  pfarramt@sankt-katharina-frankfurt.de  a.koehler@sankt-katharina-frankfurt.de , Telefon 96116880

Informationen: Gemeinde St. Edith Stein

Foto: Archiv

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Sport: Ab 11. Mai soll es stufenweise wieder losgehen

Markierung auf Rasen

Die Vereine bereiten sich auf die stufenweise Wiederaufnahme von Breiten- und Freizeitsport vor. Das Sportamt und die Bäderbetriebe Frankfurt sind ebenfalls gerüstet, wenn im Lauf dieser Woche der Startschuss zur Lockerung gegeben wird – möglicherweise bereits ab 11. Mai.

Bereits zum dritten Mal trafen sich in Zeiten von Corona Vertreter des Sportministeriums, der Frankfurter Sportvereine und -verbände auf Einladung des Sportdezernenten Markus Frank am Montag, 4. Mai, zu einer Videokonferenz. Eigentlich hatten alle gehofft, dass die Beschränkungen für den Sport bereits in der letzten Woche weiter gelockert wurden und man an grundsätzlichen Umsetzungsstrategien arbeiten kann.

Aufgrund der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DSOB) erarbeiteten zehn Leitplanken und den jeweiligen sportartspezifischen Rahmenbedingungen der Fachverbände setzten alle darauf, dass der Sportbetrieb in dieser Woche auf der Grundlage des Beschlusses der Sportministerkonferenz langsam wiederaufgenommen werden kann. Nunmehr wird die nächste Lockerungsstufe für den Sport zum 11.Mai erwartet. „Auch, wenn alle sicher sind, dass der Gesundheitsschutz oberste Priorität hat, scharren unsere Vereine mit den Hufen“, berichtet Stadtrat Markus Frank. Es sei nicht leicht, nachzuvollziehen, warum die Spielplätze geöffnet werden, auf denen Hygieneregeln schwer einzuhalten sind und die Sportanlagen mit ihrer spezifischen Infrastruktur und dank der Vereinsverantwortlichen vor Ort weiterhin geschlossen sind. Auch fällt es vielen nicht leicht, zu verstehen, warum einzelne Sportarten, bei denen die Abstandsregeln und die Hygienebestimmungen gut einzuhalten sind, wie zum Beispiel Golf oder Tennis, nicht schon starten können mit ihrem Sportbetrieb. Der Hessischen Landesregierung sei es wichtig, alle Sportarten gleich zu behandeln, führt Oliver Palme vom Hessischen Sportministerium aus. Unterschieden werden soll voraussichtlich weiterhin zwischen Freiluftsport und Hallensport.

Damit kein Verein auf der Strecke bleibt, ist das Soforthilfeprogramm für Sportvereine beim Land eingerichtet worden, das Sportvereinen, die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie in existenzbedrohliche finanzielle Engpässe gekommen sind, bis zu 10.000 Euro als Soforthilfe gewähren kann. Das Sportamt hat aktuell einen umfangreichen Sport-Newsletter für die Beantragung, unter anderem mit den Ausfüllhilfen des Landes, an die Vereinsvorstände in Frankfurt versandt und steht mit Rat und Tat den Vereinen zur Seite. „Ich weiß, der cornabedingte Lockdown der letzten Wochen ist für uns alle auch im Sport eine schwere Belastung. Wir werden alles daransetzen, den Sport wieder hochzufahren“, sagt der Sportdezernent.

Informationen: Stadt Frankfurt

Photo by Sandro Schuh on Unsplash

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Weitere Öffnung der Schulen ab 18. Mai

Das Warten hat für einen Großteil der hessischen Schülerinnen und Schüler ein Ende: Ab dem 18. Mai soll es in eingeschränktem Umfang wieder Präsenzunterricht geben, und zwar in den 4. Jahrgangsstufen an Grundschulen, in der Sekundarstufe I (also den weiterführenden Schulen), der Einführungsphase der Sekundarstufe II, in Intensivklassen an weiterführenden und beruflichen Schulen sowie für Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die eine duale Ausbildung absolvieren. „Mit unserem Plan für einen zweiten, weitreichenden Schritt halten wir an dem bewährten Kurs einer stufenweisen Öffnung der Schulen fest und arbeiten uns sukzessive von den älteren zu den jüngeren Schülerinnen und Schülern vor“, erklärte Kultusminister Alexander Lorz heute in Wiesbaden.

