Schlagwort: Kunst

Frankfurter Kunst in Groß-Umstadt

Rathaus von Groß-Umstadt

– Ein Ausflugstipp zum Wochenende –

Wer ein Deutschlandticket besitzt und am Wochenende Kunst mit dem Besuch eines historischen Ortes verbinden möchte, sollte in der nächsten Zeit Groß-Umstadt besuchen.

Dort stellen 10 Frankfurter Künstler, darunter auch der Riedberger Künstler Sören Pürschel ihre Kunst aus. Geboten wird eine malerische Altstadt, das Renaissance-Rathaus der Stadt Groß-Umstadt und abwechslungsreiche Kunst aus und von Frankfurt. Am Ausstellungsort findet samstags auch ein Bauernmarkt statt und eine Auswahl an Gaststätten bietet die Möglichkeit, sich vor Antritt der Rückreise noch zu stärken.

Bubble Tea Shop, ein Bild von Sören Pürschel

Sören Pürschel

Himmel, Wolken, Erd von Joe Wilhelm Arts

Himmel, Wolken, Erd von Joe Wilhelm Arts

rabirius, Road Blocks, Fotomontage

rabirius, Road Blocks


Ausstellungs-Titel: Leben in der Mainmetropole

Ausstellungszeitraum: bis 22.02.2026

Ort: Kunstforum Säulenhalle im Rathaus am Markt 1 in 64823 Groß-Umstadt

Geöffnet: samstags und sonntags jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Veranstalter: Eine Gemeinschaftsausstellung des Frankfurter Künstlerclubs mit dem Stadtmarketing Groß-Umstadt (www.gross-umstadt.de)

Kosten: Der Eintritt ist frei.

Teilnehmende Künstler: Jo-Wilhelm Arts, Jeanette Bohn, Thorsten Faber, Barbara Fuentes-Jelinek, Christiane Gehlhar, Monika Gimbel, Angelika Hintzmann, Henning Lierow, Sören Pürschel, Rabirius, Udo Schmidt und Vitus Thanner.

Anfahrt: Vom Frankfurter Südbahnhof aus mit dem RE85 in Richtung Erbach (Odw.), Ausstieg am Bahnhof Groß-Umstadt (Mitte), mit etwa 50 Minuten Fahrtzeit.

Beschreibung: Ein Feuerwerk der Kunst. Vielfalt in Stil und Ausdruck. Freude am Schaffen und am Leben. Dies sind die ersten Gedanken, welche uns bei dieser Ausstellung in den Kopf kommen. In einer Zeit multipler Krisen einen Hort der künstlerischen Gestaltung Jahr um Jahr neu zu erschaffen ist sicherlich eine große Herausforderung, wird vom Frankfurter Künstlerclub allerdings sehr erfolgreich gemeistert, wie diese Gemeinschaftsausstellung wieder einmal deutlich zeigt. Malerei, Skulptur, Fotografie und konzeptionelle Kunst prägen diese Ausstellung. Hierbei wird bei dem interkulturellen Mix deutlich, dass Menschen von Jung bis Alt in der Kunst zusammenkommen und einen gemeinsamen Raum für gefühlvolles Erleben schaffen. 10 Künstler demonstrieren ein erfolgreiches Miteinander in der Ausstellung. Die Stadt Frankfurt am Main ist das pulsierende Zentrum der Rhein-Main Region. Es reiben sich urbane und ländliche Einflüsse, hessischer Lokalpatriotismus und Globalismus. Dadurch entsteht eine hochkomplexe Umgebung in welcher der Frankfurter Künstlerclub diese Einflüsse in seinen Werken umsetzt.


Der Frankfurter Künstlerclub
seit fast 70 Jahren bietet der Frankfurter Künstlerclub e.V. eine „offene Bühne im Grünen“ für Kunst, Musik und Literatur.
Künstlern, überwiegend aus Frankfurt und der Region, gibt der Künstlerclub Gelegenheit für einen Auftritt im Nebbienschen Gartenhaus im Park der Bockenheimer Anlage. Das Nebbiensche Gartenhaus wurde 1810 im klassizistischen Stil erbaut. Sein Namensgeber, der Verleger Marcus Johann Nebbien, ließ das heutige Kulturdenkmal anlässlich seiner 3. Hochzeit im Jahre 1810 errichten. Dank dem Engagement der ehrenamtlich tätigen Spartenleiter und den Beiträgen und Spenden von über 300 Mitgliedern und Förderern, finden dort Konzerte der klassischen und zeitgenössischen Musik, Weltmusik und des Jazz, Lesungen mit Schauspielern, Autoren sowie wechselnde Ausstellungen statt.

