Kategorie: AktuelleNEWS

2020 kommt die rote Spur für Radfahrer

Direkt am Riedbergzentrum gibt es sie schon seit April: Rote Spuren für Radfahrer, die für mehr Sicherheit sorgen sollen. Vor wenigen Wochen hatte der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg den Magistrat gebeten, den gesamten Radweg entlang der Altenhöferallee, der Hauptverkehrsachse im Stadtteil, mit einer roten Markierung zu versehen. Jetzt kam die Nachricht aus dem Verkehrsdezernat, dass dies bis „spätestens im 2. Quartal 2020“ geschehen soll.

Eine frühere Rotmarkierung könne nicht in Aussicht gestellt werden, da für eine erfolgreiche Ausführung eine trockene Oberfläche und Temperaturen über 5 Grad Celsius benötigt werden. Wenn das Wetter allerdings mitspielt, könnte es somit auch schneller gehen.

„Ein bisschen rote Farbe“ mit großer Wirkung

Wie Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) bei einem früheren Pressetermin am Riedberg mitteilte, färbt die Stadt Gefahrenzonen im gesamten Stadtgebiet rot, um so eine größere Sensibilität der Kraftwagenfahrerinnen und Kraftwagenfahrer zu erreichen. „Was nach ein bisschen roter Farbe aussieht, hat eine große Wirkung. Die Radfahrenden sind sicherer unterwegs. Das motiviert auch andere, sich aufs Rad zu schwingen und sich umweltfreundlicher fortzubewegen“, resümierte Michaela Kraft, Leiterin des Amts für Straßenbau, bereits im Frühjahr die aktuellen Entwicklungen.

Ein kleines Stückchen mehr rote Rad-Spur gibt es übrigens am Riedberg schon jetzt: Direkt an der neuen Ampelanlage im Bereich der Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee wurden wenige Meter Radweg neu markiert. Vermutlich, weil hier vom Amt für Straßenbau ohnehin Arbeiten ausgeführt werden mussten.

Foto: MAINRiedberg
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Bundestag gibt Mittel für Paulskirche frei

In der Bereinigungssitzung des Haushaltausschusses des Deutschen Bundestags haben sich die Koalitionsfraktionen aus CDU/CSU und SPD heute unter anderem auf die Bezuschussung zweier wichtiger Projekte in Frankfurt am Main geeinigt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann dankte Haushaltsobmann Johannes Kahrs: „Seine Initiative im Ausschuss hat letztlich den Weg frei gemacht. Die finanzielle Unterstützung des Bundes für die Sanierung der Paulskirche ist hoch willkommen. Sie fällt mit fast 20 Millionen Euro in einer Größenordnung aus, die deutlich macht, dass meine vielen Gespräche in Berlin zur nationalen Bedeutung unserer ‚Wiege der Demokratie’ Gehör gefunden haben.“

Die Bedeutung der Paulskirche

Die Paulskirche ist das nationale Symbol für Freiheit und Demokratie in Deutschland schlechthin. Am 18. Mai 1848 trat die erste frei gewählte Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche zusammen. Die folgenden Monate waren von der Arbeit an einer Verfassung für ein einheitliches Deutschland geprägt, die allerdings später an den Widerständen von Preußen und Österreich scheiterte. Die folgenden Aufstände zur Durchsetzung der Verfassung wurden niedergeschlagen und das Parlament schließlich am 30. Mai 1849 mit Waffengewalt aufgelöst.

Von 1852 bis zur Zerstörung 1944 fanden in der Paulskirche wieder Gottesdienste statt. Am 18. März 1944 brannte die Paulskirche nach einem Bombenangriff völlig aus und wurde nach dem Krieg als erstes historisches Gebäude Frankfurts wiederaufgebaut. Am bekanntesten ist inzwischen die Verleihung des „Friedenspreises des Deutschen Buchhandels“, der anläßlich der Frankfurter Buchmesse vergeben wird.

