Kategorie: AktuelleNEWS

Selina Mour on Tour: „Ich freue mich riesig auf meine Fans!“

Teenie-Star, Schauspielerin, Sängerin und bis zum letzten Jahr noch Schülerin – der Traum von Selina Mour geht weiter. In dieser Woche startet die 19-Jährige, die noch immer bei ihren Eltern am Riedberg wohnt, mit ihrer ersten Tour durch fünf deutsche Städte. Natürlich ist sie auch in Frankfurt, am Samstag im Club „Nachtleben“ in der Kurt-Schumacher-Straße. Mit MAINRiedberg spricht sie über Lampenfieber, riesige Vorfreude und den stressigen Endspurt zum ersten Event.

Wie sieht denn der Endspurt zur allerersten Tour in Deinem Leben aus?

Selina Mour: Ich bin schon seit Wochen kaum noch zuhause. Ich bin in Berlin für Tanzstunden und habe Vocal Coaching in Karlsruhe. Die Proben mit der Band in Mannheim nehmen den größten Raum bei den Vorbereitungen ein. Mit dieser Band bin ich schon beim Titelsong zu meinem ersten Film „Misfit“ aufgetreten. Dann habe ich noch drei bis fünf Fitnessstunden pro Woche, obwohl ich schon seit Jahren tanze und viel Sport mache. Denn die Auftritte werden total anstrengend.

Aber Dein Papa holt Dich immer noch am Hauptbahnhof ab und kümmert sich liebevoll darum, dass alles bestens ist…

…und fährt mich dann manchmal gleich ins Fitnessstudio weiter. (Selina lacht!)

Für alle, die Dich noch nicht so gut kennen: Wie würdest Du Deine Songs beschreiben – und wie soll’s bei dir weitergehen?

Ich möchte möglichst bald mein erstes Album rausbringen und weiterhin als Schauspielerin arbeiten. Bisher habe ich zehn Songs. Einige habe ich selbst geschrieben. Es sind Partysongs, aber auch auch Musik, die nachdenklich ist und stark macht.

Der Lieblingssong der Fans ist „Jackpot“, der schon mehr als vier Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurde. Dennoch finden Deine Auftritte jetzt in eher kleinen, aber angesagten Locations statt.

Ja, wir treten bewusst in eher kleinen Locations auf. Es weiß ja niemand, wie das alles laufen wird. Ich bin so aufgeregt.

Wie wird die Show am Samstag in Frankfurt?

Ich werde natürlich alle meine Songs spielen, aber dann auch noch gerne die Fragen meiner Fans beantworten. Es gibt auch noch extra VIP-Tickets mit Meet & Greet. Die sind aber schon lange ausverkauft. Ich freue mich riesig auf meine Fans und wünsche mir, dass einfach viele kommen, ganz viel Spaß haben und glücklich nach Hause gehen!“

Das Konzert von Selina Mour im Nachtleben in Frankfurt findet am 11. Mai um 20 Uhr statt.

Weitere Infos unter www.instagram.com/selinamour

Foto: privat

Weitere Informationen unter

 

 

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Großer Frühjahrsputz im Stadtteil

Auch in diesem Jahr heißt es „Riedberg putzt sich raus“. Am Samstag, 11. Mai, von 9 bis 17 Uhr, dürfen alle Riedberger nicht nur vor ihrer eigenen Tür kehren, sondern in einer großen Nachbarschaftsaktion gemeinsam für ein bisschen Ordnung in unserem Stadtteil sorgen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Flächen, an die unsere Straßenreinigung nicht kommt. In Gebüschen, Pflanzinseln und Gemeinschaftsprivatwegen.

Organisiert wird der Frühjahrsputz von der IG Riedberg. Die FES liefert das nötige Material, wie Greifzangen, Müllbeutel und Handschuhe und transportiert den Müllberg dann auch ab.

Die IG Riedberg verbindet die Aktion mit einem kleinen Info-Stand. Wer sind wir eigentlich? Was macht die IG Riedberg? Kann ich da auch mitmachen? Außerdem kann man unseren leckeren Streuobstwiesen-Apfelsaft probieren und kaufen.

Hier beginnt das große Müllsammeln

Die Müllsammelaktion beginnt um 9 Uhr auf dem Riedbergplatz. Dort kann sich jeder mit dem nötigen Material ausrüsten und dann in kleinen Gruppen in die verschiedenen Quartiere ausschwärmen. In den einzelnen Quartieren gibt es Ablageplätze, die die IG-Aktien am Ende mit dem Autoanhänger abfahren, um alle Säcke einzusammeln. Die vollen Säcke müssen also nicht zum Riedbergplatz zurückgeschleppt werden – nur die Zangen bitte zurückbringen.

Ende der Aktion wird um 17 Uhr sein. Man kann jederzeit einsteigen, mal rasch einen Sack füllen und dann die Zangen wieder abgeben. Ausgangspunkt ist jedoch jeweils der Riedbergplatz. Dort werden Zangen, Handschuhe und Müllsäcke verteilt und die Sammler erfahren auch, an welcher Stelle die vollen Säcke abgelegt werden können.

