Kategorie: AktuelleNEWS

Heute Spielfest im Kätcheslachpark

So kann auch ein regnerischer Sonntag richtig prima werden: Das Team der Frankfurter Abenteuerspielplätze lädt heute von 14 bis 18 Uhr zum Spielfest im Kätcheslachpark. Auf alle kleinen und großen Besucher wartet das Hüpfkissen, die Hüpfburg, die Rollenrutsche, der Kletterturm, das Aerotrim, Kinderschminken, Malen und Basteln und vieles mehr. Außerdem findet eine Verlosung eines Kinderfahrrads statt. Der Eintritt ist frei. Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Eine tolle Bilanz – und ein Rückschlag

Inzwischen gibt es drei pädagogisch betreute Abenteuerspielplätze in Frankfurt, die das Team um den Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. in mehr als vier Jahrzehnten aufgebaut hat, Spielfeste wie heute am Riedberg und weitere Veranstaltungen inklusive.

Große Bestürzung herrscht deshalb immer noch über eine mutmaßliche Brandstiftung vor wenigen Tagen auf dem Spielplatz im Günthersburgpark, der auch immer wieder von Riedberger Kindern besucht wird. „Wir sind erschüttert und traurig“, heißt es auch der Homepage, „zwei Container auf unserem Abenteuerspielplatz Günthersburg wurden vernichtet.“ Dabei fielen auch die Stallhasen dem Feuer zu Opfer. Die Polizei ermittelt. Trotzdem bleibt der Abenteuerspielplatz Günthersburg geöffnet und der Verein sammelt bereits Spenden für den Wiederaufbau.

Weitere Informationen unter www.abenteuerspielplatz.de

Foto: privat

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Mit Helm & Hühnchen – aber aktuell zu wenig Platz

Man nehme ein Hühnchen vom Supermarkt. „Wir haben es ausgenommen, mit der Zahnbürste geputzt und mehrmals täglich in Natron eingelegt“, erzählt Jenny (12). So haben die Schüler der IGS Kalbach-Riedberg im Rahmen des Projektes „Frühe Hochkulturen – wie Pharaonen unsterblich werden“ mehr als bildhaft gelernt, wie ein Lebewesen nach altägyptischer Sitte mumifiziert wird. Ja, „ein bisschen eklig war’s“. Aber sicher unvergesslich. Seit Montag ist die Hühnchen-Mumie neben einer Ausgabe mit dem pädagogischen Konzept der Schule in einer Plastikbox einbetoniert. Auf der Baustelle für den IGS- Neubau in der Gräfin-Dönhoff-Straße, direkt unter der künftigen Aula.

Vertreter vom Amt für Bau- und Immobilien, der Hessenagentur sowie Schulleiterin Susanne Gölitzer, Lehrer, Elternvertreter und Schüler waren zur Grundsteinlegung gekommen. „Hoffentlich geht der Geist der neuen Schule auf die Baustelle über und damit die Kreativität unserer Kinder“, sagte Gölitzer im Rahmen der kleinen Feier.

In intensiven Gesprächen hat die Architektin das reformpädagogische Konzept der Gesamtschule berücksichtigt. Leitidee für das u-förmige Schulgebäude ist die Aufteilung in so genannte „Lernhäuser“. Pro Stockwerk wird es in den jahrgangsgemischten Häusern vier verschiedene Räume geben, die wiederum um einen zentralen, multifunktionalen Bereich angeordnet sind. Mit Platz für Bücher und Sitzsäcke, mit Lern- und Ruhezonen.

Hier wurde die „Zeitkapsel“ mit der Hühnchen-Mumie und dem Konzept der Schule einbetoniert

Die IGS Kalbach-Riedberg ist eine Integrierte Gesamtschule mit dem Profil „Sprache und Kommunikation“. Schulleiterin Susanne Gölitzer umschreibt die IGS als eine Schule für alle. Auch für Kinder mit Lernproblemen und Entwicklungsstörungen oder Kinder, die „mehrere Sprachen im Rucksack haben“. Mit Mitspracherechten für die Schüler und Freiheiten. 

