Kategorie: AktuelleNEWS

Riedberg bekommt den 10-Minuten-Takt

Besserer Anschluss für den Riedberg Richtung Innenstadt: Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember fährt die U8 in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt, Ortspolitiker sprechen von einem „Quantensprung“ für den Stadtteil. Auch an den Wochenenden sind deutlich mehr U-Bahnen geplant. 

Im Parlament-Informations-System (PARLIS) der Stadt Frankfurt finden sich zwei Vorlagen des Magistrats, die sich mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 befassen – und wo etwas versteckt auf Seite 4 folgende gute Nachrichten für den Riedberg zu lesen sind: Auf der so genannten „Stadtbahnstrecke A“ soll die U-Bahn-Linie U8 in der Hauptverkehrszeit im 10- statt wie bisher nur im 15-Minuten-Takt fahren. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wechselt die U8 schon ab 7:00 Uhr bzw. ab 9:00 Uhr vom 30- auf 15-Minuten-Takt. In den Wochenendnächten wird sie außerdem zwischen „Südbahnhof“ und „Heddernheim“ auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt.

Mehr Platz in der U9

Auf der U9 bekommt montags bis freitags in der morgendlichen Hauptverkehrszeit auch der letzte Umlauf einen zweiten Wagen angehängt. Bisher verkehrten drei der vier Umläufe mit Zwei-Wagen-Zügen – es wird also endlich mehr Platz in der U9 für die steigende Zahl der Fahrgäste geben.

Zudem will die städtische Nahverkehrorganisation Traffiq ein 24-Stunden-Netz aus Metrobuslinien einführen. Dafür wird das Nachtnetz komplett umgekrempelt. Die meisten bisherigen Nachtbusse werden ersetzt durch die neuen Metrobuslinien sowie neue Nachtbusse, die direkt entlang der Bahn- und Straßenbahnlinien verkehren und deren Nummern tragen – unter durch Riedberg und Kalbach fährt dann ab Mitte Dezember die Linie „N8“.

Jetzt muss nur noch das Stadtparlament den Vorlagen des Magistrats zustimmen. 

Foto: MAINRiedberg

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FES gibt Mehrwertsteuersenkung an Kunden weiter

Kofferraum-Service der FES

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH gibt die ab Mittwoch, 1. Juli, geltende Mehrwertsteuersenkung an ihre Kunden weiter. Das bedeutet, dass an allen Kassen – etwa am Wertstoffhof Nord, im FES-Service-Center oder bei der Rhein-Main-Biokompostanlage – die steuerpflichtigen Waren und Dienstleistungen bis zum Jahresende 2020 günstiger werden.

Ein Sack mit 40 Litern Reterra-Pflanzerde beispielsweise kostet dann statt bisher 6,99 Euro nur noch 6,81 Euro, für einen Kofferraum mit Bauschutt-Abfällen werden statt 35 Euro nur noch 33,95 Euro in Rechnung gestellt.

Ausgenommen von der Mehrwertsteuersenkung sind der Pfandbetrag von 3 Euro für den Mainbecher sowie der Preis in Höhe von 2 Euro für dessen Deckel.

Die Gebühren für Straßenreinigung und Abfallentsorgung werden durch die Stadt Frankfurt festgelegt. Hierauf hat FES keinen Einfluss. Dies gilt auch für die gebührenpflichtigen Abfallsäcke für Beimengen in Höhe von 3 Euro.

Da die Anpassung der Mehrwertsteuer nur für einen befristeten Zeitraum gilt, werden gedruckte Preislisten aus Kostengründen nicht aktualisiert. An den Kassen werden jedoch ab Juli die Preise mit 16 Prozent Mehrwertsteuer ausgewiesen und abgerechnet.

Foto: fes-frankfurt.de

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Kulinarische Reise mit der IG Riedberg

Ein heißer Cappuccino in Italien, leckere Tapas in Spanien oder bunte Feste in Mexiko – kleine Traumreisen die Sie alle in diesen Sommer unternehmen können – ohne den Riedberg zu verlassen! 

Die IG Riedberg veranstaltet ab Juli ein Mal im Monat Events, die kulinarische Genüsse mit kulturellem Programm verbinden, bei schönem Wetter selbstverständlich „Open Air!“

„Freuen Sie Sich auf ein tolles Programm und bezaubernde Abende, die sich wie kleine Fluchten aus dem Alltag anfühlen“, heißt es in der Ankündigung.

Los geht’s mit Norwegen, Lesung inklusive

Unberührte Natur, frische klare Luft und kristallklares Wasser – steigen Sie in die U-Bahn oder auf Ihr Fahrrad und kommen Sie mit, die erste Reise geht nach Norwegen. „An diesem Abend wollen wir Sie kulinarisch mit vor Ort geräuchertem frischem Lachs verwöhnen.“ Dazu wird Brot und ein norwegischer Gurkensalat gereicht.

