Stadt will Hamsterkäufe unterbinden

Die Stadt Frankfurt am Main will sogenannte Hamsterkäufe unterbinden. Laut einer Allgemeinverfügung des Magistrats der Stadt Frankfurt dürfen in Geschäften nur noch haushaltsübliche Mengen verkauft werden. Außerdem wird die Zahl der Menschen begrenzt, die sich in Geschäften aufhalten dürfen. Auch mit mehr als einem Einkaufswagen soll niemand mehr unterwegs sein.

„Fast alle Frankfurter verhalten sich vorbildlich, haben auch ältere Menschen im Blick, sind respektvoll gegenüber den Supermarktangestellten – doch immer wieder hören wir von Fällen, in denen einige wenige unsolidarisch sind, andere Kunden und teilweise sogar die Angestellten in den Geschäften beschimpfen, wenn diese haushaltsübliche Mengen durchsetzen wollen“, sagt Oberbürgermeister Feldmann. Er hofft, dass sich die Lage nun bessere. „Mit dieser Verfügung wollen wir ganz gezielt die unsägliche Praxis von Hamsterkäufen unterbinden“, betont der Oberbürgermeister.

„Mit der Allgemeinverfügung haben wir eine Handhabe gegen das Hamstern von Klopapier, Mehl oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs“, präzisiert Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: privat