Wer sich vorab für die Müllsammelaktion anmelden möchte, schickt einfach eine kurze Mail an kontakt@ig-riedberg.de, damit am Ende auch genügend Greifzangen für alle vorhanden sind.

Die IG verspricht: Für alle Helferinnen und Helfer gibt es auch eine kleine Stärkung. Außerdem können alle auch beim Tippspiel teilnehmen. „Schätzt die Zahl der Säcke, die wir bis zum Ende gefüllt haben!“ Auf die drei besten Tipper wartet ein leckerer Gewinn.

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Quelle: IG Riedberg

Foto: Markus Müller/ IG Riedberg

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„Unser“ Müllkraftwerk steht kurz still

Ein ungewohntes Bild vom Riedberg Richtung City: Bereits seit dem 26. April beliefern keine Müllfahrzeuge mehr das Müllheizkraftwerk (MHKW) Heddernheim. Dafür gleicht das Gelände einer Baustelle, auf der aktuell rund 300 Handwerker beschäftigt sind. Hintergrund ist die zurzeit stattfindende Großrevision, in deren Zuge der 24 Meter tiefe Müllbunker vollständig geleert wurde. Nur so kann er vollumfänglich inspiziert und gewartet werden. Erstmals seit ihrer Inbetriebnahme wird auch die für die Strom- und Wärmeversorgung zuständige Turbine zur Wartung ausgebaut. Die Instandhaltungsmaßnahmen dauern bis voraussichtlich 19. Mai. FES-Geschäftsführer Dirk Remmert und Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova, stellten das Vorhaben gestern im Müllheizkraftwerk vor.

„Müll ist ein Wertstoff, der gemäß gesetzlicher Vorschrift, dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, behandelt werden muss. Bei der Verbrennung erhalten wir mittels hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung Fernwärme und Strom für die Frankfurter Haushalte. Und selbst im Restprodukt Schlacke befinden sich wertvolle Metalle, die zurück in den Rohstoffkreislauf gehen. Um die zuverlässige Ent- und Versorgung gewährleisten zu können, ist es notwendig, das Heizkraftwerk im regelmäßigen Turnus stillzulegen“, betonte Remmert, der auch Geschäftsführer der MHKW Frankfurt ist.

Mainova-Vorstandsvorsitzender Alsheimer ergänzte: „Seit 50 Jahren wird Hausmüll in Frankfurt energetisch verwertet. Mit seiner Einbeziehung in den Mainova-Wärmeverbund kommt dem MHKW darüber hinaus seit 2017 eine zunehmende Rolle für eine umweltschonende Energieversorgung der Stadt zu. Denn die verstärkte Nutzung der CO2-neutralen Wärme aus dem MHKW im Kraftwerksverbund trägt maßgeblich zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen bei – insgesamt um die 100.000 Tonnen im Jahr.“

Woher kommt jetzt unsere Fernwärme?

Eine Besonderheit der diesjährigen Großrevision ist die erste Vollrevision der Turbine mit Generator und Erneuerung der Turbinenleittechnik. Zu diesem Zweck wird die Turbine ausgebaut.

Was viele Riedberger aber sicherlich auch interessiert: Woher kommt jetzt unsere Fernwärme? Denn insbesondere im Bereich Altkönigblick werden zahlreiche Haushalte durch das Verbrennen des Mülls mit Wärme versorgt. 50.000 Frankfurter sind es insgesamt. Die Auskunft vom Betreiber: Die Versorgung ist jederzeit gewährleistet. Neben einer redundanten Ersatzversorgung vor Ort gewährleistet eine neue Fernwärme-Bypassleitung um das MHKW herum zusätzliche Sicherheit. Diese ermöglicht, die Nordweststadt sowie die nördlichen Stadtteile Frankfurts im Falle eines Ausfalls des MHKW über die Heizkraftwerke der Mainova in der Innenstadt mit zu versorgen.

Aufgrund der Revisionsmaßnahmen kann es zurzeit zu erhöhter Lärmbelästigung kommen. Die MHKW Frankfurt versucht die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bittet alle betroffenen Anwohner um Verständnis.

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Auf dem Foto: Großrevision im Müllheizkraftwerk Heddernheim (v.l.): MHKW-Geschäftsführer Dirk Remmert, Mainova-Vorstandsvorsitzender Constantin H. Alsheimer, MHKW-Betriebsleiter Markus Sänger, MHKW-Geschäftsführer Winand Zeggel

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Foto: Mainova

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Spatenstich für die IGS – Zeitkapsel inklusive

Es soll ein besonderer Neubau für eine besondere Schule werden: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben heute kurz nach 13 Uhr die Arbeiten für die IGS Kalbach-Riedberg begonnen. Das Gebäude für rund 600 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 entsteht in der Gräfin-Dönhoff-Straße direkt an der U-Bahn-Station Riedberg und soll bis zum Schuljahr 2021/ 22 fertiggestellt sein. Mit dem Projekt will die Stadt auch auf die weiter stark steigenden Schülerzahlen im Frankfurter Norden reagieren. „Es entsteht ein innovatives Gebäude, dessen Architektur sich stark am pädagogischen Konzept der Ganztagsschule orientiert“, sagte Baudezernent Jan Schneider (CDU). Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) freute sich über den Bau einer weiteren Integrativen Gesamtschule. Und darüber, „dass der Run auf diese Schule anhält“.