Als kulturelles Rahmenprogramm wird die Medienwissenschaftlerin Monika Nowicka Passagen aus dem Buch „Kieloben“ von Karin Nohr lesen. In dem Buch ist die Liebe der Autorin zu Norwegen – wo Sie lange gelebt hat – spürbar. Der Roman erzählt eine deutsch-norwegische Familiengeschichte, voller Geheimnisse, einfühlsam und spannend. Die Protagonistin verbringt Ihren Urlaub auf einer einsamen norwegischen Schäreninsel der gleichzeitig zu einer Seelenreise wird. Eine tolle Sommerlektüre, die auch vor Ort gekauft werden kann.

Die Organisatoren raten: „Wenn Ihre Freunde Sie fragen, was Sie nächstes Wochenende vorhaben, antworten Sie – da bin ich mal kurz in Norwegen…“

NORWEGEN-Abend der IG Riedberg am Sonntag, 5. Juli, von 18 bis 22 Uhr. Wo? Jugendhaus Riedberg/ Stadtteiltreff Dessauer, Friedrich-Dessauer-Str. 4 -6. Eintritt: 15 Euro, inklusive Lachs, Salat und Brot, Getränke können vor Ort gekauft werden. Bitte anmelden unter kontakt@ig-riedberg.de !

Wegen begrenzter Personenzahl bitte vorher unbedingt anmelden und den Teilnahmebeitrag nach der Anmeldebestätigung bis spätestens 1. Juli 2020 überweisen. Die genauen Hygieneauflagen werden in der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Weitere Informationen unter ig-riedberg.de

Foto: IG Riedberg

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Bald wieder Normalbetrieb an der U-Bahn-Station Ginnheim

Fahrkartenautomat des RMV

Fahrgäste der U9 können aufatmen: Die Arbeiten an der Oberleitung zwischen den Stationen Römerstadt und Ginnheim dauern nur noch bis Anfang Juli. Die Linien U1 und U9 werden voraussichtlich von Montag, 6. Juli, etwa 3 Uhr, an wieder ihren normalen Linienweg bis zur Station Ginnheim befahren.

Der Abschnitt zwischen Römerstadt und Ginnheim war nach einem Unfall am 27. Mai, bei dem eine U1 auf einen Prellbock aufgefahren war, gesperrt. Insbesondere die Oberleitung und Oberleitungsmasten wurden beschädigt. Seitdem fahren Busse auf dem Abschnitt zwischen Nordwestzentrum und Ginnheim. Die Straßenbahnlinie 16 verkehrt nach Plan.

Nächtliche Arbeiten

Um den Zeitplan einzuhalten, sind allerdings Nachtarbeiten nötig. Von Montag bis Freitag, 22. bis 26. Juni, sowie nochmals vom 29. Juni bis 3. Juli, jeweils in der Zeit von 22 bis 5 Uhr, wird nachts gearbeitet. In den Nächten der Wochenenden finden keine Arbeiten statt, allerdings ist Sonntag, 28. Juni, von 8 bis 22 Uhr, ebenfalls für Arbeiten eingeplant. Die VGF bittet um Verständnis, wenn die Baustelle nicht geräuscharm bleibt. Anwohner werden durch Flugblätter informiert.

Bei der aufwendigen Reparatur der Oberleitung spannt die VGF unter anderem 1600 Meter neuen Fahrdraht und 3200 Meter neues Tragseil. Fünf Fahrleitungsmasten werden neu gesetzt, 30 Mastfüße werden saniert. Diverse andere Teile der Oberleitung müssen ebenfalls ersetzt oder erneuert werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: RMV

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Fußball-Camp in den Sommerferien

Markierung auf Rasen

Dank der neuen Corona-Vorgaben ist es für den SC Riedberg doch möglich, in der 1. und 6. Woche der Sommerferien Fußball-Camps für Kinder anzubieten. Das Camp wird von der „Internationalen Fussballakademie Frankfurt“ durchgeführt.

„Für das Camp in der 1. Ferienwoche könnt ihr euch ganz normal über das Formular auf deren Homepage anmelden“, heißt es in einer Mitteilung des SCR. Das Camp in der 6. Ferienwoche stehe zwar nicht auf dem offiziellen Flyer, könne aber ebenfalls schon gebucht werden.

