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Wie erstelle ich einen Finanzplan?

Ladies first! Der Offene Treff für selbständige Frauen (oder die, die es werden wollen oder alle die sich generell mit anderen zum Thema Arbeit austauschen wollen) ist am nächsten Montag ab 19 Uhr im Billabong Café. Das Thema diesmal sind Finanzpläne. „Wir erstellen alle zusammen einen Finanzplan für eine Geschäftsidee, die aus der Runde kommt“, erläutert Billabong-Vorstand Judith McCrory. Natürlich ist auch wieder reichlich Zeit für einen Austausch.

FRAUEN für FRAUEN – so war Anfang des Jahres das Motto der erfolgreichen Veranstaltungsreihe im Familienzentrum Billabong, aus der der neue Offene Treff hervorging. Themen waren an drei Abenden mit Vorträgen und Gesprächen mit Expertinnen unter anderem: Wie klappt der Wiedereinstieg in den Beruf? Welche Chancen könnte die Selbständigkeit bieten? Wie kann ich ganz allein für das Alter vorsorgen – trotz Mama-Auszeit oder Teilzeit? Die Initiative von Billabong und dem Stadtteilmagazin MAINRiedberg wird weitergeführt – als Treff für alle Wiedereinsteigerinnen, Moms, Selbstständige. Und alle, die sich austauschen und die berufliche Zukunft besser anpacken wollen.

Die nächsten Treffs und Info-Abende zu Familie, Job & Karriere sind am Montag, 13. Mai, und 10. Juni ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Der Eintritt ist kostenlos.

Foto: Archiv
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Thema Sportanlagen und Sicherheit im Ortsbeirat

Schulen, Horte, neue Bauprojekte, aber auch der zweite Sportplatz und die Forderung nach Outdoor-Tischtennisplatten – all das sind Themen in der Ortsbeiratssitzung am morgigen Freitag. Der zuständige Dezernent Markus Frank ist eingeladen, um über Sicherheit und Sportanlagen im Ortsbezirk, insbesondere zur Sanierung der Leichtathletikhalle Kalbach, zu berichten und Fragen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeiratsmitglieder zu beantworten.

Zahlreiche Anwesende wird interessieren: Wann kommt endlich der zweite Sportplatz für den Riedberg? Es ist längst beschlossen, dass am nördlichen Ende der Altenhöferallee, direkt gegenüber der ersten Anlage, eine zweite Anlage gebaut werden soll. Erst verzögerten dies Feldhamstervorkommen, aktuell indes mögliche geänderte Planungen. Denn momentan wird geprüft, ob auf dem Gelände mit der 400-Meter-Leichtathletikbahn auch noch eine Turnhalle mit bis zu drei Feldern gebaut werden könnte. Nicht zuletzt die Schulen benötigen mehr Sportflächen. IGS und die neue Grundschule 3 haben aktuell noch keine eigene Halle zur Verfügung.

Die 31. Sitzung des Ortsbeirates 12 am Freitag, 10. Mai 2019, im 20.00 Uhr in der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius, Winfriedhaus, Am Brunnengarten 9, Kalbach

Weitere Informationen zur Tagesordnung unter www.stvv.frankfurt.de

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Offene Wohnprojekte laden ein

Sie wollen wissen, wie es sich in gemeinschaftlichen Wohnprojekten lebt? Wie sie funktionieren? Frankfurter Wohnprojekte laden am Samstag ein.

Realisierte Projekte bieten die Möglichkeit, Einblicke in die unterschiedlichen Wohnformen und Hausgemeinschaften zu nehmen. Bewohnerinnen und Bewohner berichten von der Idee und der Realisierung ihrer Projekte. Sie beantworten Fragen zur Planung, zur Umsetzung und bieten Führungen durch die Gebäude an.

So gibt es auch Hausführungen beim Projekt GEWAGT e. V. in der Richard-Breitenfeld-Straße. Im Dezember 2017 bezogen 18 aktive Menschen den energieeffizienten Neubau am Riedberg. Seitdem leben Jung und Alt in 14 barrierearmen Wohnungen unter einem Dach. Die BewohnerInnen bringen sich mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen und Fähigkeiten ein, doch mehr noch: Sie wollen auch das Wohnquartier durch bürgerschaftliche Aktivitäten bereichern.