Die Arbeiten für das Fundament der neuen Schule haben bereits begonnen Foto: MAINRiedberg

Die 2017 gegründete IGS Kalbach-Riedberg ist noch in einem Übergangsquartier im Westflügel des Stadtteils untergebracht. Aktuell wird der zweite Bauabschnitt in Holzmodulbauweise fertiggestellt. Nach dem Auszug der IGS soll hier die neue Grundschule 3 einziehen, die wiederum derzeit an der Hans-Leistikow-Straße ein erstes Übergangsquartier bekommt. Denn die Zahl der Schüler steigt in unserem jungen Stadtteil weiterhin stärker als prognostiziert. Zügig müssen neue Unterrichtsräume geschaffen werden.

Anders lernen – in der IGS Kalbach-Riedberg

Der Neubau der IGS entsteht nach Plänen des Büros h4a Architekten. Leitidee für das u-förmige Schulgebäude ist die Aufteilung in so genannte „Lernhäuser“. Pro Stockwerk wird es in den jahrgangsgemischten Häusern vier verschiedene Räume geben, die wiederum um einen zentralen, multifunktionalen Bereich angeordnet sind. Mit Platz für Bücher und Sitzsäcke, mit Lern-, Kommunikations- und Ruhezonen.

Als 2016 das Team um Schulleiterin Susanne Gölitzer begonnen hat, ein Konzept für die Ganztagsschule zu erarbeiten, „haben wir das Lernen neu erfunden und erfinden es immer noch neu“. Es ist eine Schule für alle. Auch für Kinder mit Lernproblemen und Entwicklungsstörungen oder Kinder, die „mehrere Sprachen im Rucksack haben“. Mit Mitspracherechten für die Schüler und Freiheiten. Langfristig will man auch die Ziffernnotenvergabe durch „Lernentwicklungsgespräche“ ersetzen.

Innovativ, vernetzt, fächer- und teilweise jahrgangsübergreifend – so umschreibt die habilitierte Deutschdidaktikerin das Schulkonzept. Übliche Klassenzimmer gibt es nicht. Die Kinder lernen morgens zwei Stunden in „Fachbüros“ Deutsch, Mathe oder Englisch. Später folgen Projekte in Natur und Technik oder Kultur und Gesellschaft sowie fachintensiver Unterricht, etwa Literatur und Texte schreiben, Ästhetische Bildung wie Musik und Kunst, Sport und AGs. Was sie machen und mit wem sie zusammen lernen wollen, bestimmen die Schüler in der Regel selbst. Festgelegt ist nur ein Schwerpunkt-Thema, das sechs Wochen bearbeitet wird. Danach stellen sie ihre Arbeiten vor.

Das drei- bis viergeschossige Gebäude ist barrierefrei und in Passivbauweise geplant
Grafik: h4a Architekten

Kosten liegen bei rund 47 Millionen Euro

Zurück zum Neubau in der Gräfin-Dönhoff-Straße. Die avisierten Kosten liegen inzwischen bei 47 Millionen Euro – und damit bei Mehrkosten von rund sieben Millionen Euro zu den ursprünglichen Planungen. Baudezernent Jan Schneider verwies auf die stark gestiegenen Kosten in der Baubranche, Umplanungen, deutliche Verbesserungen bei Lüftung und Beleuchtung, dem Ausbau der Mensa für mehr Schüler und auf den enormen Zeitdruck für ein Projekt dieser Größenordnung. „Wir haben nirgends einen Zeitpuffer.“ Im Sommer 2021 muss die Schule fertig sein.

Neben den Räumlichkeiten für die Schüler wird es auf dem Campus von 14.000 Quadratmetern unter anderem ein Beratungs- und Förderzentrum und eine Zwei-Felder-Sporthalle geben.

Eine „Zeitkapsel“ für ihre Schule

Lina, Marlene, Amal, Carlota, Lara, Finn und Rabia, Schülerinnen und Schüler der IGS, hatten zum Spatenstich eine bunte Dose mitgebracht. Die soll an der Baustelle vergraben werden. Eine „Zeitkapsel“, wie sie verrieten. Was in dieser Zeitkapsel verborgen ist? Zwei Dinge, die so typisch Untypisch wie ihre Schule sind. Ein mumifiziertes Hühnchen, das 2018 in einem Projekt zum antiken Ägypten gemacht wurde, und ein Brief mit dem Konzept der IGS. Damit wollen sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verknüpfen – und sind von Anfang an beim Neubau ihrer Schule mit dabei.

Diese Schülerinnen und Schüler der IGS waren beim Spatenstich heute dabei und hatten eine Zeitkapsel fürs Fundament ihrer neuen Schule mitgebracht
Foto: MAINRiedberg

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Die wichtigsten Fakten

Adresse: Gräfin-von-Dönhoff-Str. 11/ Riedberg

Schul-Campus: mit „Lernhäusern“ für rund 600 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10, Zwei-Felder-Sporthalle, Beratungs- und Förderzentrum

Baukosten: ca. 47 Millionen Euro

Fertigstellung: Sommer 2021 (geplant)

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Foto: Heike Lyding/ Stadt Frankfurt

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Europa-Talk im Jugendhaus und weitere Diskussionen

Europawahl

Von der krummen Gurke bis zum Brexit: Was haben wir von Europa? Was kann, darf, soll die Zukunft bringen? Drei Wochen vor der Wahl nimmt der Wahlkampf in der Europastadt Frankfurt Fahrt auf und dringt bis in unseren Stadtteil vor.

Am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr findet im Jugendzentrum Riedberg, Friedrich-Dessauer-Str. 4-6, eine Diskussionsrunde mit CDU-Direktkandidatin Verena David, Joachim Diesner, dem landwirtschaftlichen Sprecher der SPD, und Florian Hubert von der überparteilichen Initiative „Pulse of Europe“ statt. 

Alle Riedbergerinnen und Riedberger sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Es gibt aber noch mehr Veranstaltungen, die nicht nur die Diskussion um Europa beleben, sondern auch die Lust auf Europa wecken wollen. Am 17. Mai um 19 Uhr, wird in der evangelischen Riedberggemeinde ein „Abend für Europa“ mit Musik, Europa-Quiz und Köstlichkeiten aus Europas Küchen stattfinden, über den MAINRiedberg im Vorfeld noch ausführlicher berichtet.

Ist Europa noch zu retten?

Ein Blick in die City und in Richtung größerer Diskussionsrunden mit Experten aus Politik und Wissenschaft gefällig? Am kommenden Wochenende wollen die Römerberggespräche in der „Europastadt Frankfurt“ wissen, in welchem Zustand sich Europa befindet. Was dürfen wir hoffen? Wie müssten die notwendigen Schritte aussehen?

Auch bei der jüngsten Ausgabe der öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Samstag, den 11. Mai 2019, gehört der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität zu den Kooperationspartnern. Von 10 bis 18 Uhr stehen im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt fünf Impulsreferate und ein Podiumsgespräch auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Der Titel lautet: „Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?“

Noch nie stand Europa so unter Beschuss wie jetzt. Wünsche nach einer Rückabwicklung der Integration stehen im Raum oder haben in einigen Mitgliedsstaaten der EU auch schon zu konkreten Schritten geführt. Die Kritik wird begleitet von ganz unterschiedlichen Einschätzungen über die Versäumnisse und Fehler, die in der Vergangenheit begangen wurden. Hinzukommt eine mehr oder weniger offen erklärte EU-Feindschaft durch weltpolitische Akteure wie Trump und Putin. Demgegenüber scheinen die Kräfte des Zusammenhalts zu schwinden, und die Verteidigung der EU als politisches Projekt erscheint vergleichsweise schwach. Die europäische Integration hat viele Feinde, der Nationalismus ist in vielen Ländern Staatsdoktrin geworden, der Traum eines geeinten Europa scheint hingegen kaum noch attraktiv. Vor den – wie viele meinen – weichenstellenden Wahlengeht es den Römerberggesprächen um eine Bestandsaufnahme und mögliche Zukunftsszenarien – wie immer unter Einbeziehung des Publikums.

Die begrüßenden Worte zur diesjährigen Intervention der Römerberggespräche spricht Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main. Die Moderation der Veranstaltung hat Alf Mentzer vom Hessischen Rundfunk. Vonseiten des Exzellenzclusters gehört Stefan Kadelbach zu den Teilnehmern. Er ist Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht an der Goethe-Universität und Direktor des dortigen Wilhelm Merton-Zentrums für Europäische Integration. Kadelbach widmet sich dem Thema „‘Souveränität Europas‘ oder zurück zum Nationalstaat? Mögliche Szenarien für die Zukunft der Europäischen Union“. Sein Beitrag beschäftigt sich mit Entwicklungen, die als krisenhaft wahrgenommen werden und in politischen Strukturbrüchen in vielen Staaten Europas, aber auch in der Konstruktion der Europäischen Union selbst ihre Ursachen haben. Vorschläge zur Neubelebung Europas sind aber immer nur so aussichtsreich, wie es die Regierungen der Mitgliedstaaten zulassen. Vor diesem Hintergrund soll diskutiert werden, ob und welche Reformmodelle hier in Frage kommen.