Das Angebot richtet sich an alle Kids zwischen 6 und 14 Jahren. Auch in diesem Jahr wird B-Jugend Trainer Serdar Sen mit seiner „Internationale Fussballakademie Frankfurt“ die Camps ausrichten. Sen ist im Besitz einer UEFA B-Lizenz und hat als aktiver Spieler bis in die Regionalliga für den FSV Frankfurt gespielt.

Es dürfen maximal 20 Kinder pro Camp teilnehmen. Sollte das Camp in der 1. Ferienwoche überzeichnet sein, würde eventuell noch ein Camp in der 2. Ferienwoche angeboten werden.

Informationen unter scriedberg.de und  www.ifa-Frankfurt.de

Foto: Archiv

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Stadt informiert über Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung kann ab sofort heruntergeladen werden. Die freiwillige und kostenlose Tracing-App soll ein weiterer Baustein in der Pandemiebekämpfung sein und dazu beitragen, frühzeitig Infektionsketten zu unterbrechen. Auch die Stadt Frankfurt beantwortet auf ihrer Webpage die wichtigsten Fragen.

Der Zeitraum zwischen dem Positivtest einer Person und der Information ihrer Kontakte kann mit der App reduziert werden. Das verringert auch die Zeit, in der beispielsweise asymptomatische Personen andere anstecken könnten. Durch die App können außerdem zusätzliche Risikobegegnungen in Alltagssituationen, die bisher durch das Raster gefallen sind, zum Beispiel bei längeren Aufenthalten in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen, festgestellt werden. Sie soll damit eine wichtige Ergänzung zur Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter sein.

Die Corona-Warn-App benachrichtigt die Nutzer, wenn sie sich für eine bestimmte Zeit in der Nähe einer Corona-positiven Person aufgehalten haben. Die App schätzt das Infektionsrisiko ein und gibt Verhaltensempfehlungen.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer sagt: „Ich habe die Hoffnung, dass die App vielen Menschen Anlass gibt, noch bewusster die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, und bin sehr gespannt, welche Ergebnisse sie erzielen wird. Allerdings muss klar sein, dass die App die Regeln nicht ersetzen kann. In dem Moment, wo eine Risikoeinschätzung durch die App vorliegt, beginnt die eigentliche Arbeit unseres Gesundheitsamtes. Wir rechnen damit, dass es aufgrund der neuen App zu einer Vielzahl von Fragen an und zu einem hohen Beratungsbedarf durch die Gesundheitsämter kommen wird. Wir haben in Frankfurt dafür gesorgt, dass wir flexibel reagieren können und jederzeit eine erfolgreiche Kontaktnachverfolgung sowie eine gute Beratung garantieren können.“

Den Bürgern empfiehlt Majer, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, ob sie die App nutzen möchten oder nicht. Gleichzeitig appelliert er an alle, weiterhin das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Meter einzuhalten, eine gründliche Handhygiene zu praktizieren und einen Mund-Nasenschutz überall dort zu tragen, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann.

Allgemeine Fragen zur App werden auf der Corona-Seite der Stadt Frankfurt unter http://www.frankfurt.de/coronavirus-fragen-und-antworten und auf der Informationsseite der Bundesregierung unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/corona-warn-app-faq-1758392beantwortet.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Bundesregierung

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Die IGS Kalbach-Riedberg ist heute im Radio!

„Wir – die IGS KaRi – sind im Radio!“ – mit dieser freudigen Nachricht informieren Schulleiterin Susanne Gölitzer und Stellvertreterin Mareike Klauenflügel vorab über eine Sendung auf hr-info, die heute Abend um 20.30 Uhr ausgestrahlt wird.

Der Titel der halbstündigen Sendung lautet Normal war gestern – Ideen für ein Leben mit Corona: die Schulen. Das Thema ist, „dass Corona auch Chancen zur Neuorientierung in der Bildung und Digitalisierung bietet und wir die als Schule nutzen und ergreifen“, erklärt Schulleiterin Gölitzer. „Es geht um die Frage, was wir im Bereich Mediennutzung seit Corona umgesetzt haben und was Bildung im 21. Jahrhundert bedeutet.“ Die erst 2017 eröffnete IGS Kalbach-Riedberg verfolgt als Teamschule ein jahrgangsübergreifendes Konzept und sucht auch im Bereich Digitalisierung und Mediennutzung nach innovativen Ideen.

Sendetermin ist am heutigen Donnerstag um 20.30 Uhr auf hr-info. Es gibt noch Wiederholungen am Samstag (20.6.) um 12 Uhr sowie Sonntag um 11.30 Uhr plus die Möglichkeit, den Podcast online unter https://www.hr-inforadio.de/podcast/politik/normal-war-gestern—ideen-fuer-ein-leben-mit-corona-die-schulen,podcast-episode-71246.html zu hören

Foto: Archiv

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Ab Samstag sind alle Freibäder geöffnet

Ab dem Wochenende starten auch die Freibäder im Riedberg-nahen Nieder-Eschbach und das Riedbad unter Pandemie-Bedingungen in die Saison. Das beliebte Freibad in Eschersheim ist bereits geöffnet. Tickets für die Freibäder müssen vorab online gebucht werden.

