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Großes Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten

Die Goethe-Universität und ihr Wissenschaftsgarten am Campus Riedberg laden Bürger*innen, Freund*innen, Ehemalige, Anwohner*innen und Studierende sowie Interessierte zum großen Frühlingsfest am nächsten Sonntag ab 11 Uhr ein.

Die Besucherinnen und Besucher können sich auf Führungen durch den Garten freuen, beispielsweise zum Thema „Medizin direkt aus der Natur“. Oder auf Ratschläge der Experten bei „Hobbygärtner aufgepasst: Spezialisten des Wissenschaftsgartens beantworten gärtnerische Fragen“. Wer mag, kann ein Schmuckstück mit und sich die Art des Edelsteins bestimmen lassen. Dann gibt es noch einen Basteltisch des Museums Giersch, diverse Infostände, Essen und Trinken und Musik.

Das ist der Wissenschaftsgarten am Riedberg

Der Wissenschaftsgarten ist der dritte Garten der Universität. Aufbau und Pflanzenbestand orientieren sich am aktuellen Lehr-und Forschungsbedarf. Mit dem städtischen Palmengarten und dem Botanischen Garten bestehen enge Kooperationen, die Anlagen ergänzen sich. Der Bestand an Pflanzen wird aus reinen Arten aufgebaut, deren Herkunft in einer Datenbank dokumentiert wird. Der Freilandbereich soll mit seiner Bepflanzung und den angebotenen Informationen auch ein Ort des Selbststudiums und der Erbauung sein. Der Garten wird in den nächsten zehn Jahren noch bis zur Altenhöferallee erweitert. Der Eintritt ist immer frei, normalerweise aber nur im Außenbereich und während der aktuellen Öffnungszeiten möglich.

Das große Frühlingsfest im Wissenschaftsgarten, Campus Riedberg, Altenhöferallee 1f, findet am Sonntag, 19. Mai, von 11 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Goethe-Universität

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Unbekannter raubt 80-Jährigem die Geldbörse

Polizeiwagen

Ein 80-jähriger Frankfurter war am gestrigen Dienstag gegen 12.20 Uhr zu Fuß unterwegs auf der Altenhöferallee. Im Eingang eines Mehrfamilienhauses wurde er von einem Unbekannten angegangen, der ihm aus der Jackentasche sein Portemonnaie entwendete und sofort damit flüchtete. Es handelt sich dabei um ein schwarzes Portemonnaie, unter anderem mit etwa 250 Euro Bargeld, Bankkarten sowie der Krankenkassenkarte des Geschädigten.

Der Täter soll 20 bis 30 Jahre alt und etwa 180 bis 190 cm groß sein. Dunkelbraune Haare, bekleidet mit einer grauen Jacke.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Stadt prüft die Tischtennis-Petition

Die Chancen für mehr Outdoor-Tischtennisplatten am Riedberg steigen – zumindest ein bisschen. Die Petition „Mehr Tischtennisplatten auf dem Riedberg – Attraktive Spielplätze auch für große Kinder“ hat auf dem offiziellen Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt die notwendige Unterstützerzahl von 200 übertroffen. Die Bürgeridee war also erfolgreich und die Stadt prüft jetzt die Umsetzung, wie es auch in einem Kommentar der Verwaltung heißt.

Der Hintergrund: Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In den Schulen sind die Tischtennis-AGs sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, Initiatorin der Petition. Gerade auf Spielplätzen rund um die Grundschule Riedberg sei grundsätzlich ausreichend Platz vorhanden. Daher schlägt man die Installation von Tischtennisplatten auf folgenden Spielplätzen vor: in der Renoirallee gegenüber der KITA Weltraum sowie beispielsweise auf der Grünfläche hinter dem Utrilloweg oder an der Riedbergallee am Topographischen Weg.

Auch der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg hat sich in der Sitzung von vergangenem Freitag mit dem Thema beschäftigt und setzt sich in einem gemeinsamen Antrag für mehr Outdoor-Tischtennisplatten ein.

