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Petition für den Erhalt der Kita Sonnenwind

Kita Sonnenwind

Seit Mitte März ist bekannt, dass die Stadt große strukturelle Veränderungen im Kita- und Hort-Bereich plant. Unter anderem soll die Kita Sonnenwind, eine der ältesten Einrichtungen im Stadtteil, aufgelöst werden. Um ausreichend Platz für die Nachmittagsbetreuung von demnächst 500 Kindern der Grundschule Riedberg zu schaffen. Das sorgt für Unmut bei vielen Eltern. Jetzt haben Elternbeiräte eine Online-Petition gestartet und einen offenen Brief an OB Peter Feldmann sowie Schuldezernentin Sylvia Weber und Baudezernent Jan Schneider geschrieben. Mit dem Ziel, die drohende Schließung doch noch zu verhindern.

Neben der Kita Sonnenwind sollen auch die Hortplätze der Kitas Weltraum und Schatzinsel sukzessive ab 2020 abgebaut werden – um im Gegenzug dort Kindergartenplätze einzurichten. Allerdings unterm Strich nur 20 neue Plätze. Trotz des großen Bedarfs im Stadtteil. Auch das ist ein Kritikpunkt.

Aktuell gibt es einen fraktionsübergreifenden Antrag des Ortsbeirates von Kalbach und Riedberg zum Erhalt der beliebten Kita Sonnenwind an einem neuen Standort. Ein erster kleiner Punktsieg für die Eltern, die die „Nutzen-Aufwand-Relation der geplanten Maßnahmen“ generell in Frage stellen und zudem den Erhalt von Hortplätzen fordern.

Die Stadt argumentierte von Anfang an, dass die Räumlichkeiten für die Schule dringend gebraucht werden. Angesichts der Containeranlage, um die die erste Grundschule demnächst erweitert wird, sei auch ein Umdenken in puncto Nachmittagsbetreuung zwingend notwendig.

Diese neuen Standorte schlagen die Eltern vor

Doch wo könnte ein Provisorium errichtet werden, wo wäre ein möglicher Standort? Die Elternbeiräte der drei betroffenen Einrichtungen machen in ihrem Brief an den OB und die Dezernate folgende Vorschläge: Beispielsweise eine freie Fläche an der Altenhöferallee, unterhalb des Wohnkomplexes rund um das koreanische Generalkonsulat. Oder das Grundstück zwischen Marie-Curie-Straße und Am Bonifatiusbrunnen, das zunächst als Standort für die Erweiterungs-Container der Grundschule im Gespräch war. Auch die leere Ladenfläche des ehemaligen Temma-Marktes wird vorgeschlagen. Dafür gibt es aber inzwischen konkrete Interessenten.

Zurück zur Online-Petition: „Gerade heute haben wir die 300er-Marke geknackt“, freut sich Christina Herzbach, Elternbeirätin der Kita Sonnenwind. Für das Erreichen des Quorums, für das nur die Stimmen aus Frankfurt-Riedberg und Kalbach gezählt werden, benötigen die Initiatoren allerdings noch weitere Stimmen, „so dass wir weiterhin dankbar für jede Stimme sind“.

Eine Rückmeldung aus dem Magistrat oder von den zuständigen Dezernaten auf den offenen Brief der Eltern gibt es bisher noch nicht.

Foto: Archiv

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Grillunfall im Park

Unfall-Risiko

Heute morgen gegen 11.40 Uhr ereignete sich auf dem Gelände des Rebstockparkes in Bockenheim ein Grillunfall.

Zu dem genannten Zeitpunkt hatte eine dreiköpfige Familie dort ihren Grill aufgebaut. Der 45-jährige Vater war gerade dabei, das Feuer zu entzünden. Er benutzte dazu offensichtlich auch einen Brandbeschleuniger. Als er diesen in die Glut spritzte, kam es zu einer Verpuffung, wobei er selbst und seine dabeistehende neunjährige Tochter Verbrennungen davontrugen.

