Kategorie: AktuelleNEWS

Schüler treffen Star: Workshop mit Brittani Washington

Um diesen Unterricht werden sie viele andere Teenager beneiden: Am Montag, den 1. April (kein Aprilscherz!), tritt die Keyboarderin, Sängerin und Schlagzeugerin Brittani Washington exklusiv für die Schülerinnen und Schüler der IGS Kalbach-Riedberg in der Aula des Gymnasiums Riedberg auf. Unter dem Motto „For the Love of Music“ verrät die Profimusikerin, was sie dazu bewegte, Musikerin zu werden und welche Tipps sie den Kindern mit auf den Weg gibt, Musik als ein Hobby zu genießen. Dazu singt sie und erzählt dem Publikum von ihrem Alltag mit US-Superstar Beyoncé und Cee Lo Green, mit dem sie gerade auf Tournee ist. Beginn ist 10.30 Uhr.

Die 33-jährige Amerikanerin bediente auch für andere Stars die Tasten: Mit Künstlern wie Kanye West, Jay-Z und Destiny‘s Child nahm sie Songs auf oder spielte live auf Welttourneen. Die anstehende Tour mit der Modern Music School wird sie durch rund zehn Städte führen, in denen die Musikschule für Rock und Pop ihren Sitz hat.

Information der Schule

Die Kinder der IGS Kalbach-Riedberg können sich zum Musik- und Tanzworkshop in der Aula des Gymnasiums Riedberg bei ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern anmelden. „Wir begleiten die Kinder dorthin und auch wieder zurück zur Schule“, versichert Schulleiterin Susanne Gölitzer und fügt hinzu: „Wir freuen uns auf das Ereignis!“

„Wir möchten Kinder für Musik begeistern!“

„Wir haben solche Veranstaltungen in der Vergangenheit schon öfter an öffentlichen Schulen durchgeführt“, erklärt Tobias Haug, Manager der Modern Music School Frankfurt. Durch die guten Kontakte in die internationale professionelle Musikszene konnte man für Workshops neben Brittani Washington beispielsweise auch Mark Schulman, der schon mit Pink! auf der Bühne stand, oder Tom Brechtlein (Chick Corea, George Whitty, John Patitucci, Kenny Loggins) gewinnen. Schulmanager Haug betont: „Wir möchten ganz einfach die Kinder für Musik begeistern, weil wir der festen Überzeugung sind, dass die kreativen Fächer in Zukunft immer wichtiger werden und an den Regelschulen viel zu kurz kommen.“

Foto: Modern Music School

 

 

 

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Info-Abende zu Familie, Job & Karriere

Frauen für Frauen: Unsere Informationsabende und Gespräche zu Themen rund um Familie, Job und Business gehen weiter! Die ersten drei Veranstaltungen von Familienzentrum Billabong und dem Stadtteilmagazin MAINRiedberg in Februar und März waren ein voller Erfolg. Deshalb wollen wir die Reihe unbedingt fortsetzen. Immer jeweils am zweiten Montag des Monats im Café Billabong – und erstmals am 8. April ab 19 Uhr. „Alle, die Job und Familie besser meistern wollen oder auch nur andere Frauen zum Erfahrungsaustausch kennenlernen wollen, sind herzlich willkommen“, sagt Billabong-Vorstand Judith McCrory.

Die Montags-Treffs von „Frauen für Frauen“ sind offen und kostenlos. Auch die anwesenden Expertinnen stellen ihr Wissen kostenlos zur Verfügung. Vielen herzlichen Dank dafür!

Aber was erwartet uns bei den Gesprächsabenden? „Zunächst möchten wir ausloten, was die Frauen in unserem Stadtteil bewegt und wo vor allem Rede- und Informations-Bedarf rund um Familie, Job und Karriere besteht. Daran werden wir dann orientieren“, erläutert Judith McCrory.

