Kategorie: AktuelleNEWS

Diskussion zum Thema: Dürfen wir Tiere nutzen?

Gemeinsam mit der Albert Schweitzer Stiftung bietet das Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CfD) heute Abend einen interdisziplinären Diskussionsabend über Nutztieren an. Unser Verbraucherverhalten, die landwirtschaftliche Praxis und die Agrarpolitik werden anhand ethischer Grundlagen in den Mittelpunkt gestellt.

Die katholische Theologin Dr. Simone Horstmann und die Agraringenieurin Dr. Maren Heincke gehen den Fragen nach, wie ein Zusammenleben von Tier und Mensch gelingen kann und welche Verantwortung den Menschen im Umgang mit ihren Mitgeschöpfen zukommt. Diskutiert werden diese Fragen vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ernährungssicherheit, Gesundheit und Tierethik. Im zweiten Teil der Veranstaltung haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit mitzudiskutieren. In der Pause und danach werden vegane Häppchen zum Probieren angeboten. Es handelt sich um eine Kooperation des „Centre for Dialogue at Campus Riedberg“ mit der Frankfurter AG der „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“.

Der Diskussionsabend findet heute, 18.09.2020, von 19 bis 21 Uhr im CfD, Zur Kalbacher Höhe 56, Frankfurt/Riedberg statt. Anmeldung unter d.lootens@cfd-frankfurt.de

Foto: Centre for Dialogue at Campus Riedberg

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Start für das neue Netzwerk business@riedberg

Kick-off für „business@riedberg“: Am nächsten Montag, 21. September, um 19 Uhr startet das neue Netzwerk für Freiberufler und Selbständige mit einem Treffen im Familienzentrum Billabong. Corona-bedingt ist eine Anmeldung erforderlich. 

„Wir sind ein offenes Business-Netzwerk aus unternehmerisch denkenden Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen“, erklären die Initiatoren um Claudia Tascher, Katja Adam-Markert, Paulus Birker und Peter Richtsteig. Sie sind als Coach, Unternehmensberater, im Bereich Datenschutz und Marketing tätig und haben selbst die Erfahrung gemacht, was es bedeutet, hier ein Business zu starten – und was ihrer Meinung nach fehlt: Ein Netzwerk und der Austausch mit Gleichgesinnten.

Denn der Riedberg ist jung, dynamisch, international und immer in Bewegung. Der Anteil an gut ausgebildeten Freiberuflern und Selbständigen ist hoch. Der Bekanntheitsgrad aber gering. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, welche Ressourcen es hier gibt und die Kräfte bündeln! Wir wollen eine Plattform fürs Networking bieten, andererseits aber die Möglichkeit schaffen, sich und sein Unternehmen zu präsentieren und somit neue Kunden zu gewinnen“, heißt es auf der Homepage des neuen Netzwerks.

Auch wer nebenberuflich tätig ist oder Ideen für den Weg in die Selbstständigkeit sucht, ist willkommen.

business@riedberg startet am 21.09.2020 um 19 Uhr in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b – im Außenbereich des Familienzentrums Billabong. Corona-bedingt ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung unter www.business-riedberg.de

Die offenen Treffen von business@riedberg sollen ab sofort regelmäßig stattfinden. Es gibt bisher die Idee, dass sich jeweils zwei bis drei Selbstständige vorstellen und Fragen beantworten, gemütlicher Austausch am Ende inklusive. Aber auch, dass man regelmäßig Themen wie Finanzen oder Marketing in den Fokus rückt und Workshops dazu organisiert. „Unser Ziel ist es, dass jeder sich einbringen kann. Nur so kann unser Netzwerk wachsen!“, sagt das b@r-Team.

Foto: business@riedberg

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18 Pkw-Aufbrüche im Frankfurter Norden

Bislang unbekannte Täter brachen in der Nacht von Samstag auf Sonntag insgesamt 18 Autos im Frankfurter Norden auf – unter anderem am Riedberg.

Es handelt sich dabei um Pkw verschiedener Hersteller, wie Opel, Renault, VW, Skoda, BMW, Audi, Peugeot und Mercedes. Entwendet wurden Airbags, Bargeld und sonstige Gegenstände. Geparkt standen die Kraftfahrzeuge in Nieder-Eschbach in der Leo-Tolstoj-Straße, Auf dem Ried, Niedereschbacher Stadtweg, Deuil-La-Barre-Straße, Günter-Vogt-Ring, Urseler Weg und in einer Tiefgarage in der Konrad-Zuse-Straße am Riedberg.

An den Fahrzeugen konnten keine Aufbruchspuren festgestellt werden. Es ist unklar, wie die Fahrzeuge geöffnet wurden.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75511400 in Verbindung zu setzen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv

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MAINRiedberg feiert 5. Geburtstag!

MAINRiedberg wird 5 Jahre alt – und wir sind natürlich mächtig stolz darauf! Selbstverständlich feiern wir das schöne, kleine Jubiläum mit einer neuen Print-Ausgabe unseres Stadtteilmagazins, das längst über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt und relevant ist.

Dass wir diesen Geburtstag feiern können, haben wir auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und unseren treuen Anzeigenkunden zu verdanken. Das bestärkt uns, unseren Weg konsequent weiterzugehen, mit guter Recherche, Reportagen und Interviews, die nicht nur an der Oberfläche kratzen. Das Problem, dass ein Stadtteil mit 4500 Kindern und Jugendlichen in Kürze keinen Kinderarzt oder keine Gynäkologie mehr vor Ort haben könnte, ist plötzlich real. Was das Ende des Fachärztezentrums bedeutet, Hintergründe und mögliche Lösungen sind das Top-Thema der aktuellen MAINRiedberg-Ausgabe. Ebenso die Frage, welche Auswirkungen der Lockdown auf Schule, Kita und Bildung unserer Kinder hat. Wir wollen auch diejenigen nicht vergessen, die mit am meisten unter den Folgen der Pandemie leiden – die Künstlerinnen und Künstler. Maja Wolff, Mit-Erfinderin des Grüne-Soße-Festivals, und Opernsängerin Susanne Schaefer berichten, warum sie ihre „Mission Impossible“ nicht aufgeben werden.

Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden in Frankfurt-Riedberg verteilt und liegen bei unseren Kooperationspartnern in Kalbach, in Niederursel, im Mertonviertel und angrenzenden Stadtteilen, sowie teilweise in Cafés und Gaststätten, Arztpraxen und sozialen Einrichtungen kostenlos zum Mitnehmen aus. Sollten Sie noch kein neues Magazin bekommen haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir versuchen, Ihnen umgehend ein Magazin zu senden.

Ein kleines Dankeschön haben wir noch: In den nächsten Wochen werden wir unsere Best-of-Stories der vergangenen fünf Magazin-Jahre auf main-riedberg.de veröffentlichen und wünschen schon jetzt viel Freude beim Lesen!

Euer/ Ihr

Team von MAINRiedberg

Foto: MAINRiedberg

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Warum der „Warntag“ am Riedberg so leise war

War da was? Am Donnerstag um 11 Uhr sollte der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung stattfinden. Am Riedberg waren, wenn überhaupt, nur aus der Ferne Sirenen zu hören. Geschäfte und Unterricht liefen ohne Unterbrechung weiter. Auch Warn-Apps meldeten den Alarm erst mit Verspätung. Die Feuerwehr Frankfurt zieht insgesamt aber eine positive Bilanz.

Warum war der Warntag so leise? Der Hintergrund ist einfach: In Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Sirenen, die teilweise noch aus den Zeiten des Kalten Krieges oder früher stammten, sukzessive zurückgebaut. Am Riedberg wurden gar keine Sirenen installiert. Alle Sirenen rund um den Industriepark Höchst und Allessa in Fechenheim heulten aber wie geplant.

Mitarbeiter der Feuerwehr Frankfurt waren an den Standorten und meldeten: Alles funktioniert einwandfrei. Zu hören waren die Sirenen in den westlichen Stadtteilen und mit guten Ohren und entsprechender Windrichtung auch zum Teil darüber hinaus. Ansonsten blieb es – aus verschiedenen Gründen – still.

Die Sirenengruppe rund um Griesheim (Nied, Schwanheim) ist seit einiger Zeit nicht mehr aktiv, weil dort kein Störfallbetrieb mehr läuft. Das erklärt, warum hier kein Probealarm zu vernehmen war, ebenso wie im restlichen Stadtgebiet – denn flächendeckend gibt es in Frankfurt keine Sirenen. Genau wie in vielen anderen Städten wurden diese nach Ende des Kalten Krieges abgebaut. Überlegungen und Kostenschätzungen für ein entsprechendes Netz gibt es, eine Entscheidung der Stadtpolitik derzeit nicht.

Auch die Warn-Apps blieben zunächst still

Auch die Warn-Apps, die viele Frankfurter Bürger mittlerweile auf ihren Smartphones installiert haben dürften, blieben allerdings bis ca. 11:30 Uhr still. Das scheint, soweit ersichtlich, bundesweit der Fall gewesen zu sein. Die Probewarnung wurde von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst.

Nach Angaben des BBK lag die späte Zustellung der Warnung an der großflächigen, bundesweiten Auslösung. Letztlich dient der Warntag auch der Überprüfung und Verbesserung der Infrastruktur. Wer festgestellt hat, dass seine App verspätet alarmiert hat und auf Sirenentöne gelauscht hat, hat aus Sicht der Frankfurter Feuerwehr am #Warntag2020 auf jeden Fall alles richtiggemacht.

Foto: Feuerwehr Frankfurt

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Frankfurt verbrennt 11 Millionen Euro

Wenn Bioabfall in der Restmüll- statt in der Biotonne landet, geht Rohstoff für Kompost und die Erzeugung von Biogas verloren. Die Fehlwürfe haben aber auch finanzielle Folgen. Denn die Verbrennung des Restmülls ist deutlich teurer als die Kompostierung. Wie viel, das haben Fachleute im Umweltamt jetzt ermittelt. Demnach geben die Frankfurter jährlich mehr als elf Millionen Euro mehr für die Abfallentsorgung aus als nötig.

Grundlage für die Berechnung sind eigene Untersuchungen und eine aktuelle Analyse des Umweltbundesamtes. Demnach bestehen etwa 40 Prozent des Abfalls in der Restmülltonne aus Bioabfall, der damit dem Recycling entzogen und teuer verbrannt wird. Hierzu zählen insbesondere Garten- und Küchenabfälle, aber auch verpackte abgelaufene Lebensmittel. Die müssten ausgepackt und über die Biotonne sowie die gelbe Tonne für Verpackungsabfälle entsorgt werden.

Durch die falsche Entsorgung werden diese Abfälle dem Stoffkreislauf entzogen. Statt in der Biokompostanlage im Osthafen, wo aus Bioabfall wertvoller Kompost und Biogas gewonnen wird, landen sie im Müllheizkraftwerk in der Heddernheimer Landstraße und werden verbrannt. Kurz: Bioabfall im Restmüll ist Verschwendung von Rohstoffen, die obendrein die Entsorgung verteuert.

Dies alles ist Grund genug für das Umweltamt, den Aufruf der bundesweiten „Aktion Biotonne Deutschland“ zu unterstützen. Das Netzwerk aus Umweltministerien, Kommunen, Abfallbetrieben und Umweltverbänden hat die Kampagne „Das Biotonnenversprechen“ gestartet. Und auch dort hat man gerechnet: „Wenn alle Haushalte in Deutschland pro Woche zusätzlich zwei Kilo kompostierbare Küchenabfälle getrennt sammeln, sind das wöchentlich knapp 100.000 Tonnen Rohstoffe zur Erzeugung von erneuerbarer Energie und Kompost.“

Wer sein Versprechen auf der Homepage der Kampagne http://www.aktion-biotonne-deutschland.de abgibt, kann attraktive Preise gewinnen, unter anderem eine dreitägige Reise zum UNESCO-Welterbe Neusiedler See. Das Versprechen lautet: „Auch ich werfe meine Bioabfälle in die Biotonne – für mehr Klima- und Umweltschutz“. Mit einem Klick auf der Website auf den Button „Ich bin dabei“ wird das Versprechen eingereicht und ein Bioabfall-Barometer zeigt, wie viele Biotonnen-Versprechen im Verlauf der Kampagne abgegeben wurden. Die Kampagne läuft bis Ende 2020.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: FES

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6500 Eintracht-Fans dürfen wieder ins Stadion

Gute Nachricht für alle Fußball-Fans: Zum Bundesliga-Auftakt dürfen – zum ersten Mal seit dem Corona-Lockdown – wieder 6500 Zuschauer ins Stadion. Das Gesundheitsamt hat das Hygienekonzept von Eintracht Frankfurt genehmigt.

Das Gesundheitsamt Frankfurt hat heute Eintracht Frankfurt darüber informiert, dass es das vom Verein beantragte und mit dem Gesundheitsamt abgestimmte und geprüfte Hygienekonzept für Spiele mit Zuschauern genehmigt hat. Für die Heimspiele gegen Arminia Bielefeld am Samstag, 19. September, sowie gegen die TSG Hoffenheim am Samstag, 3. Oktober, sind 6500 Zuschauende zugelassen, die in einem aufwendigen Losverfahren ausgewählt werden. Der FSV Frankfurt darf bei seinem Heimspiel gegen Bayern Alzenau am Samstag, 12. September mit 650 Zuschauenden das erste Heimspiel bestreiten.

Oberbürgermeister Peter Feldmann freut sich, „dass – zumindest teilweise – wieder Zuschauer in den Stadien von Eintracht und FSV zugelassen werden. Spiele ohne Fans, da fehlen Atmosphäre und Stimmung. Sie sind das Salz in der Suppe. Jedem Fußballfan muss aber klar sein, dass wir diesen Weg nur weitergehen können, wenn wir das Infektionsgeschehen unter Kontrolle behalten. Jeder kann im Alltag seinen Teil dazu beitragen, indem er sich an die Regeln hält. Eine Maske in der U-Bahn und der Schule mag unangenehm sein. Aber das ist ein Sicherheitsgurt auch – und beide retten Leben.“

Gesundheitsdezernent Stefan Majer sieht Vorteile in dem von den beiden Frankfurter Vereinen garantierten, geregelten Ablauf der Spiele: „Bei den richtig guten Hygienekonzepten von FSV und Eintracht Frankfurt sind die Abstands- und Hygieneregeln machbar und durchsetzbar. Außerdem ist durch das ausgeklügelte System der Ticketvergabe die Kontaktnachverfolgung durch unser Gesundheitsamt jederzeit gewährleistet. Mir sind solche geregelten Veranstaltungen, bei denen auch eine Evaluierung der Umsetzung der Hygienekonzepte vorgenommen wird, allemal lieber als verantwortungslose Party-Hotspots, in denen sich keiner um Abstands- und Hygieneregeln schert.“

Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes Prof. René Gottschalk bewertet die Konzepte ebenfalls positiv: „Aus infektiologischer Sicht sind die Hygienekonzepte von Eintracht Frankfurt und dem FSV stimmig. Die Genehmigungen gelten selbstverständlich immer vorbehaltlich der infektiologischen Entwicklung. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass es entgegen anderslautender Presseberichte zwischen dem Gesundheitsamt und Eintracht Frankfurt schon lange einen intensiven Austausch und eine konstruktive Zusammenarbeit gibt. Sei es in Form von Gesprächen oder Emails zu den Hygienekonzepten oder in der Vergangenheit zur Betreuung von positiv getesteten Spielern oder bei Verdachtsfällen.“

Neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gibt es von Seiten Eintracht Frankfurts eine enge Absprache mit den Verkehrsbetrieben und dem Ordnungsamt, um auch die An- und Abreise der Zuschauerinnen und Zuschauer zu entzerren und das Infektionsrisiko gering zu halten.

Auch das Land habe grünes Licht für die Öffnung der Stadien für Zuschauer gegeben, so Gesundheitsdezernent Stefan Majer: „Neben der Begutachtung der Hygienekonzepte durch das Gesundheitsamt war für uns eine grundlegende Voraussetzung, dass die Hessische Landesregierung die Entscheidung mitgeht und in welcher Größenordnung wir Zuschauende zulassen.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Eintracht Frankfurt

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Heute um 11 Uhr ist bundesweiter Probealarm!

Bevölkerungswarnung 2020

Heute gibt es zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung vor 30 Jahren einen bundesweiten Warntag – auch in Frankfurt. Die neutrale Probewarnung beginnt um 11 Uhr.

Der gemeinsame Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um Bevölkerungswarnungen zu erhöhen. Denn: Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann mit einer Notlage besser umgehen – sei es ein Bombenfund, ein Großbrand oder der mögliche Austritt von Chemikalien in Industriegebieten. Gleichzeitig dient der Warntag dazu, die vorhandenen technischen Systeme zur Warnung flächendeckend zu testen und zu prüfen, an welcher Stelle diese noch weiterentwickelt werden können.

Eine neutrale Probewarnung wird am heutigen Donnerstag um genau 11 Uhr von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bundesweit an alle Warnmultiplikatoren geschickt, die am sogenannten Modularen Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen sind – wie Rundfunksender und Warn-Apps.

Seit einiger Zeit sind die gängigen Warn-Apps miteinander verbunden, so dass die Auswahl nur eine Frage der persönlichen Präferenz ist: Jeder Frankfurter, der NINA, KATWARN, Hessenwarn oder BIWAPP auf seinem Smartphone installiert hat, wird am Donnerstag die Probewarnung des BBK empfangen – und 20 Minuten später auch die Probe-Entwarnung. Wichtig ist, überhaupt eine aktualisierte Warn-App zu haben.

Auf Ebene der Länder und Kommunen werden parallel lokale Warnmittel ausgelöst. Das betrifft in Frankfurt die Sirenen für die Industrieparks Höchst und Alessa in Fechenheim. Die Unternehmen haben in der Vergangenheit jeweils zweimal im Jahr eigene Probealarme durchgeführt, mit einer etwas anderen Sirenenfolge. Am Donnerstag und auch künftig schließen sie sich aber dem bundesweiten Warntag und dem dazu gehörigen Warnrhythmus an.

Warntage wurden während des Kalten Krieges zweimal jährlich durchgeführt. Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes wurden diese eingestellt. Bund und Länder haben im vergangenen Jahr beschlossen, an jedem zweiten Donnerstag im September wieder einen bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Eine neue Webseite http://www.bundesweiter-warntag.de erklärt, in welchen Fällen und auf welchen Wegen in Deutschland gewarnt wird und weist den Weg zu Verhaltensempfehlungen bei Gefahr.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: BBK

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Buchmesse digital – und in der Stadt

Die Buchmesse wird stattfinden – in diesem Jahr größtenteils digital, aber mit vielen Dutzenden Veranstaltungen in der Stadt Frankfurt. Oberbürgermeister Peter Feldmann teilt zu dem neuen Konzept der Messe mit: „Es ist gut, dass der Buchpreis, der Friedenspreis, die Eröffnung und die Veranstaltungen in der Stadt stattfinden können – die große Tradition der Buchmesse wird in Frankfurt fortgesetzt. Die weltweit größte Buchmesse ist ein internationaler Marktplatz der Ideen und prägt die Identität unserer Stadt seit Jahrhunderten.“

Die Stadt habe die Buchmesse in vielen Punkten unterstützt, beispielsweise darin beraten, was etwaige kurzfristige Stornierungen angeht, zusätzliche Flächen und repräsentative städtische Gebäude bereitgestellt. Und auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund hatte seine Unterstützung für ein attraktives Ticketangebot signalisiert. „Die Stadt der Paulskirche, die Stadt der ersten deutschen Demokratie weiß um die Bedeutung der Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit – und die Stadt wird weiterhin alles dafür tun, dass eine Messe, die diesen Geist seit jeher in sich trägt, auch in den kommenden Jahren der führende Treffpunkt des freien Wortes in der ganzen Welt bleibt“, so Feldmann.

Kulturdezernentin Hartwig ergänzt: „Ich bedauere, dass in diesen schwierigen Zeiten unter Corona-Bedingungen eine physische Buchmesse nur eingeschränkt möglich sein wird. Umso erfreulicher ist es, dass die Begleitprogramme der Messe und der Stadt – insbesondere das städtische Lesefest „Open Books“ – stattfinden werden. Auf diese Weise werden Debattenräume geöffnet und gesellschaftliche Themen auf die Tagesordnung gesetzt, über die wir uns verständigen müssen. Mit der Buchmesse, deren weltweite Strahlkraft in der Verteidigung von Presse- und Meinungsfreiheit besteht, bekräftigen wir in Frankfurt am Main in einer stolzen Tradition die Demokratie. Die Rolle des Buchs in der Welt darf nicht geringgeschätzt werden, vom Buch geht das freie Denken aus, die Freiheit des Publizierens und des freien Austausches müssen jetzt und in Zukunft gesichert werden. Darum geht es.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Buchmesse Frankfurt/ buchmesse.de

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Falsches Gerücht um „Schwelbrand“ an der Grundschule

Vor vier Wochen gab es einen größeren Feuerwehreinsatz an der Grundschule 1. Schnell kam die Fehlinformation auf, dass dies auf einen Schwelbrand im Pelletlager der Heizung zurückzuführen sei – was zahlreiche Eltern und Kinder verunsicherte. Auch der Ortsbeirat beschäftigte sich mit dem Thema. Fakt ist: Es gab nie einen Brand, nur witterungsbedingte Probleme mit dem Rauchabzug.

Am Vormittag des 12. August, also kurz vor Ferienende, eilten sechs Einsatzwagen der Feuerwehr Frankfurt zur Grundschule 1 an der Kalbacher Höhe. Die Brandmeldeanlage war ausgelöst worden, Ursache zunächst unbekannt. Innerhalb der angrenzenden Kita wurde später kommuniziert, dass es sich um einen Schwelbrand gehandelt habe. Die Feuerwehr indes teilte schon kurz nach dem Einsatz auf Nachfrage mit, dass kein Grund zur Sorge sei und definitiv kein Brand Ursache des Alarms war.

Wie sich der herausstellte war Grund für den Alarm lediglich Rauch-Austritt durch die extreme Witterungslage. Der Schornstein konnte bei den hohen Außentemperaturen an diesem Tag keinen Auftrieb aufbauen und der Rauch nicht nach oben abziehen.  Das Problem konnte laut Feuerwehr durch „umfangreiche Belüftung“ vorerst behoben werden und soll in Zukunft durch den Einbau eines Saugzuggebläses verhindert werden.

Doch die Fehlinformation war in der Welt und die Verunsicherung greifbar. Noch bei der ersten Ortsbeiratssitzung nach der Sommerpause Ende August gab es einen Antrag der Grünen, in dem der Magistrat gebeten werden sollte, die Heizung der Grundschule Riedberg 1 von einer „brandgefährdeten Pellet-Heizung auf Fernwärmeversorgung umzurüsten“. 

Die Pellet-Heizung galt beim Bau der Schule als umweltfreundliche Alternative, da das Fernwärme-Netz, das inzwischen die meisten Haushalte am Riedberg versorgt, damals noch im Aufbau war. Die Heizanlage ist nicht unumstritten – der Antrag auf Umrüstung wurde aber mehrheitlich vom Ortsbeirat abgelehnt.

Unterdessen ist die Leitung der Kita Sonnenwind an die Eltern herangetreten, um das Brand-Gerücht endgültig auszuräumen. 

MAINRiedberg hatte am Tag nach dem Feuerwehreinsatz bei der Pressestelle der Feuerwehr Frankfurt nachgefragt und die Antwort erhalten, dass definitiv kein Brand vorlag. Deshalb haben wir aufgrund von Geringfügigkeit bisher nicht darüber berichtet.

Foto: MAINRiedberg

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