In anderen Stadtteilen stellen sich Projektgruppen im Bau auf oder am Grundstück ihr Wohnprojekt vor. Hier besteht vereinzelt noch Gelegenheit, sich kennenzulernen und vielleicht sogar mitzumachen.

Tag des offenen Wohnprojektes am Samstag, 11. Mai. Hausführungen bei Gewagt e. V. in der Richard-Breitenfeld-Straße 15 am Riedberg sind von 10 bis 13 Uhr.

Weitere Informationen unter www.gemeinschaftliches-wohnen.de

Flyer: Gemeinschaftliches Wohnen e. V.

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SISTERGOLD: Das Konzert ist abgesagt!

Gestern noch hatten wir auf ein tolles Konzert in unserem Stadtteil hingewiesen – am Abend dann kam völlig überraschend die Absage. „Wegen Krankheit“, wie Franz Biebl von „Kultur in der Aula“ informiert, der sich vor allem um die Besucher sorgt, „die wir am Freitagabend wieder heimschicken müssen“. Zudem ist die Absage ein Problem für einen so kleinen Veranstalter, der schon einen größeren Betrag für Werbung, Grafik & Co. ausgegeben hat und vor allem ein Ziel verfolgt: Mehr Musik, Kultur und Miteinander am Riedberg möglich zu machen.

Das quirlige Damen-Saxophonquartett SISTERGOLD wollte das brandneue Konzert­programm  „Frische Brise“ zu präsentieren. Von Swing bis Klassik.

Auch die MAINRiedberg-Gewinner von Gratis-Tickets für SISTERGOLD wurden bereits über die Absage informiert. Das Konzert war morgen um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, geplant und findet leider nicht statt.

Weitere Informationen unter josua-gemeinde.net

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Flyer & Informationen: Kultur in der Aula

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Selina Mour on Tour: „Ich freue mich riesig auf meine Fans!“

Teenie-Star, Schauspielerin, Sängerin und bis zum letzten Jahr noch Schülerin – der Traum von Selina Mour geht weiter. In dieser Woche startet die 19-Jährige, die noch immer bei ihren Eltern am Riedberg wohnt, mit ihrer ersten Tour durch fünf deutsche Städte. Natürlich ist sie auch in Frankfurt, am Samstag im Club „Nachtleben“ in der Kurt-Schumacher-Straße. Mit MAINRiedberg spricht sie über Lampenfieber, riesige Vorfreude und den stressigen Endspurt zum ersten Event.

Wie sieht denn der Endspurt zur allerersten Tour in Deinem Leben aus?

Selina Mour: Ich bin schon seit Wochen kaum noch zuhause. Ich bin in Berlin für Tanzstunden und habe Vocal Coaching in Karlsruhe. Die Proben mit der Band in Mannheim nehmen den größten Raum bei den Vorbereitungen ein. Mit dieser Band bin ich schon beim Titelsong zu meinem ersten Film „Misfit“ aufgetreten. Dann habe ich noch drei bis fünf Fitnessstunden pro Woche, obwohl ich schon seit Jahren tanze und viel Sport mache. Denn die Auftritte werden total anstrengend.

Aber Dein Papa holt Dich immer noch am Hauptbahnhof ab und kümmert sich liebevoll darum, dass alles bestens ist…

…und fährt mich dann manchmal gleich ins Fitnessstudio weiter. (Selina lacht!)

Für alle, die Dich noch nicht so gut kennen: Wie würdest Du Deine Songs beschreiben – und wie soll’s bei dir weitergehen?

Ich möchte möglichst bald mein erstes Album rausbringen und weiterhin als Schauspielerin arbeiten. Bisher habe ich zehn Songs. Einige habe ich selbst geschrieben. Es sind Partysongs, aber auch auch Musik, die nachdenklich ist und stark macht.

