Schlagwort: Schule

Viel Glück und
Erfolg beim Abitur!

Die guten Wünsche an der Mauer des Gymnasiums reichen von „Ziellinie in Sicht!“ bis „ABIzeps. Du stemmst das!“ und „AB Ins Endspiel!“. Mit Zusatz-Motivation auf den bemalten Laken und Plakaten in verschiedensten Sprachen, von Japanisch bis Persisch. Denn heute um exakt 9 Uhr morgens ging’s für rund 80 Abiturienten hier am Riedberg los, mit den schriftlichen Prüfungen in Englisch. Gestern bereits wurden die Aufgaben aus dem hessischen Kultusministerium heruntergeladen und alles sicher im Safe der Schule verwahrt. Heute frühmorgens trafen die betreffenden Lehrer zusammen und warfen einen Blick darauf, ob alles grundsätzlich lösbar ist. Dann begann die letzte Etappe auf dem Weg zum großen Ziel.

Freude über ersten Abi-Jahrgang am Riedberg

„Wir freuen uns natürlich darüber, dass es hier an der Schule den ersten Abi-Jahrgang gibt“, sagt Schulleiter Helmut Kühnberger gegenüber MAINRiedberg. 2009 wurde das Gymnasium Riedberg mit naturwissenschaftlichem und bilingualem Schwerpunkt gegründet, 2013 zog man in den Neubau in der Friedrich-Dessauer-Straße 2. Derzeit besuchen circa 1500 SchülerInnen von 10 bis 18 Jahren das Gymnasium, 90 Lehrer unterrichten dort. Die Schule ist sehr beliebt. Die Anmeldungen von Viertklässlern werden sicher auch in diesem Jahr das Platzangebot überschreiten.

All das haben die Abiturienten längst hinter sich – und das wohl schwerste Kapitel ihrer Schulzeit gerade vor sich. Morgen sind die Prüfungen hessenweit in Chemie, am Montag im Leistungskurs Deutsch sowie Kunst, Musik, Politik und Wirtschaft, Geschichte, Wirtschaftswissenschaften, Erdkunde, evangelische und katholische Religion, Informatik und Sport. Am Dienstag folgen Latein und Spanisch, am Mittwoch Mathematik und am Donnerstag Französisch. Die schriftlichen Prüfungen gehen dann noch weiter bis 30. März, wo Physik als letztes Fach auf dem Prüfungsplan steht.

Auch MAINRiedberg wünscht viel Glück und Erfolg!

Hier einige Impressionen der Plakate mit guten Wünschen von Freunden und Familie:


Diese tollen Plakate sind an der Schulmauer befestigt – GOOD LUCK!

(Fotos: cd)

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Auf den Spuren
der Vergangenheit

Vor wenigen Monaten waren sieben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Riedberg auf den Spuren der ältesten noch sichtbaren Erinnerungen der Menschheit in Europa, den Höhlen von Lascaux. Die Reise nach Frankreich war Teil des EU-geförderten Erasmus+ Projekts „Memory: A Passport to the Future“, bei dem Jugendliche aus Marmande (Frankreich), Syrakus (Italien), Valladolid (Spanien) und Frankfurt die biologischen, geschichtlichen und gesellschaftlichen Bedingungen von Gedächtnis und Erinnerung auf unserem Kontinent erforschen. Mitte Februar fand das nächste Treffen in Syrakus auf Sizilien statt. Nun stand das kulturelle Erbe der europäischen Länder im Vordergrund.

Interviews mit Zeitzeugen in Hessen

Bereits im Vorfeld erarbeiteten die Siebt- und Achtklässler im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft Präsentationen zu sozialen Umgangsformen in Deutschland und kulturellen Besonderheiten unserer hessischen Region. Diese konnten, nach gegenseitiger Präsentation, mit den Ergebnissen der anderen europäischen Schülergruppen verglichen werden. Außerdem hatten die Schüler als Vorbereitung des Treffens Interviews mit Zeitzeugen geführt, um die Auswirkungen der Kriegserfahrungen älterer Generationen auf das kollektive Gedächtnis Europas verstehen zu können.

Neben der intensiven Projektarbeit konnte die internationale Schülergruppe das kulturelle Erbe Siziliens auf mehreren Ausflügen und Museumsbesuchen entdecken und sich darüber austauschen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Papyrusmuseums in Syrakus, wo die Schüler in einem Workshop selbst Papyruspapier herstellen und somit die Wurzeln der Schriftkultur in Europa begreifen konnten. Weiterhin besuchten sie die antiken Stätten der Griechen und Römer, wie das griechische Theater und das römische Amphitheater sowie Rekonstruktionen der Erfindungen des in Syrakus geborenen Archimedes.

Besonders beeindruckend war auch der Besuch bekannter Barockstädte wie Noto, Modica und Ragusa, mit der Erkenntnis, dass manche Architekturstile ganz Europa prägten. Die Herstellungen von typisch sizilianischer Schokolade und eine ausgiebige Verkostung war nicht nur eine willkommene Stärkung, sondern erwies sich auch als gemeinsame Vorliebe europäischer Jugendlicher.

Nach einer vielfältigen Woche und frühlingshaften Temperaturen fiel es den Beteiligten schwer, auf der Abschiedsfeier bei Musik und einem reichhaltigen Buffet mit sizilianischen Spezialitäten „Arrivederci“ zu sagen.

Schüler planen „Museum des 21. Jahrhunderts“

Zurück in Frankfurt wird die Arbeitsgemeinschaft die Vorbereitungen für das letzte Projekttreffen, das im Mai in Valladolid stattfinden wird, beginnen. Diesmal wird die Frage im Vordergrund stehen, inwiefern die gemeinsamen Erinnerungen an die Vergangenheit und die Gegenwart unsere Zukunft in Europa prägen. In Valladolid wollen die Schülergruppen dann ein „Museum des 21. Jahrhunderts“ erstellen, das zeigt, an welche Ereignisse und Errungenschaften unserer Zeit sich die zukünftigen Generationen erinnern werden.

Foto: Die internationale Schülergruppe vor der Barockkirche San Giorgio in Ragusa/ Sizilien

(Informationen & Foto: Christian Buss/ Gymnasium Riedberg)

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Info-Tag am Gymnasium

Die Wahl der weiterführenden Schule rückt für die Viertklässler näher – und auch die Schulen im Stadtteil stellen sich vor. Nach dem „Tag des offenen Gesprächs“ der neuen IGS Kalbach/Riedberg, der bereits am 4. Februar stattfand, folgt nun
am Samstag von 9 bis 12 Uhr der Info-Tag am Gymnasium Riedberg
in der Friedrich-Dessauer-Straße.

Schulleiter Helmut Kühnberger stellt jeweils um 9.30 und 11.00 Uhr das Konzept des Gymnasiums vor. Dann gibt es zahlreiche Mitmach- und Informationsangebote: Geplant sind beispielsweise eine „Riedzwergerallye“ mit Fragen rund um die Schule quer durchs Gebäude, Schülerexperimente zum Ausprobieren, mathematische Knobeleien, Experimentalvorführungen von Oberstufenschülern, eine Vorstellung des Schulplanetariums sowie Tanz- und Musikvorführungen. Auch der Förderverein des Gymnasiums und die SchülerInnen-Vertretung stehen für Fragen zur Verfügung.

Übergang von Klasse vier zu fünf: In vielen Sprachen gut informiert

In diesem Jahr gibt es auch erstmals offizielle Informationen zum Übertritt und zu den weiterführenden Schulen in Frankfurt in vielen Sprachen. Nach intensiver Vorarbeit durch das Stadtschulamt haben der Leiter des Staatlichen Schulamtes, Wolfgang Kreher, und die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, vereinbart, die auf den Elternabenden gezeigte Präsentation zum Übergang von Klasse vier zu fünf übersetzen zu lassen und online zu stellen.

„Wir sind sehr froh, die doch recht komplizierte Materie, in der es auch auf juristische Details ankommt, nun auch den Frankfurter Eltern zur Verfügung stellen zu können, deren Muttersprache nicht Deutsch ist“, sagt Sylvia Weber.

Die übersetzte Präsentation und die deutsche Version in leichter Sprache ist ab Ende dieser Woche auf den Websites des Staatlichen Schulamtes, des Amts für Multikulturelle Angelegenheiten und des Stadtschulamtes verfügbar und zwar in folgenden Sprachen: Türkisch, Italienisch, Russisch, Arabisch, Dari, Pashto, Englisch und Polnisch.

Zu finden sind die Präsentationen unter www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/de/dokumente/mein-kind-kommt-in-die-5-klasse und www.schulamt-frankfurt.hessen.de

„Nun haben Eltern unterschiedlichster Herkunft noch deutlich vor dem Abgabetermin am 5. März die Möglichkeit, sich einzulesen und die bestmögliche Entscheidung für ihr Kind im Übergang auf die weiterführende Schule zu treffen“, so Stadträtin Weber zufrieden.


Diese Darstellung des Gymnasiums ist auf dem Programmheft für den Info-Tag abgebildet

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Neue IGS stellt sich vor

Viertklässler stehen jetzt vor der Wahl der weiterführenden Schule – und die Schulen im Stadtgebiet stellen sich vor. Im Fall der neuen IGS Kalbach-Riedberg, die im August startet, heißt der „Tag der Offenen Tür“ nur „Tag des Offenen Gesprächs“ und findet am Samstag von 11 bis 14 Uhr (noch) in der Grundschule Riedberg statt. Denn der provisorische Holzmodulbau in der Carl-Hermann-Rudloff-Allee im Westflügel ist noch nicht freigegeben.

Dr. Susanne Gölitzer, Leiterin der Planungsgruppe für die zweite weiterführende Schule in unserem Stadtteil, spricht von einer „ganz besonderen Schule, wie sie meines Wissens in ganz Hessen nicht existiert“. Die Gesamtschule ist als Ganztagsschule mit dem Profil Sprache und Kommunikation und als so genannte „Teamschule“ geplant. Das heißt unter anderem, dass zwei bis drei Lehrer rund 100 Schüler über mehrere Jahre begleiten. Möglichst von der 5. bis zur 10. Klasse. Zudem arbeiten immer mehrere Lehrkräfte unterschiedlicher Lehrämter in einem Team zusammen.

Die „Lernfelder“ sind Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie), Gesellschaftslehre (Geschichte, Geographie und Sozialkunde) und Ästhetische Bildung (Kunst, Musik, Darstellendes Spiel und Werken). Als Fremdsprachen werden Englisch, Französisch und Spanisch unterrichtet. Hinzu kommt der Grundpfeiler Projektarbeit und Berufsorientierung. Plus der Ansatz, dass die Kinder lernen sollen, Verantwortung zu übernehmen. Die Besonderheit ist, dass die Schule inklusiv arbeitet, gezielt Kinder mit Sprachheilbedarf aufnimmt und mit Unterstützung von Förderschullehrern unterrichtet.

Ortsbeirat fordert Oberstufe

Endgültiger Standort der Schule wird das Grundstück nahe der U-Bahn-Station Riedberg sein, wo derzeit noch die Container der Gymnasialen Oberstufe stehen. Die Gesamtschule ist bis Jahrgangsstufe 10 und für rund 650 Schülerinnen und Schüler geplant. Bei den stark steigenden Schülerzahlen im Frankfurter Norden reicht das bei weitem nicht aus – davon sind nicht nur betroffene Eltern, sondern auch Lokalpolitiker überzeugt. In der Januar-Sitzung forderte der Ortsbeirat Kalbach/Riedberg erneut, eine Oberstufe miteinzuplanen. Der Magistrat wurde aufgefordert, die baulichen Voraussetzungen zu schaffen, „damit zu einem späteren Zeitpunkt eine Erweiterung der Gesamtschule um eine gymnasiale Oberstufe realisiert“ werden kann. Es geht auch darum, die Gesamtschule als Alternative zum Gymnasium attraktiver zu machen.

Der „Tag des Offenen Gesprächs“ findet am Samstag, 4. Februar, von 11 bis 14 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, statt. Weitere Informationen zur neuen Gesamtschule unter www.igs-kalbach-riedberg.de


In diesem Holzmodulbau im Westflügel startet im August die IGS Kalbach-Riedberg

(Fotos: IGS Kalbach-Riedberg/ cd)

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Theater, Flohmarkt
& ein Schulfest

Jeden Tag geht ein artiges Menschlein in den Zoo und besucht die Tiere:
Die gefährlichen, die lustigen und die großen! Alles ist schön, aber es ist wie immer…
Eines Tages lernt es die Hyäne kennen: Die ist hässlich und stinkt – aber sie ist anders und außerdem hat sie ein Geheimnis: Sie sei eine verzauberte Prinzessin und der Zauber könne durch Kaffee, Kuchen und Cornedbeef gelöst werden… Sollte man einer Hyäne trauen?
Heldenhaft wird eine echte Einladung ausgesprochen: Pünktlich um 4 ist alles bereit! Die Hyäne kommt, frisst und schmatzt, furzt – aber verwandeln tut sie sich nicht…

„Die Prinzessin kommt um vier“ – so heißt das zauberhafte Theaterstück für „alle ab 4“ nach dem Bilderbuch von Wolfdietrich Schnurre und Rotraut Susanne Berner. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Riedberg an der Kalbacher Höhe dürfen sich darauf freuen. Der Förderverein der Schule hat organisiert, dass das Projekt Kunstdünger aus Valley/ Bayern schon zum zweiten Mal nach 2015 zu uns in den Stadtteil kommt.


Die Kinder der Grundschule Riedberg dürfen sich auf das Theaterstück „Die Prinzessin kommt um vier“ freuen

Frühjahrsflohmarkt am 12. März

Auch die nächsten größeren Projekte und Termine in der Schule stehen jetzt fest: Frühjahrsflohmarkt ist am 12. März. Anmeldungen sind ab dem 24. Februar 2017 unter flohmarkt@fvgs-riedberg.de möglich. Wer noch ein bisschen weiter blicken will, kann sich gerne auch folgenden Termin bereits notieren: Das Schulfest findet am 6. Mai 2017 statt.

Noch eine Bitte des Fördervereins: Wer auf der Homepage den Link zu „schulengel.de“ nutzt, unterstützt auf dem Weg zu einem Online-Shop den Verein – ohne Mehrkosten für den Nutzer. „Mittlerweile haben wir darüber Einnahmen von mehr als 550 Euro erreicht“, freut sich Cornelia Kinzler vom Förderverein.

Rückblick zum Zirkus-Zauber

Noch ein kleiner Rückblick auf den Höhepunkt von 2016 gefällig? Ein Mädchen aus der 4. Klasse sagte nach der Projektwoche im Sommer mit dem Circus Laluna: „Mama, das war das Beste, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe!“ Ein Junge teilte seiner Mama mit: „So toll war es in der Schule noch nie!“


„So schön war Schule noch nie“, sagten Kinder nach der Zirkus-Projektwoche

Feuerspucken, Zaubern, Jonglieren, Kunststücke, selbst das Liegen auf einem Brett voller Nägel – all das trauten sich die Kids nach dem „Training“ mit den Profis zu. Damit begeisterten sie natürlich auch ihr Publikum. „Das Zirkusprojekt war ein toller Erfolg. Wir haben nur positive Rückmeldungen erhalten“, heißt es beim Förderverein. Die Schule möchte auf jeden Fall den Zirkus regelmäßig verpflichten. In welchen Jahresmodus steht noch nicht fest.


Auch die Eltern waren von der Vorstellung begeistert

(Foto groß: TOBEL/ Theater Kunstdünger/ Fotos klein: cd)

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Schüler laufen für guten Zweck

Endlich scheint die Sonne – und am Riedberg wird gefeiert. Am Samstag ab 11 Uhr ist Sommerfest des SC Riedberg auf der Sportanlage in der Altenhöferallee. Exakt zwei Wochen später, am 25. Juni um 14 Uhr, startet das große Park- und Stadtteilfest im Kätcheslachpark, das IG Riedberg und die Hessenagentur organisieren. Mit den Vereinen, Kirchen, Tanz- und Musikgruppen, mit tollen Mitmach-Aktionen, Auftritten von Ballett- und MusikschülerInnen, einer Talkrunde mit Experten zur Entwicklung des Riedbergs plus einem Angebot von Burger und Bratwurst bis Crepes, von Apfelwein bis Frozen Joghurt. Ein erstes Highlight ist aber schon ganz am Anfang: Der „Sponsorenlauf“ der beiden Grundschulen. Hier laufen Mädchen und Jungs für einen guten Zweck – und suchen Sponsoren mit Herz!

„Wir freuen uns, dass im Rahmen des Parkfestes ein erster gemeinsamer Sponsorenlauf beider Grundschulen aus unserem Stadtteil stattfindet“, sagt Cornelia Kinzler, Vorstand der Fördervereins der Grundschule Riedberg, und fügt hinzu: „Es wäre toll, wenn viele Kinder mit Geschwistern und Freunden den Weg zu uns in den Park finden, damit wir anderen Kindern damit helfen können.“ Kumru Altun-Cseh vom Freundeskreis der Marie-Curie-Schule erklärt: „Wir treffen uns spätestens bis 13.45 Uhr am Drehscheibenspielplatz. Start ist um 14 Uhr. Jedes Kind bekommt am Ende auch eine Urkunde.“ Und so funktioniert’s: Bei diesem Lauf suchen sich die Kinder im Vorfeld einen „Sponsor“, der einen vereinbarten Betrag pro gelaufener Runde spenden wird. Eine Runde ist übrigens ungefähr 300 Meter lang.

Beide Schulen werden die erlaufenden Spenden einem sozialen Zweck spenden. Die Grundschule Riedberg dem Verein „Helping Hands for Africa“, die Marie-Curie-Schule dem Projekt „Arche“ in der Nordweststadt, das sich besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen engagiert. Die Organisation helpinghands4africa, der die Spenden der ersten Grundschule zugute kommen, setzt sich für Waisenkinder in Afrika ein und gibt Straßenkindern eine Perspektive. Der Verein wird voraussichtlich auch beim Parkfest vertreten sein und einen kleinen Infostand aufbauen. Also liebe Kinder, Mamas, Papas, Freunde und Verwandte: Jede Lauf-Runde zählt – und kann helfen!

In beiden Grundschulen am Riedberg wurden bereits die Anmeldeformulare für den Sponsorenlauf verteilt. Die Anmeldungen können beim Klassenlehrer/ der Klassenlehrerin abgegeben werden. Die Kinder der ERSTEN GRUNDSCHULE können sich aber auch direkt unter sponsorenlauf@fvgs-riedberg.de anmelden, die Kinder der MARIE-CURIE-SCHULE unter info@freundeskreis.marie-curie-schule.de

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Initiative für mehr Schulplätze

Wie viele Plätze an weiterführenden Schulen fehlen wirklich? „Mehr als 270 im Frankfurter Norden“, warnen Elternvertreter. Keine mehr – argumentiert das für den Schulentwicklungsplan zuständige Stadtschulamt. Schließlich wächst zum nächsten Schuljahr das Angebot an Gesamtschulen und Gymnasien im Stadtgebiet. Das Landesschulamt, zuständig für Platzvergabe und Verwaltung, hält Distanz zu dieser Debatte, weiß aber um die Brisanz der Thematik. Ein leitender Direktor des Amtes kam kürzlich persönlich zu einem Info-Abend an den Riedberg. Auch im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg heißt es unzweideutig: „Wir wissen, dass die Plätze nicht ausreichen.“ Deshalb hat man – einstimmig – in der jüngsten Sitzung eine Initiative für mehr Schulplätze gestartet. An der Otto-Hahn-Gesamtschule im nahen Nieder-Eschbach sollen in einem „Erweiterungsbau in Containermodulbauweise“ weitere Unterrichtsräume geschaffen werden. Da Erweiterungsflächen bereits ausgewiesen sind, könnte langfristig sogar ein fünfzügiger Ausbau des Gymnasialzweigs erfolgen.

„Die Ortsbeiräte 14 und 15 haben Anträge mit dem gleichen Tenor gestellt“, informiert Ortsvorsteherin Carolin Friedrich. Auch der zuständige Bildungsausschuss habe positiv votiert. Drei Monate hat das Stadtschulamt nun Zeit, darauf zu reagieren.

Apropos Bildung und Betreuung: Ulrike Gauderer von den Grünen hat festgestellt, dass im Grundschulbezirks Riedberg I teils Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen. Im Bereich der entstehenden „Berghöfe“ in der Konrad-Zuse-Straße liegt der Versorgungsgrad bei nur 19 Prozent – während die Stadt eine Quote von 50 Prozent anstrebt und Mütter wie Väter auf dem Riedberg meist berufstätig sind. Der Ortsbeirat votierte deshalb für eine „Erweiterung der Betreuungsangebote“. Ursprünglich hatte die ABG, die dort Wohnungen baut, eine Einrichtung für Kinder unter drei Jahren geplant. Die Ortspolitiker wollen aber demonstrativ nachhaken, weil sie nicht wissen, ob diese Planungen noch aktuell sind.

Ferner bittet der Ortsbeirat per Antrag, dass der nördliche Fahrradweg entlang der Marie-Curie-Straße repariert werden soll sowie im Bereich der Sportanlage des SC Riedberg mehr Fahrradständer aufgestellt werden.

Mehr Sicherheit für Kinder und Fußgänger

Dann gab es noch eine Tischvorlage zu einem Thema, das viele Eltern betroffen macht: Ende Oktober wurde ein Kind am Kreisverkehr Zur Kalbacher Höhe/ Am Bonifatiusbrunnen angefahren. Der Junge ging gerade über den Zebrastreifen und wurde zum Glück nur leicht verletzt. Bereits bei der letzten Ortsbeiratssitzung wurde beschlossen, dass am Kreisel das Pflaster so verändert werden soll, dass die Autos langsamer fahren müssen. Eigentlich gilt Tempo 30, auch die Zebrastreifen sind deutlich markiert. Doch viele Autofahrer fahren trotzdem viel zu schnell und unachtsam – vielleicht auch, weil die Verkehrsschilder vor dem Kreisel teils überwuchert und nur noch spät zu erkennen sind. Auf einen Antrag der SPD hin wird jetzt die Stadt gebeten, dass Straßenverkehrsamt und/ oder Grünflächenamt die Schilder möglichst bald wieder „besser einsehbar machen“. Zudem soll der Magistrat weitere Maßnahmen zu prüfen, „die geschwindigkeitsreduzierend wirken können“.

(Text/ Foto: cd)

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Wie viele Schulplätze fehlen wirklich?

Montag, 2. November, 19 Uhr. Dieter Sauerhoff vom Landesschulamt ist persönlich mit einem Team aus Schulleitern in die Aula des Gymnasiums Riedberg gekommen, um die Probleme beim Übergang in die weiterführenden Schulen, die Schul-Typen und vor allem das VERÄNDERTE Vergabe-Verfahren zu erläutern. Der diesjährige Vierklässler-Jahrgang ist noch größer als der vorhergehende. In zahlreichen Stadtteilen fehlen mal 60, mal 90 Plätze. Im Norden Frankfurts inklusive Riedberg/ Kalbach sollen 2016 deutlich über 250 Plätze vor allem im gymnasialen Bildungsgang fehlen. Davor warnen Elternvertreter seit Monaten – während die Stadt in einem aktuellen Schreiben argumentiert, dass allein das Gymnasium Riedberg 180 Plätze und damit ausreichend Kapazitäten für rund 150 erwartete Riedberg-Kinder bietet. Der leitende Direktor am Landesschulamt, Dieter Sauerhoff, hielt zu diesen Zahlenspielen gestern Distanz. Er stellte klar, dass er für die Lösung des Problems verantwortlich ist und nicht der Verursacher. Sein Anliegen ist es, dass die Plätze fair auf die Kinder verteilt werden. Sauerhoff bot sogar an, per Telefon und Mail bei Fragen da zu sein. „Das fand ich großartig“, erklärte eine Mutter gegenüber MAINRiedberg, die ansonsten ziemlich ernüchtert den Informationsabend verließ.

Fakt ist: Einige Familien, die im vergangenen Jahr Ablehnungen erhalten haben, hatten Eilanträge vor dem Verwaltungsgericht gestellt und letztlich doch noch Plätze an der Wunschschule erhalten – während knapp 500 Viertklässler im Stadtgebiet das Nachsehen hatten. Auch Kinder vom Riedberg, von denen einige wenige jetzt täglich bis nach Höchst zur Schule pendeln. Ab sofort will das Staatliche Schulamt die Vergabe um die knappen Schulplätze so ändern, dass Klagen oder Unklarheiten bis weit in die Sommerferien hinein ausgeschlossen sind. Die wichtigsten Neuerungen sind:

– Ab sofort können nur noch zwei Wunschschulen gewählt werden, in Form von „Erstwunsch“ und „Zweitwunsch“. Alle Anmeldebögen müssen bis 5. März 2016 in der Grundschule abgegeben werden.

– Diese gehen dann umgehend an die erste Wunschschule. Wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt, wählt die Schule vorläufig nach ihren eigenen Kriterien aus.

– Weiterleitung der Unterlagen von Schülern, die keinen Platz bekommen haben, an die zweite Wunschschule. Dort ebenfalls Vergabe nach eigenen Kriterien.

– Weiterleitung der Unterlagen derjenigen Schülerinnen und Schüler, die in dieser Schule keinen Platz bekommen, an das Staatliche Schulamt.

– Die Verteilerkonferenz im Mai 2016 verteilt diese Schülerinnen und Schüler auf die noch freien Plätze an Schulen in Frankfurt in ihrem gewünschten Bildungsgang (kein Anspruch auf die Schulform). 
Eine Information der Eltern oder der Grundschule, welche Kinder in die Verteilerkonferenz kommen, erfolgt nicht.

31. Mai 2016: Alle Schulen versenden ihre endgültigen und verbindlichen Zusagen, aber auch Absagen. Die Versendung von Absagen ist erstmalig und muss auch unter der Angabe von Gründen erfolgen.

– Angeblich sollen die weiterführenden Schulen mehrere Grundschulen benennen, die sie grundsätzlich aufnehmen. Damit wird das Kriterium der Wohnortnähe gestärkt. Außerdem muss von der jeweiligen Schulleitung begründet werden, warum ein Kind nicht an der Erstwunsch-Schule aufgenommen wird.

„Ob diese Maßnahmen nun zu mehr Transparenz und Fairness führen, wage ich zu bezweifeln“, erklärte Barbara Günther, Elternbeiratsvorsitzende der Marie-Curie-Schule, ermattet nach einem Abend, der viele Informationen lieferte und sehr engagiert geführt wurde, aber nur wenige Unklarheiten beseitigte. Übrigens waren auch Inken Matzen, Rektorin der zweiten Grundschule, sowie die Klassenlehrerin einer vierten Klasse anwesend. „Keine Frage, sie bekommen ja die Sorgen von uns Eltern hautnah mit“, sagte Barbara Günther dazu nur.

Ein Lichtblick ist für viele Eltern die Tatsache, dass bereits zum nächsten Schuljahr das Angebot in puncto Gymnasien und Integrierter Gesamtschulen (IGS) im Stadtgebiet wächst. In einer Containeranlage am Friedhof Westhausen soll ein neues Gymnasium eröffnet werden, das seinen endgültigen Standort im Norden, möglicherweise im Neubaugebiet Bonames-Ost bekommt. Im Süden gibt es eine neue IGS. Für Riedberger interessanter dürfte aber sein, dass Gymnasiasten, die derzeit noch nach Höchst fahren müssen, ab 2018 in einen Neubau am Rand des Campus Westend ziehen. Die Schule soll einen geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt bekommen und eventuell nach der Philosophin Hannah Arendt benannt werden. Bis 2019 soll ein weiteres Gymnasium in Nied eröffnen. Zudem möchte der Ortsbeirat erreichen, dass schon zum nächsten Sommer mehr Gymnasial-Plätze an der Otto-Hahn-Gesamtschule (Nieder-Eschbach) geschaffen werden.

Die Stadt geht davon aus, dass sich mit dem Bau einer geplanten Integrierten Gesamtschule (IGS) am Riedberg die „Übergangsquote mit hoher Wahrscheinlichkeit verschieben wird“. In Richtung IGS. Allerdings ist diese neue Gesamtschule OHNE Oberstufe geplant, was Elternvertreter seit Anfang an bemängeln. Denn Tatsache ist auch: Auch beim Übergang Richtung Oberstufe gibt es im Norden Frankfurts einen Mangel an Schulplätzen. Das bestätigte auch Dieter Sauerhoff vom Landesschulamt. „Das sind leider alles die Punkte, weswegen wir uns seit Monaten einsetzen“, erklärte eine Riedberger Elternvertreterin am Rande der Info-Veranstaltung. Es gibt im Prinzip auch einen Dialog mit dem Stadtschulamt, das ja für die Schaffung von Schulplätzen zuständig ist. Dieser Dialog verläuft aber reichlich schleppend.

Die Präsentation der geänderten Schulplatz-Vergabe ist voraussichtlich ab morgen unter www.schulamt-frankfurt.hessen.de zu finden. Dort sind auch die neuen Formulare und Termine einsehbar.

(Zusammenfassung: cd/ Foto: Fotolia)

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Pausenbrot von der Dezernentin

Kurz vorher tobten sie noch in der ersten Pause herum. Jetzt sehen mehr als 200 Erst- und Zweitklässler der Marie Curie Schule die Dame, die ihnen als „Umwelt-Bürgermeisterin“ vorgestellt wird, neugierig, manche auch ein bisschen skeptisch an. Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hat eine gelbe, selbstverständlich frisch gefüllte Bio-Brotbox in der Hand und will zuerst wissen: „Wer von euch hat denn heute schon gefrühstückt?“ Die meisten Finger schnellen nach oben. Und während die Grünen-Politikerin und Schirmherrin des Projekts erklärt, was zu einem „richtig guten und gesunden Frühstück“ gehört und wo dieses richtig gesunde Frühstück herkommt, sagt ein Vertreter des Umweltforums Rhein-Main leise: „Wir machen die Aktion jetzt im zehnten Jahr. Aber das ist die erste Schule, wo so viele Kinder schon etwas gefrühstückt haben und auch schon auf einem Bauernhof gewesen sind.“

Die Initiatoren wollen Kinder aus allen Familien und Stadtteilen erreichen und ihnen viel Wissenswertes rund um das Thema Ernährung mit auf den Weg geben. Auch, dass eine ausgewogene Ernährung körperlich und geistig fit macht. Normalerweise kommen nur Schulanfänger in den Genuss der besonderen Schulstunde. Da beide Grundschulen am Riedberg im Flex-System, also erste und zweite Klassen gemeinsam lernen, können sich an diesem Montagmorgen in der neuen Grundschule auch Sieben- und Achtjährige über Obst, Brot, Gemüse und spannende Informationen freuen.

Auch ein wichtiger Partner der Aktion, der Dottenfelderhof in Bad Vilbel, stellt sich vor. Die Kinder erfahren, dass es auf dem Schulbauernhof zwar keinen Esel, aber „ein riesengroßes Ackerpferd, den Fritz“ gibt. Dass die Rinder „Super-Mist machen, der die Erde fruchtbar macht“ und in den Ländereien auch viele Bienen leben, die wiederum besten Honig produzieren. Wer in der großen Schlange Richtung Bio-Brotboxen steht, kann auf einem Tisch auch viele Erzeugnisse des Hofs sehen, riechen und anfassen. Von der Gurke bis zur Paprika, von Kartoffeln bis Blumen. Kommenden Samstag von 14 bis 17 Uhr findet übrigens ein großes Herbstfest auf dem Hof statt. Kinder können Kürbisse ernten, Rübengeister schnitzen und erfahren, warum hier Getreidesaatgut für die Zukunft gezüchtet wird.

Die Umwelt-Dezernentin hat unterdessen alle Hände voll zu tun. Wortwörtlich genommen. Denn sie verteilt mit Schulleiterin Inken Matzen, Claudia König vom Elternbeirat der Grundschule sowie Monika Dorn von der FES Pausenbrote an die wartenden Kinder. Oder fragt schon mal nach, was sie denn am liebsten zum Frühstück essen und welche Brotsorten denn besonders gut schmecken.

Den Namen der Dezernentin, „Frau Heilig“, können sich viele Kinder gut merken. Und der Herr bei der Begrüßung neben ihr? „Der sieht aus wie der Meister Eder“, sagt ein Erstklässler leise, aber hörbar. Zugegeben: Über die vermeintliche Ähnlichkeit ließe sich streiten. Hans-Georg Dannert vom Umweltforum Rhein-Main hat dennoch allen Grund, den Start der Bio-Brotboxen-Aktion als großen Erfolg zu verbuchen. Rund 7500 Schulanfänger aus 89 Grund- und Förderschulen sind in diesem Jahr dabei. Die Riedberger Kinder machten den Anfang.

In den Bio-Brotboxen ist je ein Vollkornbrötchen, eine Karotte, vegetarischer Brotaufstrich, Rosinen

In den Bio-Brotboxen ist je ein Vollkornbrötchen, eine Karotte, vegetarischer Brotaufstrich, Rosinen, ein Gutscheinheft, Infos des Kindersorgentelefons und „Rote Nasen Clown-Tee“

(Text: cdet/ Fotos: Presseamt)

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