Kategorie: AktuelleNEWS

Toller Anbau für die IGS – aber immer weniger Pausenhof

Noch ragen Kabel aus der Decke. Überall sind Handwerker, arbeiten am Innenausbau der Erweiterung der IGS, der im Mai weitestgehend abgeschlossen sein soll. Wand und Flur sind zum Teil schon in einem fröhlichen Lila-Rot. „Schule soll auch Spaß machen.“ Deshalb, so Schulleiterin Dr. Susanne Gölitzer, habe man sich mit dem Amt für Bau und Immobilien vorab auf diese Farbe verständigt. Farben und breite Flure mit Sitzsäcken und Büchern zum Lernen und Stöbern vor jeweils vier gemeinsam genutzten Klassenräumen für eine Jahrgangsstufe – das wird im Anbau der IGS Kalbach-Riedberg in der Carl-Hermann-Rudloff-Allee eine ähnliche Rolle spielen wie im Hauptgebäude nebenan. Ebenfalls ein Holzmodulbau, der 2017 erst bezogen wurde. Außerdem wird es noch eine Lehrküche, eine Universalwerkstatt, wo man Holz und Metall bearbeiten kann, sowie einen Theaterraum geben.

Zum neuen Schuljahr kann dieser zweite Bauabschnitt planmäßig in Betrieb gehen. Die siebte und achte Jahrgangsstufe wird hier untergebracht sein. Die Kosten für den Anbau liegen bei rund sieben Millionen Euro. Was ursprünglich nur als Provisorium geplant worden war, bis der der endgültige IGS-Komplex nahe der U-Bahn-Station Riedberg fertiggestellt ist, ist schon längst als Schulbau von Dauer vorgesehen. Das wiederum ist nur möglich, weil von Anfang an die entsprechenden Energieeinsparung-Kriterien eingehalten wurden, die eine Schule aktuell haben muss. Wenn die Integrierte Gesamtschule voraussichtlich 2021/22 auszieht, wird hier die neue Grundschule III einziehen. Diese startet im Herbst in einer Anlage mit Stahlcontainern, nur wenige hundert Meter entfernt.

Baudezernent Jan Schneider bei der Besichtigung der IGS-Baustelle mit Schulleiterin Susanne Gölitzer, Experten vom Amt für Bau und Immobilien, Ortsbeiräten und Elternvertretern    Foto: MAINRiedberg

Noch ein paar interessante Eckdaten: Allein im vergangenen Jahr ist unser Stadtteil um 868 Einwohner gewachsen, 2017 sogar um mehr als 1500. Nicht wenige sind junge Familien mit Kindern. Die Kinderzahlen am Riedberg und damit auch die Zahl der notwendigen Schulplätze sei deutlich schneller und stärker nach oben geklettert, so Baudezernent Jan Schneider gestern bei der Baustellenbesichtigung, als ursprünglich „mit Sicherheitsabstand“ geplant. Auch deshalb drängt jetzt so die Zeit.

Das große Pausenhof-Problem 

„Wir sind total froh und guten Mutes und fühlen uns hier sehr wohl“, machte Schulleiterin Susanne Gölitzer bei dem Termin mit Baudezernent Schneider, Experten vom Amt für Bau und Immobilien, Ortsbeiratsmitgliedern und Elternbeiräten deutlich. Doch an der Zusammenarbeit der Ämter hapere es. Worunter nicht zuletzt Schüler und Lehrer leiden, die derzeit sozusagen „zwei Baustellen gleichzeitig haben und noch ihrem Job nachgehen“.

