Alle Artikel von kmd

„Die grüne Apotheke“ – Führung im Wissenschaftsgarten

Bei Wissensdurst fragen Sie Ihren Gärtner oder Botaniker! Gelegenheit dazu gibt es vom 9. bis 17. Juni 2018 in über 40 Botanischen Gärten in ganz Deutschland und Österreich. Unter dem Motto „Die Grüne Apotheke – vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung“ stehen Arzneipflanzen im Mittelpunkt der diesjährigen Woche der Botanischen Gärten. Frankfurt ist mit zwei Arzneipflanzengärten vertreten, dem im botanischen Garten der Stadt Frankfurt und dem im Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität. Am Freitag um 16 Uhr ist eine kostenlose Führung am Campus Riedberg.

Info-Tafeln bleiben bis Oktober

Mit zahlreichen Veranstaltungen und einer gemeinsamen Ausstellung rücken die Gärten die zentrale Rolle der Pflanzen für die Heilkunde und die Bedeutung der pflanzlichen Vielfalt ins Blickfeld. 35 Gärten zeigen die gleichnamige Ausstellung, meist über die ganze Saison hinweg. Im Arzneipflanzengarten des Wissenschaftsgartens auf dem Campus Riedberg sollen die Ausstellungstafeln bis zum Ende Oktober stehen bleiben, so dass die Besucherinnen und Besucher über die „Woche der botanischen Gärten“ hinaus noch Gelegenheit haben, sich zu informieren. Wer mag, kann die Fülle an spannenden Informationen in Form einer Broschüre mit nach Hause nehmen.

Botanische Gärten haben eine enge historische Verbindung zu Heilpflanzen, und so lag es nahe, die Rolle von Pflanzen in der Medizin in den Fokus einer Ausstellung zu nehmen. Dabei werden sowohl altbewährte als auch noch weitgehend unbekannte Arzneipflanzen im Detail vorgestellt (von Arnika, Salbei und Knoblauch bis hin zu Schlafmohn, Eibe oder Maiapfel). Den Kern der Ausstellung stellen jedoch Themenposter zu einer breiten Palette von Fakten rund um Pflanzen in der Heilkunde dar, so zum Beispiel: Von der Zubereitung pflanzlicher Drogen und Arzneimittel bis zu Giftpflanzen in der Heilkunde, von aktuellen Forschungsfragen bis zur „Superfood“.

Führung im Arzneipflanzengarten des Wissenschaftsgartens am Campus Riedberg mit Dr. Ilse Zündorf am Freitag, dem 15. Juni um 16 Uhr

Foto: Fotolia

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Treffen der Mehrgenerationenhäuser bei Billabong

Das Riedberger Familienzentrum Billabong ist seit vergangenem Jahr in das Bundesprogramm der Mehrgenerationenhäuser aufgenommen. Am Donnerstag fand ein Netzwerktreffen der insgesamt 39 Mehrgenerationenhäuser in Hessen in den Räumen in der Graf-von-Stauffenberg-Allee statt. Die meisten Einrichtungen folgten der Einladung zum aktiven Austausch. Eine Vertreterin der Stadt Frankfurt war als Gast geladen und lobte die vorbildliche und engagierte Arbeit aller Häuser und betonte die Unverzichtbarkeit solcher Einrichtungen für die Gesellschaft.

Ein „Kleber“ für die Gesellschaft

Judith McCrory, Vorstandsvorsitzende von Billabong, bezeichnete mit ihren emotionalen Worte die Einrichtungen sogar als „Kleber“ für die Gesellschaft, da sie oft mehr als nur Treffpunkte für Menschen jeden Alters und unabhängig ihrer Herkunft sind. Es sei immer wieder toll zu sehen, wie viele Menschen sich in diesen Bereichen teils ehrenamtlich engagieren und somit einen großen Beitrag für die Gesellschaft, Familien, Singles und Senioren leisten.

Zu Besuch im Bundesfamilienministerium

Was leisten Mehrgenerationenhäuser, um die Auswirkungen des demografischen Wandels vor Ort mit zu gestalten? Was sind die innovativsten und erfolgversprechendsten Ansätze? Am 4. Juni wurden bei einer feierlichen Preisverleihung im Bundesfamilienministerium die Sieger im Wettbewerb „DemografieGestalter 2018 – Der Mehrgenerationenhauspreis“ von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey ausgezeichnet. Anja Hohmann und Harriet Papastefanou nahmen für das Familienzentrum Billabong auch daran teil. Sie reisten (noch) nicht mit einem Preis zurück, aber mit einer Urkunde und „tollen Eindrücken“.

Informationen & Foto: Billabong – Familienzentrum Riedberg e. V. 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Kostenfreie Kitas für Kinder ab drei Jahren

Jetzt sind die kostenfreien Kita-Plätze für Kinder ab drei Jahren endgültig beschlossene Sache. Das gilt ab August und für eine Betreuungsdauer von sechs Stunden pro Tag. Ist eine längere Betreuung vereinbart, muss man entsprechend des jeweiligen Vertrages nur noch diese Kosten übernehmen. Die neue Regelung gilt ab dem ersten Tag des Monats, in dem das Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat. Der Anspruch gilt bis zum Schuleintritt. „Heute ist ein besonders guter Tag für unsere Frankfurter Familien“, sagten deshalb Oberbürgermeister Peter Feldmann und Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung.

Mit Änderung des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs erhält die Stadt Frankfurt am Main einen Landeszuschuss, der kostendeckend für sechs Stunden ist. Die Stadt Frankfurt geht einen bedeutenden Schritt weiter und ermöglicht aus eigenen Mitteln eine kostenfreie Ganztagsbetreuung. Das Land Berlin geht bereits einen Schritt weiter. Dort wird zur Förderung und Entlastung von Eltern und Familien ab dem 1. August 2018 generell auf die Gebühren für Krippen und Kitas verzichtet, Horte werden im nächsten Jahr folgen.

Die Stadt Frankfurt bietet im Alterssegment drei bis sechs Jahre (Stand 1.11.2017) 24.910 Betreuungsplätze vor, die sich auf verschiedene Träger verteilen, davon sind 79 Prozent Ganztagsplätze. Die Kosten für einen ganztägigen Betreuungsplatz beliefen sich bisher auf 148 Euro (Teilzeitplatz 118 Euro; Halbtagsplatz 104 Euro). Eltern sparen bei einem Ganztagsplatz 1.776 Euro pro Jahr ein.

Informationen: Stadt Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden

News von Abiball bis Fitnessanlage

Demnächst beginnen die schönsten Wochen im Jahr. In exakt zwei Wochen ist Start der Sommerferien. Bis dahin gibt es nicht nur Notenkonferenzen an den Schulen und Vor-dem-Urlaub-Stress in der Arbeit, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen, die man man nicht verpassen sollte – plus wichtige Informationen zum Thema Fitness und Einkauf:

Gratulation! Jetzt sind Abiball – und Schulfeste

Endlich ist es geschafft! Mehr als 120 Abiturienten des Gymnasiums Riedberg haben die Abschlussprüfungen absolviert und am 21. Juni ab 17 Uhr wird im Landgraf-Friedrich-Saal im Kurhaus Bad Homburg gefeiert. Einen Tag vorher, am 20. Juni ab 17 Uhr, ist bereits Sommerfest am Gymnasium.

In der IGS Kalbach-Riedberg ist am 21. Juni Sommerfest von 16 bis 20 Uhr. Eingeladen sind alle Kinder und Eltern des zukünftigen fünften und jetztigen fünften Schuljahrs. Am Anfang sind Präsentionen, ab 18 Uhr wird gefeiert. In der Marie-Curie-Grundschule beispielsweise war in dieser Woche bereits Sommerfest und Einweihung des Schulgartens.

***

Aldi modernisiert und schließt kurzzeitig

Shopping-Info: Vom 16. Juni bis einschließlich 23. Juni bleibt die Aldi-Filiale im Riedbergzentrum geschlossen. Der Supermarkt wird in dieser Zeit komplett neu gestaltet und modernisiert.

***

Heartbeat Hero am Sportplatz gesucht

„Sei dabei, beim fiesesten Kilometer Deutschlands, 15 Hindernisse, die Dir alles abverlangen werden! Mann gegen Mann. Frau gegen Frau. Nur die Schnellsten kommen in die nächste Runde!“ – so wirbt der OCR Frankfurt e. V. für seinen Hindernislauf. Am 15. Juli sucht der OCR Frankfurt e.V. zum zweiten Mal den Heartbeat Hero auf dem Sportgelände des SC Riedberg. Nach dem Wettkampf darf sich jeder, der möchte, auch einmal an den Hindernissen ausprobieren. Weitere Infos unter www.heartbeathero.de oder unter https://www.facebook.com/events/362562944215875/

Impressionen vom vergangenen Jahr Foto: OCR

***

Fitnessanlage nicht nur für Senioren

Viele ältere Menschen wollen nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit bleiben. Vor diesem Hintergrund hat das Grünflächenamt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Hochschule Geisenheim Bedürfnisse und Freizeitgewohnheiten von Menschen über 50 untersucht und bereits vier Fitnessanlagen im Stadtgebiet errichtet. Ab Herbst könnte auch an der neuen Anlage am Riedberg Sport getrieben werden. Die Geräte sind am so genannten „Topographischen Weg“ geplant, in unmittelbarer Nähe von Kita Mobile, Kätcheslachpark und dem asphaltierten Weg nach Kalbach. Die Arbeiten sind inzwischen ausgeschrieben.

Die Geräte sollen selbstverständlich auch jüngeren Hobby-Sportlern und Müttern, Vätern und Kids offenstehen. Der Parcours wird zehn Geräte umfassen, an denen Mobilität, Kraft und Ausdauer gesteigert werden können. Es wird also eine Art Zirkeltraining möglich sein. Der Bereich ist rund 1000 Quadratmeter groß und soll von Hecken werden. Es werden auch Sitzwürfel und Bänke zum Ausruhen da sein sowie Hinweisschilder, wo Dauer und Schwierigkeitsgrad der Übungen vorgeschlagen sind. Bald könnte es also losgehen…

Hier am „Topographischen Weg“ wird die Seniorenfitnessanlage entstehen

Fotos: OCR/ Stadt Frankfurt/ privat

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Unwetter: Feuerwehr-Einsatz in der Marie-Curie-Schule

Innerhalb weniger Minuten bis zu 40 Liter Wasser pro Quadratmeter, vollgelaufene Keller, Stromausfälle und zwei größere Brände – rund 1200 Einsätze mussten Feuerwehren und Polizei gestern bis in die Nacht abarbeiten. Der Riedberg blieb zum Glück weitgehend von großen Schäden verschont. Das Wasser drang allerdings bei Wohnhäusern durch Türen und Fenster, weil „die Dichtung es nicht packte“, wie eine Anwohnerin erklärte. Um 16 Uhr musste die Feuerwehr dann in der Marie Curie Schule anrücken. Kinder hatten noch Sportunterricht. Plötzlich kam das Wasser über den Keller bis in die Halle gelaufen. Kein Problem für die Einsatzkräfte. Doch die Kinder mussten die Halle verlassen – während Eltern inzwischen davon erfahren hatten, zur Schule fuhren und die Feuerwehreinfahrt leider offenbar zuparkten. Das bedeutet: Die Feuerwehr konnte anrücken, aber nur mit Verzögerung abfahren, obwohl noch zahlreiche weitere Einsätze warteten.

Ab 14:30 Uhr waren in der Zentralen Leitstelle Frankfurt die ersten Notrufe eingegangen. Dies sollte bis in die späten Nachstunden so weitergehen. Es wurde ein Vollalarm für alle Freiwilligen Feuerwehren in Frankfurt ausgelöst. Für die Teilevakuierung des Elisabethen Krankenhauses, über die MAINRiedberg bereits gestern berichtete, mussten Rettungsdiensteinheiten aus den Nachbarlandkreisen unterstützen.

Dachstuhl-Brand nach Blitzeinschlag

Zu den Unwettereinsätzen summierten sich noch 54 Brand-, 82 Hilfeleistungs- und 424 Rettungsdiensteinsätze im Stadtgebiet. In der Mörfelder Landstraße brannte ein Dachstuhl, nachdem dieser durch einen Blitz getroffen wurde.

Gegen 15.45 Uhr meldeten Zeugen Polizei und Feuerwehr, wie ein Blitz in den Dachstuhl des Wohnhauses einschlug und dieser daraufhin Feuer fing. Polizisten räumten das Mehrfamilienhaus und die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Schadenshöhe wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Durch den Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt.

In dieses Haus in Sachsenhausen schlug der Blitz ein und der Dachstuhl fing Feuer

Für die Löscharbeiten musste die Mörfelder Landstraße zwischen der Oppenheimer Landstraße und der Schweizer Straße komplett für den Verkehr gesperrt werden, was zu einem großen Rückstau führte.

In den frühen Morgenstunden rückten die Einsatzkräfte dann in die Speyrer Straße aus. Dort brach aus unbekannter Ursache in einem Wohn- und Geschäftshaus ein Feuer aus. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde das betroffene Gebäude evakuiert. 29 Personen wurden vor Ort durch die anwesenden Kräfte betreut und versorgt. Zwei Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung.

Informationen: Polizei und Feuerwehr Frankfurt am Main

Foto: Feuerwehr Frankfurt am Main

Teile diesen Beitrag mit Freunden

„Wassermengen wie an der Nordsee“

Kurz vor 15 Uhr begann das Donnergrollen auch am Riedberg. Manche Kinder, die schon alleine von der Grundschule nach Hause gehen dürfen, wollten noch schnell heimlaufen oder mit dem Rad fahren. Sie wurden zum Glück von den Betreuern abgehalten. Die Blitze kamen näher. Dann prasselte Sturzregen gegen die Fensterscheiben, drang teilweise durch geschlossene Fenster und Türen und auch in Neubauten. „Es sind hier Wassermengen wie an der Nordsee“, mailte ein Riedberger, der gerade von der Arbeit in der City nach Norden fahren wollte und mit seinem Auto in der Nähe des Palmengartens „bis zur Achse im Wasser und natürlich im Stau“ stand. Die Fotos entstanden an der Bockenheimer Landstraße.

Intensivpatienten wurden evakuiert

Im nahen Elisabethen-Krankenhaus im Frankfurter Stadtteil Bockenheim fiel wegen des Regens der Strom aus. Insgesamt elf Intensivpatienten mussten evakuiert und in andere Krankenhäuser verlegt werden. Die Feuerwehr konnte die Stromversorgung mithilfe eines mobilen Generators am Abend wieder herstellen. Eine Evakuierung aller Stationen war nicht nötig. Die Mainova berichtete von Stromausfällen in mehreren Stadtteilen, vor allem in Bockenheim und Sachsenhausen. Die Feuerwehr Frankfurt hatte bis zum Abend mehr als 400 Einsätze.

Das erlebte ein Riedberger auf der Heimfahrt von der Arbeit in der Bockenheimer Landstraße

Ampeln, Züge und mehr als 100 Flüge fielen aus

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach fielen vor allem in den westlichen Stadtteilen Frankfurts innerhalb weniger Minuten mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Ampeln in der City funktionierten unmittelbar nach dem Unwetter teilweise nicht mehr. Am Frankfurter Flughafen fielen laut Flughafenbetreiber Fraport mehr als 100 Flüge aus. Am Frankfurter Hauptbahnhof gab es durch starken Regen Wassereinbrüche im Tiefbahnhof, einige der S-Bahngleise wurden am Nachmittag aus Sicherheitsgründen gesperrt, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn hessenschau.de sagte. Es kam deswegen zu Verspätungen, S-Bahnen wurden umgeleitet oder mussten wenden. Noch dazu schlug ein Blitz am Bahnhof Höchst in ein Stellwerk ein, wie der RMV gegen 15 Uhr mitteilte. So kam es zu weiteren Ausfällen und Verspätungen.

Der J.P. Morgan-Lauf mit mehr als 63.000 Menschen konnte dennoch stattfinden. Start war um 19 Uhr.

Fotos: privat

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Unfall: Radfahrer schwer verletzt

Schon wieder ein Unfall an der Kreuzung Altenhöferallee/Graf-von-Stauffenberg-Allee: Gestern Abend stießen ein Radfahrer und ein VW-Fahrer zusammen. Der Fahrradfahrer trug schwere Verletzungen davon und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Verletzungen sind aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich. Es handelt sich laut Polizei unter anderem um Brüche.

„Das ist fast ein Wunder, es sah auf den ersten Blick nicht gut aus“, berichtet ein Anwohner, der kurz nach dem Unfall zur Kreuzung kam und Erste Hilfe leisten wollte. Es waren aber bereits andere Passanten dem am Boden liegenden Radfahrer zu Hilfe gekommen. Polizei und Krankenwagen waren bereits verständigt. Die Frontscheibe des VW war stark beschädigt. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Der Unfallhergang: Gegen 18.15 Uhr wollte der 20-jährige Autofahrer von der Altenhöferallee nach links in die Graf-von-Stauffenberg-Allee abbiegen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 44-Jähriger auf seinem Fahrrad auf der Altenhöferallee in Richtung Riedbergallee. Dann kam es zum Zusammenstoß. Die genaue Unfall-Ursache und die Schuldfrage sind jetzt Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Diese Kreuzung ist ein Unfall-Schwerpunkt

Es ist nicht der erste schwere Unfall an dieser viel befahrenen Kreuzung, die auf dem direkten Weg zur Marie-Curie-Grundschule und zur Haltestelle der Busse Richtung Gymnasium Nord liegt. Viele Kinder sind hier unterwegs, der Zebrastreifen über die Altenhöferallee ist zudem schwer einsehbar. Im Februar wurde hier eine Schülerin des Gymnasiums Nord von einem Auto erfasst und zum Glück nur leicht verletzt. Im November war ein 16-jähriger Mofa-Fahrer an der Kreuzung schwer verletzt worden. Vor knapp zwei Wochen fand ein weiterer Unfall statt. Allerdings stand dabei einer der Unfallbeteiligten unter Alkoholeinfluss.

Im November war hier bereits ein 16-jähriger Mofa-Fahrer verletzt worden und im Februar eine Schülerin. Sie trug zum Glück nur leichte Verletzungen davon

Wann kommt die Ampel?

Seit fast drei Jahren versuchen Ortsbeirat, Anwohner und Eltern „gebetsmühlenartig“ auf die gefährliche Situation an der Kreuzung aufmerksam zu machen. Lange hieß es seitens der Stadt, das Verkehrs- und Fußgängeraufkommen sei zu gering. Inzwischen hat das Verkehrsdezernat die Errichtung einer Ampel an dieser Stelle zugesagt. Aufgrund der derzeitigen Haushaltslage kann jedoch noch kein genauer Zeitpunkt für die Installation genannt werden. Eine engagierte Mutter sagt mit Blick auf den jüngsten Unfall: „Es ist traurig…“

Fotos: Fotolia/ MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Heute ist NIGHT OF SCIENCE

Heute heißt es wieder: „Es wird spät!“ Auch schlafen muss man in dieser Nacht zum Samstag nicht unbedingt – das raten zumindest die Organisatoren. Ab 17 Uhr sind wieder alle Interessierten herzlich eingeladen, den Uni-Campus Riedberg in einem ganz anderen Licht zu sehen. Zum zwölften Mal macht die NIGHT OF SCIENCE die Nacht zum Tag. Die Dozenten haben wieder Einiges auf sich genommen, um bis zum Morgengrauen spannende Themen aus ihrer Forschung präsentieren zu können, aber auch Alltagsphänomene zu erklären, die „man immer schon mal verstehen wollte“. Die Vorträge sind unterhaltsam und verständlich gestaltet, aber so, dass man schlauer geht, als man gekommen ist. Die jüngsten Besucher können sich auf dem beaufsichtigten Kinderspielplatz austoben. Für Schulkinder gibt es zahlreiche Experimentierstationen und spannend gestaltete Experimentalvorlesungen am frühen Abend.

Auf der Suche zu den ältesten Sternen

Dieses Jahr eröffnet Prof. Dr. Anna Frebel die Night of Science 2018 mit ihrem Vortrag:“Auf der Suche nach den ältesten Sternen“. Nach ihrem Studium der Physik in Freiburg promovierte Anna Frebel in Astrophysik am Mount Stromlo Observatory der Australian National University in Canberra und erhielt dort den Preis für die beste australische Doktorarbeit im Bereich Astronomie. Nach Forschungsstipendien in Austin, Texas und am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics ist sie seit 2012 Professorin am renommierten MIT in Cambridge, Massachusetts. Zudem wurde sie in den letzten Jahren mit einigen nationalen und internationalen Auszeichnungen prämiert.

Als Shooting-Star unter den Astrophysikern entdeckte die 2005 den eisenärmsten Stern des Kosmos, im Jahr 2007 gelang ihr ein erneuter Sensationsfund: einen ungefähr 13 Milliarden Jahre alten Stern, der zu den ältesten des Universums zählt. Dazu publiziert sie regelmäßig in den wichtigsten Fachjournalen, unter anderem „Nature“ und hat ein populärwissenschaftliches Buch über ihre Entdeckungen verfasst.

Das ist die diesjährige Leitfigur

Die diesjährige Leitfigur, Maria Mitchell, ist auf den ersten Blick zwar scheinbar unbekannt, aber eine der berühmtesten AstronomInnen ihrer Zeit und eine Pionierin für die Gleichberechtigung von Frauen in der Wissenschaft.

Vor genau 200 Jahren wurde Maria Mitchell am 1. August auf der Walfanginsel Nantucket geboren. Dank Ihrer Eltern genoss Sie eine gute naturwissenschaftliche Bildung und gründete mit 17 Jahren ihre eigene Mädchenschule. Schon früh kam sie mit der für den Walfang und Navigation auf der See notwendigen Astronomie in Kontakt und stellte eigene astronomische Beobachtungen an. Als der König von Dänemark einen Preis für die Entdeckung eines Kometen mithilfe eines Teleskops versprach, gewann Maria Mitchell diesen 1847 als erste Frau. Überall in den Vereinigten Staaten berichtete man über die Frau, die einen Kometen gefunden hatte. Sie war sowohl Mitglied der bis dahin ausschließlichen männlichen American Academy of Arts and Sciences sowie zahlreicher weiterer wissenschaftlicher Gesellschaften. In einer Anstellung bei der US Navy erstellte sie das astronomische Jahrbuch und war damit die erste professionelle Astronomin in den Vereinigten Staaten.

1861 wurde sie zur ersten Professorin für Astronomie am New Yorker Vassar College und Direktorin der ansässigen Hochschulsternwarte. Im Laufe der Jahre bildete sie dort viele hervorragende Wissenschaftlerinnen aus und setzte sich lebenslang für die Gleichstellung der Frau ein. Bis zu  ihrem Tod 1889 war es ihr Traum, das „Universum der Wahrheit“ jedem Menschen zugänglich zu machen.

Von Führungen bis Live-Bands – und Frühstück

In spannenden Führungen und Experimenten kann man auch in diesem Jahr Wissenschaft wieder hautnah erleben können. Und wie in den Vorjahren gibt es auch außerhalb der Hörsäle wieder einiges auf die Ohren. Verschiedene Live-Bands aus der Umgebung werden den Abend musikalisch abrunden. Zusätzlich ist für dieses Jar ein Science Slam auf unserer großen Bühne geplant. Für Speis und Trank ist zu Studentenpreisen gesorgt. Der dazu passende Kaffee wird übrigens an den Getränketheken die ganze Nacht über angeboten. Wer sogar bis in die frühen Morgenstunden durchhält, wird mit einem üppigen Frühstück belohnt…

Genauso wie in den Vorjahren bleibt der Eintritt zur gesamten Veranstaltung frei. Informationen zum Programm und Anmeldung für Führungen unter www.nightofscience.de

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Mehr Schüler, weniger Hof und noch keine Turnhalle

Direktorin Dr. Susanne Gölitzer bedenkt jeden Satz und mag keine Übertreibungen. Sie betont auch, dass man in guten Gesprächen mit der Stadt sei. Andererseits war sie schon „höchst irritiert und nicht glücklich darüber“, dass bei der letzten Ortsbeiratssitzung der Antrag bezüglich eines größeren Pausenhofs und einer provisorischen Sporthalle für die IGS Kalbach-Riedberg verschoben wurde. Denn bis zu den Sommerferien sollte aus Sicht von Schulleitung und Elternbeirat etwas passieren. Zumindest ein erster, konstruktiver Schritt. Fakt ist: Ab Sommer wird die Gesamtschule, die ursprünglich nur für zwei Jahrgänge konzipiert war, um einen Trakt für zwei weitere Jahrgänge erweitert. Demnächst werden also 200 Schüler, im Schuljahr danach 300 Schüler und im Jahr darauf 400 Kinder hier zur Schule gehen. Der Pausenhof ist wegen der zusätzlichen Holzpavillons bald nur noch halb so groß – und Planungen für eine Turnhalle gibt es nicht.

Vorschläge – aber bisher keine Lösungen

Schon in der Bauphase ist der Pausenhof erheblich verkleinert. Rein rechnerisch scheint alles in Ordnung. Denn der Richtwert von etwa fünf Quadratmetern pro Kind ist eingehalten. Susanne Gölitzer: „Es bleibt aber nur ein schmaler Streifen. Wie sollen hier Kinder im Ganztag herumlaufen, springen und Ballspiele machen?“ Direkt an den Pausenhof grenzt eine große Streuobstwiese. Schule und Elternbeirat hätten sich gefreut, wenn man dieses Grundstück als Pausenhof oder zumindest auf Projektarbeitsbasis pflegen und nutzen könnte. Das ist wohl nicht möglich. Grünflächenamt und BUND haben bislang abgewunken. Die Wiese ist Landschaftsschutzgebiet.

Diese Streuobstwiese grenzt unmittelbar an den bisherigen Pausenhof – darf aber aus Naturschutz-Gründen wohl nicht als Erweiterung genutzt werden

Nach längerem Hin und Her hat die Schule vom Grünflächenamt nun ein Grundstück angeboten bekommen, das sich auf der anderen Seite der Schule in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße befindet. Es ist verwildert und auch nicht eingezähnt. Die Kinder können nicht schnell dorthin gehen und spielen wie in einem Pausenhof. Dennoch wird es im Prinzip als Ausgleichsfläche begrüßt.

Partei-Disput im Ortsbeirat

Das eigentliche Problem wird so allerdings nicht gelöst. Bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung gab es einen CDU-Antrag, der in einem Lageplan vier verschiedene Grundstücke für die Pausenhof-Erweiterung beziehungsweise eine provisorische Turnhalle vorschlug. Zu einer Abstimmung kam es nicht. Der Antrag wurde verschoben und zunächst wurde eine Ortsbesichtigung vereinbart. Der Standpunkt der SPD, der sich die Mehrheit des Gremiums anschloss: Auf dem Luftbild in der Anlage zum Antrag seien die entsprechenden Areale für die Pausenhof-Erweiterung nicht genau auszumachen.

In diesem Pausenhof wird ab Sommer nochmals ein Trakt für 200 Schüler gebaut – eine Ausgleichsfläche für die Kinder gibt es bisher nicht

Es kam in der Sitzung zu einigen Debatten. Ein Bürger aus dem Publikum sprach später von „parteipolitischem Geplänkel“, das niemandem nutze. Bereits im Januar hatte die Schule mehrere Vorschläge gemacht, wie der Pausenhof erweitert werden könnte. Die Stadt hat lange nicht reagiert. Der Ortsbeirat hat seine Initiative nun vorerst verschoben.

„Eine Turnhalle wird mindestens zehn Jahre gebraucht“

Fest steht, dass die Schule nicht vor 2021 in einen Neubau nahe der U-Bahn-Station Riedberg umziehen kann. Fest steht ebenso: Es existieren schon Pläne, die das bisherige Gelände im Westen nach dem Auszug der Gesamtschule als weitere und somit dritte Grundschule am Riedberg ausweist. Es ist abzusehen, dass die Holzmodule die nächsten zehn bis 15 Jahre stehen bleiben und benötigt werden. „In Anbetracht dessen wäre über eine Turnhalle auf einem der Grundstücken durchaus nachzudenken“, erklärt der Elternbeirat der Gesamtschule gegenüber MAINRiedberg.

Derzeit ist aus Sicht der Eltern „das Turnhallenproblem leider nur sehr unbefriedigend gelöst“. Zwei Klassen fahren mit einem Bus bis Nieder-Erlenbach. Hin- und Rückfahrt kosten Zeit, auch die Arbeitszeit der Lehrer. Wenn hier bald doppelt so viele Schüler wie bisher zur Schule gehen, ist die Organisation noch schwieriger. Direktorin Gölitzer: „Das kriegen wir hin und ist mit pädagogischem Aufwand und Geld-Aufwand zu schaffen“. Die Stadt sei diesbezüglich sehr hilfsbereit. Allerdings werden es im Schuljahr 2019/ 2020 bereits 300 und danach 400 Schülerinnen und Schüler sein. Das dürfte schwierig bis unmöglich werden.

Gibt es noch eine weitere Möglichkeit?

Neben den schon vorgeschlagenen Grundstücken möchte ein Vater auch eine Grünfläche etwas weiter vorne in der Graf-von-Stauffenberg-Allee ins Gespräch bringen. Die Fläche liegt schräg gegenüber der Marie-Curie-Schule. Auch die Grundschule wird erweitert, benötigt mehr Hallenkapazitäten und würde von einer solchen Turnhalle profitieren. Diskutiert wurde darüber noch nicht. Die Zeit drängt.

Fotos: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Tag des Mädchenfußballs

Jetzt wird gekickt: Am nächsten Samstag findet von 10 bis 14 Uhr beim SC Riedberg der „Tag des Mädchenfußballs“ statt. Die Frauenfußball-Sparte des SCR hatte sich dazu beim Hessischen Fußballverband beworben und einen Zuschlag bekommen. Bei vielfältigen Aktionen und Übungen gibt das Frauen-Team des SC Riedberg allen fußballinteressierten Mädchen im Alter von 5 – 16 Jahren die Möglichkeit, in die Sportart reinzuschnuppern. Veranstaltet werden verschiedene Aktionen wie ein Trainingsparcours sowie Eltern-Kind Spiele. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Tag des Mädchenfußballs ist seit Jahren ein fester Bestandteil im „Mädchenfußballkalender“ des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der Aktionstag soll insbesondere diejenigen Mädchen ansprechen, die bisher noch nicht in einem Verein aktiv sind. Diese sollen hier die Möglichkeit erhalten, die Sportart Fußball einmal ganz ungezwungen kennenzulernen und erste Bewegungserfahrungen mit dem Ball am Fuß zu sammeln.  Am Tag des Mädchenfußballs werden daher schwerpunktmäßig Angebote gemacht, die Mädchen dazu animieren, künftig im Verein Fußball zu spielen – wie etwa ein Schnuppertraining, ein Fußball-Turnier für „Neulinge“, das Ablegen des „DFB-Fußballabzeichens“ und vieles mehr.

Mehr Infos unter www.scriedberg.de/tag_des_maedchenfussballs

Teile diesen Beitrag mit Freunden