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Große Weltkriegsbombe wird entschärft – 12.000 Anwohner betroffen

Eine große Weltkriegsbombe soll am Sonntag im Gallus entschärft werden. Der 500-Kilogramm-Blingänger aus dem Zweiten Weltkrieg war gestern bei Arbeiten in einer Baugrube gefunden worden. Von den Evakuierungen sind mehr als 12.000 Anwohner betroffen. Auch Altenheime sind im gefährdeten Gebiet.

Nach der Untersuchung durch den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen (RP Darmstadt) wurden von allen involvierten Behörden und Organisationen der Zeitpunkt der Entschärfung und notwendige Maßnahmen festgelegt. Aufgrund der Sprengstoffmenge und der Bauart der Bombe britischen Typs ist ein Evakuierungsradius von rund 700 Metern erforderlich, da eine Detonation massive Schäden an Gebäuden und eine große Gefahr für Menschenleben bedeuten würde. Die Feuerwehr hat eine genaue, interaktive Karte mit Suchfunktion erstellt, mit deren Hilfe jeder überprüfen kann, ob er betroffen ist. Die Karte kann unter https://arcg.is/19SKqT abgerufen werden.

Nach der Einwohnermeldestatistik wären etwa 12.800 Anwohner betroffen. Es liegen außerdem Altenwohnheime, einige andere Sonderobjekte wie Fernwärmeleitung, Internetknotenpunkte und Umspannanlagen sowie zentrale Einrichtungen der Deutschen Bahn in dem Bereich. Eine zusätzliche Schwierigkeit bietet die Pandemie-Situation. Aufgrund der Begebenheiten in diesem Fall kann die Entschärfung bis in die Abendstunden andauern.

Für alle Anwohner, die keinen anderen Aufenthaltsort finden, wird derzeit an der Messe Frankfurt eine Betreuungsstelle mit entsprechendem Hygienekonzept eingerichtet. Die Räumlichkeiten in der Halle 11 (Eingang „Straße der Nationen“) kann man am Sonntag ab 7 Uhr selbstständig aufsuchen.

Corona-Kranke werden zuhause abgeholt

Für von Corona betroffene Menschen in dem Bereich, die entweder positiv getestet oder Kontakt ersten Grades sind, und eine schriftliche oder mündliche Isolations- oder Absonderungsverfügung vom Gesundheitsamt haben, gilt: Diese werden gesondert telefonisch kontaktiert und zuhause abgeholt, an einem geeigneten Ort betreut und nach Abschluss aller Maßnahmen wieder nach Hause gebracht.

Angrenzend an den Evakuierungsbereich gibt es zudem eine Schutzzone. Für diese Adressen gilt so genanntes „luftschutzmäßiges Verhalten“. Das heißt: Ab 8 Uhr dürfen Wohnung, Häuser oder Arbeitsplätze nicht mehr verlassen werden. Der Aufenthalt im Bereich von Fenstern, Glastüren, Terrassen und Balkonen ist untersagt. Fenster und Türen sind geschlossen zu halten.

Aktuelle Informationen werden auf  www.feuerwehr-frankfurt.de veröffentlicht und auf den Twitter-Kanälen von Stadt, Feuerwehr und Polizei.

Foto: Stadt Frankfurt

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Familienzimmer zum Toben und virtueller Weihnachtsmarkt bei Billabong

Zusätzlich zum Essen „to go“, dem Sorgentelefon und dem Einkaufsservice gibt es nun noch weitere Angebote im Familienzentrum Billabong – ein Familienzimmer zum Spielen, Basteln und Toben und auch einen virtuellen Weihnachtsmarkt.

„Unter Einhaltung des Hygienekonzeptes, den AHA-Regeln und den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen wollen wir Familien mit Kindern eine Möglichkeit zur räumlichen Veränderung bieten“, erklärt Sabine Fiedler vom Vorstand des Familienzentrums Billabong. Ab sofort kann kostenfrei dienstags, mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr ein Raum zum Toben gebucht werden oder auch ein Familienzimmer zum Malen oder Filzen genutzt werden.

