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Komfortabel durchs Niddatal: Uferweg zwischen Heddernheim und Berkersheim wird umfassend saniert

Niddaufer-Radweg Sperrung

Das Niddatal gehört zu den wichtigsten Naherholungsgebieten und zentralen Radverbindungen im Frankfurter Norden. Ob für den täglichen Pendelverkehr, Ausflüge ins Grüne oder sportive Freizeitmöglichkeiten – die Strecken entlang des Flusses erfreuen sich enormer Beliebtheit. Nun hat die Stadt Frankfurt am Main ein lang erwartetes Infrastrukturprojekt gestartet: Seit Ende August wird der südöstliche, linksseitige Nidda-Uferweg auf einer Länge von rund 2.600 Metern grundlegend erneuert und mit einer festen Decke ausgestattet.

Schluss mit Schlaglöchern und Matsch

Die Maßnahme betrifft den Streckenabschnitt zwischen Heddernheim beziehungsweise dem Freibad Eschersheim und dem Berkersheimer Weg. Bisher war dieser Wegabschnitt durch eine unbefestigte, wassergebundene Oberfläche geprägt. Im Sommer führten Auswaschungen zu Buckelpisten und Staubentwicklung, während langanhaltender Regen immer wieder tiefe Pfützen hinterließ.

Mit der aktuellen Sanierung wird die veraltete Oberfläche durch eine durchgängige, rund drei Meter breite Asphaltdecke ersetzt. Ziel der Stadtverwaltung ist es, eine ganzjährig witterungsunabhängige, sichere und komfortable Verbindung für Radfahrer, Fußgänger, Inliner sowie Menschen mit Kinderwagen oder Mobilitätseinschränkungen zu schaffen.

Ökologische Bauweise durch hellen Asphalt

Ein wesentliches Merkmal des Ausbaus ist der Einsatz eines speziellen hellen Asphalts. Im Vergleich zu herkömmlichem dunklem Straßenbelag heizt sich diese Oberfläche im Sommer um bis zu 20 Grad weniger auf. Das erhöht nicht nur das Wohlbefinden der Vorbeigehenden an heißen Tagen, sondern berücksichtigt auch ökologische Belange des Naturschutzes. Für Amphibien und Insekten, die den Weg überqueren, stellt der helle Belag keine Hitzebarriere dar. Zudem verbessert die hellere Oberfläche die Sichtbarkeit und Verkehrssicherheit in den Dämmerungs- und Abendstunden. Der Uferweg auf der gegenüberliegenden Niddaseite bleibt als naturnaher Pfad erhalten, sodass ein ausgewogener Kompromiss zwischen Nutzbarkeit und Naturraum gewahrt wird.

Enge Kooperation innerhalb der Stadtverwaltung

Eigentümer und Verwalter der Uferwege ist in erster Linie die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF), da die Pfade primär als Betriebswege für die Unterhaltung und Pflege des Gewässers dienen. Für das Sanierungsprojekt übernimmt die SEF die Gesamtplanung, Ausschreibung und Bauabwicklung. Die Finanzierung der Gesamtkosten von gut 1,2 Millionen Euro erfolgt durch das städtische Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) als zuständiger Baulastträger für den öffentlichen Fuß- und Radverkehr.

Niddaufer-Radweg Ausschilderung Umleitung

Vollsperrung und ausgeschilderte Umleitungen

Die Bauarbeiten haben am 24. August begonnen und dauern voraussichtlich 8 bis 10 Wochen. Die Gesamtstrecke gliedert sich in einen rund 400 Meter langen Abschnitt südlich der Autobahnunterquerung der A 661 sowie einen etwa 2.200 Meter langen Abschnitt flussaufwärts.

Für die Dauer der Arbeiten ist der betroffene Uferweg vollständig gesperrt. Eine großräumige Umleitung für den Rad- und Fußverkehr ist vor Ort ausgeschildert. Die Verkehrsführung verläuft unter anderem über die Bonameser Straße sowie in Eschersheim über die Straßenzüge „An der Nachtweide“ und „Im Uhrig“ entlang der lokalen Sportplätze. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und die Beachtung der Absperrungen, um einen zügigen und sicheren Bauablauf zu gewährleisten.


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