Kategorie: AktuelleNEWS

Corona: Forschung für einen sicheren Unterricht

Corona Virus

Das Hessische Kultusministerium und die Goethe-Universität Frankfurt weiten ihre Zusammenarbeit im Hinblick auf Forschungsprojekte an Schulen und die gezielte Verwertung von Studienergebnissen zur Bekämpfung der Pandemie für die weitere Organisation des Schulbetriebs aus. „Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens sind wir immer wieder auf die Erkenntnisse der Wissenschaft angewiesen“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute in Wiesbaden. „Unter den aktuell sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen der Pandemie freue ich mich, dass uns ein so starker Partner wie die Goethe-Universität jetzt noch mehr mit seiner wissenschaftlichen Expertise unterstützt. Der enge Schulterschluss zeigt unsere Entschlossenheit, in der Verantwortung für unsere Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler rasch und zuverlässig neue wichtige Erkenntnisse zur Eindämmung des Infektionsgeschehens zu gewinnen.“

Die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Birgitta Wolff, sagte: „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tragen maßgeblich zur Corona-Forschung bei, zum Beispiel in der Virologie und in der Arbeitsmedizin. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium können unsere neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt im Schulalltag erprobt werden. Wir hoffen, dass wir so unseren Beitrag dazu leisten können, dass Schulen wegen des Infektionsgeschehens nicht schließen müssen.“

10 Millionen Euro für Luftfilter an Schulen

In einer von Prof. Dr. Joachim Curtius vom Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität am Campus Riedberg durchgeführten Testreihe an der Wiesbadener Leibnizschule konnte Mitte September die grundsätzliche Tauglichkeit von Luftreinigungsgeräten zur Filterung von Aerosolen in Klassenräumen nachgewiesen werden. Dies veranlasste die Hessische Landesregierung jüngst dazu, die für die Ausstattung der Schulen zuständigen Schulträger mit bis zu zehn Millionen Euro bei der Anschaffung moderner Luftreinigungsanlagen zu unterstützen, welche das Lüften in den Klassenräumen zwar nicht vollständig ersetzen, aber ergänzen können.

Informationen: Goethe-Universität

Photo by CDC on Unsplash.com

 

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Billabong: Sorgentelefon und Speisen „to go“ im Café

Rat und Hilfe beim Familienzentrum Billabong: Ab sofort ist wieder das „Sorgentelefon“ erreichbar. Zudem werden im Café Speisen „to go“ angeboten.

„Für die Zeit der Schließung bieten wir wieder wochentags von 10 bis 13 Uhr unser Sorgentelefon an. Hier können sich Menschen melden, die einfach einmal reden wollen oder sich bei Problemen beraten lassen möchten. Sie erreichen uns unter 069/98957795“, erklärt Sabine Fiedler vom Billabong-Vorstand.

Zudem werden im Café Billabong Speisen wieder „to go“ angeboten. Das aktuelle Tagesangebot plus Speisekarte findet man unter billabong-family.de/cafe-billabong, Quiche gibt es nach Verfügbarkeit. „Wir erbitten eine telefonische Vorbestellung unter 069 – 98957795, um Warteschlangen und -zeiten zu minimieren“, heißt es im Familienzentrum in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Die Abholung kann zwischen 12 und 14 Uhr gegen Barzahlung erfolgen. Das Tagesangebot kann auch vorbestellt und im Raum Kalbach/ Riedberg geliefert werden. Suppen kosten 5,50 Euro und andere Gerichte 6,50 Euro.

Weitere Informationen unter billabong-family.de

Foto: Archiv

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Verleihung der „Kalbacher Klapperschlange“ auf Youtube

Leider wird es wegen Corona keine Kinderbuchmesse und keine Preisverleihung mit Publikum geben. Doch auf die „Kalbacher Klapperschlange“ dürfen wir uns trotzdem freuen – am Samstag um 15 Uhr auf YouTube!

Das zweite November-Wochenende ist im Stadtteil immer für die traditionelle Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg und natürlich die Kalbacher Klapperschlange reserviert. Aufgrund der aktuellen Situation in der Corona-Pandemie kann die Kinderbuchmesse dieses Jahr mit dem Begleitprogramm leider nicht stattfinden. Der Kinderverein Kalbach als Veranstalter ist darüber sehr traurig.

