Kategorie: AktuelleNEWS

So feiert man in Russland

Kurz vor der Fastenzeit wird noch mal gefeiert und gegessen. Das war überall schon immer so. In Deutschland kennen wir diese Zeit als Karneval oder Fastnacht, in Russland heißt es Masleniza. Eine Woche dauert die „Butterwoche“. Es wird gegessen – hauptsächlich Blinies, also Pfannkuchen, mit herzhafter und süßer Füllung ­– und zusammen getrunken. Die Kinder basteln Strohpuppen, die am Ende der Woche verbrannt werden. Am 25. Februar laden der Culture Club Riedberg und Nachbarn mit russischen Wurzeln alle Riedbergerinnen und Riedberger zum Masleniza ins Jugendzentrum ein. Um 15 Uhr geht es los.

Es gibt natürlich Blinies, russischen Tee und andere höherprozentige Getränke sowie die Aufführung einer Kindertanztruppe. „Masleniza ist für mich auch immer Frühlingsanfang. Ich mag dieses Fest sehr und freue mich darauf, es mit meiner Familie und meinen Freunden, die ich am Riedberg gefunden habe, zu feiern“, sagt Olga Schmidt, die mithilft, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Der Eintritt kostet 5 Euro, Eintritt für Kinder und Clubmitglieder ist frei.

 

Text: Fabian Obergföll/ Culture Club Riedberg/ Foto: CCR

 

 

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Schüler siegen mit Prothese der Zukunft

Kann man eine künstliche Hand oder einen Finger fast so gut bewegen, als wären sie echt? Wie ist es möglich, Prothesen nur mit Nerven-und Muskelsignalen zu steuern? Das haben 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Riedberg im Rahmen des Wahlunterrichts Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) erforscht – und zählen mit den von ihnen entwickelten „myolektrischen Prothesen“  zu den Siegern beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“.

Wer früher eine Hand verloren hat, hätte große Probleme in der damaligen Gesellschaft gehabt. Heute ist das zum Glück anders. Auch das ist den Acht- und Neunklässlern bewusst, als sie sich ab Herbst 2016 mit der Frage „Wie bewegen wir uns?“ beschäftigen, um die Grundlage einer Prothese zu verstehen. Das Projekt ist unter anderem durch die Telekom-Stiftung möglich geworden und die Schüler kamen unter Betreuung von zwei Fachlehrern mit Ärzten, Instituten der Goethe-Universität und Orthopädietechnikern in Kontakt. In einer Kurzfassung zur großen Vorstellung am vergangenen Freitag im Senckenberg Naturmuseum schreiben sie: Mit dem erlernten Wissen über Prothesen und über Elektronik „konnten wir dann eigene Modelle entwickeln, animieren und drucken“.

Das sind die weiteren Preisträger

Organische Redox-Flow-Batterien – Energiespeicherung der Zukunft, SeeQuest – die geodätische Definition der Länge und Breite eines Sees, richtungsabhängige Verdunklungstechnik zur Sichtunterstützung und ein Blindenhut – auch diese Arbeiten von SchülerInnen gehören zu den Siegern beim Regionalwettbewerb. Die Jungforscher haben sich damit für den Landeswettbewerb Hessen am 9. und 10. April qualifiziert. Lea Ruef (15), Lennart Steppe (15), Nils Müller (15) und zwölf weitere Schüler vom Gymnasium Riedberg haben mit ihrer Prothese der Zukunft im Fachgebiet Technik die Jury überzeugt.


59 Jungforscherinnen und Jungforscher stellen beim Regionalwettbewerb Rhein-Main
West im Senckenberg Naturmuseum ihre Projekte vor © Senckenberg/Tränkner

„Spring!“ lautet das Motto der 53. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht – es steht für Aufbruch und Beweglichkeit und für die Bereitschaft sich auf etwas Neues einzulassen. 59 Jungforscherinnen und Jungforscher sind diesem Motto gefolgt und haben insgesamt 36 Projekte im Saal der Wale und Elefanten im Senckenberg Naturmuseum präsentiert. Wettbewerbsleiter Dr. Sven Soff freut sich über das große Interesse junger Menschen an naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen und über die breite thematische Fächerung der eingereichten Projekte: „Ich bin begeistert von den vielen fragenden, wachen, jungen Köpfen, die, speziell in diesen Zeiten, dringend benötigt werden, um kritisch, konstruktiv und produktiv zur Entwicklung unserer Gesellschaft beizutragen.“ Dabei dankt er auch den betreuenden Lehrkräften, denen es gelungen sei, die besonderen Talente aufzuspüren und mit großem Engagement zu fördern.

