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Die großen Hitze-Probleme der U-Bahn – und so will man sie lösen

U-Bahn-Gleise

Acht Stunden lang ging am Montag auf der „A-Strecke“ zwischen Hügelstraße und Heddernheim, also auch von und in die City, für uns nichts mehr – die anhaltende Hitze war der Auslöser. Heute informiert die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) ausführlich, welche Probleme die Hitzewelle bereitet und welche Konsequenzen man zieht. Nur zur Erinnerung: Durch die ungewöhnlich hohen Sommertemperaturen hatte sich bei Heddernheim der Kupferdraht der Oberleitung gedehnt, was die mechanische Spannung gelöst hat. Eine U-Bahn beschädigte diese in der Folge, der Stromabnehmer der Bahn wurde dabei ebenfalls beschädigt. Und alles stand still.

Sonderschichten plus Tempo-Begrenzung gegen die Hitze

Der Oberleitungsbau der VGF fährt wegen der Hitze seit Wochenbeginn Sonderschichten. Auch Mitarbeiter aus der Verwaltung und dem technischen Büro wurden rekrutiert, um wieder auf der Strecke zu arbeiten. Drei Turmwagen sind mit ihrer drei Mann starken Besatzung Tag und Nacht im Einsatz, um die Oberleitung entlang des 65 Kilometer langen U-Bahnnetzes zu kontrollieren und bei Bedarf nachzujustieren. 14 Stellen im Oberleitungsnetz, an denen das nötig ist, hat die VGF kurzfristig lokalisiert. Alleine in der Nacht von 31. Juli auf 1. August erfolgten diese Arbeiten an sechs Punkten, wobei stark befahrene Abschnitte wie die „A-Strecke“ (U1, U2, U3 und U8) Priorität genießen. Im Laufe des 1. August werden diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Zusätzlich zu diesen Kontrollen und Arbeiten hat die VGF vorsichtshalber die Höchstgeschwindigkeit der U- und Straßenbahnzüge auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt.

Der Gleisrost kann sich um wenige Zentimeter „verschieben“

Nicht nur der Fahrdraht dehnt sich, auch der Stahl der Gleise reagiert auf die anhaltende Hitze, nämlich mit einer „Gleisverdrückung“. Hierbei verschiebt sich der Gleisrost – also Gleis und Schwelle – um wenige Zentimeter. Ein 65 Kilometer langes Gleisnetz kann nicht gleichzeitig und flächendeckend überwacht werden, gemeldet wird das deshalb meist von Fahrerinnen und Fahrern, die die daraus resultierenden Beeinträchtigungen bemerken. Unmittelbarer „Feind“ des Gleises ist hier der Schotter um das Gleisbett. Der Basalt speichert in Folge der andauernden Sonneneinstrahlung die Wärme, was dazu führt, dass die VGF nachmittags Temperaturen von 55 bis 60 Grad im Gleis misst. Abhilfe in Form von Abkühlung schafft dann die Bewässerung der belasteten Gleisstelle durch ein Spezialfahrzeug, das die VGF am späten Nachmittag, wenn die Temperaturen am höchsten sind, einsetzt.

Der Gleisbau kennt die Stellen im Netz, die potentiell von einer Gleisverdrückung betroffen sein können und kontrolliert hier bevorzugt. Eine dieser Stellen ist die Kurve vor der Station Weißer Stein, aber diese ist zurzeit unauffällig. Anders als in Nähe der Station Fischstein, wo das Gleis gewässert werden muss.

Probleme auch bei Stellwerken

Auch andere betriebstechnische Einrichtungen sind von der Hitze betroffen, zum Beispiel die Stellwerke entlang der Strecken. Untergebracht sind sie in unauffälligen, schmucklosen Gebäuden, etwa von der Größe einer kleinen Garage. 26 Grad Raumtemperatur sind für die Server in diesen Stellwerken ideal. Die Geräte steigen bei höheren Temperaturen nicht automatisch aus, Ausfälle von Stellwerken wegen zu hoher Hitze gab es daher noch nicht. Trotzdem muss die VGF gewährleisten, dass das auch weiterhin nicht geschieht. Um die ideale Arbeitstemperatur auch bei anhaltender Hitze zu sichern, müssen einige Stellwerke mit Klimaanlagen nachgerüstet werden. Dieses Projekt läuft nicht erst seit diesem Sommer, sondern wurde schon früher aufgesetzt. Kurzfristig, Ende Juni, wurde ein Stellwerk an der Hauptwache nachgerüstet, eine weitere Nachrüstung steht für das Stellwerk in Bad Homburg Gonzenheim auf dem Programm.

Rechner der Straßenbahnweichen heizen sich auf

Straßenbahnweichen werden ebenfalls mit Rechnern gesteuert. Sie sind in kleinen Schränken untergebracht, die sich an mehreren Stellen im Stadtgebiet finden. Das Problem: Sie sind mitunter in edlem Dunkelgrau gestrichen und heizen so ordentlich auf. 60 Grad vertragen die Rechner im Inneren, an einzelnen Baugruppen hat die VGF aber mitunter 62 bis 63 Grad gemessen – trotz der vorhandenen Lüftung der Schränke. Daher werden sechs dieser Schränke entlang von Stresemannallee und Mörfelder Landstraße im Lauf des 2. August weiß gestrichen.

Fazit der VGF: Gänzlich verhindern lassen sich Einflüsse des Wetters auf den Betrieb von U- und Straßenbahnen nicht – weder im Sommer noch im Winter. Schon gar nicht, wenn es sich um extreme Wetterlagen handelt. Die eine oder andere Schwachstelle – etwa die für das Stadtbild schicke dunkle Farbe der Steuerschränke – hat sich auch erst im Zuge der anhaltenden Hitze gezeigt. Auch der Verlust der mechanischen Spannung der Oberleitung ist nicht Folge eines einzigen heißen Tages, sondern der kontinuierlichen Hitze. Etwa am Montag.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

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Das grüne Zimmer ist angekommen

Mobile Zimmer der Stadt Frankfurt

„Mama, was ist denn das?“, fragt ein kleiner Junge mitten am Riedbergplatz. Denn dort steht seit gestern Nachmittag und auf Rollen das, was seine Mutter als „das grüne Zimmer“ bezeichnet. Reaktion des kleinen Riedbergers: „Aber da kann man doch nicht drinne wohnen…“

Das Zimmer, in dem man leider nicht drinnen wohnen kann, fällt sofort auf, wenn man über den noch relativ grauen Platz fast ohne Schatten geht. Die Stichworte „Staubfilter“, „Biodiversität“, „Lärmreduktion“, „Schatten“ sind zu lesen. Informationen zu den positiven Effekten von innerstädtischem Grün ebenfalls. Erdbeeren, Lavendel, Kräuter wie Thymian und Minze, dazu Stauden, Kiwi und Wein sind in die senkrechten Wand gepflanzt. Riechen, Schmecken und Fühlen ist ausdrücklich erlaubt. Die Bewässerung erfolgt über einen Wassertank im Boden. Auch punktuelle Abkühlung soll das so genannte „Mobile Grüne Zimmer“ bieten, das 2016 zum ersten Mal in Frankfurt im Zuge einer Aktionswoche zum Klimawandel zu Gast war und per Tieflader durch etliche EU-Mitgliedsländer tourte.

Aufgrund des großen Zuspruchs und der starken Nachfrage unter anderem aus unserem Ortsbeirat hat sich das Umweltdezernat dazu entschlossen, drei zusätzliche „Mobile Grüne Zimmer“ zu den vier bereits bestehenden zu beschaffen – eines davon für den Riedbergplatz. Die weiteren stehen bereits jetzt oder bald am Atzelbergplatz in Seckbach und dem Carlo-Schmidt-Platz in Bockenheim.

Die mobilen Oasen sind nicht billig. Laut FR kostet das Stück mehr als 60 000 Euro. Dazu kommen noch Kosten für den Unterhalt. Auch deshalb wird am Riedberg teils darüber diskutiert, ob das unterm Strich gerechtfertigt ist und dieser Betrag an anderer Stelle nicht sinnvoller investiert werden könnte.

Im zuständigen Dezernat weist man auf die anhaltende Sommerhitze hin. Das Wetter und die hohen Temperaturen der letzten Wochen geben uns einen Eindruck davon, was in Zukunft die Regel sein wird. Die Städte heizen sich immer weiter auf. Auf manchen Plätzen wird es tagsüber beinahe unerträglich heiß und auch nachts kann die Stadt nicht mehr richtig abkühlen. Die Straßen, Fassaden und Plätze speichern die Wärme des Tages. Die „Mobilen Grünen Zimmer“ seien gesamtstädtisch lediglich ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. „Sie sind dennoch ein wichtiges Instrument, um für die Anpassungsmaßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren.“ Zudem könne man sich auch Inspirationen für die Fassaden- oder Wandbegrünung des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung holen, die von der Stadt gefördert wird.

Fotos: MAINRiedberg

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Hitzeschaden: Bis 0.15 Uhr kamen keine U-Bahnen aus der City

U-Bahnen blieben zeitweise auf der Strecke und direkt aus der Stadt nach Norden oder in umgekehrter Richtung ging stundenlang nichts mehr – die Hitze war’s! Die Stadt informiert heute konkret: In Folge der andauernden Hitze hatte sich das Material der Oberleitung ausgedehnt und die Fahrdrahtanlage so auf dem Abschnitt kurz vor der Station Heddernheim ihre mechanische Spannung verloren. Ein stadtauswärts fahrender Zug der Linie U1 hatte kurz nach 16 Uhr die nicht mehr optimal gespannte Oberleitung beschädigt, eine nachfolgende U8 war in die durchhängende Oberleitung gefahren und hatte sich dabei die Stromabnehmer von den Wagen gerissen. Der U-Bahnbetrieb auf der A-Strecke kam damit zum Erliegen, Fahrgäste kamen aber nicht zu Schaden.

Um 0.15 Uhr hatte die VGF die durchhängende Oberleitung repariert, der Strom konnte wieder zugeschaltet werden und nach einer Probefahrt wurde der Betrieb auf den fünf Linien bis Betriebsschluss wieder aufgenommen.

Für Riedberger und Kalbacher bedeutete dies unter anderem: Die U9 fuhr überhaupt nicht und zwar in beiden Richtungen. Die U8 war ausnahmsweise zwischen Ginnheim, dem Riedberg, Kalbach und Nieder-Eschbach unterwegs. Die U1 war zwischen Ginnheim und Nieder-Eschbach in Betrieb. Die U2 fuhr nur noch zwischen Riedwiese, Kalbach, Nieder-Eschbach und Bad Homburg/ Gonzenheim.

Die U-Bahnen Richtung City pendelten nur zwischen den Stationen Hügelstraße und Südbahnhof. Im Bereich der gesperrten Strecke war Ersatzverkehr eingerichtet.

Ohne Klimaanlage saßen Fahrgäste offenbar in den U-Bahnen fest

Um 16:08 wurde die Feuerwehr Frankfurt zur Hilfeleistung nach Heddernheim zum Betriebshof der VGF alarmiert. Hier war ein Spannseil der Oberleitung beschädigt und die Fahrdrähte hingen herunter bis in Bodennähe. Die Stromabschaltung und die Streckensperrung stadtein- und stadtauswärts waren bereits veranlasst und es galt nun liegengebliebene Züge der U-Bahnen 1, 2, 3 und 8 zu kontrollieren, ob noch Fahrgäste in den Zügen waren, auch wegen der nicht mehr funktionierenden Klimaanlagen bei der derzeitigen heißen Witterung. Den betroffenen Fahrgästen wurde beim Verlassen der Bahnen und der Bahnanlagen geholfen. Gegen 17:30 konnte dann gemeldet werden, dass alle Fahrgäste die betroffenen Bahnen verlassen hatten. Zwischenzeitlich hatte ein Arbeitstrupp der VGF damit begonnen die Oberleitung zu reparieren.

Ersatzverkehr mit Taxen „vollkommen überlastet“

Im Abschnitt Hügelstraße und Heddernheimer Landstraße war ein Ersatzverkehr mit Taxen eingerichtet, der laut Bericht eines MAINRiedberg-Lesers aber „vollkommen überlastet“ war und einer „Völkerwanderung“ glich. Das lag auch an den vielen Berufspendlern, die zu diesem Zeitpunkt nach Hause wollen.

Heute Morgen lief zum Glück schon wieder alles nach Plan…

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Informationen: VGF/ Feuerwehr Frankfurt/ Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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NS-Vergangenheit: Diskussion um Adolf Messer Stiftung-Lounge

Das Präsidium der Goethe-Universität hat entschieden, dass der studentische Arbeitsraum auf dem Campus Riedberg fortan die Bezeichnung Adolf Messer Stiftung-Lounge – Diskursraum – Wissenschaft in Geschichte und Gesellschaft trägt. Diese Namenserweiterung wird im Eingangsbereich der Lounge auf zwei Tafeln unter folgenden Aspekten erläutert werden: der Würdigung des Engagements der Stiftung, der historisch-kritischen Einordnung der Person Adolf Messer sowie einer Skizzierung des Zusammenhangs von Wissenschaft und Gesellschaft. Die Benennung geschieht gegen den Protest von Studentenvertretern, da Adolf Messer NSDAP-Mitglied war, kriegswichtige Produkte herstellte und in seiner Frankfurter Firma Zwangsarbeiter beschäftigte.

„Für mich ist das schwer erträglich“

AStA-Vertreter sprachen schon vor Wochen von einer „Nazi-Ehrung“. Adolf Messer war seit 1933 in der NSDAP. In Gutachten wurde er als „Alltagsopportunist“ bezeichnet, verbrieft sind aber unter anderem die Errichtung eines Zwangsarbeiterlagers in der Hanauer Landstraße sowie die Zugehörigkeit zur NSDAP. Dieser trat er schon zu Beginn der NS-Diktatur bei. Renommierte Historiker würden ihn somit keineswegs „Parteimitglied wider Willen“ nennen. Ein Ortsbeirat erklärt MAINRiedberg zu diesem Thema: „Ich persönlich finde das schwer erträglich.“ Eine Umbenennung hätte ein deutliches Zeichen gesetzt. Auch vor dem Hintergrund der vielen Straßenschilder zum Gedenken an die NS-Opfer, die sich in unmittelbarer Nähe und generell in unserem Stadtteil befinden.

„Ergebnis eines intensiven Diskussionsprozesses“

In den offiziellen Informationen des Präsidiums kommt zum Ausdruck, dass die Entscheidung „das Ergebnis eines intensiven Reflexions- und Diskussionsprozesses“ ist. Das Präsidium nehme die Argumente von Senat und Studierenden gegen eine Benennung des Raumes nach der Adolf Messer Stiftung und damit für eine Umbenennung sehr ernst. 2014 wurde bei den Überlegungen, das langjährige Engagement der Stiftung für die Goethe-Universität mit einer Raumbenennung zu würdigen, übersehen, dass der Namensgeber der Stiftung, Adolf Messer, Mitglied der NSDAP war und als Unternehmer von der NS-Wirtschafts- und Rüstungspolitik profitierte. Dass dieser Sachverhalt Kritik hervorruft, kann das Präsidium nachvollziehen und wird die Argumente auch zukünftig in sein Handeln eingehen lassen.

Lounge soll universitätsweiter Diskussionsraum werden

Gleichwohl weist das Präsidium nochmals auf die Intention der damaligen Entscheidung hin, die der Würdigung der 1978 gegründeten gemeinnützigen Stiftung und nicht der Ehrung der Person ihres Namensgebers galt. Durch die seit 1993 bestehende, intensive Zusammenarbeit zwischen Stiftung und Universität haben beide längst eine gemeinsame Geschichte. Geboten sei Diskurs, nicht Tilgung.

Für die Goethe-Universität als Stiftungsuniversität bedeute dies, Verantwortung zu übernehmen, indem sie die begonnene Überarbeitung ihres „Stifterkodexes“ in diesem Sinne fortführen, die Anstrengungen zur Erforschung ihrer Geschichte, insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus, verstärken, und den vielfältigen Zusammenhang von Wissenschaft bzw. Wissenschaftssystem und Gesellschaft in einer Reihe von Veranstaltungsformaten thematisieren wird. Die Universität selbst wird an unterschiedlichen Orten den Diskursraum hierfür öffnen, heißt es in einer öffentlichen Information des Präsidiums. Das soll die Erweiterung des Raumnamens zu Adolf Messer Stiftung-Lounge – Diskursraum – Wissenschaft in Geschichte und Gesellschaft deutlich machen.

Informationen zur Benennung der Adolf Messer Stiftung-Lounge und Foto-Ausschnitt: Aktuelles / Uni Frankfurt

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Studieren mit Nebenjob: Ist Regelstudienzeit noch zeitgemäß?

Starre Regelstudienzeiten scheinen immer weniger der Lebenswirklichkeit vieler Studierender an der Goethe-Universität zu entsprechen. Das ist ein Ergebnis einer umfassenden, repräsentativen Befragung, an der sich insgesamt rund 11.000 Studierende (24%) der Goethe-Universität beteiligten:

Zwei Drittel der an der Goethe-Uni Eingeschriebenen sind neben dem Studium erwerbstätig, sieben Prozent leisten familiäre Fürsorgearbeit – mit z.T. gravierenden Folgen für das Studium: So schätzt fast die Hälfte der Studierenden, dass sie gegenüber der Regelstudienzeit in Verzug ist (45 Prozent). Als häufigster Grund hierfür wird Erwerbstätigkeit neben dem Studium (49 Prozent) genannt. Immerhin 32 Prozent finden es belastend, die richtige Balance zwischen Studium und Erwerbsarbeit zu finden. Zur Sicherung ihres Lebensunterhalts müssen sie in einer teuren Stadt wie Frankfurt neben ihrem Studium durchschnittlich 13 Stunden pro Wochearbeiten. „Wir sollten zusammen mit der Politik überlegen, ob die Studienzeit noch ein sinnvoller Parameter für die Hochschulfinanzierung ist, oder ob man nicht besser auf aussagekräftigere Parameter für ein erfolgreiches Studium umsteigen sollte. Ist es wirklich noch sinnvoll, den Hochschulen Anreize zu setzten, die Studierende zu einem schnellen Studium drängen, wenn das weder zu deren überwiegenden Lebenssituation passt noch der Schlüssel zu einem guten Studienerfolg zu sein scheint?“

Der überwiegende Teil der Studierenden der Goethe-Universität ist mit dem Studium zufrieden (87 Prozent).90% würden die Goethe-Universität einem befreundeten Studieninteressierten weiterempfehlen. Fast 80% der Studierenden beurteilen Aufbau und Struktur ihres Studienfachs als „sehr gut“, „gut“ (54%) oder „befriedigend“ (25%).

Deutlich mehr Studierende mit Migrationshintergrund

Und noch ein interessantes Ergebnis liefert die Befragung: Der Anteil von Studierenden mit Migrationshintergrund ist in der aktuellen Befragung deutlich höher als vor fünf Jahren bei der ersten Studierendenbefragung (32 Prozent vs. 24 Prozent). Auch im bundesweiten Vergleich ist der Anteil von Studierenden mit Migrationshintergrund an der Goethe-Universität damit größer als an anderen Hochschulen.

Diese und viele weitere Ergebnisse helfen der Goethe-Universität, ihre Studienangebote und studienbegleitenden Dienstleistungen noch zielgruppenorientierter zu gestalten: „Die Qualitätskultur der Goethe-Universität setzt auf einen partizipativen, dialogorientierten Prozess, in dem die studentische Perspektive fest verankert ist. Um anhand der Ergebnisse die Weiterentwicklung von Studium und Lehre gezielt anzustoßen, führen wir in regelmäßigen Abständen universitätsweite Studierendenbefragungen durch“, betont Prof. Roger Erb, Vizepräsident für Studium und Lehre.

Neben den allgemeinen Faktoren eines Studiums und seiner Rahmenbedingungen bewerten die Studierenden auch die konkrete Situation ihres eignen Studiengangs. So nannten sie als studienbezogene Belastungsfaktoren vor allem Prüfungsdruck, Termin- und Zeitdruck sowie überfüllte Lehrveranstaltungen. „Insgesamt liefern die fachspezifischen Ergebnisse zur Studiensituation und Studienbedingungen unmittelbare Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung der Studiengänge an der Goethe-Universität“, äußert sich Dr. Martin Lommel, Leiter der Abteilung Lehre und Qualitätssicherung.

Text: Pressestelle Goethe-Universität

Foto: Archiv/ Fotolia

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Mond-Spektakel über Frankfurt

Experten sprechen von der „Mondfinsternis des Jahrhunderts“: Denn heute Abend erwartet uns eine totale Mondfinsternis. Wer gegen halb zehn Richtung Mond schaut, kann das wunderbar beobachten: Innerhalb von rund zwei Stunden verdunkelt sich der Erdtrabant bis zur totalen Finsternis, weil er in den Kernschatten unseres Planeten tritt. Obwohl der Mond hierzulande bereits teilweise verdunkelt aufgeht, ist die Hauptphase der Finsternis in voller Länge sichtbar. Besonders dabei ist die rote Färbung des Mondes, die durch Lichtbrechungen in der Erdatmosphäre entsteht.

So ist der „Blutmond“ am besten sichtbar

Der „Blutmond“ ist der Höhepunkt des einmaligen Spektakels. In jedem Fall empfehlen die Experten, sich einen Beobachtungsplatz zu suchen, von dem aus in südöstlicher Richtung ein freier Blick bis zum Horizont möglich ist. Außerdem sollte der Platz weitgehend frei von störenden Lichtquellen sein. Mit einem Feldstecher ist die Mondfinsternis noch beeindruckender zu beobachten.

Die günstigsten Beobachtungsbedingungen herrschen laut Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Süden und Osten Deutschlands. Zumindest dann, wenn klare Sicht bis zum Horizont herrscht. Der Süden ist ein guter Standort, weil dort der Mond bis zum Ende der totalen Verfinsterung immerhin eine Höhe von maximal 16 Grad über dem Horizont erreicht. Im Osten geht der Mond früher auf und die Finsternis ist vollständiger zu sehen.

Ab 21:30 Uhr heißt es also Augen auf und Blick Richtung Himmel richten. Die maximale Mondfinsternis beginnt laut Experten um 22.21 Uhr. 

Das Wetter soll bestens sein…

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Die nächste vergleichbare MoFi ist erst 2123…

Ein Blick in die Zukunft gefällig? Erst am 9. Juni 2123 wird es eine drei Minuten längere Mondfinsternis geben. Und erst an Silvester 2028 wird in Mitteleuropa wieder eine ähnlich lange Mondfinsternis wie heute zu sehen sein.

Foto: Photos ylc

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Altkleider sammeln für den SC Riedberg

Haben Sie noch Hosen, T-Shirts und sonstige Kleidungsstücke zuhause, die Sie schon längst nicht mehr tragen? Dann könnten Sie diese sammeln – und der Umwelt und gleichzeitig dem SC Riedberg etwas Gutes tun. Denn am Mittwoch, also am 1. August, startet in ganz Frankfurt der FES-Vereinswettbewerb „Altkleidersammlung“ an 29 Standorten. Der Verein, der bis Ende September die meisten Altkleider sammelt, gewinnt 5000 Euro. Platz 2 bekommt 3000 Euro und 2000 Euro gehen an Platz 3. Der blaue Sammelcontainer steht bereits am Parkplatz des Vereins an der Altenhöferallee.

Die FES (Frankfurter Entsorgungs- und Servicegesellschaft) hatte den Wettbewerb im Frühjahr ausgeschrieben und  „wir hatten uns darauf beworben und sind nun einer der 29 Vereine, die mitmachen dürfen“, erklärt man nicht ohne Stolz. SCR-Sprecher Olaf Emmerich weiter: „Ich finde es eine tolle Aktion der FES, ganz unabhängig von Wettbewerb und Preisen.“ Hinzu komme, dass – gefühlt – ohnehin nicht genügend Altkleidercontainer auf dem Riedberg stehen. „Auch wenn es als Vereinswettbewerb ausgeschrieben ist und wir mit unseren über 1000 Mitgliedern sicherlich ein enormes „Potential“ für das Einsammeln stellen, so soll das allen Riedberger/innen die Möglichkeit bieten, aussortierte Klamotten gezielt und guten Gewissens zu entsorgen.“

Die Aktion soll einen Beitrag für Nachhaltigkeit, Recyclingquote und Sauberkeit leisten. Die FES ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und garantiert eine ordnungsgemäße Verwertung der gesammelten Altkleider.

Die wichtigsten Infos zur Sammelaktion

Benötigt werden Kleidung, Schuhe, Bettwäsche und auch Tischwäsche. Alles in Tüten packen, zur Anlage bringen und dort die Aufkleber mit der Vereinsnummer des SCR (29) anbringen. Wichtig: Ohne die Aufkleber können die Tüten nicht zugeordnet werden.

Die Aktion startet ab 1. August. Erst dann sollten Tüten eingeworfen werden (der Container wird vorher nochmals geleert, damit ab Aktionsstart korrekt gezählt werden kann). Aufkleber und Tüten sind ab Mittwoch am Container zu finden. Auch auf der Sportanlage am Büro können dann Tüten/Aufkleber abgeholt werden

Zum Hintergrund der Aktion: In Deutschland werden jährlich 2,2 Millionen Tonnen Kleidungsstücke und andere Textilien gekauft, das entspricht rund 27 Kilogramm pro Einwohner. Pro Jahr sortieren deutsche Haushalte etwa 750.000 Tonnen Textilien aus.

Ein großer Teil der Alttextilien wird durch gemeinnützige Organisationen gesammelt. Aber auch zahlreiche unseriöse Sammler tummeln sich auf dem Markt. Um das Geschäft mit Altkleidern transparenter zu machen und die Sauberkeit in der Stadt Frankfurt zu verbessern, bietet die FES eine zusätzliche Sammelmöglichkeit an, die nicht zur karitativen Sammlung in Konkurrenz steht.

Dafür könnte ein Gewinn verwendet werden.

Für den Fall, dass der SCR einen Preis gewinnt, würde dieses Geld unter anderem in „Give-Aways“ investiert, wie Sportbeutel oder T-Shirts, die dann im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen wie dem IG Sommerfest verteilt werden könnten.

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Infos der FES gibt es hier: https://www.fes-vereinswettbewerb.de/

Foto: FES/ MAINRiedberg

 

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Wasser für Frankfurts Bäume! Stadt bittet um Hilfe der Bürger

Gartenschlauch

Bäume helfen uns normalerweise, die Hitze in der Stadt zu ertragen. Sie spenden Schatten und kühlen über die Verdunstung von Wasser sogar die Luft. Doch nach wochenlanger Trockenheit brauchen viele der rund 200.000 Frankfurter Stadt- und Parkbäume nun selbst Hilfe. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und das Grünflächenamt rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, den Bäumen in ihrer eigenen Straße Wasser zu spenden. „Wir möchten doch alle, dass die Bäume nächstes Jahr wieder austreiben. Bitte helfen Sie ihnen!“

Die anhaltende Trockenheit gefährdet vor allem jüngere Bäume an Straße und auf Gehwegen. Etwa 5000 Bäume, die seit weniger als fünf Jahre stehen, werden regelmäßig vom Grünflächenamt oder von beauftragten Firmen bewässert. Besonders kritisch ist die Lage für Bäume im „Grundschulalter“, also sechs bis zehn Jahre nach Pflanzung. Hier ist die Baumscheibe auch meistens noch locker genug, dass man ordentlich wässern kann. Generell gilt: Lieber ein Mal in der Woche richtig durchdringend wässern als täglich ein Kanne. Ein junger Baum kann gut und gerne 150 Liter Wasser vertragen, also etwa 15 Putzeimer oder Gießkannen. Das entspricht Kosten von 50 Cent.

Manche Baumarten kommen besser mit Hitze und Trockenheit zurecht als andere. Das Grünflächenamt hat deshalb schon seit dem Hitzesommer 2003 die Auswahl neuer Straßen- und Parkbäume verändert. Zu den „Klimabäumen“ gehören beispielsweise der Amberbaum, die Blasenesche oder auch der Baum des Jahres 2018: die Esskastanie.

Alles Wissenswerte hierüber findet sich in der Broschüre „Frankfurt – Stadt der Bäume“, die kostenlos beim Umwelttelefon unter 069/212-39100 bestellt werden kann. Als PDF-Dokument findet man es unter: https://www.frankfurt-greencity.de/fileadmin/_migrated/pics/faltplan-ffm-stadt-der-baeume.pdf

Das Grünflächenamt erklärt weiter: Neue Stadtbäume haben nur eine Zukunft, wenn sie auch ausreichend Wurzelraum bekommen. Man strebt deshalb an, dass die Baumgrube ein Volumen von 12 Kubikmetern hat. Früher gestanden Planer Bäumen am Straßenrand manchmal nur zwei Kubikmeter Wurzelraum zu. Da hilft dann auch keine Bewässerung mehr.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Waldbrandgefahr! Wo man beim Grillen aufpassen muss

Durch das Andauern der Hitzewelle mit Temperaturen weit über 30 Grad und ausbleibenden Niederschlägen beziehungsweise nur lokal begrenzten gewittrigen Niederschlägen verstärkt sich die Waldbrandgefahr in Hessen wieder deutlich. Große Teile Hessens sind seit längerem ohne ergiebige Niederschläge geblieben. Grundsätzlich ist es wegen der Waldbrandgefahr verboten, in Wäldern oder am Waldrand zu grillen, zu rauchen oder Glas liegen zu lassen, da Glas durch Lichtreflektionen Feuer entfachen kann. Einige Kommunen wie Wiesbaden haben die öffentlichen Grillplätze auch schon teilweise wegen der Hitze gesperrt.

Für die nächsten Tage besteht nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr. Die für das kommende Wochenende vorhergesagten, gewittrigen Niederschläge führen nach erster Einschätzung zu keiner anhaltenden Verbesserung der Situation.

Das Hessische Umweltministerium hat daher am Dienstag die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Die Aussicht auf ein Anhalten der Wetterlage ohne größere landesweite Niederschläge bei weiterhin hohen Temperaturen sowie eine Zunahme des Waldbrandgeschehens macht diesen Schritt erforderlich.

Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird unter anderem sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders brandgefährdeten Waldgebieten beziehungsweise Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen.

Nach einem in Hessen insgesamt zu trockenen Frühjahr und deutlich zu trockenen Juni bei gleichzeitigen Rekordtemperaturen im April und Mai, sind die Wasservorräte auch in den Waldböden stark zurückgegangen. Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 45 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 4,5 Hektar.

Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben sowie durch Zigarettenkippen aus, die entlang von Straßen achtlos aus dem Fenster geworfenen werden. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Gesundheitsamt warnt vor Hitzewelle

Sonne Wärme Energie

Der Deutsche Wetterdienst hat für die kommenden Tage eine Hitzeprognose herausgegeben. Danach wird für Frankfurt am Main bis einschließlich Samstag eine starke Wärmebelastung mit Temperaturen von mehr als 35 Grad prognostiziert. „Die meisten Menschen fühlen sich bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen richtig wohl. Damit das bei der starken Hitze auch so bleibt, sollten alle – selbst gesunde Erwachsene – angemessene Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Durch rechtzeitiges Vorbeugen und richtiges Verhalten können sie gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden vermeiden“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer. Das Gesundheitsamt hat hierzu einfache Tipps zusammengestellt. Warum Knabbern erlaubt ist – und Anstrengung vermieden werden sollte Wichtig ist, ausreichend zu trinken und dabei auch auf eine ausreichende Mineralienzufuhr zu achten. Das heißt statt natriumarmer Wässer sollte auf mineralreiche Wässer umgestellt werden. Auch durch salziges Knabbergebäck kann der durch Schwitzen erhöhte Kochsalzbedarf sichergestellt werden. Weiterhin gilt, möglichst körperliche Anstrengung während extremer Hitze und Aufenthalt in der Sonne zu vermeiden. Wohnungen sollten durch Abdunkelung der Fenster möglichst kühl gehalten und insbesondere in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden gelüftet werden. Kinder und Senioren sind besonders gefährdet Obwohl jeder unter großer Hitze leidet, sind manche Menschen besonders gefährdet: Kleinkinder, Menschen über 65 Jahre, Menschen mit körperlichen Erkrankungen, insbesondere mit Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen und mit hohem Blutdruck. Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig (mindestens zweimal am Tag) auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze und auf Hitzschlag geachtet werden, das heißt Überwärmung, Schwäche, Schwindel, Benommenheit, gegebenenfalls Übelkeit und Erbrechen. Kinder und insbesondere Kleinkinder müssen selbstverständlich noch enger überwacht und umsorgt werden. Weitere Informationen – insbesondere auch für besonders von starker Hitze gefährdete alte und kranke Menschen, aber auch für Ärzte sowie für Mitarbeiter in Altenpflegeheimen finden sich auf der Startseite von http://www.gesundheitsamt.stadt-frankfurt.de Springen in den Main ist verboten! Nur nochmals zur Erinnerung: Schwimmen im Main ist verboten! Mit einem Sprung ins kühle Nass von der Carl-Ulrich-Brücke hatte ein 65-Jähriger bereits am Samstagnachmittag einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Der wohnsitzlose Mann hatte sich für seine Abkühlung den Main ausgesucht. Bis auf die Badehose entkleidet wagte der offensichtlich gute Schwimmer den Sprung von der Brücke. Ein Sportbootführer alarmierte sofort den Notruf, als er den lebensgefährlichen Absprung beobachtete. Als die Einsatzkräfte vor Ort kamen, schwamm der 65-Jährige ans Fechenheimer Ufer und war sich keiner Schuld bewusst. Dass das Brückenspringen und Schwimmen im Main nicht nur gefährlich, sondern auch verboten ist, wollte der Mann offensichtlich nicht glauben. Schließlich tue er dies des Öfteren auch in anderen europäischen Flüssen. Die Polizei warnt eindringlich: Mit dem Springen von Brücken gefährdet der Mann sein Leben und beeinträchtigt obendrein noch den Schifffahrtsverkehr. Letzteres zieht auch ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich. Fertig abgetrocknet, angezogen und seines Fehlverhaltens ermahnt suchte sich der 65-Jährige für den Rest des Tages ein kühles Plätzchen außerhalb des Wassers. Informationen: Stadt Frankfurt/ Polizeipräsidium Frankfurt am Main Foto: Archiv/ Fotolia

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