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Frankfurter Kultgericht trifft Weltküche: Internationaler Abend beim Grüne Soße Festival 2026

Atmosphäre Grüne Sosse Festival

Frankfurt feiert Grüne Soße international ++ Premiere am 1. Mai ++
Grüne Soße Festival jetzt vom 1. bis 9. Mai auf dem Roßmarkt

Am Freitag, den 1. Mai 2026, startet das Grüne Soße Festival auf dem Frankfurter Roßmarkt erstmalig mit einem Internationalen Abend – mit englischsprachiger Moderation und Show. Das Festival rückt die Frankfurter Grüne Soße in einen internationalen Kontext und öffnet sich damit dem Publikum über Sprachgrenzen hinaus. Der Internationale Abend markiert einen Meilenstein in der Festivalgeschichte und unterstreicht die weltoffene Identität Frankfurts.

Weltküche meets Lokalkolorit

An diesem besonderen Abend treten internationale Gastronomiebetriebe aus Frankfurt und der Region mit ihren eigenen, kreativen Interpretationen des Klassikers gegeneinander an. Es wird spannend sein, welche kulturellen Besonderheiten sich in den Soßen-Kreationen wiederfinden. So wird die Grüne Soße zur kulinarischen Brücke zwischen regionaler Identität und internationaler Vielfalt. Wie an allen Festivalabenden entscheidet das Publikum über die Sieger-Soße. Der Gewinner des Internationalen Abends qualifiziert sich für das große Finale am 9. Mai, in dem die Zuschauer dann aus acht Grünen Soßen einen Sieger küren. Mehr Konkurrenz, mehr Spannung, mehr Geschmackserlebnis.

Englischsprachiges Bühnenprogramm mit Carrington-Brown

Moderiert wird der Internationale Abend ebenfalls von Andy Ost, der an diesem Abend auf Englisch durch das Programm führt. Zu Gast in der Abendshow ist das mehrfach ausgezeichnete britische Musik-Comedy Duo Carrington-Brown. Seit über einem Jahrzehnt verbinden Rebecca Carrington und Colin Brown klassische und zeitgenössische Hits mit brillantem britischem Humor und sorgen damit international für Begeisterung. Und immer mit dabei: Joe, das Cello.

Die Antwort auf Frankfurts Vielfalt

Frankfurt ist eine der internationalsten Städte Deutschlands, das spiegelt sich längst auch im Festival wider. Bereits in der Vergangenheit waren internationale Gastro-Betriebe fester Bestandteil des Festivalmarktes, wo sie den Roßmarkt mit ihrem kulinarischen Angebot bereicherten. Der Ruf nach einem eigenen Internationalen Abend wurde immer lauter, jetzt wird er Wirklichkeit.

„Wir freuen uns riesig, mit dem Internationalen Abend ein ganz besonderes Kapitel in der Geschichte unseres Festivals aufzuschlagen“, erklärt Veranstalterin Maja Wolff. „Die Grüne Soße, das Herzstück unseres Festivals, wird an diesem Abend zum kulinarischen Botschafter zwischen den Nationen. Das zeigt wunderbar, dass Tradition und Innovation, lokale Verwurzelung und globale Offenheit Hand in Hand gehen.“

Für Expats, Locals und alle Kulturfans

Der Internationale Abend richtet sich an die internationale Community in Frankfurt und Rhein-Main ebenso wie an alle Einheimischen, die interkulturelle Begegnungen schätzen. In Kooperation mit dem Newcomers Network Frankfurt entsteht an diesem Abend ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt, die gemeinsam Frankfurts Kultgericht neu entdecken möchten.

Dabei sein am 1. Mai

Buchbar sind Einzeltickets oder Gruppentische. Gruppen können ihre Tische als Ländertische gestalten und so ihr Heimatland oder ihre internationale Community repräsentieren. Auch für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, an einem Firmentisch mit ihren internationalen Teams gemeinsam zu feiern. Zudem gibt es VIP-Tisch-Optionen. Im Ticketpreis enthalten sind wie immer sieben Grüne Soßen mit Kartoffeln und Eiern, alle Getränke (Wein, Apfelwein, Bier, Softdrinks) sowie das komplette Showprogramm.

Maja Wolff vor Frankfurt-Kulisse

Maja Wolff, Bild: © Christoph Müller

Das Festival 2026

Mit dem Internationalen Abend startet der Wettkampf um die beste Grüne Soße 2026. An insgesamt acht Abenden treten 56 Gastronomiebetriebe gegeneinander an, bevor im großen Finale am 9. Mai alle acht Abendsieger um Frankfurts Kräuterkrone kämpfen. Kulinarik, Live-Unterhaltung und das Publikumsvoting machen das Festival zu einer der größten kulinarischen Kulturveranstaltungen der Region.

Und wer schon vorab Festivalluft schnuppern möchte: Der Festivalmarkt öffnet bereits
am 28. April.

Alle Informationen zum Grüne Soße Festival gibt es auf www.gruene-sosse-festival.de

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BUND kritisiert „Stadtteil der Quartiere“: Nachhaltigkeit in Gefahr?

Neuer Stadtteil der Quartiere

Der BUND Kreisverband Frankfurt äußert erhebliche Bedenken gegen das geplante Großprojekt „Stadtteil der Quartiere“ an der Autobahn A5. Obwohl der Magistrat der Stadt Frankfurt erst im November 2025 die Nachhaltigkeitsstrategie 2030+ verabschiedet hat, sieht der Umweltverband in der aktuellen Planung des neuen Stadtteils massive Widersprüche zu diesen Zielen. Am 11.12.2025 beschloss die Stadtverordnetenversammlung mit breiter Mehrheit die städtebauliche Satzung für das Areal, was den Startschuss für die Bebauungspläne markiert.

Klimaschutz und Bodenverlust

Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Versiegelung wertvoller Flächen. Während die Stadt betont, dass der regionale Grünzug westlich der A5 erhalten bleibt, warnt der »BUND«, dass die östliche Hälfte des Grünzugs durch das geplante Lachgrabenquartier bebaut werden soll. Dieser Bereich besteht aus fruchtbarem Lehmlössboden, der für die Landwirtschaft und den Wasserhaushalt von hoher Bedeutung ist. Zudem fungiert die Fläche als wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet, das in heißen Nächten die angrenzenden Stadtteile wie Praunheim und Heddernheim kühlt. Eine geplante Lärmschutzwand, die inklusive Wall eine Höhe von bis zu 16 Metern erreichen könnte, würde zudem wie eine Barriere wirken und den Kaltluftfluss von Westen her blockieren.

Widersprüche im Verkehrskonzept

Auch die Verkehrsplanung wird scharf kritisiert. Laut BUND verspricht die Politik zwar eine Entlastung für den Ortskern von Praunheim, verzichtet jedoch gleichzeitig auf die seit Jahrzehnten zugesagte Umgehungsstraße. Stattdessen soll der Verkehr für 17.000 Einwohner und 5.000 Arbeitsplätze sowie der Durchgangsverkehr durch die neuen Quartiersstraßen geleitet werden. Dies führe laut Planungsunterlagen zu einer hohen Lärmbelastung von bis zu 70 Dezibel am Tag, was die Lebensqualität in den neuen Wohngebieten gefährde.

Verzögerungen durch Hochspannungsleitung

Ein technisches Hindernis könnte die Realisierung weiter Teile des Projekts zudem um Jahre verzögern. Eine bestehende 380-KV-Höchstspannungsleitung verläuft derzeit östlich der Autobahn. Aufgrund geltender Vorschriften müssen Wohngebäude einen Mindestabstand von 400 Metern zu solchen Leitungen einhalten. Eine Verlegung der Leitung auf die Westseite durch den Betreiber Tennet wird voraussichtlich erst in den 2030er Jahren abgeschlossen sein. Solange dieser Umbau nicht erfolgt ist, können weite Teile des Lachgrabenquartiers und der Neu-Weststadt nicht gebaut werden (ohne gegen die bestehenden Vorschriften zu verstoßen).

Der BUND fordert den Magistrat auf, die Planung im Sinne der Hitze-Resilienz und einer ehrlichen Verkehrsplanung zu überarbeiten.


Hintergrund: Was ist der BUND?

Hinter der Abkürzung »BUND« verbirgt sich nicht die Bundesregierung, sondern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Es handelt sich um eine unabhängige Umweltorganisation, die sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzt. Der Kreisverband Frankfurt am Main begleitet kritisch städtische Bauvorhaben und setzt sich gezielt für den Klimaschutz sowie den Erhalt lokaler Grünflächen ein. Als einer der großen Naturschutzverbände arbeitet der BUND unabhängig von staatlichen Stellen, um ökologische Belange gegenüber der Politik zu vertreten.

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Kurzinfos aus dem Stadtteil

Kurzmeldungen

Digitale Senioren: Hilfe bei Sehschwäche am Smartphone

Der Handy- & Computertreff „Digitale Senioren“ lädt alle Interessierten – insbesondere Senioren ab 60 Jahren – ein, sich in gemütlicher Runde mit der digitalen Welt vertraut zu machen. Ziel des offenen Treffs ist es, Hemmschwellen vor neuen Medien abzubauen, den Umgang mit Technik zu erleichtern und den Austausch in der Gemeinschaft zu fördern.

Der nächste Termin widmet sich einem besonders wichtigen Thema: „Wie unterstützt mich mein Handy bei zunehmender Sehschwäche?“. Die Veranstaltung am 5. Februar 2026 beginnt um 15:00 Uhr mit einem einleitenden Vortrag über Bedienungshilfen bei Mobiltelefonen.

Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, individuelle Fragen zur Handhabung ihrer Geräte zu stellen. In kleinen Gruppen oder Einzelgesprächen stehen ehrenamtliche Experten bereit, um ganz gezielt auf spezifische Anliegen einzugehen.

Wichtige Informationen auf einen Blick:

  • Wann: Donnerstag, 05.02.2026 um 15:00 Uhr.
  • Wo: Familienzentrum Billabong.
  • Anfahrt: Buslinie 29, Haltestelle Hans-Leistikow-Straße.
  • Kosten: Das Angebot ist kostenfrei.
  • Anmeldung: Nicht erforderlich – kommen Sie einfach vorbei.
  • Ausrüstung: Bitte bringen Sie Ihre eigenen Geräte (Smartphone, Tablet oder Laptop) mit.

Maßnahmen zur Eindämmung der Waschbärpopulation beantragt

Mitglieder des Ortsbeirats 12 fordern gezielte Maßnahmen gegen die wachsende Waschbärpopulation in Kalbach. Der Magistrat soll Jäger bei der Bestandsreduktion finanziell und logistisch unterstützen, etwa durch die Förderung TÜV-geprüfter Fallen. Laut der Goethe-Universität gefährdet die invasive Art heimische Tiere und birgt durch den Waschbärspulwurm gesundheitliche Risiken für Menschen, insbesondere Kinder. Eine geplante Aufklärungskampagne soll über Hygiene und den Umgang mit Sichtungen informieren. Da eine effektive Kontrolle im urbanen Raum primär über die Fallenjagd möglich ist, wird eine stärkere Kooperation mit den Jägern angestrebt.

Antrag auf Eislauffläche im Kätcheslachpark

Mitglieder des Ortsbeirats 12 regen die Schaffung einer natürlichen Eisfläche im westlichen Kätcheslachpark an. Der Magistrat soll prüfen, ob die Mulde zwischen dem Piratenspielplatz und der Altenhöferallee bei Frost gezielt geflutet werden kann. Durch eine geringfügige Erhöhung des Abflussgitters könnte eine Fläche zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen entstehen. Die baulichen Gegebenheiten mit seitlichen Begrenzungen und Treppenzugängen gelten als ideal. Aufgrund der geringen Wassertiefe bestehe kein Ertrinkungsrisiko, während der Freizeitwert für Familien bei kalten Wetterlagen deutlich steigen würde.

Antrag auf wettergeschützte Wartehäuschen am Uni-Campus

Mitglieder des Ortsbeirats 12 fordern die Errichtung überdachter Bushaltestellen an der Station „Uni Campus Riedberg“. Da eine ursprünglich geplante Verlegung der Haltestelle zugunsten der Neugestaltung des Riedbergplatzes entfällt, sollen nun beidseitig wettergeschützte Unterstände mit ausreichenden Sitzgelegenheiten entstehen. Der Antrag begründet dies mit der hohen Frequentierung durch Schulkinder, Einkäufer und ältere Bürger, die insbesondere in Richtung Kalbach bisher ungeschützt warten müssen. Ziel ist die Anpassung an den Standard anderer Haltestellen der Buslinie 26, um den Komfort und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Nahverkehr zu erhöhen.

Containeranlage für den SC Riedberg

Die Sportanlage an der Altenhöferallee, die vom SC Riedberg betreut wird, ist für die mittlerweile mehr als 1.200 Mitglieder zu klein. 120.000 Euro sollen daher in den Haushalt eingestellt werden, damit auf dem Gelände eine Containeranlage errichtet werden kann. Diese soll vor allem den Engpass rund um die Umkleidekabinen abdecken. Vier gibt es derzeit auf der Anlage, was für bis zu 8 gleichzeitig spielende Mannschaften zu wenig sei, so die Begründung. Einstimmig hat der Ortsbeirat 12 (Kalbach, Riedberg) den Antrag der CDU beschlossen.

Stromanschluss auf dem Kerbeplatz

5.000 Euro sollen dem Kerbeverein Kalbach zur Verfügung gestellt werden, um auf dem Kerbeplatz einen festen Stromanschluss sowie in diesem Zuge Ladesäulen für Elektrofahrzeuge einzurichten.

Einstimmig hat der Ortsbeirat 12 einen gemeinsamen Antrag von SPD und CDU verabschiedet. So könnten neben der Kerb eben auch andere Veranstaltungen durchgeführt werden, zudem würde die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität ausgebaut. (Quelle: FNP 13.01.2026)

Ortsbeirat regt Nachtruhe für Mähroboter an

Mitglieder des Ortsbeirats 12 haben den Magistrat um die Einführung einer Nachtruhe für Mähroboter in Kalbach-Riedberg gebeten. Die Regelung soll zum Schutz von Kleintieren sowie zur Vermeidung von nächtlicher Ruhestörung dienen. Vorgeschlagen wird ein Betriebsverbot von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Da der Stadtteil überdurchschnittlich viele Gärten mit Mährobotern aufweist, soll zudem eine begleitende Informationskampagne über die Hintergründe der Maßnahme aufklären. Vergleichbare Regelungen bestehen bereits in anderen deutschen Städten.

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