Beide mussten zur stationären Aufnahme in Krankenhäuser verbracht werden, der Vater mit dem Rettungswagen, die Tochter mit dem Hubschrauber. Die 45-jährige Mutter erlitt einen Schock und musste ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Rettungskräfte waren von Zeugen verständigt worden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Neuerungen bei Müll-Entsorgung

Deutschlandweit werden Jahr für Jahr Menschen durch rückwärtsfahrende Müllfahrzeuge getötet oder schwer verletzt. Um die Gefahr zu minimieren und Bürger sowie die FES-Mitarbeiter in einer immer enger werdenden Großstadt zu schützen, passt die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH ab sofort einige Touren der Haus- und Sperrmüllentsorgung in Frankfurt an.

Das Unternehmen setzt damit zugleich auch eine neue Richtlinie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) um, wonach Rückwärtsfahrstrecken möglichst vermieden werden sollen. Änderungen gibt es zunächst in 258 Straßen und Straßenabschnitten im Frankfurter Norden und Westen. Die Stadtteile im Osten und Süden folgen im weiteren Verlauf des Jahres 2019.

Für den Frankfurter Bürger ändert sich bei der Hausmüllsammlung fast nichts. Der von der Stadt Frankfurt beauftragte Vollservice, wonach FES die Tonne abholt, leert und zurückstellt, bleibt erhalten. Alle Tonnen, die bisher nach diesem Prinzip geholt wurden, werden das auch in Zukunft. FES organisiert das Bereitstellen der Tonnen mit eigenen Kräften.

Einzige spürbare Auswirkung: Am Leerungstag steht die Mülltonne für einige Stunden nicht an ihrem üblichen Standplatz, sondern an dem von FES für geeignet erachteten und für das Sammelfahrzeug per Vorwärtsfahrt zu erreichenden Platz. Morgens wird bereitgestellt, mittags geleert, nachmittags zurückgestellt. Genaue Uhrzeitangaben sind nicht möglich. Eine Liste der betroffenen Straßen veröffentlicht die FES unter http://www.fes-frankfurt.de im Internet.

Ungeklärt ist aktuell noch das künftige Prozedere bei der Bereitstellung und Abholung von Sperrmüll. Hierzu laufen aktuell noch Gespräche zwischen FES und dem Umweltamt.

Seit Veröffentlichung der neuen und gesetzlich bindenden Richtlinien zum Jahreswechsel 2016/17 erfasst FES sämtliche Strecken in Frankfurt, in denen rückwärts gefahren werden muss. Fachkräfte prüfen jeden Fall und erarbeiten Vorschläge, wie Rückwärtsfahren dort künftig vermieden werden kann. Sie beinhalten Maßnahmen verkehrlicher wie beispielsweise neue Beschilderung, neue Verkehrsführung, Halteverbote, baulicher wie Poller, oder technischer Natur, wie wendigere Fahrzeuge. Nur in Einzelfällen wird FES eine Straße gar nicht mehr anfahren können.

Das Umweltamt der Stadt Frankfurt als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger und Auftraggeber für die kommunale Entsorgung in Frankfurt unterstützt FES darin, den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz von Bürgern und Mitarbeitern zu verwirklichen. FES und Umweltamt haben daher einen Kreis relevanter Verwaltungseinheiten zusammengerufen, um die erarbeiteten Vorschläge in behördliches Handeln zu übersetzen.

Die nun gestartete Bereitstellung durch eigene Kräfte stellt für die Mehrheit der Straßen eine Übergangslösung dar. Die Kosten dafür trägt die Stadt Frankfurt, für den Bürger entstehen keine zusätzlichen Kosten. FES hofft, dass sich der Anteil der auf diese Weise zu entsorgenden Straßen langfristig deutlich reduzieren lässt. FES plant außerdem die Anschaffung von geeignetem maschinellem Equipment, um eine Bereitstellung so kostengünstig wie möglich zu organisieren.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: FES Frankfurt

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Neue Sprechzeit mit den „Schutzmännern vor Ort“

Diese beiden Polizisten sind jetzt noch besser für die Anliegen der Riedbergerinnen und Riedberger erreichbar: Adrian Homeier und Andreas Wagner, die „Schutzmänner vor Ort“ des für uns zuständigen 14. Polizeireviers,  haben es nun geschafft, eine Örtlichkeit für einen neuen und regelmäßigen Termin in unserem Stadtteil zu finden.

