Bundeswehr unterstützt bei Testung in Altenheimen

Ab heute helfen Bundeswehrsoldaten dabei, Personal und Besucher von Frankfurter Pflegeeinrichtungen auf Infektionen mit dem Coronavirus zu testen. Vorher durchlief die erste Bundeswehr-Abordnung die dafür notwendige Schulung.

„Eigentlich bleibt mir nur eines zu sagen“, sagte OB Peter Feldmann zur Begrüßung. „Danke, dass Sie hier sind. Wir brauchen Sie. Frankfurt braucht Sie. Und vor allem: Die Menschen in den Pflegeheimen brauchen Sie.“

Bislang sind 60 Soldatinnen und Soldaten in Frankfurt eingetroffen. Sie stammen etwa zur Hälfte aus dem Artiilleriebataillon 325 in Munster (Niedersachsen) und dem ABC-Abwehrbataillon 7 in Höxter (Nordrhein-Westfalen). Insgesamt werden 90 Soldatinnen und Soldaten erwartet. Die verbliebene Abordnung kommt am Samstag vom Marinefliegerkommando Nordholz (Schleswig-Holstein).

Die Todeszahlen seien bedrückend, sagte Feldmann. Sie zeigten, dass es bislang nicht gelungen ist, Bewohner von Pflegeeinrichtungen ausreichend zu schützen: „Mehr als 500 Menschen sind in unserer Stadt an Corona gestorben. Davon leider viele in Alten- und Pflegeheimen. Jeder einzelne Fall schmerzt, mahnt uns, mehr zu tun.“

Er sei überzeugt, dass die Zahl der schweren Verläufe in Heimen durch konsequentes Testen verringert werden könne: „Sie machen den Unterschied! Im Zusammenspiel mit den Impfungen bringen Sie den Menschen in diesen Einrichtungen ein Stück Freiheit zurück. Ich bin mir sicher: Das werden die Menschen Ihnen nicht vergessen.“

Foto: CDC / Unsplash.com

Teile diesen Beitrag mit Freunden