Ein Beispiel: Der Pausenhof und damit der Platz für künftig 400 Schülerinnen und Schüler zum Laufen, Kicken und Toben wird durch den Anbau noch kleiner. Inzwischen ist schon der Lehrerparkplatz zum Spielfeld umgewandelt worden. Doch noch immer ist es nur ein schmaler Streifen um das Gebäude herum, das die Mädchen und Jungen nutzen können. Was das mit dem Zusammenspiel der zuständigen Stellen der Stadt zu tun hat? Nun – die angrenzende Streuobstwiese, die nicht nur schützenswerten Baumbestand hat, darf man beispielsweise immer noch nicht mitnutzen. Initiativen der Schule, aber auch vom Ortsbeirat in Richtung Baudezernat, Schuldezernat und vor allem Grünflächenamt liefen bisher ins Leere.

Keine Turnhalle in Sicht

Auch Baudezernent Schneider sieht das Problem, wollte aber keine übereilten Versprechungen machen. Zumal letztlich Naturschutz- und Sicherheitsbedenken anderer Ämter ausschlaggebend sind. Eines steht nun aber endgültig fest, beziehungsweise wurde beim Termin gestern bestätigt: Die IGS wird bis zum Umzug in den Neubau keine Turnhalle haben, auch kein Provisorium. Damit wird auch die neue Grundschule III über keine Halle verfügen. Und ist ebenso wie die IGS auf die Kooperation mit den anderen Schulen angewiesen. Doch auch diese haben bereits Engpässe. Die Aussichten könnten besser sein.

Baudezernent Schneider machte sich selbst ein Bild von der Streuobstwiese nebenan, die man zumindest teilweise gerne für die Schüler nutzen würde  Foto: MAINRiedberg

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Foto oben: Stadt Frankfurt

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Das ist ein neues Klassenzimmer

Wegen stark steigender Schülerzahlen werden in diesem Jahr auf dem Riedberg an drei Schulen die Kapazitäten erhöht. Außerdem wird eine weitere Grundschule an einem Übergangsstandort errichtet. „Der schnell wachsende Bedarf stellt uns vor große Herausforderungen“, sagte Baudezernent Jan Schneider. „Wir müssen in kürzester Zeit an mehreren Stellen Plätze für zusätzliche Schüler schaffen.“ Das Amt für Bau und Immobilien gehe dabei dabei „bis an die Grenze des Machbaren“.

Insgesamt entstehen in unserem Stadtteil derzeit in vier Übergangsquartieren insgesamt 31 Klassenräume, zwei Kantinen sowie Verwaltungs-, Naturwissenschafts- und Betreuungsräume.

Schneider machte sich heute zusammen mit Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und des Ortsbeirats ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten, unter anderem an der Marie-Curie-Schule. Ein kurzer Rückblick: Schon seit Sommer reichte der Platz dort nicht mehr für die 457 Grundschüler im Ganztag aus. Schulleitung und Elternbeirat schrieben unter anderem einen Brandbrief an die zuständigen Stellen, wandten sich auch an den Oberbürgermeister. Als Übergangslösung wurden daraufhin zwei Stahlcontainer errichtet, die zumindest mehr Platz für die Ganztagsbetreuung schaffen sollten. Bis Ostern entstehen nun neben dem Bestandsgebäude an der Graf-von-Stauffenberg-Allee eine temporäre Erweiterung in Holz-Raumzellenbauweise mit vier Klassenräumen, Toiletten und einem Laubengang als Verbindung. Hausanschlüsse, Fundamente und die Unterkonstruktion aus Stahlträgern wurde bereits erstellt. Seit heute werden die Holz-Raumzellen geliefert. Die Kosten liegen bei rund zwei Millionen Euro.

Das gesamte Gebäude kann, wenn es nicht mehr benötigt wird, demontiert und an anderer Stelle wieder aufgestellt werden. „Damit werden wir bei künftigen Auslagerungen und Erweiterungen von Schulen noch flexibler“, betonte Schneider.