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Frühlingskunst im Nordwestzentrum

Frühlingskunst im Nordwestzentrum

Das Nordwestzentrum ist mit der U-Bahn vom Riedberg aus in 10 Minuten zu erreichen. Bis zum 23. April bietet dieses besondere Einkaufszentrum zusätzlich zu den Einkaufsmöglichkeiten (in den etwa 160 Geschäften) einen frühlingshaften Kunstgenuss. Wunderschön dekorierte Blumeninseln und das eine oder andere Schaufenster bilden die Bühne für die Installationen einer Reihe Frankfurter Künstler.

Insgesamt 10 Flächen sind mit Palmen, Orchideen und Blumen hergerichtet worden. Die Künstler haben das Ensemble nach dem Motto der Ausstellung: „Frühlingserwachen“ mit ihren Objekten angereichert. Die kunstvollen Objekte kosten keinen Eintritt und können von jedermann bewundert und fotografiert werden.

Frühlingskunst im Nordwestzentrum

Wenn der Hahn kräht …

Das Ganze ermöglichte die neue Kooperation zwischen dem Center Management des Nordwestzentrums und der Künstlerplattform „Eyecandy“. Diese Plattform war 2021 gegründet worden, mit dem Ziel Frankfurter Künstler miteinander zu vernetzen und sie dem Frankfurter Publikum zu präsentieren. Die Wahl fiel sicherlich auf das Nordwestzentrum, weil sich hier die Funktionen eines Stadtteilzentrums mit Behörden, Bibliothek und Museum, Sportmöglichkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten einer Shopping Mall harmonisch verbinden.

Schon in der Vergangenheit blühte die Kultur im Nordwestzentrum. Neben zahlreichen interessanten Veranstaltungen war hier die Wiege der Frankfurter Hip-Hop Kultur (Rapper D-Flame, Azad, …). Kunst braucht Menschen, die sie betrachten und auf sich wirken lassen. In Galerien gehen nur ausgeprägte Kunstliebhaber. Aber die Künstler möchten ein viel breiteres Publikum ansprechen. Daher sind Orte, wo jeden Tag viele Menschen vorbeikommen, so besonders reizvoll.

Frühlingskunst im Nordwestzentrum

Für die Künstler in Frankfurt ist es nicht nur wichtig sich untereinander und mit Sponsoren zu vernetzen, sondern auch der intensive Kontakt zum Publikum. Auf der Plattform „Eyecandy“ haben inzwischen über 100 Künstler zusammengefunden. Einige von ihnen waren an der Gestaltung der aktuellen Ausstellung beteiligt. Noch während die Ausstellung aufgebaut wurde, kamen die Künstler mit dem vorbeiwandernden Publikum ins Gespräch.

Im Rahmen dieser Frühjahrsaktion eröffnete im Nordwestzentrum auch eine Pop-up Galerie, in der weitere Werke ausgestellt werden und in der ausgestellte Objekte auch käuflich erworben werden können. Bis zum 23. April werden insgesamt 19 Frankfurter Künstler hier ihre Werke präsentieren.

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Noch Künstler gesucht: Äppler meets Art beim Riedberger SV

Kunst und Wein, das gehört einfach zusammen. Und weil wir schließlich in Frankfurt leben, darf es auch gerne mal ein Apfelwein sein.

Am Samstag, den 20. November, lädt der Riedberger SV zu einer Vernissage, die beides vereint. Dafür wird die Turnhalle am Grubweg in Kalbach für einen Abend zu einer Pop-Up-Galerie: „Äppler meets Art“. Zehn Künstlerinnen und Künstler aus Region zeigen ihre Werke (Malerei und Fotografie), darunter Eva Koch, Susanne Bolender, Elke Heddäus und Mandy Herscher. Neben der Kunst wird es eine Apfelweinprobe mit verschiedenen Spezialitäten der Kelterei Schuch geben, alkoholfreie Getränke und ein Buffet mit hessischen Leckereien.

Nach der langen Corona-Pause wollten wir wieder eine Möglichkeit schaffen zum gemütlichen Zusammensein. Und den Künstlern aus der Gegend die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Werke bieten.“, sagt Katja Domert, Mitglied im Organisations-Team. Kaufen kann man die Bilder natürlich auch.

Zwei Künstler-Plätze sind übrigens noch frei: wer also künstlerisch aktiv ist und aus dem Frankfurter Norden, kann sich mit eigenen Werken noch bis zum 7. November bewerben unter kontakt(at)riedberger-sv.de. Auch Hobby-Künstler sind willkommen!

Eintrittskarten gibt es unter kartenvorverkauf(at)riedberger-sv.de für 20 Euro inkl. Apfelweinprobe und Buffet, 15 Euro für RSV Mitglieder. Es gelten die 2G-Regeln.

17-18 Uhr kostenloser Eintritt (mit Anmeldung) für alle, die sich nur die Bilder anschauen möchten.

Äppler meets Art, 20.11.21, 19-22 Uhr, Turnhalle am Grubweg 6, Kalbach, riedberger-sv.de

Bilder: Gabriele Nagel (Apfel), Leopold Nagel (Getreide), Eva Koch (Malerei)

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