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Fotoshooting, Schauspiel, Salsa – vieles neu bei Billabong

Das Angebot von Billabong, dem Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus am Riedberg, wächst stetig weiter. Neben neuen Kursen wie Salsa, Faszientraining, Nordic Walking, Malkursen für Kinder und Erwachsene, Schauspielkursen sind auch einige neue offene Treffen hinzugekommen, die Jeder besuchen kann und die meist kostenfrei angeboten werden. So gibt es seit Kurzem den Vorlesenachmittag für Kinder ab 4 Jahren, den Riedberger Handarbeitstreff und Frauen für Frauen – Informationsabende und Gespräche für Frauen zu Themen rund um Familie, Job und Business. Aber auch die Babysitterbörse erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Nachfrage. Es werden hierfür klassische Babysitter, aber auch „Freizeitgroßeltern“ gesucht.

Computertreff für Senioren. Wer hilft mit?

Ab Herbst wird es ein neues Angebot für Senioren geben – geplant ist ein Computertreff für Senioren, der Hilfe für die Nutzung von Smartphone, Tablet und PC geben wird. Themen wie die Verwendung von Whatsapp, Email, dem Internet und beispielsweise der Umgang mit Word (Textdokumenten) sollen die Inhalte sein. Hierfür sucht Billabong noch computeraffine Menschen jeden Alters, die bei diesem Projekt ehrenamtlich unterstützen möchten. Wer Interesse hat, kann sich unter sabine.fiedler@billabong-family.de melden.

Neues „Tauschlädchen“ im Herbst

Im Herbst wird dann ein Tauschlädchen eröffnet, in dem gut erhaltene Kinderkleidung von Größe 56 bis 176 sowie Spielsachen getauscht werden können. Weitere Informationen folgen in Kürze auf der Vereinswebseite und der Facebook-Seite.

Im Laufe des Jahres wird allerdings der Minikindergarten eingestellt, da die Nachfrage nach diesem Angebot stark zurückgegangen ist.

Mit Power und Herz: Das sind die Ladies, die das Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Billabong und längst auch unseren Stadtteil bewegen

So erleben die Billabong-Ladies ihr erstes Fotoshooting

Schon lange hatten die Billabong-Ladies im Kopf, einmal professionelle Vereinsbilder von einem Fotografen anfertigen zu lassen. „Bisher waren es immer die Schnappschüsse und eigene Fotos, die die Vereinsseite und den Facebook-Auftritt geschmückt haben“, berichtet Sabine Fiedler vom Billabong-Vorstand  – und beginnt anschaulich zu erzählen:

Durch eine Empfehlung trafen wir Petra Born, eine Fotografin, die selbst auf dem Riedberg lebt und auch den Verein schon aus der Entfernung kannte. Bereits beim ersten Treffen mit ihr war klar, dass die zwischenmenschliche Chemie passt. Frau Born hatte tolle Ideen und so wurde ein Nachmittag im März geplant an dem das gesamte Billabong-Team abgelichtet werden sollte. Nur allein die Terminfindung war schon eine Herausforderung – Petra Born ist viel unterwegs und bei Billabong ist mittlerweile ein Team aus elf Personen zu koordinieren, die teils ehrenamtlich und hauptberuflich im Verein tätig sind.

Mitte März war es dann aber soweit – ein dreistündiges Fotoshooting stand an. Leider konnten dann doch drei Personen nicht teilnehmen, was sehr schade war. Ein wenig aufgeregt waren wir schon, denn neben den tollen Teamfotos sollte es auch Einzelporträts geben. Petra Born hatte einen Kollegen, Berthold Walheim, zur Unterstützung dabei und wir suchten in unseren Räumen den besten Platz für die Fotoaufnahmen. Das umfangreiche Equipment wurde aufgebaut und die Stimmung war locker, lustig und ansteckend. Wir probierten Vieles aus und hatten riesigen Spaß dabei. Den Abschluss machten wir in unserem Café und gönnten uns am Ende noch ein Glas Sekt auf dieses gelungene Shooting. Schade, dass man die Frau hinter der Kamera nicht auf den Bildern sieht. Denn ihre Positionen, um das perfekte Foto schießen zu können, waren manchmal sehr abenteuerlich.

Alles in allem war es ein wunderschöner Teamnachmittag, den wir leider selten in dieser Form haben, und die Ergebnisse sind super schön geworden.“

… und am Ende ihres ersten Fotoshootings konnten die Billabong-Verantwortlichen endlich auch ein bisschen entspannen

Fotos: Petra Born/  fotografie-pb.net und Berthold Walheim/ berthold-walheim-photographie.de

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Deutscher Doppelsieg bei Eschborn-Frankfurt

Leider ging’s diesmal nicht über den Riedberg – das war der einzige Wermutstropfen, was den Renn-Feiertag in der Mainmetropole betrifft. Denn der Radklassiker Eschborn-Frankfurt hielt die Zuschauer von Start bis Ziel in Atem. Mit Pascal Ackermann gewinnt zehn Jahre nach Fabian Wegmann wieder ein deutscher Meister. Der Sprinter setzte sich bei der 58. Austragung des deutschen Klassikers nach 187,5 Kilometern an der Alten Oper in Frankfurt im Sprint vor Lokalmatador John Degenkolb und Seriensieger Alexander Kristoff aus Norwegen durch

„Ich habe aktuell einfach unglaublich viel Spaß am Radsport. Das kann man glaube ich auch sehen. Das Selbstvertrauen kommt aber auch von meinen Teamkollegen. Wir fahren die Rennen mittlerweile lieber von vorne und zeigen Präsenz. Das motiviert mich auch für das Finale. Der Sprint war allerdings etwas früh für mich, aber Kristoff kam dann von hinten an mir vorbei und war der perfekte Anfahrer. Die anderen haben in den Anstiegen etwas Probleme bekommen, ich habe mich aber sehr gut gefühlt. Daher habe ich mir gedacht, ich ziehe mein Ding durch und habe nicht mehr auf die anderen geschaut. Und ich wusste aus den vergangenen Wochen und meinem Training, dass ich eine sehr gute Form habe“, sagte der Sieger Ackermann nach 4:23:26 Stunden Fahrzeit im Ziel. Für Ackermann bedeutete der Sieg außerdem eine gelungene Generalprobe für sein Debüt beim Giro d’Italia am 11. Mai.

„Ich hatte unterwegs in den Anstiegen ein paar Probleme, meine Teamkollegen mussten mich zweimal ins Hauptfeld zurückbringen. Ich hatte nicht die besten Beine und auf den Finalrunden in Frankfurt habe ich auch noch Krämpfe bekommen, daher hatte ich nicht das beste Gefühl im Sprint. Aber ich habe es dennoch aufs Podium geschafft, damit bin ich zufrieden. Gegen die anderen Jungs auf dem Podium hatte ich heute keine Chance. Ich werde nächstes Jahr zurückkommen und versuchen, wieder zu gewinnen“, sagte hingegen Kristoff. Der geschlagene Norweger hatte zuletzt den deutschen Klassiker viermal in Folge gewonnen. Fünf Siege in Serie bei demselben WorldTour-Klassiker waren noch nie einem Fahrer in der Radsport-Geschichte gelungen.

Fans feuern Lokalmatador John Degenkolb an

Degenkolb, der das Rennen 2011 als letzter deutscher Fahrer gewonnen hatte, sagte: „Schade, dass es nicht gereicht hat zum Sieg – das ist natürlich ein kleiner Wermutstropfen. Ich freue mich für Pascal, dass er unser Heimrennen gewinnen konnte. Das zählt schon was. Es ist eine große Nummer, diesen Sieg mit nach Hause zu nehmen, gerade auch, weil es ein WorldTour-Rennen ist. Ich habe versucht, immer in Schlagdistanz aber nie im Wind zu sein. Da habe ich mir nichts vorzuwerfen. Seit wir durch Eschborn durchgefahren sind, hatte ich allerdings Krämpfe. Ich hatte richtig zu kämpfen. Der Wille war aber groß. Das ist, was zählt und was mir den zweiten Platz gebracht hat.“ Der 30-Jährige wohnt an der Strecke in Oberursel und hatte entsprechend viel Support an der Strecke: „Das Rennen ist etwas ganz Besonderes. Ich habe ganz viele bekannte Gesichter gesehen, Leute die mit Dege-Plakaten Support geben, die auf der Strecke etwas gemalt haben.“

Nach dem Start in Eschborn führte der deutsche Radklassiker das hochkarätige Starterfeld aus 22 Mannschaften, darunter erstmals 12 Teams aus der WorldTour, auf die Taunusrunde mit topografischen Schwierigkeiten wie dem Mammolshainer Stich, den Ruppertshainer Anstieg und die Billathöhe. 3.200 Höhenmeter sammelten die Profis auf der bergigen Schleife mit acht Bergwertungen, ehe es zur Entscheidung auf die neu gestaltete Mainschleife durch Frankfurt ging. Die finale Zielrunde über 6,5 Kilometer musste zweieinhalbmal befahren werden.

Früh im Rennen bildete sich eine achtköpfige Spitzengruppe aus Yoann Offredo (Wanty-Gobert), Casper Pedersen (Team Sunweb), Dimitri Peyskens (Wallonie-Bruxelles), Sebastian Schönberger (Neri Sottolli), Evgeny Shalunov (Gazprom-Rusvelo), Mathias van Gompel (Sport Vlaanderen) und Artyom Zakharov (Astana). In der letzten Runde durch Frankfurt wurde eine Gruppe um die letzten Ausreißer plus den Sieger der Deutschland Tour, Matej Mohoric (Bahrain-Merida), vom Feld gestellt.

Über die schweren Anstiege im Taunus blieb das Feld relativ kompakt, so dass am Ende alles auf eine Sprintentscheidung hinauslief – mit perfektem Ausgang für die deutschen Starter. Und einem packenden Finish fürs Publikum.

Auf die Plätze, fertig, los! Auch die Kleinsten konnten um die Wette radeln und wurden an der kurzen Strecke in der City natürlich lautstark angefeuert

Fotos und Informationen: Veranstalter/ Eschborn-Frankfurt

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Frankfurter Geschichte: Lesung mit Schauspieler Walter Renneisen

Frankfurt liest ein Buch – glücklicherweise auch am Riedberg. Die IGS Kalbach-Riedberg lädt zu einer Lesung mit Schauspieler Walter Renneisen und Musik am nächsten Dienstag mit den Worten: Die bunte Vielfalt und verschiedenen Gesichter der Stadt lassen manchmal vergessen, dass Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg weitreichend zerstört war und sich erst nach und nach das heute bekannte Stadtbild herausgebildet hat.

„Wir möchten mit der Lesung von Mosebachs „Westend“ an die Geschichte der Stadt erinnern, zu deren jüngster Geschichte auch der Riedberg gehört“, heißt es weiter. Im Projektunterricht haben sich die Schülerinnen und Schüler der IGS Kalbach-Riedberg mit den Erinnerungen aus den 50er und 60er Jahren von Frankfurterinnen und Frankfurtern auseinandergesetzt. Mit dieser Lesung für Erwachsene an der Schule wird diese Erinnerungsreise abgeschlossen. Vor und während der Lesung gibt es Getränke und Brezeln.

Wann? Dienstag, 7. Mai 2019 um 19.30 Uhr. Wo? Mensa der IGS Kalbach-Riedberg, Carl Hermann Rudloff Allee 11, 60438 Frankfurt am Main, Eintritt € 10,00.

Abendkasse falls Karten vorhanden, behindertengerechter Zugang. Anmeldung und weitere Informationen über den Förderverein foerderverein@igs-kalbach-riedberg.de

Grafik: Veranstalter

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Perfektes Rennwetter für den Radklassiker

Perfektes Rennwetter, Sonne, bis zu 21 Grad – morgen ist alles bereit für den Klassiker Eschborn-Frankfurt, den sicher auch wieder viele Radsport-Fans aus unserem Stadtteil entlang der Strecke oder am Fernseher mitverfolgen werden. Einziger Wermutstropfen: Die neue Route führt am 1. Mai 2019 leider nicht mehr über den Riedberg, sondern über die Rosa-Luxemburg-Straße direkt raus Richtung Taunus.

In den vergangenen Jahren waren Weltstars wie Amateure immer unmittelbar am Riedbergplatz vorbei und über die Altenhöferallee stadtauswärts gefahren. Mehrere hundert Zuschauer jubelten ihnen zu. MAINRiedberg berichtete aktuell online und vorab im Magazin. Heuer ist allerdings Bad Homburg nicht mehr Teil der Strecke und somit liegt der Riedberg leider ganz knapp neben dem neuen Rundkurs.

Rückblick 2018: Hier führte die Rennstrecke direkt über den Riedberg     Fotos: MAINRiedberg

Beim Einbiegen in die Altenhöferallee kam es im Feld der Profis zu einem Sturz. Zum Glück ist kaum etwas passiert

Lokalmatador John Degenkolb gegen Seriensieger Alexander Kristoff

Seriensieger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) wäre 2019 mit einem Sieg der Eintrag in die Geschichtsbücher sicher: noch nie ist es einem Fahrer gelungen, einen WorldTour-Klassiker fünfmal in Folge zu gewinnen. Dagegen kämpft das deutsche Trio um Nils Politt (Team Katusha-Alpecin), John Degenkolb (Trek-Segafredo) und Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) um den ersten deutschen Heimsieg vor der Alten Oper seit acht Jahren. Die internationalen Stars rund um die Podiumsplatzierten des letzten Jahres, Michael Matthews (Team Sunweb) und Oliver Naesen (AG2R La Mondiale), wollen dem einen Strich durch die Rechnung machen und ihre erfolgreichen Frühjahrskampagnen mit einem Radklassiker-Sieg abschließen.

Dass Eschborn-Frankfurt sich in der WorldTour etabliert hat, zeigt ein Blick auf die vorläufige Startliste. Mit der Höchstzahl von 22 Mannschaften zieht das Rennen am 1. Mai ein hochkarätiges Starterfeld an. Zum ersten Mal starten 12 Teams der WorldTour-Kategorie – so viele Top-Teams, wie noch nie

Wie gewohnt überträgt der Hessische Rundfunk den Radklassiker mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Erstmals seit 2007 wird das Signal ab 14:45 Uhr zusätzlich in der ARD live ausgestrahlt.

Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen.

Die neue Route führt über die Rosa-Luxemburg-Straße

187,5 Kilometer lang und mit 3.222 Höhenmetern gespickt, wird der Radklassiker seinem Namen erneut gerecht. Die im letzten Jahr neu gestaltete Taunusrunde hat sich bewährt und wird dieses Jahr in leicht geänderter Abfolge gefahren.

Das ist die neue Strecke des Radklassikers Eschborn – Frankfurt

Zusätzlich zum Feldberg, führt das Rennen wieder viermal über den Mammolshainer Stich sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. 2018 war das traditionsreichste deutsche Eintagesrennen von vielen Attacken geprägt und sein Ausgang bis zum Finale sehr offen. Die Rennentscheidung beim Radklassiker fällt in diesem Jahr auf einer neuen Mainschleife in Frankfurt. Von Eschborn kommend, erreichen die Elitefahrer die Mainmetrople und überqueren auf der Untermainbrücke den Main. Direkt am Fluss geht es über den Schaumainkai bis zur Alten Brücke und auf der anderen Flussseite mit Blick auf die Frankfurter Skyline wieder zurück. Nach der Passage zwischen Römer und Eisernem Steg erreichen die Profis die Neue Mainzer Straße. Über den Grüneburgweg biegen die Fahrer auf den Reuterweg und fahren Richtung Ziel an der Alten Oper. Die neue Zielrunde ist 6,5 Kilometer lang und wird zweieinhalbmal befahren.

Das Jedermann-Rennen ist fast „ausverkauft“

Die ŠKODA Velotour rückt in neue Dimensionen vor: bis zum Schluss der Online-Anmeldung lagen bereits mehr als 6.000 Anmeldungen vor. Ab sofort ist nur noch die Nachmeldung möglich und es werden maximal 250 weitere Hobbysportler zugelassen, bevor das Jedermannrennen bei Eschborn-Frankfurt endgültig „ausverkauft“ ist.

Beim Jedermann-Rennen im vergangenen Jahr waren auch die Riedberger Lokalmatadorinnen Judith McCrory und Schwester dabei          Foto:MAINRiedberg

Kommt der Riedberg in Zukunft wieder ins Programm? Die gute Nachricht lautet: Das ist durchaus möglich! Die Route für 2020 wird bereits im kommenden Herbst geplant. MAINRiedberg ist in Kontakt zum Veranstalter und wird auf main-riedberg.de ausführlich darüber berichten.

Weitere Informationen zum Radklassiker unter eschborn-frankfurt.de

Fotos: Veranstalter/ Eschborn-Frankfurt

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Betreuungsplätze für alle

Nachdem ein hoher Bedarf an Betreuungsplätzen für Grundschulkinder im Stadtteil Kalbach bekannt wurde, hat die Stadt nun gehandelt. „Für das kommende Schuljahr kann in der Betreuungseinrichtung von Kita Frankfurt am Kalbacher Stadtpfad zusätzlich eine Hortgruppe eingerichtet werden, es werden also 20 zusätzliche Plätze geschaffen. Zudem hat sich die Erweiterte Schulische Betreuung an der Grundschule Kalbach dankenswerterweise bereit erklärt, ihr Angebot noch einmal auf dann 100 Plätze auszubauen“, erklärte Bildungsdezernentin Sylvia Weber vor wenigen Tagen. Zudem werde momentan eine Erweiterung der Hortkapazitäten des Kinderzentrums im Hain geprüft, was dann erneut zusätzliche Plätze schafft. „Im kommenden Schuljahr können wir somit allen Familien, die einen Betreuungsplatz für ihr Grundschulkind suchen, auch einen anbieten“, so Weber erleichtert.

Die Pavillonanlage an der Ecke des Kalbacher Stadtpfads und der Straße Am Hasensprung, die bisher für die Betreuung von Kindern von drei bis sechs Jahren genutzt wird, steht für das kommende Schuljahr ebenfalls für die Betreuung von Grundschülerinnen und Grundschülern zur Verfügung. Das hat eine Begehung der Fachabteilung des Stadtschulamtes ergeben, die jede potenzielle Liegenschaft vor der Erteilung einer Betriebserlaubnis oder einer Ausweitung des Angebots genau prüft.

Schuldezernat will „Betreuungsknick“ bekämpfen

Aktuell stehen im Kinderzentrum Kalbacher Stadtpfad 84 Betreuungsplätze in vier Gruppen zur Verfügung. Ab dem Sommer 2019 können davon 20 Plätze an Hortkinder vergeben werden. Im Herbst 2019 ist eine Vergrößerung der Einrichtung durch zusätzliche Räume geplant, so dass diese auf fünf Gruppen erweitert werden könne. Es stehen dann 80 Kin-dergarten- und 20 Hortplätze zur Verfügung.

Abhängig von den Gegebenheiten im Stadtteil sei es immer wieder möglich, auch kurzfristig auf die Bedarfe der Familien zu reagieren. „Ich arbeite an dem Ziel, den berüchtigten „Betreuungsknick“ bei der Einschulung abzuschaffen, und dafür zu sorgen, dass jedes Grundschulkind, das einen Betreuungsplatz braucht, auch einen bekommt“, bekräftigt Dezernentin Weber. Langfristiges Ziel sei dabei die Ganztagschulentwicklung. Um jedoch Eltern in Not die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern und den Kindern eine qualitativ gute Betreuung zu ermöglichen, agiere man neben dem geplanten und dem konstant fortgeführten Platzausbau aber auch flexibel und kreativ in den Schulbezirken. Ihre Entscheidung, wieder Horte einzurichten, habe sich schon vielfach bewährt und der Stadt wieder Flexibilität im Umgang mit den steigenden Kinderzahlen ermöglicht.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten, dem Eigenbetrieb Kita Frankfurt, der Erweiterten Schulischen Betreuung an der Grundschule Kalbach und dem Stadtschulamt für das schnelle Handeln bedanken. Mit diesen zusätzlichen Betreuungsplätzen haben wir Kalbach für das kommenden Schuljahr versorgt“, so die Stadträtin abschließend.

Eltern können sich ab sofort über die Onlineplattform www.kindernetfrankfurt.de für einen Betreuungsplatz anmelden. Zudem werden die bestehenden Wartelisten mit vorgemerkten Kindern verfahrensgemäß bearbeitet.

Foto: Archiv

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Am 1. Mai ist wieder „Picknick im Garten“

So schön kann dieser Feiertag werden: Vorausgesetzt, das Wetter ist am 1. Mai gut genug, um ein Picknick zu veranstalten, findet auch in diesem Jahr das PiG – Picknick im Garten – der IG Riedberg statt. Das gemütliche Beisammensein beginnt ab 12 Uhr auf dem Gartengrundstück, das die IG betreut. Das umzäunte Areal befindet sich direkt gegenüber der Reitanlage Kautenhof an der alten Riedbergstraße.

Die IG Riedberg lädt alle Riedberger ein, die Streuobstwiese in eine bunte Picknick-Landschaft zu verwandeln. Man empfiehlt: „Bringen Sie Ihr Mittagessen und Picknickdecken, Klappstühle, Getränke und natürlich Outdoor-Spielzeug mit. Lernen Sie beim fröhlichen Essen und Spielen im Freien andere Riedberger kennen.“

Anders als beim Sommerfest der IG gibt es beim PiG keine Getränke- und Verpflegungsstände und auch kein Programm. Jeder bringt sein Futter – wie bei einem Picknick üblich – selbst mit. Einzige Ausnahme: Die IG wird einen Grill aufstellen und befeuern – wer sein Grillgut darauf zubereiten möchte, kann dies gerne tun. Jeder ist sozusagen seines eigenen Fleisches Grillmeister…

Foto: Archiv

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Rote Spur für die Radfahrer

Rote Radwege für mehr Sicherheit: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat auch am Osterwochenende weiter markiert. Die Radwege vor dem Riedbergzentrum in der Altenhöferallee sind nun beidseitig rot und sorgen so für mehr Sicherheit. Die Altenhöferallee ist damit in guter Gesellschaft.

„Wir haben in den letzten Wochen bereits in verschiedenen Abschnitten in Frankfurt die Radwege rot markiert: Unter anderem so wichtige Verbindungen wie die Gutleutstraße über den Baseler Platz bis zur Wilhelm-Leuschner-Straße oder Teile der Taubenstraße in der Innenstadt“, erläutert Michaela Kraft, Leiterin des Amts für Straßenbau und Erschließung die Arbeiten.

Gefahr von „Dooring“ bleibt

Die Gründe, warum ein Radweg rote Farbe bekommt, sind vielfältig. Einerseits können es Maßnahmen der städtischen Unfallkommission sein. Erkennt die Kommission Unfallschwerpunkte, ordnet sie an, dass die Radwege rot eingefärbt werden. „Was nach ein bisschen roter Farbe aussieht, hat eine große Wirkung. Die Radfahrenden sind sicherer unterwegs. Das motiviert auch andere, sich aufs Rad zu schwingen und sich umweltfreundlicher fortzubewegen“, resümiert Amtsleiterin Kraft die aktuellen Entwicklungen.

Radfahrer am Riedberg hoffen nun, dass „die Falschparkerei auf den Radspuren ein Ende hat“. Es gibt aber auch Stimmen, die zur Vorsicht mahnen. Die Argumente: Einerseits werden sich manche Autofahrer auch nicht durch die neue rote Farbe oder das Risiko eines geringen Bußgeldes davon abhalten lassen. Andererseits haben die Radfahrspuren weiterhin das Problem des so genannten „Doorings“. Selbst wenn Autofahrer vorschriftsmäßig parken, reichen die geöffneten Autotüren teilweise bis weit in die Fahrradspur. Eine Unfallgefahr also bleibt.

Foto: privat

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Steinewerfer auf der Autobahn-Brücke

Zwei junge Männer bewarfen am Samstagnachmittag auf der A661 ein vorbeifahrendes Auto mit Steinen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Ein 48-Jähriger war gegen 15 Uhr auf der A661 in Richtung Egelsbach unterwegs. Auf der Brücke „Am Martinszehnten“ zwischen Kalbach und Bonames nahm der Autofahrer zwei Männer und Wurfbewegungen wahr. Unmittelbar danach spürte er einen Aufschlag auf seinem Auto. In dem Ford befanden sich außerdem die Ehefrau und der Sohn des 48-Jährigen. Keiner der Insassen trug Verletzungen davon. An dem Auto entstand eine Delle im Dach. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, konnten die Steinewerfer fliehen. Die Männer werden als etwa 18 Jahre alt beschrieben. Einer soll einen schwarzen Kapuzenpullover getragen haben.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 069/755-46400 entgegen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Bombe im Main erfolgreich entschärft

Die beim Übungstauchen der Frankfurter Feuerwehr an der Alten Brücke im Main gefundene Weltkriegsbombe wurde am Sonntagmittag gegen 11:30 Uhr erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Da der Zünder sich nicht aus der Bombe entfernen ließ, musste diese unter Wasser gesprengt werden. Hierbei gab es eine mehr als 30 Meter hohe Wasserfontäne. Vor der eigentlichen Sprengung wurden mehrere kleine Sprengladungen gezündet, um z. B. Fische und andere Wassertiere zu vertreiben.

Die Evakuierung der zuvor festgelegten Zonen verlief ohne Probleme und Verzögerungen. Insgesamt 30 Personen aus dem betroffenen Bereich nahmen die Möglichkeit wahr, sich im Ratskeller im Römer aufzuhalten und versorgen zu lassen.

Insgesamt waren rund 350 Einsatzkräfte von Landes-, Stadt- und Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und DLRG im Einsatz.

Informationen: Feuerwehr Frankfurt am Main

Foto: Stadt Frankfurt

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NEU! Die aktuelle MAINRiedberg

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit und Bibber-Temperaturen mitten im April? Na klar, die neue MAINRiedberg! Seit Mittwoch werden die neuen MAINRiedberg-Magazine im gesamten Stadtteil verteilt. Mit vielen interessanten News und persönlichen Berichten. Themen sind der Einsatz der Eltern für den Erhalt der Kita Sonnenwind und für mehr Kindergartenplätze, der Protest der Schüler für das Klima, das Thema Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie am Riedberg – aber auch Frauen und Männer, die beruflich den Neustart und buchstäblich den Sprung ins kalte Wasser wagen sowie der geplante neue Fitness-Parcours für alle. Wir stellen aber auch einem echten Fachmann und Sportreporter die Frage: Ist die Eintracht schon reif für die Champions League?

Ein herzliches Dankeschön gilt der Frankfurter Druckerei Zarbock, mit der wir ab sofort zusammenarbeiten, und Praktikantin Daleyla Büttner. Die Schülerin des Gymnasiums Riedberg begleitete die MAINRiedberg-Redaktion zwei Wochen lang. Was fehlt am Riedberg? Diese wichtige Frage stellte sie engagierten Persönlichkeiten aus dem Stadtteil und Passanten, die sie zufällig auf der Straße getroffen hat. Lassen Sie sich von den Antworten überraschen! Wir warten gespannt auf Ihr Feedback…

Die MAINRiedberg-Magazine werden am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern im Stadtteil sowie in angrenzenden Stadtteilen, im Familienzentrum Billabong, im Jugendhaus sowie beim Kinderverein Kalbach aus. Sollten Sie bis Anfang der nächsten Woche kein neues Magazin im Briefkasten haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir Ihnen umgehend eine MAINRiedberg zukommen lassen.

Die Magazine gibt’s außerdem hier: in Cafés, Bäckereien, der Merton-Apotheke, dem „Lahmen Esel“ in Niederursel, dem DER Reisebüro am Riedbergplatz, der Reiselounge Frankfurt am Riedbergplatz, Papeterie & Bürobedarf Kannemann in Eschersheim, der Metzgerei Kaiser in Kalbach und dem Thom Hecht Ballettförderzentrum/Riedberg. MAINRiedberg kann man dort einfach kostenlos mitnehmen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, einen guten Start in den Frühling (der hoffentlich bald mal ganz kräftig anklopft!) und schöne Ostertage

Ihr MAINRiedberg-Team

Katja Adam-Markert & Claudia Detsch

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