Auch die Grundschule I bekommt bald Zusatz-Container 

Die geplante Grundschule III soll ab dem nächsten Schuljahr die Marie-Curie-Schule entlasten. Aber auch die Grundschule Riedberg I (Zur Kalbacher Höhe) muss erweitert werden. Um die Raumnot zu lindern, wird auf dem benachbarten „Gerichtsplatz“ eine Containeranlage mit drei Klassenräumen, zwei Differenzierungsräumen, je einem EDV- und Mehrzweckraum sowie Toiletten errichtet. Sie soll in diesem Sommer in Betrieb gehen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Bau und Immobilien schaffen es mit großem Engagement, kurzfristige Lösungen zu realisieren“, sagte Baudezernent Schneider. „Allerdings ist auch klar, dass dieses Tempo nicht die Regel sein kann. Normalerweise brauchen wir auch für den Bau temporärer Schulgebäude mehr Vorlaufzeit.“

Das Lego-Prinzip

„Drei Module ergeben ein Klassenzimmer. Alle erforderlichen Anschlüsse sind bereits enthalten“, erläuterte heute Roland Hatz, Sachgebietsleiter Schulen beim Amt für Bau und Immobilien (ABI)

Heute Nachmittag wurden die ersten Holzmodule auf die Unterkonstruktion aus Stahlträgern gehievt

Passt! Der Experte vom Amt für Bau und Immobilien spricht auch vom „Lego-Prinzip“

Fotos: MAINRiedberg

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Veranstaltung zum Thema „Selbständigkeit als Chance“

Selbständigkeit ist für viele Frauen mehr als eine Chance – davon ist Personal-Coach und Expertin Martina Peukert überzeugt. Sie ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich Unternehmensberatung, Frauenförderung und Coaching tätig, wohnt mit ihrer Familie am Riedberg. Aber wie kann der Weg in die Selbständigkeit klappen? Worum könnte und sollte ich schon in der Elternzeit tätig sein? Wie kann ich eventuell eine Passion oder ein Hobby step by step zum Beruf machen? All das sind Fragen, welche Martina Peukert am Montag, 25. Februar, um 19 Uhr bei einer Veranstaltung im Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee ansprechen möchte. Insgesamt finden erstmals unter dem Motto „Frauen für Frauen“ drei Gesprächsabende zu verschiedenen Berufsthemen im Februar und März auf Initiative von Billabong und MAINRiedberg statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Expertin hat die Erfahrung gemacht, dass Frauen anders mit Selbständigkeit umgehen als Männer. Nicht besser oder schlechter. Einfach anders. Das fängt mit der Scheu vor dem Schritt ins Ungewisse an und hört bei der Werbung in eigener Sache nicht auf. Kritik, besonders von engen Freunden oder der Familie, bringt sie ins Wanken. Und Tiefpunkte, wo das Unternehmenskonzept nicht zu funktionieren scheint.

Gerade in puncto Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte Selbständigkeit eine interessante Perspektive sein. Martina Peukert hat 10 Tipps ausgearbeitet – was man, pardon frau, beachten sollte und was sie unbedingt vermeiden sollte. Die Beraterin gibt auch konkrete Beispiele, wie Selbständigkeit zur Berufung werden könnte.

Gesprächsabende mit diesen Expertinnen

Ein kurzer Vortrag der Expertin, dann umso mehr Zeit für Fragen und persönliche Gespräche – das sind die neuen Informationsabende unter dem Motto „FRAUEN für FRAUEN“ im Februar und März. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Kinderbetreuung bei Bedarf (nach Rücksprache mit dem Familienzentrum).

SELBSTÄNDIGKEIT ALS CHANCE– Möglichkeiten und Wege. Veranstaltung mit Buchautorin Martina Peukert am 25. Februar um 19 Uhr

ALTERSVORSORGE & CO– Finanz-Tipps für Frauen mit der selbständigen Vermögensberaterin Manuela Kurze am 18. März um 19 Uhr

WO?

Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, 60438 Frankfurt/ Riedberg

weitere Informationen unter www.main-riedberg.de und www.billabong-family.de

Fotos: MAINRiedberg

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Bienenfreunde laden zur Genuss-Messe

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ab Freitag findet die Erlebnismesse Land und Genuss für Natur, Garten und Lebensart in Halle 1 der Messe Frankfurt statt. „Diese Messe liegt uns sehr am Herzen. Dort sind wir wieder im Infobereich mit einem Stand vertreten“, berichtet Holmer Drews, Vorsitzender der Riedberger Bee Friends, der natürlich auch auf viel Besuch aus dem Stadtteil hofft. Fest steht bereits, dass am Freitag verschiedene Schulklassen kommen. Die Kinder erhalten ein Bienenquiz zum Lösen. Erwachsenen wiederum können kosten, wie Frankfurt schmeckt. Die Bienenfreunde zeigen auch anhand eines Stadtplans, wo sie überall in der Stadt Bienenstöcke verteilt haben. „Mit Glück erhalten wir noch eine Schaubeute, in der man sehen kann, wie Bienen leben“, hofft Drews.

Was die Teilnahme an der Messe so besonders macht, ist, dass die Bienenfreunde explizit eingeladen wurden und auch vom Hessischen Bieneninstitut Kirchhain eine Menge an Informationsmaterial erhalten haben.

Applaus für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“

Zurzeit liegt den Bienenfreunden aber noch ein weiteres Thema auf dem Herzen, das bundesweit und damit auch in Hessen Bedeutung haben könnte: Für das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ haben sich im Februar fast zwei Millionen BürgerInnen in die Listen eingetragen. Ziel der Initiatoren sind Änderungen im Naturschutzgesetz und unter anderem späterer Einsatz und weniger Einsatz von Pestiziden. Zudem sollen mindestens zehn Prozent des Grünlandes künftig „Blühwiesen“ sein. Aktuell wird versucht, mit allen Beteiligten eine Konsenslösung zu erreichen.

„Genial, was dort geschehen ist“, erklärt Holmer Drews gegenüber MAINRiedberg. „Vordergründig geht es nur um Bienen und Insekten, hintergründig dabei aber um uns Menschen.“ Die Argumente lauten: Wenn die Insektenpopulation abnimmt, verschwindet ein Teil der Nahrungskette, sowohl für die Tiere als auch für Menschen. Insekten, nicht nur Bienen, bestäuben Pflanzen, Pflanzen die wir direkt oder indirekt für unsere Ernährung benötigen. Bee Friends bedauern, dass dieses Volksbegehren nur in Bayern stattfindet. Die Bienenfreunde hoffen, „dass hieraus neben einem verstärkten Dialog mit der Landwirtschaft auch ein besseres Verständnis für Naturschutz und Landwirtschaft als Nutzer von Natur erwachsen kann.“

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Öffnungszeiten der Erlebnismesse „Land und Genuss“

Freitag, 22. Februar 2019
10 – 18 Uhr

Samstag, 23. Februar 2019
10 – 20 Uhr

Sonntag, 24. Februar 2019
10 – 18 Uhr

Wo? Frankfurt MESSE, Halle 1

Was? Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm für die ganze Familien vom Erlebnisbauernhof bis zum „Hessischen Abend“

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Foto: MAINRiedberg/ Archiv

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Gestern war „kältefrei“ – heute ist wieder Schule

Sonne statt Schule: Der Unterricht am Gymnasium Riedberg fiel am gestrigen Montag für die rund 1400 Schülerinnen und Schüler aus. In der Nacht hatten sich alle Fenster der Nachtauskühlung geöffnet und „die Temperatur ist in fast allen Klassenräumen nahe Null“, hieß es in einer Mitteilung von Schulleiter Helmut Kühnberger.

Die Fenster ließen sich zunächst nicht wieder schließen, auch nicht von Hand. Daher hatte sich die Schulleitung entschlossen, alle Schüler ab der 7. Klasse nach Hause zu schicken. Fünft- und Sechstklässler waren zunächst mit Lehrern im Park und in der Sonne unterwegs. Kinder, die keine Betreuung benötigten, durften auch ab 11.30 Uhr nach Hause gehenAlle anderen wurden bis 13.30 Uhr weiter in der warmen Aula betreut. Mittagessen gab es selbstverständlich auch.

In der Mitteilung an die Eltern hieß es unter anderem: „Bitte sehen Sie von Anrufen in der Schule ab. Wir halten Sie auf dem Laufenden.“

Der Unterricht findet heute aber wieder nach Plan statt. Die defekte Steuerung konnte in der Zwischenzeit repariert werden.

Normalerweise setzt die Nachtkühlung bei dem Passivhaus im Sommer ein, wenn die Räume erhitzt sind. Nicht bei Minustemperaturen…

Foto: Archiv

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Riedberg und Kalbach haben jetzt 20.756 Einwohner

Der Riedberg war nicht nur eines der größten Neubaugebiete Deutschlands, der gesamte Stadtteil wächst noch stetig weiter: Ende vergangenen Jahres waren 20.756 Einwohnerinnen und Einwohner in Riedberg und Kalbach verzeichnet. Das sind 868 Menschen mehr als Ende 2017 und macht ein Plus von 4,2 Prozent. Die Anzahl von Frauen und Männern ist fast identisch. Von den knapp 4800 Riedberger und Kalbachern ohne deutschen Pass kommt die Mehrheit aus Nicht-EU-Staaten. Bis 2020 sollten allein am Riedberg mehr als 16.000 Menschen leben – das dürfte aber noch etwas länger dauern.

Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner ist in der gesamten Stadt weiter kräftig gestiegen. „Zum Stichtag am 31.12.2018 waren insgesamt 747.848 Frankfurterinnen und Frankfurter im Melderegister der Stadt verzeichnet“, erläutert der für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernent, Jan Schneider, die aktuellen Daten. Die Frankfurter Bevölkerung ist damit im letzten Jahr um insgesamt 6755 Personen beziehungsweise 0,9 Prozent angewachsen.

Jeden Monat sind durchschnittlich 563 Neu-Frankfurterinnen und -Frankfurter hinzugekommen. Das bedeutet einen Zuwachs um mehr als 18 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Tag. Stadtrat Schneider kündigt an: „In Kürze werden wir die Marke von 750000 überschreiten“. 525.227 (+2909) Frankfurterinnen und Frankfurter sind Deutsche. Insgesamt 222.621 (+3846) haben eine andere Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil beträgt damit aktuell 29,8 Prozent, ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. 179 der 197 verschiedenen Staaten der Welt leben hier. „Diesmal neu hinzugekommen sind Äquatorialguinea, Belize und Suriname“, führte Schneider aus.

Die Bevölkerungsentwicklung war zu großen Teilen auch von melderechtlichen Vorgängen im Nachgang der Direktwahl des Oberbürgermeisters 2018 beeinflusst. Nach der Bearbeitung der unzustellbaren Wahlbenachrichtigungen mussten rund 6500 Personen von Amts wegen abgemeldet werden. „Dabei handelte es sich vor allem um EU-Wahlberechtigte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Ausland weggezogen sind, ohne die Meldebehörde zu informieren“, erläutert Stadtrat Schneider. Deshalb sei auch die Zahl der EU-Staatsangehörigen zurückgegangen.

Mit minus 7 Prozent (-191) am stärksten betroffen sind Bürgerinnen und Bürger aus dem Vereinigten Königreich. „Hier dürfte aber vor allem der anstehende Brexit ein Grund sein. Angesichts der sich immer weiter zuspitzenden Entwicklung sind vermutlich viele kurzfristig im Rahmen der Freizügigkeitsregelung innerhalb der Europäischen Union umgezogen oder haben durch Einbürgerung die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen“, so Schneider. „Nach dem Austritt zählen Engländer, Waliser, Schotten und Nordiren nicht mehr zu den EU-Ausländerinnen und -Ausländern. Insgesamt 2536 Frankfurterinnen und Frankfurter sind davon unmittelbar betroffen.“ Aufgrund des langen zeitlichen Nachlaufs der entsprechenden Bundesstatistiken stünden nähere Informationen hierzu allerdings frühestens Endes dieses Jahres zur Verfügung.