Die Anlage in Nieder-Eschbach ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Das Riedbad Bergen-Enkheim ist täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Für die gründliche Reinigung und Desinfektion schließen beide Bäder täglich von 14 bis 15 Uhr.

Das Hallenbad Bergen-Enkheim öffnet ausschließlich für das Vereinsschwimmen ab Montag, 22. Juni. Das Fitness-Studio, die Saunalandschaft sowie die Kneipp-Anlage bleiben weiterhin geschlossen.

Die BäderBetriebe informieren über das neue Zulassungsverfahren unter Pandemiebedingungen für die Freibäder unter http://www.frankfurter-baeder.de im Internet.

Tickets müssen online gebucht werden

Gäste müssen für den Freibadbesuch vorab online ein E-Ticket buchen oder kaufen. Das E-Ticket kann als Ausdruck oder als mobile Version auf dem Smartphone mitgebracht werden und muss am Kassenempfang für den Einlass vorgezeigt werden.

Vorteilskarteninhaber nutzen die Vorteilskarte wie gewohnt am Einlass, buchen aber im Ticket-Shop das 0-Euro Ticket als ermäßigten Tarif. Am Kassenempfang wird dann von der Vorteilskarte wie gewohnt der rabattierte Einlasstarif abgebucht. Die Vorteilskarte ist in allen Bädern nutzbar und kann bequem über die Homepage der Frankfurter Bäder bestellt werden. Den Gutschein für die Vorteilskarte bringen die Kunden einfach mit an die Freibadkassen.

Foto: BäderBetriebe Frankfurt

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Junge Fahrraddiebe festgenommen

Es ist nicht das erste Mal, dass hochwertige Fahrräder am Riedberg gestohlen wurden – nur diesmal gelang der Polizei die Festnahme von drei jugendlichen Dieben. Einer hatte einen Schlagring dabei.

Gegen 19 Uhr am Montag beobachteten Zeugen, wie drei Jugendliche versuchten, Fahrräder in Höhe der Riedbergallee 53 zu stehlen, welche dort mit Fahrradschlössern gesichert waren. Die Zeugen alarmierten sofort die Polizei. Zwar versuchte die Jugendlichen noch zu flüchten, konnten jedoch von den Zeugen schnell gestellt und von der eintreffenden Streife festgenommen werden. Zwei der Jugendlichen durften im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gehen. Bei einem fanden die Beamten einen Schlagring und stellten diesen sicher. Der Dritte, der über keine festen Wohnsitz verfügte, kam zunächst in eine Haftzelle des Polizeipräsidiums. Er wurde aber auf Anordnung der Staatsanwaltschaft mangels Haftgründen wieder entlassen.

Bereits eine Nacht zuvor kam es im Stadtteil zu einem Einbruch, bei dem hochwertige Fahrräder gestohlen wurden. Ob ein Zusammenhang zu den Festgenommenen besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv

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Flüchtlinge protestieren gegen schlechte Zustände in Unterkunft

Rund 100 Flüchtlinge haben in der vergangenen Woche gegen die schlechten Zustände in der Unterkunft am Alten Flugplatz Bonames protestiert. Jetzt reagiert die Stadt.

Die Flüchtlingsunterkunft in am Alten Flugplatz Bonames wurde vor fünf Jahren als Übergangslösung gebaut. Jetzt leben dort noch immer 330 Menschen – vor allem Familien mit Kindern und Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan. Unter Bedingungen, die sie nun nicht mehr akzeptieren wollen. Es gibt Beschwerden über undichte Dächer, Ungeziefer, enge Wohnverhältnisse, Hygienemängel und wohl auch über das mangelnde Verständnis bei den Mitarbeitern des Trägers, der Diakonie Frankfurt. 

Entzündet hatte sich der Protest laut Medienberichten vor allem daran, dass die Familien teilweise ihre Herdplatten entfernen sollten,  da die Stromversorgung der Anlage überlastet ist. Vergangene Woche haben laut Polizei rund 100 Personen in Bonames und Kalbach demonstriert und Straßen blockiert, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.

Am Montag fand ein erstes Gespräch mit Vertretern der Stadt und der Diakonie statt. Allerdings konnten dabei nur wenige Sprecher der Flüchtlinge teilnehmen, was von diesen kritisiert wurde. Die Gespräche sollen fortgeführt werden.

Foto: Archiv

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