Bei ihrer Entscheidung orientiere sich die Landesregierung an den zwischenzeitlich gefassten Beschlüssen der Kultusministerkonferenz, dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zum Unterricht für die 4. Klassen sowie den Erfahrungen aus den schriftlichen Abiturprüfungen, so der Minister. „Ich freue mich, heute ein weiteres Etappenziel auf dem langen Weg zurück zur schulischen Normalität ins Auge fassen zu können. Damit entlasten wir nicht nur die insgesamt 520.000 von dieser Maßnahme betroffenen Schülerinnen und Schüler, sondern auch zahlreiche Eltern, die ihre Kinder zum Teil seit Wochen zuhause betreuen und gleichzeitig ihrer eigenen Beschäftigung nachgehen müssen.“

Bereits bei der Bekanntgabe der teilweisen Schulöffnung für die Abschlussklassen hatte Lorz betont, wie wichtig es sei, die Hygienevorschriften der Gesundheitsbehörden und die notwenigen Abstandsregeln einzuhalten. „Diese Vorgaben gelten unverändert fort, gerade weil sich ab dem 18. Mai deutlich mehr Personen auf dem Schulgelände, im Eingangsbereich und auf den Gängen aufhalten werden, als es jetzt der Fall ist.“ Die Einhaltung werde vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern nicht immer leicht sein. „Ich bin mir aber sicher, dass unsere Schulen hierauf gut vorbereitet sein werden.“

Weiterer Schritt für den 2. Juni geplant

Zum 2. Juni sollen die Jahrgangsstufen 1-3 sowie Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen an den Grundschulen den Schulbetrieb in eingeschränktem Umfang ebenso wiederaufnehmen dürfen wie die restlichen vollschulischen Formen der beruflichen Schulen. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Förderschulen orientiert sich an den Terminen der Grundschulen und der Sekun­dar­stufen.

„Auch wenn wir die Schulen jetzt nach und nach wieder öffnen, ist eines klar: Unterricht, genau so wie er auf dem Stundenplan steht, wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Der Schulbetrieb wird in diesem Schuljahr neben dem Präsenzunterricht ebenso immer wieder von unterrichtsunterstützenden Lernsituationen zuhause geprägt sein müssen“, so Lorz abschließend.

Informationen: Hessisches Kultusministerium

Photo by Kuanish Reymbaev on Unsplash

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Fachärztezentrum Riedberg schließt Ende September!

Schon jetzt gibt es einen Ärzte-Mangel am Riedberg und in den angrenzenden Stadtteilen. Die Situation könnte sich in Zukunft weiter verschärfen. Denn der Betreiber des „Fachärztezentrums Riedberg“ steigt zum 30. September 2020 aus. Das bedeutet unter anderem, dass direkt am Riedberg mit mehr als 3600 Kindern und Jugendlichen kein Kinderarzt mehr zur Verfügung stehen würde – wenn nicht schnell eine Nachfolge sichergestellt wird. Lokalpolitiker sehen auch die Stadt in der Pflicht.

Es ist ein kurzes Schreiben mit der Überschrift „Fachärztezentrum Frankfurt GmbH beendet das Engagement am Standort Riedberg zum 30. September 2020“, unterzeichnet von Geschäftsführerin Dr. Rafaela Korte. Die FÄZ Frankfurt GmbH mit aktuell sieben Standorten entwickle derzeit ein Zukunftskonzept mit einer strategischen Neuausrichtung ihrer Standorte, ist dort zu lesen. Im Rahmen dieser Entwicklung wurde die Entscheidung getroffen, das Engagement am Riedberg mit den Fachgebieten Gynäkologie, Kinder- und Jugendmedizin sowie Neurologie nicht weiter fortzusetzen. Das Schreiben ist an die Patientinnen und Patienten gerichtet. Eine persönliche Nachricht haben diese offenbar aber noch nicht erhalten.

Die FÄZ GmbH steht in engem Kontakt mit der Kassenärztlichen Vereinigung, damit eine „zügige und gute Nachbesetzung“ der Praxis und die Erfüllung der Versorgungsaufträge im Stadtteil sichergestellt werde – auch das wird explizit betont.

CDU fordert: Zukunft des Zentrums schnellstmöglich klären

Die CDU Kalbach-Riedberg zeigt sich in einer Pressemitteilung irritiert davon, „dass die jahrelange Arbeit des Fachärztezentrums Frankfurt so kurzfristig und ohne klar kommunizierte Nachfolge aufgegeben wird“. Man will den Magistrat in einem Antrag auffordern, dafür zu sorgen, dass die ärztliche Versorgung am Riedberg ununterbrochen gewährleistet bleibt. Hierfür soll in Gesprächen mit potentiellen Betreibern und der Kassenärztlichen Vereinigung darauf hingewirkt werden, dass schnellstmöglich die Zukunft des Zentrums geklärt wird.