Informationen: Stadt Frankfurt

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Schwerer Verkehrsunfall auf der A5

Schwerer Verkehrsunfall auf der nahen Autobahn: Heute gegen 15.10 Uhr fuhren mehrere Fahrzeuge hintereinander auf der linken Spur der A5 in Fahrtrichtung Basel. Kurz vor Erreichen der Rastanlage Taunusblick kam es zu einem Auffahrunfall der genannten Pkw, wobei sich die Trümmerteile auch über die restlichen Fahrspuren verteilten. Die Autobahn musste zunächst voll gesperrt werden, gegen 16.25 Uhr konnte zumindest die Standspur freigegeben werden.

Bei dem Unfall wurden mehrere Personen verletzt, eine Person musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden. Auch der Rettungshubschrauber wurde angefordert und landete an der Unfallstelle. Mittlerweile konnten die Fahrzeuge abgeschleppt werden, die Räumungsarbeiten dauern noch an. Die Verletzten wurden ärztlich versorgt.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

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Veranstaltung zum Thema „Wiedereinstieg in den Beruf“

Wie kann der Wiedereinstieg in den Beruf klappen? Wie bekomme ich die Balance zwischen Familie und Beruf? Woran sollte ich schon in der Elternzeit denken – oder was sollte ich vielleicht in einem neuen Beruf wagen? All das sind Fragen, welche die Wirtschaftspsychologin Brigitta Honecker am Montag, 18. Februar, um 19 Uhr bei einer Veranstaltung im Familienzentrum Billabong in der Graf-von-Stauffenberg-Allee ansprechen möchte. Insgesamt finden erstmals unter dem Motto „Frauen für Frauen“ drei Gesprächsabenden zu verschiedenen Berufsthemen im Februar und März auf Initiative von Billabong und MAINRiedberg statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Brigitta Honecker hat lange Jahre als Personalentwicklerin bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gearbeitet. Sie wohnt am Riedberg und berät nun beruflich Privatpersonen wie Unternehmen. Einer ihrer Gründe, sich mit ihrem Expertenwissen zur Verfügung zu stellen, war, dass sie die Fragen und Nöte beim Wiedereinstieg in den Beruf auch aus vielen Gesprächen kennt. Sie sagt: „Häufig geht es nach einer längeren Auszeit in einem ersten Schritt darum, das Selbstwertgefühl wieder nach oben zu bringen.“ Frauen würden „viel zu oft ihr Licht unter den Scheffel stellen“. Ein Job plus Gehalt wiederum bedeuten Unabhängigkeit und stärken das Selbstbewusstsein.

Gestik, Mimik, Bewerbungsgespräche, Auftreten, „Selbstmarketing“ – all das kann man sozusagen trainieren. Die Wirtschaftspsychologin möchte auch darüber sprechen, wie eine „gute Organisation“ und Arbeitseinteilung beruflich wie privat gelingen kann. Hinzu kommen die vielen Herausforderungen, die eine zunehmend digitale Arbeitswelt bedeuten. Und die Chancen, die vielleicht auch der Einstieg in einen neuen Beruf bieten könnte.

Drei Gesprächsabende mit diesen Expertinnen

Ein kurzer Vortrag der Expertin, dann umso mehr Zeit für Fragen und persönliche Gespräche – das sind die neuen Informationsabende unter dem Motto „FRAUEN für FRAUEN“ im Februar und März. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Kinderbetreuung bei Bedarf (bitte nach Rückfrage mit Billabong).

WIEDEREINSTIEG IN DEN BERUF– Wie ein Neustart klappt. Veranstaltung mit Wirtschaftspsychologin Brigitta Honecker am 18. Februar um 19 Uhr

SELBSTÄNDIGKEIT ALS CHANCE– Möglichkeiten und Wege. Veranstaltung mit Buchautorin Martina Peukert am 25. Februar um 19 Uhr

ALTERSVORSORGE & CO – Finanz-Tipps für Frauen mit der selbständigen Vermögensberaterin Manuela Kurze am 18. März um 19 Uhr

WO?

Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b, 60438 Frankfurt/ Riedberg

weitere Informationen unter www.main-riedberg.de und www.billabong-family.de

Foto: MAINRiedberg

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Ein Netzwerk für Familien

Familiennetzwerk

Das Baby will nicht schlafen, nichts trinken. Es schreit fast die ganze Zeit. Dazu noch die Nachwirkungen der Geburt, die schlaflosen Nächte. Das bisherige Leben ist komplett auf den Kopf gestellt. „Junge Eltern sind oft verunsichert“, sagt Katrin Wünsche vom Kinderschutzbund. Hier setzt das Projekt Familiennetzwerk an, das gemeinsam mit der Stadt ins Leben gerufen wurde. Man will die Eltern „abholen“, stützen, helfen, aber auch einfach nur zuhören. Seit kurzem gibt es dieses Angebot auch bei uns auf dem Riedberg.

Katrin Wünsche betreut demnächst elf Standorte in Frankfurt und spricht von einem „Willkommensort“, der mit dem Familienzentrum Billabong als Partner auch bei uns realisiert werden konnte. Das Angebot ist insbesondere für Eltern und Kinder von 0 bis 3 Jahren gedacht, soll für alle offen, kostenfrei und niederschwellig sein. Konkret bedeutet das: Einerseits gibt es nun immer freitags von 15 bis 18 Uhr das Krabbelcafé Drop-In(klusive), wo man nicht nur andere Eltern kennenlernen, sondern auch Unterstützung finden kann. Andererseits gibt es schon seit 2017 den offenen Elterntreff in der Riedbergallee 15, der Montag bis Freitag von 9.30  bis 13 Uhr geöffnet ist.

„Viele Eltern wissen gar nicht, wo und wie sie Hilfe bekommen können“, sagt die Pädagogin. Auch da will man präventiv zur Seite stehen. Es ist sogar möglich, dass ehrenamtliche Begrüßungspatinnen zu Besuchen nach Hause kommen – natürlich nur, wenn das gewünscht ist. Um zu informieren.

Quartalsweise schickt Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld den Eltern von Neugeborenen Begrüßungspost und weist auf die wohnortnahen Angebote hin. So werden immer mehr Mütter und Väter auf das Krabbelcafé im Riedberger Familienzentrum aufmerksam. Jedes Baby bekommt ein Babymützchen, selbst gestrickt von den Ladies des Kreativtreffs. „Die haben vor Weihnachten beinahe im Akkord gestrickt“, berichtet Anja Hohmann von Billabong lachend, „da geht einem das Herz auf.“

Natürlich können auch Mütter und Väter aus anderen Stadtteilen kommen. Auch für ihre Babies gibt es eine kleine Mütze. Als Willkommensgeschenk.

Das Krabbelcafé Drop-In(klusive) ist freitags 15 – 18 Uhr im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg

Der Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbundes ist Montag bis Freitag 9.30 – 13 Uhr geöffnet. Adresse: Riedbergallee 15, Frankfurt-Riedberg

Die Angebote sind kostenlos. Das Familiennetzwerk sucht weiterhin Ehrenamtliche, die diese tollen Projekte unterstützen können, nicht nur für den Riedberg. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei Familiennetzwerk@kinderschutzbund-frankfurt.de melden

Foto: Kinderschutzbund Frankfurt

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Sechs Wochen lang fährt keine U8 !

Betriebsstörung

Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Österling umschreibt es mit den Worten: „Es kommt knüppeldick für die Fahrgäste.“ Denn während sich Schülerinnen und Schüler vermutlich schon jetzt auf die langen Sommerferien freuen, blicken alle, die täglich auf die U-Bahn angewiesen sind, sorgenvoll Richtung Juli und August. Gestern wurde bekannt, dass Frankfurts wichtigste U-Bahn-Strecke sechs Wochen gesperrt sein wird. Der Grund sind dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten im Bereich zwischen Sachsenhausen und Heddersheim. Für unseren Stadtteil bedeutet das konkret: Während der gesamten großen Ferien wird keine U8 fahren, die U9 auch nur sehr eingeschränkt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen soll die Probleme lindern. Experten zweifeln, ob das gelingen kann.

Die VGF will 2019 die umfangreichen Arbeiten am U-Bahn- und Straßenbahnnetz fortsetzen. Zentral sind dabei die Betriebsunterbrechungen der „A-Strecke“ (U1, U2, U3, U8 und U9) und der „C-Strecke“ (U7, auch betroffen ist die U4) in den Sommerferien.

Auf der „A-Strecke“ hat man diverse Arbeiten gebündelt, um die mehrwöchige Sperrung ihres wichtigsten und von täglich 110.000 bis zu 120.000 Fahrgästen genutzten Abschnitts sinnvoll auszunutzen. Dazu gehören unter anderem der Ersatz von Gleisen und Weichen – zum Beispiel im Tunnelabschnitt –, der Neubau von Überwegen, außerdem die Erneuerung von Kabelsträngen. Die zeitgleiche Sperrung des östlichen Asts von U4 und U7 wird nicht durch VGF-Baustellen verursacht, sondern durch Arbeiten von Hessenmobil am Riederwaldtunnel.

So lange dauert der Ersatzverkehr mit Bussen

Die Sperrung der „A-Strecke“ zwischen Heddernheim und Südbahnhof bedeutet für die Fahrgäste einen Umstieg auf einen langen Schienenersatzverkehr. 34 Gelenkbusse werden in der Hauptverkehrszeit zwischen der Heddernheimer Landstraße und der Konstablerwache alle 5 Minuten verkehren. Pro Abfahrt setzt die VGF zwei Busse ein, die Fahrzeit beträgt Richtung Innenstadt etwa 33 Minuten, Richtung Heddernheim rund 35 Minuten, wobei die Busse auf der Eschersheimer Landstraße im normalen Verkehr fahren und leider nicht mit einer separaten Busspur oder durch entsprechende Ampelschaltungen bevorrechtigt werden können.

An der „Konsti“ besteht Umsteigemöglichkeit in andere U-Bahn-, Straßenbahn- und S-Bahnlinien, um die Ziele „Hauptwache“ (S-Bahn), „Willy-Brandt-Platz“ (U4 und U5), „Schweizer Platz“ (Tramlinien) sowie „Südbahnhof“ (S-Bahn) zu erreichen, denn diese werden nicht von den Ersatzbussen angefahren. Grund: Die Hauptwache kann wegen der hohen Achslast der Busse nicht befahren werden.

Auf der zweiten Route zwischen den Stationen „Riedwiese/Mertonviertel“ und „Heddernheim“ sind zwei weitere Ersatzbusse unterwegs.

Ein möglicher Ausweg: Am Riedberg ist auch Carsharing sehr beliebt. Aber auch da werden freie Fahrzeuge in den Wochen ohne U-Bahn Mangelware sein…

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Die wichtigsten Baustellen-Infos für unseren Stadtteil

Montag, 1.7.2019, ca. 3 Uhr, bis Montag, 12.8.2019, ca. 3 Uhr, werden die Linien U1 und U8 komplett eingestellt! Die Linie U9 verkehrt mit Zügen im 7 bis 8-Minuten-Takt, aber nur zwischen Ginnheim – Riedberg – Nieder-Eschbach und Gonzenheim.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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