Die Frankfurter Römerberggespräche bestehen seit 1973 in ununterbrochener Folge und sind eine feste Institution der Debattenkultur in Deutschland. Vorsitzender des Trägervereins Römerberggespräche e.V. ist Miloš Vec, Professor für Rechts- und Verfassungsgeschichte an der Universität Wien und seit 2013 assoziiertes Mitglied des Frankfurter Exzellenzclusters.

Fotos: Archiv

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Wie ist die Wohnsituation für Familien am Riedberg?

Warum sind Sie an den Riedberg gezogen? Wie zufrieden sind Sie mit der Wohnsituation, Einkaufsmöglichkeiten und der Lebensqualität? Was vermissen Sie? All das sind Fragen, die Studierende vom Institut für Humangeographie der Goethe-Universität noch bis einschließlich 11. Mai Familien hier in unserem Stadtteil stellen. Anonym natürlich. Auch eine Online-Beantwortung des Fragebogens unter www.humangeographie.de/riedberg ist möglich. „Wir möchten möglichst viele Familien damit erreichen und würden uns über eine zahlreiche Teilnahme und damit die Unterstützung unseres Projektes freuen“, sagt Karim Benguergoura, der sich stellvertretend für seine Kommilitonen mit Informationen an MAINRiedberg wandte.

In sieben Gruppen werden sie in den nächsten Tagen durch alle Viertel des Riedbergs gehen und „Face-to-face“-Interviews machen. „Der Hintergrund ist, dass Familien in Frankfurt besonders von den Engpässen am Wohnungsmarkt betroffen sind“, so Benguergoura. Dass sie in puncto Wohnraum, Kinderbetreuung und im Alltag ständig damit konfrontiert sind. Der Riedberg wiederum ist der ideale Untersuchungsraum, da hier statistisch am meisten Familien leben. „Außerdem ist der Stadtteil sehr international, das spiegelt auch die Stadt Frankfurt wieder.“ In den ersten Tagen mussten die Studierenden beispielsweise viel öfter als erwartet vom Deutschen ins Englische wechseln. Weil so manche Elternteile, die sie befragten, bei so detaillierten Fragen lieber die englische Sprache nutzen wollten.

Die Studie ist Teil eines Seminars von Dozentin Dr. Andrea Mösgen zur Wohnsituation von Familien in Frankfurt. Die Studierenden sind im vierten Semester. Es geht darum, „quantitative Verfahren in der Humangeographie“ am Beispiel Riedberg anzuwenden. Von den Untersuchungsergebnissen könnten Stadtplaner in den boomenden deutschen Großstädten und künftig auch Familien selbst profitieren. Die Befragung dauert übrigens nur rund 15 Minuten.

Grafik: Institut für Humangeographie der Goethe-Universität

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Fotoshooting, Schauspiel, Salsa – vieles neu bei Billabong

Das Angebot von Billabong, dem Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus am Riedberg, wächst stetig weiter. Neben neuen Kursen wie Salsa, Faszientraining, Nordic Walking, Malkursen für Kinder und Erwachsene, Schauspielkursen sind auch einige neue offene Treffen hinzugekommen, die Jeder besuchen kann und die meist kostenfrei angeboten werden. So gibt es seit Kurzem den Vorlesenachmittag für Kinder ab 4 Jahren, den Riedberger Handarbeitstreff und Frauen für Frauen – Informationsabende und Gespräche für Frauen zu Themen rund um Familie, Job und Business. Aber auch die Babysitterbörse erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Nachfrage. Es werden hierfür klassische Babysitter, aber auch „Freizeitgroßeltern“ gesucht.

Computertreff für Senioren. Wer hilft mit?

Ab Herbst wird es ein neues Angebot für Senioren geben – geplant ist ein Computertreff für Senioren, der Hilfe für die Nutzung von Smartphone, Tablet und PC geben wird. Themen wie die Verwendung von Whatsapp, Email, dem Internet und beispielsweise der Umgang mit Word (Textdokumenten) sollen die Inhalte sein. Hierfür sucht Billabong noch computeraffine Menschen jeden Alters, die bei diesem Projekt ehrenamtlich unterstützen möchten. Wer Interesse hat, kann sich unter sabine.fiedler@billabong-family.de melden.

Neues „Tauschlädchen“ im Herbst

Im Herbst wird dann ein Tauschlädchen eröffnet, in dem gut erhaltene Kinderkleidung von Größe 56 bis 176 sowie Spielsachen getauscht werden können. Weitere Informationen folgen in Kürze auf der Vereinswebseite und der Facebook-Seite.

Im Laufe des Jahres wird allerdings der Minikindergarten eingestellt, da die Nachfrage nach diesem Angebot stark zurückgegangen ist.

