Kategorie: AktuelleNEWS

#MAINBecher jetzt 2x am Riedberg

Rund zwei Monate nach der öffentlichen Präsentation des #MainBecher wurden einige Wegmarken erreicht: Die Zahl der Systempartner hat sich verdoppelt, über 50 Cafés, Bäckereien, Kantinen, Tankstellen, Kioske, Kaufhäuser und Geschäfte haben sich inzwischen für das stadtweite Pfandsystem und den zu 100 Prozent biologischen Mehrwegbecher mit aufgedruckter Frankfurt-Skyline und Stadtadler entschieden. Zugang Nummer 50 war das Papermoon Mitmach-Café in Alt-Fechenheim.

Auch der Riedberg ist dabei – jetzt sogar 2x: mit dem neuen Café „Karrys & Barrys“ an der Riedbergallee und dem beliebten „House of Waffles“ in der Altenhöferallee.

Dirk Remmert, Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), sagt: „Es freut mich, dass das Projekt so gut gestartet ist. Die starke Nachfrage nach dem #MainBecher ist nach dem großen Medienecho eine weitere Bestätigung dafür, dass wir einen Nerv getroffen haben. Wir sind auf einem guten Weg, unser Ziel von einer stadtweiten Verbreitung zu erreichen und so die Menge von Einweg-Verpackungsmüll wirksam zu reduzieren.“ FES rechnet für die nächsten Wochen mit einer weiteren Beschleunigung der Akquise. „Der inzwischen auch in zahlreichen Geschäften angebotene #MainBecher könnte in und um Frankfurt zu einem nachgefragten Weihnachtsgeschenk werden“, sagt Remmert. Unter anderem wird der #MainBecher inzwischen im Kaufhaus Hessen und in allen vier Hessenshops der Stadt angeboten.

Ab Donnerstag gibt’s die App mit allen Standorten

Eine App für den #MainBecher, auf der alle Systemteilnehmer auf einer Stadtkarte verzeichnet und nach Nähe zum eigenen Standort angezeigt werden, ist ebenfalls fertig. Sie steht ab Donnerstag, 7. November, ab 17 Uhr im Appstore von Apple sowie im Playstore von Google zum kostenlosen Download bereit. Im Rahmen der aktuell stattfindenden „Webweek Rhein-Main“ bietet FES der interessierten #MainBecher-Community eine Einführung in die App samt Test und Meinungsaustausch an. Termin ist ebenfalls Donnerstag, 7. November, 17 Uhr, in der Weidenbornstraße 40 im Foyer im Mittelgebäude.

Alle Systempartner, Stadtkarte und weitere Informationen unter http://www.mainbecher.de im Internet.

Foto: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Kleine Kaiserin ganz groß …

„Die Kaiserkrönung war echt super!“, ruft die sechsjährige Jana begeistert. Der Grund ihrer Euphorie steht direkt vor ihr, denn gerade wurde ihre neue Mitschülerin, die siebenjährige Sonja, zur ersten Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Kaiserdom zu Frankfurt gekrönt und mit den Reichsinsignien Krone, Zepter, Schwert und Reichsapfel ausgestattet. Ihr Hofstaat hat sich inzwischen zu einem prunkvollen Zug formiert und steht gespannt in den Startlöchern, um sich mit ihr an der Spitze in Bewegung zu setzen. Bevor die kaiserliche Kinderprozession jedoch den Krönungsweg durch die mittelalterlichen Gassen der frisch sanierten Altstadt, vom Kaiserdom über den Römerberg, bis zu ihrem Ziel im Historischen Museum (HMF) antreten kann, steht zuerst einmal die Frage im Raum, wer denn eigentlich Kaiser oder Kaiserin und damit die unbestrittene Hauptperson des Tages sein darf und wie ausgewählt wird.

Dass Sonja und die 23 anderen Kinder der Adolf-Reichwein-Schule in Zeilsheim während des Ferienprogramms so realitätstreu in die kaiserlich-royale Welt des Mittelalters eintauchen können, ist dem Historischen Museum zu verdanken. Es bietet seit 2006 ganzjährig eine kindgerechte szenische Kostümführung mit dem Titel „Wie man einen Kaiser macht“ für alle Frankfurter Kinder in der Vorschule und den Klassenstufen eins bis sechs aus Schulen und Horten an. Diese ist je nach Entwicklungsstand der Kinder mal spielerischer für die Jüngeren und mal inhaltlich-sachlicher für die Älteren ausgerichtet.

