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Ella (11) startet bei Ninja Warrior

Am Freitag heißt es Daumen drücken für Ella: Die elfjährige Schülerin des Gymnasiums Riedberg startet bei der RTL-Show „Ninja Warrior Kids Germany“ und möchte am liebsten bis ins Finale klettern.

„Ich bin 11 Jahre und komme in die 7. Klasse am Riedberg Gymnasium. Ich klettere und bouldere schon, seit ich ganz klein bin. Ich habe auch schon viele Wettkämpfe gewonnen und war letztes Jahr westdeutsche Vizemeisterin im Kids Cup klettern“, so stellte sich Ella vor wenigen Tagen per Mail an das MAINRiedberg-Team vor – und natürlich wollen wir sie gerne unterstützen.

Im Kids-Ableger der Gameshow wagen sich junge Sportler auf einen anspruchsvollen Hindernisparcours. In zwei Altersklassen (10-11 Jahre und 12-13 Jahre) werden sich erstmals 64 „Ninja Warrior Germany Kids“ der Herausforderung stellen und sich von der Vorrunde über das Halbfinale bis hin zum Finale durch den Parcours kämpfen – bis am Ende pro Altersklasse ein*e Sieger*in feststeht. 

Cooles Bewerbungsvideo und Casting auf Skype

Es ist nicht Ellas erster großer Auftritt: „Ich habe auch schon mal bei Klein gegen Groß mitgemacht. Das war 2016 und ich bin im Ringehangeln gegen den Olympia-Turner Marcel Nguyen angetreten (und habe gewonnen :-)). Ich liebe alles, was mit hangeln und klettern zu tun hat und ich liebe die Show Ninja Warrior.“ In Amerika gibt es schon länger das Sendeformat auch für Kinder und als Ellas Mutter Anfang des Jahres eine Anzeige für Ninja Warrior Germany Kids gesehen hat, wollte sich die Schülerin sofort bewerben. „Wir haben dann ein cooles Bewerbungsvideo gedreht und ich wurde zum Casting eingeladen.“

„Ich hoffe, dass viele die Show anschauen“

Allerdings lief dies wegen Corona ganz anders als geplant, nämlich von zu Hause aus. Die Kids haben Übungen bekommen, die man filmen und an den Sender schicken musste. Danach wurde Ella zu einem Skype-Interview eingeladen und – endlich – im April kam die Zusage, dass sie dabei sein darf. Gedreht wurde vom Mitte Juni in Köln, leider ohne Zuschauer. „Es war trotzdem mega cool und hat total viel Spaß gemacht“, berichtet Ella. Mehr darf sie aber momentan noch nicht verraten. Sie hätte nur noch folgenden Wunsch: „Ich hoffe, dass ganz viele Leute die Show anschauen!“

Die erste Folge von „Ninja Warrior Kids Germany“ mit Ella läuft am nächsten Freitag, 17.7.,  um 19.40 Uhr auf Super RTL sowie am 19.7. um 13.35 Uhr auf RTL.

Die weiteren Sendungen laufen im Herbst, aber ab 13.7. ist jede Woche eine neue Folge auf TVNOW schon vorab abrufbar. Außerdem ist Ella am nächsten Freitag noch in der Morning Show bei TOGGO Radio zu Gast.

Weitere Informationen unter rtl.de

Foto: Ninja Warrior Kids Germany / RTL

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Straßen nach Naturwissenschaftlern der Goethe-Universität benannt

Nun ist es für jedermann sichtbar: Die Mikrobiologin Emmy Klieneberger-Nobel, der Atomphysiker Friedrich Hermann Hund und der Chemiker Sir Alexander Todd sind die mit der Goethe-Universität verbundenen Naturwissenschaftler, die drei bislang namenlosen Straßen auf dem Campus Riedberg einen Namen geben.

Der Ortsbeirat 8 hatte sich im Sommer 2018 für die Namensvorschläge der Universität ausgesprochen; nun wurden die neuen Straßennamen Ende Juni mit dem Anbringen der Schilder öffentlich gemacht.