Mit Power und Herz: Das sind die Ladies, die das Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Billabong und längst auch unseren Stadtteil bewegen

So erleben die Billabong-Ladies ihr erstes Fotoshooting

Schon lange hatten die Billabong-Ladies im Kopf, einmal professionelle Vereinsbilder von einem Fotografen anfertigen zu lassen. „Bisher waren es immer die Schnappschüsse und eigene Fotos, die die Vereinsseite und den Facebook-Auftritt geschmückt haben“, berichtet Sabine Fiedler vom Billabong-Vorstand  – und beginnt anschaulich zu erzählen:

Durch eine Empfehlung trafen wir Petra Born, eine Fotografin, die selbst auf dem Riedberg lebt und auch den Verein schon aus der Entfernung kannte. Bereits beim ersten Treffen mit ihr war klar, dass die zwischenmenschliche Chemie passt. Frau Born hatte tolle Ideen und so wurde ein Nachmittag im März geplant an dem das gesamte Billabong-Team abgelichtet werden sollte. Nur allein die Terminfindung war schon eine Herausforderung – Petra Born ist viel unterwegs und bei Billabong ist mittlerweile ein Team aus elf Personen zu koordinieren, die teils ehrenamtlich und hauptberuflich im Verein tätig sind.

Mitte März war es dann aber soweit – ein dreistündiges Fotoshooting stand an. Leider konnten dann doch drei Personen nicht teilnehmen, was sehr schade war. Ein wenig aufgeregt waren wir schon, denn neben den tollen Teamfotos sollte es auch Einzelporträts geben. Petra Born hatte einen Kollegen, Berthold Walheim, zur Unterstützung dabei und wir suchten in unseren Räumen den besten Platz für die Fotoaufnahmen. Das umfangreiche Equipment wurde aufgebaut und die Stimmung war locker, lustig und ansteckend. Wir probierten Vieles aus und hatten riesigen Spaß dabei. Den Abschluss machten wir in unserem Café und gönnten uns am Ende noch ein Glas Sekt auf dieses gelungene Shooting. Schade, dass man die Frau hinter der Kamera nicht auf den Bildern sieht. Denn ihre Positionen, um das perfekte Foto schießen zu können, waren manchmal sehr abenteuerlich.

Alles in allem war es ein wunderschöner Teamnachmittag, den wir leider selten in dieser Form haben, und die Ergebnisse sind super schön geworden.“

… und am Ende ihres ersten Fotoshootings konnten die Billabong-Verantwortlichen endlich auch ein bisschen entspannen

Fotos: Petra Born/  fotografie-pb.net und Berthold Walheim/ berthold-walheim-photographie.de

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Deutscher Doppelsieg bei Eschborn-Frankfurt

Leider ging’s diesmal nicht über den Riedberg – das war der einzige Wermutstropfen, was den Renn-Feiertag in der Mainmetropole betrifft. Denn der Radklassiker Eschborn-Frankfurt hielt die Zuschauer von Start bis Ziel in Atem. Mit Pascal Ackermann gewinnt zehn Jahre nach Fabian Wegmann wieder ein deutscher Meister. Der Sprinter setzte sich bei der 58. Austragung des deutschen Klassikers nach 187,5 Kilometern an der Alten Oper in Frankfurt im Sprint vor Lokalmatador John Degenkolb und Seriensieger Alexander Kristoff aus Norwegen durch

„Ich habe aktuell einfach unglaublich viel Spaß am Radsport. Das kann man glaube ich auch sehen. Das Selbstvertrauen kommt aber auch von meinen Teamkollegen. Wir fahren die Rennen mittlerweile lieber von vorne und zeigen Präsenz. Das motiviert mich auch für das Finale. Der Sprint war allerdings etwas früh für mich, aber Kristoff kam dann von hinten an mir vorbei und war der perfekte Anfahrer. Die anderen haben in den Anstiegen etwas Probleme bekommen, ich habe mich aber sehr gut gefühlt. Daher habe ich mir gedacht, ich ziehe mein Ding durch und habe nicht mehr auf die anderen geschaut. Und ich wusste aus den vergangenen Wochen und meinem Training, dass ich eine sehr gute Form habe“, sagte der Sieger Ackermann nach 4:23:26 Stunden Fahrzeit im Ziel. Für Ackermann bedeutete der Sieg außerdem eine gelungene Generalprobe für sein Debüt beim Giro d’Italia am 11. Mai.

„Ich hatte unterwegs in den Anstiegen ein paar Probleme, meine Teamkollegen mussten mich zweimal ins Hauptfeld zurückbringen. Ich hatte nicht die besten Beine und auf den Finalrunden in Frankfurt habe ich auch noch Krämpfe bekommen, daher hatte ich nicht das beste Gefühl im Sprint. Aber ich habe es dennoch aufs Podium geschafft, damit bin ich zufrieden. Gegen die anderen Jungs auf dem Podium hatte ich heute keine Chance. Ich werde nächstes Jahr zurückkommen und versuchen, wieder zu gewinnen“, sagte hingegen Kristoff. Der geschlagene Norweger hatte zuletzt den deutschen Klassiker viermal in Folge gewonnen. Fünf Siege in Serie bei demselben WorldTour-Klassiker waren noch nie einem Fahrer in der Radsport-Geschichte gelungen.