Aber die Lesesaison der Kalbacher Klapperschlange hat trotz der Pandemiesituation stattgefunden. Da die Ausleihstellen in der Kinderbücherei und den Schulbüchereien zu Anfang geschlossen waren, mussten alle erfinderisch sein bei der Buchbeschaffung und Buchausleihe.In diesem Jahr haben 187 Kinder insgesamt 1217 Bewertungen abgegeben. Davon haben 135 Kinder in der Zeit von März bis Oktober mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet und gehören somit zur diesjährigen Kinderjury. „Wir freuen uns sehr, dass trotz Corona so viele Kinder mitgelesen und so viele Bewertungen geschrieben haben“, erklärt Christiane Matthias vom Kinderverein Kalbach.

Daher wird am Samstag, den 7.November 2020, einer der Höhepunkte der Kinderbuchmesse stattfinden, die Verleihung der 33. Kalbacher Klapperschlange, wenn auch in anderer Form als gewohnt. Es wird um 15 Uhr, zur selben Zeit wie normalerweise auf der Buchmesse, eine digitale Preisverleihung auf Youtube stattfinden. Dazu wurde in den letzten Tagen in aller Heimlichkeit gefilmt, um der Verleihung einen würdigen Rahmen zu bieten.

Den Film findet man unter der Adresse https://www.youtube.com/channel/UC1Dd_2y06ZLeL9rpCIHudbQ/

1983 von der Autorin Regina Rusch gegründet, hat der Kinderverein heute fast 500 Mitglieder. Regina Rusch war es auch, die 1988 den Preis Kalbacher Klapperschlange initiierte, einen Kinderbuchpreis, der seitdem ausschließlich von Kindern vergeben wird und lange Zeit der erste und einzige Preis seiner Art in Deutschland war. Inzwischen genießen Kalbacher Klapperschlange und Kinderbuchmesse deutschlandweit einen einzigartigen Ruf.

Weitere Informationen unter www.kalbacher-klapperschlange.de

Foto: Kinderverein Kalbach

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Digitaler Workshop zum Thema „COVID 19 – wo stehen wir?“

Corona – wo stehen wir? Im Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CfD) informieren und diskutieren renommierten Wissenschaftler*innen am 15. November über den neuesten Stand der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen. Der Workshop wird im Live-Stream übertragen.

Der Ausbruch von COVID-19 wurde nach rapider globaler Ausbreitung am 12. März 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pandemie erklärt. In Europa gibt es bisher noch keinen zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Im Rahmen des Workshops am Centre for Dialogue at Campus Riedberg (CfD) werden aktuelle Aspekte der Coronaforschung und der Arzneimittel- sowie Impfstoffentwicklung referiert.

Es geht aber auch um weitere Fragestellungen. Denn neue Entwicklungen in der Biologie liefern bahnbrechende Erkenntnisse und Methoden für Medizin, Landwirtschaft und Bioökonomie. Werden wir zukünftig unsere Gene gezielt verändern und optimieren können? Wird es neben friedlichen Anwendungen auch neuartige Bedrohungen aus der Biologie für unsere Gesellschaft geben? Naturwissenschaftliche Friedensforschung und angewandte Ethik ermöglichen, Chancen und Risiken biologischer Forschung besser zu verstehen und verantwortungsvolles Handeln in den Lebenswissenschaften zu fördern – davon ist der Theologe und Philosoph Dr. Dominiek Lootens, Leiter des CfD, überzeugt.

Das sind die Experten vor Ort

Zu den Experten vor Ort zählen: Prof. Dr. med. Sandra Ciesek, Institut für Medizinische Virologie/ Goethe-Universität, Prof. Dr. Heinz Osiewacz, Institut für Molekulare Biowissenschaften, Universitätsklinikum Frankfurt, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Pharmazeutische Chemie, Goethe-Universität, sowie Dr. Mirko Himmel, Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung der Universität Hamburg und Prof. Dr. phil. Birgit Beck, Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, TU Berlin.

Der Corona-Workshop am CfD findet am Sonntag, 15. November, von 14.30 Uhr bis 18 Uhr statt.  

Weitere Informationen unter https://cfd-frankfurt.de/beitrag/covid-19-wo-stehen-wir/

Foto: CfD

 

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Wochenmärkte bleiben geöffnet – auch der Markt am Riedberg

Symbolbild Gemüse

Trotz des teilweisen Lockdowns können die Frankfurter Wochenmärkte weiterhin stattfinden, auch der Markt samstags von 9 bis 16 Uhr am Riedbergplatz. Speisen und Getränke gibt es nur noch „to go“.