14 Mädchen und 22 Jungen wetteiferten in 23 Einzel- oder Gruppenprojekten in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik um die Teilnahme am Landeswettbewerb Jugend forscht. In der Junior-Sparte Schüler experimentieren nahmen weitere 16 Mädchen und 7 Jungen mit 14 Projekten teil. Mit dabei waren Schulen aus Frankfurt am Main, Bad Vilbel, Butzbach, Eschborn, Flörsheim, Friedberg, Hadamar, Oberursel, Schwalbach und Seeheim-Jugenheim.

Mit zahlreichen Geld- und Sachpreisen, wie beispielsweise Jahresabonnements der Zeitschriften GEOlino oder „bild der wissenschaft“, Senckenberg-Schülermitgliedschaften oder Freikarten für die Veranstaltung „Astronomie am Freitag“ des Physikalischen Vereins wurden die Sieger, aber auch zahlreiche weitere Teilnehmer belohnt. Das Gymnasium Oberursel erhielt den Jugend forscht-Schulpreis 2018 und Otto Schäfer vom Gymnasium Oberursel wurde mit dem Sonderpreis für engagierte Talentförderer ausgezeichnet.

Riedberger Schüler präsentierten ihre Arbeiten

Am Gymnasium Riedberg bietet der Wahlunterricht „Junior-Ingenieur-Akademie“ eine stark praxis- und projektorientierte Technikbildung sowie Einblicke in die Berufsfelder von Ingenieuren und Wissenschaftlern. Die Teilnahme an „Jugend forscht“ wurde vom betreuenden Lehrer, Herrn Köhler, eingereicht. Die Schüler Lennart Steppe, Lea Ruef und Nils Müller (siehe Foto oben) haben das Projekt an einem Stand anlässlich der Preisverleihung im Senckenbergmuseum präsentiert – als Sieger!

Informationen zur Preisverleihung: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Copyright Fotos: Senckenberg/Tränkner

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Fernwärme: Kunde spricht von Marktmissbrauch

Die neuen Mainova-Preise für Fernwärme sorgen auch nach dem Informationstag des Energieversorgers in der vergangenen Woche für Diskussionen. Seit 1. Januar 2018 gelten die neuen Verträge. Das betrifft alle Riedberger, da hier ein Anschlusszwang für diese umweltfreundliche Energieform gilt. Bei der Mainova spricht man von leichter Entlastung für die Verbraucher, Transparenz, hohen Investitionen in die Netze und neuen Entwicklungen auf dem Wärmemarkt. Kunden im Stadtteil jedoch befürchten teilweise steigende Preise und bemängeln die „Hängepartie“, bis man „vor vollendete Tatsachen gestellt wurde“. Ein Bürger hat heute Marktmissbrauchsbeschwerde beim Kartellamt gegen das neue Preissystem eingelegt. Denn die Mainova ist in Frankfurt-Riedberg der alleinige Lieferant für Energie.

„Damit wird Energiesparen bestraft“

Dr. Tobias Volk berichtet, wie sich in der Nachbarschaft im Quartier Ginsterhöhe Ost im Laufe der Zeit erheblicher Unmut angestaut hatte. „Erst war es die fragwürdige Informationspolitik und dann waren wir überrascht, dass sich die Preisstruktur so massiv geändert hat.“ Vor allem in eine Richtung, die man so nicht erwartet hatte. Denn nicht der Arbeitspreis, also der Preis für den tatsächlichen Energieverbrauch, sondern der Grundpreis für die Bereitstellung der Fernwärme wurden massiv angehoben. Der Jurist und Mainova-Kunde betont: „Damit wird Energiesparen bestraft. Das ist nach meiner Auffassung auch aus politischer Sicht nicht vertretbar. “

Der Riedberger Jurist Dr. Tobias Volk legte heute Beschwerde beim Kartellamt ein

Konkret lauten die Zahlen: Der Grundpreis von netto 19,89 Euro pro Kilowatt vorgehaltener Wärmeleistung wurde auf 39,60 Euro verdoppelt. Diese Erhöhung ging mit einer geringen Absenkung des Arbeitspreises von 5,93 auf nun 5,30 Cent pro Kilowatt-Stunde einher. Für einen für den Riedberg typischen Eigenheim-Anschluss würde das nach Berechnungen von Volk und weiteren Kunden eine klare Steigerung bedeuten, da aufgrund der energiesparenden Bauweise der Verbrauch vermutlich weder deutlich steigen noch fallen wird. Mieter erfahren in der Regel erst über die Nebenkostenabrechnungen von den neuen Preisen. Hier betont die Mainova, dass man insbesondere mit den Wohnungsbaugesellschaften ABG und Nassauische Heimstätte in engem Kontakt stehe, um Einsparpotentiale zu finden.

Das Landeskartellamt hat den Erhalt dieser Beschwerde bereits bestätigt

Tobias Volk hat im Rahmen seiner Recherchen, unter anderem bei den Interessenverbänden der Energiewirtschaft, Folgendes herausgefunden: Im Marktvergleich deutscher Nah- und Fernwärmeanbieter „belegt die Mainova mit den neuen Preisen mehrere Spitzenplätze“. Einerseits liege der nun aufgerufene Grundpreis absolut an der Spitze des bundesdeutschen Vergleichs. Andererseits sei auch das relative Verhältnis beider Preis-Kategorien „am oberen Ende der Spanne“. Dies alles deute „auf eine marktmissbräuchliche Preisgestaltung hin“.

Die Kartellbehörden werden aktiv

Die entsprechende E-Mail wurde in Kopie an das Bundeskartellamt, die Bundesnetzagentur, die Grünen-Fraktion im Römer, weitere Medien und die Mainova gesandt. Vom unmittelbar zuständigen hessischen Landeskartellamt hat der Riedberger Jurist bereits heute eine Eingangsbestätigung plus eine Fallnummer erhalten. „Die Beschwerde ist also angekommen“, stellt er gegenüber MAINRiedberg fest. Jetzt werden die zuständigen Behörden aktiv. Das sei allerdings „längerfristig“ zu sehen. Sprich: Eine Entscheidung wird dauern.

(Text: cd/ Foto: MAINRiedberg)

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Nachtverkehr „unserer“ U8 schon beliebt

„Rund 3300 Menschen pro Wochenende nutzten schon im Januar unser neues Nachtverkehrs-Angebot auf den U-Bahn-Linien U4 und U8“, stellt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling fest. „So kurz nach dem Start ist das ein ausgezeichnetes Ergebnis.“

Seit 10. Dezember 2017 verkehren in den Wochenend-Nächten U-Bahnen in Frankfurt. Die Linien U4 (Bockenheimer Warte – Seckbacher Landstraße) und U8 (Südbahnhof – Heddernheim) verbinden die Stationen des S-Bahn-Nachtverkehrs, Hauptbahnhof und Südbahnhof, mit dem traditionellen Nachtbusknoten an der Konstablerwache. Um einen ersten Eindruck von der Akzeptanz des neuen Angebots zu bekommen, führte die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ an zwei Wochenenden im Januar Zählungen und Befragungen auf den beiden U-Bahn-Linien durch.

Im Mittel wurden die Nachtfahrten auf der Linie U4 in den Nächten zum Samstag von rund 800 Fahrgästen genutzt, in den Nächten zum Sonntag fuhren fast 1150 Menschen mit. Bei der Linie U8 lagen die Zahlen mit knapp 620 (zum Samstag) und 720 (zum Sonntag) etwas niedriger. Die stärkere Nutzung der U4 lässt sich leicht damit erklären, dass sie den Nachtbusknoten Konstablerwache mit dem starken S-Bahn-Startpunkt Hauptbahnhof verbindet.

„Es war ganz offensichtlich an der Zeit, fast zwanzig Jahre nach dem Start des Nachtbusses das Angebot auch auf die Schiene auszuweiten“, stellt Oesterling fest. Denn es ist eher ungewöhnlich, dass ein neues Angebot so schnell so gut angenommen wird – es kann daher damit gerechnet werden, dass die positive Entwicklung anhalten wird.

Auch das Urteil der von traffiQ befragten Fahrgäste in den nächtlichen U-Bahnen ist sehr eindeutig: 90 Prozent finden es gut, dass jetzt nachts einige U-Bahnen fahren. Ein knappes Zehntel wünscht sich einen Ausbau des Angebots, konkret den Betrieb auf weiteren Strecken und Linien, häufigere Fahrten, aber auch bessere Anschlüsse. Dominierend in den nächtlichen Bahnen war mit 83 Prozent ganz klar die Gruppe derjenigen, die von einer Freizeitaktivität nach Hause wollen.

„Ein erfolgreicher Start“, schließt der Verkehrsdezernent und traffiQ-Aufsichtsratsvorsitzende. „Jetzt gilt es, die Wünsche der Fahrgäste aufzugreifen und ab kommenden Dezember für die Wochenenden ein rundes Nachtverkehrskonzept für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet auf die Achsen zu stellen – ohne gesperrten S-Bahn-Tunnel, aber dafür mit einem möglichst gut aufeinander abgestimmten Netz von S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus. Der Bedarf ist ganz offensichtlich vorhanden.“

Wermutstropfen für die Riedberger ist, dass „unsere“ U8 in diesen Nächten nur bis Heddernheim fährt. „Aber immerhin“, wie ein U-Bahn-Nutzer aus dem Stadtteil gegenüber MAINRiedberg jetzt urteilt.

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Informationen: Presse.Info Stadt Frankfurt am Main

Foto: Verkehrsgesellschaft Frankfurt

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OB-Kandidatin zu Besuch bei Billabong

Auf ihrer Tour durch den Frankfurter Norden stattete die OB-Kandidatin der CDU, Bernadette Weyland, gemeinsam mit der Ortsbeiratsvorsteherin, Carolin Friedrich, dem Billabong Familienzentrum am Riedberg einen Besuch ab. Anja Hohmann und Sabine Fiedler waren stellvertretend für das Team von Billabong als Ansprechpartner dabei und berichteten über die Anfänge und den Werdegang der letzten elf Jahre von Billabong. Sichtlich beeindruckt lobte Bernadette Weyland das ehrenamtliche Engagement und die Hingabe des Teams, das einen großen Beitrag für den noch recht jungen Frankfurter Stadtteil leistet.

Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten des Familienzentrums nutzte Frau Weyland die Möglichkeit, sich mit ein paar Müttern des Kurses „Babies in Bewegung“ zu unterhalten und staunte über die vielfältigen Angebote und Kurse des Vereins. Besonders lobend äußerste sie sich zu dem Angebot der Raumvermietung – Vereine, Privatleute und Firmen können seit Januar 2018 die Räume zu erschwinglichen Preisen für ihre Veranstaltungen, Seminare oder Workshops mieten.

Informativer Rundgang im neuen Familienzentrum: Ortsvorsteherin Carolin Friedrich, OB-Kandidatin Bernadette Weyland sowie Sabine Fiedler und Anja Hohmann von Billabong

„Wir wünschen Frau Weyland für den kommenden Sonntag ein gutes Wahlergebnis und würden uns freuen, sie bald einmal wieder in unserem schönen Stadtteil begrüßen zu dürfen“, erklärte Sabine Fiedler vom Vorstand des Familienzentrums.

Text: Billabong Familienzentrum Riedberg e. V. 

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Foto oben: Auf dem Gruppenbild sind von links u.a. OB-Kandidatin Bernadette Weyland, Ortsvorsteherin Carolin Friedrich, Thomas Mann (CDU-Europaabgeordneter), Sabine Fiedler (Vorstand Billabong Familienzentrum) sowie weitere Billabong-Akteure und Eva Maria Lang, Mitglied des Ortsbeirates Kalbach-Riedberg zu sehen

Fotos: MAINRiedberg
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Eine Ampel kommt – aber wann?

Polizeieinsatz

Für viele besorgte Eltern ist es die erste gute Nachricht seit langem: An der gefährlichen Kreuzung Altenhöferallee/Graf-von-Stauffenberg-Allee, an der schon schwere Unfälle geschehen sind, hat der Magistrat jetzt die Errichtung einer Ampelanlage zugesagt. Ortsbeirat und Bürger hatten diese schon lange gefordert. Wörtlich heißt es im Schreiben der Stadt, dass „die Signalisierung der Kreuzung in die Vormerkliste zur Erstellung von neuen Lichtsignalanlagen (LSA) aufgenommen wird“. Wann ist allerdings noch unklar, da nur eine begrenzte Anzahl Ampeln pro Jahr gebaut werden könne und nach verschiedenen Prioritäten vorgegangen wird. Einen konkreten „Umsetzungszeitpunkt“ kann man also nicht nennen.

Letzte Woche wurde hier eine Schülerin vom Auto erfasst

Besonders problematisch und für Abbieger schwer einsehbar ist der Zebrastreifen, der hier über die viel befahrene Altenhöferallee führt. Dieser liegt auf dem direkten Weg zur Marie-Curie-Grundschule und zur Haltestelle der Busse Richtung Gymnasium Nord. Viele Kinder sind hier jeden Morgen unterwegs. Erst vergangene Woche wurde hier eine Schülerin des Gymnasiums Nord von einem Auto erfasst und zum Glück nur leicht verletzt. Im November war ein 16-jähriger Mofa-Fahrer schwer verletzt worden.

Eine Ampel schafft endlich mehr Sicherheit

„Das Ja zur Ampel ist eine späte Einsicht und würde endlich mehr Sicherheit schaffen“, erklärt Barbara Günther, die Elternbeiratsvorsitzende der Marie-Curie-Schule. Sie appelliert zugleich: „Jetzt hoffen wir, dass es nicht nur bei der Ankündigung bleibt, sondern das Vorhaben möglichst bald umgesetzt wird.“

Ähnlich äußert sich der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Jörg Rohrmann: „Als Bewohner des Riedberges und Vater einer Tochter kenne ich diese brenzliche Kreuzung sehr genau und freue mich, dass der Magistrat nun in die Gänge kommt. Leider können wir den BürgerInnen noch keinen genauen Zeitpunkt nennen.“ Auch die anderen Fraktionen im Ortsbeirat wollen sich für eine baldige Realisierung der Ampel-Pläne einsetzen.

In Riedberger Bürgerforen wird bereits ein weiterer Schritt zu mehr Sicherheit diskutiert: Die Ausweitung der Tempo-30-Zone vom Sportplatz bis zu dieser gefährlichen Kreuzung – und möglichst noch weiter. Die ersten hundert Meter unmittelbar bei der Sportanlage wurden Anfang des Jahres Wirklichkeit. Nachdem sie ebenfalls schon lange gefordert worden waren.

(Fotos: cd/ Archiv)

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Heute Informationen zu neuen Fernwärme-Preisen

Was bedeuten die neuen Mainova-Verträge? Diese Frage versuchten wir vor wenigen Wochen zu beantworten, nachdem immer mehr MAINRiedberg-Leser an uns herangetreten waren. Nochmals zur Information: Seit 1. Januar 2018 gilt ein neues Preisssystem. Das betrifft alle Riedberger, da hier ein Anschlusszwang für diese umweltfreundliche Energieform gilt. Bei der Mainova spricht man von teilweise leichter Entlastung, Transparenz, stabilen Preisen und neuen Entwicklungen auf dem Wärmemarkt. Einige Anwohner indes fürchten eine Preissteigerung um teilweise mehrere hundert Euro im Jahr. Was sind die Fragen der Kunden im Stadtteil, was sind die Fakten?  Heute Abend ist ein offener Informationsabend der Mainova am Riedberg, an dem jeder Kunde teilnehmen kann (siehe unten).

Der Fernwärmepreis setzt sich vor allem aus „Jahresgrundpreis“ und „Arbeitspreis“ zusammen. Der Grundpreis bemisst sich nach der vertraglich vorgehaltenen Wärmeleistung in Kilowatt. Also wie viel Wärme die Fernwärme-Übergabestation des Hauses oder der Wohnung im Prinzip produzieren kann und muss. Der Wert ist so ausgelegt, dass die Temperatur der Wohnräume auch am statistisch kältesten Tag bei etwa 20 Grad gehalten werden kann.

Faktor zwei ist der Verbrauch, also die gelieferte Wärme. Wer die neuen Preise wiederum mit den alten Preisen vergleicht, wird feststellen, dass sich der Preis für die Basis-Leistung künftig mehr als verdoppelt und der Preis für die verbrauchten Kilowattstunden leicht sinkt. Einige Riedberger haben inzwischen einen Energieberater hinzugezogen. Andere fragen, ob es nicht gerechter wäre, statt des Grundpreises den Preis für die jeweils verbrauchte Wärme anzuheben.

Diese und weitere Fragen könnten heute geklärt werden. Die Einladung zum Fernwärme-Informationsabend am Riedberg datiert von 9. Februar und ist, so ein Mainova-Kunde gegenüber MAINRiedberg, „etwas versteckt erst am Ende des Schreibens ersichtlich„.

Der heutige Informationsabend findet um 18 Uhr im Biozentrum der Goethe-Universität am Campus Riedberg, Max-von-Laue-Straße 9, statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

(Foto: Informationsschreiben der Mainova vom 9. Februar 2018)

 

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Das sind die Sieger beim 1. Riedberg-Fotowettbewerb

Von Oktober bis Ende des Jahres waren die Riedbergerinnen und Riedberg aufgerufen unter dem Motto „Der Riedberg – Mein Ort“, Fotos von ihrem Lieblingsplatz im Stadtteil oder aus der schönsten Perspektive zu machen. Insgesamt 47 Teilnehmer reichten 219 Fotos beim 1. Riedberg-Fotowettbewerb ein, den der Culture Club Riedberg (CCR), das Familienzentrum Billabong und das Stadtteilmagazin MAINRiedberg ausgelobt hatten. Maßgeblich organisiert hatte ihn die Fotografin und CCR-Mitglied Ksenia Beizerova: „Die Einsendungen haben mich sehr überrascht. Wir haben so viele tolle Aufnahmen bekommen, dass uns die Entscheidung sehr schwergefallen ist. Es scheint, dass am Riedberg viel Kreativität zu Hause ist.“

Auf die Gewinner in den Kategorien Erwachsene und Jugendliche warteten hochwertige Preise. Bei den Erwachsenen ging der erste Preis für eine Aufnahme des winterlichen Campus an Michael Scherbeck. Er ist jetzt Besitzer einer neuen Digitalkamera, die vom MediaMarkt im Nordwestzentrum zur Verfügung gestellt wurde. Zweite wurde Ardiana Dacic, die sich über ein Family-Fotoshooting bei Ksenia Beizerova Photography freuen kann. Wouter Braem kam auf den dritten Platz und erhält einen 100-Euro-Gutschein für den Online-Fotoservice Pixum.

Sieger-Foto bei den Erwachsenen von Michael Scherbeck

Auch bei den Jugendlichen wurden tolle Bilder eingereicht. Am meisten überzeugte die Jury stimmungsvolle Nachtaufnahme, die von Laura Hartinger eingereicht wurde. Als Preis gab es einen Bluetooth-Lautsprecher, der vom MediaMarkt im Nordwestzentrum gesponsert wurde. Lars Olaf Neidhardt und Kimberly Porath wurden Zweiter und Dritte und können sich jeweils über einen 100-Euro-Gutschein für den Online-Fotoservice Pixum freuen.

Sieger-Foto bei den Jugendlichen von Laura Hartinger

Ausgewählt wurden die Siegerfotos von einer Jury. In dieser saßen die Ortsvorsteherin von Kalbach-Riedberg Carolin Friedrich, Katja Adam-Markert, Gründerin des MainRiedberg-Magazins, die Fotografin Ksenia Beizerova, Harriet Papastefanou, vom Billabong-Familienzentrum sowie Marc Wildenhof, Fotoexperte beim MediaMarkt im Norwestzentrum.

Der Wettbewerb ist aber noch nicht zu Ende. Vom 5. bis 19. März werden die sechs Siegerbilder sowie weitere 18 Bilder in den neuen Räumen des Billabong-Familienzentrum in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 präsentiert. Die Besucher können dann ihre sechs Favoriten küren. Zusammen mit den sechs Gewinnerbildern wird dann ein Kalender gestaltet, der für einen guten Zweck verkauft werden soll.

(Text/Foto: Fabian Obergföll & Culture Club Riedberg CCR)

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Schon wieder! Auto verletzt hier eine Schülerin

Zwei Polizeifahrzeuge, Notarzt, teilweise Absperrung am Zebrastreifen – nicht nur Eltern haben heute Morgen vermutlich mit klopfendem Herzen diese Kreuzung passiert. Wieder hat sich ein Unfall ereignet an einer Stelle, wo es bereits mehrmals Unfälle gab. Kurz vor 8 Uhr wollte eine Schülerin den Zebrastreifen an der Altenhöferallee überqueren, der unmittelbar an der Einmündung zur Graf-von-Stauffenberg-Allee liegt. Ein abbiegendes Auto hat es erfasst. Passanten, ebenfalls Eltern, eilten sofort hinzu und wollten erste Hilfe leisten. Laut Auskunft der Polizei handelte es sich „zum Glück nur um eine Platzwunde“, aber das Kind wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Viele Schüler überqueren hier jeden Morgen die Straße

Der Zebrastreifen liegt auf dem direkten Weg zur Marie-Curie-Grundschule und zu den Haltestellen der Busse Richtung Gymnasium Nord. Viele Schülerinnen und Schüler sind hier jeden Morgen unterwegs. Auch deshalb verbreitet sich die Unfallnachricht sehr schnell im Stadtteil. Eine Mutter berichtet, dass sie dort immer noch ihren Sohn morgens bis zum Zebrastreifen bringt und leider regelmäßig gefährliche Situationen erlebt. Im Elternbeirat der Marie-Curie-Schule heißt es: „Jeder, der dort bereits gefahren ist, weiß, wie schwer überschaubar gerade die Gehwege am Zebrastreifen sind. Steht ein höheres Auto an der direkt angrenzenden Parkfläche, ist ein Kind schier nicht zu sehen.“

Genau hier geschah der Unfall

Fassungslos ist auch die Elternbeiratsvorsitzende Barbara Günther. Gegenüber MAINRiedberg erklärt sie: „Es ist nicht nachvollziehbar, wie langsam die Mühlen der Bürokratie mahlen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass wir immer noch für einen sicheren Schulweg unserer Kinder kämpfen müssen.“

Eltern und Ortsbeirat fordern schon lange eine Ampel

Seit 2014 gibt es auch im Ortsbeirat Kalbach/Riedberg über alle Fraktionen hinweg das Bestreben, für mehr Sicherheit zu sorgen. Es gab bereits mehrere Anträge zum Thema Ampel, Verkehrsberuhigung und Tempo 30. Zuletzt erst im Dezember, nachdem hier kurz zuvor ein 16-jähriger Mofa-Fahrer schwer verletzt worden war. Eine Stellungnahme zu diesem letzten Antrag liegt noch nicht vor. Bisher lautete die ablehnende Begründung, dass die Verkehrs-Frequenz für eine Ampel fehlt. Sprich: Dass zu wenige Autos hier fahren – was gerade morgens und abends, also in den potentiell gefährlichsten Stunden, laut Anwohnern garantiert nicht gilt. Ein Ortsbeirat, der am Riedberg wohnt, betont: „Ich hoffe, dass wir spätestens jetzt im Magistrat etwas bewirken können.“

Als die Polizei heute Morgen den Unfall aufnahm und die entsprechende Stelle am Zebrastreifen markierte und vermaß, hupte eine Autofahrerin an der Absperrung und rief: „Tschuldigung, aber kann ich da nicht durchfahren?“ Einer der Polizisten erteilte laut eine Absage. Und schüttelte nur den Kopf.

Ob Fußgänger, Auto oder Laster – die Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee ist schwer einsehbar. Ortsbeirat und Eltern forderten wiederholt eine Ampel

(Text & Fotos: cd)

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Opium-Kurier im Bereich Kalbach verhaftet

Polizei und Zoll ist ein Schlag gegen den Rauschgiftschmuggel gelungen. In einem laufenden Ermittlungsverfahren ergaben sich am vergangenen Wochenende Hinweise auf einen möglichen Rauschgifttransport aus dem Iran nach Frankfurt. Gestern gegen 9 Uhr gelang es, zwei iranische Staatsangehörige (41 und 50 Jahre) nach Übernahme des Rauschgiftes in Frankfurt-Ginnheim festzunehmen. In ihrem Fahrzeug wurden rund 42 Kilo Opium sichergestellt.

Zeitgleich konnte ein LKW mit iranischer Zulassung im Bereich Frankfurt-Kalbach lokalisiert werden und der 35-jährige LKW-Fahrer und Rauschgiftkurier festgenommen werden. Unter dem LKW konnten professionelle Schmuggelverstecke festgestellt werden, in denen das sichergestellte Opium zuvor transportiert worden war. Daraufhin wurde durch weitere Ermittlungen in einem Kleingartengelände in Ginnheim eine Parzelle entdeckt. Hier konnten im Backofen einer Gartenhütte weitere 43 Kilogramm Opium sichergestellt werden.

Die drei Festgenommenen befinden sich in Untersuchungshaft. Insgesamt wurden so 85 Kilogramm Opium sichergestellt. Erst vergangene Woche beschlagnahmte die Polizei in einem Überseecontainer in Friedberg 100 Kilogramm Kokain.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Pressestelle

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