Jetzt bin ich Filmstar!

Von Social Media zum Filmstar. Für Selina ist das kein riesengroßer Schritt. Es sind viele kleine Schritte. Ein Traum, der mit 15-Sekunden-Videos begann und mit 550.000 Followern auf Instagram und fast zwei Millionen Fans im Teenie-Netzwerk Tik Tok noch lange nicht zu Ende ist. Stolz und immer noch erstaunlich schüchtern zeigt sie das Plakat zu „Misfit“, ihrem ersten Film, in dem sie die Hauptrolle spielt. Neben anderen Influencern und Moderatorin Sylvie Meis in der Rolle einer intriganten Schuldirektorin.

„Misfit“ bedeutet so viel wie „Außenseiter“. Doch worum geht’s? Um das, was Teenager bewegt. Um Schule, Cliquen, echte Freundschaft, große Gefühle, Mobbing – und die umwerfend hübsche, gesangbegabte Julia, die nach der Rückkehr von den USA nach Deutschland in der neuen Schule von allen „gedisst“ und gedemütigt wird. Nein, zum Glück nur von fast allen. Die inzwischen 19-Jährige Selina Mour spielt Julia und singt auch den Titelsong. Kurze Nachhilfe für alle, die’s noch nicht wissen: Selina ist hier am Riedberg aufgewachsen, wohnt immer noch bei Mama und Papa, wenn sie nicht gerade von einem VIP-Termin zum nächsten unterwegs ist, und hat hier auch begonnen, ihre ersten Videos zu drehen. Mit dem Handy im Selfie-Modus, dem richtigen Blickwinkel und manchmal auch dem Riedberger Himmel im Hintergrund. Warum? „Weil es mir einfach Spaß macht“, sagte sie, als MAINRiedberg sie vor zwei Jahren zum ersten Mal traf.

Die Message ist: Es ist cool, anders zu sein!

Sie machte ihr Abi, unter anderem in Mathe, an einem Frankfurter Gymnasium und startete danach richtig durch. Auf YouTube & Co., mit selbst geschriebenen Songs auf Spotify und inzwischen auch mit eigenem Fanshop. Sie ist die Tochter einer Thailänderin und eines Deutschen, steht auf Ed Sheeran und Grammy-Gewinnerin Ariana Grande, tanzt am liebsten Hip-Hop und will vor allem „nicht abheben“. Selina wird längst professionell gemanagt, aber Papa und Onkel stehen bei Interviews oft an ihrer Seite. Ihr Papa holt sie auch gerne noch mitten in der Nacht von einem der Gleise am Frankfurter Hauptbahnhof ab. Selina ist ihr echter Vorname, „Mour“ sozusagen der Username. Was insgesamt so richtig schön nach „Amour“, Liebe, klingt.

Vor zwei Jahren noch hat sie verraten, dass ihr Herz noch keinem Jungen gehört. Jetzt ist da ein Herz an einer silbernen Halskette, an das sie kurz greift, wenn sie nach der passenden Antwort sucht. Denn Misfit, Außenseiter zu sein, das hat sie zum Glück so in ihrer Schulzeit nicht erlebt. Sie hat jetzt nur manchmal mit „Hatern“ zu tun. Leuten, die Hass-Nachrichten ins Netz stellen. Aber so etwas sollte man „einfach ignorieren und sein eigenes Ding durchziehen“.

Zieht Euer Ding auf jeden Fall durch – das ist auch die Message ihres Films. „Ja, es ist cool, anders zu sein“, sagt Selina. Am liebsten würde sie allen unsicheren Teenies zurufen: „Seid Misfit, seid ihr selbst!“ Nur so können Träume wahr werden.

Hier läuft Selinas Film am Wochenende

Am 14. März lief Selinas Film „Misfit“ in den deutschen Kinos an. Aktuell ist die Teenager-Komödie z. B. am kommenden Sonntag im Cinestar Metropolis um 12.15 Uhr und 14.45 Uhr zu sehen. Am Kino-Dienstag nochmals im großen Saal um 14.45 Uhr, an den übrigen Tagen in kleineren Sälen.

Übrigens: Im Mai geht Selina mit ihrer Band zum ersten Mal auf Tour und tritt in fünf deutschen Städten auf. Auch zuhause in Frankfurt.

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Autogrammkarten zu gewinnen!

Diese Nachricht richtet sich vermutlich vor allem an Teenies unter 18 Jahren: Selina hat uns sieben signierte Autogramm-Karten geschenkt, die wir natürlich gerne weiterschenken. Mail an mail@main-riedberg.de genügt! Wer am schnellsten schreibt, gewinnt. Noch eine Bitte: Vergesst nicht, Name und Adresse dazuzuschreiben! Denn wir wollen Euch die Autogramm-Karten per Post zukommen lassen oder einfach direkt  in den richtigen Briefkasten werfen.

Noch eine Nachricht von Selina an ihre Fans: „Auf meinem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCf5eyuCqWMwp0KM643dxX9A sind meine 6 Singles und der Titel-Song zum Film Misfit als Musik-Video abrufbar.“

Die beiden sind für jeden Spaß zu haben: Selinas Onkel hat sich extra ein „M“, passend zu ihren ersten Film „Misfit“, auf den weißen Hut gemalt – und begleitet den Social-Media-Star zu zahlreichen Terminen

Fotos: MAINRiedberg