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So geht’s zu Wäldchestag & Public Viewing

Über Pfingsten lockt von Samstag, 19. Mai, bis Dienstag, 22. Mai, der Wäldchestag in den Stadtwald. Gleichzeitig finden im benachbarten Stadion am Samstag das Public Viewing zum DFB-Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen Bayern München und am Pfingstmontag das Festival4Family statt. Damit alle Besucher unbeschwert an- und abreisen können, legen Busse und Bahnen Sonderschichten ein.

Ins Wäldche fährt man am besten mit den Straßenbahnlinien 20, 21 und der – aufgrund von Gleisarbeiten – zum Oberforsthaus umgeleiteten Linie 12 sowie den Buslinien 61 und 80. Besuchern der Commerzbank-Arena können für die An- und Abreise die S-Bahnen S7, S8 und S9 sowie Regionalzüge zur Station Stadion, die Straßenbahnlinien 20 und 21 zur Haltestelle Stadion Straßenbahn sowie die Buslinien 61 und 80 zur Haltestelle Stadion Osttribüne empfohlen werden.

Spaß für alle im „Wäldche“

Schon seit dem 18. Jahrhundert gehört es zur Frankfurter Tradition, dass die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag nach Pfingsten in den Stadtwald strömen, um ihren „Nationalfeiertag“, den „Wäldchestag“, zu feiern. Dieses Fest gibt es nur in Frankfurt und bereits im Jahr 1792 fand dieses Ereignis statt, wie ein Schriftstück aus dem Jahr 1831 erwähnte. Der eigentliche Ursprung des Wäldchestags ist bis heute nicht eindeutig belegt. Entweder waren der Anlass der jährliche Pfingstaustrieb des Viehs und das anschließende Waldpicknick der Knechte und Mägde. Oder es waren die jährlichen Festumzüge der Handwerker, die mit einem fröhlichen Stelldichein im Stadtwald verbunden waren.

Auch heute noch findet der halboffizielle Feiertag regen Zuspruch bei Jung und Alt, und bis in die 90er Jahre hatten an diesem Tag sogar die Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen. Der große Festplatz am Oberforsthaus bietet Unterhaltung für jeden Geschmack: vielseitige Erlebnisgastronomie mit gemütlichen Festzelten, Sommergärten und Imbissständen, traditionelle Kirmessangebote wie Spielbuden, Fahrgeschäfte und vieles mehr.

Foto: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

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Ferienspiele auch für Kids mit Handicap

Lust auf Abenteuer, Toben und garantiert nicht langweilige Ferien? Auch in diesem Jahr gibt es beim Familienzentrum Billabong am Riedberg wieder die beliebten Ferienspiele in den Sommerferien. In der Zeit vom 25.06. – 13.07.2018, für Kinder im Alter zwischen 6 – 12 Jahren. Anja Hohmann vom Billabong-Team erklärt nicht ohne Stolz: „Erstmalig ist es uns auch möglich, Kinder mit Behinderung für die Ferienspiele mit aufzunehmen. Mit viel Spiel, Spaß und Ausflügen verbringen wir tolle Tage mit den Kids.“

Es gibt englischsprachige Betreuer…

Die Ferienspiele haben zum ersten Mal 2012 stattgefunden, auf Initiative von drei Riedberger Müttern „und dank dem Mut von Billabong“, wie eine der Initiatorinnen betont. Da hatte man aber längst nicht so viele Plätze und auch nicht so ein umfangreiches und abgestimmtes Programm. Im Laufe der Jahre wurde Möglichkeit geschaffen,  30 bis 35 Plätze anbieten zu können. Englischsprachige Betreuer kamen hinzu. In diesem Jahr macht die Ferienspiele so besonders, dass sie erstmals in den eigenen Räumen in der Graf-von-Stauffenberg-Allee stattfinden können „und wir so schön viel Platz haben plus einem Außengelände und einer eigenen Küche“. Denn seit zwei Jahren gibt es selbstgekochtes Essen.

…und derzeit noch freie Plätze

Die vielen unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflüge zeichnen diese Ferienspiele aus. Koordinatorin Anja Hohmann: „Der Schritt, die Spiele auch für Kinder mit Behinderung zu öffnen, ist ein mutiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung und schon lange fällig.“ Nun kann Billabong die Kinder auch inklusiv betreuen, da man auch entsprechendes Betreuungspersonal hat.

In der dritten Ferienwoche gibt es nur noch wenige freie Plätze, in den ersten beiden Wochen noch etwas mehr freie Plätze.

Infos zur inklusive Betreuung

Für Fragen zur Betreuung steht Billabong telefonisch unter 069 / 98957795 oder per Mail an info@billabong-family.de zur Verfügung. Weitere Infos unter www.billabong-family.de

Foto: Archiv

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Mein Tanzabenteuer in New York

Haben Sie in unserem aktuellen MAINRiedberg-Magazin über das Tanzabenteuer von neun Riedberger Ladies und einem Mann in New York City gelesen? Es ist eine Gruppe des Thom Hecht Ballettförderzentrums, die dort vor wenigen Wochen Prüfungen ablegten. Jetzt hat unsere Autorin Monika Nowicka mit dem Hobby-Tänzer und einzigen männlichen Teilnehmer gesprochen. Hier ist das unterhaltsame Resümee, das Monika „Tanzvergnügen, Schlemmerei und Höhenangstüberwindung“ nennt. 

Nachdem Strumpfhosen, Trikots und Ballettschuhe eingepackt waren, ging es für Stefan, der von seinem Freund begleitet wurde, auf die große Reise. Einer der Highlights, von denen Stefan zuerst erzählt, war der Kauf von Spitzenschuhen beim in Tanzkreisen berühmten Anbieter Gaynor Minden, dem Geschäft für Point-Schuhe. „Nachdem ich etliche Paare mit dem Kommentar „It’s still painful“ zurückgehen habe lassen, schien die Verkäuferin einen Einfall zu haben, verschwand wieder kurz im Lager und hatte dann ein Paar bei sich, das für meine „squishy feet“ am besten geeignet war. Nach etwa einer Stunde war ich dann im Besitz meiner ersten Spitzenschuhen.“

Was war Deine ganz persönliche Belohnung?

Stefan machte sich schon vor der Reise ein ungewöhnliche Gedanken, als er erfahren hat, dass es beim American Ballet Theatre ein festgeschriebenes Outfit für die Prüfung gibt, sozusagen eine Kleiderordnung, damit alle einheitlich aussehen. „So kam es, dass ich gerade auf das, was ich am liebsten mag, nämlich Süßigkeiten und fettiges Fast-Food verzichten musste. Absurderweise auch für ein Land, das für Fastfood und generell ungesundes Essen bekannt ist. Und es hat sich ausgezahlt. Bis zur Prüfung habe ich dann einige Kilos runterbekommen.“ So konnte er sich voll und ganz aufs Tanzen konzentrieren.

Natürlich mit einer wunderbaren Belohnung! Denn nach der bestandenen Prüfung machte er einen „Großeinkauf in einem Geschäft am Union Square, in welchem es ausschließlich Süßigkeiten gab“.

Wie war Dein Eindruck von der wohl weltweit renommiertesten Ballett-Institution?

„Wir hatten einen festgelegten Ablauf darüber, wie unser Prüfungstag aussehen wird. Wir durften beispielsweise das Gebäude nur zu der uns zugeteilten Uhrzeit betreten und uns nur in dem Raum aufhalten, die für uns reserviert wurde. Es herrschte normaler Unterrichtsbetrieb und demnach war es spannend zu sehen, was das für Leute sind, für die Tanzen ihr normaler täglicher Job ist. Manchmal konnte man einen Blick in die verschiedenen Räume werfen und großartige Tänzerinnen und Tänzer sehen. Man hatte die ganze Zeit das Gefühl in einem ganz besonderen Gebäude, an einem ganz besonderen Ort zu sein. Oder besser gesagt: sein zu dürfen.“

Wie war die Prüfung selbst?

„Zum Glück war unsere Gruppe als Erstes dran und wir mussten nicht mehr warten – sonst hätte sich die Aufregung wahrscheinlich in’s Unermessliche gesteigert. Bevor es losging, hatten wir aber erst ein sogenanntes „Spacing“, bei dem uns Thom Hecht gezeigt hat, wo etwa unser Platz an der Stange ist. Der Boden war ein besonderes Highlight: Man konnte darauf viel höher springen als in Frankfurt, da er extra dafür präpariert wurde. Dann kam auch schon die Prüferin um die Ecke und wir mussten den Prüfungssaal verlassen, um uns im Flur für den Einmarsch aufzustellen. Ein letztes „Toi toi toi“ und dann setzte auch schon die Musik ein. Jetzt gab es kein zurück mehr.“

Anspannung pur bei der Prüfung – bei Stefan…

…und den erfolgreichen Ballett-Tänzerinnen

Nachdem sich alle vorgestellt hatten, ging es dann endlich los. Die Prüfung lief so ab, wie man sie einstudiert hatte. Allerdings unter den kritischen Blicken der Prüferin, Meghan Love, die sich während des Ganzen reichlich Notizen machte. Bodenübung, Stange, Übungen in der „Mitte“ und theoretischen Fragen – die Zeit verging wie im Flug.

Was hast Du gefühlt, als Du erfahren hast, dass Du die Prüfung bestanden hast?

„Wir waren alle extrem erleichtert, die Prüfung überhaupt, ohne größere Patzer, hinter uns gebracht zu haben. Wir waren mit unseren Leistungen zufrieden und hatten hart trainiert.“

Wie habt Ihr gefeiert?

„Gefeiert wurde in einer Rooftop-Bar. Nur leider konnte ich nicht dabei sein. Die Anspannung der letzten Tage und der Jetlag haben mich um 10 Uhr ins Bett fallen lassen.“

Dein absolutes Highlight der Reise?

Der Ausblick am One World Observatory mit einem fantastischen Panorama-Blick war einfach unbezahlbar! Stefan und sein Freund haben beide Höhenangst. Trotzdem machten sie sich auf dem Weg dorthin. „Je näher wir dem imposanten Gebäude kamen, desto größer wurde die Anspannung, schließlich ist der Wolkenkratzer das höchste Gebäude der westlichen Welt. Die Aussicht war unglaublich und in einem 360°-Rundgang hatte man einen einmaligen Blick auf Sehenswürdigkeiten, wie das Empire State Building, Statue of Liberty oder die Brooklyn Bridge.“

Mal wieder ein wunderbares Beispiel, dass es sich immer lohnt seine Ängste zu überwinden! Die Geschichte mit dem Hochhaus scheint auch an Stefans Abenteuer mit dem Tanzen zu erinnern. Man steht zunächst ganz unten und der Weg nach oben erscheint weit und unerreichbar. Aber wenn man sich Schritt für Schritt auf dem Weg nach Oben macht, dann wird man mit etwas Atemberaubendem belohnt und fühlt sich am Ende wie ein Sieger…

Weitere Infos zum Thom Hecht Ballettförderzentrum am Riedberg unter www.thomhecht-ballett.de

Text: Monika Nowicka

Fotos: Thom Hecht Ballettförderzentrum

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Fußball-Kabarett pünktlich zum WM-Start

Die Bundesligasaison ist gerade erst zu Ende. Pokalfinale und natürlich dann noch die WM stehen unmittelbar bevor. Was würde da besser passen, als ein Abend, wo’s (fast) nur um König Fußball geht? Denn Mitte Juni kommt Kabarettist Uwe Spinder zu uns auf den Riedberg, mit seinem neuen Programm „Da lacht der Fußball“. Es ist ein Kabarett-Special pünktlich zum WM-Auftakt.

Wer Spaß am Fußball hat und gerne lacht, der ist genau richtig bei Uwe Spinders neuem Programm. Nach über 600 Auftritten in der ganzen Republik frönt der Schwabe nun seiner größten Passion auch auf der Bühne und präsentiert die wunderbar kuriose Welt des runden Leders mit viel Humor und jeder Menge Pointen. Seine Mischung aus Kabarett und Comedy ist die vergnügliche Reise eines leidenschaftlichen Kenners durch das fußballkulturelle Geschehen mit all seinen bunten Facetten, die auch stets topaktuell angepasst als witzige Hommage an das Spiel aller Spiele daherkommt.

Anekdoten von der Kreisliga bis zum WM-Finale, Amüsantes von der Stadionwurst bis zu Ronaldo. Legendäre Kicker, launige Trainer, schwafelnde Reporter, absurde Entwicklungen, skurrile Nostalgie, lustige Fakten und Fundstücke, flankiert von herzerfrischend komischen Sprüchen und Weisheiten – der Fußball schreibt die schönsten Geschichten.

Uwe Spinder hat sich durch die Schatzkammer der Fußballkomik gedribbelt und garantiert für 90 Minuten plus Verlängerung beste Unterhaltung – nicht nur für Experten!

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Im Vorverkauf jeweils zwei Euro weniger. Und jetzt noch ein großes Dankeschön an Veranstalter „Kultur am Riedberg“: Wir konnten wieder 3 x 2 Gratis-Tickets für diesen Kabarett-Abend verlosen. Eine Mail an mail@main-riedberg.de genügteDie ersten drei Einsender haben die Karten gewonnen und sind bereits verständigt. Herzlichen Glückwunsch!

Der Kabarett-Abend zur Fußball-WM findet am Donnerstag, 14. Juni, um 20 Uhr in der Riedbergschule, Zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Info und Vorverkauf: info@josua-gemeinde.net und Telefon 069/ 57003249

Foto: Veranstalter/ Kultur am Riedberg

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Tote Frau vom Niddapark – Gastronom verhaftet

Nach dem Fund einer ermordeten Frau im nur wenige Kilometer entfernten Niddapark nimmt der Fall eine brisante Wendung: Das 29-jährige Opfer ist der Polizei bekannt. Sie hatte mit ihrem Chef, einem Frankfurter Gastronomen, die Lüge von der massenhaften Belästigung von Frauen in der Freßgass in der Silvesternacht 2016 erfunden. In Frankfurt spricht man inzwischen von der „Sex-Mob-Lüge“. Die Staatsanwaltschaft ermittelte, ein Prozess war bereits terminiert. Nun aber steht der Gastronom im Verdacht, für den gewaltsamen Tod der jungen Frau verantwortlich zu sein.

Ein Hundebesitzer hatte die Leiche der Frau vor wenigen Tagen beim Gassigehen im Park gefunden. Die Tote wies mehrere Stichverletzungen auf. Der 50-jährige Gastronom ist bereits Freitagabend festgenommen worden.

So gelang der schnelle Ermittlungserfolg

Der Tatverdacht erhärtete sich letztlich im Laufe des Freitages. Am Tatort konnte eine Blutspur gesichert werden, die zweifelsfrei dem Tatverdächtigen zuzuordnen ist. Schon zuvor war er in das Licht der Ermittler/innen gerückt. Allerdings gestalteten sich die Ermittlungen schwierig. Der Tatverdächtige hatte zunächst ein auf den ersten Blick glaubhaftes Alibi. Erst die Übereinstimmung der am Tatort gesicherten DNA mit der DNA des Mannes brachte den entscheidenden Beweis.

Der 50-Jährige wurde vorläufig festgenommen und mit den Indizien sowie Beweisen gegen ihn konfrontiert. Er macht bislang von seinem Recht, die Aussage zu verweigern, Gebrauch. Aufgrund der belastenden Beweise wurde er schließlich am gestrigen späten Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ dieser Haftbefehl wegen Mordes. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet.

Die nächsten Wochen werden die Experten der Mordkommission damit beschäftigt sein, allen Spuren akribisch nachzugehen, um den Tatablauf genauestens rekonstruieren zu können. Bislang geht die Frankfurter Polizei davon aus, dass sich die Getötete und der dringend tatverdächtige 50-Jährige in den Abendstunden des 8. Mai im Niddapark zu einem gemeinsamen Spaziergang getroffen haben. Es kam zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Mann die Frau mit einer Vielzahl von Messerstichen tötete. Anschließend zog der 50-Jährige die Getötete von dem Weg in eine angrenzende Wiese.

Beide waren wegen Vortäuschen einer Straftat angeklagt

Ein Rückblick: Die Tote und der nun verhaftete Wirt hatten behauptet, dass in der Silvesternacht 2016 Nordafrikaner in der Freßgass, der Gastromeile Frankfurts, Frauen begrapscht und sexuell belästigt hätten. Erinnerungen an die Kölner Silvesternacht wurden wach. Später stellte sich heraus, dass die Vorfälle komplett erfunden waren. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Vortäuschens einer Straftat gegen das Duo. Für Anfang Juni war bislang der Prozessauftakt vorgesehen.

Informationen zu den Ermittlungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Symbolfoto: Archiv

 

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Betonpoller verschoben

Betonpoller in Kalbach

Unbekannte verschoben in der Zeit zwischen Mittwoch, den 9. Mai 2018, ca. 24.00 Uhr und Donnerstag, den 10. Mai 2018, 08.30 Uhr, einen ca. 60x60x60 cm großen Betonquader.

Der Quader stand als Parkflächenbegrenzer in der Einfahrt einer Firma in der Johann-Georg-Fahr-Anlage. Von dort wurde der etwa 500 Kilo schwere Betonquader etwa 150 Meter weit in die Heinrich-Lanz-Allee verschoben. Dies kann nur unter Zuhilfenahme eines Kraftfahrzeuges geschehen sein. Der Betonpoller stand nun mitten auf der Straße, wo er ein erhebliches Unfallrisiko darstellte. Glücklicherweise kam es jedoch zu keinem Unfall. Nur mit Hilfe der Feuerwehr konnte der Poller wieder von der Fahrbahn entfernt werden.

Das 14. Polizeirevier sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise in dieser Sache geben können. Das 14. Revier ist unter der Rufnummer 069-75511400 zu erreichen.

 

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main/ Pressestelle

Symbolfoto aus der Johann-Georg-Fahr-Anlage: MAINRiedberg

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Falsch geflogen

Die Schilder sind signalgelb, mit einer Hummel vorne drauf und dem Zusatz „Wiesen für Insekten“. Und weisen darauf hin, wo das Grünflächenamt auch in unserem Stadtteil sein preisgekröntes und naturnahes Wiesenkonzept verwirklichen will. In den gekennzeichneten Flächen wird nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht, damit möglichst viele Wildblumen wachsen können. Jetzt ist es nur so, dass sich offensichtlich ein paar Hummeln „verflogen“ haben, beziehungsweise die gelben Schilder mit der Hummel falsch angebracht worden sind.

Holmer Drews, Präsident der Bienenfreunde Bee Friends Frankfurt e. V., spricht von einem „Schildbürgerstreich“. Denn im Norden des Riedbergs, am Weg „Im Taubenzehnten“ zwischen Kätcheslachpark und Johann-Beyer-Weg, ist schon wieder eine Wiese gemäht worden, die man doch gar nicht mehr habe mähen wollen. Also hakte Drews beim zuständigen Grünflächenamt nach und bekam folgende Antwort: „Nach Überprüfung des Sachverhaltes, haben wir festgestellt, dass der fragliche „Hummel-Pin“ falsch positioniert wurde. Wir werden die Beschilderung in den kommenden Tagen ändern.“

Das bedeutet: Speziell dort sollte eigentlich eine normale Grünfläche wie in den meisten Parks entstehen. Zum Spazieren, Entspannen und Toben. Das heißt aber auch: Überall sonst, etwa am Grünzug zwischen Bonifatiuspark und Kätcheslachpark, ist alles richtig ausgeschildert. Hier werden bunte Wildblumen und Stauden wachsen, die einen hohen Wert für die heimische Tierwelt haben und ideal für Bienen, Schmetterlinge & Co. sind. „Wiesen sind ein besonders wertvoller Lebensraum. Etwa die Hälfte aller in Deutschland beheimateten Pflanzenarten und 55 Prozent der Arten auf der ´Roten Liste` kommen hier vor“, heißt es dazu im Grünflächenamt. Man versicherte auf MAINRiedberg-Nachfrage auch: „Irgendwas blüht immer.“ Übrigens bereits jetzt…

Foto: MAINRiedberg

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Vorhang auf für die neue Altstadt!

Nach mehreren Jahren Bauzeit war es heute soweit: Die mit dem Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt beauftragte DomRömer GmbH öffnete die Bauzäune rund um das städtebauliche Jahrhundertprojekt im Herzen der Mainmetropole. 35 Häuser – davon 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten – sind auf den historischen Parzellen der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Altstadt entstanden. Straßenzüge wie der bekannte Krönungsweg zwischen Dom und Römer oder die Gasse „Hinter dem Lämmchen“ können ab sofort auf eigene Faust erkundet werden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien feierten gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zur neuen Frankfurter Altstadt.

„Mit der Altstadt geben wir der Stadt ein Stück Herz und Seele zurück“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt können sich nun das neue Quartier aneignen, ein Stück Frankfurter Geschichte erleben. Neben Stadtreparatur ist es mit der neuen Altstadt gelungen, wesentliche Momente der Frankfurter Stadtgeschichte in die heutige Zeit zu transportieren. Die Stadt wird so ein lebendiges Viertel gewinnen, das vor allem für die Frankfurterinnen und Frankfurter Anziehungspunkt sein wird.“

OB Peter Feldmann durchschneidet das Band zur Einweihung der neuen Altstadt mit Petra Roth, Mike Josef und Stephan Siegler

Ab Mitte Mai beziehen die ersten Bewohner ihr neues Zuhause. Parallel beginnt der Innenausbau der Ladenflächen in den Erdgeschossen. Über 20 Geschäfte, darunter eine Apotheke, ein Metzger, ein Blumenladen, ein Juwelier und mehrere gastronomische Angebote bereichern künftig das neue Stadtviertel. Im Laufe des Sommers werden die Arbeiten an den Geschäften abgeschlossen sein. Im August öffnet der Archäologische Garten. Vom 28. bis zum 30. September feiert Frankfurt mit einem Fest die neue Altstadt. 

„Heute ist ein besonderer Tag für uns alle“, erklärte Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH. „Wir haben sehr lange auf diesen Moment hingearbeitet. Mein Dank geht an alle, die uns auf diesem Weg konstruktiv begleitet haben. Die Altstadt ist ein Viertel für die Bürgerinnen und Bürger. Die Vielfalt der alten und neuen Gebäude, das handwerkliche Detail und die neu entstandenen Blickachsen haben bereits in den vergangenen Monaten viele Frankfurter begeistert. Wir freuen uns auf die vielen Menschen, die in den kommenden Tagen und Wochen ‚ihre‘ Altstadt wieder in Besitz nehmen. Frankfurt verfügt über eine reichhaltige Geschichte, die hier, an dieser Stelle, begonnen hat. Der Archäologische Garten mit den Funden aus der Römer- und Karolingerzeit, die unterschiedlichen Bau- und Architekturstile, die man an den Häusern ablesen kann – all das fügt sich in der Altstadt zu einem erlebbaren Stück Geschichte zusammen.“

Text & Fotos: Stadt Frankfurt

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Ein besonderes Wohnprojekt

Am Wochenende haben alle gemeinsam Bäume und Sträucher gepflanzt und Gabionenmauern mit Steinen befüllt. Die wurden vorher natürlich eigenhändig eingemauert. Zugegeben: Seit dem Einzug 2016 hat die Gestaltung von Grün und Garten rund um den auffälligen Geschossbau im Norden des Riedbergs etwas gedauert. Was für die großen und kleinen Bewohner in der Richard-Breitenfeld-Straße 31 aber zählt, ist ihr neues Zuhause. Denn in dem Wohngenossenschafts-Projekt haben neun Familien mit Kindern eine Bleibe gefunden. Eine weitere Vier-Zimmer-Wohnung ist derzeit frei, wie der Vorstand der Frankfurter Wohngeno eG mitteilt.

Teilen ist das neue Besitzen… So schrieb kürzlich die renommierte Wochenzeitung „Die Zeit“ zum Thema Wohnungsbaugenossenschaften. Unmittelbar nebenan haben der Beamten-Wohnungs-Verein und die Wohngruppe „Gewagt“ ein Projekt mit 14 Wohnungen verwirklicht. Beteiligung der Bewohner, Barrierefreiheit, Car-Sharing, Fahrradwerkstatt und Gemeinschaftsraum inklusive. Auch in der noch jungen Wohngeno ist man stolz darauf, am Riedberg „Vorstellungen von gemeinschaftlichem und bezahlbarem Wohnen durch moderne, nachhaltige und funktionale Architektur“ umsetzen zu können.

„Wohnen mit Kindern“ nennt sich das Projekt. Passend dazu befindet sich eine Kinderkrippe im Erdgeschoss. Der Entwurf des Frankfurter Architekturbüros bb22 hat in der Nachbarschaft viel Neugierde ausgelöst und wird schon „Villa Kunterbunt“ genannt. Von außen fällt die bunte Holzfassade auf, innen wurden neue architektonische Lösungen gefunden. So gibt es keinen Standardgrundriss. Alle Zimmer liegen abseits der Straße, hin zum Innenhof. Die breiten Flure werden als Zimmer vor den Zimmern und damit zum Spielen genutzt. Die Wohnung, die gerade frei ist, hat 85 Quadratmeter plus Kellerabteil. Die Kostenmiete liegt bei 11 Euro pro Quadratmeter, dazu müssen Genossenschaftsanteile erworben werden. Anne Lamberjohann vom Wohngeno-Vorstand hofft, dass „wir bald mit Interessenten einen Termin mit der ganzen Gruppe vereinbaren können“. Schließlich wird alles gemeinsam besprochen. Und gemeinsam gearbeitet.

Weitere Informationen unter www.wohngeno.de

(Foto: Wohngeno)

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Make Our Planet Great Again

Nach dem Pariser Klimaabkommen haben Deutschland und Frankreich das Programm „Make our planet great again“ vereinbart, um die Forschung zum Klimawandel zu stärken. Eine der 13 von einer Expertenjury des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgewählten Forscherinnen und Forschern kommt in einigen Monaten aus den USA an die Goethe Universität, an das Institut für Atmosphäre und Umwelt am Campus Riedberg.

Die Klimaforscherin Dr. Anna Possner wechselt von der renommierten Carnegie Institution for Science in Stanford an den Main. Dank der Förderung von einer Million Euro wird sie in Frankfurt eine eigene Forschergruppe aufbauen. Diese wird mit dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) kooperieren und dort auch räumlich angesiedelt sein.

Das Forschungsgebiet von Anna Possner sind Schichtwolken im untersten Kilometer der Atmosphäre, die wie halb-durchlässige Sonnenschirme wirken. Sie reflektieren einen beachtlichen Anteil der Sonneneinstrahlung, beeinflussen aber die Wärmeabstrahlung der Erde nur geringfügig. Insofern haben sie einen kühlenden Effekt auf die Erdoberfläche. Schichtwolken können sich über hunderte Kilometer erstrecken und bedecken ein Fünftel der gesamten Meeresoberfläche. Änderungen in ihrer räumlichen Ausbreitung oder ihrer Lichtdurchlässigkeit können zu signifikanten Änderungen der Temperatur an der Erdoberfläche führen.

In manchen Regionen der Erde, den mittleren Breiten und der Arktis, bestehen diese Wolken nicht nur aus Wassertropfen, sondern einer Mischung aus Wassertropfen und Eiskristallen. Das Verhältnis von Wassertropfen zu Eiskristallen beeinflusst die Strahlungseigenschaften der Wolken. „Zwar haben wir Hypothesen darüber wie dieses Verhältnis in einzelnen Wolken entsteht, aber wir wissen wenig darüber, wie die räumliche Ausdehnung und Lichtdurchlässigkeit eines gesamten Wolkenfeldes durch Eiskristalle beeinflusst wird“, erläutert Anna Possner. Dieser Fragestellung wird sie mit Hilfe von Satellitenbeobachtungen und hochaufgelösten numerischen Modellen nachgehen.

Seit ihrer Doktorarbeit an der ETH Zurich untersucht Possner, geboren in Jena, die Einwirkung von Partikeln auf die Strahlungseigenschaften von Wolken. Insbesondere fokussierte sie sich in dieser Zeit auf tiefe Wolken über dem Meer. Auch darauf, welchen Einfluss Schiffsabgase auf Wolken haben können. Später dehnte sie ihre Analysen auf Mischphasenwolken aus.

Das deutsch-französische Programm „Make Our Planet Great Again“ soll dazu beitragen, solide Fakten für politische Entscheidungen in den Bereichen „Klimawandel“, „Erd-System-Forschung“ und „Energiewende“ zu schaffen.  Von den 13 für Deutschland ausgewählten Wissenschaftlern kommen sieben aus den USA, zwei waren zuletzt in Großbritannien tätig und jeweils einer in der Schweiz, Kanada, Südkorea und Australien. Sie wurden in einem zweistufigen Verfahren aus rund 300 Bewerbungen ausgewählt.

Informationen & Foto: Pressestelle Goethe-Universität

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