Insbesondere die Versorgung vor Ort mit einer Gynäkologie und einer Kinderpraxis sei in einem Stadtteil mit vielen jungen Familien unabdingbar.

Dr. Sascha Vogel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Ortsbeirat 12: „Wir hoffen, dass es dem Unternehmen, dessen Aufsichtsrat der Gesundheitsdezernent vorsteht, schnell gelingt, zügig eine Nachfolgelösung zu finden.“

Foto: privat

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Der Zoo öffnet bereits am 6. Mai

Seit heute ist es offiziell: Der Frankfurter Zoo heißt seine Besucherinnen und Besucher nicht erst ab nächster Woche, sondern bereits ab Mittwoch, 6. Mai, willkommen! Allerdings mit einigen Einschränkungen und unter der Einhaltung der derzeit geltenden Sicherheitsvorgaben. Zoo-Eintrittskarten sind ab morgen ausschließlich über den Online-Shop erhältlich. Pro Tag dürfen nur 750 Besucher rein.

„Brillenbären, Waldhunde, Alpakas, Pinguine und viele andere Tiere können – noch dazu bei dem frühlingshaften Wetter – gut beobachtet werden“, so Zoodirektor Miguel Casares. „Wir freuen uns sehr, dass wieder Besucherinnen und Besucher kommen können – zumal sich einiges im Zoo getan hat – nicht zuletzt konnten wir uns über die Geburt einiger Jungtiere freuen.“

Die Regelungen der Übergangsphase im Überblick

• Im Zoo gelten die gleichen Abstands- und Hygieneregeln wie in allen anderen öffentlichen Bereichen.

• Im Zoo besteht die Verpflichtung zum Tragen eines geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung für Personen ab sechs Jahren. Der Zoo weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass ein solcher Schutz nicht zur Verfügung gestellt oder zum Kauf angeboten wird, sondern selbst mitgebracht werden muss.

• Für den Zoobesuch gelten ebenfalls die derzeit gültigen Kontaktregeln: Familien und häusliche Gemeinschaften sowie zu zweit.

• Alle Tierhäuser, der Spielplatz und die Picknickplätze bleiben geschlossen, einige Areale, etwa rund um die Affenhäuser und den Katzendschungel, bleiben gesperrt.

• Der Zutritt ist nur für eine limitierte Anzahl von Personen pro Tag möglich. In drei Zeitfenstern zu je drei Stunden können sich jeweils maximal 250 Besucherinnen und Besucher im Zoo aufhalten. Die Zeitfenster, die über Online-Tickets gebucht werden können, sind: 9-12 Uhr, 12.30-15.30 Uhr und 16-19 Uhr.

• Zoo-Eintrittskarten sind ausschließlich online zu erhalten. Der Zoo hat dafür seinen Online-Ticket-Shop umgestaltet. Voraussichtlich ab Mitte kommender Woche ist er über die Zoo-Website http://www.zoo-frankfurt.de erreichbar. Der genaue Starttermin wird noch bekannt gegeben.

• Der Eintrittspreis ist reduziert und kostet einheitlich 5 Euro für alle Zoobesucherinnen und Zoobesucher (Erwachsene, Kinder und Jugendliche vom 6. bis 18. Geburtstag). Kinder unter 6 Jahren haben wie üblich freien Eintritt. Jedoch muss auch für Kinder unter 6 Jahren online ein Zeitfenster mit 0 Euro gebucht werden.

• An den Kassen des Zoos erfolgt kein Kartenverkauf.

• Der Eingang Rhönstraße bleibt geschlossen, wird aber sobald der Regelbetrieb wieder anläuft, geöffnet.

• Der bisher verfügbare Online-Ticket-Shop des Zoos wurde vorübergehend vom Netz genommen. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber nicht in der Übergangszeit, sondern erst wieder im Regelbetrieb eingelöst werden.

• Jahreskarten werden um zwei Monate verlängert. Die Verlängerung kann an der Zookasse vorgenommen werden. Auch Jahreskartenbesitzer müssen vor ihrem Zoobesuch im Online-Shop ein Zeitfenster mit 0 Euro buchen.

