„Verdächtiger Gegenstand“ war ein Puppenspiel

Große Aufregung zur Mittagszeit: Zuerst war nur der Bereich um die Altenhöferstraße 96 von der Polizei abgesperrt. Kurze Zeit später der gesamte Abschnitt zwischen Gymnasium und Graf-von-Stauffenberg-Allee. An allen Einfahrtsstraßen waren Polizeibeamte. Eltern riefen besorgt in der Schule an. Auch der stellvertretende Schulleiter, Thomas Kluge, erkundigte sich bei den Polizisten vor dem Gymnasium, ob nach Schulschluss auf dem Heimweg irgendeine Gefahr für die Schülerinnen und Schüler bestehen würde. Schon da versuchte die Polizei zu beruhigen. Man habe einen „verdächtigen Gegenstand“ gefunden und hofft, dass das schnell geklärt ist. Nein, Gefahr für die Schüler besteht jenseits der Absperrung nicht.

Hinter diesem gelben Post-Briefkasten war offenbar der verdächtige Karton deponiert, der sich zum Glück als harmlos herausstellte

Gegen 11 Uhr traf der Hinweis auf einen verdächtigen Gegenstand bei der Polizei ein. Dieser Gegenstand war ein Schuhkarton, deponiert hinter einem gelben Briefkasten der Post. Metalldrähte ragten raus, eine Batterie war zu sehen. Um 13.25 Uhr wurde die Straßensperrung wieder aufgehoben. Chantal Emch, Pressesprecherin der Frankfurter Polizei, bestätigte MAINRiedberg, dass sich der Karton „zum Glück“ als harmlos herausgestellt hat. „Man hat herausgefunden, dass es sich um eine Art batteriebetriebenes Puppenspiel handelt.“

Die Altenhöferallee war zeitweise zwischen Gymnasium Riedberg und Graf-von-Stauffenberg-Allee gesperrt

Die großräumige Straßensperrung war eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, um jede Gefahr auszuschließen. Auch Spezialisten waren vor Ort.

Kurz nach halb zwei Uhr fuhren die Autos wieder durch die Altenhöferallee, als ob nichts gewesen wäre.

Fotos: Archiv/ privat

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