Kategorie: AktuelleNEWS

Tickets für „My Fair Lady“ zu gewinnen!

Suchen Sie noch eine Weihnachtsüberraschung für Ihre Lieben oder möchten Sie sich selbst beschenken? Wir haben eine wunderbare Idee: Denn dank Veranstalter Highlight Concerts können wir 2 x 2 Tickets für den Musical-Welterfolg „My Fair Lady“ verlosen – für den 8. Januar 2020 in der Frankfurter Jahrhunderthalle! Wie Sie die Tickets gewinnen können, verraten wir gleich, vorab die wichtigsten Informationen.

Unvergessen und unvergleichlich – der Broadway-Klassiker „My Fair Lady“

Seit der Verfilmung des Broadway-Klassikers mit Audrey Hepburn gehört Frederick Loewes Musical „My Fair Lady“ zu den meistgespielten und populärsten Bühnenwerken des 20. Jahrhunderts. Unvergessliche Evergreens wie Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht, Wär‘ das nicht wunderschön, In der Straße wohnst du, Bringt mich pünktlich zum Altar, Wart’s nur ab… und Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen machen My Fair Lady zu einem echten Klassiker.

Nach Frankfurt kommen die Kammeroper Köln und die Kölner Symphoniker. Die hochkarätige Inszenierung legt, neben musikalischer und choreografischer Finesse, auch einen Blick auf die genialen Dialoge. Charmant, witzig, komisch und mit großen Gefühlen.

Das Blumenmädchen Eliza Doolittle… 

Ob es wohl möglich ist, aus einem einfachen Blumenmädchen der Londoner Slums allein durch Umformung der Sprache eine Lady der High-Society zu machen? Phonetikprofessor Henry Higgins ist sich dessen sicher und geht die Wette ein. Eliza Doolittle aus Mayfair wird zu seinem wissenschaftlichen Objekt und er quält die Tochter eines Müllkutschers Tag und Nacht mit abstrusen Sprachübungen: „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn …“. Doch kann er damit ein blendendes Kunstwerk formen, das auf dem Diplomatenball in der Botschaft bestehen kann? Oder bemerkt der eingefleischte Junggeselle Higgins, dass Eliza keine Statue aus Stein, sondern eine junge Frau mit eigenen Sehnsüchten und Träumen ist?

So können Sie die Tickets gewinnen!

Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt so kurz vor Weihnachten 2 x 2 Tickets für „My Fair Lady“ für den 8. Januar 2020 um 20 Uhr in Frankfurt verlosen können – ein großer Dank an Veranstalter Highlight Concerts!

So können Sie gewinnen: Schreiben Sie uns bis Montag, 23.12.2019, um 12 Uhr eine Mail mit dem Stichwort „My Fair Lady“ an mail@main-riedberg.de . Noch am Montag werden wir unter allen Einsendungen die beiden GewinnerInnen ermitteln. Wir werden das Los entscheiden lassen und die Tickets möglichst umgehend zustellen.

My Fair Lady gastiert am 8. Januar in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Beginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es bei allen bekannten Ticketportalen und VVK Stellen. Weiter Informationen unter www.highlight-concerts.de 

Foto: Highlight Concerts

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Das große Stadtgeläut an Weihnachten

Traditionen und Rituale gehören für viele zu Weihnachten einfach dazu. Eine sehr besondere Tradition in Frankfurt ist das große Stadtgeläut. Zehn Innenstadtkirchen mit insgesamt 50 Glocken erklingen zu einem weltweit einzigartigem halbstündigen Konzert und sorgen in der Innenstadt für ein gemeinsames Erlebnis.

„Dieser Moment ist etwas ganz besonderes, wenn viele Menschen gemeinsam den Klängen der sehr unterschiedlichen Glocken des großen Stadtgeläuts lauschen und sozusagen die Weihnachtszeit damit eingeläutet wird“, schwärmt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Die Stadt Frankfurt am Main ist sehr stolz auf diese einmalige Tradition.“

Das Große Stadtgeläut findet am 24. Dezember von 17 bis 17.30 Uhr statt. Dabei werden 50 Glocken in der Frankfurter Innenstadt läuten.