Vizepräsident Manfred Schubert-Zsilavecz, der im Ortsbeirat engagiert für die drei Wissenschaftler geworben hatte, ist froh über diesen Schritt. „Wir erinnern nicht nur an drei hervorragende Forscher, die mit der Goethe-Universität verbunden sind und von denen zwei – Hund und Todd – in die Geschichte ihres Fachs eingegangen sind. Wir würdigen im Fall von Emmy Klieneberger auch eine Frau und Jüdin, die ihre wissenschaftliche Laufbahn nur unter schwersten Bedingungen beginnen und fortsetzen konnte.“

Die Bakteriologin Emmy Klieneberger-Nobel (1892-1985) war die erste Frau, die in den 20er Jahren an der Universität Frankfurt gegen Widerstände von Kollegen habilitiert wurde. Mit ihr wird nicht nur an eine der wenigen Frauen in den Anfängen der Universität erinnert, sondern auch an das Schicksal der jüdischen Universitätsangehörigen im Nationalsozialismus: 1933 wurde der Bakteriologin aufgrund ihrer jüdischen Abstammung die Lehrbefugnis entzogen. Kurz darauf emigrierte sie nach London, wo sie ihre Forschungen bis zu ihrer Emeritierung fortsetzen und sich als Mitentdeckerin der sogenannten Mykoplasmen einen Namen machen konnte. Ihren Namen trägt nun der Weg am Biologicum.

Die campusinterne Verbindung von Physikalischen und Chemischen Instituten ist nach dem renommierten Atomphysiker Friedrich Hund (1896-1997) benannt. Der Assistent Max Borns und Kollege Werner Heisenbergs war von 1951 bis 1957 in Frankfurt Ordinarius für Theoretische Physik. Mit den berühmten „Hundschen Regeln“ über Elektronen prägte er den Wandel der Quantentheorie in den zwanziger Jahren; er gilt ebenso als Entdecker des später sogenannten, für die Entwicklung der Quantenmechanik bedeutenden „Tunneleffekts“.

Die Zufahrtsstraße von der Altenhöferallee in Richtung Biozentrum erinnert an den Chemiker und Nobelpreisträger Sir Alexander Robertus Todd (1907-1997). Der Brite Todd promovierte an der Universität Frankfurt, danach kehrte er nach Großbritannien zurück, wo er nach mehreren Stationen bis zu seiner Emeritierung an der Universität Cambridge lehrte. Alexander Todd war einer der Pioniere der Erforschung der Nukleinsäuren, mit denen er Grundsteine für die moderne Genetik, Biochemie und Molekularbiologie legte. 1957 wurde ihm der Nobelpreis für Chemie verliehen.

Die Entscheidung für die drei Naturwissenschaftler war in der Goethe-Universität bereits Anfang 2015 gefallen. Mit dem Anbringen der Straßenschilder auf dem Campus der Naturwissenschaften kommt der Prozess der Straßenbenennung nun zu einem Abschluss.

Informationen und Foto: Goethe-Universität

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Tempo 30 am Riedberg nicht möglich

Die Hoffnung auf ein generelles Tempolimit am Riedberg scheint zerplatzt: Wie der Magistrat in einer aktuellen Stellungnahme mitteilt, erlaubt die Straßenverkehrsordnung keine Reduzierung auf 30 km/h auf Haupterschließungsstraßen wie der Altenhöferallee.

Viele Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg hatten auf Tempo 30 auf den großen Stadtteil-Straßen wie der Altenhöferallee gehofft. Der Fahrzeugverkehr solle „ruhiger und disziplinierter“ gestaltet werden, hieß es im März im Antrag des Ortsbeirates für das Tempolimit. Einerseits aus Sorge um die Sicherheit von Kindern und Radfahrern, andererseits, weil der Riedberg inzwischen auch vom Durchgangsverkehr als Abkürzung Richtung Autobahn und City genutzt wird. Und aufgrund der Beobachtung und Erfahrung, dass nachts die großzügig ausgebaute Altenhöferallee zum Rasen einlädt, mit weit höheren Geschwindigkeiten als die derzeit erlaubten 50 Stundenkilometer.

Doch gerade das letzte Argument pro Tempo 30 ist zugleich der Hauptgrund für das klare Nein aus dem Magistrat. Denn das vor fast zwei Jahrzehnten geplante Verkehrskonzept für den Riedberg sieht ein hierarchisch gegliedertes Straßennetz vor. Die großen Stadtteil-Straßen Altenhöferallee, sowie auch weitere wie Graf-von-Stauffenberg-Allee und Riedbergallee dienen zur Sammlung des Quell- und Zielverkehrs, auch in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße und Marie-Curie-Straße. In der aktuellen Stellungnahme zum Ortsbeirats-Antrag heißt es explizit: „Haupterschließungsstraßen können aufgrund ihrer Verkehrsbedeutung und ihres Ausbaustandards nicht Teil einer Tempo-30-Zone sein“ – das ist in der Straßenverkehrsordnung klar geregelt.