Billabong bietet zudem einen virtuellen Weihnachtsmarkt unter www.billabong-family.de/virtueller-weihnachtsmarkt an. „Alle Sachen, die dort zu sehen sind, sind in unseren Kreativkursen entstanden und können gegen eine Spende erworben werden“, heißt es im Familienzentrum. 

Das Sorgentelefon – hier finden Menschen Hilfe

Weiterhin wird wochentags von 10 bis 13 Uhr ein Sorgentelefon angeboten. Hier können sich Menschen melden, die einfach einmal reden wollen oder sich bei Problemen beraten lassen möchten. Sie erreichen das Billabong-Team unter 069/98957795.

Zudem werden im Café Speisen wieder „to go“ angeboten. Das aktuelle Tagesangebot plus Speisekarte findet man unter billabong-family.de/cafe-billabong. Um Telefonische Vorbestellung wird gebeten, um Warteschlangen zu vermeiden. Die Abholung kann zwischen 12 und 14 Uhr gegen Barzahlung erfolgen. Suppen kosten 5,50 Euro und andere Gerichte 6,50 Euro.

Weitere Informationen unter billabong-family.de

Foto: Billabong Family

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Corona: Impfzentrum auf dem Messegelände

Corona Virus

Auf dem Gelände der Messe Frankfurt wird ein großes COVID-19-Impfzentrum entstehen. Es soll bis zum 11. Dezember einsatzbereit sein.

Zur Errichtung des COVID-19-Impfzentrums der Stadt Frankfurt wurde unter Leitung des Gesundheitsamtes mit Unterstützung des örtlichen Katastrophenschutzes ein Planungsstab Impfzentrum eingerichtet. Zentrale Aufgabe dieses Planungsstabes ist es, den Aufbau der notwendigen Infrastruktur und die pünktliche Inbetriebnahme des Impfzentrums sicherzustellen.

Der Planungsstab Impfzentrum hat am Freitag entschieden, in Kooperation mit der Messe Frankfurt ein einsatzbereites Impfzentrum auf dem Messegelände zu errichten. Damit besteht Planungssicherheit für alle Beteiligten und die Arbeiten für die Einrichtung des Impfzentrums, welches bis zum 11. Dezember 2020 betriebsbereit sein soll, können in Angriff genommen werden.

Prof. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes, sagt: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Impfzentrum bis zum 11. Dezember einsatzbereit haben, vor allem auch aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt und der Branddirektion im Planungsstab. Mit der Messe haben wir einen weiteren kompetenten Partner an unserer Seite.“

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit den Personalbedarf für das Impfzentrum, in dem in den nächsten Monaten mindestens 60 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter gegen das Corona-Virus geimpft werden sollen.

Über weitere Details zu den Impfzentren, mobilen Teams, den Abläufen sowie zur Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen wird die Stadt zeitnah informieren.

Symbolfoto: CDC on Unsplash

 

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Grüne-Soße-Aktie zum Verschenken

Grüne Soße goes Weihnachten – das ist das neue Projekt der Festivalmacher. Eine regionale Online-Plattform, die viel zu bieten hat: Gastronomie, Shopping, Events und ein Tagesrätsel mit attraktiven Gewinnen. Plus die Grüne-Soße-Aktie zum Verschenken!

Am 29. November um exakt 17 Uhr geht’s auf www.gruene-sosse-macht-weihnachten.de endlich los – mit dem ersten virtuellen Frankfurter Weihnachtsmarkt.

Von über 20 Gastronomiebetrieben gibt es alles von Gänsekeule bis Glühwein, Bethmännchen-Backbox, Eierlikör und vorweihnachtliche Spezialitäten und ganze Weihnachtsmenüs. Dazu gibt es ausgewählte Getränke-Pakete von zahlreichen Weingütern und Keltereien des Festivals. Die passenden Weihnachtsgeschenke und Dankeschöns für ein wildes Jahr findet man ebenfalls auf der Plattform. Alles dies kann im Online-Shop zusammen bestellt werden – bereits 15 Betriebe aus dem Frankfurter Einzelhandel und der Region sind beteiligt. Für Grie Soß Fans gibt es extra bis zum 24. Dezember die frischen Kräuter und natürlich eine Fertigsoße vom Erzeuger.

Damit nicht nur das Shoppen Spaß macht, gibt es auf der Webseite ein Tagesrätsel – hierfür konnte Will Weber gewonnen werden, Game Designer der ersten Stunde und waschechter Frankfurter, der dem Weihnachtsmarkt diesen Spaß schenkt und nicht nur dem Festivalteam das Raten beibringt. Es gibt natürlich tolle Preise zu gewinnen!
Auf der Webseite es gibt Infos über die Stadt Frankfurt und die Grie Soß. Und jeden Tag überrascht ein kulturelles Online-Event – von Starköchen über Zauberei hin zu Comedy und Musik. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am 1. Advent virtuell von Grüne-Soße-Festival-Legende Anton Le Goff.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank und die Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützen den Grüne Soße Weihnachtsmarkt. „Gerade jetzt ist es wichtig, den Einzelhandel und die Gastronomie zu fördern, insofern eine tolle Idee, die jetzt hilft, die Zeit zu überbrücken“, so Stadtrat Frank.

Das Beste ist: Die Frankfurter Grüne Soße Aktie kann nur im Wert steigen – und ist bei den teilnehmenden Gastronomiebetrieben und Geschäften einlösbar Muster: Grüne Soße Festival

Die Grüne Soße Aktie – der besondere Gutschein

Damit es auch nach Weihnachten für Restaurants, den regionalen Einzelhandel und die Kultur gut weitergeht, präsentieren die Festival- und jetzt auch Weihnachtsmarkt-Macher Maja Wolff und Torsten Müller noch ein ganz besonderes Highlight: am 1. Dezember geht die Grüne Soße Aktie im Gutscheinwert von 10 Euro an den Start. Das ultimative Geschenk für alle, die sich nicht festlegen wollen, denn die Grüne Soße Aktie kann in zahlreichen teilnehmenden Gastronomiebetrieben und bei Partnern aus dem Einzelhandel auch im kommenden Jahr eingelöst werden. Die Möglichkeiten können unbegrenzt wachsen und vielleicht kann man bald den nächsten Theaterbesuch auch mit der Grüne Soße Aktie bezahlen.

„Wir haben uns bewusst für Aktie statt Gutschein entschieden“ so Maja Wolff, „das passt wunderbar zu Frankfurt.“ Diese Aktie wird garantiert Spaß machen, denn sie kann im Wert nur steigen. So wird es u.a. Sonderaktionen geben, an denen sie 12 Euro statt 10 Euro wert ist und womöglich gibt es in dem ein oder anderen Restaurant „Dividende“ in Form von Mispelchen oder ‘nem Äppler. „Frankfurt hat eine Grüne Soße Aktie verdient“, so Torsten Müller. „Die Gastronomie, der Einzelhandel und auch die Kultur brauchen mehr denn je Unterstützung. Wir wollen unter jedem Weihnachtsbaum ein Aktienpaket sehen!“

Auf www.gruene-sosse-macht-weihnachten.de ist der virtuelle Weihnachtsspaß in einem Wimmelbild versteckt, damit die linke Gehirnhälfte schon mal auf Konsum geschaltet wird. Und jetzt ab ins Gewühl, esst, trinkt und schenkt!

Fotos: Grüne Soße Festival/ Tim Wegner

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Schüler fordern Wechselunterricht – und drohen mit Streik

Corona Virus

Die Schülervertretungen von sieben Frankfurter Schulen, unter anderem vom Gymnasium Riedberg, fordern eine sofortige Einrichtung des Wechselunterrichts – und drohen mit Streik. An der IGS Kalbach-Riedberg laufen bereits Planungen für ein Hybrid-Modell.