Die Wochenmärkte und die Kleinmarkthalle sind weiter geöffnet, um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu gewährleisten – das teilte die Stadt Frankfurt mit. Der Verzehr vor Ort ist nach Angaben der Stadt „jedoch befristet nicht möglich“. Speisen und Getränke dürfen nur noch zur Mitnahme angeboten werden, so dass von den Behörden geforderte Mindestabstände gewährleistet werden können. Sitzmöglichkeiten für die Kunden der Wochenmärkte werden daher nicht mehr zur Verfügung gestellt.

Besucher werden durch Aushänge auf die Einhaltung von Hygieneregeln hingewiesen. Hierbei geht es insbesondere darum, die Menschen anzuhalten, das breite Angebot der Märkte zu nutzen, um den Bedarf an Lebensmitteln abzudecken. Auf längere Beratungsgespräche und Kontakte soll jedoch verzichtet werden.

Der Frankfurter Flohmarkt wird als Veranstaltung bis auf Weiteres nicht mehr stattfinden.

Photo by Peter Wendt on Unsplash

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Frau (44) am Riedberg rassistisch beleidigt

Beschämender Vorfall: Am Freitag wurde eine 44-jährige Frau mit Migrationshintergrund von einem bislang unbekannten Mann am Riedberg rassistisch beleidigt.

Die Frau befand sich gegen 8.20 Uhr alleine auf der Straße Zur Kalbacher Höhe, neben der Grundschule Riedberg. Der Unbekannte beleidigte sie und hetzte gegen Ausländer und Muslime. Der Täter wollte offensichtlich auch noch ihr Auto beschmieren, ließ aber nach Ansprache davon ab – das berichtete eine Passantin der 44-Jährigen unmittelbar danach.

Die Frankfurter Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Unbekannten machen können. Außerdem bittet die Polizei die Frau, die die Geschädigte nach dem Vorfall angesprochen hat, sich zu melden.

Hinweise nimmt das 14. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069 / 755-11400 entgegen.

Foto: Archiv

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Was dieser Milchzahn über die Neanderthaler verrät

Als Grund für das Aussterben der Neanderthaler vermuten einige Forscher, dass die damaligen Mütter ihre Säuglinge lange stillten und die Säuglinge so nicht früh genug vielfältige Nährstoffe für eine Höherentwicklung des Gehirns erhielten. Ein internationales Forscherteam mit Experten des Campus Riedberg hat nun vier bis zu 70.000 Jahre alte Milchzähne untersucht und erstaunliche Erkenntnisse gewonnen.

Aus Höhlen in Nordostitalien stammen die Milchzähne, die vier Kinder vor 40.000 bis 70.000 Jahren beim Zahnwechsel verloren hatten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Frankfurt Isotope and Element Research Center (FIERCE) am Institut für Geowissenschaften der Goethe-Universität am Campus Riedberg untersuchten sie mit chemischen Methoden.

„Wir betteten die Zähne in Harz ein und schnitten sie dann in hauchdünne Schichten – ein für solch seltene Funde äußerst ungewöhnliches Vorgehen, zumal wir die kostbaren Proben hinterher wieder zusammensetzen mussten“, erklärt Wolfgang Müller, Leiter der Arbeitsgruppe. Jede dieser Lagen ist höchstens 150 Mikrometer dünn, das entspricht etwa der Dicke von zwei Blatt Papier. Anschließend trug ein spezieller Laser das Zahnmaterial ab. Dieses Material untersuchte Müllers Arbeitsgruppe mit moderner Massenspektrometrie auf den Gehalt der natürlichen Elemente Strontium und Kalzium: „Beides ist in Zähnen und Knochen enthalten“, erklärt Müller, „aber Strontium als natürliche Unreinheit von Kalzium scheidet der Körper nach und nach aus, sodass uns das Verhältnis von Strontium zu Kalzium Hinweise auf die Nahrung gibt“. Bei Muttermilch ist dieses Verhältnis anders als etwa bei Körnern, Gemüse, Fleisch oder tierischer Milch.