Tempo 30 nur vor Einrichtungen wie Schulen und Kitas

Vor „sicherheitsempfindlichen Einrichtungen“ wie Schulen und Kitas sind Tempo-30-Zonen weiterhin möglich und am Riedberg bereits überwiegend geschaffen. Ebenso können diese durchgesetzt werden, wenn eine Häufung von geschwindigkeitsbedingten Unfällen vorliegt.

Zusammengefasst bedeutet die Stellungnahme des Magistrats: Die Rechtsvorschrift Straßenverkehrsordnung erlaube „keine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h in den genannten Straßen“. Die Hoffnung auf ein generelles Tempolimit im Stadtteil hat sich damit höchstwahrscheinlich zerschlagen.

Foto: Archiv

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Eintracht & Stadt unterzeichnen Stadion-Mietvertrag

Die Stadt Frankfurt und Eintracht Frankfurt haben gestern ihre Unterschriften unter einen gewerblichen Mietvertrag zur Nutzung des Stadions und des dazugehörenden Areals gesetzt. Dieser normiert, worauf sich beide Seiten bereits Ende des letzten Jahres bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Absichtserklärung verständigt hatten. Dem Vertragswerk haben sowohl der Aufsichtsrat der Sport Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen (kurz: SSF) – einer 100%igen Tochter der Stadt Frankfurt am Main – als auch der Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball einstimmig zugestimmt. Dem Abschluss des Vertrages gingen intensive Verhandlungsrunden zwischen Vertretern der Stadt und Eintracht Frankfurt voraus.

Ab dem heutigen 1. Juli wird Eintracht Frankfurt damit für die Dauer der nächsten 15 Jahre Hauptmieter der Arena, die zukünftig den Namen „Deutsche Bank Park“ trägt und die bis zum Beginn der Saison 2023/24 auf eine Gesamtkapazität von rund 60.000 Plätzen ausgebaut wird.

„Die harten, aber immer konstruktiven Verhandlungen mit der Stadt sind natürlich durch die pandemischen Entwicklungen der letzten Monate beeinflusst worden. Wir haben jetzt eine für beide Seiten tragfähige Lösung gefunden, die den komplexen Auswirkungen einer solchen Ausnahmekrise jetzt und für die Zukunft Rechnung trägt“, sagt Vorstandsmitglied Axel Hellmann. „Für Eintracht Frankfurt ist die Einigung mit der Stadt ein essentieller Baustein für eine weitere eigenständige Entwicklungs- und Handlungsfähigkeit.“

„In wirklich intensiven Gesprächen ist es gelungen, ein gutes Fundament für die künftige Zusammenarbeit der städtischen Sportpark Stadion GmbH mit Eintracht Frankfurt zu schaffen. Gerade der vertrauensvolle Umgang in den – natürlich auch durch die Krise geprägten – vergangenen Monaten lässt uns positiv in die Zukunft blicken und gibt uns Planungssicherheit für die nächsten 15 Jahre“, sagt Stadtrat Markus Frank, der als Aufsichtsratsvorsitzender die Verhandlungen maßgeblich geführt hat. Er dankt auch Stadtrat Claus Möbius und dem Stadtverordneten Jan Klingelhöfer, durch deren verlässliches Mitwirken in der städtischen Verhandlungskommission, dieses Ergebnis erreicht werden konnte.

Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker ergänzt: „Das Stadion der Stadt Frankfurt ist für viele Frankfurterinnen und Frankfurter wie ein zweites Wohnzimmer und ein Ort großer Emotionen. Mit der Vertragsunterzeichnung fällt der Startschuss für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und Zukunft. Fußballfans, aber auch Konzertbesucherinnen und -besucher werden hier hoffentlich sehr bald schon wieder gemeinsam jubeln und feiern können.“

Umgesetzt wird der Vertrag durch die eigens gegründete Eintracht Frankfurt Stadion, eine Tochtergesellschaft der Eintracht Frankfurt Fußball, deren Geschäftsführer Julien Zamberk und Patrik Meyer ab 1. Juli das Stadion gemeinsam mit der städtischen Besitzgesellschaft nutzen werden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Eintracht Frankfurt

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Nach Flüchtlings-Protest: Aufklärung der Vorwürfe gefordert

Undichte Dächer, Ungeziefer, enge Wohnverhältnisse, Hygienemängel und mangelndes Verständnis bei den Mitarbeitern des Trägers: Rund 100 Flüchtlinge haben Mitte Juni gegen die schlechten Zustände in der Unterkunft am Alten Flugplatz Bonames protestiert. Das zeigt jetzt Wirkung.

Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) fordert eine tiefgreifende Aufklärung aller Umstände, die zu den Vorwürfen führten, beziehungsweise der Gesamtsituation der Leitung der Flüchtlingsunterkunft.

„Wir wissen, dass die Flüchtlinge selbst kaum eine Lobby haben und deshalb Schwierigkeiten haben, ihre Probleme anzusprechen, geschweige denn, sie zu lösen. Aus diesem Grund müssen sich andere für sie einsetzen. Vorrangig aber ist die Aufklärung des Sachverhaltes, damit eventuelle Versäumnisse oder Fehler öffentlich werden und dann auch beseitigt werden können“, heißt es von der KAV.

Foto: Archiv

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Müllsünden werden ab 1. Juli deutlich teurer

Müll

Bis zu 55 Euro Strafe für ausgeleerte Aschenbecher, Bananenschalen oder Kaugummis am Boden und 250 Euro für die Ablagerung von Sperrmüll ohne Termin – ab 1. Juli drohen Müllsündern in Frankfurt teilweise deutlich höhere Verwarnungs- und Bußgelder.

Der Katalog der möglichen Müllsünden in Frankfurt am Main ist lang. Sei es die weggeworfene Zigarettenkippe, die leere Getränkedose oder der nicht angemeldete Sperrmüll. Auf vielfältige Art und Weise kann in Frankfurt gegen geltendes Abfallrecht verstoßen werden. Und das wird es auch. Nicht überall in der Stadt, aber an vielen Orten.

Sicherheitsdezernent Markus Frank sagt: „Als ich kürzlich spät abends unterwegs war, zeigte sich ein verheerendes Bild. Trotz vieler Mülleimer waren die Wege und Plätze am Main übersät mit Müll. Frankfurt am Main hat so viele schöne Plätze und Parks und investiert viel Zeit und Geld, öffentliche Bereiche ansprechend zu gestalten. Es ist eine Schande, wie diese Orte durch Ignoranz und Unachtsamkeit zunehmend vermüllt werden. Die Entwicklungen am Opernplatz passen hierbei leider ebenfalls ins Bild.“

Der Opernplatz ist das jüngste Beispiel, wie Vermüllung im öffentlichen Raum ein ganzes Stadtbild beschädigen kann. So fällt hier nach den seit geraumer Zeit hauptsächlich an den Wochenenden stattfindenden Treffen vieler Menschen sehr viel Müll an, der statt in bereitgestellte Mülleimer lieber mitten auf den Platz „entsorgt“ wird. Ein untragbarer Zustand. Auch ein Mehr an Mülltonnen und Aufklärungskampagnen zeigen, wenn überhaupt, nur eine marginale Wirkung.

„Höchste Zeit, an den Stellschrauben zu drehen und die Strafen für illegales Müllentsorgen nach oben anzupassen“, sagt Frank. „Andere Städte leiden unter ähnlichen Problemen und haben mit der Erhöhung der Verwarnungs- und Bußgeldsätze reagiert. Ein Schritt, den notwendiger Weise nun auch Frankfurt am Main geht.“

Mit diesen Strafen muss man ab sofort in Frankfurt rechnen Quelle: Stadt Frankfurt

So werden zum Mittwoch, 1. Juli, beispielsweise alle Kleinmüllverstöße auf die nach § 56 Ordnungswidrigkeitengesetz zulässige Obergrenze für Verwarngelder (55 Euro) erhöht oder auch Sperrmüllverstöße um 50 Euro nach oben angepasst.

Sonderbeauftragter für Sauberkeit und Ordnung

Eine weitere Stellschraube ist die Bestellung eines Sonderbeauftragten für Sauberkeit und Ordnung. Dieser Mitarbeiter der Stadtpolizei wird künftig Kontrollmaßnahmen koordinieren, neue Müllhotspots lokalisieren und die Arbeit der bereits vorhandenen Dienstgruppen der Stadtpolizei in Bezug auf Vermüllung unterstützen. Darüber hinaus kann er für besondere Maßnahmen auf die neu eingerichtete Operative Einheit (OPE) der Stadtpolizei zugreifen.

Markus Frank erklärt: „Durch diesen Sonderbeauftragten heben wir die Bearbeitung von Müllproblematiken in der Stadt auf ein höheres Level. Ich verspreche mir davon mehr Effizienz der bereits bestehenden Maßnahmen für mehr Sauberkeit in Frankfurt am Main.“

Frank sieht in den beiden Maßnahmen, Erhöhung der Verwarn- und Bußgelder und Einrichtung eines Sonderbeauftragten bei der Stadtpolizei, ein wichtiges Signal. Er appelliert jedoch an die Vernunft der Menschen in Frankfurt: „Kaum eine Stadt bietet so viele Möglichkeiten, Müll aller Art, in der Regel sogar kostenfrei, zu entsorgen. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeiten und helfen Sie uns, unsere schöne Stadt sauber zu halten. All jene, die ihren Müll weiterhin in die Umwelt werfen, können sich sicher sein, dass wir sie mit den erhöhten Regelsätzen an dessen Beseitigung beteiligen werden. Dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtpolizei künftig auch in zivil verstärkt Müllsündern auf der Spur sind, wird hoffentlich den ein oder anderen Schmutzfinken davon abhalten, seinen Müll achtlos auf Wegen und Plätzen zu verteilen.“

Photo by Jasmin Sessler on Unsplash

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Schüler sammeln Bälle für Jugend-Projekt in Tansania

Tolle Sammelaktion! Die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Riedberg sammeln noch bis einschließlich morgen Bälle für ein Jugend-Projekt in Tansania – auch Vereine wie der SC Riedberg helfen mit. 

Partner der Sammelaktion ist die Sports Charity Mwanza – eine gemeinnützige Organisation, die Entwicklungshilfe in Tansania leistet, indem sie versucht, der Jugendarbeitslosigkeit von fast 90% mit Vereinssport entgegenzuwirken. 

Die beliebtesten Sportarten in Tansania sind Fußball, Volleyball, Basketball und Netball – also alles Ballsportarten, die ohne einen Ball nicht zu spielen sind. Bälle, die hier in Deutschland nicht mehr genutzt werden, können in Tansania noch über Monate bespielt werden. Denn dort haben viele Mannschaften und Vereine nur ein bis zwei Bälle zur Verfügung, da lange gespart werden muss, damit ein neuer Ball gekauft werden kann.

„Aus diesem Grund rufen wir zu einer Sammelaktion auf, bei der wir Fußbälle, Basketbälle und Volleybälle sammeln und an die SC Mwanza spenden. Egal, ob alt oder neu. Egal, ob platt oder aufgepumpt. Egal, ob intakt oder mit Loch (die Löcher werden wieder geflickt). Jeder Ball hilft!“, heißt es in einer Information des Gymnasiums.

Wer gerne noch mehr über die Sports Charity Mwanza erfahren möchte, kann die Homepage http://scmwanza.org/home-de aufsuchen. Dort sind weitere Hilfsprojekte und viele weitere Infos inklusive Bilder und Videos von den Projekten zu sehen.

Gesammelt werden die Bälle vor der Sporthalle der Schule in der Friedrich-Dessauer-Straße und noch im Laufe des Tages von der Hilfsorganisation abgeholt. Allerdings können aufgrund der Corona-Beschränkungen morgen Vormittag nur die Schülerinnen und Schüler der „C-Klassen“ noch Bälle abgeben. Ansprechpartner für Fragen ist die Fachschaft Sport.

Informationen: Gymnasium Riedberg 

Foto: SC Mwanza

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Ferienspiele bei Billabong können stattfinden

Gute Nachrichten aus dem Familienzentrum Billabong: „Wir freuen uns, in diesem Jahr die beliebten Ferienspiele trotz Corona und unter bestimmten Auflagen durchführen zu können“, erklärt Sabine Fiedler vom Billabong-Vorstand. Dank intensiver Planungen ist es möglich, in der 2. – 5. Ferienwoche von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr für Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren eine Betreuung anzubieten. Die maximale Gruppengröße für eine Ferienwoche beträgt 15 Kinder, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Beschränkungen stark eingeschränkt ist. „Wir möchten aber dennoch den Eltern und Kindern die Gelegenheit einer Ferienbetreuung ermöglichen“, heißt es bei Billabong.

Zum Mittag wird es ein vom Team des Café Billabong zubereitetes Lunchpaket für jedes Kind geben. Bei der Anmeldung für die Ferienspiele werden Billabong-Mitglieder bevorzugt berücksichtigt – das Familienzentrum bittet dafür um Verständnis.

Die Billabong-Ferienspiele finden von der zweiten bis einschließlich der fünften Woche der Sommerferien statt. Wo? Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, Frankfurt-Riedberg. Anmeldung und weitere Infos unter billabong-family.de

Foto: Billabong Family

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FSJ’ler beim SC Riedberg gesucht

Der SC Riedberg bietet auch für den Durchgang 2020/2021 wieder jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Der Einsatz erfolgt sowohl in der Vereinsverwaltung und -organisation als auch im Trainingsbetrieb der Mannschaften vorwiegend im Jugendbereich. Integriert in das FSJ ist der Lizenzerwerb zum Übungsleiter Breitensport Profil Kinder und Jugendliche.

Abgewickelt wird das FSJ über die Sportjugend Hessen des Landessportbundes. Einsatzstelle ist der SC Riedberg. Der Einsatz beginnt am 1.09.2020 und dauert 12 Monate.

Nähere Infos findest Du unter www.sportjugend-hessen.de/freiwilligendienste/.

Bewerbungen nimmt der SC Riedberg ab sofort unter fsj@scriedberg.de entgegen. Für Fragen steht der Vorstand oder unsere aktuelle FSJ’lerin Rebekka gerne zur Verfügung.

Gastbeitrag: SC Riedberg e.V.
Foto: Florian Becker

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Schwimmbäder: Freier Eintritt für Jugendliche mit Ferienkarte

Stadträtin Daniela Birkenfeld bedankt sich bei ihrem Amtskollegen Sportdezernent Markus Frank und Boris Zielinski, Geschäftsführer der BäderBetriebe Frankfurt, für die Unterstützung eines zusätzlichen attraktiven Angebots der Ferienkarte in Zeiten von Corona.

Alle Kinder und Jugendlichen unter 14 Jahren haben bereits jetzt freien Eintritt in die Frei- und Erlebnisbäder der BäderBetriebe. Mit der Ferienkarte des Jugend- und Sozialamtes können auch alle 15- und 16-Jährigen in den erfrischenden Genuss von Schwimmbädern kommen. Und das Besondere: Wer sich spontan entscheidet, ins kühle Nass zu springen, muss sich mit der Ferienkarte nicht online bei den Bäderbetrieben anmelden. Ein bestimmtes Kontingent an Tickets wird täglich für die Ferienkarteninhaber freigehalten. Dazu einfach die Ferienkarte an der Kasse vorzeigen, sich namentlich registrieren (Corona-Vorschrift) und dann den Vormittag oder Nachmittag im Freibad genießen.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die beliebte Ferienkarte für alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 16 Jahren. Sie ist während der gesamten Sommerferien vom 3. Juli. bis einschließlich 16. August gültig. Bestellt werden kann sie in diesem Jahr ausschließlich online über http://www.ferienkarussell-frankfurt.de im Internet. Neben der Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Stadtgebiet Frankfurt, ist zum Beispiel auch der Eintritt in den Palmengarten oder das Senckenbergmuseum inklusive. Zudem gibt es Ermäßigungen im Experiminta-Museum und beim Schwarzlichtminigolf.

Die Ferienkarte gibt es für alle bis einschließlich 14 Jahren inklusive RMV für 25 Euro. 15- und 16-Jährige zahlen 25 Euro für die Karte mit Schwimmbädern und 33 Euro für die Ferienkarte inklusive Schwimmbädern und RMV. Für Frankfurt Pass-Inhaber ist die Ferienkarte kostenfrei.

Infos zur Ferienkarte gibt es telefonisch unter 069/212-38517 oder per Mail an Ferienkarten@stadt-frankfurt.de.

Foto: Archiv

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