• Da es größere Menschenansammlungen im Zoo zu vermeiden gilt, finden bis auf Weiteres keine Schaufütterungen statt.

• Alle Veranstaltungen und Gruppenformate sind zumindest bis zum Ende der Sommerferien abgesagt.

• Zooshop, Imbisswagen und Eisstände sind geöffnet.

Über neue Entwicklungen informiert der Zoo auf der Website http://www.zoo-frankfurt.de im Internet. Die Regelungen gelten bis auf weiteres, vorbehaltlich anderer Vorgaben der Landesregierung und werden, falls nötig, der aktuellen Lage angepasst.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Zoo Frankfurt

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Kinderbücherei Kalbach wieder geöffnet

Durch die Lockerungen der Corona-Einschränkungen wird ab Dienstag, 5. Mai, die Kalbacher Kinderbücherei wieder zur Ausleihe öffnen – mit Schutzmaßnahmen und Corona-Regeln.

Ein wichtiger Appell in der Öffnungs-Info lautet: „Bitte kommen Sie mit so wenig Menschen wie möglich in die Kinderbücherei.“ Damit der empfohlene Sicherheitsabstand von 1,5m gewährleistet ist und dürfen nur zwei Personen gleichzeitig in die Räume der Kinderbücherei. Das Betreten des Rathauses ist zudem nur mit einer Nasen-Mund-Bedeckung gestattet. Es gibt die Möglichkeit, sich die Hände im Rathaus auf der Besucher-Toilette zu waschen.

Die Aufenthaltszeit in der Bücherei ist auf 10 Minuten pro Person beschränkt. „Alle anderen Personen bitten wir, draußen vor dem Rathaus mit Sicherheitsabstand zu warten.“ Zudem wird um Verständnis gebeten, „dass wir Menschen mit Krankheitssymptomen (z.B. erkälteten Kindern) keinen Zutritt gewähren können!“

Weitere wichtige Neuerungen: Um die Besucherströme zu verteilen, öffnet die Bücherei jetzt auch samstags von 10-12 Uhr. Eine kontaktlose Rückgabe der Medien ist zu den Öffnungszeiten nach wie vor über die Rückgabe-Kiste hinter dem Rathaus möglich.

Bücher für die „Kalbacher Klapperschlange“ nur nach Vereinbarung

Hinzu kommt: „Wir bitten LeserInnen der Klapperschlange die Bücher telefonisch vorzumerken und dann nach Vereinbarung abzuholen.“ Hier ist eine detaillierte Anleitung: https://www.kinderverein-kalbach.de/2020/04/22/ausleihe-fuer-die-kalbacher-klapperschlange/ 

Anmeldungen sind nach wie vor nur über den Briefkasten möglich.

Weitere Informationen unter kalbacher-klapperschlange.de

Foto: Archiv

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Heute werden die Spielplätze wieder geöffnet!

Ab heute werden die Frankfurter Spielplätze wieder geöffnet. Auch die Museen, der Zoo und der Palmengarten werden in Frankfurt zeitnah wieder öffnen.

Damit steigen die Möglichkeiten, in der Corona-Krise Freizeit an der freien Luft zu verbringen. „Für viele Familien war es keine einfache Zeit. Die Schulen und Kindertagesstätten: geschlossen, viele Kinder nur in virtuellem Kontakt zu Freundinnen und Freunden. Mit der Wiedereröffnung der Spielplätze gehen wir nun einen wichtigen Schritt zurück in Richtung Normalität für unsere Kinder“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. Zusammen mit Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hatte er am Sonntagmittag den Spielplatz im Holzhausenpark besucht, um symbolisch die Flatterbänder zu entfernen, die seit Wochen die Spielgeräte in den Parks und Anlagen unserer Stadt versperren.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig freut sich über die Öffnung: „Es war kein schöner Anblick, die Spielplätze verwaist zu sehen – Kinder und ihre Familien sind ganz wesentlicher Teil des Lebens in unserer Stadt und die Spielplätze auch sozialer Treffpunkt vieler Bürgerinnen und Bürger. Es ist gut, dass wir unter Beachtung der geltenden Kontakt- und Hygienegebote diese nun wieder nutzen können.“

