Kategorie: AktuelleNEWS

FEE. singt am Riedberg!

Lange war sie auf Musik-Pilger-Tour… Straßenmusik, Wohnzimmerkonzerte, WG-Sofakanten, Studentensuppenküchen, Texten, on the road – das ganze FEE.-Ding geht immer vorwärts. Richtung Glück. Heute längst auf größeren Bühnen.

Frech, direkt und ehrlich spielte sich die Frankfurter Singer-Songwriterin mit ihrem Debütalbum EIN ZIMMER KÜCHE BAD bundesweit auf Tour in die Herzen der Fans handgemachter Musik und authentischer Texte.

Am 6. September kommt FEE. zu uns an den Riedberg!

Ein großes Dankeschön an das Team von Veranstalter „Kultur in der Aula“, dass MAINRiedberg wieder 3 x 2 Tickets verlosen konnte. Die Karten waren heute in kürzester Zeit vergeben. Dieser Abend wird sicher ein Erlebnis!

Das Konzert von FEE. findet am 6. September um 20 Uhr in der Grundschule Riedberg 1, Zur Kalbacher Höhe 15, Frankfurt-Riedberg statt. Der Eintritt kostet 14 Euro (ermäßigt 12 Euro), im Vorverkauf 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Vorbestellungen per E-Mail an: info@josua-gemeinde.net
oder telefonisch: 069 – 57 00 32 49

Weitere Informationen unter www.josua-gemeinde.net

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Flyer & Informationen: Kultur in der Aula

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Mehr als Kultur & Party: Ab Freitag ist Museumsuferfest

Erstmalig beteiligen sich in diesem Jahr 25 Museen am Frankfurter Museumsuferfest. Vom 23. bis 25. August formieren sich Museen, 16 Bühnen, 12 Projekte und etwa 500 Stände an beiden Ufern des Mains „zu einem besonderen kulturellen Festival mit einem hochkarätigen und kreativen Programm“, erklärte OB Peter Feldmann bei einer Pressekonferenz mit den beteiligten Museen, Projekten und Bühnenproduzenten.

Die Frankfurter Museen geben an diesem Wochenende mit großem organisatorischem Aufwand und vielen unterschiedlichen kreativen Blickwinkeln und Herangehensweisen einmalige Einblicke in ihre Häuser und Gärten. Beeindruckend ist das Programm der 16 Bühnen mit Konzerten aller Genres. Man kann sich einfach treiben lassen und an einer der Bühnen nach seiner Lieblingsmusik suchen und sogar an Schnupperkurse im Tango oder Zumba teilnehmen. Neu dabei in diesem Jahr die Aquiles Denkbar-Bühne am nördlichen Mainufer auf Höhe Nizza. Die „Denkbar“ im Frankfurter Nordend ist, angelehnt an die Salonkultur des frühen 20. Jahrhunderts, ein Ort kultureller Vielfalt. Zum Museumsuferfest präsentiert die Aquiles‘ Denkbar-Bühne das Beste aus Blues, Folk, Jazz und Latin Fusion.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freiem Himmel gezeigt. Auf dem internationalen Künstlermarkt am Ufer und auf dem Schaumainkai können hochwertige und besondere Objekte, Schmuck und Kleidung erworben werden. Außerdem werden kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt und natürlich aus der Frankfurter Küche angeboten. Der Main selbst bietet in der Mitte des Festes die Rennstrecke für die Drachenbootrennen. Von der Untermainbrücke bis zum Ziel am Holbeinsteg hallen die Trommelschläge bei den rasanten Wettfahrten. Es sind die zweitältesten Wettkämpfe dieser Art in Deutschland.

Musikfeuerwerk am Sonntagabend

„Ich empfehle allen Besucherinnen und Besuchern ganz eindringlich die Gelegenheit zu nutzen, mit dem tollen Angebot des Museumsuferfest-Buttons auch mal ein Haus zu besuchen, welches auf den ersten Blick nicht ihren Interessen entspricht oder das sie vermeintlich schon kennen. Erobern Sie drei Tage lang unsere renommierten und vielfältigen Museen und lassen Sie sich überraschen“, sagte Thomas Feda, Geschäftsführer der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main.