Der Lieblingssong der Fans ist „Jackpot“, der schon mehr als vier Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurde. Dennoch finden Deine Auftritte jetzt in eher kleinen, aber angesagten Locations statt.

Ja, wir treten bewusst in eher kleinen Locations auf. Es weiß ja niemand, wie das alles laufen wird. Ich bin so aufgeregt.

Wie wird die Show am Samstag in Frankfurt?

Ich werde natürlich alle meine Songs spielen, aber dann auch noch gerne die Fragen meiner Fans beantworten. Es gibt auch noch extra VIP-Tickets mit Meet & Greet. Die sind aber schon lange ausverkauft. Ich freue mich riesig auf meine Fans und wünsche mir, dass einfach viele kommen, ganz viel Spaß haben und glücklich nach Hause gehen!“

Das Konzert von Selina Mour im Nachtleben in Frankfurt findet am 11. Mai um 20 Uhr statt.

Weitere Infos unter www.instagram.com/selinamour

Foto: privat

Weitere Informationen unter

 

 

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Großer Frühjahrsputz im Stadtteil

Auch in diesem Jahr heißt es „Riedberg putzt sich raus“. Am Samstag, 11. Mai, von 9 bis 17 Uhr, dürfen alle Riedberger nicht nur vor ihrer eigenen Tür kehren, sondern in einer großen Nachbarschaftsaktion gemeinsam für ein bisschen Ordnung in unserem Stadtteil sorgen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Flächen, an die unsere Straßenreinigung nicht kommt. In Gebüschen, Pflanzinseln und Gemeinschaftsprivatwegen.

Organisiert wird der Frühjahrsputz von der IG Riedberg. Die FES liefert das nötige Material, wie Greifzangen, Müllbeutel und Handschuhe und transportiert den Müllberg dann auch ab.

Die IG Riedberg verbindet die Aktion mit einem kleinen Info-Stand. Wer sind wir eigentlich? Was macht die IG Riedberg? Kann ich da auch mitmachen? Außerdem kann man unseren leckeren Streuobstwiesen-Apfelsaft probieren und kaufen.

Hier beginnt das große Müllsammeln

Die Müllsammelaktion beginnt um 9 Uhr auf dem Riedbergplatz. Dort kann sich jeder mit dem nötigen Material ausrüsten und dann in kleinen Gruppen in die verschiedenen Quartiere ausschwärmen. In den einzelnen Quartieren gibt es Ablageplätze, die die IG-Aktien am Ende mit dem Autoanhänger abfahren, um alle Säcke einzusammeln. Die vollen Säcke müssen also nicht zum Riedbergplatz zurückgeschleppt werden – nur die Zangen bitte zurückbringen.

Ende der Aktion wird um 17 Uhr sein. Man kann jederzeit einsteigen, mal rasch einen Sack füllen und dann die Zangen wieder abgeben. Ausgangspunkt ist jedoch jeweils der Riedbergplatz. Dort werden Zangen, Handschuhe und Müllsäcke verteilt und die Sammler erfahren auch, an welcher Stelle die vollen Säcke abgelegt werden können.

Wer sich vorab für die Müllsammelaktion anmelden möchte, schickt einfach eine kurze Mail an kontakt@ig-riedberg.de, damit am Ende auch genügend Greifzangen für alle vorhanden sind.

Die IG verspricht: Für alle Helferinnen und Helfer gibt es auch eine kleine Stärkung. Außerdem können alle auch beim Tippspiel teilnehmen. „Schätzt die Zahl der Säcke, die wir bis zum Ende gefüllt haben!“ Auf die drei besten Tipper wartet ein leckerer Gewinn.

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Quelle: IG Riedberg

Foto: Markus Müller/ IG Riedberg

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„Unser“ Müllkraftwerk steht kurz still

Ein ungewohntes Bild vom Riedberg Richtung City: Bereits seit dem 26. April beliefern keine Müllfahrzeuge mehr das Müllheizkraftwerk (MHKW) Heddernheim. Dafür gleicht das Gelände einer Baustelle, auf der aktuell rund 300 Handwerker beschäftigt sind. Hintergrund ist die zurzeit stattfindende Großrevision, in deren Zuge der 24 Meter tiefe Müllbunker vollständig geleert wurde. Nur so kann er vollumfänglich inspiziert und gewartet werden. Erstmals seit ihrer Inbetriebnahme wird auch die für die Strom- und Wärmeversorgung zuständige Turbine zur Wartung ausgebaut. Die Instandhaltungsmaßnahmen dauern bis voraussichtlich 19. Mai. FES-Geschäftsführer Dirk Remmert und Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova, stellten das Vorhaben gestern im Müllheizkraftwerk vor.

„Müll ist ein Wertstoff, der gemäß gesetzlicher Vorschrift, dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, behandelt werden muss. Bei der Verbrennung erhalten wir mittels hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung Fernwärme und Strom für die Frankfurter Haushalte. Und selbst im Restprodukt Schlacke befinden sich wertvolle Metalle, die zurück in den Rohstoffkreislauf gehen. Um die zuverlässige Ent- und Versorgung gewährleisten zu können, ist es notwendig, das Heizkraftwerk im regelmäßigen Turnus stillzulegen“, betonte Remmert, der auch Geschäftsführer der MHKW Frankfurt ist.

Mainova-Vorstandsvorsitzender Alsheimer ergänzte: „Seit 50 Jahren wird Hausmüll in Frankfurt energetisch verwertet. Mit seiner Einbeziehung in den Mainova-Wärmeverbund kommt dem MHKW darüber hinaus seit 2017 eine zunehmende Rolle für eine umweltschonende Energieversorgung der Stadt zu. Denn die verstärkte Nutzung der CO2-neutralen Wärme aus dem MHKW im Kraftwerksverbund trägt maßgeblich zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen bei – insgesamt um die 100.000 Tonnen im Jahr.“

Woher kommt jetzt unsere Fernwärme?

Eine Besonderheit der diesjährigen Großrevision ist die erste Vollrevision der Turbine mit Generator und Erneuerung der Turbinenleittechnik. Zu diesem Zweck wird die Turbine ausgebaut.

Was viele Riedberger aber sicherlich auch interessiert: Woher kommt jetzt unsere Fernwärme? Denn insbesondere im Bereich Altkönigblick werden zahlreiche Haushalte durch das Verbrennen des Mülls mit Wärme versorgt. 50.000 Frankfurter sind es insgesamt. Die Auskunft vom Betreiber: Die Versorgung ist jederzeit gewährleistet. Neben einer redundanten Ersatzversorgung vor Ort gewährleistet eine neue Fernwärme-Bypassleitung um das MHKW herum zusätzliche Sicherheit. Diese ermöglicht, die Nordweststadt sowie die nördlichen Stadtteile Frankfurts im Falle eines Ausfalls des MHKW über die Heizkraftwerke der Mainova in der Innenstadt mit zu versorgen.

Aufgrund der Revisionsmaßnahmen kann es zurzeit zu erhöhter Lärmbelästigung kommen. Die MHKW Frankfurt versucht die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bittet alle betroffenen Anwohner um Verständnis.

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Auf dem Foto: Großrevision im Müllheizkraftwerk Heddernheim (v.l.): MHKW-Geschäftsführer Dirk Remmert, Mainova-Vorstandsvorsitzender Constantin H. Alsheimer, MHKW-Betriebsleiter Markus Sänger, MHKW-Geschäftsführer Winand Zeggel

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Foto: Mainova

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Spatenstich für die IGS – Zeitkapsel inklusive

Es soll ein besonderer Neubau für eine besondere Schule werden: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben heute kurz nach 13 Uhr die Arbeiten für die IGS Kalbach-Riedberg begonnen. Das Gebäude für rund 600 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 entsteht in der Gräfin-Dönhoff-Straße direkt an der U-Bahn-Station Riedberg und soll bis zum Schuljahr 2021/ 22 fertiggestellt sein. Mit dem Projekt will die Stadt auch auf die weiter stark steigenden Schülerzahlen im Frankfurter Norden reagieren. „Es entsteht ein innovatives Gebäude, dessen Architektur sich stark am pädagogischen Konzept der Ganztagsschule orientiert“, sagte Baudezernent Jan Schneider (CDU). Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) freute sich über den Bau einer weiteren Integrativen Gesamtschule. Und darüber, „dass der Run auf diese Schule anhält“.

Die Arbeiten für das Fundament der neuen Schule haben bereits begonnen Foto: MAINRiedberg

Die 2017 gegründete IGS Kalbach-Riedberg ist noch in einem Übergangsquartier im Westflügel des Stadtteils untergebracht. Aktuell wird der zweite Bauabschnitt in Holzmodulbauweise fertiggestellt. Nach dem Auszug der IGS soll hier die neue Grundschule 3 einziehen, die wiederum derzeit an der Hans-Leistikow-Straße ein erstes Übergangsquartier bekommt. Denn die Zahl der Schüler steigt in unserem jungen Stadtteil weiterhin stärker als prognostiziert. Zügig müssen neue Unterrichtsräume geschaffen werden.

Anders lernen – in der IGS Kalbach-Riedberg

Der Neubau der IGS entsteht nach Plänen des Büros h4a Architekten. Leitidee für das u-förmige Schulgebäude ist die Aufteilung in so genannte „Lernhäuser“. Pro Stockwerk wird es in den jahrgangsgemischten Häusern vier verschiedene Räume geben, die wiederum um einen zentralen, multifunktionalen Bereich angeordnet sind. Mit Platz für Bücher und Sitzsäcke, mit Lern-, Kommunikations- und Ruhezonen.

Als 2016 das Team um Schulleiterin Susanne Gölitzer begonnen hat, ein Konzept für die Ganztagsschule zu erarbeiten, „haben wir das Lernen neu erfunden und erfinden es immer noch neu“. Es ist eine Schule für alle. Auch für Kinder mit Lernproblemen und Entwicklungsstörungen oder Kinder, die „mehrere Sprachen im Rucksack haben“. Mit Mitspracherechten für die Schüler und Freiheiten. Langfristig will man auch die Ziffernnotenvergabe durch „Lernentwicklungsgespräche“ ersetzen.

Innovativ, vernetzt, fächer- und teilweise jahrgangsübergreifend – so umschreibt die habilitierte Deutschdidaktikerin das Schulkonzept. Übliche Klassenzimmer gibt es nicht. Die Kinder lernen morgens zwei Stunden in „Fachbüros“ Deutsch, Mathe oder Englisch. Später folgen Projekte in Natur und Technik oder Kultur und Gesellschaft sowie fachintensiver Unterricht, etwa Literatur und Texte schreiben, Ästhetische Bildung wie Musik und Kunst, Sport und AGs. Was sie machen und mit wem sie zusammen lernen wollen, bestimmen die Schüler in der Regel selbst. Festgelegt ist nur ein Schwerpunkt-Thema, das sechs Wochen bearbeitet wird. Danach stellen sie ihre Arbeiten vor.

Das drei- bis viergeschossige Gebäude ist barrierefrei und in Passivbauweise geplant
Grafik: h4a Architekten

Kosten liegen bei rund 47 Millionen Euro

Zurück zum Neubau in der Gräfin-Dönhoff-Straße. Die avisierten Kosten liegen inzwischen bei 47 Millionen Euro – und damit bei Mehrkosten von rund sieben Millionen Euro zu den ursprünglichen Planungen. Baudezernent Jan Schneider verwies auf die stark gestiegenen Kosten in der Baubranche, Umplanungen, deutliche Verbesserungen bei Lüftung und Beleuchtung, dem Ausbau der Mensa für mehr Schüler und auf den enormen Zeitdruck für ein Projekt dieser Größenordnung. „Wir haben nirgends einen Zeitpuffer.“ Im Sommer 2021 muss die Schule fertig sein.

Neben den Räumlichkeiten für die Schüler wird es auf dem Campus von 14.000 Quadratmetern unter anderem ein Beratungs- und Förderzentrum und eine Zwei-Felder-Sporthalle geben.

Eine „Zeitkapsel“ für ihre Schule

Lina, Marlene, Amal, Carlota, Lara, Finn und Rabia, Schülerinnen und Schüler der IGS, hatten zum Spatenstich eine bunte Dose mitgebracht. Die soll an der Baustelle vergraben werden. Eine „Zeitkapsel“, wie sie verrieten. Was in dieser Zeitkapsel verborgen ist? Zwei Dinge, die so typisch Untypisch wie ihre Schule sind. Ein mumifiziertes Hühnchen, das 2018 in einem Projekt zum antiken Ägypten gemacht wurde, und ein Brief mit dem Konzept der IGS. Damit wollen sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verknüpfen – und sind von Anfang an beim Neubau ihrer Schule mit dabei.

Diese Schülerinnen und Schüler der IGS waren beim Spatenstich heute dabei und hatten eine Zeitkapsel fürs Fundament ihrer neuen Schule mitgebracht
Foto: MAINRiedberg

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Die wichtigsten Fakten

Adresse: Gräfin-von-Dönhoff-Str. 11/ Riedberg

Schul-Campus: mit „Lernhäusern“ für rund 600 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10, Zwei-Felder-Sporthalle, Beratungs- und Förderzentrum

Baukosten: ca. 47 Millionen Euro

Fertigstellung: Sommer 2021 (geplant)

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Foto: Heike Lyding/ Stadt Frankfurt

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Europa-Talk im Jugendhaus und weitere Diskussionen

Europawahl

Von der krummen Gurke bis zum Brexit: Was haben wir von Europa? Was kann, darf, soll die Zukunft bringen? Drei Wochen vor der Wahl nimmt der Wahlkampf in der Europastadt Frankfurt Fahrt auf und dringt bis in unseren Stadtteil vor.

Am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr findet im Jugendzentrum Riedberg, Friedrich-Dessauer-Str. 4-6, eine Diskussionsrunde mit CDU-Direktkandidatin Verena David, Joachim Diesner, dem landwirtschaftlichen Sprecher der SPD, und Florian Hubert von der überparteilichen Initiative „Pulse of Europe“ statt. 

Alle Riedbergerinnen und Riedberger sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Es gibt aber noch mehr Veranstaltungen, die nicht nur die Diskussion um Europa beleben, sondern auch die Lust auf Europa wecken wollen. Am 17. Mai um 19 Uhr, wird in der evangelischen Riedberggemeinde ein „Abend für Europa“ mit Musik, Europa-Quiz und Köstlichkeiten aus Europas Küchen stattfinden, über den MAINRiedberg im Vorfeld noch ausführlicher berichtet.

Ist Europa noch zu retten?

Ein Blick in die City und in Richtung größerer Diskussionsrunden mit Experten aus Politik und Wissenschaft gefällig? Am kommenden Wochenende wollen die Römerberggespräche in der „Europastadt Frankfurt“ wissen, in welchem Zustand sich Europa befindet. Was dürfen wir hoffen? Wie müssten die notwendigen Schritte aussehen?

Auch bei der jüngsten Ausgabe der öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Samstag, den 11. Mai 2019, gehört der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität zu den Kooperationspartnern. Von 10 bis 18 Uhr stehen im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt fünf Impulsreferate und ein Podiumsgespräch auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Der Titel lautet: „Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?“

Noch nie stand Europa so unter Beschuss wie jetzt. Wünsche nach einer Rückabwicklung der Integration stehen im Raum oder haben in einigen Mitgliedsstaaten der EU auch schon zu konkreten Schritten geführt. Die Kritik wird begleitet von ganz unterschiedlichen Einschätzungen über die Versäumnisse und Fehler, die in der Vergangenheit begangen wurden. Hinzukommt eine mehr oder weniger offen erklärte EU-Feindschaft durch weltpolitische Akteure wie Trump und Putin. Demgegenüber scheinen die Kräfte des Zusammenhalts zu schwinden, und die Verteidigung der EU als politisches Projekt erscheint vergleichsweise schwach. Die europäische Integration hat viele Feinde, der Nationalismus ist in vielen Ländern Staatsdoktrin geworden, der Traum eines geeinten Europa scheint hingegen kaum noch attraktiv. Vor den – wie viele meinen – weichenstellenden Wahlengeht es den Römerberggesprächen um eine Bestandsaufnahme und mögliche Zukunftsszenarien – wie immer unter Einbeziehung des Publikums.

Die begrüßenden Worte zur diesjährigen Intervention der Römerberggespräche spricht Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main. Die Moderation der Veranstaltung hat Alf Mentzer vom Hessischen Rundfunk. Vonseiten des Exzellenzclusters gehört Stefan Kadelbach zu den Teilnehmern. Er ist Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht an der Goethe-Universität und Direktor des dortigen Wilhelm Merton-Zentrums für Europäische Integration. Kadelbach widmet sich dem Thema „‘Souveränität Europas‘ oder zurück zum Nationalstaat? Mögliche Szenarien für die Zukunft der Europäischen Union“. Sein Beitrag beschäftigt sich mit Entwicklungen, die als krisenhaft wahrgenommen werden und in politischen Strukturbrüchen in vielen Staaten Europas, aber auch in der Konstruktion der Europäischen Union selbst ihre Ursachen haben. Vorschläge zur Neubelebung Europas sind aber immer nur so aussichtsreich, wie es die Regierungen der Mitgliedstaaten zulassen. Vor diesem Hintergrund soll diskutiert werden, ob und welche Reformmodelle hier in Frage kommen.

Die Frankfurter Römerberggespräche bestehen seit 1973 in ununterbrochener Folge und sind eine feste Institution der Debattenkultur in Deutschland. Vorsitzender des Trägervereins Römerberggespräche e.V. ist Miloš Vec, Professor für Rechts- und Verfassungsgeschichte an der Universität Wien und seit 2013 assoziiertes Mitglied des Frankfurter Exzellenzclusters.

Fotos: Archiv

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Wie ist die Wohnsituation für Familien am Riedberg?

Warum sind Sie an den Riedberg gezogen? Wie zufrieden sind Sie mit der Wohnsituation, Einkaufsmöglichkeiten und der Lebensqualität? Was vermissen Sie? All das sind Fragen, die Studierende vom Institut für Humangeographie der Goethe-Universität noch bis einschließlich 11. Mai Familien hier in unserem Stadtteil stellen. Anonym natürlich. Auch eine Online-Beantwortung des Fragebogens unter www.humangeographie.de/riedberg ist möglich. „Wir möchten möglichst viele Familien damit erreichen und würden uns über eine zahlreiche Teilnahme und damit die Unterstützung unseres Projektes freuen“, sagt Karim Benguergoura, der sich stellvertretend für seine Kommilitonen mit Informationen an MAINRiedberg wandte.

In sieben Gruppen werden sie in den nächsten Tagen durch alle Viertel des Riedbergs gehen und „Face-to-face“-Interviews machen. „Der Hintergrund ist, dass Familien in Frankfurt besonders von den Engpässen am Wohnungsmarkt betroffen sind“, so Benguergoura. Dass sie in puncto Wohnraum, Kinderbetreuung und im Alltag ständig damit konfrontiert sind. Der Riedberg wiederum ist der ideale Untersuchungsraum, da hier statistisch am meisten Familien leben. „Außerdem ist der Stadtteil sehr international, das spiegelt auch die Stadt Frankfurt wieder.“ In den ersten Tagen mussten die Studierenden beispielsweise viel öfter als erwartet vom Deutschen ins Englische wechseln. Weil so manche Elternteile, die sie befragten, bei so detaillierten Fragen lieber die englische Sprache nutzen wollten.

Die Studie ist Teil eines Seminars von Dozentin Dr. Andrea Mösgen zur Wohnsituation von Familien in Frankfurt. Die Studierenden sind im vierten Semester. Es geht darum, „quantitative Verfahren in der Humangeographie“ am Beispiel Riedberg anzuwenden. Von den Untersuchungsergebnissen könnten Stadtplaner in den boomenden deutschen Großstädten und künftig auch Familien selbst profitieren. Die Befragung dauert übrigens nur rund 15 Minuten.

Grafik: Institut für Humangeographie der Goethe-Universität

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