„Wir fühlen uns mit den jetzt getroffenen Maßnahmen in den Schulen nicht mehr geschützt“, schreiben die Schülervertretungen unter anderem der Neuen Gymnasialen Oberstufe, des Riedberg-Gymnasiums, des Goethe-Gymnasiums und der Otto-Hahn-Schule in einer Rundmail an die Medien. Sie fordern die hessische Landesregierung auf, „in ein Hybridmodell an Schulen überzugehen, da der Mindestabstand zurzeit an den meisten Schulen nicht einhaltbar ist und wir uns von Masken alleine nicht genug geschützt fühlen.“ Zudem wird ein neues Infektionsschutzkonzept gefordert und mehr Mitsprache.

Die Schülerinnen und Schüler haben „Angst, selbst infiziert zu werden“ und „unkontrolliert“ Mitschüler und die Familie anzustecken. Das Wechselmodell würde in ihren Augen dafür sorgen, dass Ansteckungen an Schulen minimiert werden, Kontaktpersonen leichter nachverfolgt werden können und der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Streik-Aufruf für Montag

Falls ihre „Forderungen und Ängste“ nicht ernstgenommen werden sollten, sähen sie sich „gezwungen, in einen Schulstreik zu treten“. Ganz konkret wird heute auf der Facebook-Seite der StadtschülerInnenrates Frankfurt allerdings schon zu einem Schulstreik am Montag, 30. November, um 11 Uhr in Form eine Demonstration vor dem Gesundheitsamt aufgerufen. Als Alternative wird der „digitale Streik durch Zuhause-Bleiben“ genannt.

Gymnasium Riedberg ist die Schule mit den geringsten Corona-Zahlen

In einem aktuellen Rundschreiben an die Eltern verweist Helmut Kühnberger, Schulleiter des Gymnasiums Riedberg, unterdessen auf die Beschlüsse der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin und der Tagung des Corona-Kabinetts der Hessischen Landesregierung. Wie bisher gelten weiterhin die Maskenpflicht im Unterricht und auf dem ganzen Schulgelände sowie die weiteren Corona-Regeln. Es werde aber kein allgemeines Wechselmodell geben. 

Das Gymnasium Riedberg ist die Schule mit den geringsten Corona-Zahlen in Frankfurt. Hier gab es bisher nur vier bestätigte Corona-Fälle. Dies rechtfertige aus Sicht des Gesundheitsamtes und der Schulleitung kein Wechselmodell für die gesamte Schule.

IGS will Wechselunterricht einführen

In der zweiten weiterführenden Schule im Stadtteil, an der IGS Kalbach-Riedberg, laufen – aufgrund der unverändert hohen Corona-Zahlen in und um Frankfurt – bereits die Planungen für ein Wechselmodell. Demnach könnten die Kinder im täglichen Wechsel zuhause und im Klassenraum unterrichtet werden. Hausaufgaben würden über die digitale Schulplattform „Moodle“ gestellt oder an den Tagen in der Schule. Klassenarbeiten sollen wie geplant stattfinden.

Aber auch an den Tagen ohne Präsenzunterricht soll um 10 Uhr eine digitale Klassenkonferenz stattfinden. „Denn dieser Startschuss in den Tag und eine Struktur ist für die Kinder sehr wichtig“, erklärt Schulleiterin Susanne Gölitzer. Täglich von 8 bis 10 Uhr könnten Lehrerinnen und Lehrer auch direkte Ansprechpartner in der Schule sein. Kinder, die nicht über das digitale Equipment verfügen, bekommen dieses gestellt.

Die Planungen sind also schon sehr konkret, die Schule möchte mit dem Wechselunterricht am 7. Dezember starten – wenn die Schulkonferenz zustimmt und auch das Schulamt keine Einwände hat.

Symbolfoto: CDC on Unsplash

 

 

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17-Jähriger im Bonifatiuspark ausgeraubt

Teil eines Polizeiwagens

Am Dienstagabend raubten zwei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche einen 17-Jährigen im Bonifatiuspark aus. Eine Polizeistreife konnte die beiden Täter festnehmen.

