Kategorie: AktuelleNEWS

Sonderregeln für Mieter mit Corona-Einbußen

In der Aufsichtsratssitzung der ABG FRANKFURT HOLDING wurde der Wirtschaftsplan für das kommende Jahr beschlossen und so nicht zuletzt die Grundlage für viele soziale Wohnbauprojekte gelegt. Die Frankfurter Wohnbaugesellschaft ist damit für das kommende Jahr auch unter den anhaltenden Bedingungen der Pandemie gut gerüstet.

Gesellschafter und Geschäftsführung einigten sich darüber hinaus darauf, Mieter und Mieterinnen, die pandemiebedingt in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, individuell zu unterstützen. Für Härtefälle, die nicht auf die engmaschige Unterstützung des Sozialstaats oder Wohngeld zurückgreifen können, aber glaubhaft machen können, dass ihre pandemiebedingte wirtschaftliche Situation zu Einkommensverlusten führt, soll eine bedarfsgerechte Individuallösung gefunden werden.

Das kann im Falle einer bereits ausgesprochenen Mieterhöhung beispielsweise Stundung, Aussetzung und gegebenenfalls Rückzahlung der Mieterhöhung bedeuten. Die Mieter werden seitens der ABG entsprechend informiert und beraten.

Die Vertreter des Gesellschafters zeigen sich über dieses Vorgehen erfreut. Auch Oberbürgermeister Peter Feldmann, Bürgermeister und Stadtkämmerer Becker und Planungsdezernent Mike Josef begrüßten die Einigung und sprachen von einem guten Kompromiss und einer fairen Lösung.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Maria Ziegler on Unsplash

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Klimawandel: Schaffen wir noch das 2-Grad-Ziel?

Klimawandel Symbolbild

Ist es noch realistisch, dass wir die Pariser Klima-Ziele erreichen und die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius begrenzen? In der aktuellen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ vertreten der „Klima-Optimist“ Prof. Joachim Curtius, Atmosphärenforscher der Goethe-Universität am Campus Riedberg, und der Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Prof. Volker Mosbrugger, zwei unterschiedliche Standpunkte.

Seit 30 Jahren steht der Klimawandel auf der Agenda der Weltpolitik, und seit 1960 steigt die atmosphärische CO2-Konzentration kontinuierlich stark an. „Man erkennt keinerlei Trendwechsel als Folge etwa der Reports des Weltklimarats IPCC oder der internationalen Klimakonferenzen in Kopenhagen oder Paris“, meint der Senckenberg-Generaldirektor Prof. Volker Mosbrugger im Wissenschaftsmagazin „Forschung Frankfurt“. Es gebe „unendlich vielen Zielkonflikte“, etwa dass Biodiesel zwar gut für den Klimaschutz, aber schädlich für die Biodiversität sei. Wer beim Klimaschutz vorangehe, hätte zunächst einmal Nachteile, und zudem würde das Zuviel an Treibhausgasemissionen von weniger als der Hälfte der Weltbevölkerung verursacht. Volker Mosbrugger sieht dennoch größten Handlungsbedarf, der sich jedoch über die Reduktion der Treibhausgasemissionen hinaus auch auf Anpassungsmaßnahmen erstrecken sollte.

Der „Klima-Optimist“ Prof. Joachim Curtius vom Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität ist dagegen fest überzeugt: „Wir können es schaffen!“ Er verweist auf erste Erfolge bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen und die ehrgeizigen Ziele selbst von Schwellenländern wie China. „Das Thema wird nun in allen Schichten der Gesellschaft ernst genommen, nicht nur unter Experten und Umweltaktivisten“, meint der Atmosphärenforscher. Dazu würde auch beitragen, dass die lang vorhergesagten Folgen des Klimawandels bereits spürbar seien. Zudem gäbe es mittlerweile Instrumente wie CO2-Preissysteme, Alternativen zu Kohlekraftwerken und Nachhaltigkeitskonzepte für Verkehr und Landwirtschaft. Joachim Curtius: „Es liegt immer noch ein weiter Weg vor uns und riesige Anstrengungen sind notwendig.“ Daher plädiert er für einen realistischen Optimismus: „Nur mit Optimismus werden wir alle die Tatkraft und den inneren Antrieb aufbringen, allen Barrieren, Sachzwängen, Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und inneren Schweinehunden zum Trotz, schnell genug umzusteuern.“

In weiteren Beiträge der aktuellen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität über ihre Forschungsprojekte rund um den Klimawandel, wie zum Beispiel die knappe Ressource Wasser bereits heute als Waffe in Konflikten eingesetzt wird, wie der Klimawandel zum dramatischen Artenschwund beiträgt oder wie Klimamodelle von Warmzeiten der Erdgeschichte präzisere Voraussagen unserer Klimazukunft erlauben.

Ein ausführliches Interview mit dem Naturforscher und Senckenberg-Generaldirektor Volker Mosbrugger lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe von MAINRiedberg. Weitere Informationen unter https://main-riedberg.de/neu-die-aktuelle-mainriedberg-6/

Symbolbild: Melissa Bradley on Unsplash

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SC Riedberg kickt online im DFB-Pokal

Der SC Riedberg kickt heute und morgen im DFB-Pokal – allerdings in der eSports-Variante. Am Montag startet dann auch ein vereinsinternes FIFA 20-Turnier, um auch während des Lockdown in Verbindung zu bleiben. 

„Wir spielen im DFB Pokal!“ Mit diesem Satz beginnt die Info des SCR. Dann aber wird gleich erklärt, dass es sich natürlich Corona-bedingt um die elektronische Variante, den ePokal, handelt. Da ist der SC Riedberg mit zwei Teams dabei. Ziel ist es, in die erste Hauptrunde einzuziehen. Gespielt wird am heutigen Samstag und morgen, Sonntag, jeweils ab 12 Uhr. Live zu sehen unter https://dfb-efootball.de/tournaments sowie im Stream auf der gleichen Seite.

Sollten die Jungs die Qualifikation überstehen, können sie, wie im richtigen DFB-Pokal, in der nächsten Runde auf die Profimannschaften der echten Bundesligamannschaften wie etwa Eintracht Frankfurt treffen. Die Aktion ist Teil der neu gestarteten eSports-Aktivitäten beim SC Riedberg. In Zeiten von Lockdown und Trainingsverboten, „bietet das Spielen an der Konsole die einzige Möglichkeit Vereinsleben und Wettkampf zu erleben“, heißt es beim SCR. Entstanden ist die Aktion auf Initiative von Allan France, der selbst an der Xbox begeistert FIFA spielt. Im Team vertreten ist auch Silvio Fiedler, der bereits in der Weltrangliste geführt wird.

Parallel zur Teilnahme am DFB ePokal startet ab Montag ein vereinsinternes FIFA 20 Lockdown-Turnier. Anmelden können sich Vereinsmitglieder, ob jung oder alt, über die Mailadresse esports@scriedberg.de.

Symbolbild:  Emmanuel on Unsplash

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Verlorene Zeit der Corona-Jugend?

Teenager mit Schulbüchern

Die Erfahrungen der Corona-Pandemie machen jungen Menschen Angst vor der Zukunft. Vor allem junge Erwachsene, die die Schule abgeschlossen haben und nun an der Schwelle zur Berufsausbildung oder zum Studium stehen, sorgen sich um die langfristigen, auch ökonomischen Folgen der Pandemie.

Nahezu die Hälfte aller Jugendlichen äußert dies im Rahmen der im Dezember veröffentlichten, zweiten bundesweiten Online-Befragung „JuCo2“: Mehr als 7.000 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 30 Jahren gaben Auskunft darüber, welche Konsequenzen die Pandemie für ihren Alltag hat und mit welchen Sorgen sie auf ihr persönliches Leben und die gesellschaftliche Entwicklung blicken. Durchgeführt wurde die Umfrage von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Forschungsverbunds „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ der Goethe-Universität Frankfurt und Stiftung Universität Hildesheim.