Foto: Archiv

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Musik & Genuss: Ein Abend für Europa

Die Europawahl rückt näher. Es gibt Debatten und Diskussionen. Aber diese Veranstaltung dürfte rund um den Riedberg einmalig sein: Das Blockflöten-Ensemble der Evangelischen Riedberggemeinde lädt am nächsten Freitag um 19 Uhr ein zu einem Abend für Europa. „Wir spielen Flötenmusik quer durch Europa. Dazu gibt es Informationen, ein Europa-Pub-Quiz und kleine Köstlichkeiten aus den Küchen und Weinkellern Europas“, heißt es in der Einladung, die an alle Interessierten geht.

Für das Büffet unter dem Titel „Buntes Europa“ darf gerne etwas mitgebracht werden. Um eine Mail an Helfer@riedberggemeinde.de wird gebeten, damit die Planung besser möglich ist. Die Organisatoren: „Wer noch eine Idee für ein Rezept sucht, kann uns auch gerne anmailen, wir haben schon eine Liste mit möglichen Leckereien zusammengestellt.“

Ein „Abend für Europa“ mit Musik, Spiel & Genuss am Freitag, 17. Mai, um 19 Uhr in der Ev. Riedberggemeinde in der Riedbergallee.

Der Eintritt ist frei. Über Spenden würde man sich freuen

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Seniorenticket für 1 Euro pro Tag

U-Bahn

Am 1. Januar 2020 soll es soweit sein. Dann wird es das Seniorenticket geben, mit denen alle Menschen über 65 in ganz Hessen für einen Euro am Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können. „Das Seniorenticket ist ein Riesenschritt nach vorne zu günstigeren Tickets für alle“, sagt Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann. „Ich bin sehr froh, dass wir nach den Schülerinnen und Schülern nun 1,2 Millionen Menschen über 65 Jahren dieses Angebot machen können – Menschen für die Mobilität eine große Rolle spielt. Seine Kinder oder Enkel zu besuchen, sollte nicht am Geld scheitern.“ Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sagte: „Das Ticket wird ein echter Renner.“

Das hessenweite Flatrate-Ticket für einen Euro am Tag haben Al-Wazir, Oberbürgermeister Feldmann und die Geschäftsführer der in Hessen aktiven Verkehrsverbünde RMV, NVV und VRN heute in Wiesbaden vorgestellt. 

Das Seniorenticket Hessen soll 365 Euro im Jahr kosten. Es richtet sich an die rund 1,2 Millionen Seniorinnen und Senioren in Hessen und gilt ab dem 65. Lebensjahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen werktags ab 9 Uhr morgens und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig genutzt werden. „Der Aufsichtsrat des RMV wird noch in diesem Monat am 27. Mai über die neuen Angebote entscheiden“, erläutert Feldmann.

Feldmann bezeichnete das Seniorenticket Hessen als unschlagbar günstiges Angebot. „Für 1 Euro pro Tag überall in Hessen hin. Ein echter Preishammer für unsere Seniorinnen und Senioren“, sagt der Oberbürgermeister. „Wir haben bereits mit dem erfolgreichen Schülerticket gezeigt, dass mehr Menschen den ÖPNV nutzen, wenn man das Angebot ausweitet und zugleich vergünstigt. Das landesweit gültige Ticket wird die Tarifgrenzen in Frankfurt/Rhein Main weiter einebnen. Gemeinsam mit dem neuen Nachbarschaftstarif wächst die Region noch enger zusammen. Ältere Menschen können Familie, Freunde, Bekannte besuchen und ihre alltäglichen Erledigungen zu einem günstigen Preis mit Bussen und Bahnen bewerkstelligen, das ist ein wichtiger Schritt für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Weitere Schritte müssen und werden folgen. Eine wichtige Forderung unserer Senioren wird damit endlich erfüllt.“

Schülerticket ist bereits großer Erfolg

Das Seniorenticket knüpft dabei auch an die großen Erfolge des Schülertickets an. Seit dem 1. August 2017 können alle Schülerinnen und Schüler und alle Auszubildenden für 1 Euro am Tag quer durch ganz Hessen fahren. Das Schülerticket Hessen kostet 365 Euro im Jahr. Mit dem Ticket können Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Hessen genutzt werden. Die Attraktivität des Angebots zeigt sich insbesondere in der enormen Steigerung der Verkaufszahlen. Im Schuljahr 2015/2016 verkauften RMV, NVV und VRN in Hessen zusammen 255.000 Schülerjahreskarten. Im Schuljahr 2017/2018 wurde das neue Schülerticket Hessen 407-tausend Mal verkauft. Eine Steigerung um 60 Prozent. 

Al-Wazir und Feldmann abschließend: „Die Generation 65+ gehört längst nicht mehr zum alten Eisen. Sie sind höchst mobil und viel unterwegs. Ihnen machen wir ein unschlagbares neues Angebot. Und ihren Familien verkürzen wir das wochenlange Grübeln über das nächste Weihnachtsgeschenk. Oma und Opa haben schon alles? Das neue Seniorenticket Hessen noch nicht.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Riedberger SV übernimmt die Alte Turnhalle – für alle

Am Boden ist braunes Holzparkett, wie manche noch aus richtig alten Schulturnhallen kennen. Vorne eine große Bühne. Hinten eine kleine Küche mit einem Vitrinenschrank, wie er noch bei Großmüttern stand. Mit einem Satz: Die Alte Turnhalle am Grubweg in Kalbach mag nur mit den dringendsten Maßnahmen in puncto Lüftung, Heizung und Brandschutz saniert worden sein, aber sie hat viel Charme. Mehr noch: In Zeiten, in denen freie Hallen nicht nur im gesamten Bereich Riedberg und Kalbach händeringend gesucht werden, könnte die gute, alte Halle mehr als eine Alternative für Sport, Kultur und Feste werden. Am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe an den neuen Betreiber Riedberger SV. Am Samstag schon packten die RSV-Verantwortlichen mit am, um die seit Anfang des Jahres verwaiste Halle „wieder zu neuem Leben zu erwecken“.

Die Vorsitzende Gaby Nagel spricht von einem „echt guten Miteinander“, das man von Anfang an mit den Nachbarn und Stadtteilakteuren wie Vereinen und Schulen pflegen will. „Der Riedberger SV ist Betreiber der Halle und dazu verpflichtet, in Zeiten, in denen sie diese nicht belegen, sie wiederum anderen Vereinen und Gruppierungen zur Verfügung zu stellen“, erklärt Günter Murr, Sprecher des Baudezernates gegenüber MAINRiedberg. Private Feiern sind ab sofort laut Mietvertrag nicht mehr möglich. Für Vereine aber will der RSV nur eine für Sporthallen übliche Gebühr berechnen.

Der Riedberger SV ist nach dem größeren SC Riedberg, der die Sportanlage in der Altenhöferallee betreibt, die zweite Vereinsgründung in unserem noch jungen Stadtteil. Mittlerweile 550 Mitglieder hat der RSV. In Kalbach gibt es mehr als eine Handvoll weiterer Vereine mit teils langer Tradition.

Von Kinderbuchmesse bis Oldie-Night – auch das kann stattfinden

So weit es „mit den Brandschutzauflagen vereinbar ist“, dürfen in der Alten Turnhalle auch wieder Veranstaltungen stattfinden. Von der Oldie-Night des FC Kalbach bis zur Kinderbuchmesse des Kindervereins – all das scheint gesichert. „Das ist für uns im Moment das Wichtigste“, so Hans J. Troost, Vorsitzender des Kindervereins. Die Kinderbuchmesse im November, für die Kinder ihre Lieblingsbücher der Saison küren und anlässlich der der Preis der Kalbacher Klapperschlange verliehen wird, ist weit über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannt.

Noch ist die alte Halle komplett leer. Der RSV hofft auf Geld- und Sachspenden, damit sich das bald ändert

Trotz lange unklarer Pachtverhältnisse und einem Ortsbeirat, der anfangs nur zum Teil eine Sanierung unterstützt hatte, hat es letztlich mit dem Pachten doch geklappt. Mit viel Eigeninitiative. Der Mietvertrag ist unbefristet. „Allerdings ist den Beteiligten klar, dass diese Halle keinen Ewigkeitsnutzen haben kann“, heißt es aus dem Baudezernat. Sie soll in „Ersatzleistung“ treten, bis eine neue Mehrzweckhalle gebaut ist. Standort könnte im Grundstück eines Kita-Neubaus am Kalbacher Stadtpfad sein. Größe, Ausstattung und Ausrichtung stehen aber noch in den Sternen.

Geld- und Materialspenden für Sportgeräte nötig

In den Sommerferien erhält die Halle eine komplett neue Heizungsanlage. Um die Alte Turnhalle aber innen und außen voll nutzbar zu machen, werden Geld- und Sachspenden benötigt. Momentan ist die Halle komplett leer. Ohne Fußballtor, ohne Turnmatten, ohne Geräte. Der Gesamtbedarf, mit dem gerechnet wird, liegt bei rund 40.000 Euro. Teile will man über Fördergelder bekommen, einen Teil durch Unterstützer aus dem Stadtteil und über die Spendenplattform www.betterplace.org/p70200   

Natürlich gibt es noch Hindernisse. Dass Gegenstände wie Polsterstühle aus Brandschutzgründen nicht mehr in den Räumen oder im Keller der Halle gelagert werden können. Sondern extra ein Überseecontainer besorgt werden muss, um alles bald hallennah zu verstauen. Aber schon in dieser Woche soll’s mit Sport losgehen. Unter anderem mit Kindertanz, Leichtathletik, den Minikickern, aber auch den Johanniter, die zum Spaß Kicken wollen, und einem Kampfsportverein aus Bad Homburg. Hockey, Tischtennis und verschiedene Fitness-Angebote sollen folgen.

Von Sprunggrube bis Beachsoccer – große Pläne für den Außenbereich

Doch die Pläne reichen noch weiter: Im Herbst soll mithilfe der Frankfurter Malteser und freiwilligen Helfern am Malteser „Social Day“ der Außenbereich umgestaltet werden. Momentan gleichen die 1000 Quadratmeter eher einer wilden Wiese. Seit Langem wurde hier nichts mehr gemacht. Eine Umzäunung fehlt ohnehin, soll aber kommen. „Wir planen eine Leichtathletik-Sprunggrube, eine kleine Soccerarena, einen Barfußpfad, aber beispielsweise auch ein Bodentrampolin und ein XXL-Schach“, berichten Gaby Nagel, Kassenwart Tim Hannewald und der zweite Vorsitzende Achim Weifenbach.

Auch den Außenbereich der alten Halle will der RSV zur Sportstätte machen

Jetzt erst mal hat die RSVler der Alltag der alten Halle erreicht, wie sie mit einem Lachen erzählen. Sie müssen das hohe Gras drumherum mähen.

Weitere Informationen unter riedberger-sv.de

Der Riedberger SV lädt am 21.5. von 17 – 18.30 Uhr zur Stunde der offenen Tür in die Alte Turnhalle am Grubweg/ Kalbach ein, um die Pläne allen interessierten Bürgern vorzustellen

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Fotos: MAINRiedberg

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EU-Diskussion zum Wissensstandort Riedberg

Vom Riedberg in die Welt: Frankfurt-Riedberg ist Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hier entsteht Zukunft in den Bereichen Präzisionsmedizin, Neue Märkte und Therapieoptimierungen mit Hilfe von Big Data. Internationale Regierungen und Organisationen werden von hier aus beraten.

Knapp zwei Wochen vor der Europawahl wollen deshalb Vertreter aus Uni, Wirtschaft und Politik auf Einladung der CDU darüber diskutieren, wie „neue Geschäftsmodelle, Pioniergeist und Ideenreichtum für die Gesundheit der Menschen wirken und wie Europa dabei helfen kann“. Im Frankfurter Innovationszentrum (FiZ) Biotechnologie am Campus Riedberg sprechen am Podium Prof. Dr. Diane Robers, Forschungsdirektorin Entrepreneurship der EBS Universität, Dr. Christian Garbe, Geschäftsführer FiZ, Verena David, CDU-Kandidatin zur Europawahl, sowie Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, Forschungsminister a.D.

Die Podiumsdiskussion zur Europawahl beginnt am Montag, 13. Mai 2019, um 19.30 Uhr im Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FiZ), Altenhöferallee 3, 60438 Frankfurt.

Informationen & Grafik: Veranstalter

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Das Gymnasium bekommt (endlich) eine Laufbahn

Es ist eine beinahe unendliche Geschichte, die nun zu einem positiven Ende führen könnte. Schon lange hatte sich der Förderverein des Gymnasiums Riedberg darum bemüht, dass Schulsport im Außenbereich möglich ist. Um präzise zu sein: Leichtathletik und damit auch Bundesjugendspiele. Entgegen der Planungen war die Lauf- und Sprunganlage an der Schule aus Kostengründen nicht mehr mit einem Kunststoffbelag versehen worden. So konnte diese nur als Spiel- und Pausenfläche genutzt werden. Der Förderverein aber wurde selbst aktiv und sammelte 70.000 Euro, um die Finanzierung zu übernehmen. Dennoch kam bis vor wenigen Tagen kein grünes Licht aus dem zuständigen Amt. 

Der Förderverein hatte einen Brief an das „Amt für Bau und Immobilien“ (ABI) geschrieben. Dem war „großer Unmut zu entnehmen“, wie es in einem geplanten SPD-Antrag zur Ortsbeirats-Sitzung heute hieß. Vertreter der Schule sowie des Fördervereins warteten ursprünglich schon seit Herbst auf eine Rückmeldung zu ihrem Vorschlag. Trotz der eigenen Mittel.

Die Stadt will jetzt auch Mehrkosten übernehmen

Anfang der Woche kam dann eine Antwort. „Selbstredend schließen wir uns der Auffassung der Schule an, dass eine geeignete Lauf- und Weitsprunganlage für den Sportunterricht am Gymnasium Riedberg eine sinnvolle Investition darstellt“, steht in einem Schreiben an den Ortsbeirat. Man greife das Angebot des Fördervereins gern auf. Das Grünflächenamt ist bereits mit der Ausführung beauftragt. Die über die Summe des Fördervereins hinausgehenden Kosten werden aus städtischen Mitteln bestritten.

Sobald geeignete Fachfirmen für die Ausführung gefunden sind, soll es losgehen. Bis Schuljahresbeginn im Sommer ist die Fertigstellung avisiert.

Foto: Archiv

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Pinguin-Fest im Zoo

Humboldt Pinguine im Zoo

Endlich ist es soweit: Knapp zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich ist die neue Pinguin-Anlage fertig. Künftig werden hier 25 Humboldt-Pinguine ihr Zuhause haben und das muss natürlich gefeiert werden.

Am Samstag, 11. Mai, lädt der Frankfurter Zoo von 10 bis 18 Uhr zum großen Pinguinfest ein.

Die Besucher können sich auf ein buntes Programm freuen, das ganz im Zeichen der kleinen Frackträger steht. Neben kommentierten Sonderfütterungen und Führungen über die neue Pinguin-Anlage halten der Zoo und seine Partner einiges für Familien bereit: T-Shirts selbst gestalten, Pinguine basteln, ein Pinguin-Quiz, Kinderschminken, Glitzertattoos und viele andere Mitmachaktionen stehen auf dem Programm. Die Pinguin-Familie von Theater Pikante ist im Zoo auf Wanderschaft und ein Kasperl-Theater verspricht Spaß und Spannung.

An den Aktionsständen kann man sich ausführlich über den Bau der fast 2000 Quadratmeter großen Pinguin-Anlage informieren und darüber, warum der Humboldt-Pinguin so gefährdet ist.

Es gelten die regulären Zooeintrittspreise.

Weitere Informationen und Programm unter www.frankfurt.de

Foto: Matthias Besant/ Zoo Frankfurt

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Minister besichtigt Schul-Projekte

Mit der Erweiterung bestehender Schulen und mehreren Neubauten reagiert die Stadt auf die stark steigenden Schülerzahlen. Derzeit müssen pro Jahr zusätzliche Plätze für rund 2000 Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. Der im vergangenen September von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Schulentwicklungsplan sieht allein acht neue Schulen vor. „Das stellt uns vor gewaltige Herausforderungen“, sagte Baudezernent Jan Schneider bei einem Ortstermin mit Kultusminister Alexander Lorz auf dem Riedberg, wo derzeit mehrere Schulen neu errichtet oder erweitert werden. „Wir müssen in kürzester Zeit geeignete Grundstücke finden und Planungen vorantreiben.“

Kultusminister Lorz unterstützte die Anstrengungen der Stadt, eine hinreichende Zahl an Schulplätzen in allen Bildungsgängen vorzuhalten. Es ist Aufgabe des Schulträgers, mit konsequenter Planung rechtzeitig auf weiterhin steigende Bedarfe zu reagieren. „Dass die Ausbaubestrebungen im verdichteten städtischen Raum an Grenzen stoßen, darf nicht zu Engpässen bei der Versorgung mit Schulplätzen führen“, sagte der Minister.

Besonders groß ist der Bedarf an neuen Schulplätzen derzeit im Frankfurter Norden. Allein im neuen Stadtteil auf dem Riedberg sind in den vergangenen beiden Jahren rund 2400 Einwohnerinnen und Einwohner hinzugekommen. Um die beiden bestehenden Grundschulen zu entlasten und weitere Schüler aufnehmen zu können, entsteht an der Hans-Leistikow-Straße ein Übergangsquartier aus 160 Stahlmodulen für eine dritte Grundschule. Derzeit werden auf dem Grundstück noch Erdarbeiten ausgeführt, doch schon zu Beginn des kommenden Schuljahres werden dort Schüler unterrichtet. „Hier muss es uns gelingen, in einem Zeitraum von weniger als einem Jahr eine neue Schule zu errichten“, sagte Schneider. Die schnelle Lieferung der Stahlmodule ist deshalb möglich, weil die Stadt Frankfurt Ende vergangenen Jahres den Rahmenvertrag zur Lieferung und Anmietung mobiler Anlagen für Schulen erheblich erweitert hat. „Wir können dadurch künftig noch flexibler reagieren“, betonte der Baudezernent.

Die Grundschule Riedberg 3 wird zwei Jahre lang in der temporären Anlage arbeiten. 2021 zieht sie in die heute von der IGS Kalbach-Riedberg genutzte Holzmodulanlage an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee. Dort entsteht derzeit neben dem im Sommer 2017 fertiggestellten ersten Bauabschnitt der zweite Gebäudeteil. Die Arbeiten an dem neuen Trakt für die Jahrgangsstufen 7 und 8 werden in den kommenden Wochen abgeschlossen. Im Juli kann der zweite Bauabschnitt, der rund 7 Millionen Euro kostet, planmäßig in Betrieb gehen. Die Schule erhält acht zusätzliche Klassenräume, eine Lehrküche sowie mehrere weitere Fachräume.

2021 soll die IGS mit rund 600 Schülerinnen und Schülern an ihren endgültigen Standort in der Gräfin-Dönhoff-Straße an der U-Bahn-Station Riedberg umziehen. Für den Schulcampus mit Turnhalle, der rund 47 Millionen Euro kostet, wurde in dieser Woche der symbolische erste Spatenstich gesetzt. Der Neubau entsteht nach Plänen des Büros h4a Architekten, deren Entwurf 2016 bei einem Architektenwettbewerb den ersten Preis gewonnen hatte. Leitidee für das u-förmige Schulgebäude ist die Aufteilung der Nutzungen in sogenannte Lernhäuser. In diesen werden die Unterrichtsräume der einzelnen Klassen jahrgangsstufenweise angeordnet. Das heißt: Je vier Klassenräume werden um einen zentralen, multifunktionalen und aufteilbaren Gruppenraum angeordnet und mit einem Stützpunkt für das Lehrerteam ergänzt. So erhält jede Jahrgangsstufe ihre überschaubare Einheit.

Bereits abgeschlossen ist die Erweiterung der Marie-Curie-Schule. Die Grundschule an der Graf-von-Stauffenberg-Allee hat vier zusätzliche Klassenräume erhalten, die innerhalb kurzer Zeit aus Holzmodulen errichtet wurden. Für die Grundschule Riedberg I ist eine Erweiterung mit Stahl-Raumzellen geplant. Baudezernent Schneider rechnet damit, dass der Bedarf an temporären Gebäuden für die Neugründung, Erweiterung oder sanierungsbedingte Auslagerung von Schulen weiter steigen wird. „Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die provisorischen Lösungen eine hohe Qualität haben, damit sich sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie alle anderen dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen.“ Der Modulbau sei auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zukunftsweisend: „Unsere Anlagen sind so konzipiert, dass wir sie vergleichsweise einfach an einen anderen Standort versetzen können, wenn sie nicht mehr benötigt werden.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Bernd Kammerer/ Stadt Frankfurt

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