Der 17 Jahre alte Schüler war gegen 17 Uhr im Bonifatiuspark am Riedberg unterwegs, als er von den späteren Beschuldigten angesprochen und nach Tabak gefragt wurde. Während des Gesprächs packte ihn einer der beiden plötzlich von hinten und hielt ihn fest. Der Zweite versuchte ihm daraufhin, eine Wellensteyn-Jacke auszuziehen. Mit vorgehaltenem Schraubenzieher forderte man die Wertsachen des 17-Jährigen.

Die zwei Angreifer raubten schließlich Jacke, Mütze, Umhängetasche sowie ein Smartphone. Anschließend flüchteten sie. Anhand der Personenbeschreibung gelang es aber einer Streife des 14. Reviers (Mertonviertel), die zwei Flüchtigen im Rahmen der Fahndung aufzuspüren und einer Kontrolle zu unterziehen. Bei ihnen fanden die Polizisten auch einen Teil der Beute.

Nach ihrer Festnahme wurden die beiden Jugendlichen auf das Polizeirevier gebracht und im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Märchen-Magie und Musiktheater per Videostream

Von Monika Nowicka

Mit einem Klick zum Glück – abenteuerlich, romantisch, bezaubernd: In wenigen Tagen, am 29. November, ist es soweit, dann dürfen alle Märchenfans die Premiere von MärchenMusigg@home mit „Hans im Glück auf Reisen“ in den eigenen vier Wänden genießen. Auch eine Riedberger Musikerin ist dabei.

Zünden Sie in Ihrem Wohnzimmer Kerzen an, lassen Sie den Duft von frisch gebackenen Plätzchen in die Nase steigen und vergessen Sie für einige Augenblicke die Welt da draußen…

Denn ein besonderes Musik-Projekt macht das Unmögliche möglich und zaubert per Videostream eines der schönsten Märchen der Brüder Grimm, „Hans im Glück“, mit Orchester-Begleitung zu uns nach Hause. Ein tolles Event für die ganze Familie!

Einer der Menschen, die hinter diesem kreativen Konzept stehen, ist die Riedbergerin Anneke Hammer. Sie ist Co-Autorin des Musiktheaterprojekts und Mitglied im Blasorchester von „Endlisch Musigg“, das im Jahr 2006 gegründet wurde. Ganz nach dem Motto „Es ist nie zu spät, seine Kindheitsträume zu erfüllen“, wollen Musikbegeisterte hier ihre Chance nutzen und gemeinsam musizieren. Normalerweise sind die Konzerte live. So wurden bereits „Spieglein, Spieglein an der Wand“, „Frohe Weihnachten Mr. Scrooge“ oder „Pinocchios abenteuerliche Reise“ aufgeführt.

Doch mit Corona war ein Umdenken nötig. „Da wir bereits im Frühjahr überlegten, wie ein Konzert aussehen könnte, falls Konzerte nicht wie gewohnt mit Publikum stattfinden dürften, entstand schon früh die Idee eines Onlineprojekts“, erzählt Anneke. So entstand die Idee für MärchenMusigg@home.

Das Engagement vieler Menschen, viele Arbeitsstunden und die entsprechenden Hygiene-Schutzmaßnahmen waren nötig, um das Projekt zu verwirklichen. Die SNR Musikproduktion und 100above Media Filmproduktion unterstützten die Aufnahmen in der Kulturhalle Rödermark. Die 45 Musigger des Orchesters wurden von Andreas Zöller dirigiert. Gesprochen wird das Märchen von Jürgen Fritsche. Der Illustrator Joël Keßler lässt durch seine einzigartigen Zeichnungen die kleine Welt des „Hans im Glück“ Wirklichkeit werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass es ein Mitmach-Musiktheater ist. So wurden im Vorfeld kleine Percussion-Instrumente, so genannte Eggshaker, verkauft. Diese können während des Konzerts nach Anweisung des Dirigenten von den Kindern eingesetzt werden.

Ab 29. November ist „Hans im Glück“ über MärchenMusigg.de und auf dem YouTube-Kanal von „Endlisch Musigg“ kostenlos abrufbar.