Bisher haben die Organisatorinnen mitgenommen, dass beispielsweise beim Wiedereinstieg in den Beruf Unterstützung benötigt wird. Auch der Druck, arbeiten zu müssen, weil man sonst nicht mehr attraktiv für die Arbeitsmarkt erscheint, ist groß, so Judith McCrory. Für Selbständige scheinen unter anderem die Themen Webseitengestaltung und Businessplan von Interesse. Und für Arbeitnehmerinnen der Umgang mit der Erwartungshaltungen der Kollegen, flexibel mit Arbeitszeiten zu sein. Dann stellen sich auch die Fragen: Muss ich arbeiten – und wenn ja, wie werde ich allen gerecht? Was bedeuten meine Entscheidungen für die finanzielle Unabhängigkeit, besonders im Alter?

Wir freuen uns schon auf tolle Gespräche und den Austausch mit vielen interessierten Frauen!

Die nächsten Termine sind am 8. April, 13. Mai und 10. Juni ab 19 Uhr im Café Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Eltern fordern mehr Tischtennisplatten

Viele Kinder in unserem Stadtteil spielen leidenschaftlich gerne Tischtennis. In der Grundschule Riedberg sind die Platten auf dem Schulhof extrem begehrt, auch die AG im Gymnasium Riedberg ist sehr beliebt. „Nur in der Freizeit haben die Kinder leider nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Tischtennis zu spielen“, erklärt Kristina Kaiser, die vor wenigen Tagen eine Initiative für mehr Tischtennisplatten auf den Spielplätzen am Riedberg gestartet hat. Auf dem offiziellen Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt unter www.ffm.de

Der Hintergrund: Am Riedberg gibt es tolle Spielplätze für jüngere Kinder, aber für ältere Kids und Teenager ist das Angebot an Freizeitmöglichkeiten begrenzt. Das wird auch von Schülervertretern immer wieder zur Sprache gebracht. Zwei Outdoor-Tischtennisplatten gibt es derzeit nur am Spielplatz im Bezirk „Altkönigblick“ neben der Kita Mobile im Norden des Riedbergs.

Kristinas Kaisers Argumente: Auch in anderen Teilen des Riedbergs, allen voran rund um die erste Grundschule an der Kalbacher Höhe, wäre grundsätzlich ausreichend Platz vorhanden. Daher regen die Unterstützer der Initiative die Installation von je ein bis zwei Tischtennisplatten beispielsweise am Spielplatz an der Renoirallee gegenüber der KITA Weltraum, auf der Grünfläche hinter dem Utrilloweg und an der Riedbergallee am Kätcheslachweg an.

„Ich bitte Sie, den Vorschlag im Sinne der Kinder wohlwollend zu prüfen und entsprechend umzusetzen“, schreibt Initiatorin Kristina Kaiser. In wenigen Tagen hat die Initiative schon mehr als 80 virtuelle „Unterschriften“ gesammelt. „Wir brauchen aber 200, damit sich die Stadt damit beschäftigt.“ Dafür bleiben – stand heute – noch 47 Tage Zeit.

Erfolg bei „Jugend trainiert für Olympia“

Apropos Tischtennis: Die Schülerinnen der fünften und sechsten Klasse aus dem Gymnasium Riedberg haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, auf Hessen-Ebene im Tischtennis bei „Jugend trainiert für Olympia“ dabei zu sein. Laila Felic, Maureen Mehrer, Carolina Pfennig, Weronika Rajska und Teamkapitänin Sophia Zislin konnten in Darmstadt-Arheilgen bei insgesamt sieben teilnehmenden Schulen aus unserem Bundesland glänzen.

Zunächst belegten sie beim Koordinationswettbewerb den vierten Platz, obwohl sie nur zu fünft waren. Denn alle anderen Schulen waren in der Soll-Stärke mit sechs Spielerinnen angetreten. Beim Gymnasium Riedberg musste kurzfristig die sechste Schülerin wegen einer Klassenarbeit absagen. Im Tischtennis-Wettbewerb verlor das Frankfurter Team zwei Mal ganz knapp mit 4:5 gegen die Diltheyschule Wiesbaden (10:11 Sätze) und die Werratalschule Heringen (13:12 Sätze). Ein Einzel und ein Doppel waren quasi immer schon vor Beginn verloren, weil man nicht vollständig antreten konnte. Umso mehr ist das gute Ergebnis zu schätzen! Nur gegen die Stiftschule Amöneburg gab es eine deutliche 0:5 (0:10 Sätze) Niederlage. Dieses Team trat aber ausnahmslos mit Vereinsspielerinnen an, wogegen das Gymnasium Riedberg nur ein Mal in der Woche in der Schul-TT-AG spielt.

Erfolgreich bei „Jugend trainiert für Olympia“ – die Mädchen-Mannschaft des Gymnasiums Riedberg

Diplomtrainer Wieland Speer, der die Riedbergerinnen betreute, war deshalb auch sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. „Die Schülerinnen gaben ihr Bestes, zeigten eine tolle Moral. Auf diesen Leistungen und den Einzel- sowie Doppel-Erfolgen lässt sich aufbauen.“

Vom Förderverein des Gymnasium Riedberg wird die Schul-AG noch mit vier neuen Tischtennis-Tischen unterstützt, was den ehemaligen Bundesliga- und Bundestrainer natürlich besonders freut.

Jetzt hoffen Eltern, dass es bald auch outdoor mehr Möglichkeiten für die Kids gibt, Tischtennis zu spielen.

Fotos: Speer

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Großes Aufräumen nach der Abifeier

„Ich freue mich sehr, dass viele Schülerinnen und Schüler am Tag nach der Abifeier heute tatkräftig mit angepackt haben, so dass der Grüneburgpark wieder sauber ist“, lobte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig den Einsatz der 26 Jugendlichen, die der Einladung der Stabsstelle Sauberes Frankfurt und des zuständigen Ortsbeirats für eine gemeinsame Aufräumaktion gefolgt sind. Ihr Engagement zeige, so Heilig weiter, dass sie verantwortungsbewusst mit ihrer Umwelt umgehen.

Die Jugendlichen hatten am Freitag, 22. März, innerhalb von nur anderthalb Stunden 92 Müllsäcke befüllt. Am Tag zuvor waren auf der Abifeier bereits 76 Säcke gefüllt worden.

Auch die Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Claudia Gabriel, wertet die diesjährige Aufräumaktion während und nach der Abifeier als Erfolg: „Unser Ziel für das Abi 2020: Wieder so viele fleißige Schülerinnen und Schüler, die mit unserer Hilfe den Müll ihrer Abifeier wegräumen.“

Die Abifeier zum Abschluss der schriftlichen Prüfungsphase wird von vielen Abiturientinnen und Abiturienten traditionell im Grüneburgpark gefeiert. Allerdings mit erheblichen Folgen für die Grünflächen ím denkmalgeschützten Park: Jedes Jahr nach der Feier ist der Park übersät mit Müll, Kronkorken und Glasscherben zerbrochener Flaschen.

Zum ersten Mal waren am Donnerstag daher auch die Sauberkeitsbotschafterinnen und –Botschafter von #cleanffm bei der Abifeier. „Sie haben an die Feiernden appelliert, ihren Müll nicht auf den Rasen zu werfen und haben kleine Müllsäcke verteilt. Das hat gut geklappt“, erzählt Claudia Gabriel. „Viele der jungen Erwachsenen haben bei uns auch direkt die Mülltüten abgeholt und so dafür gesorgt, dass ihr Müll nicht auf der Grünfläche landete. Eine Schülerin hat allein sechs große Mülltüten gesammelt.“

Sie bekommt einen der Preise, mit denen der Ortsbeirat und die Stabsstelle Sauberes Frankfurt zuvor für die Mithilfe geworben haben. Ebenfalls bedacht werden die vier Schulen, deren Schülerinnen und Schüler am Freitag beim Aufräumen halfen.

Hier können Fundsachen abgeholt werden

Wer nach der Abifeier am Donnerstag, 21. März, im Grüneburgpark Rucksack, Schlüssel oder andere Habseligkeiten vermisst, den weist die Stabstelle Sauberes Frankfurt darauf hin, dass sämtliche Funde in das Fundbüro des Ordnungsamts in der Kleyerstraße 86 gebracht wurden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Jetzt bin ich Filmstar!