Der heutige Sound von Frankfurt geht auf den Mainzer Professor Paul Smets zurück. Er ersann 1954 im Auftrag des Frankfurter Magistrats das Konzept, alle Einzelglocken der zehn Innenstadtkirchen aufeinander abzustimmen, um so ein einzigartiges Klangerlebnis zu schaffen. Die Frankfurter Tradition des Stadtgeläuts reicht bis ins Jahr 1347 zurück. Zur feierlichen Totenmesse für Kaiser Ludwig der Bayern erklang erstmals das gemeinsame Geläute aller Frankfurter Kirchenglocken. Auch bei späteren Anlässen wie den Wahlen von Königen und Kaisern oder bei Goethes 100sten Geburtstag im Jahr 1849 ließ man die Glocken der Frankfurter Kirchen läuten.

„Diese halbe Stunde berührt, weil tatsächlich in diesem Moment die Ruhe und innere Einkehr einzieht und die manchmal stressige Vorweihnachtszeit weicht“, ergänzt Becker. „Die Musik erinnert die Bürgerinnen und Bürger eindrucksvoll an die Bedeutung der Feiertage.“

Zusammen erklingen die Glocken nur viermal jährlich. Die Termine des großen Stadtgeläutes orientieren sich an den Hochfesten im Verlauf des Kirchenjahres und neben des Konzertes am Heiligen Abend ertönen die Glocken noch am Samstag vor Ostern (Karsamstag), Samstag vor Pfingsten sowie am ersten Advent.

Die beliebtesten Standorte sind dabei die Hauptwache, der Liebfrauenberg, der Paulsplatz, der Römerberg und der Eiserne Steg.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Nach Virus-Alarm: Stadt Frankfurt geht wieder online

Mehr als 24 Stunden legte ein Virus-Alarm die Stadt Frankfurt lahm. Grund war eine gefährliche Schadsoftware namens Emotet, die offenbar heute auch Bad Homburg vor große Probleme stellte.

Wegen Sicherheitsüberprüfungen mussten die IT-Systeme der Stadt Frankfurt zeitweise abgeschaltet werden. Davon betroffen waren unter anderem das Internetangebot auf frankfurt.de, die Erreichbarkeit der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per E-Mail sowie die netzwerkbasierten Fachanwendungen in den Ämtern.

Hintergrund war ein kritischer Vorfall auf einem Rechner, der laut Stadt „Anlass zur Sorge gab, dass das städtische Netz mit einer gefährlichen Schadsoftware infiziert sein könnte“. Dieser Verdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.

Deshalb können die vorsichtshalber heruntergefahrenen Systeme nach und nach wieder in Betrieb genommen werden. In den städtischen Ämtern werden im Laufe des Freitags, 20. Dezember 2019, voraussichtlich die meisten Dienstleistungen wieder zur Verfügung stehen.

Foto: Taskin Ashiq/ unsplash.com

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Schüler besorgen sich Falschgeld im Internet – Polizei warnt!

Polizeiwagen

Mindestens drei Schüler haben sich über das so genannte „Darknet“ Falschgeld besorgt. Bereits am 10. Dezember durchsuchte die Frankfurter Kriminalpolizei die Wohnung eines 15-Jährigen in Kalbach-Riedberg. Vorausgegangen waren Erkenntnisse aus einem in Portugal geführten Ermittlungsverfahren gegen Geldfälscher, die ihr „Produkt“ über im Darknet angeboten hatten.

