Kategorie: AktuelleNEWS

Möchten Sie mitsingen?

Singen Sie gerne – und suchen nach einer Gelegenheit, dieses wunderschöne Hobby hier am Riedberg auszuüben? Am Donnerstag, den 6. Juni, um 20 Uhr lädt der Riedbergchor alle Interessierten zu einer Mitsingprobe in die evangelische Riedbergkirche, Riedbergallee 61, ein. In einer Mitteilung heißt es: „Gemeinsam wollen wir Verschiedenes singen und auch einige Stücke aus dem Herbstkonzert proben.“ Es wird auch ausdrücklich betont, dass „Chorerfahrung nicht erforderlich ist“. Nur die Freude am Singen…

Die Probe endet gegen 21.30 Uhr und die Organisatoren möchten den Abend gerne mit allen bei einem Glas Sekt (oder einem anderen Getränk) gesellig ausklingen lassen.

Das ist der Riedbergchor

Immer Donnerstag Abend ist ein Termin, den 30 Frauen und Männer aus Riedberg und Kalbach nicht missen möchten. Trotz Arbeit, Alltagsstress und sonstiger Verpflichtungen. „Singen entspannt und befreit. Es ist ein bisschen wie Wandern“, umschreibt es einer der Wegbereiter. Nach der Gründung des Riedbergchores 2007 musste man mehrmals neue Räumlichkeiten zum Proben suchen und hat inzwischen bei der Evangelischen Kirche in der Riedbergallee eine Bleibe gefunden. Der Chor ist eine „glückliche Mischung“ von Menschen im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, die sich nach den Proben auch noch zum Plaudern treffen.

Dirigentin Burcu Özcanyüz Seymen erklärt: „Unser Repertoire an Liedern ist genauso vielfältig wie wir – es reicht von Barock über Klassik bis hin zu Pop und Schlager. Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.“

Das ist die Einladung des Riedbergchores zum Mitsingen am Donnerstag

Weitere Informationen unter www.riedbergchor.de

Informationen & Grafik: Riedbergchor

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Endlich Sommer – und alle Freibäder öffnen!

Der Sommer kommt und die restlichen Freibäder öffnen. Damit reagieren die BäderBetriebe Frankfurt auf die positive Wettervorhersage für das Wochenende.

Die Freibäder Brentano und Eschersheim öffnen ihre Tore am morgigen Samstag, 1. Juni, von 9 bis 20 Uhr, an Werktagen sind beide Freibäder von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Das Freibad Nieder-Eschbach steht ab 1. Juni täglich von 10 bis 20 Uhr zur Verfügung, das Stadionbad täglich von 7 bis 20 Uhr. Am 7., 8., 9. und 10. Juni ist das Stadionbad aufgrund einer Veranstaltung geschlossen. Im Zeitraum vom 1. bis 15. Juni kann es in diesem Bad aufgrund von Auf- und Abbauarbeiten zu Einschränkungen im Bereich der Liegewiesen kommen.

Der Eintritt ist bis eine Stunde, Baden bis 20 Minuten vor Betriebsende möglich. Kassenschluss ist eine Stunde vor Schließung.

Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre

Eine gute Nachricht – nur zur Erinnerung: Kinder bis 14 Jahre zahlen seit Februar für das Baden in den Frankfurter Schwimmbädern keinen Eintritt mehr. Die Regelung gilt auch für Kinder aus dem Umland.

Foto: Archiv

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Europa: So hat der Riedberg gewählt

Europawahl

Die Menschen wollen ein offenes Europa – so lautete das positive Fazit von Oberbürgermeister Peter Feldmann nach der Europawahl. Schließlich ist die Wahlbeteiligung in der Mainmetropole im Vergleich zu 2014 um 12 Prozentpunkte gestiegen. Dass Frankfurt mit 56 Prozent Wahlbeteiligung dennoch den Wettstreit mit Köln (63 Prozent) verloren hat und der OB damit neben seiner Amtskollegin beim nächsten Kölner Straßenkarneval mitmachen darf oder vielmehr muss, dürften alle Beteiligten gerne akzeptieren.

Das Wahlergebnis allerdings ließ aufhorchen und verstärkte noch den hessischen Trend: Die CDU musste mit 19,7 Prozent, die SPD mit nur 15,2 Prozent große Verluste hinnehmen. Die Grünen erreichten mit 31,3 Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Die Partei lag auch in Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach und Kassel vorn. Die FDP kam in Frankfurt auf 7,7 Prozent, die Linke auf 6,5 und die AfD nur auf 6,7 – und blieb damit klar unter dem bundesweiten Ergebnis.

Die Ergebnisse in den einzelnen Riedberger Wahlbezirken

Am Riedberg gab es für die rund 14.000 Einwohnerinnen und Einwohner insgesamt sechs einzelne Wahlbezirke, jeweils zwei in der Grundschule Riedberg, dem Gymnasium sowie der Marie-Curie-Schule. Ein Trend ist deutlich: Grün liegt vorn – in unserem Stadtteil wurde teilweise noch „grüner“ als im städtischen Durchschnitt gewählt. Auch die FDP verbuchte mit überwiegend 11 Prozent und mehr deutlich bessere Ergebnisse. Die Liberalen ließen dabei teilweise sogar die SPD hinter sich. Nur noch zweitstärkste Kraft war die CDU. Die Linke lag mit 4 bis jenseits von 5 Prozent etwas unter dem städtischen Schnitt. Die AfD war mit teils 4 Prozent deutlich unter den Werten in anderen Frankfurter Stadtteilen – in zwei Bezirken erreichte man allerdings über 7 Prozent.

Wo sind die „Hochburgen“ der anderen Parteien? Die detaillierte städtische Statistik umfasst hier nicht die Briefwähler, aber alle am Wahltag abgegebenen Stimmen in den einzelnen Wahlbezirken – und die ist sehr interessant: Stärkste Partei sind immer die Grünen. In Wahlbezirk 65101 der Grundschule Riedberg erreichen sie ihren Höchstwert von 35,3 Prozent. Die CDU wiederum verbucht in je einem Bezirk der Grundschule Riedberg sowie des Gymnasiums ihren Spitzenwert im Stadtteil von 26,9 Prozent. Die Sozialdemokraten bleiben überall knapp unter 13 Prozent.

Die Liberalen erreichen in Bezirk 65106 der Marie-Curie-Schule sogar 15,4 Prozent. Kleine Randbemerkung: Im gleichen Bezirk kommt „Die Partei“ um den Satiriker, Journalisten und Ex-TITANIC-Chef Martin Sonneborn auf 3,2 Prozent, was für eine so kleine Gruppierung beachtlich ist. Satiriker Sonneborn kommt als „GröVaZ – Größter Vorsitzender aller Zeiten“, einer bewussten Anspielung auf Deutschlands dunkle Vergangenheit, übrigens zum zweiten Mal nach Brüssel. Eine Fünf-Prozent-Hürde gibt es bei der Europawahl nicht.

Wie wurde in Kalbach gewählt?

Schon ein erster Blick auf die Ergebnisse stellt klar: Das Wahlverhalten in Riedberg und Kalbach unterscheidet sich nicht fundamental. Die SPD kommt hier teilweise auf 14 Prozent, die CDU in einem Bezirk der Grundschule Kalbach auf 27,5 Prozent. Die Grünen erreichen stets 27 oder 28 Prozent und die FDP bis zu 12,8 Prozent.

Pech für den FDP-Kandidaten Thorsten Lieb

Der Rechtsanwalt und Ökonom Thorsten Lieb war auf Listenplatz 6 seiner Partei angetreten. Noch um 22.30 Uhr gingen die Hochrechnungen teilweise von sechs Sitzen für die Liberalen aus. Kurze Zeit später wurde klar: Die FDP erreicht bundesweit 5,4 Prozent. Das bedeutet 5 Sitze im Europäischen Parlament.

Rechtsanwalt Thorsten Lieb aus Kalbach kandidierte auf Listenplatz 6 der FDP Foto: FDP

Der erste Politiker, der das Nachsehen hatte, war der hessische Spitzenkandidat aus Kalbach. Thorsten Lieb, Vater von vier Kindern, früherer Vorsitzender des Kindervereins Kalbach und immer noch Mitglied des Ortsbeirates 12, hatte seine Wahl lange vorbereitet. Er hatte einen aussichtsreichen Listenplatz erkämpft – und es denkbar knapp doch nicht geschafft.

Weitere Informationen und Ergebnisse unter wahlen.frankfurt.de

Foto: Archiv

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Mehr als 50 Absperrschranken an einer Baustelle gestohlen

Im Zeitraum von Dienstagabend, 14. Mai 2019, bis Mittwochmorgen, 15. Mai, haben unbekannte Täter zahlreiche rot-weiße Absperrschranken im Bereich einer Baustelle am Riedberg entwendet. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Mutmaßlich zwischen 17 Uhr und 8 Uhr morgens haben die Täter zugeschlagen. An der Baustelle für die neue IGS Kalbach-Riedberg an der Gräfin-Dönhoff-Straße hatte ein Unternehmen eine Vielzahl von Absperrschranken zwischen dem Gehweg und dem Bauzaun deponiert. Unbekannte haben diese, insgesamt 57 Stück, entwendet. Aufgrund des Umfangs des Diebesgutes ist es sehr wahrscheinlich, dass die Täter zum Abtransport des Diebesgutes ein sehr großes Fahrzeug bzw. einen Lastwagen verwendet haben.

Die Schadenssumme beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Wer kann Angaben zur Tat und/oder den Tätern machen? Zeugen werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 069/755-11400 an das 14. Polizeirevier zu wenden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Europawahl – ein Kandidat kommt aus Kalbach

Europawahl

Frankfurt will die deutsche Großstadt mit der höchsten Wahlbeteiligung werden. Frankfurter Originale werben auf Twitter und Facebook für Europa. Künstler und Musiker machen sich stark. Hier ein kurzer Überblick über Stimmzettel, Wahlmodus und die hessischen Spitzenkandidaten. Ein Mann auf Listenplatz 6 seiner Partei kommt übrigens aus Kalbach: Dr. Thorsten Lieb, Rechtsanwalt, Ortsbeirats-Mitglied, im Landesvorstand der FDP Hessen und jetzt deren Spitzenkandidat für die Europawahl.

Die wichtigsten Fakten zur Europawahl

Fast 500 Millionen Menschen in der ganzen Europäischen Union dürfen ihre Stimme abgeben und wählen ein neues Europäisches Parlament. Das Europäische Parlament ist die einzige direkt durch die Bürgerinnen und Bürger gewählte europäische Institution. Es gibt keine Wahlkreise. Das heißt, man kann keine Person direkt auf dem Stimmzettel ankreuzen, hat nur eine Stimme und wählt eine Partei. Aus Deutschland ziehen 96 Abgeordnete in das Europäische Parlament ein. Das Parlament besteht insgesamt voraussichtlich aus 751 Abgeordneten. Es gibt keine 5-Prozent-Hürde, in Deutschland treten mehr als 40 Parteien und Vereinigungen zur Wahl an.

 

Das ist ein Musterstimmzettel der Europawahl 2019. Über 40 Parteien und politische Vereinigungen nehmen daran teil Quelle: offizielle Webpage des Landes Hessen/ wahlen.hessen.de

Das sind die hessischen Spitzenkandidaten

Sven Simon (CDU), Udo Bullmann (SPD), Martin Häusling (B 90/Grüne), Christine Anderson (AfD), Thorsten Lieb (FDP) und Ali Al-Dailami (Die Linke) – das sind die hessischen Spitzenkandidaten der größten Parteien. MAINRiedberg stellt sie – entsprechend der Reihenfolge auf dem offiziellen Stimmzettel – kurz vor:

Sven Simon (CDU) ist Rechtswissenschaftler aus Marburg Foto: CDU

Sven Simon (CDU) ist Rechtswissenschaftler und seit dem 1. Dezember 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Völkerrecht und Europarecht mit öffentlichem Recht an der Philipps-Universität Marburg. Er ist Spitzenkandidat der CDU Hessen für die Europawahl 2019.

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Udo Bullmann (SPD) ist seit 1999 Europaabgeordneter für Hessen Foto: SPD

Udo Bullmann (SPD) ist seit 1999 SPD-Europaabgeordneter für Hessen in der Fraktion der europäischen Sozialdemokraten des Europäischen Parlamentes. Ab 2016 war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender, seit März 2018 ist er Vorsitzender der Fraktion und bezeichnet sich gerne als „europäischen Sozialisten“.

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Martin Häusling ist agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament
Foto: martin-haeusling.eu

Martin Häusling (B 90/Grüne) war Mitglied im Hessischen Landtag und ist inzwischen als Europa-Abgeordneter agrarpolitischer Sprecher der Grünen und Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Der Grüne ist gelernter Agrartechniker und bewirtschaftet einen Bio-Betrieb in Bad Zwesten (Schwalm-Eder-Kreis)

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Christine Anderson (AfD) fordert „Freiheit statt Brüssel“ – kandidiert aber für das Europäische Parlament Foto: AfD

Christine Anderson (AfD) ist von ihrer Partei auf Listenplatz 8 für die Europawahl gewählt worden. Ihr Einzug ins Europäische Parlament gilt als sicher. Im Wahlkampf forderte die Kreisvorsitzende aus Limburg „Freiheit statt Brüssel“. Die Deutsche Presseagentur bringt sie mit dem fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis in Verbindung.

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Ali Al-Dailami (Die Linke) floh mit seinen Eltern aus dem Jemen nach Deutschland Foto: Die Linke

Mit Ali Al-Dailami hat auf Platz 6 erstmals ein LINKER aus Hessen auf einem aussichtsreichen Listenplatz. Der Gießener ist geboren in Sanaa im Jemen, floh Anfang der 1990er Jahre mit seinen politisch verfolgten Eltern nach Deutschland. Er ist seit dem vergangenen Jahr stellvertretender Bundesvorsitzender.

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Der hessische FDP-Spitzenkandidat Thorsten Lieb wohnt in Frankfurt-Kalbach Foto: FDP

Thorsten Lieb (FDP) ist hessischer Spitzenkandidat zur Europawahl und bereits seit 2015 Europabeauftragter der FDP Hessen. Er ist Rechtsanwalt und Ökonom mit langjährigen Erfahrungen mit EU-Behörden und -Gerichten. Thorsten Lieb ist Mitglied des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg, war Vorsitzender des Kindervereins Kalbach und ist Vater von vier Kindern.

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Fotos: CDU, SPD, Grüne, AfD, Die Linke, FDP

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Die Burger-Meister

Endlich Sonne. Wärmere Temperaturen. Grill-Zeit! Als er dann noch einen Testbericht zu Hamburger-Patties von Edelrindern gelesen hatte, ging ein Riedberger mit einer ziemlich guten Idee rüber zum Einkauf nach Kalbach. „Er meinte, das wäre genau das, was hier noch fehlen würde, bei all den Grillbegeisterten ringsum.“ Metzgermeister Andreas Kaiser muss fast lachen. Denn keiner hätte gedacht, dass ihre handgemachten Patties von den eigenen Galloway-Rindern „einschlagen wie eine Bombe“.

Kunde Fabian Obergföll hat ein Faible für hochwertige Fleisch-Produkte. Er hatte den Tipp gegeben, vor fast exakt einem Jahr. Inzwischen gehört der Hamburger mit den „Buns“ von einem Spezialisten aus Österreich zur Wärme-Theke im Geschäft der Kaisers. Und das rohe Patty wurde schon „im fünfstelligen Bereich“ verkauft, lautet die Auskunft. Nicht ohne Stolz.

Handarbeit: Das ist die Burger-Presse der Metzgerei Kaiser. Die Idee mit den Patties vom Fleisch ihrer Galloway-Rinder hat „eingeschlagen wie eine Bombe“

Andreas Kaiser hat sich „einfach ein Rezept ausgedacht“ und eine amerikanische Burger-Presse besorgt. „Dann nehme ich immer 150 Gramm vom Galloway-Hackfleisch, forme ein Bällchen, lege das auf eine Folie in die Presse, drücke per Hand die Presse runter.“ Das war’s.

Die Brüder Andreas und Alexander Kaiser führen nicht nur den Familienbetrieb nahe der Kalbacher Hauptstraße. Einer der beiden ist beim Catering sehr aktiv – und der Ältere, Andreas, hat 2007 mitten in Hessen mit der Zucht der schottischen Rinder begonnen. Inzwischen sind es rund 100 Tiere, die außerhalb Frankfurts, in den Nidda-Auen bei Karben, grasen.

So schmeckt’s am besten!

Übrigens: Der Kunde mit dem Faible für gute Hamburger genießt die am liebsten pur, vielleicht noch mit Zwiebeln, etwas Chutney, auch mal mit Käse oder Bacon. Er spricht auch das Thema Nachhaltigkeit und regionale Produkte an. Doch wie werden die Patties perfekt gegrillt? „Wir bereiten sie in jeder gewünschten Größe zu“, schickt Metzger Kaiser vorweg. Die gewählten 150 Gramm aber passen prima für die beliebtesten Burger-Kreationen und sind noch dazu einfach zuzubereiten. Am besten drei Minuten von jeder Seite grillen. Ähnlich klappt auch das Braten in der Pfanne. Oder sieben Minuten bei 180 Grad ab in den Backofen. Medium ist ebenfalls möglich, „es ist ja das Fleisch von unseren Rindern“. Die Grill-Saison hat gerade erst begonnen…

Fabian Obergföll hat ein Faible für hochwertiges Fleisch – und brachte Alexander Kaiser (im Bild links) und seinen Bruder auf die Idee mit den Hamburger-Patties

Fotos: MAINRiedberg

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Jan Schneider bleibt Baudezernent

Jan Schneider ist von der Stadtverordnetenversammlung gestern als hauptamtlicher Stadtrat für eine zweite Amtszeit in den Magistrat der Stadt gewählt worden. Er gehört in dieser Eigenschaft bereits seit November 2013 der Stadtregierung an und verantwortet die Geschäftsbereiche Bau und Immobilien, Reformprojekte, Bürgerservice und IT.

„Ich bedanke mich für das große Vertrauen der Stadtverordnetenversammlung. Auch in den kommenden sechs Jahren werde ich mich mit vollem Einsatz den Zukunftsthemen der Stadt widmen“, sagte der CDU-Politiker aus Kalbach. „Besonders wichtig ist es mir, die Reform der Hochbau- und Liegenschaftsverwaltung weiterzuführen, die enormen Herausforderungen im Schulbau zu bewältigen, den Bürgerservice zu stärken und die Digitalisierung der Stadtverwaltung voranzutreiben.“

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte: „Meine Gratulation zur Wiederwahl, dazu beglückwünsche ich Jan Schneider ganz persönlich. Die Stadtregierung muss die großen Aufgaben wie die Schaffung bezahlbarer Wohnungen und den Bau neuer Schulen weiter voranbringen. Die Rekordzahl an Baugenehmigungen im vergangenen Jahr von über 7300 neuen Wohnungen oder die Abschaffung der Kita-Gebühren zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Diesen gehen wir gemeinsam entschlossen weiter.“

Bei der geheimen Abstimmung stimmten 56 Stadtverordnete für Schneider, 34 gegen ihn und es gab keine Enthaltung. Die Amtszeit eines hauptamtlichen Stadtrates dauert laut Hessischer Gemeindeordnung sechs Jahre. Stadtrat Schneider ist 38 Jahre alt, Volljurist, verheiratet und Vater von drei Kindern. Seine zweite Amtszeit als Mitglied des Magistrats beginnt am 1. November.

Informationen & Foto: Stadt Frankfurt

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Veranstaltungen zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes

Heute wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 70 Jahre alt. Um dieses Jubiläum zu feiern, werden in der Paulskirche gleich mehrere Veranstaltungen stattfinden. Im Zentrum des Programms stehen das Grundgesetz und seine Bedeutung für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

Die Veranstalter stellten bei der Pressekonferenz die verschiedenen Formate vor. Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte hierzu im Römer Roland Kaehlbrandt, Vorstand der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Kaija Landsberg, Geschäftsführerin der Hertie Stiftung und Claudia Wolff, Schulleiterin der Schillerschule.

Bereits am gestrigen Vorabend des Jahrestages fand ab 19.30 Uhr ein Festakt in der Paulskirche statt. Neben den Rednern auf dem Podium kam bei den Feierlichkeiten auch das Publikum zu Wort kommen. Passend zum demokratischen Grundgedanken hat die Stadt die Frankfurter Bürger im Vorfeld offen eingeladen. Diskutiert werden an diesem Abend die Themen Kunst-, Meinungs- und Religionsfreiheit.

Oberbürgermeister Feldmann betonte die Bedeutung der Paulskirche als Ort des Festakts: „Die Paulskirche ist einer der Demokratieorte in unserem Land, ihre Sanierung steht bevor. Wir wollen die Paulskirche zum Demokratiezentrum weiterentwickeln, doch wir warten den Umbau nicht ab. Wir machen selbst den Anfang, mit lebendigen Veranstaltungen, die das Thema Demokratie in den Mittelpunkt stellen.“ Es sei genau die richtige Zeit, die Wirkung des Grundgesetzes in die Breite der Gesellschaft und in die Zukunft zu tragen. „In Zeiten, in denen die offene Gesellschaft von Hetzern in Frage gestellt wird, müssen wir die Demokratie wetterfest machen und gegen Angriffe verteidigen“, sagte der Oberbürgermeister.

Heute werden ab 10 Uhr die Festivitäten mit der Veranstaltung „70 Jahre Grundgesetz. Die Würde des Menschen ist unantastbar“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung fortgesetzt. An der Veranstaltung werden 600 Schüler aus Frankfurt teilnehmen. Das vielfältige Programm aus Expertengesprächen, Poetry Slam, einem Verfassungs-Quiz und Musik wurde auf Initiative der beiden Stiftungen von Frankfurter Jugendlichen vorbereitet. „Das Grundgesetz schülernah und lebendig zu vermitteln ist unser Anliegen – das gelingt am besten, wenn Jugendliche die Bühne übernehmen und Raum für ihre Sichtweisen, Fragen und Ideen erhalten“, erklärte Landsberg.

„Demokratie, Freiheit und Grundrechte sind Fundamente unseres Landes. Jede Generation muss sie sich neu erschließen. Deshalb haben sich Polytechnische Stiftung und Hertie-Stiftung für eine Jubiläumsveranstaltung mit über 600 Frankfurter Schülern zusammengetan. Dafür kann es keinen geeigneteren Ort geben als die Paulskirche, die Wiege der deutschen Demokratie“, sagte Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Auch am Freitag, 24. Mai, steht die Jugend im Mittelpunkt des Geschehens, denn dann wird um 10.30 Uhr in der Paulskirche das Grundgesetz an die Schüler der 9. Klasse der Schillerschule übergeben. „Die Besinnung auf die Grundpfeiler unserer Demokratie und die Würdigung unseres Grundgesetzes durch die feierliche Übergabe sind Ausdruck der großen Bedeutung, die das Grundgesetz als Symbol für Demokratie, Freiheit, Recht und Frieden in Deutschland, aber auch Europa hat. Wir können nicht früh genug damit anfangen, Jugendlichen den Wert dieser Privilegien, die, wie die jüngsten Ereignisse um Populisten und Demagogen zeigen, nicht selbstverständlich sind, zu vermitteln“, sagte Claudia Wolff, Schulleiterin des Gymnasiums.

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Foto oben:  Pressekonferenz 70 Jahre Grundgesetz (v.l.): Claudia Wolff, Schulleiterin der Schillerschule, Kaija Landsberg, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der SPTG, OB Peter Feldmann, Flora Fülle und Mats Klein / Copyright Stadt Frankfurt/ Bernd Kammerer

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Freilauffläche für Hunde

Ball spielender Hund

Bald könnte es eine so genannte „Hundeausauffläche“ am Riedberg geben – wenn die Stadt der Bitte des Ortsbeirates nachkommt. Den Antrag hatte die FDP initiiert. Vor dem Hintergrund, dass sich diese Flächen eignen, „Konflikte zwischen Hundehaltern und Bürgern zu vermeiden“. Auch ginge es – im Sinne einer artgerechten Haltung – darum, den Hunden ausreichend Auslauf zu ermöglichen.

Ganz unumstritten war der Antrag nicht. Es wurde auch angemerkt, dass im freien Feld außerhalb der Parkanlangen und der Riedberger Bebauung „Hunde sowieso frei laufen dürfen“. Das wären nur ein paar Meter.

Hundefläche ist im Bonifatiuspark geplant

Denn die Hundefläche soll im östlichen Teil des Bonifatiusparks entstehen, nah an der U-Bahn-Trasse. Im Vorfeld der vergangenen Ortsbeiratssitzung gab es bereits einen Termin vor Ort mit Vertretern des Grünflächenamtes. Die machten deutlich, dass eine Hundeauslauffläche grundsätzlich nicht eingezäunt wird und dass auch hier jeder Hundehalter verpflichtet ist, die Hinterlassenschaften der jeweiligen Hunde selbst aufzunehmen und zu entsorgen.

Jetzt muss die Stadt über die Bitte des Ortsbeirates entscheiden.

Foto: Stainless Images on Unsplash

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Kommt bald das vollautomatische Auto?

Seit Carl Benz und Gottlieb Daimler das Automobil erfunden haben, wurde es zur persönlichen Unabhängigkeitserklärung für Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Mehr als 130 Jahre später befindet sich die Automobilbranche im tiefgreifendsten Wandel ihrer Geschichte. Wie er sich die Zukunft der Mobilität vorstellt, erläutert Dr. Dieter Zetsche, bisher Vorstand Daimler AG, im Rahmen der Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur zur „Zukunft der Energie“ am 4. Juni um 18 Uhr, Campus Riedberg / Otto-Stern-Zentrum, Ruth-Moufang-Straße 2. Der Eintritt ist frei.

„Das Auto wird neu erfunden. Aber nicht etwa, weil es in seiner bisherigen Form an Faszination verloren hätte. Im Gegenteil: Es fasziniert mehr denn je“, weiß Zetsche.
Der Erfolg des Autos ist gleichzeitig seine größte Herausforderung. Denn
je mehr Menschen die Freiheit genießen, die das Auto bringt, desto dringender brauchen wir eine neue Unabhängigkeit: vom Öl, von Emissionen, von Unfällen und von starren Besitzmodellen.

Dazu arbeiten die Automobilunternehmen mit Hochdruck an vier großen Zukunftsthemen: Connectivity, autonomes Fahren, Sharing und Elektromobilität. Welche neuen Chancen dadurch für die Umwelt, die Menschen und die Wirtschaft entstehen und welche Fortschritte es auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft gibt, wird Zetsche in seinem Vortrag erläutern.

In der Vortragsreihe für Bürgerinnen und Bürger der Rhein-Main-Region referieren international renommierte Experten die neuesten Entwicklungen aus Forschung und Technologie. Themen sind die globale Erwärmung, erneuerbare Energiequellen, Energietransport, Mobilität sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: Alessio Lin on Usplash

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