Paulskirche soll „Haus der Demokratie“ werden

Haushaltsobmann Kahrs hatte sich bei Besuchen im Sommer vor Ort in Frankfurt jeweils ein Bild gemacht und versprochen, sich für eine substanzielle Beteiligung des Bundes einzusetzen. „Die Frankfurter Paulskirche“, so Kahrs, „ist ein Demokratie-Symbol von nationaler Bedeutung und weit darüber hinaus. Ihre Sanierung liegt im Interesse ganz Deutschlands.“ Diese sei aber nur ein Teilschritt, so Kahrs, hin zu einem Demokratieort-Paulskirche. „Deshalb unterstützte ich auch die Initiative des Oberbürgermeisters für ein ‚Haus der Demokratie‘ und werde mich auch hier für eine Beteiligung des Bundes stark machen“, betonte Kahrs.

Oberbürgermeister Feldmann dankte auch Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: „Er hat schon bei meinem ersten Besuch in Berlin zum Thema Paulskirche vor einem Jahr und dem Gespräch über unsere demokratische Identitätsgeschichte sofort positiv auf unsere Briefe reagiert. Bei etlichen Gelegenheiten habe ich mit Frank-Walter Steinmeier über die Pläne gesprochen, bei ihm immer großes Verständnis und Interesse gefunden.“

Auch Bundesmittel für „Ginnheimer Spargel“

Zur beschlossenen Förderung der Sanierung des Frankfurter Europaturms merkt der Oberbürgermeister an: „Unser im Volksmund liebevoll ‚Ginnheimer Spargel‘ genannter Europaturm könnte die höchste offene Aussichtsmöglichkeit in Deutschland bieten. Voraussetzung hierfür ist die Sanierung. Mich freut es, dass der Bund, aus Mitteln der Kulturförderung und auf Antrag der Deutschen Funkturm GmbH, die Finanzierung von 50 Prozent der Kosten beschlossen hat. Die Deutsche Funkturm GmbH spricht in ihrer Pressemitteilung von einem Marathon, dessen erster Schritt gestern beschlossen wurde. Dem schließe ich mich an, und es würde mich freuen, wenn dieser Marathon zum Ziel führt. Wir Frankfurter würden uns freuen, wenn er wieder für uns und die Gäste unserer Stadt geöffnet werden könnte.“

Johannes Kahrs sagt: „In Dresden und meiner Heimatstadt Hamburg konnten wir die Funktürme erfolgreich sanieren. Darum habe ich den Antrag der Funkturm GmbH gerne unterstützt. Bei einem Termin in Frankfurt konnte ich mir ein Bild machen: Der Frankfurter Europaturm ist ein beeindruckendes Bauwerk. Es würde mich freuen, wenn es möglich würde, den Europaturm wieder für alle Bürger zugänglich zu machen.“

Foto oben: Farblithographie der Nationalversammlung in der Paulskirche/ Institut für Stadtgeschichte Frankfurt

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Das sind die Lieblingsbücher der Kinder

Die Kinderjury der Kalbacher Klapperschlange 2019 hat entschieden: Die 32. Kalbacher Klapperschlange geht an die in Deutschland lebende österreichische Autorin Usch Luhn mit ihrem Kinderbuch für „Luna Wunderwald – Ein Schlüssel im Eulenschnabel“ (Altersgruppe 3.-4. Klasse). In dem 2018 im Ravensburger Verlag erschienenen Buch der 1959 in Österreich geborenen Autorin geht es um das Mädchen Luna, die dank einer Zauberflöte mit den Tieren sprechen kann. Doch kann sie mit ihrer Zauberflöte den weißen Hirsch Arto vor Wilderern retten? Nur wenn Luna ihren ganzen Mut zusammennimmt und alle Tiere ihr helfen, wird sie es schaffen!

Das meint die Kinder-Jury: „Es war sehr abenteuerlich und spannend, weil sie mit Tieren sprechen konnte und sich am Ende getraut hat, den Hirsch zu verteidigen“ (Mirja).Nadja schreibt: „Ich finde das Buch gut, weil es spannend war, es war aber auch ein kleines bisschen lustig“. Susanna meint: „Das Buch war gut. Dieses Buch erzählt eine zauberhafte Geschichte. Ich habe es gern gelesen und hatte Spaß dabei. Das Buch war dramatisch, aber am Ende war alles wieder gut“. Und Clara findet: „Ich finde das Buch sehr schön gemacht, weil es spannend geschrieben ist und schöne Bilder beinhaltet. Die Hauptfigur ist mutig und fair, das gefällt mir“.

In der Altersgruppe 5. – 7. Klasse ist das beliebteste Buch der Kinderjury das 2018 beim Ravensburger Verlag erschienene Buch „Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft“ von Anna Ruhe. „Luzie zieht mit ihrer Familie in die geheimnisvolle Villa Evie. Dort riecht es nach tausend Sachen gleichzeitig. Sie lernt den Nachbarsjungen Mats kennen und zusammen finden sie die Duftapotheke unterhalb der Villa. Die Düfte dort haben alle unterschiedliche Wirkungen. Doch dann geht ein Duft verloren und die Leute, die ihn eingeatmet haben, beginnen komisch zu werden. Werden sie den verschwundenen Duft wiederfinden?“ (Nico). „Ich finde das Buch gut, weil es spannend ist. Am liebsten mag ich Luzie, weil sie so mutig und schlau ist und fast immer eine Lösung kennt“ (Mia).

„Magic Academy – Das erste Jahr“ von Rachel E. Carter (cbt Verlag, 2018, übersetzt von Britta Keil) ist Siegerbuch der Altersgruppe 8.-10. Klasse. Xenia fasst den Inhalt zusammen: „Ryiah und ihr Zwillingsbruder Alex machen sich auf den weiten Weg vom kleinen Dorf zur Akademie. Dort lernt Ryiah den arroganten Prinzen Darren kennen, der keine Gelegenheit auslässt, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Priscilla, Ryiahs Erzfeindin, macht die Situation auch nicht besser. Die Aufnahmeprüfungen sind brutal wie Folter. Als sich Ryiah (nur durch Zufall) mit Prinz Darren anfreundet, schießt ihr eine Frage durch den Kopf: kann sie dem Prinzen wirklich trauen?“.

Die Auszeichnung des Siegertitels erfolgte am Samstag im Rahmen der Kinderbuchmesse Kalbach – Riedberg.

Die Autorin Usch Luhn schrieb der Kinderjury einen Brief, in dem sie sich entschuldigte, dass sie wegen einer Lesereise nicht persönlich den Preis entgegennehmen könne. Es habe sie umgehauen, als sie erfahren habe, dass die Kinder Luna Wunderwald ausgewählt hätten und sie habe erst einmal einen großen Luftsprung gemacht. Weiter schreibt sie: „Euer Preis ist so wichtig für alle, die an „Luna Wunderwald“ mitgedacht und es gezeichnet haben. Denn Ihr, die Kinder, habt das Buch gewählt. Ihr seid die wichtigsten Menschen überhaupt, denn Euch sollen meine Geschichten Freude machen. Deshalb fantasiere ich so gerne neue Abenteuer und reise über Dörfer und durch Städte, treffe Kinder und lese ihnen vor.“

Dann fügt die Autorin hinzu: „Deshalb gebe ich Euch einen Rat. Wenn Ihr selber Lust am Geschichtenschreiben habt, guckt Euch ganz genau um. Benutzt Eure fünf Sinne und seid neugierig! Denn die Abenteuer lauern überall, man muss sie nur aufsammeln.“

Fast 500 Kinder gaben Bewertungen ab

Der Zuspruch zur Kinderjury war in diesem Jahr sehr groß. So haben 465 Kinder insgesamt 2198 Bewertungen abgegeben. Davon haben 262 Kinder in der Zeit von April bis Ende September mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet und gehören somit zur Kinderjury. Die meisten Leser fanden sich in der Gruppe der Dritt- und Viertklässler. Dabei gewinnt aber nicht automatisch das Buch mit den meisten abgegebenen Bewertungen. Als Grundlage zur Ermittlung des Siegerbuches dient eine im Jahr 2009 von Schülern entwickelte Formel, die im Mathematik-Unterricht der damaligen Klasse 10F1 des Frankfurter Gymnasiums Wöhlerschule entstanden ist. Bei der Berechnung geht neben den abgegebenen Bewertungen auch die Häufigkeit der Bewertung eines Buchs in die Berechnung ein.

Das vollständige Rezensionsheft mit der gesamten Titelliste sowie einer Auswahl der abgegebenen Bewertungen ist auf der Homepage der Kalbacher Klapperschlange erhältlich.

Weitere Informationen unter  www.kinderverein-kalbach.de.

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Das Klimapaket – Zu wenig, zu langsam, zu spät?

Am 20. September 2019 hat die deutsche Bundesregierung den Beschluss ihres Klimakabinetts als Vorlage für ein Klimaschutzgesetz vorgestellt – das Klimapaket. Nach umfangreicher Kritik, aber auch Zustimmung, aus der Bevölkerung und der Wissenschaft sieht die Regionalgruppe Frankfurt der Scientists For Future erheblichen Klärungs- und Diskussionsbedarf. Auf welchen Grundlagen handelt die Bundesregierung? Was steht genau in dem verabschiedeten Beschluss? Wie ist der Beschluss im Kontext des aktuellen wissenschaftlichen Konsenses zu bewerten? Welche der vorgeschlagenen Maßnahmen sind zielführend im Sinne des Abkommens von Paris und wo ist es geboten nachzubessern?

Um diese und weitere Fragen zu klären, laden die Scientists for Future Frankfurt am Main herzlich ein zur Vortragsreihe „Das Klimapaket – Zu wenig, zu langsam, zu spät? Analysen und Diskussionen“. Der Eröffnungsvortrag findet am 13. November um 19 Uhr im Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (Georg- Voigt-Straße 14) statt. Zum Thema “Herausforderung Klimawandel: Grundlagen, Folgen, Maßnahmen“ spricht Prof. Dr. Joachim Curtius von der Goethe-Universität Frankfurt. Im Anschluss finden im wöchentlichen Turnus weitere Vorträge zu den Themen Energiewirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Gebäudeeffizienz und CO2-Bepreisung statt.

 

Foto: Archiv

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IKEA-Überfall: Hier am Riedberg brannte das Fluchtfahrzeug

Am Samstag geschah der bewaffnete Raubüberfall auf einen Geldboten vor der Ikea-Filiale in Nieder-Eschbach. Seit gestern steht fest: Der ausgebrannte Audi A8, der auf einem Feldweg am Riedberg gefunden wurde, war das Fluchtauto. Es spricht viel dafür, dass der Überfall lange geplant und vorbereitet wurde. Eine Spur führt nach Köln, wo im vergangenen Jahr eine Tat nach ähnlichem Muster verübt wurde.

Der 56 Jahre alte Geldbote wurde noch am Samstag am Oberschenkel operiert und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Der Täter ist weiter flüchtig

Das ausgebrannte Fluchtfahrzeug wurde kurz nach dem Überfall am Ende des Prozessionsweges gefunden. Genauer gesagt: Auf einem Feldweg hinter der U-Bahn-Unterführung. An einer für Autos gesperrten alten Verbindungsstraße zwischen Kalbach und Riedberg, also nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt. Wagen und Kennzeichen waren zuvor gestohlen worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der oder die Räuber am Riedberg in ein anderes Fahrzeug umgestiegen sind.

Nach diesem Täter wird gefahndet

Der Mann, der den Ikea in Frankfurt überfallen hat, soll zwischen 30 und 45 Jahre alt sein. Er ist zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß und kräftig. Bei der Tat trug er einen weißen Kapuzenpullover und eine schwarze Trainingshose mit zwei weißen Streifen, sowie weiße Turnschuhe und weiße Handschuhe. Außerdem trug der Mann eine schwarze, eckige Sonnenbrille. Die Polizei will im Laufe der Woche Aufnahmen veröffentlichen, die bei dem Raub entstanden sind.

Es ist davon auszugehen, dass der bewaffnete Überfall lange vorbereitet wurde. So mussten der oder die Täter auskundschaften, wann und auf welchem Weg das Geld von Ikea abgeholt wird. Die Polizei überprüft nun andere Taten, die ähnlich abgelaufen sind. So gab es im September 2018 einen Überfall auf einen Geldtransporter in Limburg. Auch dort wurde das gestohlene Fluchtauto nach der Tat angezündet. Im März 2018 überfielen Täter einen Ikea-Geldboten in Köln und zündeten ebenfalls kurz nach der Tat das zuvor gestohlene Fluchtauto an.

Zeugen der Tat, die sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet haben und Personen, die sonst sachdienliche Hinweise zu dem Überfall machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter 069 / 755-51299, 069 / 755-53110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Foto: privat

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Bäcker Ruppel wieder geöffnet

Freunde frischer Backwaren werden sich freuen: Der Laden der Kalbacher Traditionsbäckerei Ruppel in der Altenhöferallee/ Ecke Ernst-Abbe-Straße hat seit wenigen Tagen wieder geöffnet, unter neuer Leitung und mit längeren Öffnungszeiten. Diese beginnen von Montag bis Samstag bereits um 6 Uhr, sonntags um 7 Uhr. Auch eine Mittagspause wird es nicht mehr geben.

Kurze Rückblende: Das Erstaunen war groß, als am 1. November plötzlich eine Nachricht an der Eingangstüre hing, dass man aus privaten Gründen schließen müsse. Auf Nachfrage stellte Bäckermeister Stefan Ruppel, Inhaber der familieneigenen Bäckerei in Kalbach, klar: „Wir bedauern das sehr und haben selbst großes Interesse daran, dass es schnellstmöglich weitergeht.“

Der Laden am Riedberg bezog alle Waren aus Kalbach, wurde aber in Eigenverantwortung von einem Verwandten geführt. Dieser wiederum hatte andere berufliche Pläne. „Wir haben aber einen Mitarbeiter, der das alles weiterführen möchte. Es geht jetzt nur noch um Formalitäten“, so Ruppel bereits vergangene Woche. Die Übergabe ist nun erfolgt. Das Sortiment soll noch erweitert werden.

Fotos: MAINRiedberg

Wiedereröffnung: Das sind die neuen Öffnungszeiten Fotos: MAINRiedberg
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Vor Ikea: Raubüberfall auf Geldbote

Polizeiwagen

Heute Vormittag überfiel ein bislang unbekannter bewaffneter Mann am IKEA Einrichtungshaus in Nieder-Eschbach einen Geldboten. Dabei kam es zu einem Schusswechsel. Der Geldbote wurde schwer verletzt. Am Riedberg wurde später ein ausgebranntes Auto gefunden, das vom Täter stammen könnte.

So geschah der Überfall

Gegen 11.25 Uhr verließ ein 56-jähriger Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens das Gebäude des IKEA Einrichtungshauses mit einer Geldkassette. Genau in diesem Moment attackierte ihn ein bislang unbekannter Mann. Nach einer kurzen Rangelei gelang es dem Täter, die Geldkassette an sich zu bringen. In der Folge kam es zu einem Schusswechsel zwischen dem Geldboten und dem Räuber, bei dem der Geldbote angeschossen und schwer verletzt wurde. Er schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Der Täter flüchtete samt Beute zunächst zu Fuß vom Tatort. Er befindet sich derzeit noch auf der Flucht.

Am Riedberg wurde ein ausgebranntes Auto gefunden

Unweit des Tatortes, am Riedberg, wurde im „Prozessionsweg“ ein ausgebranntes Auto aufgefunden. Dieses könnte mit dem Überfall in Zusammenhang stehen.

Täterbeschreibung: Männlich, 180 cm groß und kräftig. Bekleidet mit einem weißen Kapuzenpullover und einer schwarzen Trainingshose. VORSICHT: Die Person ist bewaffnet!

Zeugen der Tat, die sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet haben und Personen, die sonst sachdienliche Hinweise zu dem Überfall machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter 069 / 755-51299, 069 / 755-53110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Zwei dreiste Diebstähle

Polizeiwagen

Zwei dreiste Diebstähle haben sich in den vergangenen Tagen in unmittelbarer Nähe von Riedberg und Kalbach ereignet.

Am Donnerstag gegen 11 Uhr konnte bislang unbekannter Täter einem 69 Jahre alten Mann ein Bündel mit Banknoten entreißen und flüchten. Der Geschädigte war mit seinem Pkw zu einer Bankfiliale in die Straße „Oberer Kalbacher Weg“ (Bonames) gefahren, um dort Geld einzuzahlen. Nachdem er das Fahrzeug auf dem Kundenparkplatz der Bank abgestellt hatte und ausgestiegen war, erhielt er plötzlich einen kräftigen Stoß in den Rücken. Der 69-Jährige stürzte daraufhin zu Boden. Dabei verletzte er sich leicht. Der Angreifer nutzte die Gelegenheit und entriss seinem Opfer ein Bündel mit mehreren hundert Euro Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß und unerkannt vom Parkplatz.

Aufgrund des Sturzes konnte der Geschädigte lediglich angeben, dass der Täter ein Mann gewesen sein soll, welcher weiße Schuhe getragen habe.

Zeugen, die im Bereich der Bank eine verdächtige Person gesehen haben und / oder Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der 069 / 755-11400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Trickdiebe machen große Beute

Am Mittwochmorgen gelang es zwei Trickdieben, unter einem Vorwand in eine Wohnung in Heddernheim zu gelangen. Sie entwendeten dort Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro.

Gegen 9.15 Uhr klingelte einer der derzeit unbekannten Täter an der Wohnungstür einer 82-Jährigen Dame und gab vor, Mitarbeiter eines Versorgungsunternehmens zu sein. Unter dem Vorwand, die Wasserleitungen überprüfen zu müssen, erlangte der Täter Zutritt zu der Wohnung der betagten Dame. In der Wohnung wies der Täter die Bewohnerin an, alle Wasserhähne im Haus aufzudrehen, was diese auch tat. Diese Zeit nutzte der Täter vermutlich dazu, einen Komplizen in die Wohnung zu lassen. Während der erste Täter die Dame weiterhin ablenkte, durchsuchte der zweite die gesamte Wohnung nach Wertgegenständen und wurde auch fündig. Die Höhe des Diebesgutes, darunter auch Goldmünzen, beträgt mehrere tausend Euro. Die 82-Jährige bemerkte das Fehlen der Gegenstände erst, nachdem der falsche Mitarbeiter die Wohnung wieder verlassen hatte. Das Opfer erlitt nach der Tat Kreislaufprobleme und musste durch die Besatzung eines Rettungswagens in ihrer Wohnung versorgt werden. Eine durchgeführte Fahndung nach den Tätern verlief ohne Erfolg.

Die 82-Jährige konnte den Täter wie folgt beschreiben: Männlich, circa 30 – 40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, südländisches Erscheinungsbild und bekleidet mit dunkler Freizeitkleidung.

„Bedauerlicherweise konnten in jüngster Vergangenheit vermehrt Taten von gleicher oder ähnlicher Begehungsweise und Täuschungsversuchen seitens der Täter festgestellt werden, welche sich häufig als Mitarbeiter diverser Firmen ausgaben, um in die Wohnung zu gelangen. Opfer sind zumeist ältere und alleinlebende Menschen“, heißt es bei der Polizei.

Die Polizei Frankfurt warnt in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich: „Lassen Sie keine fremden Personen ins Haus oder in die Wohnung, welche ohne Termin oder Vereinbarung vor Ihrer Tür stehen.“ Notwendige Arbeiten, Ablesetermine oder Ähnliches werden in der Regel im Vorfeld angekündigt. „Sollten Sie Zweifel haben, lassen Sie die Person nicht rein und rufen Sie die Polizei.“

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: Archiv

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Ladies, wer hat Lust auf Basketball?

Yoga? Ist wunderbar. Gym? Auch schön, aber manchmal ziemlich einsam. „Wer Lust auf einen tollen Mannschaftssport und außerdem Lust auf Basketball hat, sollte unbedingt bei uns vorbeischauen!“ Mit diesen Worten rührt Sylvia Pölle, Spartenleiterin der Basketball-Abteilung des SC Riedberg, zurzeit die Werbetrommel für die Damen-Freizeitmannschaft. Das Interesse an den Jugendmannschaften im Basketball ist bereits so groß, dass die Hallenkapazitäten kaum ausreichen. Aber auch die Ladies liegen ihr am Herzen, zumal sie selbst stets mittrainiert, „und da würden wir uns sehr über neue Mitspielerinnen freuen“.

Der Spaß steht im Vordergrund 

„Wir treffen uns jeden Dienstagabend um 21 Uhr in der Sporthalle des Riedberg-Gymnasiums“, erklärt Sylvia Pölle. „Da wir eine Freizeitmannschaft sind, gibt es keine Liga oder Pflichtspiele an den Wochenenden.“ Der Spaß an der Sportart steht im Vordergrund. Auch Anfänger sind willkommen.

Die Teilnahme an der Mannschaft setzt eine Mitgliedschaft bei SC Riedberg voraus, für Details siehe http://www.scriedberg.de/sportarten/basketball/mitglieds-und-spartenbeitraege/

Wer Interesse hat und ein unverbindliches Probetraining machen möchte, kann eine Mail an Basketball@scriedberg.de senden. Oder einfach vorbeikommen.

Wann? dienstags um 21 Uhr (ausgenommen Ferien & Feiertage). Wo? Turnhalle des Gymnasiums Riedberg, Friedrich-Dessauer-Straße.

Foto: Archiv

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Was bedeutet „Agiles Arbeiten“?

Immer häufiger hört man aus dem Umfeld: „Wir arbeiten jetzt agil.“ Doch was bedeutet das eigentlich? Ist das nur wieder irgendeine neumodische Methode, der alle hinterherlaufen und die am Ende des Tages mehr Schaden anrichtet, als dass sie Nutzen bringt? Was sind Vor- und Nachteile und wie arbeitet man bitteschön „agil“? 

Auf diese Fragen will IT-Unternehmensberaterin und Bloggerin Silke von der Bruck eingehen und Antworten geben. Beim nächsten Workshop der Initiative FEMALE FUTURE Riedberg, am 11. November um 19 Uhr im Café Billabong (Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b).

Sie weiß: In den meisten Geschäftsfeldern ist es nahezu unmöglich, „heute eine sinnvolle Prognose darüber anzustellen, wie dieses Geschäftsfeld in zwei Jahren aussehen wird“. Daher arbeitet man „agil“ in kurzen Iterationen, in denen sehr kleine Bestandteile des Produkts oder der Dienstleistung des Unternehmens in sich abgeschlossen fertiggestellt werden. Dadurch kann man frühzeitig schon erste Ergebnisse vorstellen, von seinen KundInnen testen lassen und unter Berücksichtigung des Feedbacks anpassen.

Selbstorganisierte Teams und „direkte“ Kommunikation

Soweit die Theorie. Praktisch bedeutet „Agiles Arbeiten“ aber auch: Es gibt keine effizientere Methode, Informationen zu vermitteln, als ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Um schnell reagieren zu können, wird also auch jetzt und in Zukunft „möglichst direkt kommuniziert“: Das Team, das zusammenarbeitet, steht im ständigen Austausch miteinander über den Fortschritt der Arbeit. Abstimmungen mit Menschen außerhalb des Teams finden idealerweise in einem Gespräch statt, möglichst nicht per E-Mail.

Damit Entscheidungen schnell und effizient getroffen werden können, arbeiten Agile Teams selbstorganisiert und eigenverantwortlich. Das gesamte Team trägt zusammen die Verantwortung. Entscheidungen werden im Team getroffen, Transparenz ist enorm wichtig. 

Aber was bedeutet das für mich, uns und unsere Zukunft? Am 11. November kann man hautnah erfahren, was Agiles Arbeiten bedeutet und warum es in bestimmten Situationen hilfreich sein kann.

Was ist Female Future Riedberg?

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und innovativ. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing.

Wir freuen uns schon auf den Workshop zum Thema „Agiles Arbeiten“ am Montag, 11. November, um 19 Uhr. Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Die Teilnahme ist kostenlos.

IT-Unternehmensberaterin Silke von der Bruck schreibt auch einen Blog über „Agiles Familienleben“ und darüber, wie „Agile Familienorganisation“ funktionieren könnte unter www.agile-parenting.de

Informationen zu weiteren Terminen von FEMALE FUTURE immer aktuell unter www.main-riedberg.de und  www.billabong-family.de

 

Foto: Lea Weber/ Grafik: MAINRiedberg

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