Dass die Beschaffung von Falschgeld über diesen verschlüsselten Bereich des Internets „kinderleicht“ ist, zeigt der vorliegende Fall. In Portugal wurde im Sommer dieses Jahres eine Geldfälscherbande hochgenommen, die ihre Blüten über das Darknet vertrieben hatte. In diesem Zusammenhang wurden Käuferdaten ermittelt. Eine Spur führte nach Frankfurt, denn auch ein 15-jähriger Frankfurter Schüler hatte offensichtlich Falschgeld eingekauft. Bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung fanden die Kriminalbeamten bei ihm noch einen gefälschten Geldschein. Er erklärte, sich für das Darknet interessiert und im Internet darüber informiert zu haben. Aus Neugier habe er dann versucht, Falschgeld zu kaufen. Nur einige Klicks später war der Versuch erfolgreich, denn kurz darauf wurde das Falschgeld geliefert.

Durch die Auswertung der Datenträger des Schülers kam die Polizei noch weiteren Jugendlichen auf die Schliche. Mindestens zwei weitere Schulkameraden des 15-Jährigen hatten sich auf gleichem Weg mit Falschgeld versorgt. Auch sie sind 15 Jahre alt. Alle drei waren bisher noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Falschgeld besorgen ist „kein Kavaliersdelikt“

Die Polizei warnt deshalb insbesondere Jugendliche dringend davor, sich Falschgeld aus dem Internet zu besorgen und erklärt explizit, dass es sich dabei um „kein Kavaliersdelikt“ handelt! Vielmehr kann dies schwere strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Symbolfoto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Diese Ballerinas tanzen sich in die Herzen der Senioren

Rund 120 Schneemädchen, Rentiere, Weihnachtsbäume, Sterne, Schneeflocken, Nussknacker und viele weitere Märchen- und Tierfiguren haben sich am vierten Advent in die Herzen der Bewohner des Seniorenheims „Bettinahof“ getanzt. Seit September hatten die kleinen und schon etwas größeren Eleven für diesen Weihnachtsauftritt geübt, der „auch für uns etwas ganz Besonderes ist“, wie Thom Hecht, Leiter des Riedberger Ballettförderzentrums, zur Begrüßung sagte. Alexandra Leidig, die den Sozialdienst im Bettinahof leitet, sprach von einem „Brückenschlag zwischen den Generationen“, einem Höhepunkt des Jahres 2019 und fügte danach spontan hinzu: „Es war super.“ Die Kinder haben so viel Leben und Lachen mit ins Haus gebracht und Freude verbreitet, dass „das sicher noch ein paar Tage für Gesprächsstoff sorgen wird“.

Es ist Sonntag, kurz vor 15 Uhr, als sich der große Saal mit immer mehr Senioren und interessierten Eltern füllt – während draußen vor der Tür die verkleideten Tiere, Sterne und Weihnachtsmänner aufgeregt warten. Im Laufe der verschiedenen Auftritte werden bis zu 50 Frauen und Männer, teils in Rollstühlen, ein Bewohner auch im Liegerollstuhl dabei sein, ihren Kopf im Takt der Musik wiegen, immer wieder mitklatschen oder nur still zuhören. Einige kennen auch verschiedene Rhythmen und Lieder besonders gut, da sie im Rahmen des Gruppenangebots im Bettinahof bei Thom Hechts „Demi-Ballett“ im Sitzen für Senioren mit und ohne Demenz teilnehmen. 

Vom „Arche-Noah-Tanz“ bis Spitzentanz reichte das Programm, von den drei- bis fünfjährigen Zwergen und Bären, über die inklusive Gruppe bis zu den 13-jährigen jungen Ladies. „Wir gratulieren allen Ballettkindern, die dieses Jahr für die Riedberger Senioren im Bettinahof mit so viel Begeisterung getanzt haben, denn ohne motivierte Balletteleven könnte eine solch große Performance nicht gestemmt werden“, sagte Thom Hecht nach der Veranstaltung. Und dankte zugleich seiner Assistentin Julia Jung und natürlich auch Ulli Fischer-Hecht sowie zahlreichen Helferinnen vor Ort,  ohne die ein solcher Auftritt inklusive Kostümausgabe, Make Up und zwischendurch auch Händchen-Halten und sonstige Unterstützung nicht möglich wäre.

In einer Mail fügt er noch ein Zitat des Schriftstellers und Poeten Peter Rossegger hinzu. Das lautet: „Was es auch Großes und Unsterbliches zu erstreben gibt: Dem Mitmenschen Freude zu machen, ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.“ Denn dieses Zitat verkörpert für ihn die besinnliche Atmosphäre beim weihnachtlichen Auftritt im Seniorenheim „Bettinahof“ am besten.

Fotos: MAINRiedberg

Die Eleven des Thom Hecht Ballettförderzentrums tanzten sich in die Herzen der Senioren…
…die Kinder der „Dance Inc.“ Gruppe…
… und natürlich auch die ganz kleinen „Tierchen“ FOTOS: MAINRiedberg
Teile diesen Beitrag mit Freunden

Wollen Sie Frankfurt neu entdecken?

Urige Gassen, liebliche Orte & geheimnisvolle Plätze – möchten Sie Frankfurt neu entdecken? Suchen Sie noch eine Weihnachtsüberraschung für Freunde oder möchten Sie sich selbst beschenken? Wir haben hier ein Buch entdeckt, von dem wir bei einem Gewinnspiel bereits zwei Exemplare verlosen konnten. Nochmals vielen lieben Dank an den Frankfurter Größenwahn Verlag!

Das ist das Buch „Frankfurter Einladung 2“

Was macht eine Stadt für ihre Bewohner so unverwechselbar? Es sind bestimme Orte und Plätze, zu denen man eine besondere Beziehung verspürt. Sei es, weil sie Erinnerungen wecken sei es, weil man sich dort besonders wohlfühlt oder sei es, weil sie so markant und charakteristisch sind, dass sie ihre Geschichten fast von selbst erzählen. 37 Autorinnen und Autoren haben sich ihre Lieblingsorte in Frankfurt ausgesucht. Sie entlocken Bauwerken, Parks, Gewässern und vielen anderen Sehenswürdigkeiten ihre Geheimnisse. Manche Orte sind wie ein offenes Buch, weil jeder sie kennt. Andere sind versteckt, bleiben unbeachtet, werden übersehen.

Von der Konstablerwache bis zum Holzhausenpark, vom Palmangarten über die Alte Oper – dieses Buch ist eine Einladung zu einem ganz besonderem Spaziergang durch Frankfurt, bei dem man garantiert keiner kalte Füße bekommt!

„Frankfurter Einladung 2“ ist herausgegeben von Susanne Konrad, im Oktober 2019 im Größenwahn Verlag erschienen und kostet 14,90 Euro (ISBN: 9783957712646).

Wir freuen uns sehr, dass wir bei einem Gewinnspiel zwei Exemplare verschenken konnten. Der Frankfurter Größenwahn Verlag hat MAINRiedberg diese zur Verfügung gestellt. Die GewinnerInnen werden morgen per Mail benachrichtigt – und dann stellen wir die Bücher möglichst noch vor Weihnachten zu.

Wer diesmal leider kein Glück hatte, kann sich auf die nächsten Tage freuen. Denn dann gibt’s weitere tolle (Vorweihnachts-)Geschenke zu gewinnen. Mehr verraten wir aber noch nicht…

Foto: Größenwahn Verlag

Das Buch ist im Oktober 2019 im Verlag Größenwahn erschienen und kostet 14,90 Euro Foto: Verlag
Teile diesen Beitrag mit Freunden

Psst! Hier reitet der Weihnachtsmann…

Psst! Wir haben eine himmlische Botschaft erhalten, die wir ganz leise allen kleinen und großen Leserinnen und Lesern verraten möchten. Es klingt wie ein Weihnachtsmärchen, das am Samstag, 21. Dezember, wahr werden könnte. Lesen Sie am besten selbst.