Die Nachfrage ist seit Anbeginn ungebrochen groß. Aufgrund der guten Resonanz werden dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils zwei zweistündige Führungen um 11.45 Uhr und um 14.15 Uhr angeboten. „Eine Hortgruppe ist jedoch aufgrund ihrer altersmäßigen Durchmischung eine kleine Herausforderung, da die Bedürfnisse der Kinder je nach Altersstufe andere sind. Der Gruppencharakter gibt die Methode vor“, sagt Julia Bender-Helferstein, welche die Führung leitet. Die Inhalte werden von der Museumspädagogin daher ständig methodisch überprüft und entsprechend angepasst.

Wappentier, Reichsapfel und Krone werden bestaunt

Nach ihrer Ankunft in der belebten Frankfurter Innenstadt geht es für Jana und die anderen direkt in das Historische Museum, wo Bender-Helferstein die jungen Besucher und ihre drei Betreuer empfängt. Die pädagogische Museumsmitarbeiterin entführt die staunenden Kinder in das riesige Reich der Franken des beginnenden 9. Jahrhunderts, wo sie gleich zu Anfang ihrer szenischen Zeitreise eine überlebensgroße Statue Karls des Großen, seines Zeichens stolzer Frankenkönig und erster Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, erwartet. Er ist wirklich erhaben und gewaltig mit seinem Mantel, Schuhen, Wappentier, Reichsapfel und Krone und hinterlässt bei den Kleinen große Kinderaugen. Sie setzen sich ehrfürchtig vor des Kaisers tönerne Füße und lauschen der Entstehungsgeschichte des Stadtnamens „Frankfurt“, der sich namenskundlich als „Furt der Franken“ übersetzen lässt.

Hernach erraten die Kids eifrig, warum die vor den Sachsen fliehenden Franken Scheu hatten, ins Wasser des Mains zu steigen, an dessen Ufer das spätere Frankfurt entstehen sollte. Viele Ideen schwirren durch den Raum, bis Jana plötzlich ruft: „Ihre Kleider waren zu schwer, da wären sie bestimmt untergegangen.“ „Richtig!“, bestätigt Bender-Helferstein. Die Kinder sind beeindruckt. Noch beeindruckter sind sie wenig später vom strahlenden Funkeln der goldenen Reichsinsignien – Krone, Reichsapfel und Zepter –, die ein jeder Kaiser bei seiner Krönung feierlich verliehen bekommt und die einen Kaiser erst zum Kaiser machen.

1562 in den Rang einer Krönungsstadt erhoben

Die kostbaren Kleinodien sind in einer Art Schatzkammer tief unten in den Katakomben des Museums sicher in einer Vitrine aufbewahrt. Sofort kleben vier Dutzend Kinderaugen gebannt an den juwelenbewehrten Insignien kaiserlicher Macht. Besonders die riesige güldene Krone mit ihren unzähligen Juwelen hat es den kleinen Besuchern angetan. Dass es sich hierbei „nur“ um eine Replik der in Wien verwahrten Originale handelt, tut der Begeisterung der Kinder keinen Abbruch. Sie erkennen die Krone und den Reichsapfel direkt wieder und erfahren, dass Karl der Große, König der Franken, am 25. Dezember 800 von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt wurde. Ihm folgten noch 51 weitere kaiserliche Würdenträger. Der letzte erwählte römische Kaiser war Franz II., der 1806 abdankte und das Ende der Kaiserära einläutete.

Trotz aller Erläuterungen bleibt die entscheidende Frage noch ungeklärt: Seit wann und warum werden die römischen Kaiser eigentlich in Frankfurt gewählt und die Stadt damit in den Stand einer einflussreichen Krönungsstadt erhoben? Julia Bender-Helferstein weiß auch darauf eine Antwort: Frankfurt wurde anno 1356 durch die sogenannte „Goldene Bulle“, das „Grundgesetz“ und kaiserliche Gesetzbuch des Heiligen Römischen Reiches, zum alleinigen Wahlort der deutschen Könige erhoben. Sie beendet gleichzeitig die Pflicht, dass ein Kaiser nur durch die Zustimmung und Gnade des römischen Pontifex im Vatikan die Kaiserwürde erlangen konnte. Stattdessen kam diese Ehre der Kaiserwahl nun sieben weltlichen und geistlichen Kurfürsten zu.