Von Social Media zum Filmstar. Für Selina ist das kein riesengroßer Schritt. Es sind viele kleine Schritte. Ein Traum, der mit 15-Sekunden-Videos begann und mit 550.000 Followern auf Instagram und fast zwei Millionen Fans im Teenie-Netzwerk Tik Tok noch lange nicht zu Ende ist. Stolz und immer noch erstaunlich schüchtern zeigt sie das Plakat zu „Misfit“, ihrem ersten Film, in dem sie die Hauptrolle spielt. Neben anderen Influencern und Moderatorin Sylvie Meis in der Rolle einer intriganten Schuldirektorin.

„Misfit“ bedeutet so viel wie „Außenseiter“. Doch worum geht’s? Um das, was Teenager bewegt. Um Schule, Cliquen, echte Freundschaft, große Gefühle, Mobbing – und die umwerfend hübsche, gesangbegabte Julia, die nach der Rückkehr von den USA nach Deutschland in der neuen Schule von allen „gedisst“ und gedemütigt wird. Nein, zum Glück nur von fast allen. Die inzwischen 19-Jährige Selina Mour spielt Julia und singt auch den Titelsong. Kurze Nachhilfe für alle, die’s noch nicht wissen: Selina ist hier am Riedberg aufgewachsen, wohnt immer noch bei Mama und Papa, wenn sie nicht gerade von einem VIP-Termin zum nächsten unterwegs ist, und hat hier auch begonnen, ihre ersten Videos zu drehen. Mit dem Handy im Selfie-Modus, dem richtigen Blickwinkel und manchmal auch dem Riedberger Himmel im Hintergrund. Warum? „Weil es mir einfach Spaß macht“, sagte sie, als MAINRiedberg sie vor zwei Jahren zum ersten Mal traf.

Die Message ist: Es ist cool, anders zu sein!

Sie machte ihr Abi, unter anderem in Mathe, an einem Frankfurter Gymnasium und startete danach richtig durch. Auf YouTube & Co., mit selbst geschriebenen Songs auf Spotify und inzwischen auch mit eigenem Fanshop. Sie ist die Tochter einer Thailänderin und eines Deutschen, steht auf Ed Sheeran und Grammy-Gewinnerin Ariana Grande, tanzt am liebsten Hip-Hop und will vor allem „nicht abheben“. Selina wird längst professionell gemanagt, aber Papa und Onkel stehen bei Interviews oft an ihrer Seite. Ihr Papa holt sie auch gerne noch mitten in der Nacht von einem der Gleise am Frankfurter Hauptbahnhof ab. Selina ist ihr echter Vorname, „Mour“ sozusagen der Username. Was insgesamt so richtig schön nach „Amour“, Liebe, klingt.

Vor zwei Jahren noch hat sie verraten, dass ihr Herz noch keinem Jungen gehört. Jetzt ist da ein Herz an einer silbernen Halskette, an das sie kurz greift, wenn sie nach der passenden Antwort sucht. Denn Misfit, Außenseiter zu sein, das hat sie zum Glück so in ihrer Schulzeit nicht erlebt. Sie hat jetzt nur manchmal mit „Hatern“ zu tun. Leuten, die Hass-Nachrichten ins Netz stellen. Aber so etwas sollte man „einfach ignorieren und sein eigenes Ding durchziehen“.

Zieht Euer Ding auf jeden Fall durch – das ist auch die Message ihres Films. „Ja, es ist cool, anders zu sein“, sagt Selina. Am liebsten würde sie allen unsicheren Teenies zurufen: „Seid Misfit, seid ihr selbst!“ Nur so können Träume wahr werden.

Hier läuft Selinas Film am Wochenende

Am 14. März lief Selinas Film „Misfit“ in den deutschen Kinos an. Aktuell ist die Teenager-Komödie z. B. am kommenden Sonntag im Cinestar Metropolis um 12.15 Uhr und 14.45 Uhr zu sehen. Am Kino-Dienstag nochmals im großen Saal um 14.45 Uhr, an den übrigen Tagen in kleineren Sälen.

Übrigens: Im Mai geht Selina mit ihrer Band zum ersten Mal auf Tour und tritt in fünf deutschen Städten auf. Auch zuhause in Frankfurt.

***

Autogrammkarten zu gewinnen!

Diese Nachricht richtet sich vermutlich vor allem an Teenies unter 18 Jahren: Selina hat uns sieben signierte Autogramm-Karten geschenkt, die wir natürlich gerne weiterschenken. Mail an mail@main-riedberg.de genügt! Wer am schnellsten schreibt, gewinnt. Noch eine Bitte: Vergesst nicht, Name und Adresse dazuzuschreiben! Denn wir wollen Euch die Autogramm-Karten per Post zukommen lassen oder einfach direkt  in den richtigen Briefkasten werfen.

Noch eine Nachricht von Selina an ihre Fans: „Auf meinem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCf5eyuCqWMwp0KM643dxX9A sind meine 6 Singles und der Titel-Song zum Film Misfit als Musik-Video abrufbar.“

Die beiden sind für jeden Spaß zu haben: Selinas Onkel hat sich extra ein „M“, passend zu ihren ersten Film „Misfit“, auf den weißen Hut gemalt – und begleitet den Social-Media-Star zu zahlreichen Terminen

Fotos: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Riedberger Jazzpianistin in der „Romanfabrik“

„Es lohnt sich, heute zu kommen und die moderne Jazzmusik zu genießen, die ich von ganzem Herzen komponiert habe!“ Mit diesen Worten lädt die preisgekrönte Riedberger Jazzpianistin Freunde und Bekannte zu ihrem Konzert am heutigen Donnerstag um 20 Uhr in der Frankfurter Romanfabrik ein. Noch ein paar musikalische Einzelheiten gefällig? „Wir spielen in unserer Besetzung mit perfekten, großartigen Musikern wie Evgeny Ring am Altsax, Daniel Guggenheim am Tenorsax, Chris Rücker am Bass, Martin Standke am Schlagzeug und ich spiele am Klavier.“ Einen kleinen Vorgeschmack gibt’s im Internet unter https://youtu.be/xH4zNlvGibQ

2009 gründete die ukrainische Pianistin Natalya Karmazin ihre Band „Karma Jazz Group“ und fand sofort eine große Anerkennung in der Frankfurter Jazzszene. Im gleichen Jahr folgten die Auszeichnung mit dem Frankfurter Jazzstipendium und Auftritte bei den wichtigsten Festivals, beispielsweise dem Deutsches Jazz Festival. 2011 folgte „Birth of Indigo”, das Debütalbum ihrer Band. Nun präsentieren Natalya Karmazin und die Karma Jazz Group ein neues Programm mit eigenen Kompositionen der Bandleaderin. „Go on“ heißt dass Motto des Konzerts – zugleich symbolisiert es eine neue Etappe auf dem Weg des Quintetts.

Natalya Karmazin studierte an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Leipzig sowohl klassisches als auch Jazzklavier. Ihre Kompositionen und ihr virtuoses Spiel zeigen ihre Wurzeln bei Sergei Rachmaninow und Myroslaw Skoryk. Dennoch sind die Einflüsse ihres Vorbildes Keith Jarrett und ihres Lehrers und Mentors Richie Beirach unüberhörbar. So entsteht eine besondere Mischung von spätromantischer ukrainischer Klaviermusik und modernem zeitgenössischen Jazz. Natalya Karmazin ist in der Ukraine und in Deutschland eine gefragte Solopianistin. Darüber hinaus arbeitet sie zusammen mit Jazzbands und begleitet Sängerinnen und Sänger.

Karma Jazz Group, heute live um 20 Uhr in der Frankfurter Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186. Tickets kosten zwischen 15 Euro, ermäßigt 12 Euro. 

Foto: Karma Jazz Group

Teile diesen Beitrag mit Freunden

An Riedbergs Unfall-Kreuzung: Rollerfahrer schwer verletzt

Mittwoch Nachmittag gegen 15.10 Uhr kam es an der Kreuzung Altenhöferallee/Graf-von-Stauffenberg-Allee zu einer Kollision zwischen einem Rollerfahrer und der Fahrerin eines Pkw. Der Fahrer des Rollers zog sich schwere Verletzungen zu. Bereits in der Vergangenheit sind hier Unfälle geschehen. Eltern und Ortsbeirat fordern an der unübersichtlichen Kreuzung seit mehr als zwei Jahren eine Ampel, zumal diese auf dem Arbeitsweg vieler Riedberger, an der Route der RMV-Busse und vor allem am Schulweg zu demnächst zwei Grundschulen liegt.

Der Magistrat hat die Errichtung einer Ampel für das dritte Quartal 2019 zugesagt. „Für diesen Unfall kommt das leider zu spät“, sagte ein Anwohner und Augenzeuge. Jörg Rohrmann vom Ortsbeirat nannte es „einfach nur traurig“, dass noch immer nichts geschehen ist.

So geschah der Unfall

Die 44 Jahre alte Fahrerin war mit ihrem Ford auf der Graf-von-Stauffenberg-Allee unterwegs. An der besagten Kreuzung bog sie in die Altenhöferallee ein und übersah mutmaßlich den vorfahrtsberechtigten Rollerfahrer. Dieser versuchte noch zu bremsen, stieß aber mit dem in die Kreuzung einfahrenden Pkw zusammen.

Der 37-jährige Fahrer des Rollers stürzte mit dem Kopf auf die Fahrbahn. Er trug glücklicherweise einen Schutzhelm, musste jedoch aufgrund der Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Genau Angaben zum Verletzungsbild sind laut Polizei bisher nicht bekannt.

In dem Ford befand sich neben der Fahrerin noch ein Kind. Beide blieben unverletzt. Am Auto entstand leichter Sachschaden.

Es war nicht der erste schwere Unfall

Im August vergangenen Jahres wurde hier bereits eine Schülerin beim Überqueren des Zebrastreifens verletzt. Zum Glück nur leicht. Im Juni 2018 erlitt ein Radfahrer schwere Verletzungen bei einem Zusammenstoß mit einem Auto. Auch in den Monaten vorher hatten sich Unfälle an der Kreuzung Altenhöferallee/ Graf-von-Stauffenberg-Allee ereignet, die beim Abbiegen schwer einsehbar ist.

Der Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg forderte bereits im Herbst „die beschleunigte Errichtung einer Ampel“ oder vorerst „andere Maßnahmen zur Entschärfung der Verkehrssituation“. Bei der Ampel-Zusage des Magistrats im Dezember teilte die Stadt aber mit, dass eine Zwischenlösung kritisch gesehen wird. Die Begründung: Es gibt aktuell keine Unfallhäufung in diesem Bereich. Die aufgetretenen Verkehrsunfälle seien alle ursächlich unterschiedlich.

Informationen zum Unfall: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Erfolg bei „Jugend forscht“

Unter dem Motto „Frag nicht mich – Frag dich!“ steht der diesjährige Wettbewerb von Jugend forscht.

Drei Schüler aus den Klassen 10 und 11 des Phorms Frankfurt Taunus Gymnasiums haben sich selbst gefragt: „Findet eine Migration von BPA (Bisphenol A) aus Lebensmittelverpackungen statt und welche Bedingungen verstärken diesen Effekt?“

Bei der Präsentation im Senckenberg Museum am 15. Februar haben sie mit ihren Ergebnissen die Jury überzeugt, sodass sie mit dem 1. Platz im Regionalwettbewerb prämiert wurden. Auf dem Landeswettbewerb am 27. und 28. März in Darmstadt werden die Schüler neben den bisherigen Resultaten noch weitere Ergebnisse präsentieren, die, dank einer Kooperation mit der Universität Frankfurt, mit modernster Technik bestimmt werden konnten.

Fotos: Jugend forscht/ Phorms Schule Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Bald darf hier gespielt werden

Noch radeln, rollern und gehen große und kleine Riedberger an diesem wunderschönen neuen Spielplatz vorbei und sind durch einen Zaun von Trecker, Mühle und Kletterlandschaft getrennt. „Der sieht doch fertig aus, warum darf man da nicht endlich rein?“, war nicht selten die Frage. Übrigens seit einigen Monaten. „Das Problem ist, dass der Rasen zwischen den Spielflächen nicht angewachsen ist, weil es 2018 zu heiß und zu trocken war“, hieß es bislang dazu. Aktuell aber erklärt Simone Jacob vom Grünflächenamt auf MAINRiedberg-Anfrage: „Wir versuchen gerade, eine Lösung zu finden. Wir hoffen, dass schon Ende März die Kinder dort spielen können.“ Zwar werden voraussichtlich kleinere Zäune die noch nicht allzu grünen Rasenflächen schützen. Den Spaß am Spiel wird das kaum trüben.

Hier ist der neue Spielplatz zu finden

Der neue Bauernhof-Spielplatz ist am Rand des Riedbergs platziert, in Verlängerung der Frischluftschneise vom Kätcheslachpark Richtung Norden. Das ist sozusagen parallel zur Altenhöferallee und direkt neben dem Areal, wo die zweite Sportanlage entstehen soll.

Die Hessenagentur ist noch für den Bau des gesamten Grünzugs zuständig. Erst dann geht diese Fläche in das Eigentum der Stadt über. Auch das spielte bei den Verzögerungen eine Rolle.

Aber jetzt können sich die Kinder endlich auf diese Spielgeräte freuen: eine Doppelseilbahn mit Startrampe, die durch das abfallende Gelände zum Wettgleiten einlädt, plus eine Kletterlandschaft, die einem Getreideland nachempfunden ist, und eine Windmühle mit einzelnen Stockwerken. Diese Mühle aus Holz, die für Mamas, Papas und Großeltern ein Blickfang sein mag, kann über Stufen, Stangen und Netze erklommen werden. Drinnen kann man sich verstecken oder wie in einer Höhle fühlen – und über eine Rutsche geht’s dann wieder raus.

Kletter-Trecker und Heuwagen plus Sand für die Kleinen

Im Kleinkind-Spielbereich gibt es eine Sandfläche mit buntem Klettertrecker und einem Heuwagen. Der Heuwagen bietet eine Gurtrutsche sowie Backtisch, Sandschütte und Aufzug für Sandspiele. Sitzgelegenheiten sind natürlich auch da.

Die Planung für das gesamte Areal stammt noch von 2013/ 2014, ruhte aber wegen des Feldhamsters. Zur Erinnerung: Naturschützer mussten erst untersuchen, ob in diesem Bereich geschützte Feldhamster leben. Als sich herausstellte, dass nur noch zwei Männchen zu finden sind, die auch nur in einer Erhaltungsstation gerettet werden können, gab es grünes Licht.

Foto: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Gedenken an den 75. Jahrestag der Zerstörung

Am Dienstag, 19. März 1944, warfen alliierte Bomberverbände während des Zweiten Weltkrieges ihre todbringende Fracht über Frankfurt ab und verwandelten die Innenstadt in eine Trümmerwüste. Exakt 75 Jahre nach diesem traurigen Ereignis gedachten am Dienstag Gäste auf Einladung von Oberbürgermeister Peter Feldmann der Verheerungen des Zweiten Weltkrieges und erinnerten an den Wiederaufbau Frankfurts. Der Stadtälteste und ehemalige Kämmerer Ernst Gerhardt berichtete von seinen persönlichen Erinnerungen an die Kriegszeit und die Entwicklung der Mainmetropole danach.

Gegen 21.15 Uhr hatten die Sirenen geheult. 846 Bomber der Royal Air Force legten die historische Innenstadt in Schutt und Asche. 400 Menschen starben in der Nacht und 55.000 wurden obdachlos. 7000 Häuser zerstörte der Angriff. Doch das war erst der Anfang. Vier Tage später folgte die zweite Bomberwelle. Noch einmal starben 1001 Menschen, 120.000 Frankfurter verloren ihre Wohnung. Bis zum Kriegsende sollten noch etliche kleinere Angriffe dazukommen. Als die Waffen endlich schwiegen, zählte Frankfurt zu einer der am stärksten zerstörten Städte Deutschlands.

Doch diese statistische Beschreibung bleibt unvollständig. Hierauf wies Oberbürgermeister Feldmann in seiner Gedenkrede hin. „Das sind Zahlen. Zahlen können nichts erklären. Sie können uns nicht fühlen lassen, wie sich die Frankfurterinnen und Frankfurter damals fühlten. Sie sagen nichts über die Todesangst, das Ausgeliefertsein, die Trauer und den Schmerz beim Anblick der Ruinen“, sagte das Stadtoberhaupt.

Die Zeit von damals hole einen nur manchmal ein. Wenn dies geschehe, dann mit Wucht, erklärte Feldmann. Dabei bezog er sich auf den Sommer 2017. Damals wurde bei Bauarbeiten eine nicht detonierte Weltkriegsbombe gefunden. Um den Blindgänger sicher entschärfen zu können, hatten während der umfangreichsten Evakuierungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik mehr als 60.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.

Auch wenn heute nur noch wenig in der Stadt an den Krieg erinnere, sei es wichtig, „in Zeiten, in denen wieder gezündelt wird“ das Gedenken aufrechtzuerhalten. Dieses Erinnern verfolge zwei Ziele. Zum einen, „den Gedanken an Krieg, Zerstörung und unermessliches Leid aufrechtzuerhalten“. Dazu gehe es darum, jeglicher Umdeutung von Geschichte entgegenzutreten. „Da stehen auf einmal die Deutschen als Opfer eines Krieges dar, den sie selbst vom Zaun gebrochen und selbst entfesselt haben“, unterstrich der Oberbürgermeister.

Die positive Kehrseite dessen, „den Frieden unter europäischem Dach“, nannte er ein „von Menschen gemachtes Wunder“.

Zugleich spannte das Stadtoberhaupt den Bogen zur 2017 eröffneten neuen Altstadt. „Es ist ein neues Viertel geworden, ganz anders als vor den Bombennächten.“ Zwar entspreche die Altstadt in Teilen dem historischen Vorbild, atme aber den Geist der heutigen Mainmetropole: „Frankfurt ist heute international. Weltoffen und liberal ist es weit weg von jenen dunklen Jahren unter den Nazis. Dass es jemals wieder solche Zeiten gibt, dagegen müssen wir uns als aufrechte Demokratinnen und Demokraten wehren. Wir müssen kämpfen für die Werte, die gerade hier in der Paulskirche entscheidend vorangebracht wurden.“

Stadtältester Ernst Gerhardt, 1921 im Stadtteil Bockenheim geboren, ist einer der wenigen Frankfurter, die sich noch an die Altstadt vor ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erinnern. Sehr bewegend schilderte er seine Eindrücke im Zeitzeugengespräch mit dem Oberbürgermeister. Gerhardt sah die gerade zerstörte Altstadt während eines Heimaturlaubes kurz nach den Angriffen. Gerhardt war lange Jahre in der Kommunalpolitik aktiv. Seit 1956 als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, vier Jahre später als hauptamtliches Magistratsmitglied und von 1978 bis 1989 als Stadtkämmerer.

„Ich ging in die Altstadt und stieg auf einen glühenden Berg Trümmer. Es war ein Bild des Jammers. In meiner Seele war ich sehr, sehr traurig“, erinnerte sich Gerhardt.

Nach dem Krieg seien die Menschen in der Stadt über dessen Ende sehr glücklich gewesen. Und: „Sie haben nicht gejammert. Ihnen ging es ums Überleben“, sagte der Grandseigneur der Frankfurter Kommunalpolitik. Die Bürger hätten weder Zeit noch Interesse gehabt, sich um den Wiederaufbau der Altstadt zu kümmern. „Erst mit zunehmendem Abstand zum Krieg konnten sich die Menschen diesen Ideen zuwenden.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Heike Lyding/ Stadt Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden