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Kommunalwahlen 2026: Wählen – aber bitte richtig!

Symbolbild hessische Kommunalwahl in FFM

Am 15. März findet erneut die Kommunalwahl statt. Auch hier in Frankfurt und auch im Ortsbezirk 12 (Kalbach-Riedberg). Viele Bürger haben inzwischen im Briefkasten ihre Wahlbenachrichtigungskarte gefunden. Für diejenigen, die sich für Briefwahl entscheiden beginnt der Wahlakt an dem Tag, an dem Sie die Wahlunterlagen zugeschickt bekommen haben.

Die Durchführung der Kommunalwahl 2026 ist ein logistisches Großprojekt. In Frankfurt finden an diesem Tag insgesamt 18 rechtlich selbstständige Wahlen gleichzeitig statt. Dies umfasst die Wahl der 93 Stadtverordneten, die Wahlen in 16 verschiedenen Ortsbezirken und die Wahl der 37 Mitglieder der Kommunalen Ausländervertretung (KAV).

Neubürger im Ortsbezirk

Für Personen, die erst kürzlich in den Stadtteil Kalbach-Riedberg gezogen sind müssen aktiv werden: Wer am 15. März wählen möchte, muss seinen Wohnsitz seit mindestens 6 Wochen in Frankfurt angemeldet haben. Wer also innerhalb Frankfurts umzieht, sollte sicherstellen, dass die Ummeldung rechtzeitig vor dem 1. Februar 2026 erfolgte, um im Ortsbezirk 12 stimmberechtigt zu sein.

Das Wählerverzeichnis wird in der Zeit von Montag, 23. Februar, bis Freitag, 27. Februar, im Wahlamt, Briefwahllokal, Stiftstraße 29, während der Öffnungszeiten für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme bereitgehalten. Fehlt der Eintrag, obwohl Sie glauben, wahlberechtigt zu sein, kann das Verzeichnis noch auf Ihren Einspruch hin korrigiert werden.

Fehler beim Kumulieren und Panaschieren und Ihre Stimme wird ungültig!

Das hessische Wahlsystem bietet den Bürgern eine im Vergleich zu Bundes- oder Landtagswahlen enorme Gestaltungsmacht. Jeder Wähler verfügt über so viele Stimmen, wie Sitze im jeweiligen Parlament zu vergeben sind. Im Fall der Stadtverordnetenversammlung sind dies 93 Stimmen, im Ortsbeirat 12 sind es 19 Stimmen.

Kumulieren (Häufeln)

Beim Kumulieren kann ein Wähler einem einzelnen Kandidaten bis zu 3 Stimmen geben. Dies ermöglicht es, bevorzugte Personen gezielt zu fördern und innerhalb einer Parteiliste nach vorne zu bringen. Auf dem Stimmzettel befinden sich hierfür drei Kästchen hinter jedem Namen. Ob man nun drei Kreuze macht oder die Ziffer „3“ einträgt, ist für die Gültigkeit unerheblich, solange der Wille klar erkennbar ist.

Panaschieren (Mischen)

Panaschieren bedeutet, dass Stimmen über verschiedene Listen hinweg verteilt werden können. Ein Wähler im Ortsteil Kalbach-Riedberg kann somit beispielsweise Kandidaten aus mehreren Parteien gleichzeitig wählen. Diese Form der Personenwahl bricht die starre Bindung an Parteilisten auf und erlaubt die Bildung einer individuellen Wunsch-Mannschaft. In Kombination mit dem Kumulieren entsteht so ein hochgradig individualisierter Stimmzettel.

Das Listenkreuz als Sicherheitsinstrument

Um die Stimmabgabe zu vereinfachen und das Risiko einer ungültigen Stimme zu minimieren, kann am Kopf einer Liste ein Listenkreuz gesetzt werden. Dies hat zur Folge, dass alle Stimmen, die nicht explizit an einzelne Kandidaten (auch anderer Listen) vergeben wurden, automatisch den Bewerbern der angekreuzten Liste von oben nach unten zugutekommen. Dabei werden Kandidaten, die bereits durch Einzelstimmen die Höchstzahl von drei Stimmen erhalten haben, bei der Verteilung der Reststimmen übersprungen.

Fehlerquellen

Trotz der Heilungsvorschriften, die darauf abzielen, den Wählerwillen so weit wie möglich zu retten, gibt es strikte Grenzen, deren Überschreitung zur Ungültigkeit der Stimmabgabe führt.

Das Überschreiten des Stimmenkontingents

Der häufigste und folgenschwerste Fehler ist die Vergabe von zu vielen Stimmen. Wer bei der Wahl zum Ortsbeirat 12 mehr als 19 Einzelstimmen / bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung  mehr als 93 Einzelstimmen an Kandidaten vergibt, macht seinen Stimmzettel unweigerlich ungültig. Das System sieht keine Möglichkeit vor, bei einer Überschreitung des Kontingents nur die „überschüssigen“ Stimmen zu streichen; der gesamte Zettel wird entwertet. Da die Stimmzettel insbesondere bei der Stadtverordnetenwahl mit 93 Stimmen sehr unübersichtlich sein können, ist höchste Konzentration beim Zählen der Kreuze geboten.

Mehrere Listenkreuze ohne Einzelstimmen

Ein weiterer kritischer Fehler ist das Setzen von mehr als einem Listenkreuz, ohne gleichzeitig Einzelstimmen an Kandidaten zu vergeben. Wenn beispielsweise sowohl das Feld der CDU als auch das der SPD im Kopfbereich angekreuzt wird, kann die Wahlbehörde nicht feststellen, welche Liste bevorzugt werden soll. Dies führt zur Ungültigkeit der Stimmabgabe.

Unzulässige Zusätze und Kennzeichnungen

Ein Stimmzettel muss ein reines Dokument der Willensbekundung im Sinne der Wahlvorschläge sein. Zusätze wie persönliche Nachrichten an die Kandidaten, politische Parolen oder gar die eigene Unterschrift führen zur sofortigen Ungültigkeit. Solche Markierungen verletzen das Gebot der geheimen Wahl, da sie theoretisch Rückschlüsse auf die Identität des Wählers zulassen könnten. Ebenso sind „Nein“-Stimmen oder das Streichen ganzer Listen unzulässig. Wer eine Person oder Partei nicht wählen möchte, sollte sie einfach nicht kennzeichnen.

Fehler bei der Briefwahl

Die Briefwahl erfreut sich wachsender Beliebtheit, birgt jedoch eigene formale Hürden. Ein häufiger Fehler ist das Vergessen der Unterschrift auf der eidesstattlichen Versicherung des Wahlscheins. Ohne diese Versicherung darf der Wahlbrief nicht geöffnet werden und die Stimmen bleiben unberücksichtigt. Zudem müssen die Stimmzettel zwingend in die dafür vorgesehenen inneren Umschläge gelegt werden, die wiederum in den roten Wahlbriefumschlag kommen. Ein loser Stimmzettel im Wahlbriefumschlag gefährdet das Wahlgeheimnis und kann zur Abweisung führen.

 

Wie sagt der Frankfurter: Pass uff, dann haut des hie! (Aufpassen, dann klappt es auch!)


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Frische Ideen und Erfahrung: Das SPD Thema für Kalbach-Riedberg

Das 4 Personen Team der SPD am Riedbergplatz

Die SPD tritt für die Wahl zum Ortsbeirat Kalbach-Riedberg mit einem starken zukunftsorientierten Team aus erfahrenen und neuen Kräften an.

Die bisherige Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Ortsvorsteherin Susanne Kassold führt die Liste an. Sie kümmert sich um die großen und kleinen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Ihr Themenschwerpunkt ist die Klima- und Umweltpolitik.

Mit Matthias Jakob steht ein erfahrener Ortsbeirat auf Platz 2, der für naturnahe Erholungsflächen eintritt. Ausreichende Gewerbeflächen für eine starke Wirtschaft sind für ihn Voraussetzung für eine soziale Stadt.

Sabrina Geller (Platz 3) ist Sozialbezirksvorsteherin Riedberg, steht für Bürgernähe, soziale Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion. Sie engagiert sich beim FC Kalbach und der kath. Gemeinde Riedberg.

Detlef Precht (Platz 4) ist beruflich mit körperlich hart arbeitenden Kolleginnen und Kollegen täglich in Kontakt und weiß daher, dass Solidarität ein für ihn wichtiger Grundpfeiler unserer Demokratie ist.

Kandidat Daniel Mietzschke

Daniel Mietzschke, © SPD Kalbach-Riedberg

Digitale Teilhabe für alle und ein barrierefreier Zugang überall sind Daniel Mietzschke (Platz 5) ein Anliegen. Er ist ehrenamtlich bei Billabong, dem Kleingartenverein Riedberg sowie im Förderverein des Gymnasiums Riedberg aktiv.

Kandidatin Zuzana Pastyrik

Zuzana Pastyrik, © SPD Kalbach-Riedberg

Für Zuzana Pastyrik (Platz 6) sind bezahlbarer Wohnraum, ein familiengerechtes Umfeld und soziale Gerechtigkeit die politischen Schwerpunkte.

Kandidat Joachim Diesner

Joachim Diesner, © SPD Kalbach-Riedberg

Joachim Diesner (Platz 7) ist Experte für Landwirtschaft und Naturschutz. Zur Schaffung von Wohnraum ist er für die Nutzung von Baulücken und Sanierung alter Bausubstanz statt Versiegelung.

Die Ziele der SPD für 2026-2031 sind:

  • Mehr Biodiversität durch Entsiegelung und Begrünung (u. a. des Riedbergplatzes, vor der Sporthalle des Gymnasiums Riedberg), Regenwassernutzung, Konsequentes Nachpflanzen gefällter Bäume, Bau von Radwegen ohne Fällung von jahrzehntealten Bäumen
  • Verlässliche und bessere Taktung bei U-Bahn und Bussen. Eine Quartiersbuslinie soll für häufigere Verbindungen im Ortsteil sorgen. Lückenschluss der U-Bahn zum Hauptbahnhof. Mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende und Fußgänger durch u. a. Kontrollen der Ordnungsbehörden. Bessere Barrierefreiheit, Bau einer Ladeinfrastruktur für E-Autos und Lastenräder
  • Bau der 2. Sportanlage auf dem Riedberg, aber auch Ertüchtigung der Sportanlage in Kalbach, Bau von Umkleidecontainern auf der 1. Sportanlage Riedberg sowie die Sanierung der Sporthallen des „Sport- und Freizeitzentrums Am Martinszehnten“
  • Nachschulische Betreuungsangebote und Plätze für Jugendliche zur freien Entwicklung
  • Kein Ausbau der A 5. Lärmschutzanlagen entlang der A5 sowie der A661, Tempolimit im Bereich dieser Stadtautobahnen und Tempo 30 innerorts
  • Bezahlbarer Wohnraum bei neuen Bauprojekten

Mit diesen politischen Inhalten sowie den Kandidierenden bietet die SPD Kalbach-Riedberg allen Wählerinnen und Wähler ein breites Spektrum an Kompetenzen für ein gutes soziales Miteinander im Stadtteil.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.spd-kalbach-riedberg.de/gruppen/kommunalwahl-2026-kandidatinnen-und-kandidaten/

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Bündnis 90/Die Grünen Kalbach-Riedberg tritt mit engagiertem Team für die Kommunalwahl 2026 an – „Unsere Energie für Eure Zukunft“

Grüne - Kalbach-Rriedberg - Liste Kommunalwahl - Gruppenfoto

v. l. n. r.: Ronald Bieber, Bianca Bellchambers, Christiaan Vink, Ulrike Neißner, Markus M. Muth, Rebecca Sünder, Thomas Jaeger, Ulrike Gauderer, Janina Strahl, Foto: © Katrin Probst

Mit einem ausgewogenen Team aus 16 Kandidat*innen und klaren inhaltlichen Schwerpunkten startet Bündnis 90/Die Grünen Kalbach-Riedberg in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März 2026. Angeführt von Ulrike Neißner (Kalbach) und dem Fraktionsvorsitzenden Ronald Bieber (Riedberg) ist das Ziel, stärkste Kraft im Ortsbeirat 12 zu werden und die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen.

In der vergangenen Wahlperiode konnte die grüne Ortsgruppe zentrale Projekte voranbringen: Die Neuplanung des Riedbergplatzes mit mehr Grünflächen, die Wiedereröffnung des Bürgerbüros Kalbach mit erweitertem Service und die Integration der Unterkunft für Geflüchtete auf dem Riedberg. „Unsere Arbeit zeigt, dass engagierte Kommunalpolitik spürbare Verbesserungen bewirkt – ob bei der ärztlichen Versorgung, der Schulentwicklung oder den Anpassungen an den Klimawandel“, betont Sprecher Christian Dilger. „Wir wollen das fortführen und unseren Stadtteil lebenswert, sozial und klimagerecht gestalten.“

Für die nächste Legislaturperiode stehen mehrere zentrale Handlungsfelder im Fokus:

  • Umwelt, Natur und Klima: Naturräume schützen, Begrünung ausweiten und den 10-spurigen Ausbau der A5 verhindern.
  • Kinder & Jugendliche: Schulen stärker mit dem Stadtteil vernetzen und attraktive Treffpunkte für Jugendliche schaffen.
  • Mobilität: U8 im 10-Minuten-Takt, Radwege über die A5/A661 und Tempo 30 für den Riedberg.
  • Miteinander: Begegnungsstätten schaffen, Vereinsleben stärken und Demokratie vor Ort erlebbar machen.
  • Wohnen und Arbeiten: Bezahlbaren Wohnraum fördern, Leerstände nutzen und den Glasfaserausbau beschleunigen.
  • Gesundheit und Sport: Zweite Sportanlage bauen, Kinderärzt*innen anwerben und Lärmschutz an der A5/A661 durchsetzen.

Die ausgewogene Liste verbindet politische Erfahrung und engagiertes Fachwissen aus beiden Ortsteilen, um diese Ziele zu erreichen: Von der Studentin Rebecca Sünder (Platz 3), die sich für Generationengerechtigkeit einsetzt, bis zum IT-Berater Christiaan Vink (Platz 4), der Digitalisierung und Energiewende vorantreiben will. „Kalbach und Riedberg haben unterschiedliche Bedürfnisse, denen wir im Sinne unseres gemeinsamen Stadtteils gerecht werden wollen.“, so Dilger weiter. „Unser Team spiegelt diese Vielfalt wider und steht für eine Politik, die alle mitnimmt und für die zukünftigen Herausforderungen rüstet.“

Die vollständige Liste und weitere Informationen finden sich unter gruene-kalbach-riedberg.de und natürlich im direkten Gespräch.

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CDU Kalbach-Riedberg geht mit starker Ortsbeiratsliste in die Kommunalwahl 2026

CDU-Team Kalbach-Riedberg

Die CDU Kalbach-Riedberg geht mit 18 Kandidatinnen und Kandidaten in die Ortsbei­ratswahl 2026. Angeführt wird die Liste von der Stadtverordneten und Vorsitzenden der CDU Kalbach-Riedberg, Carolin Friedrich. Sie tritt zudem auf dem aussichtsrei­chen Listenplatz 12 für die Stadtverordnetenversammlung an. Ebenfalls für den Orts­beirat (Platz 2) und die Stadtverordnetenversammlung (Platz 26) kandidiert Axel Le­onhardt. Auf dem dritten Platz steht der aktuelle stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU im Ortsbeirat 12, Frank Weißke. Auf dem vierten Platz kandidiert die erfahrene Kom­munalpolitikerin Eva Maria Lang, die sich seit vielen Jahren zudem als Kinderbeauf­tragte in Kalbach um die Belange der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil kümmert Dr. Matthias Heiler, der ebenfalls bereits dem Ortsbeirat angehört, belegt Platz fünf.

Carolin Friedrich

Carolin Friedrich, Bild: CDU Kalbach-Riedberg

Neu auf der Liste sind Bodo Wessel (60) und Johannes Kuhn (61). Beide wohnen seit vielen Jahren auf dem Riedberg und bewerben sich um die Plätze 6 und 7. Dem Wirt­schaftsinformatiker Johannes Kuhn sind Bildungs- und Digitalisierungsthemen wichtig, der kaufmännische Leiter Bodo Wessel möchte sich für mehr Sicherheit und Sauberkeit stark machen. Bereits seit der letzten Legislaturperiode gehört der Rechtsanwalt Simon Scherer (Platz 7) dem Gremium an. Ihm auf der Liste folgten Daniela Reinmann-Rhinow aus Kalbach, die sich seit vielen Jahren in der ev. Miriamgemeinde engagiert und die beiden jungen Kandidaten Jakob Seubert (20, Student der Sportwissenschaften und -management aus Kalbach) und Nick Leonhardt (18, Schüler aus Riedberg), die sich erstmals um einen Einzug in den Ortsbeirat bewerben. Auf den Plätzen 12 bis 18 vervollständigen Dr. Sebastian Martin, Thomas Hartung, Agnes Verspohl, Irene Syha-Truber, Lutz Papalau, Heinz-Dieter Matejka und Jan Schneider die Liste.

Axel Leonhardt

Axel Leonhardt, Bild: CDU Kalbach-Riedberg

„Mit diesem Personaltableau machen wir dem Stadtteil ein hervorragendes Angebot. Mit einem Team, dass alle Altersgruppen abdeckt und verschiedenste Stärken und Erfahrungen für die politische Arbeit mitbringt, gehen wir in die Kommunalwahl 2026“, betont Carolin Friedrich. „Bei der Aufstellung der Liste war uns insbesondere wichtig, dass das neue Team das Ohr wieder im Stadtteil hat. Dies ist erneut gelungen und der Wahlvorschlag ist eine hervorragende Mischung aus Erfahrung auf der einen und neuen Gesichtern und Ideen auf der anderen Seite. Wir danken insbesondere auch denen, die in den vergangenen Jahren die Arbeit in der CDU-Fraktion mitgestaltet ha­ben und nun auf eigenen Wunsch ausscheiden.“, so Friedrich abschließend.


Auf dem Gruppenfoto von links nach rechts: Simon Scherer, Frank Weißke, Daniela Reinmann-Rhinow, Nick Leonhardt, Axel Leonhardt, Bodo Wessel, Eva Maria Lang, Jakob Seubert, Carolin Friedrich, Johannes Kuhn und Dr. Matthias Heiler.

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Grüne erstmals stärkste Kraft in Frankfurt

Jetzt liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor: Die Grünen sind mit 25,6 % erstmals stärkste Partei in Frankfurt, gefolgt von der CDU (23,6 %) und deutlich vor der SPD (16,6 %), die große Verluste hinnehmen muss.

Die virtuelle Wahlparty bei den Frankfurter Grünen konnte noch gestern Abend beginnen. Denn während das Bild zu Beginn der Auszählungen noch sehr volatil war, war der Trend schon ab 20 Uhr eindeutig und das vorläufige amtliche Endergebnis von heute Mittag bestätigt: Die Grünen werden mit 25,6 Prozent der Wählerstimmen erstmals stärkste Kraft in Frankfurt, gefolgt von der CDU, die zunächst nur bei knapp 20 Prozent lag, aber im Laufe des Abends aufholen konnte. Nur auf Platz 3 liegt die SPD, die mit 16,6 Prozent mehr als 6 Prozentpunkte im Vergleich zur Kommunalwahl 2016 verlor.

Die FDP liegt bei 8,1 Prozent und gewinnt hinzu. Die Linke kommt auf 7,6 Prozent. Die AfD verliert und liegt letztlich bei 5,8 Prozent. Bei insgesamt 13,1 Prozent liegen die übrigen mehr als 20 Parteien, die zum Teil auch Sitze im Römer gewinnen konnten.

Die Sitzverteilung – Sieger sind auch kleine Parteien

Umgerechnet auf die Sitze bedeutet das Wahlergebnis: Die Grünen gewinnen 24 Sitze, die CDU 22, die SPD 15, FDP 8, Linke 7, AfD 5 Sitze – und die kleinen Parteien gehören ebenfalls zu den Gewinnern. Erstmals zieht die neue Pro-Europa-Partei Volt mit 3 Sitzen in den Römer ein, Die PARTEI hat 2 Sitze, BFF ebenfalls, Freie Wähler, BIG, Gartenpartei Ffm und ÖkolinX jeweils einen Sitz.

Das ist die neue Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung Quelle: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

So hat Riedberg und Kalbach gewählt

Wie aber wurde in Riedberg und Kalbach gewählt? Hier erreicht die CDU mit deutlichen 29,6 Prozent eines der besten Ergebnisse in Frankfurt, gefolgt von den Grünen mit 25,3 Prozent. Während die SPD nur 13,8 Prozent erreicht – und sich die FDP über ein Ergebnis von 11,4 Prozent freuen kann. Die AfD kommt auf 5,1 Prozent, die neue Pro-Europa-Partei Volt sofort auf 4,4 Prozent, sonstige Parteien auf mehr als 10 Prozent.

Das ist das vorläufige Ergebnis für unseren Stadtteil von 01.57 Uhr Quelle: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

Die Ergebnisse für die Wahlen zum Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg werden erst in einigen Tagen vorliegen.

Endergebnis erst im Laufe der Woche

Gestern wurden sowohl in den Wahllokalen als auch bei der Briefwahl nur die Stimmzettel ausgezählt, auf denen lediglich ein Listenkreuz gesetzt wurde. Die aufwendige Erfassung der kumulierten und panaschierten Stimmen wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis das Endergebnis im Laufe der Woche feststeht, werden nach Schätzung des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen rund 1,5 Milliarden Datensätze erarbeitet.

Grafiken: Stadt Frankfurt/ Wahlleitung

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