Fans feuern Lokalmatador John Degenkolb an

Degenkolb, der das Rennen 2011 als letzter deutscher Fahrer gewonnen hatte, sagte: „Schade, dass es nicht gereicht hat zum Sieg – das ist natürlich ein kleiner Wermutstropfen. Ich freue mich für Pascal, dass er unser Heimrennen gewinnen konnte. Das zählt schon was. Es ist eine große Nummer, diesen Sieg mit nach Hause zu nehmen, gerade auch, weil es ein WorldTour-Rennen ist. Ich habe versucht, immer in Schlagdistanz aber nie im Wind zu sein. Da habe ich mir nichts vorzuwerfen. Seit wir durch Eschborn durchgefahren sind, hatte ich allerdings Krämpfe. Ich hatte richtig zu kämpfen. Der Wille war aber groß. Das ist, was zählt und was mir den zweiten Platz gebracht hat.“ Der 30-Jährige wohnt an der Strecke in Oberursel und hatte entsprechend viel Support an der Strecke: „Das Rennen ist etwas ganz Besonderes. Ich habe ganz viele bekannte Gesichter gesehen, Leute die mit Dege-Plakaten Support geben, die auf der Strecke etwas gemalt haben.“

Nach dem Start in Eschborn führte der deutsche Radklassiker das hochkarätige Starterfeld aus 22 Mannschaften, darunter erstmals 12 Teams aus der WorldTour, auf die Taunusrunde mit topografischen Schwierigkeiten wie dem Mammolshainer Stich, den Ruppertshainer Anstieg und die Billathöhe. 3.200 Höhenmeter sammelten die Profis auf der bergigen Schleife mit acht Bergwertungen, ehe es zur Entscheidung auf die neu gestaltete Mainschleife durch Frankfurt ging. Die finale Zielrunde über 6,5 Kilometer musste zweieinhalbmal befahren werden.

Früh im Rennen bildete sich eine achtköpfige Spitzengruppe aus Yoann Offredo (Wanty-Gobert), Casper Pedersen (Team Sunweb), Dimitri Peyskens (Wallonie-Bruxelles), Sebastian Schönberger (Neri Sottolli), Evgeny Shalunov (Gazprom-Rusvelo), Mathias van Gompel (Sport Vlaanderen) und Artyom Zakharov (Astana). In der letzten Runde durch Frankfurt wurde eine Gruppe um die letzten Ausreißer plus den Sieger der Deutschland Tour, Matej Mohoric (Bahrain-Merida), vom Feld gestellt.

Über die schweren Anstiege im Taunus blieb das Feld relativ kompakt, so dass am Ende alles auf eine Sprintentscheidung hinauslief – mit perfektem Ausgang für die deutschen Starter. Und einem packenden Finish fürs Publikum.

Auf die Plätze, fertig, los! Auch die Kleinsten konnten um die Wette radeln und wurden an der kurzen Strecke in der City natürlich lautstark angefeuert

Fotos und Informationen: Veranstalter/ Eschborn-Frankfurt

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Frankfurter Geschichte: Lesung mit Schauspieler Walter Renneisen

Frankfurt liest ein Buch – glücklicherweise auch am Riedberg. Die IGS Kalbach-Riedberg lädt zu einer Lesung mit Schauspieler Walter Renneisen und Musik am nächsten Dienstag mit den Worten: Die bunte Vielfalt und verschiedenen Gesichter der Stadt lassen manchmal vergessen, dass Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg weitreichend zerstört war und sich erst nach und nach das heute bekannte Stadtbild herausgebildet hat.

„Wir möchten mit der Lesung von Mosebachs „Westend“ an die Geschichte der Stadt erinnern, zu deren jüngster Geschichte auch der Riedberg gehört“, heißt es weiter. Im Projektunterricht haben sich die Schülerinnen und Schüler der IGS Kalbach-Riedberg mit den Erinnerungen aus den 50er und 60er Jahren von Frankfurterinnen und Frankfurtern auseinandergesetzt. Mit dieser Lesung für Erwachsene an der Schule wird diese Erinnerungsreise abgeschlossen. Vor und während der Lesung gibt es Getränke und Brezeln.

Wann? Dienstag, 7. Mai 2019 um 19.30 Uhr. Wo? Mensa der IGS Kalbach-Riedberg, Carl Hermann Rudloff Allee 11, 60438 Frankfurt am Main, Eintritt € 10,00.

Abendkasse falls Karten vorhanden, behindertengerechter Zugang. Anmeldung und weitere Informationen über den Förderverein foerderverein@igs-kalbach-riedberg.de

Grafik: Veranstalter

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Perfektes Rennwetter für den Radklassiker

Perfektes Rennwetter, Sonne, bis zu 21 Grad – morgen ist alles bereit für den Klassiker Eschborn-Frankfurt, den sicher auch wieder viele Radsport-Fans aus unserem Stadtteil entlang der Strecke oder am Fernseher mitverfolgen werden. Einziger Wermutstropfen: Die neue Route führt am 1. Mai 2019 leider nicht mehr über den Riedberg, sondern über die Rosa-Luxemburg-Straße direkt raus Richtung Taunus.

In den vergangenen Jahren waren Weltstars wie Amateure immer unmittelbar am Riedbergplatz vorbei und über die Altenhöferallee stadtauswärts gefahren. Mehrere hundert Zuschauer jubelten ihnen zu. MAINRiedberg berichtete aktuell online und vorab im Magazin. Heuer ist allerdings Bad Homburg nicht mehr Teil der Strecke und somit liegt der Riedberg leider ganz knapp neben dem neuen Rundkurs.

Rückblick 2018: Hier führte die Rennstrecke direkt über den Riedberg     Fotos: MAINRiedberg

Beim Einbiegen in die Altenhöferallee kam es im Feld der Profis zu einem Sturz. Zum Glück ist kaum etwas passiert

Lokalmatador John Degenkolb gegen Seriensieger Alexander Kristoff

Seriensieger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) wäre 2019 mit einem Sieg der Eintrag in die Geschichtsbücher sicher: noch nie ist es einem Fahrer gelungen, einen WorldTour-Klassiker fünfmal in Folge zu gewinnen. Dagegen kämpft das deutsche Trio um Nils Politt (Team Katusha-Alpecin), John Degenkolb (Trek-Segafredo) und Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) um den ersten deutschen Heimsieg vor der Alten Oper seit acht Jahren. Die internationalen Stars rund um die Podiumsplatzierten des letzten Jahres, Michael Matthews (Team Sunweb) und Oliver Naesen (AG2R La Mondiale), wollen dem einen Strich durch die Rechnung machen und ihre erfolgreichen Frühjahrskampagnen mit einem Radklassiker-Sieg abschließen.

Dass Eschborn-Frankfurt sich in der WorldTour etabliert hat, zeigt ein Blick auf die vorläufige Startliste. Mit der Höchstzahl von 22 Mannschaften zieht das Rennen am 1. Mai ein hochkarätiges Starterfeld an. Zum ersten Mal starten 12 Teams der WorldTour-Kategorie – so viele Top-Teams, wie noch nie

Wie gewohnt überträgt der Hessische Rundfunk den Radklassiker mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Erstmals seit 2007 wird das Signal ab 14:45 Uhr zusätzlich in der ARD live ausgestrahlt.

Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen.

Die neue Route führt über die Rosa-Luxemburg-Straße

187,5 Kilometer lang und mit 3.222 Höhenmetern gespickt, wird der Radklassiker seinem Namen erneut gerecht. Die im letzten Jahr neu gestaltete Taunusrunde hat sich bewährt und wird dieses Jahr in leicht geänderter Abfolge gefahren.

Das ist die neue Strecke des Radklassikers Eschborn – Frankfurt

Zusätzlich zum Feldberg, führt das Rennen wieder viermal über den Mammolshainer Stich sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. 2018 war das traditionsreichste deutsche Eintagesrennen von vielen Attacken geprägt und sein Ausgang bis zum Finale sehr offen. Die Rennentscheidung beim Radklassiker fällt in diesem Jahr auf einer neuen Mainschleife in Frankfurt. Von Eschborn kommend, erreichen die Elitefahrer die Mainmetrople und überqueren auf der Untermainbrücke den Main. Direkt am Fluss geht es über den Schaumainkai bis zur Alten Brücke und auf der anderen Flussseite mit Blick auf die Frankfurter Skyline wieder zurück. Nach der Passage zwischen Römer und Eisernem Steg erreichen die Profis die Neue Mainzer Straße. Über den Grüneburgweg biegen die Fahrer auf den Reuterweg und fahren Richtung Ziel an der Alten Oper. Die neue Zielrunde ist 6,5 Kilometer lang und wird zweieinhalbmal befahren.

Das Jedermann-Rennen ist fast „ausverkauft“

Die ŠKODA Velotour rückt in neue Dimensionen vor: bis zum Schluss der Online-Anmeldung lagen bereits mehr als 6.000 Anmeldungen vor. Ab sofort ist nur noch die Nachmeldung möglich und es werden maximal 250 weitere Hobbysportler zugelassen, bevor das Jedermannrennen bei Eschborn-Frankfurt endgültig „ausverkauft“ ist.

Beim Jedermann-Rennen im vergangenen Jahr waren auch die Riedberger Lokalmatadorinnen Judith McCrory und Schwester dabei          Foto:MAINRiedberg

Kommt der Riedberg in Zukunft wieder ins Programm? Die gute Nachricht lautet: Das ist durchaus möglich! Die Route für 2020 wird bereits im kommenden Herbst geplant. MAINRiedberg ist in Kontakt zum Veranstalter und wird auf main-riedberg.de ausführlich darüber berichten.

Weitere Informationen zum Radklassiker unter eschborn-frankfurt.de

Fotos: Veranstalter/ Eschborn-Frankfurt

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