Der Norweger Jon Larsen ist ein begnadeter Jazzgitarrist – mit einem ungewöhnlichen Hobby: Er erforscht Sternenstaub. Ihm ist gelungen, was vor ihm als unmöglich galt: Jahrmilliarden alte Partikel unseres Sonnensystems auf der Erde aufzuspüren. Dazu wandert er auf seinen Reisen mit Magneten Straßengräben und Hoteldächer ab und filtert tütenweise Staub. Auf diese irrwitzige Weise identifiziert erMikrometeoriten– und ermöglicht so völlig neue Erkenntnisse über unser Sonnensystem. Heute um 17.30 Uhr lädt der Physikalische Verein am Campus Riedberg zu einem Gespräch mit Jon Larsen. Der Eintritt ist frei.
„Sternenjäger – meine Suche nach dem Stoff, aus dem das Universum gemacht ist“, so lautet der Titel seines Buches, das zur Buchmesse 2019 im Benevento Verlag erscheint. Über seine außergewöhnliche Suche und die Erkenntnisse daraus wird der Autor heute mit vielen Fotos berichten. „Lernen Sie Jon Larsenim Gespräch mit der Moderatorin und Astrophysikerin Dr. Sibylle Anderl kennen“, heißt es in der Vorankündigung des Physikalischen Vereins. Das Gespräch wird hauptsächlich in Englisch geführt, da Jon Larsen nur geringe Deutschkenntnisse hat. Bei Bedarf wird die Moderatorin übersetzen – gerne auch Fragen aus dem Publikum. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen und Buchsignierungen mit dem Autor.
„Sternenjäger“ – ein Gespräch mit Jon Larsen im Rahmen der Buchmesse. Wann? Freitag, 18. Oktober 2019, 17:30 – 19:00 Uhr. Wo? Physikalischer Verein, Robert-Mayer-Straße 2, Frankfurt-Riedberg. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Weitere Informationen unter physikalischer-verein.de
Unter dem Motto „So schmeckt Frankfurt“ laden die Riedberger Imker-Freunde vom Verein Bee Friends zu einer Verkostung unserer Frankfurter Honige ein. Im Stadtteiltreff „Dessauer“, am 24. Oktober um 20 Uhr. „Wir versuchen, von unseren quer über das Stadtgebiet verteilten Imkern und Imkerinnen wieder mindestens eine Honigprobe zu erhalten, die wir verblinden und anschließend gemeinsam verkosten und beurteilen“, erklärt der Vorsitzende Holmer Drews vorab.
Das haben Bee Friends mit viel Spaß und großem Erfolg im vergangenen Jahr schon einmal gemacht und wiederholen dies gerne, „weil der Honig jedes Jahr anders ist und anders schmeckt“. Sie haben dazu einen Fragebogen entwickelt, nach dem jeder einzelne Honig subjektiv beurteilt und bewertet werden kann.
Das sind „Bee Friends“
Der immer noch junge Verein aus passionierten Hobbyimkern und Neueinsteigern hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Wissen um die Bedeutung der Bienen mit Leidenschaft, Aktivitäten und Workshops zu teilen. Wie der erste Blütenhonig der Riedberger Imker im vergangenen Jahr geschmeckt hat? Nicht so herb wie mancher Waldhonig. „Man schmeckt bei unserem Honig tatsächlich die Blüten“, sagen die Experten. Ein wenig könnte man’s mit Holunderblütensirup vergleichen. Und wie ist der Honig in diesem Jahr? Probieren Sie einfach selbst!
Der Honig-Workshop „So schmeckt Frankfurt“ findet nächsten Donnerstag, 24. Oktober, um 20 Uhr statt. Wo? Im Stadtteiltreff „Dessauer“ im Jugendhaus Riedberg, Friedrich-Dessauer-Str. 4 – 6.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Weil der Platz im Dessauer etwas knapp ist, bitten Bee Friends jedoch um eine kurze Anmeldung unter contact@bee-friends.org
Die kleine Besucherin wusste sofort, was ihr am besten gefällt. Das bunte, halb durchsichtige Iglu im Eingangsbereich. Hier spielte Mayla (2) Verstecken, mindestens eine halbe Stunde lang. Während die Erwachsenen, von Oberbürgermeister Peter Feldmann bis zu Kita-Leitung Diana Flucke-Leber, plus Erzieher, Architekten, Vertreter der Stadt und Lokalpolitiker im großen Raum nebenan waren und teilweise Grußworte sprachen. Heute um 9.30 Uhr wurde eine weitere Kita am Riedberg feierlich eröffnet, das Kinderzentrum Ernst-Balser-Straße im Westflügel. Für 99 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt, von denen die meisten bereits seit Herbst 2018 die provisorische Einrichtung am Kalbacher Stadtpfad besuchten.