Anders als bei der ersten Online-Befragung im Frühjahr 2020 beteiligten sich an der Befragung mehr junge Menschen in einer biographischen Übergangssituation: Etwa zwei Drittel der Befragten besuchten zum Zeitpunkt der Befra­gung nicht die Schule, befanden sich in Ausbildung oder im Studium. Rund 10 Prozent der Befragten waren in Freiwilli­gendiensten aktiv. Ein Drittel der jungen Menschen gab an, sich in der Pandemie einsam und belastet zu fühlen; rund 80 Prozent betonen, wie sehr ihnen der Ausgleich zum Lernen durch soziale Kontakte und Freizeitaktivitäten fehle. Auch sprechen sie ihre Ängste vor einer Zukunft ohne Nebenjobs und finanzielle Unterstützung im Studium an.

Das Lernen zuhause ist „unheimlich schwergefallen“

In 1.400 Kommentaren nehmen die Jugendlichen die Gelegenheit wahr, sich mitzuteilen: Manche empfinden das Jahr 2020 als Zeitverschwendung, als ein Jahr im Wartezustand; andere schreiben vom Lernen allein zu Hause, das ihnen „unglaublich schwergefallen“ sei; von belastenden psychischen Problemen in der Familie; wie „emotional ermüdend“ es sei, sich in der Schule ohne ausreichend Abstand unter Vielen bewegen und dabei konzentriert für die nächste Klassenarbeit lernen zu müssen; wie einsam sie ohne ihre Freunde seien und „ohne alles, was Spaß macht“. „Unter diesen Bedingungen den Schulabschluss zu machen, war echt unfassbar hart für mich.“

Ja zu den Corona-Einschränkungen – aber mehr Mitsprache

Die Studie macht deutlich: Die geäußerten Ängste führen aber keineswegs dazu, dass die Jugendlichen die Maßnahmen zum Infektionsschutz mehrheitlich ablehnen und nicht bereit sind, sich daran zu halten. Im Gegenteil: Nur zehn Prozent der jungen Menschen äußern Zweifel an den Einschränkungen, mehr als zwei Drittel hält sie für sinnvoll und folgt ihnen. Allerdings wünschen sich die jungen Erwachsenen, dass von ihnen nicht nur erwartet wird, sich zu qualifizieren. Sie fordern auch, dass ihre Bedürfnisse bei politischen Maßnahmen gesehen werden und sie bei der Gestaltung miteinbezogen werden. Fast 65 Prozent der Jugendlichen haben eher nicht oder gar nicht den Eindruck, dass die Sorgen junger Menschen in der Politik gehört werden.

Die Jugendlichen haben nämlich – auch das zeigt die Befragung – nicht nur ihre eigene Lebenssituation im Blick: Sie machen sich ebenso Gedanken über die globalen Folgen der Pandemie für die Gesellschaft. Einige berichten aber auch davon, mehr sozialen Zusammenhalt zu erleben und sich bewusst zu werden, wie wichtig Zuwendung für ihre soziale und emotionale Entwicklung sowie ihr Wohlbefinden sei.

Gibt es eine „Corona-Jugend“?

„Für manche Jugendliche ist das Verwiesen-Sein auf die Familie und den häuslichen Raum ein Geschenk“, sagt Prof. Dr. Sabine Andresen, Familienforscherin an der Goethe-Universität. „Für andere kann die Situation aber sehr belastend sein, vor allem wenn auch für die Eltern das soziale Umfeld wegfällt und Unterstützungsnetzwerke nicht mehr wie bisher funktionieren“.

Die Rede von der „Coro­na-Jugend“, für die die Pandemie zu einer „prägenden Erfahrung für die ganze junge Generation“ werden könnte, lehnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Studie jedoch vehement ab. 

Dem Team des Forschungsverbunds „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ gehören Prof. Dr. Sabine Andresen und Johanna Wilmes vom Institut für Sozialpädagogik und Familienforschung an der Goethe-Universität an sowie Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Dr. Tanja Rusack, Dr. Severine Thomas, Anna Lips und Lea Heyer vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: Element5 digital/ Unsplash

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Physiker entwickeln Forscher-Boxen für Kinder

Das ist nicht nur eine tolle Geschenkidee zu Weihnachten: Wissenschaftler aus dem Stadtteil haben in ihrem Start-up Forscher-Boxen für Kinder entwickelt. 

Null Bock auf Naturwissenschaften? Das kann nicht sein! Physiker Sascha Vogel, der mehr als 20 Jahre an der Goethe-Universität arbeitete, ist überzeugt davon, dass er jede und jeden dafür begeistern kann – und das (fast) von Anfang an. Vogel hatte schon vor Jahren nebenbei sein Bühnenprogramm „Physik in Hollywood“ gestartet und sich Anfang 2020 dann selbstständig gemacht. „Die Idee war ganz einfach: Als Team von jungen und motivierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wollten wir unsere Begeisterung für die Wunder der Wissenschaft in die Welt tragen“, erklärt der Kalbacher. Das Ziel: Aufräumen mit dem verstaubten Image von langweiligen Formeln und grauhaarigen Wissenschaftlern.

Die „science birds“ starten Anfang 2020 – dann kommt Corona

Sie nennen ihr Start-up passenderweise „science birds“ , das Ziel sind Wissenschaft-Kommunikation, Vorträge, Coaching, Forscherwerkstätten. Doch dann kommt Corona. „Nach ein paar Minuten Trübsal blasen und kurzem Blick auf das, was wir für die Forscher-Werkstätten so an Material hatten, kam die Idee der Forscher-Boxen auf“, so Vogel. 5 Experimente, die Kinder zuhause während des Lockdown machen können. Spaß haben, ein bisschen was über Wissenschaft lernen und den Eltern eine kurze Ruhepause gönnen. Zwei Tage später war der Online-Shop geschaltet und drei Tag später verkauften sich die ersten Boxen.

Inzwischen gibt es vier Boxen für verschiedene Altersstufen und drei weitere sind fast fertig. Auch Boxen für Erwachsene sind geplant. Die Forscher-Boxen sind mittlerweile mehr als eine Corona-Hilfsmaßnahme und sollen auch künftig etablierter Teil der science birds bleiben.

Weihnachts-Bestellungen für Riedberg & Kalbach bis 22. Dezember

Auch der erneute Lockdown ist in puncto Forscher-Boxen kein Problem. Bestellt wird im Online-Shop „und wir schicken die Boxen am gleichen Tag noch raus“, erklärt Sascha Vogel. „Am Riedberg machen wir am 22. Dezember bei Bedarf noch eine spontane Runde selbst. Dann kommt auch das, was am 22. bestellt wird, auf jeden Fall noch vor Weihnachten an.“

Übrigens: Die allererste Forscher-Box ging damals sogar an den Riedberg und wurde Express per Kinderwagen selbst ausgeliefert…

Vielen Dank nochmals, dass die science birds uns zwei Forscher-Boxen für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt haben. Wir hatten beim Erscheinen des Artikels gestern gesagt: Wer zuerst mailt, gewinnt! Und binnen kürzester Zeit waren eine „Forscherbox CURIE für Kinder von 4-7“ sowie eine „Forscherbox EINSTEIN für Kinder von 8-11“ vergeben. Wir werden die Gewinner*innen umgehend informieren.

Weitere informationen zu den neuen Forscher-Boxen unter sciencebirds.shop sowie unter sciencebirds.de über das, was die science birds „sonst noch machen“

Foto: MAINRiedberg 

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Tennishalle in Kalbach in den Ferien geöffnet

In den Weihnachtsferien sind vier Frankfurter Sportanlagen für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Dazu zählen die Sportanlage Bockenheim, die Sportanlage Babenhäuser Landstraße in Sachsenhausen, die Sportanlage Hahnstraße (ohne Laufbahn) in Niederrad und der Sportpark Preungesheim (nur Außengelände). Die Anlagen öffnen täglich von 9 bis 16 Uhr und bleiben lediglich am 24./25./26. Dezember sowie am 31. Dezember diesen Jahres und am 1. Januar geschlossen.

Die Tennishalle im Sportzentrum Frankfurt-Kalbach ist täglich (außer am 24. und 31. Dezember) von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Einzelne Platzbuchungen sind nach Anfrage per E-Mail an ffm.sportzentrum.kalbach-info@stadt-frankfurt.de möglich.

„Trotz der aktuell starken Einschränkungen ist es mir wichtig, einige Sportanlagen in den Winterferien für die Bürger öffnen zu können und somit Sport und Bewegung zu ermöglichen“, sagt Sportdezernent Markus Frank. Die Nutzung kann nur im Rahmen der aktuell geltenden Auslegungshinweise der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung mit Stand vom 16. Dezember erfolgen. Demnach kann Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen lediglich allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand stattfinden.

Foto:  Ben Hershey on Unsplash

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Entsorgungs-Hinweise für die Feiertage

Die Abfall-Entsorgung durch die FES macht in den Feiertagswochen keine Pause. Für Frankfurts Bürger sind dennoch einige Besonderheiten zu beachten. Auch der Wertstoffhof in Kalbach bleibt offen.

Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH erklärt ihr System für die Feiertagswochen folgendermaßen: Ab Samstag, 19. Dezember, beginnen die sogenannten Verschiebetage. Da der 25. Dezember, ein Freitag, nicht direkt am Samstag, 26. Dezember, nachgefahren werden kann, rückt die Weihnachtswoche gewissermaßen nach vorne. Abfallbehälter, die eigentlich am Montag, 21. Dezember, geleert würden, sind so bereits am Samstag, 19. Dezember, dran. Die Dienstagsleerungen werden auf Montag, 21. Dezember, vorgezogen. Mittwoch auf Dienstag, Donnerstag auf Mittwoch, Freitag schließlich auf Donnerstag, 24. Dezember.

Vergleichsweise gering sind dann die Auswirkungen in der Folgewoche zu Silvester/Neujahr. Der Neujahrstag fällt auf einen Freitag, weshlab stattdessen unmittelbar danach am Samstag, 2. Januar, geleert werden kann.

FES bittet darum, die Zugangswege zu den Abfalltonnen stets freizuhalten und – wenn Bereitstellung vereinbart ist – die Tonnen pünktlich bereitzustellen.

Erfahrungsgemäß fällt zwischen den Jahren auch erheblich mehr Glasabfall an. Um die Mengen schnell absteuern zu können, hält der Entsorgungsdienstleister für Glas in Frankfurt, das Unternehmen Remondis, ein zusätzliches Fahrzeug und Personal als Reserve vor. Container in den Wohnbereichen werden zudem häufiger angefahren als sonst.

Die Frankfurter werden dennoch gebeten, die Container nicht zu überfüllen. Glas, das neben die Container gestellt wird, stellt eine Gefährdung dar. FES und Remondis empfehlen, im Zweifel einen nahegelegenen Container anzusteuern oder die Entsorgung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Wichtige Informationen zum Wertstoffhof Kalbach

Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen des Landes Hessen stellt FES den Verkauf von Kompostprodukten in der Rhein-Main-Biokompostanlage (RMB) und am Wertstoffhof Nord in Kalbach ein. Die entsprechenden Abgabestellen sind ab sofort für den Publikumsverkehr bis voraussichtlich Sonntag, 10. Januar, geschlossen. Lediglich Gewerbekunden, die bei der RMB Materialien zur Abholung oder Lieferung bestellen, können diese dort weiterhin erhalten.

Die sechs Wertstoffhöfe von FES sind von den neuen Bestimmungen nicht betroffen und bleiben zu den bekannten Zeiten geöffnet. FES bittet aber, von nicht dringenden Entsorgungen abzusehen und diese zu verschieben. Lediglich am Brückensamstag, 2. Januar, bleiben die sechs Frankfurter Wertstoffhöfe geschlossen.

Foto: FES

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Lokal Einkaufen trotz Lockdown – so geht’s!

Seit heute gilt ein strikter Lockdown. Was viele nicht wissen: Trotzdem ist es immer noch möglich und erlaubt, bei Händlern vor Ort zu bestellen und die Ware, beispielsweise Weihnachtsgeschenke, abzuholen. Auch Geschäfte am Riedberg bieten diesen Service an.

In der offiziellen Information des Landes Hessen steht der Passus: Das Anbieten von Abhol- und Lieferdiensten ist den für den Publikumsverkehr geschlossenen Verkaufsstätten ausdrücklich erlaubt. Bestellungen können telefonisch, per Email oder über ein Online-Angebot aufgenommen werden. Die Waren können abgeholt oder geliefert werden.

Kindermode und Spielwaren bestellen und abholen

Übersetzt in die Realität bedeutet das: „Auf jeden Fall ist das bei uns möglich. Ich bin täglich bis 18 Uhr im Laden, auch an Heiligabend von 10 bis 13 Uhr und würde mich natürlich über viele Bestellungen freuen“, sagt Katerina Hirsch von Leonell-Kindermode im Riedbergzentrum. Auch nebenan bei der Spieltruhe kann man telefonisch bestellen und an der Tür von 11 bis 16 Uhr abholen.

Auch Frankfurter Köstlichkeiten „to go“

Nicht betroffen vom Lockdown sind Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Postfilialen, Abhol- und Lieferdienste, natürlich auch bei den Restaurants im Stadtteil – weiterhin offen bleibt aber auch der Stand mit echten Frankfurter Köstlichkeiten vom „Lahmen Esel“ im Nordwestzentrum. Fürs Genießen zu Hause.

Auch beim Café Riedberg im Riedbergzentrum gibt’s weiterhin Kaffee, Kuchen und Torte „to go“ und tolle Geschenkkörbe für Weihnachten.

Foto: Archiv

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Große Durchsuchungs-Aktion gegen falsche „Polizeibeamte“

Teil eines Polizeiwagens

Betrüger bringen nicht nur mit dem gemeinen Enkel-Trick Menschen um ihr Erspartes, sie geben sich auch immer öfter als falsche „Polizeibeamte“ aus. Heute fand deswegen eine große Durchsuchungsaktion statt, unter anderem in Frankfurt.

Im Rahmen eines aktuellen Ermittlungsverfahrens des Bandenkommissariats der Frankfurter Kriminalpolizei gegen „falsche Amtsträger“ wurden im Laufe des heutigen Tages 14 Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 16 Objekten in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin vollstreckt.

Hintergrund sind umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs gegen 18, hiervon 17 in Deutschland aufenthältige, sogenannte „Abholer“, „Kuriere“, „Logistiker“ und „Sicherer“ im Phänomenbereich Falsche Polizeibeamte. Die seit März 2020 andauernden Ermittlungen gegen die beschuldigten Personen erhärteten den Verdacht in mindestens 11 Fällen verschiedene Opfer um ihre Vermögenswerte gebracht bzw. dies versucht zu haben. Bei sieben Taten waren die Betrüger erfolgreich – der finanzielle Gesamtschaden betrug über 715.000 Euro, wovon 365.000 Euro in unmittelbarer Tatortnähe durch Ermittler sichergestellt werden konnten. Bei vier Taten konnten die Ermittler rechtzeitig einschreiten und dadurch einen drohenden Vermögensverlust in Höhe von rund 100.000 Euro verhindern. Die zumeist betagten Opfer im Alter von 71 und 88 Jahren erlitten diese Taten nicht selten als traumatisierendes Ereignis, unabhängig vom finanziellen Schadenseintritt.

Bei den hier Beschuldigten handelt es sich um Männer und Frauen im Alter von 23 bis 65 Jahren. Gegen acht dieser Personen beantragte die Staatsanwaltschaft Frankfurt neben den Durchsuchungsbeschlüssen auch Untersuchungshaftbefehle beim Amtsgericht Frankfurt am Main. Im konkreten Verfahren geht es um die Masche der Telefonbetrügereien, bei denen die Opfer auf subtile Weise Angst davor gemacht bekommen hatten, ihnen stünde ein Einbruch bevor und ihre Vermögenswerte in der Wohnung, aber auch jene, die auf der Bank deponiert sind, seien in Gefahr.

Betrug mit den Telefonnummern realer Behörden

In meist über Stunden oder gar Tage andauernden Telefonanrufen angeblicher Polizisten unter Einblendung technisch erzeugter Telefonnummern realer Behörden (Call-ID-Spoofing) wurden die Opfer dazu gebracht ihre Wertsachen, Schmuck, Gold oder Bargeld an einen angeblichen Polizisten, den sogenannten Abholer, auszuhändigen oder im Nahbereich der Wohnung zu deponieren. Die Tatbeute wurde anschließend zu großen Teilen weiter veräußert und in die Türkei zu den Hinterleuten überführt. Die Betrüger agierten im gesamten Bundesgebiet. Dahinter steckt ein kriminelles System, in welchem die Täter der verschiedenen „Arbeitsebenen“ straff hierarchisch und über Ländergrenzen hinweg organisiert sind. Erst Anfang Dezember 2020 gelang es der Münchener Kriminalpolizei Führungsköpfe eines Callcenters in Izmir (Türkei) und damit die Hinterleute der hier in Deutschland agierenden Täter dingfest zu machen.

Die Frankfurter Ermittler stehen bereits seit Längerem im engen Austausch mit der AG Phänomene der Münchener Polizei. Somit konnte schließlich ein Zusammenhang zwischen den hier geführten Beschuldigten, bei denen es sich um die Ebene der Logistiker, Abholer und Kuriere handelt und den Hinterleuten in Izmir hergestellt werden.

Sieben Personen in Haft – auch Waffen sichergestellt

Umso bedeutsamer ist es nun für die Frankfurter Polizei, auch den hier aufenthältigen Akteuren dieser Betrügerbande habhaft zu werden. Im Ergebnis konnten bislang 15 Personen angetroffen und vorläufig festgenommen bzw. sieben Haftbefehle vollstreckt werden. Die Durchsuchungen an 16 Wohn- und Aufenthaltsadressen führten zu Sicherstellungen bzw. Beschlagnahmen von Bargeld, etlichen Mobiltelefonen und SIM-Karten, diversen Unterlagen und Datenträgern, aber auch Betäubungsmitteln und Gegenständen, die dem Waffenrecht unterliegen, wie z. B. rund 100 Schuss Munition. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Foto: Maximilian Scheffler on Unsplash

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Kinderbücherei ist vorübergehend geschlossen

Klapperschlange

Lese-Fans aufgepasst: Heute noch bis 19 Uhr hat die Kinderbücherei Kalbach geöffnet, natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln – dann wird die Bücherei bis zum Ende des Lockdown schließen.

„Wir werden Sie und Euch auf dem Laufenden halten. Aufgrund der verhärteten Regeln im Rahmen der Corona-Krise wird die Kalbacher Kinderbücherei aber leider bis zum Ende des Lockdowns geschlossen bleiben“, erklärt Lena Grothe vom Bücherei-Team. Alle Medien sind vorerst verlängert und das Mahnwesen ist ausgesetzt. Bereits entstandene Mahngebühren bleiben erhalten und müssen heute oder nach der Schließung beglichen werden.

Wer für die Weihnachtszeit noch Medien austauschen/ausleihen möchte, kann heute zwischen 16 und 19 Uhr zur letzten regulären Ausleihe vorbeikommen. Auch die Rückgabe-Kiste steht wie immer unten im Flur bereit. „Bitte beachtet unsere Zutritts- und Zeitbeschränkungen“, sagt Lena Grothe und fügt hinzu: „Wir wünschen Euch trotzdem eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!“

Weitere Informationen unter www.kinderverein-kalbach.de

Foto: MAINRiedberg

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