Im Jahr 1562 erlangten Frankfurt und der Römer dann weiteren Ruhm, indem Frankfurt nicht nur Wahlstadt war, sondern auch den zusätzlichen Rang einer Krönungsstadt erhielt. Wie so eine Kaiserwahl und Krönung konkret abläuft, das werden die Kinder gleich hautnah erleben können. Denn jetzt geht es endlich los zu ihrem Wahl- und Krönungsspektakel. Jana und die anderen machen sich auf den Weg zur Kaiserwahl und der Krönungszeremonie im St. Bartholomäus-Dom.

Krönungsmesse im Kaiserdom

Im altehrwürdigen Kaiserdom finden die feierliche Wahl der kleinen Kaiserin und die anschließende Krönungsmesse in sakraler Atmosphäre statt. Zunächst nehmen alle Kinder gespannt auf den hölzernen Kirchenbänken Platz. Dann beginnt das Wahl- und Krönungszeremoniell: „Sieben Kinder hätte ich gerne!“, ruft Bender-Helferstein. Viele kleine Hände schnellen augenblicklich in die Höhe. Aus den Reihen der Freiwilligen wählt Bender-Helferstein sieben Kurfürsten aus, drei geistliche Repräsentanten der Bistümer Mainz, Köln und Trier sowie vier weltliche Repräsentanten des Königreichs Böhmen, der Kurpfalz, dem Kurfürstentum Sachsen und der Mark Brandenburg. Ihnen wird nun die Ehre zuteil, Kaiser oder Kaiserin wählen zu dürfen.

Die sieben Auserwählten begeben sich in eine imaginäre „Wahlkapelle“. Die drei Mädchen erhalten eine traditionelle Bischofsmütze, die Jungen bilden die vier weltlichen Herrscher (sog. Kuren). Sie alle stellen sich die Frage: Wer ist ein guter Kaiser? Wer kann das Amt gut ausfüllen? „Nun dürft ihr abstimmen“, sagt Julia Bender-Helferstein. Die Kinder diskutieren eifrig, Namen werden durcheinandergerufen und am Ende einigt man sich schnell auf Sören, Sonja und Jessi als Kaiserkandidaten.

Abstimmung nach historischem Vorbild

Die Abstimmung beginnt. Nach einem Patt zwischen Sören und Sonja mit je zwei Stimmen und Jessi mit einer Stimme entscheidet die Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten zugunsten von Sonja. Im Anschluss verkünden die sieben Kurfürsten, dass ihre Wahl auf Sonja als neue Kaiserin fällt, welche die Wahl sichtlich überrascht annimmt. Unter großem Pomp wird die neue Miniherrscherin mit den royalen Krönungsgewändern und den Reichsinsignien als weithin sichtbares Zeichen ihrer Macht ausstaffiert: Einen edlen Krönungsmantel, ein scharfes Schwert, ein Zepter und einen goldenen Reichsapfel als Symbol ihrer weltlichen Herrschaft. Natürlich darf die prunkvolle Reichskrone nicht fehlen.

Jetzt haben die Schüler endlich ihre Kaiserin und der Triumphzug kann beginnen: Mit lautem Getöse setzen sich die neue Kaiserin und ihr Hofstaat in Bewegung, die Prozession zieht aus dem Dom aus und läuft seinem dritten Etappenziel, dem Frankfurter Römer, entgegen. Der siebenjährige Jonas, ein treuer Gefolgsmann Sonjas, prahlt: „Ich bin stolz darauf, das Schwert der Kaiserin zu tragen“. Man sieht es Kaiserin Sonja förmlich an, dass sie sich der Würde ihres Amtes bewusst ist, welches sie gleichermaßen leicht zu überfordern scheint: Zunächst schreitet sie sicheren Schrittes, die goldene Krone auf dem Kopf, aus dem Dom.

Umgeben von Prunk und Gloria

Rasch macht ihr die geballte Aufmerksamkeit, die auf sie gerichtet ist, zu schaffen. Trompeten tröten, lautes Geschnatter erfüllt die Luft, die junge Herrscherin ist umgeben von Prunk und Gloria und leitet ihren Zug dennoch sicher durch die Gassen der Stadt. „VIVAT“ erschallt es immer im Chor. „VIVAAAT!“ Blechernes Trompetentröten erfüllt die Luft. Die Aufmerksamkeit der Passanten und internationalen Besucher der neuen Altstadt ist ihnen sicher. Die Trompetenklänge und die Rufe des Hofstaats sind nicht zu überhören. Der Krönungszug zieht vorbei an schmucken Häuserfassaden und macht das erste Mal auf dem weitläufigen Römerberg halt. Hier dürfen die Kinder nochmal ordentlich die Backen aufblasen und der Reihe nach in die Trompeten pusten, was das Zeug hält! Man hört sie sicherlich noch bis ans Ufer des nahgelegenen Mains.

Später geht es dann weiter entlang des prunkvollen Krönungswegs inmitten des Dom-Römer-Areals, aber wegen des einsetzenden Regens schneller als gedacht zurück ins Warme. Über den Marktplatz des Römers, dann scharf links noch einmal ins Historische Museum. Hier erfahren die Kinder zum Abschluss noch, dass zu Ehren des neuen Kaisers immer ein rauschendes Krönungsfest auf dem Römerberg für das Volke ausgerichtet wurde. Der Kaiser selbst feierte im Römer und ließ sich ein Festessen aus Froschschenkeln, Ochsenfleisch und edlem Wein munden, während draußen auf dem Römerberg ein Turnier ausgetragen wurde, bei dem es einen Ochsenkopf zu gewinnen gab.

Seit 13 Jahren vor historischer Kulisse

Zum Krönungsritual gehörte es, dass die weltlichen Kurfürsten die Diener gaben. Der Erbmarschall füllte einen Becher mit Getreide und reichte ihn dem Kaiser. Es folgte der Erbkämmerer, welcher dem neuen Herrscher ein Handbecken und ein Gießfass mit Wasser übergab. Natürlich durften der pfälzische Kurfürst mit einem Stück Ochsenfleisch und der König von Böhmen, auch Erbschenk genannt, mit einem Krug edlem Rebensaft aus dem sprudelnden Stadtbrunnen, nicht fehlen. Doch die meisten warteten am sehnsüchtigsten auf einen Regen aus Gold- und Silbermünzen, den der Erbschatzmeister über dem armen Volk ergoss. Dann zuckten sogleich tausende Hände in die Höhe und griffen gierig nach den Münzen.

Dieses Treiben endete zuweilen in einer handfesten Rauferei um das begehrte Gut. Solch ein mittelalterliches Spektakel wird der Minikaiserin und ihrem ergebenen Gefolge zwar nicht geboten, die Kinder sind jedoch auch ohne Krönungsmal und rauschendem Volksfest begeistert von ihrer Reise in die Zeit der ersten Kaiserkrönung des Jahres 1562.

Seit 13 Jahren finden das Krönungszeremoniell vor historischer Kulisse und das Abschreiten des Krönungsweges für Frankfurter Kinder in den Gassen der historischen Altstadt bereits statt. Und es wird sicherlich noch viele Male ein donnerndes „VIVAAAT“ durch die Gassen der Altstadt schallen.

Die historische Führung „Wie man einen Kaiser macht“ kann beim Besucherservice des Historischen Museums gebucht werden unter 069/212-35154 sowie besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de. Der Eintritt kostet 3 Euro pro Kind und 4 Euro pro Betreuer, wobei ein Betreuer kostenlosen Eintritt hat.

***
Text: Katrin Hofmann/Fotos: Rainer Rüffer/ Stadt Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Bäcker Ruppel will „schnellstmöglich“ wieder öffnen

Das Erstaunen war groß, besonders am Freitag und Samstag. Noch weniger als 24 Stunden vorher hatten zahlreiche Riedberger hier Brötchen, Brezeln, Kuchen und Kaffee gekauft, einige sogar Waren vorbestellt. Am 1. November hing dann plötzlich eine Nachricht in der Eingangstür des Geschäfts in der Altenhöferallee/ Ecke Ernst-Abbe-Straße, dass man aus privaten Gründen schließen müsse. Auf Nachfrage stellt Bäckermeister Stefan Ruppel, Inhaber der familieneigenen Bäckerei in Kalbach, klar: „Wir bedauern das sehr und haben selbst großes Interesse daran, dass es schnellstmöglich weitergeht. Wir hoffen schon vor dem nächsten Wochenende.“

Der Hintergrund: Die Schließung betrifft nur den Laden am Riedberg. Der bezog alle Waren aus der Traditionsbäckerei, wurde aber in Eigenverantwortung von einem Verwandten geführt. Dieser wiederum wollte sein Geschäft aufgeben, aus verschiedensten Gründen. „Wir haben aber einen Mitarbeiter, der das alles weiterführen möchte. Es geht jetzt nur noch um Formalitäten“, so Ruppel. Das komplette Sortiment soll bleiben, wird vielleicht noch ausgebaut. Denn die Kundschaft am Riedberg liege ihm sehr am Herzen.

