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Gesucht wird: das Wahrzeichen des Riedbergs

Moderne Architektur, weitläufige Grünflächen, viel Platz für Familien. Der Riedberg hat viele Gesichter, ist jung und lebendig. Aber welches Bild beschreibt den Riedberg am besten? Gibt es ein Gebäude, eine Straße oder einen Park, der typisch für unseren Stadtteil ist? Die IG Riedberg sucht jetzt das Wahrzeichen unseres schönen Stadtteils!

IG-Vorstand Markus Schaufler: „Bitte schickt ein Bild mit Eurem Vorschlag bis zum 15. November an kontakt@ig-riedberg.de. Wir wählen 10 Bilder aus und ermitteln den Sieger in einer öffentlichen Abstimmung.“

Das Bild mit dem Wahrzeichen soll für Pralinen verwendet werden, die Edeka zur Eröffnung seiner Riedberger Filiale im ersten Quartal 2019 herstellen will. Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden des Riedbergs!

Informationen: IG Riedberg

Foto: Archiv

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Gemeinsam bauen, bezahlbar wohnen

Das gemeinschaftliche Wohnprojekt einer Traditionsgenossenschaft mit einer Wohngruppeninitiative im Frankfurter Stadtteil Riedberg wurde im Beisein des Planungsdezernenten offiziell eingeweiht.

Der Beamten-Wohnungs-Verein eG und die Wohngruppe „Gewagt“ haben damit ein neues Kapitel beim Thema gemeinschaftliches Wohnen aufgeschlagen. In der Richard-Breitenfeld-Straße 15 sind vierzehn Wohnungen auf drei Etagen mit einer Gesamtwohnfläche von 1000 Quadratmetern und einem Gemeinschaftsraum entstanden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro, die Mieten sind auf 10 Jahre mit 10 Euro je Quadratmeter festgeschrieben.

In seinem Grußwort begrüßt Planungsdezernent Mike Josef, der bereits die Grundsteinlegung des Neubaus vorgenommen hatte und auch beim Richtfest anwesend war, das Projekt ausdrücklich: „Die Wohngruppen bringen frische Ideen und neue Wohnkonzepte mit. Die Traditionsgenossenschaften verfügen über jahrzehntelang erworbenes Know-how, wie bezahlbarer Wohnraum gebaut und gepflegt wird. Das Projekt am Frankfurter Riedberg zeigt, dass sie zusammen ein starkes Team für mehr bezahlbaren Wohnraum und vielfältige Wohnbedarfe sind.“

Martin Neckel, Vorstand des Beamten-Wohnungs-Vereins Frankfurt: „Auch für unsere Genossenschaft war ein solches Projekt Neuland. Jedoch passen das Miteinander, das gegenseitige Helfen und die soziale Rendite für das Quartier zu einhundert Prozent zum genossenschaftlichen Gedanken. In diesem Sinne ist die Liegenschaft, in der im Gemeinschaftsraum auch nachbarschaftliche Aktivitäten stattfinden werden, ein positiver Zugewinn für das Quartier Riedberg.“

Steffen Kuhne, Vorstand der Wohngruppe „Gewagt“: „Für uns als Wohngruppe war zum einen der engagierte Partner, die Genossenschaft Beamten-Wohnungs-Verein, als auch der durch die Stadt umgesetzte politische Wille zur Realisierung solcher gemeinschaftlicher Projekte ein absoluter Glücksfall. Inzwischen hat sich die Gemeinschaft gut eingelebt und füllt zum Beispiel durch verschiedene Arbeitsgruppen, die sich um den Garten, gemeinschaftliche Aktivitäten und die Angebote wie Yoga- und Kochkurse im Gemeinschaftsraum auch für die Nachbarschaft kümmern, den Gedanken des sozialen Miteinanders mit konkreten Inhalten.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: BWV e. G.

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„Tierisch abgehoben“: Susanne Reichert liest

Sie ist Kolumnistin und Autorin. Mit drei Kindern, Haustieren, viel Fantasie und Humor. Galgenhumor inklusive. Klar, sie weiß, was multitasking bedeutet und hat inspiriert vom ganz normalen alltäglichen Wahnsinn ihr erstes Buch „Himmlisch gechillt“ geschrieben. Jetzt folgt die Fortsetzung „Tierisch abgehoben“ und hier am Riedberg gibt’s das am Donnerstag sogar live zu hören. Denn Kultur in der Aula holt Susanne Reichert in den Stadtteil. Um 19 Uhr liest die gebürtige Frankfurterin im Familienzentrum Billabong. Der Eintritt ist frei.

Ein kleiner Vorgeschmack auf ihr neues Buch gefällig?

Gerade eben war Marlene Schwarz noch ganz relaxt mit ihrer Familie und ihren besten Freunden im Sommerurlaub, da holt sie der turbulente Alltag auch schon wieder ein.

Völlig überraschend plant ihr bester Freund Maria mit seinem Lebensgefährten Hartmut Familienzuwachs, und Marlene  ist  zunächst mehr als skeptisch, denn das einzige Lebewesen, das längere Zeit unter Marias Fürsorge überlebt hat, ist die kleine fleischfressende Pflanze am Küchenfenster. Abgesehen davon bleibt die Entscheidung  auch  für Marlene und ihre Familie nicht ohne Folgen.

Nebenbei erfährt sie, dass sich ihre älteste Tochter Sophie mit dem Gedanken trägt, das Land zu verlassen – eine Nachricht, die  mit pubertären Stimmungsschwankungen nicht mehr zu erklären ist.  Als Sophie ihr dann auch noch einen französischen Austauschschüler ins Haus holt, ist das Chaos mal wieder perfekt, und Marlene sieht sich in ihrer Theorie bestätigt, dass Leben das ist, was einem passiert, während man andere Pläne macht…

Die Lesung mit musikalischer Begleitung findet am Donnerstag, 8. November, um 19 Uhr im Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b statt. Der Eintritt ist frei. 

Weitere Infos bei „Kultur in der Aula“ oder direkt auf der Homepage von Susanne Reichert

Foto: Kultur in der Aula/ Susanne Reichert

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Laterne basteln, Umzüge & Martinsfeuer

Kinder feiern zusammen Sankt Martin mit einem Laternenumzug im November

Da leuchten nicht nur Kinderaugen: Die ersten Kitas hatten schon ihre Laternenumzüge, die beide großen Umzüge in Riedberg und Kalbach stehen aber noch vor der Tür. Am 12. November findet der alljährliche Laternenumzug des Familienzentrums Billabong statt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr ist bei Casa Reha in der Altenhöferallee, dann geht’s in Richtung Jugendhaus. „Von dort aus schlängeln wir uns durch wenig befahrene Straßen in die Graf-von-Stauffenberg-Allee“, verrät die Billabong-Leitung. Bis zu den Räumen des Familienzentrums und Mehrgenerationenhauses in der Hausnummer 46b.

„Wir laufen gemeinsam singend und mit musikalischer Begleitung und lassen den Abend bei Musik, Feuer, heißen Getränken, Brezeln und Weckmännern am Familienzentrum gemütlich ausklingen zu lassen“, heißt es bei Billabong

Wer gern eine Laterne selbst basteln möchte, kann das bereits am 8. November von 15 – 18 Uhr mit Mama, Papa oder einer anderen Begleitperson im Familienzentrum tun. Der Unkostenbeitrag beträgt 5€ für eine Laterne mit Leuchtstab. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten unter info@billabong-family.de

Umzug und Martinsfeuer in Kalbach

Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch immer der Martinszug und das Martinsfeuer in Kalbach. Erst findet in der katholischen Gemeinde St. Laurentius am Freitag,  9. November, um 16:30 Uhr ein kleiner Wortgottesdienst statt, dann geht der Umzug zum Kalbacher Stadtpfad. Dort ist das große Martinsfeuer.

Grafik: Kneschke

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Vorhang auf für die Kinderbuchmesse!

Kinderbuchmesse Kalbacher Klapperschlange

Am Wochenende heißt es in unserem Stadtteil: Vorhang auf für die 34. Kinderbuchmesse! Hier sind ausschließlich die Kids die Experten. Denn Kinder aus Schulen in Kalbach und Riedberg haben die neuesten Kinderbücher gelesen und Sieger der „Kalbacher Klapperschlange“ bestimmt. Es ist ein Preis, der lange Zeit der erste und einzige Bücherpreis seiner Art in Deutschland war.

Eröffnet wird die Messe am Samstag, 10. November um 14 Uhr. Höhepunkt der Kinderbuchmesse ist, wie in jedem Jahr, die Verleihung der Kalbacher Klapperschlange am Samstag um 15 Uhr. Dann wird die Kinderjury 2018 die Bühne der Turnhalle erobern, um das Geheimnis um den Siegertitel der 31. Kalbacher Klapperschlange feierlich zu lüften. In diesem Jahr haben 212 Kinder insgesamt 1347 Bewertungen abgegeben. Davon haben 171 Kinder in der Zeit von Mai bis Oktober mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet und gehören somit zur diesjährigen Kinderjury.

Die besten neuen Bücher, Kindermusik zum „Mitrocken“ und vieles mehr

Umrahmt wird die zweitägige Messe von einem bunten Programm. Eine Bastelecke und das Bilderbuchkino gehören ebenso zum Angebot wie das beliebte Rätsel um die Klapperschlange, die Buchmesse und Bücher.

Am Sonntag, den 11. November wird um 11 Uhr das Kinderkonzert „Kindermusik zum Mitrocken“ der Pia-Nino-Band für Kinder ab 3 Jahren präsentiert, das der Kinderverein Kalbach in guter Kooperation mit dem Kinder-Kultur-Programm der Frankfurt organisiert.

Autor Rüdiger Bertram liest aus „Stinktier und Co.“

Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle Autorenlesung am Samstagabend um 19 Uhr. In diesem Jahr liest der Autor Rüdiger Bertram aus seiner Kinderbuchreihe „Stinktier und Co.“. Nachdem sein Buch „Stinktier und Co – Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ 2017 bei der Kinder-Jury so gut ankam freuen wir uns, den Autor persönlich kennenzulernen.

Karten für die Lesung gibt es im Vorverkauf in der Kalbacher Kinderbücherei, Altes Rathaus, Kalbacher Hauptstraße 36, am Infostand der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg oder an der Abendkasse ab 18:30 Uhr.

Wie alles begann…

1983 von der Autorin Regina Rusch gegründet, hat der Kinderverein heute fast 500 Mitglieder. Inzwischen genießen Kalbacher Klapperschlange und Kinderbuchmesse deutschlandweit einen einzigartigen Ruf. Zu den Autorinnen und Autoren, die seit der Gründung bereits in der Alten Turnhalle am Grubweg gelesen haben, gehören neben Regina Rusch selbst auch international bekannte Autoren wie Cornelia Funke, Nele Neuhaus, Nina Blazon, Kirsten Boie oder Sabine Ludwig.

Das komplette Programm der Kinderbuchmesse finden Sie unter www.kinderverein-kalbach.de oder unter www.kalbacher-klapperschlange.de  

Informationen und Plakat: Kinderverein Kalbach

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Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist da!

Seit Jahren ist er der größte freigeschlagene Weihnachtsbaum Deutschlands: der Frankfurter Christbaum auf dem Römerberg! Etwa 6,2 Tonnen ist er in diesem Jahr schwer, 31 Meter hoch und rund 80 Jahre alt. Genau genommen handelt es sich um eine Fichte aus Schlüchtern im Spessart. Diese Fichte ist „Star des diesjährigen Frankfurter Weihnachtsmarkts“, freute sich Oberbürgermeister Peter Feldmann bereits vorab. Ende Oktober von einer Gruppe Journalisten und Kommunalpolitikern ausgesucht, ist sie am Donnerstag, 1. November, per Tieflader in Frankfurt angekommen und von der Feuerwehr aufgestellt worden.

Unser Weihnachtsmarkt mit Geschichte

Der Weihnachtsbaum vor dem Römer ist alljährlich das Wahrzeichen des Frankfurter Weihnachtsmarkts, dessen Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Bis 1968 wurde der Römerberg zur Weihnachtszeit ganz traditionell mit vielen kleinen Bäumen verziert, vor dem Rathaus stellte man einen etwas höheren Baum auf. Der Trend zum Riesen-Weihnachtsbaum setzte 1968 ein, als norwegische Banken auf die Idee kamen, Frankfurt als bedeutendstem deutschen Finanzplatz ein Symbol mit entsprechender Symbolik zu schenken, um die Stadt mit anderen Finanzmetropolen gleichzustellen. Diese Tradition dauert bis heute an. Zumeist wird der Baum von einer Gemeinde oder Stadt geschenkt. Spessart Tourismus und Marketing hatte sich bereits im vergangenen Jahr beworben, den Weihnachtsbaum für dieses Jahr zu stellen.

Bei der Auswahl ging es auch um ökologische Gesichtspunkte

„Bei der Auswahl des Baums ging es nicht nur im Schönheit, sondern auch um ökologische Gesichtspunkte: Er kommt aus der Region und hat daher eine kurze Anreise, außerdem werden im Rahmen einer Aufforstung 50 neue Bäume gepflanzt“, sagte Feldmann. Die Aufstell-Aktion am Römer beobachtete er gemeinsam mit Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller und Susanne Simmler, Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises.

Bis zum Beginn des Weihnachtsmarkts bekommt die Fichte noch eine kleine Schönheitsbehandlung. Die unteren Äste werden gekürzt, damit die Bühne unter dem Baum Platz findet. Hier und da werden Äste ergänzt, danach kommt der Schmuck: Rund 4500 Lichter und über 300 rote Schleifen. Und dann: „… wird der Weihnachtsbaum gut vier Wochen lang zum Wahrzeichen unserer Stadt – und mit Sicherheit wieder der meistfotografierte Frankfurter“, ist sich Feldmann sicher.

Am Montag, 26. November, um 17 Uhr, wird der Weihnachtsmarkt eröffnet und der Oberbürgermeister schaltet die Lichter des Weihnachtsbaums an. Der Weihnachtsmarkt läuft bis 22. Dezember.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Rainer Rüffer/ Stadt Frankfurt

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Suchen Fadenwürmer und Menschen ähnlich ihr „Futter“?

Wie motiviert uns und unser Nervensystem, vom Sofa aufzustehen und im Kühlschrank oder sogar im Supermarkt nach Essen zu suchen? Das hat ein Forscherteam um Alexander Gottschalk von der Goethe-Universität am Campus Riedberg am Beispiel des Fadenwurms Caenorhabditis elegans untersucht. Die Ergebnisse weisen darauf hin, wie sich das Verhalten bei der Futtersuche im Laufe der Evolution bei höheren Tieren entwickelt haben könnte.

Nahrung zu finden und an einer Nahrungsquelle zu verweilen, sind entscheidende Überlebensstrategien im Tierreich. Aber wie werden externe Futter-Signale auf molekularer, zellulärer und neuronaler Ebene in Verhalten verwandelt? Um das herauszufinden, greifen Neurowissenschaftler gern auf einfache Modellorganismen wie den Fadenwurm zurück. Er besitzt nur 302 Nervenzellen, deren Verknüpfungen präzise kartiert sind. So können Forscher im Detail untersuchen, wie diese Nervenzellen miteinander kommunizieren, um bestimmte Verhaltensweisen zu erreichen.

Alexander Gottschalk und sein Team konzentrierten sich in ihrer Studie auf einen neuronalen Schaltkreis, an dessen „Spitze“ sich ein Paar sensorischer Nervenzellen befindet. Ist Nahrung vorhanden, setzt es das „Glückshormon“ Dopamin frei. Das wirkt sich auf zwei Arten von nachgeschalteten Neuronen aus  – und zwar auf ganz unterschiedliche Weise, wie das Forscherteam entdeckte. Der Botenstoff aktiviert eines der Neuronen, was ein Verweilen und ein lokales Suchverhalten fördert, während es ein anderes zurückhält, das sonst eine Futtersuche über längere Distanzen fördern würde. In der Folge wird dadurch auch die Muskelaktivität gesteuert.

Doch welche Schlüsse lässt dies auf die Nahrungssuche bei höheren Tieren wie dem Menschen zu? Die Forscher zeigen, dass im Laufe der Evolution die Bedeutung von Dopamin und Cholecystokinin, einem Neurotransmitter im Magen-Darm-Trakt, erhalten blieb. Beide beeinflussen motiviertes Verhalten bei der Nahrungssuche sowie bei anderen Aktivitäten, die eine Belohnung versprechen.

Informationen: Goethe-Universität

Foto: Dr. N. Lange / Fotolia

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Willkommen im neuen „Stadtteilcafé“

Das Familienzentrum Billabong soll „ein Zuhause für den Stadtteil“ werden – das war das große Ziel beim Umzug in die Graf-von-Stauffenberg-Allee. Jetzt kommt man dem mit Riesenschritten näher. Denn am Montag wird offiziell ein Café in den neuen Räumen eröffnen, „zum Verweilen außerhalb von Kursen mit leckerem Kaffee, Kuchen und anderen kleinen Speisen“, wie es Billabong-Vorstand Sabine Fiedler formuliert. Das Café ist ein langgehegter Traum des Billabong-Teams. Es will einen Ort für Begegnungen schaffen. Ein Ort, wo Jung und Alt, Mamas und Papas sich unterhalten können, während die Kleinen nebenbei spielen

Es gab einige Hürden zu überwinden

Davor gab’s einige Schwierigkeiten zu überwinden. „Solch ein Betrieb braucht auch viel Planung vorher“, so die Verantwortlichen. Amtliche Vorschriften zur Betreibung eines Café sind einzuhalten, man musste ein Gewerbe anmelden und „einige mühselige und langwierige Ämtergänge“ hinter sich bringen. Auch, um beispielsweise eine Alkoholausschanklizenz für das Glas Sekt zum Frühstück oder anlässlich einer Veranstaltung zu bekommen. Auch muss das Angebot an Speisen und Getränken wohl durchdacht und geplant werden, Lieferanten müssen gesucht werden, Hygienevorschriften eingehalten werden. Mitarbeiter, die in der Küche stehen, müssen geschult werden und ein Sicherheitskonzept für die Verwendung und Wartung elektrischer Geräte war nötig. Die Neuanschaffung von diversen Küchengeräten, ausreichend Geschirr und einer Industriekaffeemaschine, die im übrigen ziemlich teuer ist, und zahlreiche Gespräche mit dem Steuerberater inklusive.

Das ist die handgeschriebene Speisekarte

Billabong hat „eine liebevolle und kompetente Leitung“, Eva Maercz, in Vollzeit eingestellt. Und die Hoffnung, dass nach dem Start mit dem Wochenendfrühstück Ende September, das jeden Samstag und Sonntag von 9 bis 13 Uhr stattfindet, das Café nun auch wochentags auf großes Interesse stößt.

Guten Appetit! Das ist die Speisekarte fürs neue Café

Als Angebote gibt’s neben Kaffee, Kuchen, kleinen Snacks täglich auch eine Suppenküche. Die Speisekarte ist übrigens handgeschrieben. Der Umschlag selbst gemacht.

Offizielle Öffnung ist am Montag, 5. November, im Familienzentrum in der Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b. Die Öffnungszeiten sind Mo – Fr von 12 – 17 Uhr.

Weitere Infos unter www.billabong-family.de

Fotos: Billabong/ MAINRiedberg

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Im Detail: So hat der Riedberg gewählt

Wieder Schwarz-Grün oder eventuell eine Ampel-Koalition? Während in Wiesbaden heute die Sondierungsgespräche begonnen haben, ist bei uns auch ein Blick auf die Einzelbezirke dieser Landtagswahl spannend – von Grundschule Riedberg bis zur Grundschule Kalbach. Hier nur ein Hinweis vorweg auf die Wahlgewinner in der gesamten Stadt Frankfurt: In der Mitte ist Frankfurt jetzt Grün, in den Außenbezirken wurde meist die CDU stärkste Kraft und nur noch in Fechenheim und Riederwald ist die SPD bei dieser Landtagswahl am stärksten. Die FDP erreicht ihr bestes Ergebnis im Goethegymnasium im Westend, die Linke in Griesheim. Generell kann man auch sagen: Wo die Grünen stark sind, ist die AfD schwach. In der Freiherr-von-Stein-Schule in Sachsenhausen erreicht man nur 0,3 Prozent der Stimmen.

Wahlbeteiligung, Gewinner und Verlierer

Die Wahlbeteiligung in der Stadt liegt bei rund 65 Prozent – in Kalbach und Riedberg mit 71,7 Prozent deutlich höher. Zum Wahlkreis Frankfurt am Main VI/ Wahlkreis 39 gehören neben Kalbach und Riedberg, Bergen-Enkheim, Bonames, Eckenheim, Fechenheim, Frankfurter Berg, Harheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Preungesheim, Riederwald und Seckbach.

Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hat in unserem Wahlkreis die CDU noch mit Abstand am meisten Zweitstimmen auf sich vereinen können (36,5%) – am Sonntag waren es nur noch 25,2 Prozent (siehe Wahlkreis-Grafik). Die Grünen landeten mit 23,2 Prozent nur knapp dahinter auf Platz zwei und gewannen fast zehn Prozent auch hier im Nordosten Frankfurts hinzu. Die Sozialdemokraten waren mit 19,1 Prozent nur noch Dritte, verloren fast zehn Prozent. Die Linke steigerte sich auf 8,5 Prozent, gewann fast zwei Prozent hinzu, die FDP mit nun 7,7 Prozent ebenfalls. Die AfD erlangte in unserem Wahlkreis 10,5 Prozent – das ist mehr als in vier von fünf anderen Frankfurter Wahlkreisen.

So wurde im gesamten Wahlkreis 39/ Frankfurt am Main VI gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) gewann im Wahlkreis 39 im Nordosten Frankfurts, zu dem auch Riedberg und Kalbach gehören Foto: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Als Direktkandidat wurde in unserem Wahlkreis 39 Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) gewählt. Er gewann mit 28,4 Prozent vor Susanne Kassold (SPD) 22,0 Prozent und Taylan Burcu (Grüne) 21,2 Prozent. Der Grüne, der als Senkrechtstarter in seiner Partei gilt, rückt aber über die Landesliste zum ersten Mal ins Landesparlament. Insgesamt ziehen 15 Frankfurter in den Landtag ein – fünf grüne Frauen und Männer, vier Christdemokraten, zwei SPD-Politiker, zwei Linke, ein Mann von der FDP und ein Kandidat der AfD.

Taylan Burcu gilt als „Senkrechtstarter“ der Frankfurter Grünen und zieht über die Landesliste in den Landtag ein Foto: grüne-frankfurt.de

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Von Grundschule Riedberg bis Grundschule Kalbach: Die Ergebnisse im Detail 

Richtig spannend ist aber auch der Blick in die sechs Einzelbezirke am Riedberg, den das Bürgeramt Statistik und Wahlen möglich macht – und den wir Ihnen keinesfalls vorenthalten wollen. Allerdings sind in den folgenden Statistiken KEINE Briefwahlstimmen enthalten.

So wurde in der Grundschule Riedberg/ Einzelbezirk 65101 gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

So wurde in der Grundschule Riedberg/ Einzelbezirk 65102 gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

So wurde im Gymnasium Riedberg/ Einzelbezirk 65103 gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

So wurde im Gymnasium Riedberg/ Einzelbezirk 65104 gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

So wurde in der Marie-Curie-Schule/ Einzelbezirk 65105 gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

So wurde in der Marie-Curie-Schule/ Einzelbezirk 65106 gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

…und so wurde in einem von drei Einzelbezirken in Kalbach gewählt: 

So wurde in der Grundschule Kalbach/ Einzelbezirk 65002 gewählt Quelle: Bürgeramt, Statistik und Wahlen

Weitere Informationen auf der Homepage des Bürgeramtes unter wahlen.frankfurt.de

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Randale an Halloween

Am gestrigen Halloweenabend ab etwa 19.30 Uhr haben Unbekannte im Bereich der Platensiedlung in Ginnheim ihr Unwesen getrieben.

Angefangen von Eierwürfen an Häuser und Autos, das Anzünden eines Papiermüllcontainers, Einkaufswagen zusammenketten und auf die Straße ziehen oder auch mit einem Fußballtor die Fahrbahn blockieren bis hin zu Angriffen auf Einsatzkräfte.

Einer der Höhepunkte der Aktion war das Teilentglasen eines Linienbusses. Hier hatten die Unbekannten mit Steinen geworfen und insgesamt drei Fensterscheiben des Busses zerstört. Ein Fahrgast wurde darüber hinaus von einem Stein am Nacken getroffen und musste durch Rettungskräfte vor Ort ambulant behandelt werden.

Sowohl die Einsatzkräfte der Feuerwehr, wie auch die Polizeistreifen wurden beim Eintreffen mit Steinen beworfen. Ein Beamter wurde am Rücken getroffen, seine Schutzweste konnte allerdings schlimmeres verhindern.

Trotz mehrerer Kontrollen zahlreicher Personen in dem Bereich, konnte keiner Person die Beteiligung an den Aktionen nachgewiesen werden. Die mutmaßlichen Täter konnten sich im Schutze der Dunkelheit schnell aus dem Staub machen.

Gegen Mitternacht war der Spuk vorbei.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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