Foto: Endlisch Musigg

 

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Corona: Frankfurt errichtet Impfzentren

Corona Virus

Es ist eine Mammut-Aufgabe! Mindestens 60 Prozent der Frankfurterinnen und Frankfurter sollen in absehbarer Zeit gegen das Coronavirus geimpft werden. Das Ziel: Nachhaltige Eindämmung der Pandemie.

Jetzt gehen die Vorbereitungen für den Aufbau der notwendigen Infrastruktur zur Durchführung der Covid-19-Impfungen in die entscheidende Phase. Hessen hat gestern den Einsatzbefehl für Aufbau und Betrieb von landesweiten Impfzentren bis 11. Dezember gegeben. Zuständig sind die Gesundheitsämter, mit Unterstützung des örtlichen Katastrophenschutzes, in Frankfurt die Branddirektion. Das gilt auch für Frankfurt, wo der Planungsstab bereits an der Umsetzung der Impfungen arbeitet.

1000 Impfungen pro Tag und pro Impfzentrum

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt: „Eine gewaltige Aufgabe, die aber auch eine große Chance bietet. Über 1000 Impfungen pro Tag und Impfzentrum, sieben Tagen die Woche – das geht nur, wenn wirklich alle an einem Strang ziehen. Daran habe ich in Frankfurt keinen Zweifel. Unser Gesundheitsamt genießt zurecht weit über die Stadtgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf, ebenso unsere Branddirektion.“ Gesundheitsdezernent Stefan Majer ergänzt: „Nachdem das Gesundheitsamt schon seit geraumer Zeit an möglichen Impfszenarios gearbeitet hat, können mit dem gestrigen Einsatzbefehl nun die konkreten operativen Schritte für diese Mammutaufgabe eingeläutet werden. Mit gut geplanten und effizienten Impfaktionen und einer hoffentlich hohen Impfquote steht uns die Tür zu einer wirklichen und lang ersehnten Normalisierung dann im nächsten Jahr offen.“

Feldmann und Majer mahnen dennoch zur Geduld: „Ein ermutigendes Signal! Aber es wird viele Monate dauern, bis die erforderliche Impfquote erreicht wird. Bis dahin bleibt die AHA-L-Regel unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen das Virus, sprich: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften. Uns zu früh in Sicherheit zu wiegen, wäre ein großer Fehler.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: CDC on Unsplash

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Tolles Jubiläum: 25 Jahre Weihnachts-Aktion für Frankfurter Kinder

In einer von Sorgen geprägten Zeit möchte das Frankfurter Kinderbüro ein kleines Licht der Freude aussenden. Zum 25-jährigen Jubiläum der Aktion „Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder“ dürfen sich wieder bedürftige Kinder über Geschenke freuen – ein „Wunschbaum“ steht demnächst auch wieder im Nordwestzentrum!

Jetzt hängen wieder Wunschkarten an Weihnachtsbäumen, die in verschiedenen Geschäften von Sachsenhausen bis zum Norden Frankfurts aufgestellt werden. Wer etwas schenken möchte, nimmt eine Karte ab, kauft ein Gesellschaftsspiel oder Buch der eigenen Wahl für die angegebene Altersgruppe. Wer möchte kann auch eine individuelle Grußbotschaft auf der Karte verfassen. Das mit der Wunschkarte versehene Geschenk gibt er oder sie bis Montag, 14. Dezember, in einem der beteiligten Geschäfte oder im Kinderbüro ab. Die Geschenke werden vom Kinderbüro eingesammelt und kurz vor Weihnachten an die beteiligten Einrichtungen, etwa Flüchtlingseinrichtungen und Einrichtungen der Drogenhilfe, verteilt.

Der Baum im Nordwestzentrum wird erst in den nächsten Tagen aufgestellt. Wunschkarten man sich aber bereits jetzt Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr in der Kundeninformation des Nordwestzentrums im Untergeschoss holen.

Vor 25 Jahren ersann die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt die Idee, von Armut betroffenen Kindern ein schöneres Weihnachten zu bescheren. Die beeindruckende Bilanz: Seit 1996 konnten über 70.000 Präsente übergeben werden – zu Beginn waren es jährlich 600, mittlerweile sind es 5000. „Ich freue mich, dass sich die Menschen schon so lange für diese Aktion begeistern. Sie alle übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und bringen Kinderaugen zum Leuchten“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung.

Diesmal steht die Überraschung im Mittelpunkt

Um in der Pandemie die Weihnachtsaktion durchführen zu können, ändert sich diesmal ein entscheidender Punkt: Die Kinder können keinen persönlichen Wunsch angeben, sondern werden mit einem Geschenk überrascht. „Ganz bewusst haben wir die beiden Kategorien ‚Gesellschaftsspiel‘ und ‚Buch‘ gewählt. Für einige Zeit in eine andere Welt eintauchen zu können, tut uns momentan allen gut – Kindern wahrscheinlich noch ein bisschen mehr“, sagt Sylvia Weber. „Wir freuen uns, trotz der widrigen Umstände die Jubiläumsauflage der Weihnachtsaktion durchführen zu können. Bitte unterstützen Sie die Aktion auch in diesem Jahr. Ich wünsche allen erholsame und friedliche Feiertage und ein gesundes neues Jahr.“

Auf der Homepage des Frankfurter Kinderbüros unter http://www.frankfurter-kinderbuero.de finden sich weitere Informationen.

Der für uns nächste Weihnachtsmarkt-Wunschbaum steht im Nordwestzentrum. Weitere Standorte unter kinderbuero-frankfurt.de/images/stories/weihnachtsktion

Foto: Frankfurter Kinderbüro

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Ein Weihnachtsbaum, aber leider kein Weihnachtsmarkt

Trotz Corona dürfen wir uns auch in diesem Jahr über einen Weihnachtsbaum am Riedbergplatz freuen und sogar beim Schmücken mithelfen. Der beliebte Weihnachtsmarkt soll dann 2021 wieder stattfinden – hoffentlich!

Seit Freitag stellt die Stadt Frankfurt 61 Weihnachtsbäume in den Stadtteilen auf, die ganz nebenbei auch das Gemeinschaftsgefühl in den jeweiligen Vierteln stärken könnten. „Unser“ Baum steht bereits am zentralen Riedbergplatz. Geschmückt wird er am nächsten Sonntag, 29. November, von 14 bis 16 Uhr. Die IG Riedberg „rückt“ mit zwei Leitern an und lädt alle kleinen und großen Riedbergerinnen und Riedberger dazu ein, tatkräftig mitzuhelfen und gerne auch selbstgebastelten Baumschmuck mitzubringen. Die Lichterkette stellt das Riedbergzentrum zur Verfügung.

Das schönste vorweihnachtliche Event, der beliebte Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende, wird hier aber definitiv nicht stattfinden können. Diese Entscheidung fiel bereits Anfang Oktober. „Die Absage ist uns sehr schwer gefallen, aber die nicht absehbare Lage und das sonst viel zu große Risiko haben uns keine andere Wahl gelassen“, sagt Markus Schaufler von der IG Riedberg, die neben dem Weihnachtsmarkt unter anderem das große Stadtteil-Sommerfest organisiert. Das musste in diesem Jahr ebenfalls Corona-bedingt abgesagt werden. 

Riedberg-Highlights für 2021

2021 kann also auch aus dieser Hinsicht nur besser werden. „Wir hoffen, dass sich spätestens zum Osterfeuer die Infektionslage soweit entspannt hat, dass wir damit die Gemeinschaftsveranstaltungen wieder aufnehmen können“, heißt es bei der IG Riedberg. Zur Erinnerung: Zum Osterfeuer mit Stockbrotbacken und Grillstand  – Skyline-Blick inklusive – kamen schon bis zu Tausend Menschen. Auch das zweitägige Sommerfest im nächsten Juli im Bonifatiuspark ist bereits in Planung. 

Und in etwas mehr als 365 Tagen dürfen wir uns hoffentlich auch wieder auf „unseren“ Weihnachtsmarkt freuen…

Foto: MAINRiedberg

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