Zwischenlösungen, tolle Neubauten, innovative Konzepte – und dann doch wieder die Erkenntnis, dass das Platzangebot in unserem weiter wachsenden Stadtteil vermutlich immer noch nicht reicht. Auch das kam heute zur Sprache. Doch vorher stand die neue Einrichtung im Mittelpunkt, mit Räumen zum Spielen und Entdecken für die Kleinen. Mit Atelier, Bauraum, Rollenspielraum, Bewegungsraum und Forscherraum für die größeren Kids und einem Außengelände mit Spielgeräten für alle. OB Feldmann spricht von einem „Schatz“, die Kita-Leiterin von einem „wunderschönen Kinderzentrum“ und der Geschäftsführer des zuständigen Architektur-Büros BAUFRÖSCHE aus Kassel von einem „Vogelnest“, dem der gesamte Bau, übrigens ein Passivhaus, nachempfunden ist. Einem Nest zum Ankommen und Wohlfühlen. Die schützenden Stäbe am Balkon rund um das Obergeschoss sollen dies verdeutlichen, auch wenn sich die Konstruktion beim Bau als etwas kniffliger und zeitaufwändiger erwies als geplant.
Ein „Vogelnest“ zum Wohlfühlen
„Unsere schöne Stadt Frankfurt wächst, die Geburtenrate steigt glücklicherweise deutlich, viele Familien kommen nach Frankfurt – zum Arbeiten und zum Leben.“ Mit diesen Worten eröffnete der Oberbürgermeister das neue Kinderzentrum. Gerade auf dem Riedberg sei der Bedarf an Betreuungsplätzen sehr hoch. Aus diesem Grund startete die Kita vor einem Jahr vorzeitig in einer Pavillonanlage in Kalbach, wo in der Vergangenheit schon Kinder der dortigen Grundschule untergebracht waren. In einer „etwas in die Jahre gekommenen Anlage“, die zwischenzeitlich leer stand und mit viel Aufwand in kürzester Zeit für die neue Verwendung vorbereitet wurde, wie die Kita-Leiterin bemerkte.
Oberbürgermeister Feldmann bedankte sich, denn: „Dieser vorgezogene Start wurde durch das Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen wie Stadtschulamt, Kita Frankfurt und Dezernat für Bildung und Integration ermöglicht. Ich danke allen, die daran mitgewirkt und den betroffenen Familien diese Entlastung ermöglicht haben.“
36 neue Plätze für unter Dreijährige
Im Juli 2019 fand der große Umzug an den Riedberg statt. Für die Kindergartenkinder hieß das auch ein bisschen Abschiednehmen. Denn ein Teil ihrer Kinderfreunde, nämlich die Mädchen und Jungen aus Kalbach, blieben noch dort. Im Neubau in der Ernst-Balser-Straße indes konnten neben den Kindergartenplätzen 36 neue Plätze für unter Dreijährige geschaffen werden. Dadurch werde die Stadt auch dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz weiter gerecht, so der OB.
Mit großem Engagement gestalten die pädagogischen Fachkräfte den Prozess des Neuaufbaus. Hierzu gehören die Eingewöhnungen der neuen Kinder, die Entwicklung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, die Konzeptentwicklung sowie die Angebotsplanung.
Starke kleine Frankfurterinnen und Frankfurter – das sollen die Kinder auch dank der neuen Einrichtung werden, wie Peter Feldmann hofft. Und dort viele Freundschaften schließen. Manfred Lenhart von „Baufrösche“-Architekten wiederum hatte vier große Glasbehälter dabei, passenderweise voll gefüllt mit grünen Frosch-Gummibärchen. Natürlich nur für die Kinder.
Fotos: Rainer Rüffer/ Stadt Frankfurt und MAINRiedberg
Zur Einweihung des Kinderzentrums Ernst-Balser-Straße am Riedberg kam auch OB Peter Feldmann. Gabriele Bischoff (Kita Frankurt), Kita-Riedberg-Leiterin Diana Flucke-Leber sowie Ortsvorsteherin Carolin Friedrich sprachen ebenfalls Grußworte Foto: Rainer Rüffer
Ein schwerer Mountainbike-Sturz, ein Unfall auf der Autobahn, ein Schlaganfall, ein Notfall eines Touristen ohne Ortskenntnis – in allen Fällen muss Hilfe schnell herbei, aber in all diesen Fällen kann es schwer bis unmöglich sein, den eigenen Standort zu bestimmen und beim Notruf anzugeben.
Tatsächlich ist das auch in Frankfurt kein seltenes und kein geringes Problem. Mit der AML-Technologie, die die Frankfurter Feuerwehr als eine der ersten in Deutschland einsetzt, soll sich diese Situation deutlich bessern. AML steht dabei für Advanced Mobile Location und ermöglicht Leitstellen eine genaue und verlässliche Geolokalisierung von Anrufern. Um die Technologie zügig einsetzen zu können, haben IT-Spezialisten der Feuerwehr kurzerhand eine eigene Software für ihre Leitstelle geschrieben. „Im Notfall zählt jede Sekunde. Wir gehen davon aus, dass wir mit AML vielen Menschen in Not deutlich schneller helfen können“, erläutert Karl-Heinz Frank, Direktor der Branddirektion, die auch den Rettungsdienst steuert.
Während Leitstellen bisher für die Ortung bestenfalls auf die recht grobe Information von Funkmasten zurückgreifen konnten, erhalten sie mit AML bei einem Anruf mit dem Smartphone automatisch auf wenige Meter genaue Standort-Daten des Anrufers. AML ist keine App sondern bereits in das Betriebssystem vieler Handys integriert. Die Schnittstelle sorgt dafür, dass automatisch GPS und WLAN aktiviert werden und der Aufenthaltsort innerhalb von rund 20 Sekunden übermittelt wird. Die Daten gehen an einen für ganz Deutschland zentralen AML-Endpunkt-Server, von dem die zuständige Leitstelle die Daten der Notrufe in ihrer Region abrufen kann. Die Information wird nach einem begrenzten Zeitraum automatisch gelöscht.
Auch der Datenschutzbeauftragte der Stadt Frankfurt wurde in die Planungen einbezogen. Sein Urteil, genau wie das der Datenschutzaufsichtsbehörden, die AML stellvertretend für die Bundesländer geprüft hatten: Der Einsatz von AML im Rettungsdiensteinsatz ist datenschutzrechtlich zulässig. Die verbesserte Geolokalisierung von Notrufen ist Bestandteil einer EU-Richtlinie, die im nächsten Jahr für alle Länder verpflichtend wird. Unter anderem in Schweden, Estland und Belgien ist die Technik schon seit einiger Zeit flächendeckend im Einsatz und hat bereits etliche Menschenleben gerettet. „Unsere Feuerwehrkräfte sind technisch sehr versiert und haben bei allen Brandschutzthemen eine gewisse Vorreiterstellung. Nach dem erfolgten ‚Go‘ der Datenschützer werden wir jetzt mit AML eine wertvolle Ergänzung einsetzen, um Menschen in Frankfurt vielleicht in dem einen oder anderen Fall noch schneller helfen zu können“, erklärt Feuerwehr-Dezernent Markus Frank.
Noch funktioniert Advanced Mobile Location nicht für alle Notrufe, sondern zum jetzigen Zeitpunkt nur für etwa 25 Prozent. Bisher unterstützen nämlich in erster Linie Smartphones mit Android-Betriebssystem die Funktion. AML funktioniert zudem nicht, wenn ein Anrufer den Notruf 112 wählt, aber das Netz seines Mobilfunkbetreibers gerade nicht verfügbar ist. Dann ist nur der Sprachanruf möglich, aber keine weitere Datenübertragung. Und von einem älteren Handy, das kein Smartphone ist, werden auch keine GPS-Daten übertragen.
Die Frankfurter Feuerwehr ist aber sicher, dass AML schon jetzt in vielen Fällen und in der Zukunft noch viel häufiger einen entscheidenden Unterschied machen wird. Apple will die Schnittstelle in den kommenden Monaten in ihrem iOS-Betriebssystem implementieren, immer mehr Smartphones lösen herkömmliche Geräte ab. Schon am Tag nach Inbetriebnahme in Frankfurt konnte einem in Not geratenen Mann geholfen werden, der keine Angaben zu seinem Aufenthalt machen konnte. Mit den automatisch gesendeten Informationen waren die Rettungskräfte wenige Minuten nach seinem Notruf vor Ort.
Sie sind immer noch fit, möchten aber in puncto Computer & Co. noch fitter werden? Heute startet ein neues Angebot in unserem Stadtteil, der Computertreff „Digitale Senioren“. Das Projekt richtet sich an Senioren 60+, „die wir im Umgang mit dem PC, dem Laptop und dem Smartphone unterstützen möchten“, erklärt Sabine Fiedler vom Mehrgenerationenhaus Billabong am Riedberg.
Tipps von Word bis Online-Banking – das sind die Themen
Der digitale Wandel ist unaufhaltbar und Senioren, die nicht mehr im Arbeitsprozess stehen, sind oft davon ausgeschlossen. So führt die Unwissenheit oder das Zögern im Lernen neuer Dinge gerade in dieser Generation auch oft zu Einsamkeit.
Der offene Treff „Digitale Senioren“ soll dazu beitragen, Hemmschwellen vor neuen Medien abzubauen und den Umgang damit zu erleichtern, offene Fragen zu klären und einfach auch Zeit in einer Gemeinschaft mit gleichen Anliegen zu verbringen. Es werden spezielle Themen wie zum Beispiel die Erstellung eines Word Dokumentes oder auch einer Excel-Tabelle erklärt. Der Umgang mit dem Internet oder auch das Online-Banking können ein Thema sein. Die Verwendung von WhatsApp oder anderen Kommunikationsplattformen ist ein weiteres Thema. Die Senioren können die Inhalte selbst mitbestimmen. In kleineren Gruppen oder Einzelgesprächen kann auch auf spezifische Dinge eingegangen werden.
Der Computertreff startet am heutigen 16. Oktober von 15 – 17 Uhr im Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, Frankfurt-Riedberg. Das Angebot ist kostenfrei, findet ein Mal pro Monat statt und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden.
Der Treff wird von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt, die auf verschiedene Expertisen im Bezug auf die Nutzung digitaler Medien verweisen können. In der Auftaktveranstaltung stellt sich das Team vor und sammelt die Wünsche und Anliegen an den Treff. Es wird Kaffee und Kuchen geben und Zeit für einen ersten Austausch sein. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. Es stehen Laptops und Tablets zur Verfügung. Es können aber auch die eigenen Geräte mitgebracht werden.
So macht Mathe garantiert Spaß: Am Samstag, den 12. Oktober 2019, ist ab 11 Uhr das MathCityMap-Team des Instituts für Didaktik der Mathematik und Informatik der Goethe-Universität im Außeneinsatz. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Matthias Ludwig präsentiert im Rahmen des europaweiten Erasmus Days mitten in den Herbstferien das preisgekrönte Projekt MathCityMap und passende Mathtrails rund um den Goetheplatz und die Alte Oper.
Mathtrails sind Pfade, an denen entlang Mathematikaufgaben versteckt sind. Man wird die Innenstadt mit anderen Augen sehen: Wie schnell sind die Rolltreppen an der Hauptwache? Wie viel Wasser läuft aus dem Wasserspender in der Fressgasse? Wie oft werden die Briefkästen in der Biebergasse in einem Jahr geleert? Welche Steigung hat die schiefe Säule auf dem Goetheplatz und überhaupt: In welche Richtung schaut Goethe?
Dabei ist neueste Technologie im Einsatz. Eine an der Goethe-Universität entwickelte App leitet den Benutzer von Aufgabe zu Aufgabe, gibt Feedback zu den Lösungen und Hilfestellung, falls man mal nicht weiterkommt. Speziell für die Innenstadt wurden auch Trails für Familien mit kleinen und großen Kindern angelegt. Alles, was man braucht, ist ein GPS-fähiges Smartphone, einen Stift und Block. Einen Zollstock und ein Maßband kann sich an diesem Tag am Infostand des MathCityMap-Teams am Goetheplatz/Steinweg ausleihen. Die Mitarbeiter von MATIS I stehen am Samstag bis 15 Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Für besonders fleißige Aufgabenlöser gibt es eine Überraschung.
Viele der Eltern und Kinder an der neuen Grundschule 3 mussten sich schon verwundert die Augen reiben. Erst vor weniger als einem Jahr haben die Bauarbeiten für eine dritte Grundschule in unserem Stadtteil begonnen. Erst vor rund einem halben Jahr hatte man die ersten Informationen über die konkreten Planungen erhalten. Im August starteten bereits 85 Schülerinnen und Schüler in der provisorischen Stahlcontainer-Anlage am Ende der Hans-Leistikow-Straße in die Klassen 1 – 3. Und nun stand man gemeinsam in der Cafeteria der Schule, hörte den Liedern und Gedichten der Kinder zu, und genoss danach die vielen Leckereien des Buffets und feierte als Schulgemeinde das erste Fest.
Die Planungen und die Organisation des Apfelfests am 26. September waren die erste gemeinsame Aktion der Schule unter Führung von Direktorin Amrei Quandel und des neu gegründeten Fördervereins “Freundeskreis der Grundschule Riedberg 3”. Dieser wurde wenige Wochen zuvor in einer konstituierenden Sitzung ins Leben gerufen. Mit mehr als zwanzig motivierten Eltern und vielen Ideen und Plänen, wie man die neue Schule am besten unterstützen könnte.
Als erste gemeinsame Aktion wurde das Apfelfest in Angriff genommen. Im Vorfeld gab es viel zu organisieren und planen. Gemeinsam mit einigen Kindern wurden Äpfel rund um die Schule gesammelt, man fand helfende Hände und baute Kontakte mit Unterstützern auf. Der Mitarbeiter des Horts halfen tatkräftig mit, die IG Riedberg stellte die Apfelpresse zur Verfügung und stand mit Rat und Tat zur Seite. Der Lahme Esel aus Niederursel sponsorte das Fest mit Äppler und Saft, stellte Gläser und Bembel bereit, und zeigte sich wie so oft als groβartiger Unterstützer des Gemeinwesens auf dem Riedberg, wie Mitglieder des Fördervereins betonen.
Am Donnerstag vor den Herbstferien war es dann soweit und es war schnell klar: Es hatte sich gelohnt. Weit über 40 Familien brachten selbstgemachte Köstlichkeiten mit, es gab Verkaufsteams, die diese Leckereien an die Schulgemeinde verkauften, Eltern halfen den Kindern, aus den gesammelten Äpfeln Saft zu pressen, und die Kinder sangen Lieder und trugen Gedichte vor – alles rund um den Apfel und den Herbst.
Die Eltern, die Kinder, Schulleiterin Amrei Quandel und ihr Team, der Evangelische Verein, und die Unterstützer – sie alle machten diesen Abend zu einem schönen Einstieg für die neue Grundschule 3.
Haben Sie Fragen, Interesse an der Mitarbeit oder möchten einfach Kontakt zum neuen Förderverein der Grundschule 3 aufnehmen? Die Mailadresse lautet foerderverein.grundschule3@gmail.com
Informationen: Förderverein “Freundeskreis der Grundschule Riedberg 3”
Fotos: privat
Apfelsaftpressen macht viel Spaß……aber auch die helfenden Eltern und der neu gegründete Förderverein freuten sich über ein tolles erstes Fest in der neuen Grundschule Riedberg 3
Karriere, Familie, Wiedereinstieg in den Beruf. Vom Vorstellungsgespräch bis zu „Selbstmarketing“ und dem Start in die Selbstständigkeit – all das sind und waren schon Themen bei unserer Initiative FEMALE FUTURE Riedberg. Am nächsten Montag um 19 Uhr laden MAINRiedberg und das Familienzentrum Billabong zu einem weiteren ungewöhnlichen Gesprächsabend ins Café Billabong. Denn diesmal sind nicht Expertinnen zu Gast, die bei einem kurzen Vortrag und in lockerer Runde Tipps und Hintergrundwissen weitergeben. Diesmal sind die Expertinnen alle interessierten Ladies, die zu FEMALE FUTURE kommen. Mit einem Rucksack von Erfahrungen, Fragen, aber auch Lösungsvorschlägen für andere mit im Gepäck. „Da ich immer wieder danach gefragt wurde, wollten wir jetzt im Oktober eine offene Runde machen“, erklärt Judith McCrory von Billabong, die das Projekt federführend begleitet. Das heißt: Jeder kann sein persönliches Thema mitbringen und „wir versuchen in der Runde zu unterstützen, zu helfen und Lösungen zu finden“. Schwarmwissen sozusagen.
Jeder ist willkommen!
Der Abend ist, wie alle Veranstaltungen von Female Future Riedberg, kostenfrei. Jeder ist willkommen! Die von MAINRiedberg und Billabong Anfang 2019 gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und informativ. Offen für alle. Im November dreht sich alles um das Thema „Agiles Arbeiten“ mit IT-Unternehmensberaterin Silke von der Bruck. Nächsten Montag aber sind erst mal wir alle die Expertinnen!
FEMALE FUTURE Riedberg lädt am nächsten Montag, 14. Oktober, um 19 Uhr alle Interessierten zu einer offenen Gesprächsrunde. Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Die Teilnahme ist kostenlos.
Informationen zu weiteren Terminen immer aktuell unter www.main-riedberg.de und www.billabong-family.de
Es kann schon passieren, „dass sich die Leute zwei bis drei Mal nach uns umdrehen“. Wohl um sich zu vergewissern, dass das, was sie sehen, keine Einbildung, sondern Wirklichkeit ist. Denn seit Juni sind „unsere“ Schutzmänner vor Ort, Adrian Homeier (39) und Andreas Wagner (52), mit dem E-Bike unterwegs. Anfangs als erste Polizisten im Polizeipräsidium Frankfurt am Main. Im amtlichen blauen Fahrrad-Equipment und natürlich mit Helm. „Als Polizist auf dem E-Bike ist man schon noch der Exot“, berichten beide gut gelaunt. Um dann hinzuzufügen, dass mehr Bürgernähe und der multifunktionale Einsatz der Räder das ganz große Plus sind. Neben dem Umwelt-Aspekt und der Tatsache, „dass wir uns jetzt bei der Arbeit auch noch sportlich betätigen“.
Homeier und Wagner sind Kontaktbeamte für die Belange, Nöte und Fragen der Bürgerinnen und Bürger, zuständig für die Stadtteile im Frankfurter Norden von Praunheim bis Nieder-Erlenbach, Riedberg und Kalbach inklusive. Bis zu 20 Kilometer und mehr pro Tag legen sie inzwischen mit dem E-Bike zurück. Und kommen damit nicht nur „einfacher den Riedberg rauf“, sondern auch unkompliziert und direkt mit den Menschen ins Gespräch. Sie befahren Wege abseits der üblichen Straßen, sehen bisweilen neue Probleme direkt vor Ort und können bei Bedarf schneller jemanden einholen.
Ein weiteres Plus: „Man rechnet nicht mit uns.“ Das kann für die Polizeiarbeit sehr nützlich sein. Inzwischen sind auch Polizisten in Zivil bei Maßnahmen im Raum Frankfurt mit dem E-Bike unterwegs.
Sprechstunde der Schutzmänner am Riedberg
Was viele nicht wissen: Die „Schutzmänner vor Ort“ des 14. Polizeireviers bieten seit März auch einen regelmäßigen Termin in unserem Stadtteil an. Immer am ersten Mittwoch des Monats, im Stadtteiltreff „Dessauer“ im Jugendhaus. Jeder, der ein Anliegen oder eine Frage hat, die Schutzmänner kennenlernen oder der Polizei etwas berichten möchte, ist willkommen.
In den vergangenen Monaten baten die Riedbergerinnen und Riedberger unter anderem wegen Verkehrsproblemen oder Falschparkern, unrechtmäßig entsorgten Müll oder Nachbarschaftsstreitigkeiten um Rat. Andererseits kamen sie auch wegen verdächtiger Personen oder verdächtiger Anrufe auf die Polizisten zu. Stichwort „Enkeltrick“, wenn sich also Trickbetrüger als Verwandte ausgeben, um an Wertgegenstände oder Bargeld zumeist älterer Menschen zu gelangen. Auch hier versuchen die Schutzmänner zu beraten, zu helfen oder stellen gegebenenfalls gleich den Kontakt zu ihren Kollegen in der Wache in der Marie-Curie-Straße her.
Die „Schutzmänner vor Ort“ bieten immer am ersten Mittwoch des Monats von 16 bis 19 Uhr eine Sprechzeit am Riedberg an. Ort: Stadtteiltreff „Dessauer“, Friedrich-Dessauer-Str. 4 – 6. Telefonisch sind sie zu erreichen unter 069/ 755-11470 (Adrian Homeier) sowie 069/ 755-11472 (Andreas Wagner). Per Mail unter adrian.homeier@polizei.hessen.de sowie andreas.wagner@polizei.hessen.de
Das 14. Polizeirevier in der Marie-Curie-Straße ist im Notfall rund um die Uhr unter 069/ 755-11400 erreichbar.
Fotos: MAINRiedberg
Bürgernähe, schnelle Wege, Flexibilität – das schätzen die beiden Schutzmänner vor Ort an der Polizeiarbeit mit den neuen E-Bikes
Seit gestern gibt es eine provisorische Ampel, kurz vor der Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee. Im Laufe des Novembers soll dann die komplette Kreuzung mit fest installierten Ampelanlagen bestückt sein. Nicht wenige Eltern werden sagen: „Endlich!“ Lokalpolitiker hatten seit 2014 eine Ampel an der vielbefahrenen Kreuzung gefordert, die am Schulweg von nunmehr zwei Grundschulen plus der IGS Kalbach-Riedberg liegt. Auch Elternbeiräte hatten sich engagiert.
Im vergangenen Jahr wurde hier eine Schülerin beim Überqueren des Zebrastreifens verletzt, zum Glück nur leicht. Ein Radfahrer erlitt schwere Verletzungen bei einem Zusammenstoß mit einem Auto. In den Monaten vorher hatte sich unter anderem ein Unfall ereignet, bei dem ein Busfahrer einen 16-jährigen Mofa-Fahrer übersehen hatte. All dies geschah an der Kreuzung im Norden des Riedbergs, die beim Abbiegen nur schwer einsehbar ist.
In der ersten Herbstferienwoche war die Altenhöferallee ab Höhe der Einmündung Graf-von-Stauffenberg-Allee gesperrt. Denn für die neue Ampel muss die Kreuzung vorab umgebaut werden. Leitungen wurden gelegt, die Mittelinsel am Zebrastreifen wurde entfernt. Die Linienbusse mussten die Sperrung über Parallelstraßen umfahren. Jetzt fließt der Verkehr wieder und, da es nun wenige Meter vorher ein Ampel-Provisorium gibt, ist dies ab sofort ohnehin der sicherere Überweg über die Altenhöferallee als der Zebrastreifen.
So wird die Ampelanlage funktionieren
Bald wird auch das Provisorium nicht mehr benötigt. Wenn in ein paar Wochen die gesamte neue Anlage in Betrieb geht, werden die Ampeln „verkehrsabhängig“ geregelt. Also einerseits über Taster für die Fußgänger und andererseits über Detektoren, die das Verkehrsaufkommen auf den Straßen erfassen. Die Ampeln auf der Altenhöferallee schalten von Grün auf Rot, wenn sich Fahrzeuge von der Graf-von-Stauffenberg-Allee oder, vermutlich seltener, vom Johann-Beyer-Weg der Kreuzung nähern – oder wenn Fußgänger Grün anfordern.
Ein kurzer Blick zurück: Lange hatte die Stadt das klare Nein zur Ampel mit dem „geringen Querungsverkehr“ begründet. Der Riedberg aber wächst weiter und auch der Durchgangsverkehr nahm signifikant zu. Demnächst soll die neue Ampelanlage an der Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee für mehr Sicherheit für die kleinen und großen Fußgänger und alle sonstigen Verkehrsteilnehmer sorgen.
Fotos: MAINRiedberg
So wenig Verkehr fließt wohl nur in den Ferien. Ab sofort sorgt eine provisorische Ampel für mehr Sicherheit für die Fußgänger. Im Laufe des Novembers aber wird die komplette Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee mit Ampelanlagen bestückt