Die Bäckerei hat ihren Sitz in der Talstraße in Kalbach und noch je eine Filiale in Bonames und Kronberg – „mehr schaffen wir selbst einfach nicht“. Der Laden am Riedberg wird deshalb wieder in Eigenverantwortung geführt, ab sofort von einem bisherigen Mitarbeiter. Die Wiedereröffnung könnte schon in wenigen Tagen sein.

Fotos: MAINRiedberg

Seit 1. November hat Bäcker Ruppel am Riedberg geschlossen – für viele Kunden völlig überraschend. In wenigen Tagen ist die Wiedereröffnung geplant
Teile diesen Beitrag mit Freunden

Wer macht mit beim lebendigen Adventskalender?

Wenn alles klappt, kann heuer eine wunderbare Tradition wiederaufleben: Der Riedberger SV möchte einen „lebendigen Adventskalender“ für Riedberg und Kalbach organisieren – vorausgesetzt möglichst viele Vereine, Kirchen oder auch einzelne Familien machen mit. Dieser Adventskalender ist ein Mitmachkalender, bei dem jeder, der möchte, jeweils ein „Kalendertürchen“ übernehmen kann und zu einer kleinen, besonderen, teils auch besinnlichen Überraschung einlädt. Weihnachtslieder singen, Geschichten lesen, Basteln, Glühwein, Plätzchen, aber auch neue adventliche Ideen – vieles ist möglich. Meist öffnet sich das Türchen gegen 18 Uhr. An täglich wechselnden Orten, für 15 Minuten und mehr.

Von 2004 bis 2008 fand der lebendige Adventskalender schon auf dem Riedberg statt, zum „gegenseitigen Kennenlernen“, initiiert und unterstützt von der Josua Gemeinde, der katholischen Gemeinde und der evangelischen Riedberggemeinde. 2017 hat erstmals der Riedberger SV die Koordination übernommen.  

So kann man mitmachen

„In der Doodleliste https://doodle.com/poll/kmfrvfpefxtvi6us könnt Ihr Euer Türchen reservieren“, schreibt die RSV-Vorsitzende Gaby Nagel in ihrer Rundmail. Mit  Namen, Adresse, Adventstürchennummer, möglicher Uhrzeit plus kurzem Stichwort, was genau geplant ist.

„Wenn wir bis 15. November mindestens 20 Türchen vollkriegen, starten wir mit Euch den Lebendigen Adventskalender 2019“, heißt es beim RSV. Ansonsten muss man das schöne Projekt für dieses Jahr absagen, „das wäre sehr schade“.

Rückfragen bitte an kontakt@riedberger-sv.de 

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Vorhang auf für die Kinderbuchmesse

Am zweiten November-Wochenende heißt es wieder: Vorhang auf für die 35. Kinderbuchmesse! Am 09. und 10. November dreht sich in der Alten Turnhalle am Grubweg wieder einmal alles um das Kinderbuch. Viele Kinder und Jugendlichen aus den Schulen in Riedberg, Kalbach und anderen Stadtteilen haben wieder in der Jury mitgemacht, in den vergangenen Monaten viele Bücher gelesen und ihre Favoriten gewählt – und warten sicher schon gespannt auf die Verleihung der „Kalbacher Klapperschlange“ nächsten Samstag um 15 Uhr. Natürlich gibt es auch wieder die Gelegenheit, neue Bücher zu entdecken, und tolle Veranstaltungen rund um die Buchmesse.

Da aus Gründen des Brandschutzes ab sofort nur 199 Besucher gleichzeitig in der Alten Turnhalle sein dürfen, finden einige der Aktionen auf der Wiese neben der Halle statt. Eröffnet wird die Buchausstellung am 9. November um 14 Uhr. Um 14:30 Uhr wird Stadträtin Sylvia Weber der Kinderbücherei eine finanzielle Förderung der Stadt in Form eines symbolischen Schecks übergeben.

Der Höhepunkt der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg folgt um 15 Uhr mit der Verleihung der Kalbacher Klapperschlange. Dann wird die Kinderjury 2019 die Wiese neben der Alten Turnhalle erobern, um das Geheimnis um den Siegertitel der 32. Kalbacher Klapperschlange feierlich zu lüften. In diesem Jahr haben 465 Kinder insgesamt 2198 Bewertungen abgegeben. Davon haben 262 Kinder in der Zeit von Mai bis Oktober mindestens 5 Bücher gelesen und bewertet und gehören somit zur diesjährigen Kinderjury.

Von Bilderbuchkino bis Kinderkonzert

Umrahmt wird die zweitägige Messe wie in jedem Jahr von einem bunten Programm. Eine Bastelecke gehört ebenso zum Angebot wie das beliebte Rätsel um die Klapperschlange, die Buchmesse und Bücher. Das Bilderbuchkino wird am Samstag zweimal in der Kinderbücherei im Alten Rathaus angeboten.

Am Sonntag, 11. November, wird um 11 Uhr das Kinderkonzert „Auf Reisen“ von Herrn Müller und seiner Gitarre für Kinder ab 3 Jahren präsentiert, das der Kinderverein Kalbach in bewährter Kooperation mit dem Kinder-Kultur-Programm der Stadt Frankfurt, den Frankfurter Flöhen, organisiert. Eintrittskarten für das Kinderkonzert gibt es im Vorverkauf im Kinder- und Jugendhaus Kalbach (http://kiju- kalbach.junetz.de/) in den Öffnungszeiten zu erwerben.

Kinderbuch-Autor Jochen Till liest aus „Luzifer Junior“

Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle Autorenlesung am Samstagabend um 19:00 Uhr. In diesem Jahr liest der Autor Jochen Till aus seiner Kinderbuchreihe „Luzifer Junior“. „Nachdem das Buch Luzifer Junior 2018 der Siegertitel der Altersgruppe 5. bis 7. Klasse war, freuen wir uns, den Autor persönlich kennenzulernen“, heißt es im Kinderverein Kalbach.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Messetagen gesorgt. Aussteller und Partner der diesjährigen Buchmesse ist die Buchhandlung „bücher im bogen“ aus Frankfurt- Preungesheim. Die Bühnendekoration basiert auf einem Aquarell der Kalbacher Künstlerin Jana Zahn.

Das komplette Programm der Kinderbuchmesse Kalbach-Riedberg finden Sie unter www.kinderverein-kalbach.de sowie unter www.kalbacher-klapperschlange.de 

Informationen: Kinderverein Kalbach

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Kultur- & Freizeitticket für alle Kinder

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat heute das vom Kulturdezernat erarbeitete Umsetzungskonzept zum Kultur- und Freizeitticket verabschiedet. Das neue Ticket ermöglicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren den kostenlosen Eintritt in die nicht-städtischen Museen und in den Zoo Frankfurt. Es kann ab Anfang des nächsten Jahres online oder zusammen mit dem Frankfurt-Pass vor Ort in den Sozialrathäusern beantragt werden. Der Eintritt für junge Besucher in städtische Museen ist bereits seit 2017 frei.

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagt dazu: „Ein großer Schritt für die kulturelle Bildung und Teilhabe der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt. Kultur für alle bleibt unser Ziel. Wichtig war uns eine möglichst unbürokratische Umsetzung — niemand soll aus Geldgründen groß überlegen müssen, ob und wie er dieses Ticket für seine Kinder bestellt. Möglichst alle jungen Menschen dieser Stadt sollten es in der Schultasche haben.“

„Auf diesen Beschluss haben wir lange hingearbeitet, wir können jetzt in die technische Umsetzungsphase gehen. Ich kann nicht oft genug wiederholen, wie unverzichtbar kulturelle Bildung als Teil unserer allgemeinen Bildung ist. Gerade in Zeiten, in denen die Gesellschaft auseinanderdriftet, ist es umso wichtiger, dass Museen als öffentliche Orte für alle erlebbar werden, unabhängig vom sozialen, wirtschaftlichen oder kulturellen Hintergrund!“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Das Kultur- und Freizeitticket, kurz KuFTi, kann von Frankfurter Kindern und Jugendlichen aus Haushalten mit einem Einkommen unter 4500 Euro netto sowie von Kita-Kindern und Frankfurter Schülern kostenlos bestellt werden, für alle anderen Familien wird ein Ticketpreis von jährlich 29 Euro erhoben. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahreskartenpreis der Kultureinrichtungen. Die Stadt Frankfurt rechnet mit 10.000 bis 20.000 Antragsstellern bis 2021. Die ausfallenden Eintrittsgelder werden den Museen in voller Höhe von der Stadt ersetzt. Durch die Nutzung der bewährten Infrastrukturen etwa der bereits bestehenden Museumsufercard, können dabei Zeit und Kosten gespart werden.

Mit dem Kultur- und Freizeitticket wird ein weiterer Arbeitsauftrag aus den „Bad Nauheimer Beschlüssen“ vom Dezember 2018 umgesetzt. Das Kulturdezernat war am 28. Februar dieses Jahres von der Stadtverordnetenversammlung mit der Erstellung eines konkreten Konzepts beauftragt worden. In den Folgemonaten hatte das Dezernat verschiedene Varianten für die technische Umsetzung und die finanziellen Abwicklung der Eintrittserstattung für die nicht-städtischen Häuser geprüft und vor der Sommerpause ein Konzept für die Umsetzung vorgestellt.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Städel Museum

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Kita-Kind (6) starb an Stromschlag

Augen auf im Verkehr

Laut ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ist es am Dienstag in einer städtischen Kita im Frankfurter Stadtteil Seckbach zu einem tragischen Unfall gekommen, bei dem ein kleiner Junge tödlich verletzt wurde. Dass das Kind an eine nicht ausreichend gesicherte oder heraushängende Steckdose oder ein loses Kabel gegriffen habe, seien Vermutungen, die bislang nicht gesichert oder durch Beweise untermauert seien, teilte die Staatsanwaltschaft der Stadt schriftlich mit.

Fakt ist: Laut Staatsanwaltschaft deutet nach dem Ergebnis der gestern durchgeführten Obduktion alles auf einen Strom-Tod hin. Weitere ärztliche Untersuchungen laufen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Stadt gibt es aktuell keine Hinweise darauf, dass es an den elektrischen Anlagen vor dem Unglück einen Defekt gab. Im Gegenteil, nach Überprüfungen entsprachen die Steckdosen und elektrischen Anlagen dem höchsten Standard der Kindersicherung und waren fest montiert.

Um die Sicherheit der Kinder in den städtischen Kinderzentren zu gewährleisten, werden alle drei Jahre Gefahrenverhütungsschauen vorgenommen – darauf weist die Stadt mit Nachdruck hin. Außerdem gibt es regelmäßige Überprüfungen der ortsveränderlichen Elektrogeräte (jährlich) sowie der ortsfesten Elektroanlagen (alle vier Jahre), die durch Fachfirmen gemäß der Betriebssicherheitsverordnung und der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung durchgeführt werden. In allen städtischen Kinderzentren gibt es Sicherheitsbeauftragte, die geschult Gefahrenquellen erkennen und beseitigen und melden.

Kita Frankfurt überprüft außerdem die eigenen Liegenschaften mindestens jährlich durch eigene fachkundige Liegenschaftsmanager. Diese beauftragen Fachfirmen, wenn Mängel erkennbar sind.

Es gibt außerdem einen regelmäßigen Hausmeisterservice, den die Leitung mit Arbeiten betrauen kann. Elektroarbeiten müssen allerdings immer von Fachfirmen ausgeführt werden.

Im Falle der Kita Atzelberg steht fest, dass es in den Sommerferien bauliche Maßnahmen gab. Die baulichen Maßnahmen an der Elektrik wurden abgeschlossen und „ordnungsgemäß abgenommen“.

Es ist selbstverständlich, dass es nach einem solchen tragischen Unfall eine ausführliche Sicherheitsbegehung durch die Unfallkasse Hessen in einem Kinderzentrum gibt. Diese hat gestern stattgefunden. Nach eingehender Sicherheitsbegehung durch die Unfallkasse Hessen kann der Betrieb des Kinderzentrums Atzelbergstraße wieder aufgenommen werden. Wann das geschieht, wird in den nächsten Tagen entschieden.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Junge (6) stirbt in Frankfurter Kita

Augen auf im Verkehr

Am Dienstagabend hat sich in einer städtischen Kita im Frankfurter Stadtteil Seckbach ein tödlicher Unfall ereignet. Dabei ist ein sechsjähriger Junge ums Leben gekommen. Es handelt sich um einen Schüler eines Vorlaufkurses der Zentgrafenschule.

Die genauen Umstände werden gerade untersucht. Die Kita ist aktuell geschlossen. Die Todesursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Nach ersten Hinweisen könnte ein Stromschlag die Ursache sein. Das kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bestätigt noch dementiert werden.

Die anderen Kinder der Kita sind auf andere Einrichtungen verteilt.
Der Vorfall hat im Eigenbetrieb Kita Frankfurt und im Dezernat große Trauer ausgelöst. Die für den Eigenbetrieb zuständige Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, zeigte sich zutiefst betroffen von dem tragischen Ereignis: „Ich bin erschüttert über dieses schreckliche Unglück. In meinen Gedanken bin ich bei der Familie und den Angehörigen des Kindes. Ich wünsche ihnen viel Kraft für diese schwere Zeit.“

Eine eingehende Sicherheitsbegehung durch die Unfallkasse Hessen hat bereits stattgefunden und kam zu dem dem Ergebnis, dass der Betrieb des Kinderzentrums wieder aufgenommen werden könnte. Wann das sein wird, wird in den nächsten Tagen geklärt.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Riedbergchor lädt zum Herbstkonzert

Lieben Sie Musik von Bohemian Rhapsody von Queen bis Fields of Gold von Sting? Im Riedbergchor um Leiterin Burcu Özcanyüz Seymen treffen sich inzwischen mehr als 30 Mitglieder im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, für die besonders der Spaß am Singen zählt. Und das Repertoire an Liedern ist „genauso vielfältig ist wie wir“. Es reicht von Barock über Klassik bis hin zu Jazz, Pop und Schlager. Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei, auch am nächsten Samstag. 

Der Riedbergchor lädt zum diesjährigen Herbstkonzert am Samstag, 2. November, um 18 Uhr in der Ev. Kirche, Riedbergallee 61, U-Bahn-Haltestelle Riedberg. Der Eintritt ist frei.

„Singen entspannt und befreit. Es ist ein bisschen wie Wandern“, umschreibt ein Wegbereiter seine Begeisterung für dieses Chorprojekt im immer noch jungen Stadtteil Riedberg. Nach der Gründung 2007 musste man mehrmals neue Räumlichkeiten zum Proben suchen und hat inzwischen bei der Evangelischen Kirche in der Riedbergallee eine Bleibe gefunden. 

Dirigentin Burcu Özcanyüz Seymen (34) hat nach dem Schulmusikstudium noch Dirigieren mit Schwerpunkt Chorleitung studiert und das Orchester der Deutschen Bundesbank bei der Gründung als erste Dirigentin geleitet. Am Riedbergchor fasziniert die freischaffende Chorleiterin „die positive Atmosphäre und die Offenheit, Menschlichkeit seit meiner allerersten Probe“. Sie versucht, „möglichst viele Wünsche zu erfüllen“. Oder besser gesagt: Im Chor gemeinsame musikalische Interessen zu finden. Aber gleichzeitig auch Neues zu wagen.

Interessierte sind herzlich willkommen! Auch männliche Sänger, „die unsere Tenöre und Bässe verstärken könnten“.

Der Chor probt jeden Donnerstag (außer Ferien & Feiertage) unter der Leitung von Burcu Özcanyüz Seymen von 20 bis 21.30 Uhr in der Ev. Kirche, Riedbergallee 61. Weitere Infos unter www.riedbergchor.de

Grafik: Riedbergchor

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Polizei warnt „böse Geister“

Beleuchteter Kürbis

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist Halloween, in der wieder viele „Geister“ „Süßes oder Saures!“ fordern. Doch manche Geister übertreiben es mit dem Spuk und sehen die Halloweennacht als Freibrief, um Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten zu begehen.

Bewerfen von Hauswänden mit Eiern, Werfen mit Steinen oder Angriffe auf Einsatzkräfte waren einige der Aktionen, die hemmungslose „Gespenster“ in den vergangenen Jahren in Frankfurt begangen haben. Bei Halloweenstreichen, die das Eigentum oder gar die Gesundheit anderer Menschen gefährden oder schädigen, handelt es sich um Straftaten. Die Täter müssen mit Anzeigen beispielsweise wegen Nötigung, Bedrohung, Sachbeschädigung oder Körperverletzung rechnen. Zudem können derartige Umtriebe auch unangenehme finanzielle Folgen nach sich ziehen. Daher appelliert die Frankfurter Polizei ganz deutlich, gruselige Scherze im Rahmen zu halten. Übrigens sollte bei der Wahl der Halloweenverkleidung auf das Tragen von täuschend echten Waffen (Anscheinswaffen) zur Sicherheit aller verzichtet werden.

Die Polizei ist auf die besondere Situation vorbereitet und wird die ganze Nacht entsprechend präsent sein, um einem ausufernden Treiben Einhalt zu gebieten. Straftaten werden konsequent verfolgt.

Am Ende der Polizeimeldung steht der Satz: „Selbstverständlich wünscht die Frankfurter Polizei allen guten Geistern eine schöne und friedliche Halloweennacht.“

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt

Foto: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden