Kategorie: AktuelleNEWS

38 Grad Hitze! Wetterdienst warnt und gibt Tipps

Trinken bei Hitze

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben. Schon in den vergangenen Tagen wurde für Frankfurt eine starke Wärmebelastung mit Temperaturen von über 35 Grad prognostiziert. Aktuell sind heute sogar noch bis zu 38 Grad vorhergesagt

Die meisten Menschen fühlen sich bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen richtig wohl. Damit das bei der starken Hitze auch so bleibt, sollten alle – selbst gesunde Erwachsene – angemessene Vorsorgemaßnahmen ergreifen und durch rechtzeitiges Vorbeugen und richtiges Verhalten gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden vermeiden. Das Gesundheitsamt hat hierzu einfache Tipps zusammengestellt.

• Wichtig ist, ausreichend zu trinken und dabei auch auf eine ausreichende Mineralienzufuhr zu achten. Das heißt statt natriumarmer Wässer sollte auf mineralreiche Wässer umgestellt werden. Auch durch salziges Knabbergebäck kann der durch Schwitzen erhöhte Kochsalzbedarf sichergestellt werden.
• Weiterhin gilt, möglichst körperliche Anstrengung während extremer Hitze und Aufenthalt in der Sonne zu vermeiden.
• Wohnungen sollten durch Abdunkelung der Fenster möglichst kühl gehalten werden und insbesondere in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden gelüftet werden.

Obwohl jeder unter großer Hitze leidet, sind manche Menschen besonders gefährdet. Darunter Kleinkinder, Menschen über 65 Jahre und Menschen mit körperlichen Erkrankungen, insbesondere mit Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen und mit hohem Blutdruck. Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig (mindestens zweimal am Tag) auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze und auf Hitzschlag geachtet werden, das heißt Überwärmung, Schwäche, Schwindel, Benommenheit, gegebenenfalls Übelkeit und Erbrechen. Kinder und insbesondere Kleinkinder müssen selbstverständlich noch enger überwacht und umsorgt werden.

Weitere Informationen – vor allem auch für besonders von starker Hitze gefährdete alte und kranke Menschen, aber auch für Ärzte sowie für Mitarbeiter in Altenpflegeheimen – findet man auf der Startseite des Gesundheitsamtes unter http://www.gesundheitsamt.stadt-frankfurt.de .

Foto: Gesundheitsamt Frankfurt

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Ohne Licht! Zwei Radfahrer stoßen zusammen

In der vergangenen Nacht kam es zwischen zwei Fahrradfahrern zu einem Unfall. Dabei wurden ein 49-jähriger Mann leicht und ein 51-jähriger Mann schwer verletzt.

Gegen 0.50 Uhr waren die zwei Männer in jeweils entgegengesetzter Fahrtrichtung auf dem Oberurseler Weg, einem Feldweg parallel zur Rosa-Luxemburg-Straße, also unmittelbar am Riedberg, unterwegs. Nach bisherigen Ermittlungen brannte an keinem der beiden Fahrräder das Frontlicht. Mutmaßlich haben sich die Fahrradfahrer mangels der Beleuchtung nicht oder zu spät gesehen und sind, als sie auf derselben Höhe waren, frontal zusammengeprallt.

Der 49-jährige Mountainbike-Fahrer befand sich in ambulanter ärztlicher Behandlung. Der 51-jährige Rennrad-Fahrer musste stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Der Rahmen des Rennrads war nach dem Zusammenprall zum Teil geknickt.

Die beiden Zweiräder wurden sichergestellt. Die Ermittlungen bezüglich des Unfallhergangs dauern an.

Informationen: Polizei Frankfurt am Main

Foto: Archiv

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Zehnjähriger Junge bei Unfall schwer verletzt

Ein Pressesprecher der Polizei beendet die Informationen über den gestrigen Unfall mit den Worten: „So, wie es bis jetzt aussieht, hatte der Junge ganz großes Glück im Unglück.“ Was war passiert? Es ist früher Dienstagabend, 17.45 Uhr, als ein Zehnjähriger mit einem Scooter auf dem Gehweg der Gräfin-Dönhoff-Straße unterwegs ist. Er fährt gemeinsam mit einem Freund, entgegen der Fahrtrichtung. Plötzlich wechselt er auf die Fahrbahn, als zeitgleich ein 45-jähriger Smart-Fahrer herannaht. Der Junge und das Auto kollidieren frontal in der Tempo-30-Zone.

Polizei und Krankenwagen sind schnell vor Ort. Das Unfallopfer kommt schwerverletzt ins Krankenhaus. Aber der Helm, den er trug, schützte ihn offenbar vor schlimmeren Verletzungen. Derzeit geht man davon aus, dass er „nur“ eine Gehirnerschütterung erlitten hat.

„Schwerverletzt bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Zehnjährige zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben musste“, heißt es bei der Polizei. Lebensgefahr besteht momentan nicht. Warum der Junge mit seinem Roller auf die Straße gefahren ist, sowie der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Nur eines scheint festzustehen: Dass er einen Helm trug, war sein großes Glück.

Foto: Archiv

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Ortsbeirat will Skatepark-Initiative unterstützen

Was machen drei Jungs im Alter von 11 Jahren am Freitag Abend, vier ziemlich zähe Stunden lang? Sie besuchen die Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg, verfolgen in der ersten Reihe im Publikum die Debatte um Kita- und Hortplätze im Stadtteil. Als diese immer länger dauert, gehen sie mehrmals leise nach draußen. Um ein paar Tricks mit ihren BMX-Rädern zu machen. Aber auch, um auf dem Handy das aufzuschreiben, was sie später in der Bürgersprechstunde vorbringen wollen. Übrigens so klar und eindringlich, dass Sebastian Reißmann, der Initiator der Petition für einen Skatepark am Riedberg, danach gefragt wird, ob er sich nicht irgendwann mal das Engagement in einer Partei vorstellen könnte. Die Botschaft von Sebastian, Dustin und Vincent ist: Es muss mehr Orte für ältere Kids und Jugendliche am Riedberg geben. Ihr konkretes Anliegen: Sie wollen sich für einen Skatepark im Stadtteil einsetzen. Für Skateboarder, Skater, begeisterte BMX-Biker wie sie selbst. Aber auch für alle meist Kleineren, die lieber mit dem Scooter über alles drüberflitzen.

„Die große Frage ist: Wo ist Platz für Jugendliche?“, erklärt Sebastian, als er nach 22 Uhr ans Mikrophon treten kann. „Alle Kinder werden auch irgendwann älter. Da reichen die 19 Spielplätze, die es hier gibt, nicht aus.“ Im Gegenteil: Wenn sie sich dort treffen, führt das nur zu Konflikten. Bei einem Skatepark aber „sind die Jugendlichen an der frischen Luft, machen Sport und stehen nicht an der Spielekonsole und zocken“.

Das Problem ist bekannt – jetzt wird auch der Ortsbeirat aktiv

Aktuell sind am Riedberg 2087 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 14 Jahre sowie 391 zwischen 15 und 18 Jahre. Tendenz stark steigend. Immer wieder machen Jugendliche darauf aufmerksam, dass „Rückzugsorte“ für sie fehlen. Es gibt das Jugendhaus, mit eingeschränkten Öffnungszeiten, das Basketball-Feld im Kätcheslachpark, die freie Wiese daneben, einen Bolzplatz hinter dem Familienzentrum Billabong, „aber danach wird es auch schon dünn“, wie der Kinderbeauftragte Ronald Bieber (Grüne) bemerkt. Ein Antrag auf einen Pavillon im Kätcheslachpark, den Jugendliche und auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger nutzen könnten, wurde vergangene Woche vom Magistrat abgelehnt.

Am Freitag haben – mit einer Ausnahme – alle Ortsbeiräte für den SPD-Antrag für einen „Skater-Parcours“ am Riedberg gestimmt. Umstritten waren nur einzelne Formulierungen sowie die Frage, ob man mögliche Standorte nennen und präzisieren sollte. Letztlich wurden als „Beispiel“ einer Fläche direkt hinter dem Familienzentrum Billabong in der Nähe des Lärmschutzwalls zur A5 sowie eine Fläche nördlich der U-Bahn-Trasse und des Uni-Geländes genannt.

Fakt ist: Es gibt seit 2015 einen Skatepark in unserem Bezirk, der vielen Riedberger Kids und Jugendlichen kaum bekannt sein dürfte und kurioserweise ziemlich abseits liegt. Mitten im Gewerbegebiet Kalbach hinter dem Frischezentrum. Aber das ist für Kinder aus unserem Stadtteil schwer bis gar nicht erreichbar. „Deswegen ist man dort oft einsam und fühlt sich nicht wirklich sicher“, wie Sebastian Reißmann sagt.

Seine öffentliche Petition für einen Skatepark am Riedberg hat auf der Plattform „FFM – Frankfurt fragt mich“ bereits das notwendige Quorum von 200 Unterstützern erreicht. Sieben Tage vor Ende des Aufrufs. Die Stadt wird sich also mit dem Anliegen beschäftigen. Jetzt will auch der Ortsbeirat aktiv werden.

Foto: MAINRiedberg

 

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Spendenaktion für Kirchenglocken

Vor drei Jahren, exakt am 3. Juli 2016, wurde die katholische Kirche St. Edith Stein feierlich geweiht und damit auch das „Centre for Dialogue at Campus Riedberg“, das Edith Stein Zentrum, dort eröffnet. „Die katholischen Bürger in Frankfurt/Riedberg haben eine Heimat gefunden“, wie der Kirchbauförderverein betont. Der moderne Bau an der Kreuzung Riedbergallee/ Kalbacher Höhe, direkt gegenüber der evangelischen Riedberggemeinde, ist weithin sichtbar. Nur eines fehlt bis heute: Der Turm der Kirche ist leer. Es gibt keine Kirchenglocken, die zum Gottesdienst oder anderen Feierlichkeiten läuten.

Das will der Kirchbauförderverein der Gemeinde nun ändern, mit viel Engagement und einer Spendenaktion. „Die Finanzierung der Glocken ist das bisher größte und ehrgeizigste Projekt in der Vereinsgeschichte“, erklärt Sabrina Geller vom Förderverein gegenüber MAINRiedberg.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, St. Edith Stein materiell und ideell zu fördern. Dazu gehören zum Beispiel die Anschaffung von liturgischen Gegenständen aber auch die Durchführung verschiedener religiöser, musischer und kultureller sowie wissenschaftlicher Veranstaltungen. Unter anderem wurde zusätzliche Stühle für die Gottesdienste, und ganz aktuell ein neues Keyboard zur Begleitung der Gottesdienste angeschafft. Der Kirchbauförderverein beteiligt sich für die Gemeinde traditionell am Riedberger Weihnachtsmarkt und führt in Zusammenarbeit mit dem Centre für Dialogue at Campus Riedberg jährlich einen Edith-Stein-Tag, die Namenspatronin der Gemeinde, sowie andere wissenschaftliche Veranstaltungen durch.

Die Räumlichkeiten der Gemeinde, eine Kapelle mit einem zuschaltbaren, multifunktionalen Saal, ein großzügiges Foyer, Büros und Gruppenräume, werden daher gut genutzt. „Unvollendet ist jedoch nur unser Glockenturm. Es fehlen drei Glocken, damit der Bau vollendet werden kann“, erklären die Vertreter des Fördervereins – und hoffen auf die Unterstützung hier im Stadtteil und auch über die Gemeindegrenzen hinaus.

Das Bistum Limburg hat der Gemeinde die Kostenübernahme für die Anbringung und Einrichtung des Geläuts sowie die Verschalung des Glockenturms zugesagt. Die Anschaffung der Glocken obliegt, wie üblich, der Gemeinde. Die Kosten liegen bei rund 30.000 Euro inklusive Material- und Transportkosten.

Spenden für die Kirchenglocken können auf folgendes Konto überwiesen werden: Kirchbauverein Edith Stein, IBAN: DE 16 5005 0201 02006114 70 (Spendenquittungen können erstellt werden)

Weitere Informationen unter info@kirchbauverein-edith-stein.de  sowie  https://www.sankt-katharina-frankfurt.de/gemeinden/st-edith-stein/

Foto: MAINRiedberg

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Kein Pavillon für Jugendliche

Am Riedberg gibt es zu wenige Orte für Jugendliche – das sieht inzwischen auch der Ortsbeirat so und hat im November zu einem Runden Tisch eingeladen. Ein Ergebnis: Die Jugendlichen vermissen Rückzugsmöglichkeiten. Deshalb diskutierte man über einen überdachten „Pavillon“, der im oder in der Nähe des Kätcheslachparks aufgebaut werden könnte und den alle Stadtteilbewohner nutzen könnten. 15.000 Euro sollten für dieses „niederschwellige Freizeitangebot“ im Haushalt eingestellt werden. Der Magistrat hat die Möglichkeiten einer Umsetzung geprüft und nun abgelehnt. Die Begründung: kein geeigneter Standort, zu nah an der Wohnbebauung und zu teuer in der Unterhaltung.

Die Erklärung im Detail: Im eher städtischen Abschnitt des Kätcheslachparks zwischen dem Grünzug Topographischer Weg und dem Grünzug Römische Straße sind mögliche Standorte zu nah an der vorhandenen Wohnbebauung oder auf Grund der Regenwassermulden nicht geeignet. „Erfahrungsgemäß führt die Aufstellung eines solchen Unterstands in der Nähe der Bebauung durch die regelmäßige abendliche und nächtliche Nutzung zu Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner“, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. 

Der Bereich Richtung Wiesen und Kätcheslachweiher indes unterliegt flächendeckend der Landschaftsschutzverordnung. Damit ist die Aufstellung eines Pavillons auch hier nicht möglich.

Hinzu kommt, dass neben der Schwierigkeit einen geeigneten Standort für einen Pavillon zu finden, Unterstände mit wetterfesten Tischen und Stühlen relativ kostenintensiv in der Unterhaltung sind. Neben der häufigeren Entsorgung von Müll werden Pavillons „leider öfters durch Vandalismus beschädigt und müssen aufwändig repariert werden“. Dafür stehen dem zuständigen Amt keine Unterhaltungsmittel zur Verfügung.

Jugendpolitischer Sprecher fordert Ortstermin mit Vertretern der Stadt

Die Stellungnahme der Stadt sorgte bei zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, aber zum Teil auch bei Lokalpolitikern für Unverständnis. „Wir sind betroffen über die mehr als enttäuschende Aussage der Stadt Frankfurt. Es kann nicht schon wieder an den Jugendlichen vorbei entschieden werden. Die Zahl der Jugendlichen im Stadtteil wächst von Jahr zu Jahr und die Stadt schaut einfach zu“, erklärte ein sichtlich enttäuschter Sven Moulden, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Ortsbeirat, die auch den Pavillon-Antrag initiiert hatte. Moulden fordert jetzt einen Ortstermin mit Vertretern der Stadt, den Ortsbeiratsmitgliedern sowie allen interessierten Jugendlichen, um eine gerechte Lösung für alle zu entwickeln.

Foto: MAINRiedberg

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Zehntausende Nichtwähler mobilisiert

Europawahl

Auch in Frankfurt haben sich mit der Europawahl am 26. Mai – ähnlich wie bundesweit – die Größenverhältnisse der sechs stärksten Parteien im Vergleich zur Europawahl 2014 deutlich geändert. „Die Präferenzen der Frankfurter Wahlberechtigten verschoben sich, weg von den bisher größten Parteien, SPD und CDU, aber auch weg von der AfD“, skizziert Stadtrat Jan Schneider, der für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernent, die Entwicklung.

Zugleich mobilisierten die Grünen in bisher ungekanntem Maße – insbesondere Nichtwähler. Durch die hohe Wahlbeteiligung profitierten auch die anderen Parteien – wenngleich in deutlich geringerem Umfang – vom Zustrom aus der Gruppe derer, die 2014 nicht an die Urnen gingen.

Mit rund 37000 Stimmen geht fast die Hälfte des Grünen-Ergebnisses auf den Zulauf von Nicht- oder Erstwählern zurück. Und auch von rund 9000 zusätzlichen Stimmen aus der ehemaligen SPD-Wählerschaft profitierten die Grünen, was zum guten Abschneiden der Grünen führte.

Die Abwanderung zu den Grünen machte fast ein Fünftel der ehemaligen SPD-Wählerschaft aus. Rund 4100 Wahlberechtigte, die 2014 SPD gewählt hatten, gingen zu den Sonstigen. Die Linke hingegen wurde nur von etwa 2500 ehemaligen SPD-Wählern als Alternative gesehen.

Durch die höhere Wahlbeteiligung und das starke Bevölkerungswachstum der Stadt konnte die CDU im Vergleich mit 2014 – trotz ihres gesunkenen Stimmenanteils – absolut gesehen Stimmen hinzugewinnen. Unter ihren früheren Wählern verlor sie hingegen deutlich an Zuspruch. Ihre Anhängerschaft von 2014 wanderte vor allem zur FDP, zu den Sonstigen und den Grünen. Von der AfD hingegen konnte die CDU im Saldo 1300 Stimmen hinzugewinnen.

Mit Blick auf ihre frühere Anhängerschaft schnitt die AfD am schlechtesten ab. Nur etwas mehr als zwei von fünf ehemaligen AfD-Wählern wählte die Partei erneut.

Die Wählerwanderungsanalyse basiert auf einem wissenschaftlich evaluierten Kalkulationsmodell. Stadtrat Schneider erklärt: „Es geht – vereinfacht dargestellt – von folgender Annahme aus: Hat eine Partei bei der aktuellen Wahl im Vergleich zur vorhergehenden Wahl in Wahlbezirken mehr, dafür aber eine andere Partei weniger Stimmen erhalten, so ist es wahrscheinlich, dass zwischen diesen Parteien eine Wählerwanderung stattfand. Mit den Ergebnissen aus 373 allgemeinen Wahlbezirken erhalten wir so eine recht valide Analyse.“

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

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Es wird wieder spät: Heute ist NIGHT OF SCIENCE

Bereits zum 14. Mal steht der Campus Riedberg am heutigen Freitag ganz im Zeichen der NIGHT OF SCIENCE. Studierende der Goethe-Universität haben wieder die spektakuläre Nacht organisiert: Interessierte können von 17 Uhr bis zum frühen Morgen auf Entdeckungsreise gehen und erleben, was die einzelnen Fachbereiche zu bieten haben. In über 60 Vorträgen präsentieren Lehrende bis zum Morgengrauen bahnbrechende Erkenntnisse. In spannenden Führungen können die Besucher hinter die Kulissen schauen und Wissenschaft hautnah erleben. Den Eröffnungsvortrag hält traditionell ein externer Wissenschaftler: Diesmal spricht Prof. Dr. Ivo Sbalzarini von der TU Dresden über “Informatik und Biologie: eine Verbindung für die Zukunft“. Wie immer ist auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt, das Wachbleiben wird durch die Nutzung einer „Kaffee-Flatrate“ erleichtert.

In diesem Jahr steht das Thema „Interdisziplinarität“ im Mittelpunkt der langen Nacht; gastgebender Fachbereich ist die Medizin, als historische Persönlichkeit fungiert Leonardo da Vinci, dessen 500. Geburtstag gefeiert wird. Ein weiterer Geburtstag wird im Rahmen der Wissenschaftsnacht begangen – die „Akaflieg Frankfurt“ (Akademische Fliegergruppe Frankfurt) an der Goethe-Universität wird in diesem Jahr 90, ein neuer Segelflieger soll mit flüssigem Stickstoff getauft werden. Auch eine Podiumsdiskussion zu den ökologischen und ökonomischen Aspekten des Mikroplastiks verspricht ebenso aufschlussreich wie lebendig zu werden. Ein wichtiger Preis wird im Rahmen der NIGHT OF SCIENCE vergeben: Für seine langjährige Dokumentation der Insektenbestände wird der Entomologische Vereins Krefeld mit dem Science Hero Preis ausgezeichnet.

NIGHT OF SCIENCE 2019
14.06.2019, 17.00-6.00 Uhr, Campus Riedberg

Mehr zum Programm unter https://www.nightofscience.de

Foto: Night of Science

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903 Unterschriften für den Erhalt von Kita und Hort

Für die heutige Ortsbeiratssitzung ist ein „Sachstandsbericht zur Kinderbetreuung in Kalbach-Riedberg“ angekündigt. Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, sowie Baudezernent Jan Schneider werden anwesend sein, informieren und Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten. Engagierte Eltern, die eine öffentliche Petition für den Erhalt der Kita Sonnenwind und von Hortplätzen in zwei weiteren Kitas am Riedberg initiierten, wollen diese Gelegenheit nutzen. „Am 30. Mai wurde unsere Petition beendet und von insgesamt 903 Unterstützern unterzeichnet“, berichtet Christina Herzbach, Elternbeirätin der Kita Sonnenwind. „Wir planen, die Unterschriftensammlung im Rahmen der Ortsbeiratssitzung an Frau Weber zu übergeben.“

Wie im März bekannt wurde, soll eine der ersten Einrichtungen im Stadtteil ab 2020 sukzessive aufgelöst werden. Das Bildungsdezernat argumentiert, dass es in den nächsten Jahren deutlich mehr Schulkinder geben wird, als städtische Prognosen vorhergesagt haben. Ziel ist es, künftig rund 500 Mädchen und Jungen der Grundschule Riedberg eine Nachmittagsbetreuung bieten zu können. Direkt im Schulgebäude. Dort, wo bisher die Kita Sonnenwind untergebracht ist. Im Gegenzug werden die Hortplätze in den beiden anderen Einrichtungen abgebaut, um dort wiederum mehr Kindergartenplätze zu schaffen.

Kostenaufwand, Nutzen und Folgen für die Kinder – auch in puncto inklusiver Betreuung – sind seit Wochen umstritten. Der Ortsbeirat wies zuletzt darauf hin, dass mit der neuen Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe der Grundschule „mit dem Zuzug vieler junger Familien mit Kindern zur rechnen ist“. Daher wurde bereits ein Antrag verabschiedet, den Ausbau der Betreuungs-Kapazitäten durch einen weiteren Neubau zu prüfen.

Die Sitzung des Ortsbeirates Kalbach/ Riedberg findet am heutigen Freitag statt ab 19 Uhr im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46b.

Die Tagesordnung für die Ortsbeiratssitzung ist online unter https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27TO-O-12%27#

Fotos: MAINRiedberg

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Sommercamp für Basketball-Kids

So werden Ferien garantiert nicht langweilig – und jede Menge Sport und Spaß ist ebenso garantiert! Der SC Riedberg veranstaltet wieder ein Basketball Sommercamp in der letzten Ferienwoche, von 5. bis 9. August, täglich von 9 – 16 Uhr in der Sporthalle der Marie-Curie-Schule. Teilnehmen können Mädchen und Jungen von Jahrgang 2003 bis 2011. Camp-Inhalte sind: Techniktraining, Taktik, Wettbewerbe, Spiele. „Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer“, sagt Spartenvorstand Sylvia Pölle, die auch mehrere Jugendmannschaften trainiert. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen, die bis spätestens 20. Juli abgegeben werden sollten

Basketball am Riedberg boomt

Bereits jetzt gibt es 13 Basketball-Mannschaften im Stadtteil, zehn davon im Ligabetrieb. Basketball boomt. Bei Mädchen und Jungs gibt es Teams von U12 bis U18, jüngere Jahrgänge trainieren noch gemixt. „Wir suchen noch Spielerinnen und Spieler für unser U8 und U10“, informiert Sylvia Pölle. Übrigens: Einige Jugendliche, die schon jahrelang beim SC Riedberg spielen, sind nun zudem als Co-Trainer aktiv – und geben weiter, dass Sport sehr viel Spaß machen kann.

Sommercamp Basketball. Zeitraum: Montag 05.08.2019 – Freitag 09.08.2019, täglich von 9.00 – 16 Uhr Ort: Marie-Curie Schule, Graf-von-Stauffenberg Allee 55, 60438 Frankfurt. Anmeldung unter www.scriedberg.de

 

Foto: MAINRiedberg

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