Schlagwort: Spendenaufruf

Jahresrückblick der Schilasmühle in Niederursel

Schafe in der Schilasmühle

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Mitarbeiter der Schilasmühle nutzen diesen Moment, um innezuhalten und zurückzublicken. Sie berichten von den wunderbaren Momenten und großen Fortschritten, die sie dank Ihrer Unterstützung im Naturpädagogischen Zentrum Schilasmühle im Laufe dieses Jahres erleben durften.

Was in diesem Jahr gemeinsam erreicht wurde

Das Jahr 2025 war voller Erneuerungen und gleichzeitig auch Verstetigungen in der Schilasmühle. Unsere Mission, Kindern und Jugendlichen einen tiefen Bezug zur Natur und den Tieren zu vermitteln, hat mehr Früchte getragen denn je und wir haben uns organisatorisch und auch baulich weiter etablieren können:

Gruppenprogramme: Erneut haben uns zahlreiche Kindergarten-Gruppen und Schulklassen aus der Region besucht. Durch feste Kooperationen konnten wir vielen jungen Menschen regelmäßige Natur- und Tiererfahrungen ermöglichen.

Ferienspiele: Unsere Ferienspiele in den Oster-, Sommer- und Herbstferien waren ein voller Erfolg! Die Kinder verbrachten 4 Wochen mit spannenden Entdeckungen, kreativen Projekten und unvergesslichen Erlebnissen rund um die Mühleninsel.

Neue Tieroase: Ein besonderes Highlight war die Errichtung der neuen Tieroase. Mithilfe von engagierten Freiwilligen, insbesondere im Rahmen mehrerer »Social Days«, konnten wir diese neue Anlage bauen und unseren neuen Pferden und den Eseln ein artgerechtes und wunderschönes Zuhause ermöglichen.

Naturhafen Mühleninsel: Mit dem Projekt „Schulkinder-Fördergruppe Naturhafen Mühleninsel“ haben wir ein neues Angebot ins Leben gerufen, um Kinder der 1.-3. Klasse gezielt in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung zu stärken.

Offene Farm: Wir hatten bei jedem Wetter Mittwochnachmittags unsere offene Farm geöffnet.

Neue Terrasse im Innenhof: Unser Innenhof erstrahlt nun mit einer neuen, wunderschönen Terrasse vor der Farmküche und Holzwerkstatt.

Und dafür brauchen wir noch Unterstützung

Die Schilasmühle ist ein Ort des Wachsens und Lernens, aber unsere Gebäude und Anlagen benötigen ständige Pflege. Um unsere Arbeit in einem inspirierenden und sicheren Umfeld fortführen zu können, bitten wir Sie heute um Ihre weitere Unterstützung …

Vollendung des Innenhofs: Obwohl die Terrasse fertig ist, muss der restliche Innenhof dringend fertiggestellt werden, um ihn vollständig barrierefrei, sicher und nutzbar zu machen.

Ausbau der Kleintierstallungen: Um den Kindern eine tiefere Beziehung und Kontakt zu unseren Kleintieren zu ermöglichen, planen wir die Erweiterung und den Ausbau unserer Kleintierstallungen.

Spenden

Jede Spende, ob groß oder klein sichert die Zukunft der Schilasmühle als einzigartigen Ort für die junge Generation. Helfen Sie uns, diesen besonderen Ort zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Schilasmühle e.V.
Bei der GLS Bank mit der IBAN: DE14 4306 0967 6042 9669 00
Verwendungszweck: Spende

Spenden Sie hier direkt online: https://www.betterplace.org/de/projects/152538?wirwunder=164

Es danken Ihnen der Geschäftsführer Laurens Lohn, sowie die Mitglieder des Vorstands: Andrea Engler, Kersten Oschmann und Claudia Grah-Wittich.

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Goethe-Universität sucht neue Unterstützer für weitere Projekte

Tiny-Forest Aktion der Goethe-Universität - Die setzlinge liegen bereit

Die Goethe-Universität Frankfurt baut ihr Engagement für Nachhaltigkeit weiter aus – und setzt dabei bewusst auch auf die Unterstützung privater Spender. Denn gerade auch private Zuwendungen ermöglichen viele der Projekte, die Umwelt- und Klimaschutz auf den Campi sichtbar und erlebbar machen.

Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür sind die neu entstehenden Tiny Forests – kleine, schnell wachsende Miniwälder, die nicht nur Lebensraum für Tiere schaffen, sondern auch das Mikroklima verbessern. Bereits nach wenigen Jahren können Tiny Forests vergleichbare Mengen CO₂ binden wie herkömmliche, deutlich ältere Waldflächen und sind daher vor allem für urbane Räume mit wenig Platz und Freiflächen geeignet. Sie dienen zudem als Reallabore für Biodiversität, Klimaforschung und partizipative Umweltbildung.

Der Impuls für die ersten 4 Tiny Forests auf 3 Campi ging von den privaten Förderern Claudia und Hendrik Leber aus. „Deren Unterstützung hat im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln geschlagen. Es zeigt, dass unsere Förderer nicht nur hinter unseren Zielen in Forschung, Lehre und Transfer, sondern auch hinter der Nachhaltigkeit stehen. Gerade in diesem Bereich können wir als Universität Pilotprojekte starten und ihre Wirkung evaluieren, um einfach Lösungen für unsere Gesellschaft vorschlagen zu können“, sagte der Präsident der Universität.

Die Tiny Forests stehen exemplarisch für verschiedene Maßnahmen, die die Goethe-Universität im Rahmen ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Diese formuliert die Strategien um Forschung, Transfer, Lehre und Studium, unsere Campus, Strukturen und Kultur kontinuierlich nachhaltiger auszugestalten. Private Förderung ist eine wichtige Unterstützung bei der Umsetzung von wirkungsvollen Projekten.

Unter dem Dach des Goethe-Nachhaltigkeitsfonds (GNF) sollen künftig Mittel bereitstehen, um Initiativen von Beschäftigten und Studierenden zu fördern. Dazu gehören Projekte wie der Einsatz wiederverwendbarer Labormaterialien, bienenfreundliche Bepflanzung auf Institutshöfen oder die Erweiterung der vom AStA betriebenen Fahrradwerkstatt. „Nachhaltigkeit lebt von vielen kleinen Schritten, die zusammen eine große Wirkung entfalten“, so Fabienne Beck, Leiterin des Nachhaltigkeitsbüro der Universität. „Der GNF soll genau diese Bewegungen ermöglichen und sichtbar machen.“

Um diese Projekte voranzubringen, stellt die Goethe-Universität ihr diesjähriges Weihnachtsspenden-Mailing vollständig unter das Motto Nachhaltigkeit. Gesucht werden Unterstützer, die mit ihrer Spende Miniwälder und weitere ökologische Initiativen auf den Campi ermöglichen – und damit auch neue, kreative Projektideen aus der Universitätsgemeinschaft unterstützen.

Auch hier gibt es einen zusätzlichen Impuls durch die Förderung eines Unternehmens: Merz Lifecare – bekannt durch Marken wie tetesept oder Merz Spezial und ansässig auf dem Riedberg – ist so überzeugt von der Aktion, dass sie einen weiteren Mini-Wald auf dem Campus Riedberg finanzieren, sobald der erste durch private Spenden realisiert wird.

Den Spendenaufruf der Goethe-Universität finden Sie hier: https://tinygu.de/GNF.

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Not lindern durch persönlichen Einsatz

Asylantenheim

Statt zu jammern und mit dem Finger auf den Staat zu zeigen, gibt es Menschen hier am Riedberg, die den Mut haben Projekte loszutreten, die anderen Menschen in ihrer Not helfen.

Auslöser sind oft persönliche Erlebnisse, eine hohe Empathie für die Notlagen anderer und ein gutes Netzwerk. So hat Familie Barazandeh/Noruzian vor Kurzem eine Immobilie mit großer Grünfläche drum herum in Reiskirchen-Ettingsausen (etwa 60 km von Frankfurt entfernt) erworben, die sie der Stadt als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung stellten.

Oft werden Asylbewerber in großen Asylantenunterkünften untergebracht, wo sie mehrere Jahre ausharren müssen. Danach landen sie oft in der urbanen Anonymität von Großstädten. Gerade für Menschen, die in dörflichen Strukturen groß geworden sind und den sozialen Zusammenhalt kleiner Gemeinschaften benötigen, um sich „integriert“ zu fühlen, ist das eine erhebliche psychische Belastung. So bilden sich in den Großstädten oft Gettos von Menschen identischer Herkunft (Türkenviertel, Chinesenviertel, …). Wer ins Ausland schaut, erkennt dort oft „Deutsche Viertel“ – deren Mechanismus auf denselben Prinzipien beruht.

Familie Barazandeh/Noruzian wollte dem entgegenwirken und einen kleinen Beitrag zur Gesellschaft leisten um Deutschland etwas zurückgeben! Ihre Unterkunft für Asylanten bietet Platz für 36 Personen. Auf dem Grundstück um das Haus herum soll von den Bewohnern Obst und Gemüse angebaut werden, um sich selbst ein Stück weit versorgen zu können. Große Aufenthaltsräume und ein Klavier bieten Möglichkeiten für gemeinsamen Erfahrungsaustausch und kleine Feste. So können auch die Kinder musikalisch ausgebildet werden.

Für die Neuankömmlinge werden noch Instrumente benötigt und ehrenamtliche Helfer, die sie auf den Instrumenten unterweisen.

Und es werden auch noch viele andere Dinge benötigt:

  • Bettwäsche
  • Handtücher
  • Geschirr und Besteck
  • Kochtöpfe
  • Kleine Küchengeräte (Toaster, Wasserkocher etc.)
  • Teppiche
  • Gesellschaftsspiele

Auch Geldspenden werden gerne entgegengenommen. Diese können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Kontoinhaber: Shima Barazandeh
Name der Bank: Frankfurter Sparkasse
IBAN DE09 5005 0201 1204 4480 09
Verwendungszweck: Spende Asylantenheim

Abgabe der Sach-Spenden bitte im Allianz Büro, Riedbergplatz 1, im 1. Stock

eMail-Adresse für Fragen: S.Barazandeh@web.de


Die Initiatorin Frau Shima Barazandeh

Sie floh als zweijähriges Mädchen mit ihren Eltern aus dem Iran. Die Familie landete in einer riesigen Einrichtung in Gießen. Für das tägliche Essen mussten sie sich mit Coupons in einer langen Schlange anstellen.

Nach einiger Zeit gelang es der Familie, das Asylantenheim zu verlassen und in ein privates Haus zu ziehen. Schon bald konnten die Eltern Hilfsarbeiten aufnehmen und eine Ausbildung starten. Im Dorf waren sie schnell integriert.

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