Der Zahnschmelz bildet tägliche Wachstumsringe

Das Faszinierende: Jeden Tag lagert sich eine messbare Schicht Zahnschmelz ab, sodass jeder Zahn wie die Wachstumsringe eines Baums die Lebenstage widerspiegelt. Schon in der Zahnanlage im Ungeborenen zeigt eine klare Linie den Tag der Geburt an, die „Neonatallinie“. Jeder weitere Lebenstag bei gestillten Kindern ist geprägt von der Kalzium-reichen, Strontium-ärmeren Muttermilch – oder eben mit dem Beginn des Abstillens von höheren Konzentrationen an Strontium. Dank ihrer feinaufgelösten Methoden konnten die Arbeitsgruppen diesen Zeitpunkt anhand der Milchzähne sehr genau auf 3,8 bis 5,3 Monate – je nach Individuum – datieren.

Zähne erzählen auf den Tag genau von Geburt und Ortswechsel

Ein Vergleich mit in den jeweiligen Höhlen gefundenen Nagetierzähnen zeigt zudem, wie lange die Kinder oder ihre Mütter in dieser Umgebung lebten. Die Zähne erzählen damit Lebensgeschichten: So verbrachte eine der Mütter das Ende der Schwangerschaft sowie die ersten 25 Tage nach Geburt nicht am Fundort, denn die Isotopenzusammensetzung des Milchzahns berichtet von einer anderen Umgebung. Diese Mutter und ihr Kind zählen zu den modernen Menschen des Paläolithikums (40.000 Jahre) und unterscheiden sich deutlich von den früheren Neanderthalern (50.000 Jahre) aus derselben Höhle: Der jüngere Zahn weist – verglichen mit einem Neanderthaler-Zahn vom selben Fundort – auf unterschiedliche Nahrung und größere Migration in einem kälteren Klima hin. Alle drei Neanderthaler-Mütter und -Kinder lebten hingegen die ganze Zeit in derselben Region, waren also anders als bisher vermutet, sehr ortstreu.

Die Erkenntnisse des internationalen Forschungsteams aus Anthropologen, Archäologen, Chemikern, Physikern und Geologen aus den untersuchten vier Milchzähnen weisen darauf hin, dass spätes Abstillen nicht für das Aussterben der Neanderthaler verantwortlich ist. Die täglich angelagerten Zahnschmelzschichten ähneln chemisch jener heutiger Babys – ein Hinweis darauf, dass die Ernährung und Entwicklung erstaunlich ähnlich verliefen.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: ERC project SUCCESS, University of Bologna, Italy

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Polizei mit Steinen, Flaschen und Eiern attackiert

In der zweiten Nacht in Folge sind Polizisten in der Innenstadt attackiert worden. Es gab zahlreiche Festnahmen, ein 17-Jähriger kam in U-Haft. Polizeipräsident Gerhard Bereswill nennt die gezielten Angriffe „unerträglich“ und fordert gerechte Strafen.

Bereits Freitagnacht war es zu einem tätlichen Angriff auf eine Polizeistreife gekommen, die eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern schlichten wollte. Samstagnacht kam es erneut zu tätlichen Angriffen gegen Polizeibeamte. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen.

Auch aufgrund der Vorfälle Freitagnacht war gestern die Polizei in der Innenstadt mit zahlreichen Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Als eine Polizeistreife gegen 22.45 Uhr auf der Zeil entlangfuhr, wurde diese ohne ersichtlichen Grund mit Steinen, Flaschen und Eiern beworfen. Das Geschehen verlagerte sich schließlich an die Hauptwache, wo kurze Zeit später etwa 500 bis 800 Personen zusammengekommen waren, ohne die Corona-Verordnung einzuhalten. Dort wurden weitere Polizisten mit Flaschen und Eiern beworfen. Zwischenzeitlich klickten für einige Tatverdächtige bereits die Handschellen. 

Insgesamt nahm die Frankfurter Polizei neun Tatverdächtige fest. Nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden acht Tatverdächtige mangels Haftgründen wieder entlassen. Ein 17-Jähriger, der polizeibekannt ist, blieb dahingegen über Nacht in den Zellen des Präsidiums und wurde heute dem Haftrichter vorgeführt.

Weiterhin führten umfangreiche Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Angriff auf eine Polizeistreife von Freitagnacht zu einem 18-jährigen Tatverdächtigen. Der 18-Jährige steht nun unter anderem im Verdacht, einen 27-jährigen Polizeibeamten tätlich angegriffen zu haben. Der Beamte war im Anschluss nicht mehr dienstfähig.