Schutzmann Adrian Homeier informiert: „Wir werden ab dem 3. April 2019, immer am ersten Mittwoch des Monats, in der Zeit von 16:00 – 19:00 Uhr einen Schutzmann-vor-Ort-Termin im Stadtteiltreff Dessauer anbieten.“ Das „Dessauer“ befindet sich in der Friedrich-Dessauer-Straße 4 – 6, im Gebäude des Jugendhauses Riedberg.

Jeder, der ein Anliegen oder eine Frage hat, die Schutzmänner kennenlernen oder der Polizei etwas berichten möchte, ist herzlich willkommen.

Foto: Polizei Frankfurt

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Schüler treffen Star: Workshop mit Brittani Washington

Um diesen Unterricht werden sie viele andere Teenager beneiden: Am Montag, den 1. April (kein Aprilscherz!), tritt die Keyboarderin, Sängerin und Schlagzeugerin Brittani Washington exklusiv für die Schülerinnen und Schüler der IGS Kalbach-Riedberg in der Aula des Gymnasiums Riedberg auf. Unter dem Motto „For the Love of Music“ verrät die Profimusikerin, was sie dazu bewegte, Musikerin zu werden und welche Tipps sie den Kindern mit auf den Weg gibt, Musik als ein Hobby zu genießen. Dazu singt sie und erzählt dem Publikum von ihrem Alltag mit US-Superstar Beyoncé und Cee Lo Green, mit dem sie gerade auf Tournee ist. Beginn ist 10.30 Uhr.

Die 33-jährige Amerikanerin bediente auch für andere Stars die Tasten: Mit Künstlern wie Kanye West, Jay-Z und Destiny‘s Child nahm sie Songs auf oder spielte live auf Welttourneen. Die anstehende Tour mit der Modern Music School wird sie durch rund zehn Städte führen, in denen die Musikschule für Rock und Pop ihren Sitz hat.

Information der Schule

Die Kinder der IGS Kalbach-Riedberg können sich zum Musik- und Tanzworkshop in der Aula des Gymnasiums Riedberg bei ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern anmelden. „Wir begleiten die Kinder dorthin und auch wieder zurück zur Schule“, versichert Schulleiterin Susanne Gölitzer und fügt hinzu: „Wir freuen uns auf das Ereignis!“

„Wir möchten Kinder für Musik begeistern!“

„Wir haben solche Veranstaltungen in der Vergangenheit schon öfter an öffentlichen Schulen durchgeführt“, erklärt Tobias Haug, Manager der Modern Music School Frankfurt. Durch die guten Kontakte in die internationale professionelle Musikszene konnte man für Workshops neben Brittani Washington beispielsweise auch Mark Schulman, der schon mit Pink! auf der Bühne stand, oder Tom Brechtlein (Chick Corea, George Whitty, John Patitucci, Kenny Loggins) gewinnen. Schulmanager Haug betont: „Wir möchten ganz einfach die Kinder für Musik begeistern, weil wir der festen Überzeugung sind, dass die kreativen Fächer in Zukunft immer wichtiger werden und an den Regelschulen viel zu kurz kommen.“

Foto: Modern Music School

 

 

 

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Info-Abende zu Familie, Job & Karriere

Frauen für Frauen: Unsere Informationsabende und Gespräche zu Themen rund um Familie, Job und Business gehen weiter! Die ersten drei Veranstaltungen von Familienzentrum Billabong und dem Stadtteilmagazin MAINRiedberg in Februar und März waren ein voller Erfolg. Deshalb wollen wir die Reihe unbedingt fortsetzen. Immer jeweils am zweiten Montag des Monats im Café Billabong – und erstmals am 8. April ab 19 Uhr. „Alle, die Job und Familie besser meistern wollen oder auch nur andere Frauen zum Erfahrungsaustausch kennenlernen wollen, sind herzlich willkommen“, sagt Billabong-Vorstand Judith McCrory.

Die Montags-Treffs von „Frauen für Frauen“ sind offen und kostenlos. Auch die anwesenden Expertinnen stellen ihr Wissen kostenlos zur Verfügung. Vielen herzlichen Dank dafür!

Aber was erwartet uns bei den Gesprächsabenden? „Zunächst möchten wir ausloten, was die Frauen in unserem Stadtteil bewegt und wo vor allem Rede- und Informations-Bedarf rund um Familie, Job und Karriere besteht. Daran werden wir dann orientieren“, erläutert Judith McCrory.

Bisher haben die Organisatorinnen mitgenommen, dass beispielsweise beim Wiedereinstieg in den Beruf Unterstützung benötigt wird. Auch der Druck, arbeiten zu müssen, weil man sonst nicht mehr attraktiv für die Arbeitsmarkt erscheint, ist groß, so Judith McCrory. Für Selbständige scheinen unter anderem die Themen Webseitengestaltung und Businessplan von Interesse. Und für Arbeitnehmerinnen der Umgang mit der Erwartungshaltungen der Kollegen, flexibel mit Arbeitszeiten zu sein. Dann stellen sich auch die Fragen: Muss ich arbeiten – und wenn ja, wie werde ich allen gerecht? Was bedeuten meine Entscheidungen für die finanzielle Unabhängigkeit, besonders im Alter?

Wir freuen uns schon auf tolle Gespräche und den Austausch mit vielen interessierten Frauen!

Die nächsten Termine sind am 8. April, 13. Mai und 10. Juni ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b

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Eltern fordern mehr Tischtennisplatten

Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In der Grundschule Riedberg sind die Platten auf dem Schulhof extrem begehrt, auch die AG im Gymnasium Riedberg ist sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, die vor wenigen Tagen eine Initiative für mehr Tischtennisplatten auf den Spielplätzen am Riedberg gestartet hat. Auf dem offiziellen Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt unter www.ffm.de

Der Hintergrund: Am Riedberg gibt es tolle Spielplätze für jüngere Kinder, aber für ältere Kids und Teenager ist das Angebot an Freizeitmöglichkeiten begrenzt. Das wird auch von Schülervertretern immer wieder zur Sprache gebracht. Zwei Outdoor-Tischtennisplatten gibt es derzeit nur am Spielplatz im Bezirk „Altkönigblick“ neben der Kita Mobile im Norden des Riedbergs.

Kristinas Kaisers Argumente: Auch in anderen Teilen des Riedbergs, allen voran rund um die erste Grundschule an der Kalbacher Höhe, wäre grundsätzlich ausreichend Platz vorhanden. Daher regen die Unterstützer der Initiative die Installation von je ein bis zwei Tischtennisplatten beispielsweise am Spielplatz an der Renoirallee gegenüber der KITA Weltraum, auf der Grünfläche hinter dem Utrilloweg und an der Riedbergallee am Kätcheslachweg an.

„Ich bitte Sie, den Vorschlag im Sinne der Kinder wohlwollend zu prüfen und entsprechend umzusetzen“, schreibt Initiatorin Kristina Kaiser. In wenigen Tagen hat die Initiative schon mehr als 80 virtuelle „Unterschriften“ gesammelt. „Wir brauchen aber 200, damit sich die Stadt damit beschäftigt.“ Dafür bleiben – stand heute – noch 47 Tage Zeit.

Erfolg bei „Jugend trainiert für Olympia“

Apropos Tischtennis: Die Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse aus dem Gymnasium Riedberg haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, auf Hessen-Ebene im Tischtennis bei „Jugend trainiert für Olympia“ dabei zu sein. Laila Felic, Maureen Mehrer, Carolina Pfennig, Weronika Rajska und Teamkapitänin Sophia Zislin konnten in Darmstadt-Arheilgen bei insgesamt sieben teilnehmenden Schulen aus unserem Bundesland glänzen.

Zunächst belegten sie beim Koordinationswettbewerb den vierten Platz, obwohl sie nur zu fünft waren. Denn alle anderen Schulen waren in der Soll-Stärke mit sechs Spielerinnen angetreten. Beim Gymnasium Riedberg musste kurzfristig die sechste Schülerin wegen einer Klassenarbeit absagen. Im Tischtennis-Wettbewerb verlor das Frankfurter Team zwei Mal ganz knapp mit 4:5 gegen die Diltheyschule Wiesbaden (10:11 Sätze) und die Werratalschule Heringen (13:12 Sätze). Ein Einzel und ein Doppel waren quasi immer schon vor Beginn verloren, weil man nicht vollständig antreten konnte. Umso mehr ist das gute Ergebnis zu schätzen! Nur gegen die Stiftschule Amöneburg gab es eine deutliche 0:5 (0:10 Sätze) Niederlage. Dieses Team trat aber ausnahmslos mit Vereinsspielerinnen an, wogegen das Gymnasium Riedberg nur ein Mal in der Woche in der Schul-TT-AG spielt.

Erfolgreich bei „Jugend trainiert für Olympia“ – die Mädchen-Mannschaft des Gymnasiums Riedberg

Diplomtrainer Wieland Speer, der die Riedbergerinnen betreute, war deshalb auch sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. „Die Schülerinnen gaben ihr Bestes, zeigten eine tolle Moral. Auf diesen Leistungen und den Einzel- sowie Doppel-Erfolgen lässt sich aufbauen.“

Vom Förderverein des Gymnasium Riedberg wird die Schul-AG noch mit vier neuen Tischtennis-Tischen unterstützt, was den ehemaligen Bundesliga- und Bundestrainer natürlich besonders freut.

Jetzt hoffen Eltern, dass es bald auch outdoor mehr Möglichkeiten für die Kids gibt, Tischtennis zu spielen.

Fotos: Speer

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Großes Aufräumen nach der Abifeier

„Ich freue mich sehr, dass viele Schülerinnen und Schüler am Tag nach der Abifeier heute tatkräftig mit angepackt haben, so dass der Grüneburgpark wieder sauber ist“, lobte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig den Einsatz der 26 Jugendlichen, die der Einladung der Stabsstelle Sauberes Frankfurt und des zuständigen Ortsbeirats für eine gemeinsame Aufräumaktion gefolgt sind. Ihr Engagement zeige, so Heilig weiter, dass sie verantwortungsbewusst mit ihrer Umwelt umgehen.

Die Jugendlichen hatten am Freitag, 22. März, innerhalb von nur anderthalb Stunden 92 Müllsäcke befüllt. Am Tag zuvor waren auf der Abifeier bereits 76 Säcke gefüllt worden.

Auch die Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Claudia Gabriel, wertet die diesjährige Aufräumaktion während und nach der Abifeier als Erfolg: „Unser Ziel für das Abi 2020: Wieder so viele fleißige Schülerinnen und Schüler, die mit unserer Hilfe den Müll ihrer Abifeier wegräumen.“

Die Abifeier zum Abschluss der schriftlichen Prüfungsphase wird von vielen Abiturientinnen und Abiturienten traditionell im Grüneburgpark gefeiert. Allerdings mit erheblichen Folgen für die Grünflächen ím denkmalgeschützten Park: Jedes Jahr nach der Feier ist der Park übersät mit Müll, Kronkorken und Glasscherben zerbrochener Flaschen.

Zum ersten Mal waren am Donnerstag daher auch die Sauberkeitsbotschafterinnen und –Botschafter von #cleanffm bei der Abifeier. „Sie haben an die Feiernden appelliert, ihren Müll nicht auf den Rasen zu werfen und haben kleine Müllsäcke verteilt. Das hat gut geklappt“, erzählt Claudia Gabriel. „Viele der jungen Erwachsenen haben bei uns auch direkt die Mülltüten abgeholt und so dafür gesorgt, dass ihr Müll nicht auf der Grünfläche landete. Eine Schülerin hat allein sechs große Mülltüten gesammelt.“

Sie bekommt einen der Preise, mit denen der Ortsbeirat und die Stabsstelle Sauberes Frankfurt zuvor für die Mithilfe geworben haben. Ebenfalls bedacht werden die vier Schulen, deren Schülerinnen und Schüler am Freitag beim Aufräumen halfen.

Hier können Fundsachen abgeholt werden

Wer nach der Abifeier am Donnerstag, 21. März, im Grüneburgpark Rucksack, Schlüssel oder andere Habseligkeiten vermisst, den weist die Stabstelle Sauberes Frankfurt darauf hin, dass sämtliche Funde in das Fundbüro des Ordnungsamts in der Kleyerstraße 86 gebracht wurden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt

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Jetzt bin ich Filmstar!

Von Social Media zum Filmstar. Für Selina ist das kein riesengroßer Schritt. Es sind viele kleine Schritte. Ein Traum, der mit 15-Sekunden-Videos begann und mit 550.000 Followern auf Instagram und fast zwei Millionen Fans im Teenie-Netzwerk Tik Tok noch lange nicht zu Ende ist. Stolz und immer noch erstaunlich schüchtern zeigt sie das Plakat zu „Misfit“, ihrem ersten Film, in dem sie die Hauptrolle spielt. Neben anderen Influencern und Moderatorin Sylvie Meis in der Rolle einer intriganten Schuldirektorin.

„Misfit“ bedeutet so viel wie „Außenseiter“. Doch worum geht’s? Um das, was Teenager bewegt. Um Schule, Cliquen, echte Freundschaft, große Gefühle, Mobbing – und die umwerfend hübsche, gesangbegabte Julia, die nach der Rückkehr von den USA nach Deutschland in der neuen Schule von allen „gedisst“ und gedemütigt wird. Nein, zum Glück nur von fast allen. Die inzwischen 19-Jährige Selina Mour spielt Julia und singt auch den Titelsong. Kurze Nachhilfe für alle, die’s noch nicht wissen: Selina ist hier am Riedberg aufgewachsen, wohnt immer noch bei Mama und Papa, wenn sie nicht gerade von einem VIP-Termin zum nächsten unterwegs ist, und hat hier auch begonnen, ihre ersten Videos zu drehen. Mit dem Handy im Selfie-Modus, dem richtigen Blickwinkel und manchmal auch dem Riedberger Himmel im Hintergrund. Warum? „Weil es mir einfach Spaß macht“, sagte sie, als MAINRiedberg sie vor zwei Jahren zum ersten Mal traf.

Die Message ist: Es ist cool, anders zu sein!

Sie machte ihr Abi, unter anderem in Mathe, an einem Frankfurter Gymnasium und startete danach richtig durch. Auf YouTube & Co., mit selbst geschriebenen Songs auf Spotify und inzwischen auch mit eigenem Fanshop. Sie ist die Tochter einer Thailänderin und eines Deutschen, steht auf Ed Sheeran und Grammy-Gewinnerin Ariana Grande, tanzt am liebsten Hip-Hop und will vor allem „nicht abheben“. Selina wird längst professionell gemanagt, aber Papa und Onkel stehen bei Interviews oft an ihrer Seite. Ihr Papa holt sie auch gerne noch mitten in der Nacht von einem der Gleise am Frankfurter Hauptbahnhof ab. Selina ist ihr echter Vorname, „Mour“ sozusagen der Username. Was insgesamt so richtig schön nach „Amour“, Liebe, klingt.

Vor zwei Jahren noch hat sie verraten, dass ihr Herz noch keinem Jungen gehört. Jetzt ist da ein Herz an einer silbernen Halskette, an das sie kurz greift, wenn sie nach der passenden Antwort sucht. Denn Misfit, Außenseiter zu sein, das hat sie zum Glück so in ihrer Schulzeit nicht erlebt. Sie hat jetzt nur manchmal mit „Hatern“ zu tun. Leuten, die Hass-Nachrichten ins Netz stellen. Aber so etwas sollte man „einfach ignorieren und sein eigenes Ding durchziehen“.

Zieht Euer Ding auf jeden Fall durch – das ist auch die Message ihres Films. „Ja, es ist cool, anders zu sein“, sagt Selina. Am liebsten würde sie allen unsicheren Teenies zurufen: „Seid Misfit, seid ihr selbst!“ Nur so können Träume wahr werden.

Hier läuft Selinas Film am Wochenende

Am 14. März lief Selinas Film „Misfit“ in den deutschen Kinos an. Aktuell ist die Teenager-Komödie z. B. am kommenden Sonntag im Cinestar Metropolis um 12.15 Uhr und 14.45 Uhr zu sehen. Am Kino-Dienstag nochmals im großen Saal um 14.45 Uhr, an den übrigen Tagen in kleineren Sälen.

Übrigens: Im Mai geht Selina mit ihrer Band zum ersten Mal auf Tour und tritt in fünf deutschen Städten auf. Auch zuhause in Frankfurt.

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Autogrammkarten zu gewinnen!

Diese Nachricht richtet sich vermutlich vor allem an Teenies unter 18 Jahren: Selina hat uns sieben signierte Autogramm-Karten geschenkt, die wir natürlich gerne weiterschenken. Mail an mail@main-riedberg.de genügt! Wer am schnellsten schreibt, gewinnt. Noch eine Bitte: Vergesst nicht, Name und Adresse dazuzuschreiben! Denn wir wollen Euch die Autogramm-Karten per Post zukommen lassen oder einfach direkt  in den richtigen Briefkasten werfen.

Noch eine Nachricht von Selina an ihre Fans: „Auf meinem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCf5eyuCqWMwp0KM643dxX9A sind meine 6 Singles und der Titel-Song zum Film Misfit als Musik-Video abrufbar.“

Die beiden sind für jeden Spaß zu haben: Selinas Onkel hat sich extra ein „M“, passend zu ihren ersten Film „Misfit“, auf den weißen Hut gemalt – und begleitet den Social-Media-Star zu zahlreichen Terminen

Fotos: MAINRiedberg

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Riedberger Jazzpianistin in der „Romanfabrik“

„Es lohnt sich, heute zu kommen und die moderne Jazzmusik zu genießen, die ich von ganzem Herzen komponiert habe!“ Mit diesen Worten lädt die preisgekrönte Riedberger Jazzpianistin Freunde und Bekannte zu ihrem Konzert am heutigen Donnerstag um 20 Uhr in der Frankfurter Romanfabrik ein. Noch ein paar musikalische Einzelheiten gefällig? „Wir spielen in unserer Besetzung mit perfekten, großartigen Musikern wie Evgeny Ring am Altsax, Daniel Guggenheim am Tenorsax, Chris Rücker am Bass, Martin Standke am Schlagzeug und ich spiele am Klavier.“ Einen kleinen Vorgeschmack gibt’s im Internet unter https://youtu.be/xH4zNlvGibQ

2009 gründete die ukrainische Pianistin Natalya Karmazin ihre Band „Karma Jazz Group“ und fand sofort eine große Anerkennung in der Frankfurter Jazzszene. Im gleichen Jahr folgten die Auszeichnung mit dem Frankfurter Jazzstipendium und Auftritte bei den wichtigsten Festivals, beispielsweise dem Deutsches Jazz Festival. 2011 folgte „Birth of Indigo”, das Debütalbum ihrer Band. Nun präsentieren Natalya Karmazin und die Karma Jazz Group ein neues Programm mit eigenen Kompositionen der Bandleaderin. „Go on“ heißt dass Motto des Konzerts – zugleich symbolisiert es eine neue Etappe auf dem Weg des Quintetts.

Natalya Karmazin studierte an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Leipzig sowohl klassisches als auch Jazzklavier. Ihre Kompositionen und ihr virtuoses Spiel zeigen ihre Wurzeln bei Sergei Rachmaninow und Myroslaw Skoryk. Dennoch sind die Einflüsse ihres Vorbildes Keith Jarrett und ihres Lehrers und Mentors Richie Beirach unüberhörbar. So entsteht eine besondere Mischung von spätromantischer ukrainischer Klaviermusik und modernem zeitgenössischen Jazz. Natalya Karmazin ist in der Ukraine und in Deutschland eine gefragte Solopianistin. Darüber hinaus arbeitet sie zusammen mit Jazzbands und begleitet Sängerinnen und Sänger.

Karma Jazz Group, heute live um 20 Uhr in der Frankfurter Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186. Tickets kosten zwischen 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. 

Foto: Karma Jazz Group

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