Wenn alles nach Plan läuft, wird die IGS im Sommer 2021 vom gegenwärtigen Provisorium in der Carl-Hermann-Rudloff-Allee in den Neubau in unmittelbarer Nähe der U-Bahn-Station Riedberg ziehen. 47 Millionen wird das Projekt kosten und Platz für mehr als 600 Schüler bieten. In den Holzmodul-Bau im Westflügel kommt dann die neue Grundschule 3. 

Das Pausenhof-Problem

Auch deshalb sehen alle umso sorgfältiger auf Probleme, die es bis dato noch auf dem Gelände gibt. Die gute Nachricht vorweg: Der Erweiterungsbau, ebenfalls mit Holzmodulen, ist laut Schulleiterin „wunderschön“ geworden. Passend zum Schulkonzept gibt es eine Lehrküche, eine Universalwerkstatt, einen Theaterraum, einen Kunstraum plus Textilwerkstatt. Außerdem einen Ruheraum für die Erwachsenen und einen Spielraum für die Kinder. 

Das große Platzproblem aber bleibt. Konkret gesagt: das Pausenhof-Problem. Aktuell steht für inzwischen mehr als 300 Kinder nur der kleine Innenhof zur Verfügung. Selbst der Lehrerparkplatz, inzwischen umgewidmet zum erweiterten Pausenhof, ist wegen der Bauarbeiten belegt. Die Zwischenlösung, die bereits von Seiten der Stadt zugesagt wurde, ist immer noch nicht realisiert. Eigentlich sollte zumindest ein kleiner Bereich der Streuobstwiese, der unmittelbar ans Schulgelände grenzt, bald zum Pausenhof gehören. Das hatten Baudezernat, Grünflächenamt und Untere Naturschutzbehörde, letztere trotz großer Bedenken, zugesichert. Noch aber sind manche Details ungeklärt, was wiederum vielen Eltern unerklärlich ist. Jetzt spricht man von Ende Oktober, wie die Elternbeiratsvorsitzende Stefanie Minten erklärt. 

Schon jetzt klafft ein großes Loch im Zaun Richtung Streuobstwiese. Eigentlich war zugesagt, dass ein kleiner Bereich der Wiese bald auch von der Schule als erweiterter Pausenhof genutzt werden kann

Schon jetzt klafft ein großes Loch im Zaun Richtung Streuobstwiese. Das ist der momentane Fluchtweg, wegen der Baustelle. Und bald, so hoffen Schüler und Eltern, auch der offizielle Zugang ins Grüne mit mehr Platz.

Keine Be- und Entlüftungsanlage

Hinzu kommt ein Thema, das vermutlich erst wieder im nächsten Sommer so richtig zum Tragen kommt. Der Holzmodulbau hat keine Be- und Entlüftungsanlage und die Fenster lassen sich wegen des Diebstahlschutzes nur sehr bedingt lüften. Aktuell stört auch noch die laute Baustelle vor den Fenstern. „Bei der Spätsommerhitze vergangene Woche war es so beinahe unerträglich für die Kinder“, berichtet eine Mutter MAINRiedberg. Die Schüler bekamen mehrmals nach der vierten Stunde bereits hitzefrei.

Ein anderes Problem scheint sich unterdessen gelöst zu haben. Die IGS hat keine Turnhalle. Sportstunden finden im Sportzentrum in Kalbach statt, wo bei Hin- und Rückfahrt mit dem RMV bisher der ganze Zeitplan ins Wanken kam. „Die Randstunden haben da sehr gelitten“, so Minten. Neuerdings stellt die Stadt „Sportbusse“ zur Verfügung, was offenbar prima klappt. Nach dem Umzug 2021, im neuen Schulgelände, ist das Sport-Problem endgültig Vergangenheit. Dann wird die IGS eine Zwei-Felder-Turnhalle bekommen. 

Foto: MAINRiedberg

 

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Willkommensfest für Mini-Riedberger, Mamas und Papas

Stützen, helfen, austauschen und vernetzen – hier setzt das Projekt Familiennetzwerk an, das gemeinsam mit der Stadt ins Leben gerufen wurde. Katrin Wünsche vom Kinderschutzbund betreut elf Standorte in Frankfurt und spricht von einem „Willkommensort“, der mit dem Familienzentrum Billabong als Partner auch bei uns realisiert werden konnte. Die Pädagogin möchte deshalb junge Familien „ganz herzlich zu einem bunten Nachmittag mit Spiel, Bewegung und leckerem Essen in Ihrem Stadtteil einladen“. Das Willkommensfest findet am morgigen Freitag im Familienzentrum Billabong statt.

In gemütlicher Atmosphäre hat man die Möglichkeit, andere Eltern mit Babys aus dem Stadtteil kennenzulernen, sich über Angebote für Kinder im Stadtteil Riedberg auszutauschen und einen entspannten Nachmittag zu verbringen.

Das „Willkommensfest“ des Familiennetzwerks ist am Freitag, 6. September, von 15 bis 17.30 Uhr, im Familienzentrum Billabong, Graf-von Stauffenberg-Allee 46b, Ffm-Riedberg.

Apropos Familiennetzwerk: Das Angebot ist insbesondere für Eltern und Kinder von 0 bis 3 Jahren gedacht, soll für alle offen, kostenfrei und niederschwellig sein. Konkret bedeutet das: Einerseits gibt es nun immer freitags von 15 bis 17.30 Uhr das Krabbelcafé Drop-In(klusive), wo man nicht nur andere Eltern kennenlernen, sondern auch Unterstützung finden kann. Andererseits gibt es schon seit 2017 den offenen Elterntreff in der Riedbergallee 15, der Montag bis Freitag von 9.30  bis 13 Uhr geöffnet ist.

Weitere Informationen unter www.billabong-family.de und www.kinderschutzbund-frankfurt.de

Foto: Kinderschutzbund Frankfurt

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Singen Sie gerne? Das ist eine Einladung…

Mögen Sie Musik von Klassik bis Jazz, von Pop bis Gospel? Und singen Sie gerne? Am Riedberg ist ein ungewöhnliches Projekt gestartet, zu dem Dirigentin Burcu Özcanyüz Seymen weitere Interessierte willkommen heißt: Ein „Projektchor“ für das ökumenische Gemeindefest Ende September.

„Herzlich eingeladen sind all jene, die Freude am mehrstimmigen Chorgesang haben“, erklärt Seymen und fügt hinzu: „Wir haben zwar genügend Leute im Chor, das Projekt wäre aber mit externen Teilnehmern schöner.“ Musikalische Vorerfahrung ist sinnvoll. Denn die neuen Mitsängerinnen und Mitsänger werden den seit 2007 bestehenden Riedbergchor verstärken.  

Der Projektchor ist kostenlos. Anmeldung unter info@riedbergchor.de oder wie es die Dirigentin einladend formuliert: „Komm einfach vorbei!“

Der „Projektchor“ probt bereits am heutigen Donnerstag ab 20 Uhr in der evangelischen Kirche in der Riedbergallee, sowie am 19. September ab 19.30 Uhr. Auftritt ist beim ökumenischen Gemeindefest am Sonntag, 22. September.