Die Eröffnung wird in diesem Jahr am Fahrtor auf den Treppen des Museumsplatzes vor dem Historischen Museum am Freitag, 23. August, um 17 Uhr stattfinden. Den traditionellen Abschluss des Festes bildet das spektakuläre Musikfeuerwerk am Sonntagabend, das dieses Jahr wieder um 22 Uhr stattfindet.

Weitere Infos und eine detaillierte Veranstaltungsübersicht gibt es im Programmheft sowie unter https://www.museumsuferfest.de im Internet.

Drachenbootrennen am Holbeinsteg

Zusammen mit seinen Partnern fügt der Sportkreis mit der Sportwelt-Arena am Holbeinsteg ein einzigartiges Teil in das Fest-Puzzle ein: Vereine und Verbände aus der Region präsentieren auf großer Bühne ganztägig Mitmachangebote und über 50 Aufführungen. 

Aufführungen von Vereinen aus Tanz, Kampfsport, Akrobatik, Kunstradfahren und vielem mehr zu sehen. Teil des Programms sind auch die Drachenbootrennen mit Zieleinlauf am Holbeinsteg. Die Abende feiert der Sportkreis mit lokalen Musikbands. 

Teil des Programms sind auch die Drachenbootrennen mit Zieleinlauf am Holbeinsteg Foto: Sportkreis Frankfurt e. V.

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Fotos oben: www.museumsuferfest.de

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Pkw überschlägt sich – Zeugen gesucht

Am späten Samstagabend um 23. 50 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße L3019, der Umgehungsstraße um Kalbach, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 28-jähriger Opelfahrer schwer verletzt wurde. Die Polizei braucht Hinweise zum Unfallhergang.

Der 28-Jährige war auf dem Nachhauseweg in Richtung Autobahn unterwegs. Kurz vor der Einmündung Am Martinszehnten soll plötzlich eine Person auf die Fahrbahn getreten sein, der der 28-Jährige versuchte auszuweichen. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb eingeklemmt im Fahrzeug auf dem Dach liegen. Die erste Polizeistreife leistete sofort erste Hilfe. Die Feuerwehr rettete den Mann dann aus seinem Auto. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, sein Auto hat einen Totalschaden.

Aufgrund der Angaben des 28-Jährigen zu dem bislang unbekannten Fußgänger, wurde der gesamte Bereich rund um die Unfallstelle unter Einsatz einer Wärmebildkamera abgesucht – ohne Erfolg. Die Polizei bittet daher um Zeugenhinweise hinsichtlich dieses Fußgängers. Sollte jemand ebenfalls diese Person gesehen haben, bitte die Polizei um Hinweise unter der Rufnummer: 069 – 755 11400.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Culture Club Riedberg löst sich auf

Fotowettbewerb, Lesungen, Ausstellungen, inter-religiöse Feste – der Culture Club Riedberg war 2016 mit einem kleinen Team aus Vorstand und Mitgliedern und großen Ambitionen gestartet. Und konnte viel verwirklichen. Doch das Engagement ruhte offenbar auf zu wenigen Schultern. Nachdem im vergangenen Jahr bereits über eine Auflösung nachgedacht wurde, ist seit Montag die Auflösung des Kultur-Vereins endgültig beschlossen.

In der ordentlichen Mitgliederversammlung wurde einstimmig entschieden, den Culture Club Riedberg doch aufzuheben. Die anwesenden sechs Mitglieder entschieden sich dazu, nachdem es auch dem neuen Vorsitzenden Wieland Speer, der sich übergangsweise zur Verfügung stellte, nicht gelungen war, gemeinsam mit Andreas Woitun als zweitem Vorsitzendem und Kassenwart sowie den wenigen Mitgliedern mehr Engagierte zu finden.

Der Diplomtrainer hatte sich vor einem Jahr aufgrund einer Meldung zur Vereinsauflösung in MAINRiedberg angeboten zu helfen. Nach einigen Emails, Telefonaten und einem Treffen zwischen ihm, der damaligen Vorsitzenden Sandra Thoms sowie dem Kassenwart Andreas Woitun wollte man den Culture Club Riedberg (CCR) weiterführen, der bereits in Auflösung war.

Die wenigen Mitglieder sind am Montagabend nach intensiver Diskussion und auch der Überlegung einer Fusion mit einem anderen Verein dem Vorschlag des Vorstandes gefolgt und haben die Auflösung spätestens zum Jahresende beschlossen. Als Liquidatoren wurden Andreas Woitun und Sandra Thoms einstimmig gewählt, die bis Jahresende spätestens alles Notwendige mit dem Amtsgericht und dem Finanzamt abwickeln werden.

Sandra Thoms – die Gründerin und ehemalige Vorsitzende des CCR – ist guter Dinge, dass die Kulturangebote im Stadtteil weiter gehen. Man ist in“ guten Gesprächen mit der IG Riedberg“, die bereits begonnen haben und nach dem Sommerfest Ende August fortgeführt werden sollen.

„Ich sah mich nur als Zwischenlösung und hatte gehofft, dass andere willige Personen für den Vorstand gefunden werden. Leider ist das nicht gelungen. Schade! „, sagt abschließend Wieland Speer.

Foto: Culture Club Riedberg

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Kosten, Ausbau, Zukunft – das ist die neue Grundschule 3

Allen Verantwortlichen, aber nicht zuletzt auch Schulleitung und Eltern fiel vermutlich ein Stein vom Herzen, dass die neue Grundschule 3 am Dienstag mit 85 Schülerinnen und Schülern feierlich eröffnet werden konnte – trotz des großen Zeitdrucks und einer Bauzeit von weniger als einem Jahr. Im zuständigen Baudezernat spricht man davon, dass die Rückmeldungen „trotz der schwierigen Umstände positiv“ waren.

Es gibt noch viel zu tun. Ausgebaut werden muss das zweite Obergeschoss, das derzeit noch nicht benötig wird. Und natürlich müssen die Außenanlagen hergestellt werden. Vor allem muss der provisorische Weg, der über die Baustelle zur Schule führt, befestigt werden.

Provisorium kostet 4,1 Millionen Euro

Die provisorische Anlage für die dritte Grundschule im Stadtteil kostet rund 4,1 Mio. Euro, inklusive der Miete für die Stahlmodule für zwei Jahre. Zum Vergleich: Die zeitgleiche Erweiterung der Marie-Curie-Schule um einen Holzmodulbau für weitere Klassenräume beläuft sich auf rund 2,1 Millionen Euro, die provisorische Erweiterung der Grundschule 1 mit einer Containeranlage in unmittelbarer Nähe der Schule auf 350.000 Euro. Alle Baumaßnahmen wurden aufgrund der rasant steigenden Kinderzahlen auf dem Riedberg notwendig, dem mit einem Altersdurchschnitt von 35,2 Jahren jüngsten Stadtteil Frankfurts.

Der große Holzmodulbau für die Integrierte Gesamtschule Kalbach-Riedberg (IGS) kostet mit dem ersten und zweiten Bauabschnitt rund 15 Millionen Euro. Insgesamt hat die Stadt Frankfurt am Main in den Ausbau der Schulkapazitäten auf dem Riedberg in jüngster Zeit also mehr als 21 Millionen Euro investiert. „Und es kommen noch einmal circa 47 Millionen Euro für den Neubau der IGS Kalbach-Riedberg hinzu“, wie Günter Murr, Pressereferent im Baudezernat, informiert.

Blick in die Zukunft

Die neue Grundschule 3 soll in zwei Jahren, wenn die IGS Kalbach-Riedberg ihren Neubau in U-Bahn-Nähe bezogen hat, in deren Holzmodulbau an der Carl-Hermann-Rudolff-Allee einziehen und dort ihren endgültigen Standort finden. Die designierte Schulleiterin Amrei Quandel hat mit ihrer Planungsgruppe eine moderne Ganztagsschule im „Pakt für den Nachmittag“ konzipiert, die aufgrund der weiterhin steigenden Schülerzahlen dringend gebraucht wird. 

Foto: MAINRiedberg

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Klimaforscher: „Wir müssen jetzt entschlossen handeln“

Der renommierte Atmosphärenforscher Joachim Curtius von der Goethe-Universität sieht in dem am 8. August erschienenen Gutachten des Weltklimarates in Genf einen wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung von Folgen des Klimawandels. Das Gutachten von insgesamt mehr als 100 Forschern mache deutlich, dass auch die Länder in den gemäßigten Klimazonen nicht weiter so tun könnten, als finde der Klimawandel nur in anderen Ländern statt. Die immer raschere Folge von Extremsommern seit den 2000er Jahren seien ein Beleg dafür, dass auch Deutschland und Mitteleuropa sich mit den Folgen des Klimawandels intensiver befassen und umsteuern müssen. Bisher sei es in Deutschland dank der Energiewende zwar gelungen, den CO2-Ausstoß im Durchschnitt um ein Prozent pro Jahr zu reduzieren. Dieser Wert müsse sich jedoch möglichst rasch vervierfachen, um bis 2050 zu einer weitgehenden CO2-Neutralität zu kommen.

Eine bisher sehr unterschätzte Rolle als CO2-Emittenten spielten auch die Moore, bzw. deren Trockenlegung und der dort stattfindende Torfabbau. Allein trockengelegte Moore verursachen 5 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland. Mit einer Wiedervernässung der trockengelegten Flächen könnte der CO2-Ausstoß drastisch reduziert werden.

Auch andere klimaverändernde Gase wie Methan müssten noch viel stärker in den Blick genommen werden. Hier sei die Landwirtschaft und insbesondere die aufgrund des hohen globalen Fleischkonsums extensive Viehwirtschaft ein Hauptverursacher für den Klimawandel und die weltweit steigenden Temperaturen. Die globale Viehwirtschaft sei auch wesentlich verantwortlich für die immer stärkere Rodung großer Waldgebiete und die Umwandlung dieser Flächen in landwirtschaftliche Gebiete, die dann oft mit Soja für die Tierfütterung bepflanzt würden. Dieser Raubbau habe gleich mehrfach negative Auswirkungen auf das Klima: Bei Brandrodungen würden Jahr für Jahr Milliarden von Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen, der abgeholzte Regenwald könne sich möglicherweise in absehbarer Zukunft nicht mehr regenerieren und das als Viehfutter eingesetzte Soja setze über die Verdauungsprozesse der Tiere enorme Mengen klimaschädliches Methan frei. Dieser Teufelskreis sei nur zu durchbrechen durch eine deutliche Reduktion des globalen Fleischkonsums.

Curtius hält es sogar für möglich, dass der Amazonas-Regenwald aufgrund der extensiven Abholzung zugunsten der Land- und Viehwirtschaft vollständig verschwinden könnte – mit gravierenden Folgen für das Weltklima: In komplexen Klimasystemen gebe es sogenannte Kipppunkte, an denen ein Klimasystem schnell in einen ganz neuen Zustand rutschen könne: „Bei weiterer starker Erwärmung und fortgesetzter Rodung des Amazonas-Regenwalds ist es möglich, dass ein Punkt erreicht wird, an dem sich die Verdunstung aus den Wäldern und damit auch Niederschläge und Temperaturen in dieser Region schlagartig so verändern, dass auch der verbleibende Regenwald nicht mehr weiterbestehen kann und dass die Veränderungen dann tatsächlich irreversibel sind“, so Curtius. Auch für den deutschen Wald sieht Curtius schwere Zeiten voraus: „Es wird sehr schwer und teuer, den Wald bei uns in den kommenden hundert Jahren an die sich durch Klimawandel schnell verändernden Gegebenheiten anzupassen: Die großen Schäden durch Trockenheit und Borkenkäferbefall, die wir derzeit beobachten, machen diese Problematik überdeutlich.“