 430 Spielplätze, 100 Bolzplätze, 54 Spielwiesen und acht Waldspielparks sind wieder offen

Durch die veränderte Corona-Verordnung des Landes Hessen dürfen vom 4. Mai an Frankfurter Spielplätze, Waldspielparks, Bolzplätze sowie Spielwiesen wieder genutzt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamtes werden von früh morgens an im Einsatz sein, um möglichst flächendeckend alle Absperrbänder zu entfernen, abgeschlossene Spielplätze wieder zu öffnen und diese zu kontrollieren. Rund 430 Spielplätze, 100 Bolzplätze, 54 Spielwiesen und acht Waldspielparks stehen dann wieder zur Verfügung. Öffentliche Sport- und Fitnessanlagen bleiben jedoch noch geschlossen. Die rot-weißen Flatterbänder, von denen 25 Kilometer für die Sperrungen verwendet wurden, kommen übrigens nicht in den Müll. Rosemarie Heilig hat sich dafür eingesetzt, dass sie Teil eines Kunstprojektes werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Salome Roessler

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Fahrplan für die Öffnung der Museen

Die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte öffnen sukzessive schon ab 5. Mai wieder ihre Türen für die Besucherinnen und Besucher. Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Die Einschränkungen der vergangenen Wochen waren für Frankfurt eine harte Probe. Wir mussten auf vieles verzichten. Umso mehr freue ich mich, dass kulturelle Einrichtungen wie Museen, das Institut für Stadtgeschichte und der Zoo endlich wieder öffnen und uns damit nicht nur ein Stück Normalität, sondern auch ein Stück Lebensqualität zurückgeben – natürlich unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygienegebote. Denn: Kultur ist ein wahres Lebenselixier für alle Menschen unserer Stadt.“

Kulturdezernentin Ina Hartwig ergänzt: „Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange, Basis ist ein Schutzkonzept, welches das Kulturamt zusammen mit den Häusern und dem zuständigen Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt erarbeitet hat.“ Das Konzept sieht vor, dass Veranstaltungen und Gruppenformate, also auch Führungen, bis auf weiteres nicht stattfinden. Für Eröffnungen sollen nach Möglichkeit digitale Formate genutzt werden. Davon ausgenommen sind Pressekonferenzen, die unter Einhaltung des vorgegebenen Sicherheitsabstandes und einer entsprechenden zahlenmäßigen Personenbeschränkung stattfinden können.

Schutz der Besucher und Mitarbeiter hat oberste Priorität
„Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Besucherinnen und Besucher hat für uns oberste Priorität und setzt umfangreiche Maßnahmen in allen Häusern voraus“, erklärt Kulturdezernentin Hartwig. So werden im Kassenbereich Schutzscheiben angebracht. Die Museumsshops bleiben geöffnet, Ansichtsexemplare von Büchern und Katalogen werden entfernt. Auf Audioguides und die Ausgabe ähnlicher Geräte (Tablets) wird verzichtet, Medienstationen können nur eingeschränkt genutzt werden. Im Institut für Stadtgeschichte wird neben den Ausstellungen auch der Lesesaal wieder geöffnet. Da die Anzahl der Plätze reduziert werden musste, wird um Voranmeldung gebeten. Der Sammlungsbereich ist zum Schutz der Mitarbeiter jedoch vorerst noch nicht wieder frei zugänglich. Bei allen Museen und dem Institut für Stadtgeschichte weisen Verhaltensregeln im Eingangsbereich die Besucherinnen und Besucher unter anderem daraufhin, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden muss – sowohl zu anderen Besuchern als auch dem Personal. Einfache Mund-Nasen-Bedeckung sind in Anlehnung an die Regelung im öffentlichen Nahverkehr und dem Einzelhandel in allen Häusern Pflicht, die Niesetikette muss eingehalten werden und auch im Museum müssen regelmäßig die Hände gewaschen werden. Akut erkrankte Personen müssen von einem Besuch absehen. Die Verhaltensregeln werden auch auf der Webseite der Häuser veröffentlicht.

Besucherführung in den Museen

Um den Besuchern als auch den Beschäftigten den vorgegebenen Abstand zu ermöglichen, wird die Besucherzahl in den Häusern begrenzt und kontrolliert. Richtwert ist dabei eine Person auf 20 Quadratmetern. Im Kassenbereich weisen Markierungen auf den richtigen Abstand hin, vorgegebene Routen (Einbahnstraßenregelung) leiten die Besucher, sofern möglich, durch das Haus. Dabei werden die Ein- und Ausgänge – sofern umsetzbar – voneinander getrennt.