Verbunden ist das Projekt mit einer weiteren Einladung: Denn wer Lust am gemeinsamen Singen bekommen hat, kann einfach dabei bleiben. „Ausgewählten Stücke für den Projektchor sind aus unserem Herbstkonzertprogramm“, sagt die Chorleiterin. Herbstkonzert ist am 2. November. Übrigens: Teilnehmer beschreiben den Chor als eine „glückliche Mischung“ von Menschen im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, die sich nach den Proben meist auch noch zum Plaudern treffen…

Foto oben: Archiv

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MAINRiedberg in der Zeitung…

Ehrlich gesagt mussten wir uns etwas verwundert die Augen reiben, als am Wochenende die September-Ausgabe von „Die Lokale“, einer Monatszeitung für den Frankfurter Norden, im Briefkasten lag. Neben Nachrichten von Harheim bis Nieder-Eschbach und Bad Homburg war auf Seite 10 ein großer Bericht mit der Überschrift „Hinter den Kulissen des Stadtteilmagazins“ zu lesen – unsere MAINRiedberg-Story. Die 2015 begann und inzwischen so richtig Fahrt aufgenommen hat. Mit drei hochwertigen Print-Ausgaben pro Jahr und 7500 Exemplaren Auflage. Plus immer mehr tagesaktuellen News und Hintergrundberichten auf unserem Web-Portal www.main-riedberg.de

Warum ein Magazin für den Frankfurter Norden ausgerechnet über die MAINRiedberg-Gründerinnen, also vermeintliche Konkurrentinnen, berichtet? Ganz einfach: Weil sich Redaktionsleiter Günther Michels und das MAINRiedberg-Team um Katja Markert und Claudia Detsch schon längst zu schätzen wissen und sich keinesfalls als Konkurrenz betrachten. Und weil die MAINRiedberg-Geschichte einfach verdammt gut ist.

Die fing eigentlich schon kurz nach der Sportplatzeröffnung 2011 an. Immer mehr Menschen zogen in eines der größten Neubaugebiete der Republik. Der Riedberg wuchs zur kleinen Stadt in der Metropole Frankfurt. Alle waren neu hier und „man musste sich zunächst gemeinsam finden“, wie sich Katja erinnert. Ein Sportverein war eine gute Gelegenheit sich kennenzulernen, beruflich wie privat. Schnell stellten wir, Kommunikations-Designerin plus Journalistin, fest, dass wir gemeinsam ein Projekt stemmen und eine große Lücke für künftig mehr als 16.000 Riedbergerinnen und Riedberger aus aller Welt schließen könnten: Ein Informationsmagazin für den Stadtteil. Von Riedbergern, für Riedberger, über Riedberger. Nicht als kreatives Hobby, sondern mit einem journalistischen und betriebswirtschaftlichen Konzept, inklusive Gründung einer Firma.

Die aktuelle Ausgabe von MAINRiedberg erschien vergangene Woche Foto: MAINRiedberg

Jetzt kommt ein kleiner Zeitsprung: In unserer aktuellen 13. Ausgabe, die vergangene Woche erschienen ist, berichten wir natürlich wieder über Menschen, die den Riedberg prägen. Aber auch über Themen wie die steigenden Immobilienpreise und Mieten, die Sorge um den Fortbestand der Kita Sonnenwind und den Einsatz von Jugendlichen für mehr Platz und mehr „Rückzugsorte“. Wir konnten außerdem mit Persönlichkeiten sprechen, deren Bedeutung weit über den Riedberg hinausgeht. Ein Astrophysiker der Uni Frankfurt skizziert den Weg der Wissenschaftler zur mutmaßlich ersten Aufnahme eines Schwarzen Lochs. Die TV-Köchin und frisch gekürte Europaabgeordnete Sarah Wiener erklärt, warum kochen kinderleicht ist und sein sollte.

„Die Lokale“ berichtet auch über Female Future Riedberg

Neben der MAINRiedberg-Story berichtet „Die Lokale“ in der aktuellen Ausgabe auch über die Weiterbildungs-Initiative Female Future Riedberg, die wir gemeinsam mit dem Familienzentrum Billabong ins Leben gerufen haben. Am nächsten Montag, 9. September, um 19 Uhr ist der nächste (interaktive) Info- und Gesprächsabend zum Thema „Website – Gestaltung inhaltlich und rechtlich“. Wo? Im Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Alle 46b. Der Eintritt ist frei.

Foto oben: Die Lokale

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Die schönsten Fotos vom Sommerfest

Woran erkannt man ein gelungenes Sommerfest? Daran, dass vor der Bühne erst die Kleinen, dann die Großen tanzen. Daran, dass schon am frühen Samstagabend alle Nackensteaks weg sind, während es sonst natürlich noch genug zu essen gibt und Wasser plus andere Getränke nachgekauft werden müssen. Und daran, dass auch Tage nach der großen Party die Riedberger darüber sprechen. Das Stadtteil-Sommerfest, wieder organisiert von der IG Riedberg, war ein voller Erfolg. Auch der Plan, erstmalig schon am Freitag mit einer Afterwork Flip-Flop Party ab 17.30 Uhr zu beginnen, lockte viele direkt von der Arbeit zum loungigen Start ins vergangene Wochenende in den Bonifatiuspark.

Schüler erlaufen 2151 Euro für Kinder in Not

Um exakt 12 Uhr begann dann der Samstag mit dem Sponsorenlauf der Grundschulkinder. 74 Schülerinnen und Schüler, aber erstmals auch Lehrerinnen und Lehrer nahmen teil, liefen bei 28 Grad im Schatten Runde um Runde im Bonifatiuspark – und Mamas, Papas, Omas, Opas oder Freunde spendeten pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag für einen guten Zweck. Am Ende strahlten alle: Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein. Eine Lehrerin der Grundschule Riedberg besuchte die Initiative bereits vor Ort und machte sich selbst ein Bild über das Hilfsprojekt.(www.nest-suedindien.de)

Danach startete das Bühnenprogramm, unter anderem mit den Auftritten der kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrums und Hip Hop und Breakdance mit dem Riedberger SV.  Top-Act am Abend war das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. „Cool und mitreißend“ – so beschreiben Zuhörer im Publikum die Musiker Moira Serfling und Tom Baetzel, die mit akustischem Gitarrenspiel sowie technisch ausgefeilten Rhythmus-Loops immer mehr Fans in der Republik überzeugen.

Zum Schluss rockt Riedberg Underground 

Gegen 22.30 Uhr, etwas später als geplant, ging’s dann noch einmal so richtig los. Die Local Heroes von Riedberg Underground hatten versprochen: „Wir werden wieder alles geben, damit die Menschen vor der Bühne genauso viel Spaß haben wie wir Sechs auf der Bühne!“ Mit Musik von Metallica bis Neil Young, von den Foo Fighters bis zu den Böhsen Onkelz. Diesmal waren auch Green Day und „Everything about You“ von Ugly Kid Joe dabei. Verdammt schade, dass das tolle Sommerfest 2019 dann leider schon Geschichte ist…

Hier unsere schönsten Fotos vom Fest…

Um exakt 12 Uhr begann der Samstag mit dem „Sponsorenlauf“ der Grundschulkinder 
Der Förderverein der Grundschule konnte dank der erlaufenen Spenden exakt 2151,71 Euro an die Initiative „Nest Ooty“ überreichen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine bessere Schulbildung und für eine lebenswertere Zukunft der Mädchen und Jungen in Tamilnadu/Südindien ein.
Am Nachmittag tanzten unter anderem wieder die kleinen und großen Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrums. Auch die Mädchen der inklusiven Tanzgruppe waren richtig toll!
Top-Act am Abend war das Akustik-Soul-Pop-Duo „Nervling“ aus Hamburg. Sie rockten Bühne und Publikum…
…bis die sechs Local Heroes von „Riedberg Underground“ mit Musik von Metallica bis Green Day, von den Foo Fighters bis zu Ugly Kid Joe für Stimmung sorgten
Mit Metal-Mähne am Mikro…
… und cooler Sommerfest-Show!

Fotos: MAINRiedberg/ Claudia Detsch

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TV-Beitrag: So wichtig sind unsere Frischluft-Schneisen

Sommerhitze. Mehr als 40 Grad in der Innenstadt. Doch endlich, spätestens nachts, kommt spürbar kühlere Luft, zieht vom Taunus und aus der Wetterau Richtung Riedberg und weiter in die City. Dank so genannter Frischluftschneisen ist das möglich, zu denen der „Topographische Weg“ im Osten unseres Stadtteils, die „Römische Straße“ im Westen und letztlich auch der Kätcheslachpark gehören. Das abschließende Zeugnis von Umweltingenieurin Prof. Martina Klärle von der Frankfurt University of Applied Sciences lautet deshalb: Obwohl der Riedberg ein „riesengroßes Baugebiet“ war und viele negative Dinge wie Flächenversiegelung vorgenommen wurden, „aber was die Frischluft betrifft, ist das gut gelöst“. Das Stadtplanungsamt hatte schon zu Beginn der Planungen in den 90ern versucht, die kühlenden Wind- und Luftsysteme bei der Bebauung mit einzubeziehen.

Wie wichtig diese Frischluftschneisen in Zeiten des Klimawandels sind, beleuchten hr-Journalisten heute um 21.45 Uhr im ARD-Magazin Plusminus. Der  Riedberg dient dabei als überwiegend positives Beispiel. Thema des Beitrags ist die Frage, was Deutschlands Städte der Klimawandel kostet – und wie begrünte Dächer, heller Asphalt und das Anlegen von Frischluftschneisen der Überhitzung dicht bebauter Metropolen entgegenwirken können.

So kommt die kühle Luft in die Stadt

Zurück zum Riedberg: Von Nordosten her gelangt kühlende Luft aus der Wetterau in das Wohngebiet und wird dort mit Hilfe einer begrünten Schneise kanalisiert und weitergetragen. Von Nordwesten her trifft der Wind aus dem Taunus ein. Hier sorgt eine begrünte Längsachse dafür, dass die Luft weiter Richtung Frankfurter Innenstadt fließen kann.

Welchen Weg die Luftmassen in einer Stadt nehmen, das erforscht Martina Klärle an ihrer Hochschule mit Hilfe von 3D-Modellen. Im Fall des Riedbergs erklärt sie, wie stark Häuser die frische Luft abbremsen können – und wie dies teilweise auch in unserem Stadtteil geschieht. Was dazu führt, dass in manchen Bereichen die kühle Luft schneller, in anderen später ankommt.

Insgesamt kann das auch bedeuten, dass sich die frische Luft auf überhitzten Flächen wie Straßen erwärmt und der Frischluft-Faktor schwindet. Durch die grünen Schneisen im Wohngebiet aber kommt die Luft wieder besser in Bewegung, fließt schneller. Ähnlich wie bei einem Kamineffekt. Dieser kühlende Kamineffekt wird umso wichtiger, wenn die Wetterextreme, auch extreme Hitze, immer häufiger werden.

Der Beitrag „Was Deutschlands Städte der Klimawandel kostet“ wird heute, 4. September, um 21.45 Uhr im ARD-Magazin Plusminus ausgestrahlt. Weitere Informationen unter www.daserste.de

 

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Flohmärkte für Klein und Groß

Es ist wieder so weit: Nach dem Sommer beginnt das große Aussortieren im Kinder-Kleiderschrank. Auf den Herbst-Flohmärkten suchen Jacken, Pullover, Hosen oder Spielsachen ein neues Zuhause.

Hier die vorläufigen Kinder-Flohmarkt-Termine für Riedberg und Umgebung:

7.9., 14 – 16 Uhr, Marie Curie Grundschule, Graf-von-Stauffenberg-Allee 55, Frankfurt-Riedberg, Selbstverkäuferflohmarkt rund ums Kind, Kaffee & Kuchenbuffett

8.9., 11 – 15 Uhr, Grundschule Kalbach, Kalbacher Hauptstr. 54, Frankfurt-Kalbach, Kinderflohmarkt – Selbstverkäufer

 14.9., 14 – 16 Uhr, Betreuungszentrum Steinbach, Förderverein des Betreuungszentrum Steinbach, Hessenring 35, Steinbach/ „Cool Kids“, sortierter Basar rund ums Schulkind, Kuchen- und Snackverkauf

15.9., 14 – 16 Uhr, Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher Höhe 15, Frankfurt-Riedberg/ Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen

15.9., 14 – 16 Uhr, Vzf Kita Eichenwäldchen, Mauernfeldstr. 51, Oberursel-Weisskirchen/ Flohmarkt rund ums Kind

21.9., 15.30 – 18 Uhr, Kita Kaleidoskop, An den Mühlwegen 50, Frankfurt-Heddernheim/Mertonviertel,  Basar für Kinderkleidung & Spielsachen

22.9., 10.30 – 12.30 Uhr, Turnhalle, Platanenstr. 14, Oberursel-Stierstadt/ Sortierter Kinderflohmarkt

2.11., 16 – 18 Uhr Kita Traumbaum, Annette-Kolb-Weg 6, Frankfurt-Riedberg, Kuchen, Snacks und Getränken

Und für alle:

7.9., 12 – 18 Uhr, 9. Frankfurter Charity Flohmarkt, Saalbau Titus Forum, Walter-Möller-Platz 2/ Flohmarkt für Kleidung, Haushaltswaren, Werkzeug, Spielen… zugunsten von Kindertränen e. V., www.kindertraenen.org

Neu! 21.9., 10 – 16 Uhr, Premiere für das Nachbarschaftsprojekt „Hofflohmärkte Niederursel“, Anmeldung Teilnehmer bis 1.9., nur private Verkäufer, Infos unter www.hofflohmaerkte-frankfurt.de

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Zusammenstellung der Termine: Ann Wente-Jaeger

Foto: MAINRiedberg

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Experten-Tipps für die Webseite bei „Female Future Riedberg“

Eine Website ist die digitale Visitenkarte. Sie gibt potenziellen Kunden und Geschäftspartnern einen ersten Eindruck vom eigenen Unternehmen und für den guten ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. „Ohne eine Homepage im Netz existiert man heute als Unternehmen, also im Kopf der Kunden, kaum noch“, weiß Expertin und „Webseitenheldin“ Maria Aust.

Doch was macht eine gute Website eigentlich aus? Suchmaschinenfreundliche Technik, eine gute Struktur der Inhalte und ein ansprechendes Design gehören genauso dazu wie die Darstellbarkeit auf dem Smartphone und passende Bilder. Darüber hinaus gibt es rechtliche Fallstricke, die man auf der eigenen Website mit kleinen Handgriffen umgehen kann.

Der interaktive Webseiten-Workshop am Riedberg soll (angehenden) Selbstständigen und Unternehmerinnen zeigen, wie sie zur ersten eigenen Website kommen, was eine gute Website ausmacht und welche rechtlichen Aspekte wichtig sind. „Bringen Sie gerne Ihre Fragen an diesem Abend mit! Wir werden uns Homepages live anschauen und Fragen vor Ort beantworten“, verspricht die Expertin.

Am 9. September 2019 möchten wir bei Female Future Riedbergum 19 Uhr im Familienzentrum Billabong zu einem Informationsabend zum Thema „Website – Gestaltung inhaltlich und rechtlich“  einladen. Female Future Riedberg ist eine Initiative von MAINRiedberg und Billabong.

Der Abend ist, wie alle Veranstaltungen von Female Future Riedberg, kostenfrei. Jeder ist willkommen!

Was ist Female Future Riedberg?

Wollen Sie sich beruflich neu orientieren? Suchen Sie Tipps, Experten, Hintergrundwissen und den Austausch mit anderen Frauen, die Familie, Job und Karriere besser verbinden wollen? „Genau das wollen wir mit unseren neuen Informations- und Gesprächsabenden möglich machen“, sagt Judith McCrory vom Familienzentrum Billabong. In lockerer Atmosphäre, im Café der Einrichtung. Die von MAINRiedberg und Billabong gestarteten Treffen sind einladend, kostenlos, spannend, herzlich und „revolutionär“. Offen für alle. Frauen mit Expertise und Erfahrung stehen einen Abend lang mit ihrem Wissen und für Fragen zur Verfügung. Zu Themen vom Wiedereinstieg in den Beruf bis zu Social Media und Selbstmarketing.

Wir freuen uns schon auf das Treffen am nächsten Montag, 9. September, um 19 Uhr. Thema: „Webseite“ mit Expertin Maria Aust. Ort: Familienzentrum Billabong, Graf-von-Stauffenberg-Allee 46 b, Frankfurt-Riedberg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zu weiteren Terminen immer aktuell unter www.main-riedberg.de und  www.billabong-family.de

Foto oben: Maria Aust/ privat

„Female Future Riedberg“ ist eine Initiative von MAINRiedberg und dem Familienzentrum Billabong
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Jüdisches Leben in Frankfurt heute

Es ist ein besonderer Mann mit einem besonderen Thema: Majer Szanckower wurde in einem Displaced Persons Camp geboren, einem Camp für Überlebende des Holocaust, zog als Kind in die Frankfurter Waldschmidtstraße und kann wie kaum ein anderer über das jüdische Leben in Frankfurt nach der Schoah berichten. Der Mann, der heute die jüdischen Friedhöfe Frankfurts verwaltet, führt regelmäßig in Stadtspaziergängen an Orte seiner Jugend und erzählt seine Familiengeschichte. Am Mittwoch wird er zu einem Gesprächsabend an den Riedberg kommen, auf Einladung der Initiative „Riedberg ökumenisch“. 

Jüdisches Leben in Frankfurt heute – Vortrag und Gespräch mit dem Zeitzeugen Majer Szanckower am 4. September um 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche/ Riedbergallee. Der Eintritt ist frei.

Die Bande zwischen Majer Szanckower und dem Riedberg wurden bei einem ungewöhnlichen Ereignis geknüpft. Franz Biebl von der Josua-Gemeinde, auch Leiter des Stadtteilarbeitskreises, hatte ihn bei einem „Trauer-Slam“ kennen gelernt, den wiederum Sascha Vogel, Wissenschaftler und Mitglied des Ortsbeirats Kalbach-Riedberg, organisiert hatte. Es ging an diesem Abend darum, fiktive Reden auf große Persönlichkeiten zu halten. „Ich habe eine Grabrede für Leonard Cohen gehalten und daraufhin hat mich der Friedhofsverwalter angesprochen, weil auch er ein großer Fan von Leonard Cohen ist.“

Was mit dem unvergessenen kanadischen Schriftsteller und Singer-Songwriter begann, findet am Mittwoch am Riedberg eine Fortsetzung. „Wir haben verabredet, dass er im Rahmen unserer ökumenischen Abende einen Vortrag hält, beziehungsweise aus seinem Leben berichtet“, erläutert Biebl. Das Thema „Jüdisches Leben in Frankfurt heute“ ist bewusst so offen gesetzt. Majer Szanckower kann vom Leben in den Jahren nach 1945 als Jude in Deutschland bis zum wieder aufkeimenden Antisemitismus in der Gegenwart seine ganz persönlichen Schwerpunkte setzen.

„Riedberg ökumenisch“, ein Zusammenschluss der Evangelischen Riedberggemeinde, der Katholischen Kirche St. Edith Stein und der Josua-Gemeinde, laden zu Vortrag und dem gemeinsamen Gespräch.

Foto: Veranstalter

Majer Szanckower wird am Mittwoch am Riedberg über seine Familiengeschichte und das jüdische Leben in Frankfurt nach 1945 berichten Foto: Historisches Museum Frankfurt
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