„Für mich ist es unerträglich, wenn sich Personen gegen die Polizei spontan zusammenrotten. Die Kolleginnen und Kollegen setzen sich tagtäglich für den Schutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein. Dass sich Personen zusammentun, um die Kolleginnen und Kollegen massiv tätlich anzugehen und billigend in Kauf nehmen, dass sie eventuell schwere Verletzungen davontragen, verurteile ich auf das Schärfste! Seien Sie gewiss, dieses Verhalten lassen wir uns nicht bieten und werden konsequent dagegen vorgehen. Wir werden nun alles tun, um weitere Täter zu ermitteln, die durch ihr Verhalten Bürgerinnen und Bürger in Angst und Schrecken versetzen. Ich gehe davon aus, dass sie eine gerechte Strafe erhalten“, so Gerhard Bereswill, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Frankfurt.

Die Frankfurter Polizei führt in Zusammenhang mit den Vorfällen umfangreiche Ermittlungen durch. Zeugen werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 069/755-53111 an den Kriminaldauerdienst oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Foto: Archiv

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Alle Sportanlagen ab Montag geschlossen

Markierung auf Rasen

Kein Training von Fußball bis Rugby: Auch die Sportanlagen am Riedberg und in Kalbach sind ab Montag geschlossen.

Die Stadt Frankfurt teilte heute mit: Als Konsequenz der Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie werden die Frankfurter Sportanlagen 2. November an geschlossen. Davon betroffen ist auch die Eissporthalle, die ebenfalls vom selben Tag an für den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Amateurvereine und für den öffentlichen Eislauf geschlossen wird. Zudem muss der Beginn der Hauptsaison mit der traditionellen Öffnung des 400-Meter-Außenrings bis auf weiteres verschoben werden. Vorgesehen war dieser für Samstag, 31. Oktober.

Die Schließung gilt nicht nur für die Amateur-Eissportvereine, sondern auch für die vielen Freizeitläufer. Im vergangenen Jahr waren dies insgesamt rund 270.000 Menschen aus Frankfurt und der Region.

Zunächst ist die Schließung bis Montag, 30. November, gültig. Eine Wiedereröffnung hängt von der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab und von den daraus folgenden Beschlüssen von Bund und Ländern.

Aktuelle Informationen zur Öffnung von Sportanlagen und Eissporthalle sind auf den Websites www.sportamt.frankfurt.de und www.eissporthalle-ffm.de im Internet zu finden.

Foto: Sandro Schuh on Unsplash.com

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Bäder müssen schließen, das Schauspiel auch

Schwimmende Kinder

Die Frankfurter Bäder müssen auf Grundlage der neuen Corona-Beschlüsse ab Montag, 2. November, bis auf Weiteres alle Schwimmbäder sowie die zugehörigen Saunaanlagen schließen, auch die Titus Thermen im Nordwestzentrum.

Nach dem ersten Hessischen Lockdown von Mitte März bis Mitte Juni ist dies nun die zweite Stilllegung des öffentlichen Badebetriebs, den die BäderBetriebe umzusetzen verpflichtet sind.

Das Team der Frankfurter Bäder will alles daran setzen, die Wiedereröffnung für die Badegäste ab dem ersten erlaubten Öffnungstag zu ermöglichen. „Bis dahin sind alle Schwimmfreunde aufgerufen, solidarisch und konsequent die aufgestellten Regeln der Hessischen Landesregierung zu befolgen, um dadurch mitzuhelfen die Gesundheitsvorsorge zu unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung.

Weitere aktuelle Informationen finden Badegäste auf der Homepage der Frankfurter Bäder unter www.frankfurter-baeder.de

Das Schauspiel muss Premieren verschieben

Auch das Schauspiel Frankfurt stellt seinen Spielbetrieb ab Montag, 2. November bis Montag, 30. November, ein. „Wenn die nun getroffenen Maßnahmen dazu beitragen, die gesamtgesellschaftliche Situation zu verbessern, werden wir gemeinsam mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der städtischen Bühnen diese erneute Herausforderung stemmen“, sagt Intendant Anselm Weber.

Der Probenbetrieb wird derzeit unter strenger Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen fortgesetzt. Die in diesem Zeitraum geplanten Premieren „Rund oder spitz. Weltordnungen“ (6. November), „Die Wahlverwandtschaften“ (7. November) und „Eternal Peace“ (20. November) werden verschoben und so bald wie möglich gezeigt. Alle bereits erworbenen Eintrittskarten für den Zeitraum der Unterbrechung werden ab sofort rückerstattet oder lassen sich umtauschen.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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