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Skatepark: Wo sind mögliche Standorte?

„Wo ist Platz für uns?“ Unter dieser Überschrift hat MAINRiedberg in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins über die Anliegen und Forderungen von Jugendlichen im Stadtteil berichtet – wo es 19 Spielplätze für die Kleinen, aber kaum Freizeitmöglichkeiten für eine wachsende Zahl von Teenagern und ältere Kids gibt. Der Schüler Sebastian Reißmann (12) hat im Vorfeld erfolgreich eine Petition für einen Skatepark am Riedberg initiiert. Erst kam ein klares Nein diesbezüglich von der Stadt, seit einer neuen Stellungnahme im September scheinen die Chancen aber zu steigen. In der nächsten Ortsbeiratssitzung am Freitag sind die Skatepark-Pläne wieder Thema. Plus der von Jugendlichen bereits in einem runden Tisch vor einem Jahr geforderte „Pavillon“, beispielsweise im Kätcheslachpark, den sie und auch die anderen Stadtteilbewohner als „Rückzugsort“ nutzen könnten.

In Sachen Skatepark und bezüglich der Pavillon-Thematik gibt es am Freitag jeweils einen SPD-Antrag für einen Ortstermin, „um einen Austausch zwischen den Jugendlichen im Stadtteil, den städtischen Fachämtern sowie dem Ortsbeirat zu ermöglichen“. Und um sich von der Lage vor Ort ein Bild zu machen. In puncto Skaterparcours könnte die Route so aussehen: Beginn an den Volleyballfeldern zwischen Lärmschutzwall der A5 und dem Familienzentrum Billabong und Endpunkt im westlichen Kätcheslachpark neben dem Basketballfeld.

Vertreter des Grünflächenamtes, Vertreter des Sportamtes, natürlich Schülerinnen und Schüler sowie weitere Interessierte könnten an der Suche nach einem geeigneten Standort für einen Skatepark am Riedberg teilnehmen.

Die Prüfung möglicher Standorte und Alternativen kann seitens der Stadt allerdings erst zum Jahresende erfolgen, aufgrund fehlender Kapazitäten im zuständigen Fachamt. Sebastian Reißmann und seine Freunde hoffen jetzt, „dass es doch noch klappt“.

Die Ortsbeiratssitzung findet am Freitag, 25. Oktober, um 20 Uhr im Winfriedhaus der Kath. Gemeinde St. Laurentius in Kalbach statt, Am Brunnengarten 9.

Weitere Informationen unter www.frankfurt.de 

Fotos: PeVe Horn/ MAINRiedberg

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MAINRiedberg berichtet im aktuellen Magazin ausführlich über die Anliegen der älteren Kids und Jugendlichen. Mit der Frage: „Wo ist Platz für uns?“

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Tickets für „Hotel Ost“ zu gewinnen!

Lust auf einen tollen Abend mit BALKAN-KLEZMER-GYPSY-CROSSOVER? Drei dynamische Frontfrauen an Akkordeon (Heike Bachmann), Violine (Ina Kleine-Wiskott) und Klarinette (Andrea Emeritzy) und zwei filigran groovende Herren an Bass (Richard Waltner) und Schlagwerk (Rüdiger Keller) erzählen instrumental Geschichten und bringen tanzfreudige Gäste garantiert in Schwung.

„Hotel Ost“ kommt am 15. November um 20 Uhr in die Grundschule Riedberg 1, im Rahmen von „Kultur in der Aula“.

Ein fanstasievoller Crossover-Mix verschiedener Stile, auf akustischen Instrumenten, mit Spaß am Spiel und der Musik soll „Endorphine tanzen und wieder zur Ruhe kommen lassen“. Seit ihrem ersten Auftritt 2003 in Frankfurt am Main wächst die buntgemischte Fangemeinde ihrer Arrangements, Improvisationen und Kompositionen durch zahlreiche Auftritte im hessischen Inland sowie in Rheinland-Pfalz, Berlin, Italien und sogar Südfrankreich) durch ihre CD „Fünf Sterne“ und ‚Live!‘.

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Eine gute Nachricht für alle MAINRiedberg-Freunde, verbunden mit einem großen Dankeschön an die Veranstalter: Bei uns gibt es 3 x 2 Tickets für dieses Konzerterlebnis zu gewinnen! Mail an mail@main-riedberg.de genügt. Die ersten drei Einsender werden die Karten gewinnen. Schnell sein lohnt sich!

HOTEL OST – das Konzerterlebnis 
WANN: 15.11.2019
WO: Grundschule Riedberg (Aula), Zur Kalbacher Höhe 15
UHRZEIT: 20 Uhr

TICKET-Vorbestellung und weitere Informationen zum Konzert bei Veranstalter „Kultur in der Aula“ unter https://josua-gemeinde.net/kat/kultur-in-der-aula/

Fotos: Kultur in der Aula/ Hotel Ost

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Zukunftswerkstatt zum Thema Klimawandel

„Listen to the scientists“ lautet eine zentrale Empfehlung von Greta Thunberg. Das „Centre for Dialogue at Campus Riedberg“ greift diese nun auf und bietet am Freitag, den 25. Oktober 2019, von 15 bis 19 Uhr eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Klimawandel“ an. Renommierte Wissenschaftler der Frankfurter Goethe-Universität und des „Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums“ möchten einen wissenschaftlich fundierten Zugang zu einem der zentralen Themen der Gegenwart eröffnen und zum Austausch über Folgen des Klimawandels, Klimagerechtigkeit und klimapolitische Kommunikation anregen.

Joachim Curtius, Professor für Experimentelle Atmosphärenforschung am Institut für Atmosphäre und Umwelt, wird in die Thematik mit einem Vortrag über das Erdsystem im Klimawandel einführen. Nach der anschließenden Podiumsdiskussion können sich die Teilnehmer zum Gespräch in Kleingruppen mit weiteren Dialogpartner*innen zusammen finden: So wird etwa Prof. Thomas Hickler über die Folgen des Klimawandels – vor Ort und weltweit – informieren. Prof. Darrel Moellendorf wird auf die Klimagerechtigkeit und Dr. Eva Nöthen auf Fragen der klimapolitische Kommunikation eingehen.

Wer will, ist zum Abschluss eingeladen, „intellektuell, spirituell und existentiell innezuhalten“. Die Zukunftswerkstatt, die sich an Erwachsene und Jugendliche ab etwa 14 Jahren richtet, findet im Großen Saal des Centre for Dialogue, Kalbacher Höhe 56, auf dem Riedberg (Gemeinderäume St. Edith Stein) statt. Die Veranstaltung ist in deutscher Sprache geplant, bei Bedarf können aber auch die wesentlichen Aspekte zusätzlich auf Englisch vermittelt werden. 

Das „Centre for Dialogue“, unter einem Dach mit der ­Katholischen Kirche St. Edith Stein, dient in unmittelbarer Nähe zu den naturwissenschaftlichen Fachbereichen der Goethe-Universität dem Gespräch von Lebenswelt und Wissenschaft. „Wir fokussieren auf Erkenntnisse und Ergebnisse der Wissenschaften, die unsere Handlungen, unser Weltbild und unsere Haltungen beeinflussen können“, heißt es dort. Unterstützung erfährt das Centre for Dialogue von einem Kuratorium, dem namhafte Vertreter*innen der Frankfurter Professorenschaft und der Kirche angehören.  Weitere Informationen unter www.cfd-frankfurt.de

Informationen & Foto: Centre for Dialogue/ Frankfurt

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So finden Sie Frankfurts „Secrets“

Wirtschaftsdezernent Markus Frank und die Gründungsmitglieder der Interessensgemeinschaft „Frankfurt Secret“ laden mit dem dezernatseigenen Projekt zur Schatzsuche im Stadtgebiet ein. Über Monate sorgfältig ausgesuchte 51 Frankfurter „Juwelen“ werden mit dem Signet „Frankfurt Secret“ an ihrer Ladentür ausgezeichnet und sind auf einer auffällig designten Stadtkarte zu finden – ob inhabergeführte Handwerksbetriebe, Modelabels, Künstler, Designer, Bars und Restaurants: Allen gemeinsam ist ihre Einzigartigkeit und die eigene Note, die sie in den Kreis der als „Frankfurt Secret“ zertifizierten Läden aufnimmt. Jede Woche wird eines der im ersten Durchgang auserwählten „Secrets“ über die Social Media-Kanäle ausführlich vorgestellt.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank erklärt zu der Projektidee: „Der kleine inhabergeführte Einzelhandel ist ein hohes Gut, dass wir bestmöglich schützen wollen. Mit diesem schönen Projekt von Frankfurtern für Frankfurt und seine Gäste wollen wir zeigen, was die Stadt in Sachen Coolness und verborgenen Qualitäten auszeichnet. Neben den international bekannten Bildern der Banken- und Wirtschaftsmetropole, die unbestritten von ganz hoher Wichtigkeit sind, gibt es aber auch das Frankfurt am Main mit einzigartigen Menschen, mutigen Geschäftsideen und vielen kleinen Juwelen, die es zu entdecken gilt. Ich glaube, diese Entdeckerreise wird vielen verschieden Menschen Freude bereiten und sie fördert den Nährboden für einen wachsenden Zusammenhalt dieser Szene.“

Frankfurt Secret ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Think Tank Pantera Rosa (Florian Jöckel, Jörg Schrod, Markus Wendel), dem desres design Studio (Michaela Kessler) und der Kreativagentur „esistfreitag“ (Amin Baghi, Vicky Prüfer).

Florian Jöckel, Founder und CEO der Pantera Rosa GbR weiß: „Selbst für uns Frankfurt-Insider gibt es immer wieder Geheimnisse zu entdecken. Wir hoffen, dass in diesem etwas anderen Szene-Führer für möglichst viele die eine oder andere Neu- oder Wiederentdeckung in unserer geliebten Stadt dabei ist.“

Amin Baghi, der mit dem Magazin „Frankfurt du bist so wunderbar“ ohnehin die besonderen Plätze der Stadt sucht, ergänzt: „Frankfurt wird immer wieder nachgesagt, es müsse attraktiver werden – die Stadt sei zu glatt und zu gewöhnlich. Es macht uns viel Freude zu zeigen, dass dem nicht so ist.“

Am Donnerstag, 17. Oktober, startete das mit viel Frankfurt-Liebe versehene Projekt im B74 SELECTED GOODS in der Berliner Straße 74. Weitere Stationen waren der Frankfurter Lauftreff in der Großen Friedberger 37-39 und das Gewürzhaus Schnorr in der Neuen Kräme 32.

Alle Informationen zum Projekt sind unter http://www.frankfurtsecret.de zu finden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Kreativagentur „esistfreitag“

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„Sternenjäger“ – ein Gespräch mit Autor Jon Larsen

Der Norweger Jon Larsen ist ein begnadeter Jazzgitarrist – mit einem ungewöhnlichen Hobby: Er erforscht Sternenstaub. Ihm ist gelungen, was vor ihm als unmöglich galt: Jahrmilliarden alte Partikel unseres Sonnensystems auf der Erde aufzuspüren. Dazu wandert er auf seinen Reisen mit Magneten Straßengräben und Hoteldächer ab und filtert tütenweise Staub. Auf diese irrwitzige Weise identifiziert er Mikrometeoriten – und ermöglicht so völlig neue Erkenntnisse über unser Sonnensystem. Heute um 17.30 Uhr lädt der Physikalische Verein am Campus Riedberg zu einem Gespräch mit Jon Larsen. Der Eintritt ist frei.

„Sternenjäger – meine Suche nach dem Stoff, aus dem das Universum gemacht ist“, so lautet der Titel seines Buches, das zur Buchmesse 2019 im Benevento Verlag erscheint. Über seine außergewöhnliche Suche und die Erkenntnisse daraus wird der Autor heute mit vielen Fotos berichten. „Lernen Sie Jon Larsen im Gespräch mit der Moderatorin und Astrophysikerin Dr. Sibylle Anderl kennen“, heißt es in der Vorankündigung des Physikalischen Vereins. Das Gespräch wird hauptsächlich in Englisch geführt, da Jon Larsen nur geringe Deutschkenntnisse hat. Bei Bedarf wird die Moderatorin übersetzen – gerne auch Fragen aus dem Publikum. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen und Buchsignierungen mit dem Autor.

„Sternenjäger“ – ein Gespräch mit Jon Larsen im Rahmen der Buchmesse. Wann? Freitag, 18. Oktober 2019, 17:30 – 19:00 Uhr. Wo? Physikalischer Verein, Robert-Mayer-Straße 2, Frankfurt-Riedberg. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen unter physikalischer-verein.de

Foto: Morten Bilet

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Honig-Verkostung: So schmeckt Frankfurt

Unter dem Motto „So schmeckt Frankfurt“ laden die Riedberger Imker-Freunde vom Verein Bee Friends zu einer Verkostung unserer Frankfurter Honige ein. Im Stadtteiltreff „Dessauer“, am 24. Oktober um 20 Uhr. „Wir versuchen, von unseren quer über das Stadtgebiet verteilten Imkern und Imkerinnen wieder mindestens eine Honigprobe zu erhalten, die wir verblinden und anschließend gemeinsam verkosten und beurteilen“, erklärt der Vorsitzende Holmer Drews vorab.

Das haben Bee Friends mit viel Spaß und großem Erfolg im vergangenen Jahr schon einmal gemacht und wiederholen dies gerne, „weil der Honig jedes Jahr anders ist und anders schmeckt“. Sie haben dazu einen Fragebogen entwickelt, nach dem jeder einzelne Honig subjektiv beurteilt und bewertet werden kann.

Das sind „Bee Friends“

Der immer noch junge Verein aus passionierten Hobbyimkern und Neueinsteigern hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Wissen um die Bedeutung der Bienen mit Leidenschaft, Aktivitäten und Workshops zu teilen.  Wie der erste Blütenhonig der Riedberger Imker im vergangenen Jahr geschmeckt hat? Nicht so herb wie mancher Waldhonig. „Man schmeckt bei unserem Honig tatsächlich die Blüten“, sagen die Experten. Ein wenig könnte man’s mit Holunderblütensirup vergleichen. Und wie ist der Honig in diesem Jahr? Probieren Sie einfach selbst!

Der Honig-Workshop „So schmeckt Frankfurt“ findet nächsten Donnerstag, 24. Oktober, um 20 Uhr statt. Wo? Im Stadtteiltreff „Dessauer“ im Jugendhaus Riedberg, Friedrich-Dessauer-Str. 4 – 6.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Weil der Platz im Dessauer etwas knapp ist, bitten Bee Friends jedoch um eine kurze Anmeldung unter contact@bee-friends.org

Symbolfoto: M. Rader / Unsplash

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Ein Vogelnest für 99 Kinder

Die kleine Besucherin wusste sofort, was ihr am besten gefällt. Das bunte, halb durchsichtige Iglu im Eingangsbereich. Hier spielte Mayla (2) Verstecken, mindestens eine halbe Stunde lang. Während die Erwachsenen, von Oberbürgermeister Peter Feldmann bis zu Kita-Leitung Diana Flucke-Leber, plus Erzieher, Architekten, Vertreter der Stadt und Lokalpolitiker im großen Raum nebenan waren und teilweise Grußworte sprachen. Heute um 9.30 Uhr wurde eine weitere Kita am Riedberg feierlich eröffnet, das Kinderzentrum Ernst-Balser-Straße im Westflügel. Für 99 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt, von denen die meisten bereits seit Herbst 2018 die provisorische Einrichtung am Kalbacher Stadtpfad besuchten.

Zwischenlösungen, tolle Neubauten, innovative Konzepte – und dann doch wieder die Erkenntnis, dass das Platzangebot in unserem weiter wachsenden Stadtteil vermutlich immer noch nicht reicht. Auch das kam heute zur Sprache. Doch vorher stand die neue Einrichtung im Mittelpunkt, mit Räumen zum Spielen und Entdecken für die Kleinen. Mit Atelier, Bauraum, Rollenspielraum, Bewegungsraum und Forscherraum für die größeren Kids und einem Außengelände mit Spielgeräten für alle. OB Feldmann spricht von einem „Schatz“, die Kita-Leiterin von einem „wunderschönen Kinderzentrum“ und der Geschäftsführer des zuständigen Architektur-Büros BAUFRÖSCHE aus Kassel von einem „Vogelnest“, dem der gesamte Bau, übrigens ein Passivhaus, nachempfunden ist. Einem Nest zum Ankommen und Wohlfühlen. Die schützenden Stäbe am Balkon rund um das Obergeschoss sollen dies verdeutlichen, auch wenn sich die Konstruktion beim Bau als etwas kniffliger und zeitaufwändiger erwies als geplant.

Ein „Vogelnest“ zum Wohlfühlen

„Unsere schöne Stadt Frankfurt wächst, die Geburtenrate steigt glücklicherweise deutlich, viele Familien kommen nach Frankfurt – zum Arbeiten und zum Leben.“ Mit diesen Worten eröffnete der Oberbürgermeister das neue Kinderzentrum. Gerade auf dem Riedberg sei der Bedarf an Betreuungsplätzen sehr hoch. Aus diesem Grund startete die Kita vor einem Jahr vorzeitig in einer Pavillonanlage in Kalbach, wo in der Vergangenheit schon Kinder der dortigen Grundschule untergebracht waren. In einer „etwas in die Jahre gekommenen Anlage“, die zwischenzeitlich leer stand und mit viel Aufwand in kürzester Zeit für die neue Verwendung vorbereitet wurde, wie die Kita-Leiterin bemerkte. 

Oberbürgermeister Feldmann bedankte sich, denn: „Dieser vorgezogene Start wurde durch das Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen wie Stadtschulamt, Kita Frankfurt und Dezernat für Bildung und Integration ermöglicht. Ich danke allen, die daran mitgewirkt und den betroffenen Familien diese Entlastung ermöglicht haben.“

36 neue Plätze für unter Dreijährige

Im Juli 2019 fand der große Umzug an den Riedberg statt. Für die Kindergartenkinder hieß das auch ein bisschen Abschiednehmen. Denn ein Teil ihrer Kinderfreunde, nämlich die Mädchen und Jungen aus Kalbach, blieben noch dort. Im Neubau in der Ernst-Balser-Straße indes konnten neben den Kindergartenplätzen 36 neue Plätze für unter Dreijährige geschaffen werden. Dadurch werde die Stadt auch dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz weiter gerecht, so der OB.

Mit großem Engagement gestalten die pädagogischen Fachkräfte den Prozess des Neuaufbaus. Hierzu gehören die Eingewöhnungen der neuen Kinder, die Entwicklung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, die Konzeptentwicklung sowie die Angebotsplanung.

Starke kleine Frankfurterinnen und Frankfurter – das sollen die Kinder auch dank der neuen Einrichtung werden, wie Peter Feldmann hofft. Und dort viele Freundschaften schließen. Manfred Lenhart von „Baufrösche“-Architekten wiederum hatte vier große Glasbehälter dabei, passenderweise voll gefüllt mit grünen Frosch-Gummibärchen. Natürlich nur für die Kinder.

Fotos: Rainer Rüffer/ Stadt Frankfurt und MAINRiedberg

Zur Einweihung des Kinderzentrums Ernst-Balser-Straße am Riedberg kam auch OB Peter Feldmann. Gabriele Bischoff (Kita Frankurt), Kita-Riedberg-Leiterin Diana Flucke-Leber sowie Ortsvorsteherin Carolin Friedrich sprachen ebenfalls Grußworte Foto: Rainer Rüffer
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Schnellere Hilfe im Notfall dank Handy-Daten

Notruf per Handy

Ein schwerer Mountainbike-Sturz, ein Unfall auf der Autobahn, ein Schlaganfall, ein Notfall eines Touristen ohne Ortskenntnis – in allen Fällen muss Hilfe schnell herbei, aber in all diesen Fällen kann es schwer bis unmöglich sein, den eigenen Standort zu bestimmen und beim Notruf anzugeben.

Tatsächlich ist das auch in Frankfurt kein seltenes und kein geringes Problem. Mit der AML-Technologie, die die Frankfurter Feuerwehr als eine der ersten in Deutschland einsetzt, soll sich diese Situation deutlich bessern. AML steht dabei für Advanced Mobile Location und ermöglicht Leitstellen eine genaue und verlässliche Geolokalisierung von Anrufern. Um die Technologie zügig einsetzen zu können, haben IT-Spezialisten der Feuerwehr kurzerhand eine eigene Software für ihre Leitstelle geschrieben. „Im Notfall zählt jede Sekunde. Wir gehen davon aus, dass wir mit AML vielen Menschen in Not deutlich schneller helfen können“, erläutert Karl-Heinz Frank, Direktor der Branddirektion, die auch den Rettungsdienst steuert.

Während Leitstellen bisher für die Ortung bestenfalls auf die recht grobe Information von Funkmasten zurückgreifen konnten, erhalten sie mit AML bei einem Anruf mit dem Smartphone automatisch auf wenige Meter genaue Standort-Daten des Anrufers. AML ist keine App sondern bereits in das Betriebssystem vieler Handys integriert. Die Schnittstelle sorgt dafür, dass automatisch GPS und WLAN aktiviert werden und der Aufenthaltsort innerhalb von rund 20 Sekunden übermittelt wird. Die Daten gehen an einen für ganz Deutschland zentralen AML-Endpunkt-Server, von dem die zuständige Leitstelle die Daten der Notrufe in ihrer Region abrufen kann. Die Information wird nach einem begrenzten Zeitraum automatisch gelöscht.

Auch der Datenschutzbeauftragte der Stadt Frankfurt wurde in die Planungen einbezogen. Sein Urteil, genau wie das der Datenschutzaufsichtsbehörden, die AML stellvertretend für die Bundesländer geprüft hatten: Der Einsatz von AML im Rettungsdiensteinsatz ist datenschutzrechtlich zulässig. Die verbesserte Geolokalisierung von Notrufen ist Bestandteil einer EU-Richtlinie, die im nächsten Jahr für alle Länder verpflichtend wird. Unter anderem in Schweden, Estland und Belgien ist die Technik schon seit einiger Zeit flächendeckend im Einsatz und hat bereits etliche Menschenleben gerettet. „Unsere Feuerwehrkräfte sind technisch sehr versiert und haben bei allen Brandschutzthemen eine gewisse Vorreiterstellung. Nach dem erfolgten ‚Go‘ der Datenschützer werden wir jetzt mit AML eine wertvolle Ergänzung einsetzen, um Menschen in Frankfurt vielleicht in dem einen oder anderen Fall noch schneller helfen zu können“, erklärt Feuerwehr-Dezernent Markus Frank.

Noch funktioniert Advanced Mobile Location nicht für alle Notrufe, sondern zum jetzigen Zeitpunkt nur für etwa 25 Prozent. Bisher unterstützen nämlich in erster Linie Smartphones mit Android-Betriebssystem die Funktion. AML funktioniert zudem nicht, wenn ein Anrufer den Notruf 112 wählt, aber das Netz seines Mobilfunkbetreibers gerade nicht verfügbar ist. Dann ist nur der Sprachanruf möglich, aber keine weitere Datenübertragung. Und von einem älteren Handy, das kein Smartphone ist, werden auch keine GPS-Daten übertragen.

Die Frankfurter Feuerwehr ist aber sicher, dass AML schon jetzt in vielen Fällen und in der Zukunft noch viel häufiger einen entscheidenden Unterschied machen wird. Apple will die Schnittstelle in den kommenden Monaten in ihrem iOS-Betriebssystem implementieren, immer mehr Smartphones lösen herkömmliche Geräte ab. Schon am Tag nach Inbetriebnahme in Frankfurt konnte einem in Not geratenen Mann geholfen werden, der keine Angaben zu seinem Aufenthalt machen konnte. Mit den automatisch gesendeten Informationen waren die Rettungskräfte wenige Minuten nach seinem Notruf vor Ort.

Informationen & Foto: Feuerwehr Frankfurt

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Hilfe & Tipps: Neuer Treff für „Digitale Senioren“

Sie sind immer noch fit, möchten aber in puncto Computer & Co. noch fitter werden? Heute startet ein neues Angebot in unserem Stadtteil, der Computertreff „Digitale Senioren“. Das Projekt richtet sich an Senioren 60+, „die wir im Umgang mit dem PC, dem Laptop und dem Smartphone unterstützen möchten“, erklärt Sabine Fiedler vom Mehrgenerationenhaus Billabong am Riedberg.

Tipps von Word bis Online-Banking – das sind die Themen

Der digitale Wandel ist unaufhaltbar und Senioren, die nicht mehr im Arbeitsprozess stehen, sind oft davon ausgeschlossen. So führt die Unwissenheit oder das Zögern im Lernen neuer Dinge gerade in dieser Generation auch oft zu Einsamkeit.

Der offene Treff „Digitale Senioren“ soll dazu beitragen, Hemmschwellen vor neuen Medien abzubauen und den Umgang damit zu erleichtern, offene Fragen zu klären und einfach auch Zeit in einer Gemeinschaft mit gleichen Anliegen zu verbringen. Es werden spezielle Themen wie zum Beispiel die Erstellung eines Word Dokumentes oder auch einer Excel-Tabelle erklärt. Der Umgang mit dem Internet oder auch das Online-Banking können ein Thema sein. Die Verwendung von WhatsApp oder anderen Kommunikationsplattformen ist ein weiteres Thema. Die Senioren können die Inhalte selbst mitbestimmen. In kleineren Gruppen oder Einzelgesprächen kann auch auf spezifische Dinge eingegangen werden.

Der Computertreff startet am heutigen 16. Oktober von 15 – 17 Uhr im Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, Frankfurt-Riedberg. Das Angebot ist kostenfrei, findet ein Mal pro Monat statt und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. 

Der Treff wird von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt, die auf verschiedene Expertisen im Bezug auf die Nutzung digitaler Medien verweisen können. In der Auftaktveranstaltung stellt sich das Team vor und sammelt die Wünsche und Anliegen an den Treff. Es wird Kaffee und Kuchen geben und Zeit für einen ersten Austausch sein. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. Es stehen Laptops und Tablets zur Verfügung. Es können aber auch die eigenen Geräte mitgebracht werden.

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de

Der neue Computertreff für Senioren startet Mitte Oktober im Familienzentrum Billabong

Grafik & Informationen: Mehrgenerationenhaus Billabong

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„Math-Trails“ in der City

So macht Mathe garantiert Spaß: Am Samstag, den 12. Oktober 2019, ist ab 11 Uhr das MathCityMap-Team des Instituts für Didaktik der Mathematik und Informatik der Goethe-Universität im Außeneinsatz. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Matthias Ludwig präsentiert im Rahmen des europaweiten Erasmus Days mitten in den Herbstferien das preisgekrönte Projekt MathCityMap und passende Mathtrails rund um den Goetheplatz und die Alte Oper.

Mathtrails sind Pfade, an denen entlang Mathematikaufgaben versteckt sind. Man wird die Innenstadt mit anderen Augen sehen: Wie schnell sind die Rolltreppen an der Hauptwache? Wie viel Wasser läuft aus dem Wasserspender in der Fressgasse?  Wie oft werden die Briefkästen in der Biebergasse in einem Jahr geleert? Welche Steigung hat die schiefe Säule auf dem Goetheplatz und überhaupt: In welche Richtung schaut Goethe?

Dabei ist neueste Technologie im Einsatz. Eine an der Goethe-Universität entwickelte App leitet den Benutzer von Aufgabe zu Aufgabe, gibt Feedback zu den Lösungen und Hilfestellung, falls man mal nicht weiterkommt. Speziell für die Innenstadt wurden auch Trails für Familien mit kleinen und großen Kindern angelegt.  Alles, was man braucht, ist ein GPS-fähiges Smartphone, einen Stift und Block. Einen Zollstock und ein Maßband kann sich an diesem Tag am Infostand des MathCityMap-Teams am Goetheplatz/Steinweg ausleihen. Die Mitarbeiter von MATIS I stehen am Samstag bis 15 Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Für besonders fleißige Aufgabenlöser gibt es eine Überraschung.

Mehr Infos unter www.mathcitymap.eu

Foto: www.mathcitymap.eu

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