MMK öffnet Mitte Mai

Das MMK freut sich, den coronabedingt verzögerten Aufbau mit seinen internationalen Künstlerinnen und Künstlern fortzusetzen, die eigens für die Ausstellung „Frank Walter. Eine Retrospektive“ Neuproduktionen geschaffen haben. Die Ausstellung wird ab Samstag, 16. Mai, geöffnet sein. Die Ausstellung „Earthseed“ der amerikanischen Künstlerin Precious Okoyomon wird aufgrund der derzeitigen Situation in den USA verschoben. Das Historische Museum wird ab der kommenden Woche nur seinen Neubau öffnen, der jedoch zwei Drittel der gesamten Ausstellungsfläche umfasst.

Wann die einzelnen Häuser genau öffnen, ist den Websites der einzelnen Institutionen zu entnehmen und wird schnellstmöglich bekanntgegeben. Die Regelungen gelten bis auf weiteres, vorbehaltlich anderer Vorgaben der Landesregierung, und werden, falls nötig, der aktuellen Lage angepasst.

Die Stadt Frankfurt hatte auf Grundlage der Bundes- und Landesverordnungen entschieden, alle städtischen Museen ab dem 14. März im Zuge der Verbreitung von Covid-19 und dessen Auswirkungen für Besucherinnen und Besucher zu schließen. Zu den städtischen Museen zählen: Archäologisches Museum, Historisches Museum Frankfurt, Porzellan Museum, Hindemith Kabinett, Ikonen-Museum, Institut für Stadtgeschichte/Karmeliterkloster, Caricatura Museum, Museum Angewandte Kunst, Museum MMK für Moderne Kunst, Museum Judengasse, Weltkulturen Museum, Deutsches Architekturmuseum, und das Junge Museum.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt

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Im neuen Wurstautomat gibt’s Steaks, Nutella und sogar Masken

Fleisch und Wurst TO Go ist im Stadtteil längst ein Renner. Wurden die Brüder Andreas und Alexander Kaiser von der Traditions-Metzgerei Kaiser anfangs noch für ihre Idee belächelt, mit Frankfurts erstem „Wurstautomaten“ rund um die Uhr ihre Spezialitäten an den Mann, beziehungsweise die Frau zu bringen, kam inzwischen zum ersten Verkaufsautomaten an der Kalbacher Hauptstraße ein zweiter in der Altenhöferallee am Riedbergzentrum hinzu. „Und das hier ist unser neuer Baby“, sagt Andreas Kaiser, während er die Ware nachfüllt. Rechtzeitig zur Grillsaison „haben wir kurz vor dem 1. Mai Verstärkung bekommen“. Da in Kalbach, in unmittelbarer Nähe der Metzgerei, mehr Platz war, konnte der Automat und damit auch das Angebot deutlich vergrößert werden.

„Wir haben nun eine noch größere Auswahl an Grillfleisch und Würstchen von Rind, Lamm, Huhn und Schwein.“ Außerdem neu im Sortiment ist eine Auswahl an Grillsoßen, Salaten, plus gebratene Putenschnitzel. „Und alles, was fürs Sonntagsfrühstück zuhause noch fehlt.“ Also Butter, Milch, Eier, Nutella, Marmelade und mehr.

700 Würste und jetzt sogar auch Schutzmasken

Denn während der Riedberg-Automat von Montag bis Freitag stark frequentiert ist, ist der Automat in Kalbach insbesondere am Wochenende ruckzuck wieder leer. Deshalb auch das neue „Baby“. Mit bis zu 700 (!) Würsten. Die Kunden kommen inzwischen von immer weiter her. Neulich sei sogar eine Mail aus Neu-Isenburg eingetroffen, „weil einer wissen wollte, ob noch Grillfleisch im Automaten ist“. Bevor er sich ins Auto setzt.

Bezahlt werden kann auch bargeldlos. Mit einem speziellen Stick, den es im Laden gegen 8 Euro Kaution zu kaufen gibt. Aufladbar ist dieser direkt am Automaten. 

Aber die Kaisers wären nicht die Kaisers, wenn sie in Corona-Zeiten nicht noch einen weiteren Einfall hätten. Aktuell gibt’s im Automaten nämlich auch Schutzmasken zu kaufen. Zertifizierte Qualität, aus dem Sanitätshaus seines Sohnes, wie Andreas Kaiser versichert.  

Und übrigens: Die Metzger freuen sich auch über Anregungen, was den Kunden im neuen und alten Wurstautomaten eventuell noch fehlt…

Fotos: MAINRiedberg

Aktuell gibt’s im neuen Wurstautomaten neben Steaks & Co. auch zertifizierte Schutzmasken Foto: MAINRiedberg
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