Der Weihnachtsmann ? ist auf seinem Pferd in Begleitung eines Engels ?? schon unterwegs! Er wird am Samstag in den Straßen zwischen Kätcheslachpark und U-Bahn durch unseren Stadtteil reiten. Ab ca. 13 Uhr könnt Ihr ihn an seinem Schellengeläut hören. In seinem Sack hat er eine Kleinigkeit für die Kinder dabei….

Wer hinter dieser Botschaft steckt? Das wurde uns zum Glück verraten. Der Weihnachtsmann wohnt (natürlich!) auf dem Riedberg und heißt im gewöhnlichen Leben mit Vornamen Merle, wird auf dem Pferd „Herold“ reiten. Begleitet von Kerstin auf „Birte“ als Engel. Die Pferde sind vom Kautenhof und sind an Kinder gewöhnt. Trotzdem ist zur Sicherheit noch ein erwachsener Begleiter am Boden dabei und die Initiatorinnen dieser himmlischen Idee raten: „Bitte hinter den Pferden Abstand halten!“ Damit dem Weihnachtsvergnügen nichts im Wege steht.

Die Route wird die gleiche wie bei der Premiere im vergangenen Jahr sein. Der Riedberger Weihnachtsmann berichtet: „Wir starten am Kautenhof, reiten durch die Bertha-Bagge-Straße und dann weiter Richtung Riedbergzentrum und zurück zum Kautenhof.“ Noch eine Zusatzbemerkung: „Wir immer werden die Pferdeäpfel, die wir verlieren, nachher natürlich wieder eingesammelt!“

Engel und Weihnachtsmann reiten bei fast jedem Wetter, nur bei Sturm und oder Starkregen könnte es aus Sicherheitsgründen leider nicht stattfinden. Doch das ist für Samstag zum Glück nicht angesagt…

Foto: privat

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Jugendliche bedroht, ausgeraubt und getreten

Am Samstagabend überfielen drei Unbekannte eine Gruppe Jugendliche am Kätcheslachpark. Sie erbeuteten zwei Smartphones und ein Fahrrad. Selbst vor den Schuhen machten sie nicht Halt.

Es geschah gegen 22 Uhr. Die Gruppe der späteren Opfer, drei Jungs im Alter von 14 bis 15 Jahren, kam vom Riedberger Weihnachtsmarkt. In der Friedrich-Dessauer-Straße trafen sie auf das Räuber-Trio, offenbar ältere Jugendliche oder junge Männer. Es begann harmlos. Während eines kurzen Gesprächs, in dem die Täter eine vermeintliche Wegbeschreibung haben wollten, ging man gemeinsam auf einen nahegelegenen Spielplatz im Kätcheslachpark. Dort forderten die drei Älteren die Herausgabe aller Wertsachen. Sie drohten Schläge an und schüchterten die drei Jüngeren ein. Daraufhin händigten die zwei hochwertige Smartphones und ein Fahrrad aus. Doch damit nicht genug: Die Täter nahmen den Jungs noch ein Paar Schuhe und eine Jacke ab. Am Ende schlug einer der Täter ihnen noch ins Gesicht und trat ihnen gegen den Oberkörper.

Warum aber wurden die Riedberger Teenager noch getreten und geschlagen, obwohl sie schon längst alle Wertgegenstände hergegeben hatten? „Diese Frage wurde mir heute schon mehrmals gestellt“, sagt Thomas Hollerbach, Pressesprecher der Frankfurter Polizei. Für ihn als früheren Streifenpolizisten ist das „Abrippen“, das Ausrauben von Jugendlichen oder anderen schwächere Personen, leider keine Seltenheit – wohl aber das brutale Nachtreten und die Dreistigkeit der Tat. „Ich kann mir das nur so erklären, dass es um eine nochmalige Erniedrigung der Opfer ging.“ Und darum, Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren. Es war vermutlich auch eine Einschüchterungs-Taktik. Was anfangs offenbar auch gelang. Denn die Jungs waren sichtlich mitgenommen, gingen erst zurück zum Weihnachtsmarkt, um die Eltern ausfindig zu machen und dann mit diesen gemeinsam ins nächste Polizeirevier, erst rund 30 bis 45 Minuten nach der Tat.

Hinzu kommt: Einer der Jugendlichen hatte keine Schuhe mehr. Auch die musste er trotz Regen und Kälte ausziehen und den Tätern überlassen. „Das ist für mich eine weitere Hemmschwelle, die hier überschritten wird. Das habe ich noch nie erlebt“, so Polizeisprecher Hollerbach. Auch hier kann es – neben dem Wert der Schuhe – eigentlich nur darum gehen, die Opfer noch weiter zu erniedrigen.

Nach folgenden Tätern fahndet jetzt die Polizei: Einer ist 17 bis 18 Jahre alt, hat eine „südländische Erscheinung“ und ist Brillenträger. Bekleidet mit einer Jacke der Marke „Snipes“ und entsprechendem Schriftzug auf Rücken und Ärmeln, schwarzer Nike-Bauchtasche und Adidas-Turnschuhen. Der Zweite ist 21 Jahre alt, vermutlich Asiate. Bekleidet mit einer schwarzen Jacke mit großer Kapuze, blauer Hose und schwarzen Handschuhen. Der Dritte könnte Osteuropäer sein, bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke und dunklem Rucksack von Nike.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter 069 / 755-51499 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aktuell konnte die Frankfurter Polizei eine Serie von ähnlichen Raubstraftaten aufklären, die im Sommer in der Innenstadt verübt wurden. Vier Tatverdächtige konnten jetzt identifiziert werden.

Symbolfoto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

80-Jähriger Fußgänger bei Unfall schwer verletzt

Polizeiwagen

Am Samstagmittag ereignete sich am Riedberg ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 80-jähriger Fußgänger wurde in der Nähe des Riedbergzentrums angefahren und schwer verletzt.

Gegen 14 Uhr fuhr eine 36-jährige Frankfurterin mit ihrem Opel auf der Altenhöferallee stadtauswärts. In Höhe der Hausnummer 84, also schräg gegenüber vom Riedbergzentrum, trat plötzlich zwischen den geparkten Wagen ein 80-Jähriger zu Fuß auf die Fahrbahn. Die Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste ihn mit ihrem Opel. Sie leistete sofort Erste Hilfe. Der Mann wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Er schwebte laut Polizei nicht in Lebensgefahr. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Der Unfall geschah ungefähr an der Stelle, an der Bewohner des nahen Seniorenheims „Bettinahof“ bereits einen Überweg gefordert haben. Im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg wurde ebenfalls schon über einen Überweg und Tempo 30 debattiert. Der nächste Zebrastreifen ist von der Unfallstelle allerdings nur rund 50 Meter entfernt, ein weiterer Zebrastreifen am Riedbergkreisel rund 200 Meter.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Warum unser Weihnachtsmarkt so besonders ist …

Weihnachtsmarkt-Symbol

Auch wenn das Wetter heute vielleicht nicht immer mitspielt, sollten Sie den zweiten Tag an unserem Riedberger Weihnachtsmarkt keinesfalls verpassen. Mit Bühnenprogramm, jeder Menge Köstlichkeiten von der legendären Feuerzangenbowle von Veranstalter IG Riedberg, Bratwurst, Klippfisch, dem Raclette-Stand der neuen Grundschule 3, den Ständen des SC Riedberg, der Kirchen, orientalischen Gerichten bis zu selbstgemachtem Kuchen & Co. bei Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Riedberg. Plus Lagerfeuer und Kunsthandwerk und Märchenzelt.

Der Riedberger Weihnachtsmarkt findet noch am heutigen Samstag, 14. Dezember, von 13 bis 23 Uhr am Riedbergplatz statt.

Auf der Bühne treten um 15 Uhr die Kinder von „Jumping Kids“ auf, danach folgt ein Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst auf dem Weihnachtsmarkt. Von 18 bis 19.45 Uhr steht Feinschmeckerfolk auf dem Programm. Die Band verspricht: „Wenn sich Sonja, Lui, Chrissie und Bertram zum Musizieren zusammenfinden, ist es wie bei einem guten Stew: beste Zutaten, ein originelles Rezept und liebevolles Umrühren. Schenkt euch noch einen ein, lehnt euch zurück und genießt das musikalische Menü!“

Es sind auch Menschen wie Gudrun Stehl oder die Mädchen und Jungen der 6a am Gymnasium Riedberg, die unseren Weihnachtsmarkt so besonders machen. Die 90-Jährige Lady, die seit Jahren am Riedberg wohnt, hat einen Stand mit Selbstgestricktem und Gehäkeltem von Schals, Topflappen bis zu kleinen Figuren – im Zelt mit Kunst und Kunsthandwerk. „Mit ehrlichen Produkten direkt noch hier vom Riedberg und Umgebung“, wie eine andere Kreative den Charme des Weihnachtsmarktes umschreibt.

Gudrun Stehl jedenfalls sagt: „Ich liebe es zu schnacken“. Sie freut sich über jeden, der vorbeiguckt und erzählt, dass sie „direkt gegenüber vom Gymnasium“ wohnt. In einem Haus mit vielen jungen Familien, wo sie „die Oma ist“. So weit das eben geht. Beinahe alles, was sie anbietet, hat sie übrigens selbst zum Riedbergplatz gebracht, trotz Rollator. Dann lächelt sie fast spitzbübisch, als sie das erwähnt.

Jede Menge zu erzählen haben auch die Mädchen und Jungs der Klasse 6a am Gymnasium Riedberg, die ihren Stand draußen auf dem Platz haben. Voll mit Keksen, Muffins, Cake-Pops & Co. In den letzten Tagen haben sie teils „sechs bis acht Stunden gebacken und uns per Videoanruf gegenseitig geholfen“. Wenn sich die verdammte flüssige Schokolade nicht Grün färben ließ oder die Mikrowelle den Dienst versagte. Zu lachen gab’s jedenfalls genug. Ihre Arbeit und Mühe ist für einen guten Zweck. Sie wollen alles, was sie einnehmen, an den Frankfurter Zoo weitergeben, „nachdem wir bei unserem Wandertag gesehen haben, wie manche Tiere untergebracht sind“. Und wo Spenden gebraucht werden.

Haben Sie Lust auf einen kurzen Rundgang über den Riedberger Weihnachtsmarkt? Hier sind unsere schönsten Eindrücke von gestern Abend.

Am Riedberger Weihnachtsmarkt gibt’s alles – von Lagerfeuer und Stockbrot…
… bis zum Kinderkarussell…
…den selbstgemachten Muffins, Plätzchen und Kuchen der Klasse 6a am Gymnasium Riedberg, die den gesamten Erlös ihrer Aktion dem Zoo Frankfurt spenden…
…dem Raclette-Stand des Fördervereins der neuen Grundschule 3…
…Selbstgestricktem und Gehäkeltem bei Gudrun Stehl…
…den Delikatessen der Riedberg „Zahnfee“ Jana Zahn..
…den handgemachten Mützen, Schals und Kissen der Kreativen aus dem „WahlFach“-Laden in Niederursel…
…ausgewählter Kleidung bei Stilberaterin Yulia Obolkina…
…dem freundlichen Weihnachtsmann neben der Bühne…
…und natürlich Bratwurst und Feuerzangenbowle bei Veranstalter IG Riedberg!

Fotos: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden