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News: 2 Schulfeste, mehr Farbe – aber keine Pavillons im Park

Von Improvisationstheater bis zum Sportprojekt Lacrosse, von Latin Vibes bis Jonglage, von Kunst, der Selbstverteidigung für Mädchen bis zum präventiven Fotoprojekt zum Thema „Drogen, Junkies, Polizei“ – die Projektwoche für 1500 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Riedberg war ein großer Erfolg. Heute ab 17 Uhr wird das diesjährige Sommerfest gefeiert, mit zahlreichen Darbietungen und der Vorstellung der Projekte.

In der IGS Kalbach-Riedberg ist morgen Sommerfest von 16 bis 20 Uhr. Eingeladen sind alle Kinder und Eltern des zukünftigen fünften und jetztigen fünften Schuljahrs. Am Anfang sind Präsentionen, ab 18 Uhr wird gefeiert.

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Mehr Farbe für den Riedbergplatz

Graue Wände, grauer Boden – unser zentraler Riedbergplatz ist ziemlich farblos. Deshalb hat der Ortsbeirat – wie berichtet – in der Sitzung im Mai beschlossen, dass Kinder und Jugendliche den Platz „ansprechend gestalten“ und verschönern können. Mit Graffiti, für die zuerst Entwürfe erstellt werden, die wiederum dem Ortsbeirat vorgelegt werden. In Zusammenarbeit mit Jugendhaus und Schulen. Der Kinderbeauftragte Ronald Bieber erklärte gestern: „Hier steht die Arbeit noch am Beginn.“ Nach einer ersten Information im Stadtteilarbeitskreis wird er sich als nächstes mit der Beauftragten der Stadt Frankfurt für Kunst im öffentlichen Raum treffen, um auch dort Erfahrungen einzuholen. Es ist davon auszugehen, dass der Riedbergplatz aufgrund der notwendigen Planungen erst im Laufe des Jahres 2019 bunter wird. „Auch die Finanzierung wird noch spannend werden“, sagt der Kinderbeauftragte.

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Der „Bauernhof“ ist fast fertig…

Sind Sie in letzter Zeit vom Kätcheslachpark Richtung Norden spaziert? Dann haben Sie sicher bemerkt, dass neben der Verlängerung des Parks mit Bänken und Liegewiese in der „Frischluftschneise“ Richtung Taunus auch ein Traktor mit Heuwagen plus Mühle Einzug hält. Aus Holz. Denn dieser Themenspielplatz soll das Highlight des Grünzugs werden. Landschaftsarchitekt Wilfried Baumgärtner spricht von „Spiel- und Aufenthaltsbereichen für Kleine und Große“. Und darauf kann man sich freuen: eine Doppelseilbahn mit Startrampe, die durch das natürlich abfallende Gelände zum Wettgleiten einlädt plus eine Kletterlandschaft, die einem Getreideland nachempfunden ist, und eine Windmühle mit einzelnen Stockwerken. Drinnen kann man sich wunderbar verstecken oder wie in einer Höhle fühlen – und über eine Rutsche geht’s dann wieder raus. Im Kleinkind-Spielbereich gibt es eine Sandfläche mit buntem Klettertrecker und einem Heuwagen. Bald kann es also losgehen…

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Stadt lehnt Pavillons in den Parks ab

Apropos Park: Der Ortsbeirat hatte in der Sitzung im März um die Aufstellung von Pavillons in Kätches- und Bonifatiuspark gebeten. Diese könnten Regen- und Windschutz bieten, mit Plätzen zum Verweilen, Plaudern oder auch, um mal in Schach zu spielen oder die Natur zu genießen. „Wir hatten die Pavillons nicht nur, aber auch gerade als Aufenthaltsmöglichkeit für Jugendliche gesehen“, erklärte gestern Jörg Rohrmann (SPD), dessen Fraktion den Antrag eingebracht hatte. Denn viele Aufenthalts-Möglichkeiten für Teenager gibt es im Stadtteil nicht. Der Magistrat indes hat in seiner Stellungnahme in dieser Woche den Antrag abgelehnt. Auf Grund der aktuellen Haushaltssituation muss das zuständige Fachamt bereits jetzt Einsparungen vornehmen und man sieht „keine Möglichkeiten, die gewünschten Pavillons aufstellen zu lassen“. Hinzu komme, dass diese Unterstände mit wetterfesten Tischen und Stühlen relativ kostenintensiv in der Unterhaltung sind. Neben der häufigeren Entsorgung von Müll werden Pavillons laut Stadt öfter durch Vandalismus beschädigt und müssen repariert werden. Jörg Rohrmann nennt diese klare Absage „enttäuschend.“

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Grafik oben: Gymnasium Riedberg

Fotos: Fotolia/ Archiv/ MAINRiedberg

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Bus: Umleitungen am Wochenende

Am Freitag, 22. Juni, und Samstag, 23. Juni, werden die Buslinien 28 und 29 in Kalbach und am Ben-Gurion-Ring gleich zweimal behindert, in der Nacht auf Freitag auch die Nachtbuslinie n4.

Am Freitagabend muss traffiQ die Linie 29 wegen Kranarbeiten ab 22 Uhr und die Linie n4 in der Nacht auf Samstag umleiten. Sie verkehren zwischen den Haltestellen Rathaus und Hopfenbrunnen über die Lange Meile und die L 3019. Die Haltestellen Am Weißkirchener Berg und Schwalbenweg entfallen, die Haltestelle Rathaus wird an die Einmündung Lange Meile verlegt.

Am Samstag, 23. Juni, fährt der Bus 29 von 13 bis 16 Uhr wegen einer Veranstaltung eine Umleitung über Züricher und Berner Straße statt über den Ben-Gurion-Ring. Die Haltestellen Seniorenwohnanlage Bügel bis Ben-Gurion-Ring entfallen kurzzeitig.

Informationen: Stadt Frankfurt/ Foto: Archiv

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Personeller Wechsel im Ortsbeirat

Der Riedberger Kinderbeauftragte Ronald Bieber folgt auf den langjährigen GRÜNEN-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Diel. „Nach 33 Jahren und 308 Ortsbeiratssitzungen lege ich in der Mitte der Wahlperiode zum 30. Juni mein Mandat als Mitglied des Ortsbeirats 12 Kalbach-Riedberg und als stellvertretender Ortsvorsteher nieder“, schreibt der 68-Jährige in einem Statement.

Seit 1985 war der Architekt und Stadtplaner ohne Unterbrechung in diesem Stadtteil-Gremium. Also bereits in einer Zeit, als die Planungen für das große Neubau-Projekt Riedberg noch in den Kinderschuhen steckte. „In den vergangenen drei Jahrzehnten konnte ich die rasant verlaufende Entwicklung der Stadtteile Kalbach und Riedberg begleiten“, so Diel. Als Ein-Mann-Fraktion gestartet erweiterte sich die Partei in den nachfolgenden Wahlperioden zur zweitstärksten Fraktion. Der Ortspolitiker spricht von einer „kritischen Begleitung der städtischen Baupläne“. Und davon, dass er über 800 Ideen und Verbesserungsvorschläge seiner Fraktion in die Arbeit des Ortsbeirats einbringen konnte.

Er fühlt sich „nicht zu alt oder kampfesmüde“, möchte aber in der ihm verbleibenden Zeit andere Schwerpunkte setzen. Folgen wird Fraktionskollege Ronald Bieber, der früher bereits im Ortsbeirat Nordend tätig war und erklärt: „Ich freue mich darauf, zusätzlich zu meiner Arbeit als Kinderbeauftragter ab August auch als Teil der Grünen-Fraktion arbeiten zu dürfen und mich so mit allen Themen des Ortsbeirats beschäftigen zu dürfen.“ Der Riedberger wird als Nachrücker gemäß der Platzierung bei der Kommunalwahl 2016 sein Mandat antreten.

Fotos: die GRÜNEN/ Archiv

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„DFB Junior Coach“ in fünf Tagen

Gymnasium Riedberg und SC Riedberg kooperieren bei einem „DFB Junior Coach“-Projekt, das vergangenen Freitag gestartet ist. 24 Schüler nehmen im Rahmen der diesjährigen Projektwoche an der Ausbildung teil, die als Einstieg in die lizensierte Trainertätigkeit konzipiert ist. Der praktische Teil findet auf der Sportanlage in der Altenhöferallee statt.

Morgens gibt’s zwei Stunden Theorie – dann geht es auf die Anlage. An fünf Tagen werden Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Tim Platt vom Hessischen Fußballverband und Projektleiter Simon Steuer, Leiter Schulsport am Gymnasium Riedberg, in die Grundlagen der Trainingsmethodik, rechtlichen Grundfragen bis hin zu Konfliktmanagement und Gruppendynamik eingeführt. Am Anschluss bietet der SC Riedberg den Teilnehmern die Fortsetzung und Vertiefung der Ausbildung durch die Einbindung als Trainerassistenten/Junior Trainer in den bestehenden Jugendmannschaften, Jungs wie Mädchen.

Die angehenden DFB Junior Coaches mit ihren zwei Betreuern auf der Anlage des SCR

 

Der DFB Junior Coach ist eine neue Säule innerhalb der DFB-Qualifizierungsoffensive. Fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren werden in einer kostenlosen 40-stündigen Schulung an ausgewählten Ausbildungsschulen zum DFB Junior Coach ausgebildet. Ziel ist es auch, das Training im Kinderfußball in den Vereinen durch eine neue Generation von jungen, ehrgeizigen Trainern zu verbessern und das Ehrenamt zu stärken. Olaf Emmerich vom SCR: „Das möchten wir mit unserer stetig wachsenden Zahl an Mannschaften im Jugendbereich natürlich unterstützen.“ Laut aktueller Verbandsstatistik sei man wieder der drittgrößte (Fußball-)Verein in Frankfurt – und viertgrößte in Hessen.

Informationen und Fotos: SC Riedberg

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Der Zukunftsplan: dritte Grundschule, mehr Container und mehr Kitas

Es ist 19 Uhr am Freitagabend und die Aula der Grundschule Riedberg ist bis auf den letzten Stuhl besetzt. Vor der geöffneten Trennwand zum Flur stehen Mütter und Väter sogar. Schließlich geht es in der Sitzung des Ortsbeirates um ein Thema, das viele im Stadtteil bewegt: um das Problem der fehlenden Kita-Plätze, überproportional steigenden Schülerzahlen, um mehr Raum für die IGS und einer Marie-Curie-Grundschule, die sprichwörtlich aus allen Nähten platzt. Eine „Gesamtlösung“ hatte das Bildungsdezernat angekündigt. Dezernentin Sylvia Weber (SPD) nimmt sich mehr als drei Stunden Zeit, die Pläne zu erläutern und die kritischen Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Sie begleiten Vertreter von Stadtschulamt, Kita Frankfurt und dem Amt für Bau und Immobilien, die eine teils unkonventionelle Lösung der Platzprobleme bei Bedarf noch präziser erklären.

Mindestens zwei neue Kitas für den Stadtteil

Was sieht der Plan für die Zukunft aus? Tatsache ist: Im Kindergarten-Bereich fehlen rund 100 Plätze – und nicht, wie in anderen Medien berichtet wurde, bis zu 300. Für Besserung soll eine Kita am Kalbacher Stadtpfad sorgen, die ab August startet und 80 Kindern aus Kalbach und Riedberg offenstehen wird. Die Anmeldung ist über das Kindernet Frankfurt seit einigen Wochen möglich.

Im nächsten Jahr wird noch eine zwölfte Kita am Riedberg eröffnen, mit zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren und zwei Gruppen für die älteren Kindergarten-Kinder. Vorgesehen ist außerdem – bei Bedarf – noch eine 13. Kita, für die noch ein Grundstück gesucht wird. Sylvia Weber bilanziert: „Ich denke, wir haben damit eine Lösung im Kita-Bereich gefunden und sind auf einem guten Weg.“

Die dritte Grundschule eröffnet 2019

Erst war es nur ein Gerücht, jetzt ist es offiziell: Der Riedberg bekommt eine dritte Grundschule. Diese ist 2019 als Provisorium am Ende der Hans-Leistikow-Straße geplant, in unmittelbarer Nähe der Marie-Curie-Schule. Die Grundschule wird eine Ganztagsschule bis 17 Uhr. Das Aufstellen der Container ist bereits beantragt. Vorgesehen war das Grundstück bisher für zusätzliche Kleingärten. Das muss vorübergehend warten, was nicht allen anwesenden Bürgern am Freitag gefiel. „Wir dürfen das Gelände für zwei Jahre nutzen“, erklärte die Dezernentin, „Wir sind sehr froh darüber. Es ist unsere einzige Chance, die dritte Grundschule vorgezogen zu eröffnen.“ Ist die IGS wenige hundert Meter weiter ausgezogen, stehen aber deren Holzmodule plus Pausenhof plus Infrastruktur für die dritte Grundschule bereit – und die Kleingärten könnten entstehen.

Die dritte Grundschule soll in erster Linie die angespannte Schulsituation im Norden und Westen des Riedbergs bessern. Aber auch die „erste“ Grundschule Riedberg an der Kalbacher Höhe plagen perspektivisch große Platzprobleme. Die Grundschule ist eigentlich nur für vier Klassen pro Jahrgang gebaut und soll auf fünf Klassen pro Jahrgang erweitert werden. Deshalb wird zum Schuljahr 2019/ 20 eine Pavillonanlage gebraucht. Nun wird geprüft, ob diese bergab an der Ecke Marie-Curie-Straße/ Zur Kalbacher Höhe, also sozusagen hinter dem Lidl-Markt, möglich ist. Es sei nach derzeitigem Erkenntnisstand kein geeignetes Grundstück in unmittelbarer Nähe der Schule vorhanden, wie die Experten betonten.

In der Grundschule Kalbach fehlt aktuell ein Klassenzimmer und mehr Raum für die Beschulung der Kinder von geflüchteten Familien. Dafür sollen nach den Sommerferien Container genutzt werden, die bereits jetzt in der Talstraße vorhanden sind. Zudem sollen 44 weitere ESB-Plätze geschaffen werden.

So werden die Probleme der Marie-Curie-Schule vorerst gelöst

Auf die Marie-Curie-Schule werden ab Sommer voraussichtlich mehr als 600 gehen – statt der rund 500 Schüler, für die sie gebaut worden ist. Tendenz steigend, da die Bauarbeiten in diesem Teil des Riedbergs noch längst nicht beendet sind. Eigentlich sollten schon ab Schuljahresbeginn Holzmodule für vier weitere Klassenzimmer im Pausenhof bereitstehen. Es kam aber zu Verzögerungen bei der Vergabe der Aufträge. Nun sollen diese nach den Herbstferien fertig sein. Und in der Zwischenzeit? Die Antwort auf diese Frage ist durchaus ungewöhnlich: Denn dank der guten Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Riedberg kann man dort für die Nachmittagsbetreuung Stadtteilräume nutzen, in denen bis vor wenigen Monaten noch das Familienzentrum Billabong war. Vorübergehend, wie gesagt. Langfristig soll die Schule wieder auf fünf Klassen pro Jahrgang „schrumpfen“ – durch die neue, dritte Grundschule.

Zugesagt ist inzwischen auch eine zweite Essensausgabe für die Marie-Curie-Schule. Denn derzeit muss zeitversetzt gegessen werden. Das bedeutet dennoch, dass manche Kinder bis zu einer halben Stunde auf ihr Essen warten müssen. Die Küche ist ohnehin viel zu klein. Außerdem soll das wenig appetitliche Thema der verdreckten Toiletten mit einem zweiten Putzen pro Tag zumindest einigermaßen aus der Welt geschafft werden.

Was bedeuten die Pläne für die IGS Kalbach-Riedberg?

Der Neubau gleich neben der U-Bahn-Station Riedberg soll in drei Jahren fertig sein. Bis dahin werden im Provisorium an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee weitere Holzmodule für zwei Klassenstufen benötigt, die demnächst aufgestellt werden. Das macht den ohnehin nicht sehr üppigen Pausenhof zu schmalen Streifen. „Wie sollen hier Kinder im Ganztag herumlaufen, springen und Ballspiele machen?“, fragte Direktorin Dr. Susanne Gölitzer kürzlich im Gespräch mit MAINRiedberg. Es gab schon einige Vorschläge von Stadt und Ortsbeirat zum Thema Pausenhof, aber die wohl beste Lösung, die Nutzung der Streuobstwiese hinter der Schule, scheiterte bislang an den Einwänden von Grünflächenamt und BUND. Nun sieht es so aus, als ob ein Teil der Wiese in Form einer „AG Naturbeobachtung“ doch genutzt werden könnte.

Generell mehr Plätze an weiterführenden Schulen sollen die Jahre danach bringen. Dezernentin Weber kündigte an, dass im Bereich Frankfurt Mitte bis Nord 2019 eine weitere IGS und später noch ein Gymnasium eröffnen soll. Damit könnte sich die Lage entspannen – falls die Schülerzahlen nicht schneller als erwartet steigen.

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Fotos: Stadt Frankfurt/ MAINRiedberg/ Archiv

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Weltmeister wird …

Die deutschen Fußballfans sehnen sich nach einem weiteren Stern auf dem Trikot, was für den fünften Gewinn der Fußballweltmeisterschaft stünde. Doch nach der Prognose des Portals fussballmathe.de hat das Team Brasiliens die größten Chancen: Die Siegwahrscheinlichkeit Brasiliens liegt bei 25,67 Prozent, Deutschland folgt mit 17,84 Prozent, knapp dahinter Spanien mit 17,11 Prozent. Prof. Matthias Ludwig, Mathematik-Didaktiker an der Goethe-Universität, betreibt mit seinem Team seit sechs Jahren die Seite – und ermöglicht eine spannende Beschäftigung mit Statistik im schulischen Kontext, aber auch für andere Fußball-Fans. Der Didaktiker möchte mit dem Portal vor allem das Verständnis für die mathematischen Grundlagen der Statistik stärken, Fußball ist dafür ein geeigneter Anwendungsbereich.

Anhand dreier Parameter werden die fußballerischen Wahrscheinlichkeiten berechnet: historische Ergebnisse, die erreichten ELO-Punkte (ein Ranglistensystem) sowie der aktuelle Mannschaftswert fließen in die Prognose ein. Die aktuellen Spielergebnisse der Fußball-WM 2018 werden natürlich eingearbeitet. Die online abrufbaren und jeweils aktuellen Prognosen erfreuen sich auch bei wettfreudigen Zeitgenossen jenseits von Schule und Hochschule einer großen Beliebtheit. Matthias Ludwig rechnet während der WM mit gewaltigen Zugriffszahlen.

Informationen: Pressestelle Goethe-Universität

Foto: Thaut

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Der Culture Club löst sich (leider!) auf

Fotowettbewerb, Ausstellungen, internationale Feierlichkeiten und natürlich viel Einsatz bei den Stadtteil-Festen – der „Culture Club Riedberg“ ist eigentlich aus unserem Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Doch das Engagement ruhte offenbar auf zu wenigen Schultern. Bei der vergangenen Mitgliederversammlung wurde beschlossen, dass sich der Verein zum Jahresende auflöst. Das gab man heute in einer Mitteilung an die Mitglieder bekannt. „Ich denke, die Idee war für diesen Stadtteil einfach noch zu früh“, erklärte die Vorsitzende und Verlegerin Sandra Thoms gegenüber MAINRiedberg. Noch ist die Bevölkerungsstruktur hier so jung, hier leben so viele junge Familien, dass der Fokus auf den Kindern, eventuell noch auf Sport, aber noch nicht so sehr auf Kultur-Events liege, wie der Culture Club sie bot.

Der Verein „Kultur in der Aula“, der ein etwas anderes Programm verfolgt, ist aber weiterhin am Riedberg engagiert. Ebenso der Riedberger Sport- und Kulturverein (RSV).

Sandra Thoms hätte „gerne abgewartet“ und hatte um mehr Unterstützung gebeten. Diese konnte trotz der engen Zusammenarbeit im Culture-Club-Team keiner bieten. „Leider war und ist die Mitgliederdecke des Clubs sehr dünn und damit können wir dieses Engagement nicht langfristig leisten“, resümiert die Verlegerin. „Wir haben Kulturen bei Festen wie Diwali und Masleniza zusammengebracht, wir haben die Geschichte der Stadt und des Stadtteils durch Vorträge näher gebracht und wir haben Kinder und Senioren durch unterschiedliche Aktionen eingebunden.“ Die Kulturfreunde haben sich drei Jahre lang engagiert, um Riedberg „zu einem lebenswerten Stadtteil zu machen“.

Von Diwali-Fest bis Foto-Wettbewerb – die schönsten Events

Diwali, das hinduistische Lichterfest, wurde im Oktober erstmals von Riedbergern mit indischen Wurzeln im Jugendhaus gefeiert und alle Nachbarn waren eingeladen. So platzte das Jugendhaus fast aus seinen Nähten, denn zahlreiche indische Familien in farbenprächtigen Saris hatten die Einladung gern angenommen, genauso wie viele Riedberger mit anderen kulturellen Wurzeln.

Ein großer Erfolg: das indische Lichterfest „Diwali“ im Jugendhaus Foto: Ksenia Beizerova

Auch kurz vor der Fastenzeit wurde noch mal richtig gefeiert  – das russische Fest „Masleniza“. Eine Woche dauert die „Butterwoche“. Es wird gegessen, hauptsächlich Blinies, also Pfannkuchen, mit herzhafter und süßer Füllung, und zusammen getrunken. Die Kinder basteln Strohpuppen, die am Ende der Woche verbrannt werden. Am Riedberg lud der Culture Club am 25. Februar zu diesem Fest. Ende 2017 hatte man unter dem Motto „Der Riedberg – Mein Ort“ aufgerufen, Fotos vom persönlichen Lieblingsplatz im Stadtteil oder aus der schönsten Perspektive zu machen und den 1. Riedberger Fotowettbewerb organisiert.

Unter dem Motto „Der Riedberg – mein Ort“ veranstaltete der Culture Club den ersten Fotowettbewerb im Stadtteil

Am Samstag findet ein Picknick für internationale Studenten statt

Noch in dieser Woche, am 16. Juni ab 17 Uhr, findet ein Picknick für internationale Stipendiaten des DAADs sowie die Graduierten von der „GRADE Goethe Research Academy“ der Universität Frankfurt statt, das  in Kooperation mit dem „Culture Club Riedberg“ sowie der „IG Riedberg“ erst möglich wurde. „Wir feiern auf der schönen IG Riedberg-Wiese gegenüber der Reitanlage „Kautenhof“, erklärt Organisatorin Monika Nowicka. „Herzlich eingeladen sind auch alle aus der Nachbarschaft!“

Auf diese Weise können sich Studenten und Nachbarn kennen lernen und nette Kontakte knüpfen. Die Idee des Picknicks ist, dass jeder ein typisches Essen aus dem eigenem Land oder eine andere Leckerei mitbringt, um diese mit den anderen zu teilen.

„Wenn jemand nochmals anpackt, werde ich helfen“

Der letzte Satz in einer Mitteilung an die Mitglieder heißt: „Die Clubmitgliedschaft endet somit automatisch Ende des Jahres, sollte nach Abwicklung des Clubs Geld übrig bleiben, geht dieses wie in der Satzung vorgesehen an den Verein Billabong.“ Im Gespräch folgt noch ein weiterer Satz von Sandra Thoms: Wenn jemand die Idee des Culture Club noch einmal aufgreifen will und anpackt, „will ich sehr gerne weiterhelfen“.

Informationen: Culture Club Riedberg und Monika Nowicka

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Riedberger im Vorstand des Sportkreises Frankfurt

Der Sportkreis Frankfurt hat einen neuen Vorstand, dem ein Sport-Experte vom Riedberg angehört. Alex Markert, ehemals Vorsitzender und Gründungsmitglied des SC Riedberg, ist für den Bereich Marketing und Events zuständig. Gewählt haben die Frankfurter Delegierten der hessischen Sportverbände und der Sportvereine am vergangenen Freitag beim alle drei Jahre stattfindenden Sportkreistag. Neben den rund 120 Delegierten waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Politik gekommen, darunter der Präsident des Landessportbundes Dr. Rolf Müller sowie der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank. Neben den Wahlen berichtete der Sportkreis-Vorstand über seine Arbeit der letzten drei Jahre und die Entwicklung des organisierten Sports.

Alter und neuer Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt ist Roland Frischkorn, der zum siebten Mal gewählt wurde. Neben Frischkorn wurden auch zwei der Stellvertreter bestätigt: Im Amt bleiben sowohl Haci Hacioglu als Beauftragter für Integration sowie Alexander Markert. Neu im Gremium ist Dany Kupczik, die seit 2004 unter anderem als Trainerin beim TSV Bonames tätig ist. Vier weitere engagierte Vereinsvertreter gehören ebenfalls dem Vorstand an.

Das OCR-Team mit Klettermobil ist beim Museumsuferfest

Alexander Markert erklärte nach seiner Wiederwahl: „Ich bedanke mich ganz herzlich für das Vertrauen in mich und gratuliere auch ganz herzlich allen neu- und wiedergewählten im Vorstand des Sportkreis Frankfurt.“ Seine Schwerpunkte für die nächsten drei Jahre sind weiterhin die Sportweltarena auf dem Museumsuferfest, die Vortragsreihe „Spuren des Sports“, sowie die Arbeit und Unterstützung in den Frankfurter Bezirken Nieder-Eschbach, Harheim und Bergen-Enkheim. Übrigens: Auf dem diesjährigen Museumsuferfest im August sind auch unser Riedberger Verein Obstacle Course Race mit einem Klettermobil vertreten sein.

Im Bericht des Vorstands wurde die Entwicklung der letzten drei Jahre skizziert, aber auch die Herausforderungen der kommenden Amtszeit. Neben den Mitgliederzahlen der Frankfurter Vereine, die seit 2015 um rund 25.000 auf über 215.000 gestiegen sind, haben sich auch die Aktivitäten des Sportkreises ausgedehnt. Beispielsweise in der seit 2017 durch den Sportkreis betreuten Fabriksporthalle in Fechenheim, den hinzugekommenen Projekten im Bereich Sport und Integration oder Veranstaltungen wie der Europäischen Woche des Sports, an der der Sportkreis maßgeblich beteiligt ist.

Sportkreis fordert generell Dreifelderhallen

Die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen führte Frischkorn einmal mehr auf das große Engagement der Vereine zurück: „Unter den Vereinen sind vor allem diejenigen gewachsen, die vorhandene Sportinfrastruktur clever nutzen oder selber Flächen geschaffen haben.“ Sportflächen zu schaffen sieht Frischkorn denn auch als eine der zentralen Herausforderungen an, und adressierte Anregungen an die Stadt Frankfurt. So seien Schwerpunktzentren, wie sie für den Schwimmsport in Zusammenarbeit zwischen Stadt, den Frankfurter Bädern und der Goethe-Universität geplant seien, für weitere Sportarten wie beispielsweise Turnen sinnvoll. Auch sollten bei Schulneubauten generell Dreifelderhallen vorgesehen werden. Dadurch würde nicht nur der Schulsport ideale Bedingungen erhalten, sondern auch die umliegenden Vereine, die die Nahversorgung aller Bürgerinnen und Bürger mit Sport und Bewegung sicherstellten. Fakt ist aber auch: Viele Schulen haben veraltete Hallen oder zu wenig Hallen-Kapazität. Denn auch die Schülerzahlen steigen stetig.

Informationen & Foto: Sportkreis Frankfurt

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Gibt es eine Gesamtlösung für Kitas und Schulen?

Mädchen in der Grundschule

Der Riedberg wächst. Was Kinder betrifft, wesentlich stärker als prognostiziert. Die Zahl der Schüler in der gesamten Stadt Frankfurt wird sich von aktuell 61.000 auf 73.000 in sechs Jahren erhöhen. Hier im Stadtteil wird bereits jetzt die Situation in Kitas und Schulen immer angespannter. Insbesondere in der Marie-Curie-Schule, der zweiten Grundschule. Hier werden ab Sommer voraussichtlich mehr als 600 statt der rund 500 Schüler gehen, für die sie gebaut worden ist. Aber auch in der wachsenden IGS Kalbach-Riedberg gibt es mehr Schüler, weniger Pausenhof wegen neuer Holzmodule und derzeit noch keine Turnhalle (MAINRiedberg berichtete). Auch die Betreungsplatzsituation für Kleinkinder und in den Kindergärten ist angespannt. Deshalb wird Dezernentin Sylvia Weber (SPD) nächsten Freitag in den Ortsbeirat kommen, „um eine Gesamtlösung für die Kita- und Schulsituation vorzustellen“. Das hat eine Sprecherin des Dezernats für Integration und Bildung erklärt.

Wann werden die zugesagten Holzmodule in der Marie-Curie-Schule aufgebaut und benutzbar sein? Auch das werden Eltern der Grundschule fragen

„Sie alle wissen, wie angespannt die Situation in unserem Stadtteil ist. Daher sollten viele Eltern vor Ort sein, um Frau Weber durch Anwesenheit oder auch Wortmeldung zu demonstrieren, wie wichtig dieses Thema für uns ist“, heißt es in einem Brief des Elternbeirates der Marie-Curie-Schule an alle Eltern. Die Sitzung wurde extra eine Stunde vorverlegt, um Raum für eine ausführliche Erklärung sowie Fragen und Antworten in der Bürgersprechstunde zu lassen.

Mehr Fläche für IGS und die folgende 3. Grundschule

Das Thema Schule lässt auch die folgende Ortsbeiratssitzung nicht los. Es gibt einen Antrag der CDU bezüglich möglicher Erweiterungsflächen für die Integrierte Gesamtschule in Riedberg-West, der nach dem Umzug in einen Neubau nahe der U-Bahn voraussichtlich eine dritte Grundschule folgen wird. Die Grünen stellen den Antrag, für die Erweiterung des Pausenhofs und der Errichtung einer provisorischen Turnhalle Flächen unmittelbar südlich des Holzbaus zu erschließen. Dazu sind „Teilflächen der derzeitigen öffentlichen Grünfläche unter Erhaltung des alten Baumbestands und des schutzwürdigen Speierlingbaums einzubeziehen“, was bisher der Knackpunkt bei Gesprächen mit Grünflächenamt und Naturschutzbehörden war.

Diese Apfelbäume waren bisher der Grund dafür, dass der Pausenhof der Gesamtschule nicht erweitert werden konnte. Doch diese könnte man schützen und trotzdem der Schule mehr Raum bieten – sagen die Grünen

Verkehr und ein runder Tisch für Jugendliche sind weitere Themen

In der Vergangenheit wurde mehrmals die Polizei gerufen, weil Jugendlich sich draußen an den Spielplätzen trafen, laut unterhielten und feierten. Das geschah manchmal sogar, wenn die Teenager fernab der Bebauung am Kätcheslachweiher waren, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber MAINRiedberg feststellte. „Ganz offensichtlich fehlt den Jugendlichen eine Rückzugsmöglichkeit nach deren Bedürfnissen“, heißt es bei der SPD. Deshalb wird beantragt, dass aus Vertretern der Ortsbeirats, dem Jugendhaus Riedberg, der Schülervertretung des Gymnasiums Riedberg und interessierten Jugendlichen aus dem Stadtteil ein runder Tisch einberufen werden soll, um den Belangen und Wünschen der Jugendlichen eine Plattform zu bieten.

Auf der Tagesordnung steht auch wieder das Thema Verkehr am Riedberg, der stetig zunimmt. Die Gefahr von Unfällen wächst, unter anderem durch die Tatsache, dass zu Stoßzeiten Autos direkt vor dem Riedbergzentrum wenden oder generell zu schnell fahren und Radfahrer und Fußgänger zu gefährden. Hier gibt es den Antrag der Christdemokraten, eine bauliche Trennung der Fahrbahnen zu überprüfen. Das Argument: Damit könnte die Verkehrssituation entschärft werden. Eine von mehreren Fragen dazu wird voraussichtlich sein, ob die Breite der Fahrbahn dafür genügt.

Die Ortsbeiratssitzung mit Bildungsdezernentin Sylvia Weber findet am Freitag, 15. Juni, ab 19 Uhr in der Grundschule Riedberg, zur Kalbacher Höhe 15, statt.

Fotos: Archiv/ MAINRiedberg

 

 

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700 Liter Dieseltank aufgerissen

Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr in Riedberg-West: Am Montagmittag gegen 12.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer Baustelle im Hans-Herkommer-Ring gerufen, weil zwei Dieseltanks eines 18-Tonners mit rund 700 Liter Inhalt ausliefen.

Ein Baustofflieferant hatte die örtliche Baustelle beliefert und war beim Verlassen des Geländes an einer Bordsteinkante hängen geblieben. Hierdurch rissen die beiden nahezu komplett befüllten Dieseltanks auf und rund 700 Liter verteilten sich zunächst auf dem Boden. Aufgrund des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte der Kraftstoff schnell gebunden werden, so dass nur wenig im Erdreich versickerte. Der Großteil der Diesellache sowie die Reste in den Tanks konnten gesichert werden. Dennoch sind einige Kubikmeter Erde ausgebaggert und gesondert entsorgt worden.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: MAINRiedberg

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