Curtius ist überzeugt, dass auch jetzt noch die Chance besteht, durch energisches Handeln in der Klimapolitik einen weiteren Anstieg der globalen Temperaturen stark zu bremsen und mittelfristig sogar zu stoppen:

„Meiner Einschätzung nach sind die Veränderungen zwar dramatisch, es ist aber noch kein Punkt überschritten, an dem die Probleme so groß sind, dass wir nichts mehr tun könnten. Es besteht auf jeden Fall noch die Chance, die menschgemachte Erwärmung so zu begrenzen, dass katastrophale Schäden abgewendet werden können, wenn wir – insbesondere die Industriestaaten als Hauptverursacher – jetzt schnell und entschlossen handeln. Für eine Änderung des Konsumverhaltens ist es bestimmt noch nicht zu spät. Natürlich muss es uns gelingen, nicht nur die Emissionen in Deutschland und in Europa zu reduzieren, sondern auch die USA, China, Brasilien und weitere Länder müssen überzeugt werden, mitzumachen. Aber zunächst muss sicherlich jeder vor seiner eigenen Türe kehren. Wir haben seit mehr als einem Jahrhundert wesentlich die Emissionen verursacht und unseren Wohlstand darauf aufgebaut, daher haben wir eine hohe Verantwortung, die Emissionen auch als Erste zu reduzieren.“

Foto & Informationen: Pressestelle Goethe-Universität

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A661: Feuer in Reisebus mit Senioren

Feuerwehr-Signallicht

Durch die schnelle und vorbildliche Reaktion des Fahrers konnten heute über dreißig, teilweise mobilitätseingeschränkte Senioren, darunter auch fünf Rollstuhlfahrer, unverletzt aus einem brennenden Bus evakuiert werden.

Gegen 13:45 Uhr geriet ein Reisebus auf der A661 zwischen den Anschlussstellen Nieder-Eschbach und Riedberg/Heddernheim in Brand. Der Bus war auf der A661 in Richtung Offenbach unterwegs, als es zu einer Rauchentwicklung am linken Hinterrad kam und dieser aus bisher noch ungeklärter Ursache in Brand geriet. Der Fahrer brachte den Bus am Seitenstreifen zum Stehen und begann er sofort damit, die Rollstuhlfahrer mittels einer Hebebühne schnellstmöglich aus dem Bus transportieren und alle gehfähigen Personen zum sofortigen Verlassen des Busses aufzufordern.

Bereits nach kurzer Zeit wurde der Busfahrer dabei von einer Besatzung eines Rettungswagens der Berufsfeuerwehr Offenbach, die durch Zufall an der Einsatzstelle vorbei kamen und erste Löschmaßnahmen mit einem Handfeuerlöscher vornahmen, unterstützt. Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehreinheit war der Bus bereits komplett geräumt.

Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand ab. Der Bus wurde später abgeschleppt. Der Schaden wird zum jetzigen Zeitpunkt auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zwischenzeitlich, bis gegen 14.45 Uhr, musste die Autobahn vollgesperrt werden.

Als Brandursache wird nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt an einer Bremse vermutet.

Foto: Archiv

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Heute startet die neue Grundschule 3

Am Freitag war noch viel zu tun. Bauarbeiter teerten eine Fläche am Zugang zur neuen Grundschule 3. An der provisorischen Containeranlage fanden noch Kontrollarbeiten statt und das Gelände jenseits des Zauns bearbeiteten Bagger. Nicht weit entfernt übte eine Schulanfängerin ganz offensichtlich mit ihrer Mama den neuen Schulweg ein. Denn heute ist der große Tag. Am heutigen Dienstag, den 13. August, wird die neue Grundschule Riedberg III durch Stadträtin Sylvia Weber feierlich eröffnet.

Die Schule startet in einem Übergangsquartier in der Hans-Leistikow-Straße im Norden unseres Stadtteils. Die Schuleingangsfeier findet ab 12 Uhr allerdings in der Sporthalle der nahen Marie-Curie-Schule statt, „die uns freundlicherweise diesen Raum für unsere Feier zur Verfügung gestellt hat“, wie Amrei Quandel mitteilt, die designierte Schulleiterin.

80 Kinder besuchen die neue Grundschule 3 

Es wird drei Flexklassen mit jeweils rund 20 „Erstklässlern“ und 4 „Zweitklässlern“ geben sowie eine dritte Klasse mit 15 Kindern. „In der ersten Zeit geht es uns darum, die Kinder herzlich willkommen zu heißen und unsere gemeinsame Schuleingangsphase gut zu gestalten“, erklärte Amrei Quandel MAINRiedberg. 

Die dritte Grundschule soll in zwei Jahren, wenn die IGS Kalbach-Riedberg ihren Neubau in U-Bahn-Nähe bezogen hat, in deren Holzmodulbau an der Carl-Hermann-Rudolff-Allee einziehen und dort ihren endgültigen Standort finden. Die designierte Schulleiterin hat mit ihrer Planungsgruppe eine moderne Ganztagsschule im „Pakt für den Nachmittag“ konzipiert, die aufgrund der rasant steigenden Kinderzahlen auf dem Riedberg dringend gebraucht wird. 

„Ich möchte mich ausdrücklich beim Stadtschulamt und beim Amt für Bau und Immobilien (ABI) unter meinem Kollegen Stadtrat Schneider für die professionelle und erfolgreiche Arbeit bedanken, die einen pünktlichen Start unter knappen Zeitvorgaben ermöglicht haben“, lobte Bildungsdezernentin Sylvia Weber die Arbeit der Verwaltung und der beteiligten Dezernate: „Wir zeigen seit Beginn dieser Koalition gemeinsam, dass es durchaus möglich ist, mehr Dynamik in die Schulentwicklung zu bringen“, sagte die Stadträtin.

In den vergangenen Jahren sind in Frankfurt insgesamt neun Schulen eröffnet worden – es herrscht erheblicher Nachholbedarf. Die Stadt wächst statistisch pro Jahr um rund 2000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Riedberg als jüngster Stadtteil wächst proportional am schnellsten.

Provisorische Erweiterung der Grundschule Riedberg 1

Aufgrund der stark steigenden Schülerzahlen hat auch die Grundschule 1, die vor 15 Jahren als erste Schule am Riedberg eröffnet wurde, in den vergangenen Wochen zusätzliche Räume. Auf dem sogenannten Alten Gerichtsplatz, der direkt neben der Schule im Zugang zum Bonifatiuspark liegt, entstand bis zum Schuljahresbeginn eine provisorische Erweiterung in Modulbauweise. Aus insgesamt rund 30 Modulen wurde ein Gebäude mit drei Klassenräumen, einem EDV-Raum und einem Mehrzweckraum gebaut. Damit kann die Grundschule von vier auf fünf Züge erweitert werden und hat damit Platz für rund 500 Schülerinnen und Schüler.

Das sind die Termine der Einschulungsgottesdienste

Alle Gottesdienste für Schulanfänger finden heute in der katholischen Kirche St. Edith Stein (Zur Kalbacher Höhe 56) statt. Der Gottesdienst für Kinder der Marie-Curie-Schule ist um 8.30 h, für Kinder der Grundschule Riedberg 1 um 9.30 h und für die Mädchen und Jungen der neuen Grundschule 3 um 10.30 Uhr. 

Fotos: MAINRiedberg/ Archiv

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Das neue „Fitnessstudio“ für alle

War der Urlaub nicht nur wunderschön, sondern hat auch ziemlich gut geschmeckt? Dann gibt’s ab sofort eine tolle Möglichkeit, wieder fit zu werden und in der neuen Riedberger Fitnessanlage im Grünen zu trainieren. Nur ein paar Schritte vom Kätcheslachpark entfernt, direkt am Fußweg nach Norden und zum kürzlich eröffneten Bauernhofspielplatz. Es sind zehn Geräte, vom Reck und Rückentrainer bis zum „Pedalo“, Geräte zum Dehnen, für Schulter und Brust sowie mit Stationen für den ganzen Körper und fürs Gleichgewicht. Ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Übungen inklusive.

Solche öffentlichen Fitnessanlagen der Stadt gibt es inzwischen in immer mehr Stadtteilen – und jetzt zum Glück auch bei uns. Der Fitnessparcours wurde als „Seniorenfitnessanlage“ angekündigt. Das zuständige Grünflächenamt stellt im Gespräch mit MAINRiedberg aber klar, dass das Angebot „prima für alle Generationen“ passt. Einzige Einschränkung: Die Anlage sollte nur von Erwachsenen und Jugendlichen ab 1,40 Meter Größe genutzt werden und sollte nicht „zum 20. Kinderspielplatz mutieren“, wie eine MAINRiedberg-Leserin anmerkt.

Wie gefällt das neue „Fitnessstudio im Grünen“ Ihnen, liebe Riedberginnen und Riedberger? Welche Geräte finden Sie am besten, wo und wie trainieren Sie am liebsten? Schreiben Sie uns unter mail@main-riedberg.de Ihre Erfahrungen – gerne auch mit Foto. 

MAINRiedberg-Leser Holger Wilhelmi (46) hat die Fitnessanlage mit seinen beiden sportbegeisterten Töchtern am Wochenende bereits getestet. Das Fazit der jungen Ladies Emilia und Freundin Carolina (beide 11): „Die Geräte sehen etwas komisch aus, sind aber cool.“ Vor allem die Beinpresse, die Reckstangen für Liegestütz, Klimmzüge und Stützsprünge und die Pedalostrecke haben den beiden gefallen.

Zu allen Geräten im neuen Fitnessparcours gibt es Info-Tafeln mit Tipps und ausführlichen Erklärungen

Holger testete den Parcours aus der Sicht eines Freizeitsportlers, der lange auch Fitnessstudios besuchte. Zuerst die Beinpresse, die „nach nichts aussieht“, aber ein tolles Gerät sowohl für fitte Riedberger als auch für Einsteiger und Senioren ist. Denn hier trainiert man die Beinmuskulatur mit dem jeweiligen Eigengewicht. „Das ist sehr wirkungsvoll und erfordert Selbstdisziplin, wenn man die Übung wie an den Infotafel beschrieben macht.“ Hinzu kommt: Das Knie wird hier trotzdem nicht extrem belastet.

Auch der Brustmuskeltrainer und die Geräte fürs Gleichgewicht haben dem Freizeitsportler gut gefallen. Holgers Fazit: „Hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack und ruckzuck ist eine halbe Stunde vorbei.“ Die beiden Crosstrainer sind beispielsweise ideal für Einsteiger und alle, die Gelenkprobleme haben. Andere Geräte sind für alle Generationen wirkungsvoll und passen sich individuell an. Holger Wilhelmi hofft, dass demnächst viele hierherkommen und ausprobieren, was ihnen gefällt. „Es wäre doch schade, wenn so eine Anlage nicht genutzt wird!“

So geht’s zum Fitnessstudio im Grünen

Die offizielle Beschreibung klingt ein bisschen rätselhaft: Die Fitnessanlage wurde nämlich am so genannten „Topographischen Weg“ gebaut. Wo das ist? Ganz einfach: fast direkt am Kätcheslachpark. Man fährt die Altenhöferallee stadtauswärts, biegt rechts in den Stiftung-Waisenhaus-Weg ein und geht dann geradeaus weiter, bis man ins Grüne kommt. Variante 2: Man nimmt gleich den Fußweg von der Riedbergallee entlang der Wiese Richtung Norden. Die Fitnessgeräte sind kaum zu übersehen!

Die Fitnessanlage wurde am so genannten „Topographischen Weg“, in unmittelbarer Nähe des Kätcheslachparks, gebaut Foto: Stadt Frankfurt

Fotos oben: MAINRiedberg

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‚Feddisch!‘ Seit Montag fährt die U8 wieder

Die VGF hat am Montag wie angekündigt den Betrieb auf den U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U8, U4 und U7 wieder aufgenommen. Alle Arbeiten wurden wie vorgesehen abgeschlossen.

Seit Beginn der Sommerferien vor sechs Wochen waren Teile der A-Strecke (U1, U2, U3 und U8) sowie der östliche Abschnitt der C-Strecke (U4 und U7) wegen umfangreicher Bauarbeiten gesperrt, Busse ersetzten auf den Abschnitten Konstablerwache – Heddernheimer Landstraße, Mertonviertel/Riedwiese – (S-Bahnhof) Eschersheim sowie Schäfflestraße – Enkheim die U-Bahnen.

Die VGF hatte auf der A-Strecke diverse Arbeiten gebündelt und die vier Linien deswegen für sechs Wochen am Stück außer Betrieb genommen. Auf der C-Strecke waren vorbereitende Arbeiten von HessenMobil am Riederwaldtunnel Grund für die Sperrung, hier hat die VGF die Zeit aber auch für eigene Arbeiten genutzt.

Das prognostizierte Chaos blieb weitgehend aus

Die VGF hat im Lauf der Arbeiten ihr Pensum sogar erhöht und mehr „geschafft“, als ursprünglich vorgesehen. Bis Montagmorgen ist noch viel zu tun: Gestern fanden Probefahrten in Heddernheim statt, wo die sieben Weichen ausgetauscht wurden, mit denen der Betriebshof an die Stammstrecke angeschlossen ist. Heute erfolgt eine Kontrolle der Fahrleitung. Am morgigen Samstag folgt eine Probefahrt über die gesamte Strecke mit zunächst einem Zug, dem schließt sich ein „Stress-Test“ an, bei dem vier 4-Wagen-Züge alle Fahrbeziehen der von den Arbeiten betroffenen Strecke abfahren, um die Funktionstüchtigkeit nachzuweisen. Am selben Tag finden auch die abschließenden Probefahrten auf der „C-Strecke“ statt, um auch U4 und U7 wieder in Betrieb zu nehmen. Umfangreiche Rangierfahrten am Sonntag werden dafür sorgen, dass am Montag alle Bahnen nach Plan fahren können.

Auch die Feuerwehr nutzte die vergangenen Tage, um den Tunnelabschnitt zu besichtigen und sich ohne den laufenden Betrieb ein Bild möglicher Einsatzorte zu machen.

Bei beiden Baustellen hielten Ersatzbusse die jeweiligen Verbindungen aufrecht, besonders der Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen der Heddernheimer Landstraße und der Konstablerwache war ein Kraftakt, der Fahrgäste vor zum Teil ungewohnte Umsteige- Relationen stellte. Hier waren in der Hauptverkehrszeit 36 Gelenkbusse im Einsatz.

Fazit aus Sicht der VGF: Der SEV hat gut funktioniert und seinen Zweck vollauf erfüllt, wobei klar war, dass man am Ende der sechs Wochen nicht von „fehlerfrei“ würde sprechen können. Aber die Busse boten ausreichend Platz, Wartezeiten an den SEV-Haltestellen gab es kaum, Verspätungen hielten sich in Grenzen, auch das von manchen Beobachtern im Vorfeld prophezeite Chaos auf der nördlich der Hügelstraße inzwischen einspurigen Eschersheimer Landstraße blieb aus.

Informationen: VGF/ Stadt Frankfurt

Foro: MAINRiedberg

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