Alle Artikel von kmd

So gelingen leckere Bethmännchen!

Marzipan und Mandeln verzaubern uns zur Weihnachtszeit – nicht nur in Frankfurt und Umgebung. Denn längst sind die süßen „Bethmännchen“ mindestens so berühmt wie Grüne Soße, Frankfurter Würstchen & Co. Sie haben diese zuckersüße Spezialität noch nie probiert? Das sollte sich schnellstens ändern, rät Konditormeister Gregor Golüke von der Bäckerei Gangel in Kalbach, der ältesten Bäckerei Frankfurts in Familienbesitz. Ihm durften wir beim Backen über die Schulter schauen (und er hat uns – siehe unten – auch sein persönliches Rezept verraten).

Doch vorab ein kurzer Blick in die Geschichtsbücher: Zwar rätseln die Frankfurter heute noch gerne, wann die Mandeln zum ersten Mal mit der aus Marzipan hergestellten Brentenmasse zusammengebracht wurden. Doch gibt es mittlerweile keine Zweifel mehr, dass im Hause des Staatsrates Simon Moritz von Bethmann schon anno 1838 das halbkugelförmige Gebäck mit den Mandelhälften beim Fünf-Uhr-Tee die Gäste begeisterte. Für die Gebäckforscher steht fest, dass es ein Franzose war, der die Familie Bethmann mit seinem wohlschmeckenden Einfall überraschte. Jean Jacques Gautenier  hatte Ende des 18. Jahrhunderts Paris verlassen und sich in Friedrichsdorf im Taunus nahe Frankfurt niedergelassen, bevor er von dem angesehenen Frankfurter Bankier als Küchenchef engagiert wurde…

Aber noch schöner, als über die leckeren Bethmännchen zu lesen, ist es doch, diese Frankfurter Spezialität zu backen und dann zu genießen!

Übrigens sind Bethmännchen auch ein wunderbares, kleines Geschenk – wenn nach dem ersten Probieren noch welche übrig sein sollten…

***

Das Bethmännchen-Rezept der Bäckerei Gangel

400 g Marzipan-Rohmasse

160 g Puderzucker

160 g Mandeln gemahlen

4 EL Mehl

Orangenlikör je nach Geschmack oder Rosenwasser

ca. 80 bis 100 Stück halbierte Mandeln

2 Eiweiß, 2 Eigelb

8 EL Milch

So einfach werden die Bethmännchen gemacht!

Marzipan, gesiebten Puderzucker, gemahlene Mandeln, Mehl, Eiweiß, evtl. etwas Orangenlikör gut verkneten. Kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Je Bethmännchen drei halbierte Mandeln andrücken, mit der Spitze nach oben. Oft hilft ein Tropfen Wasser, damit die Mandeln besser kleben. Und noch ein Experten-Tipp: Am besten die Bethmännchen über Nacht trocknen lassen und erst am nächsten Tag Eigelb und Milch verrühren, das Gebäck damit abpinseln und bei 170 – 175 Grad ca. 15 Minuten leicht abbacken.

Guten Appetit!!!

Bäckermeister Gregor Golüke rät: „Am besten die Bethmännchen über Nacht antrocknen lassen und dann erst in den Ofen schieben.“

Fotos: MAINRiedberg

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Angriff am Park: Täter weiter in Untersuchungshaft

Es ist eine Tat, die viele im Stadtteil immer noch bewegt: Sonntag kurz vor Mitternacht war ein 68-Jähriger mit seinem Hund am Prozessionsweg am Eingang zum Bonifatiuspark spazieren, als er von hinten mit einer Handelstange angegriffen wurde. Er schrie so laut um Hilfe, dass Nachbarn sofort die Polizei alarmierten und der Täter letztlich gefasst werden konnte. „Der tatverdächtige 23-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft“, erklärt Chantal Emch, Pressesprecherin der Frankfurter Polizei, auf Nachfrage von MAINRiedberg.

Dank der aufmerksamen Nachbarn und einer „sehr guten Personenbeschreibung“ konnte die Polizei in kürzester Zeit eine Nahbereichsfahndung einleiten und den Mann, der auf seinem Fahrrad flüchtete, festnehmen. Nachbarn eilten aber auch dem Opfer zu Hilfe, das ansprechbar war, und kümmerten sich um den Riedberger, bis der Krankenwagen eintraf.

„Wenn etwas passiert, bitte sofort anrufen. Dann sind die Chancen, dass wir den oder die Täter fassen, am größten“, betont Pressesprecherin Emch.

Die Ermittlungen dauern an

Die Polizei spricht von einem Angriff und nicht von einem Überfall, da keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Die Ermittlungen über Motiv und Hintergründe der Tat dauern an.

Die Staatsanwaltschaft wird darüber entscheiden, ob der 23-Jährige weiter in Haft bleibt. Doch die Wahrscheinlichkeit dafür ist hoch, da schwerwiegende Haftgründe vorliegen. Als die Beamten ihn Sonntagnacht durchsuchten, fanden sie die Kurzhantelstange, mit der er vermutlich den 68-jährigen Spaziergänger von hinten angegriffen an. Auch hier werden die Spuren noch ausgewertet. Aktuell wird wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Gymnasialzweig an der Otto-Hahn-Schule wird vergrößert

Mädchen in der Grundschule

Rund 11,5 Millionen Euro investiert die Stadt Frankfurt in die Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach, die auch Kinder aus unserem Stadtteil besuchen. Das geht aus der Bau- und Finanzierungsvorlage hervor, die der Magistrat am Freitag beschlossen hat. Demnach wird ein Bauteil saniert und mit einer Erweiterung der Raumbedarf gedeckt, der durch die Vergrößerung des Gymnasialzweigs der Kooperativen Gesamtschule von drei auf fünf Züge entstanden ist. Der Beginn der Bauarbeiten ist für August 2019 vorgesehen. „Damit stärken wir die Schullandschaft im Frankfurter Norden weiter“, betont Baudezernent Jan Schneider. Jeweils rund die Hälfte der Kosten von insgesamt 11,5 Millionen Euro entfallen auf die Sanierung und auf die nötige Auslagerung von Räumen in eine temporäre Modulanlage.

Umfassend modernisiert wird Bauteil B, ein dreigeschossiges Gebäude in Stahlbeton-Skelettbauweise aus den 1960er Jahren. Geplant sind eine Verbesserung des energetischen Standards sowie eine Ertüchtigung des Brandschutzes. Saniert wird auch die Sichtbetonfassade, wobei das charakteristische Erscheinungsbild erhalten werden soll. Durch die Dämmung von Wänden und Dach, den Austausch der Fenster und des außen liegenden Sonnenschutzes sowie den Einbau einer Lüftungsanlage sinkt der spezifische Heizwärmebedarf um rund 70 Prozent. „Dadurch reduzieren wir auch die Kohlendioxid-Emissionen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Schneider.

Während der Sanierung werden die Räume der Gebäudeteile A und B in eine zweigeschossige Anlage aus Raummodulen ausgelagert, die in einer Grünfläche neben dem 2003 errichteten Bauteil F aufgestellt wird. Sie ist so dimensioniert, dass sie im Zuge der Erweiterung des Gymnasialzweigs zwölf zusätzliche Klassen aufnehmen kann.

Geplant ist außerdem, den Raumbedarf dauerhaft durch einen Neubau zu decken, der an Stelle der Bauteile A und E entstehen soll. Dazu wurde bereits eine Machbarkeitsstudie erstellt und ein Raumprogramm beschlossen. Planungsmittel sind für den Haushalt 2019 angemeldet. Mit dem Bau könnte 2021 begonnen werden.

Für den Neubau der ebenfalls in die Jahre gekommenen Sporthalle 1 der Schule soll im nächsten Jahr mit der Planung begonnen werden. In Betrieb genommen wird sie voraussichtlich Mitte 2022, rechtzeitig zur 1250-Jahrfeier des Stadtteils Nieder-Eschbach. „Uns ist die Bedeutung der Turnhalle für das Jubiläum bewusst und wir werden alles daran setzen, dass sie für die Feierlichkeiten zur Verfügung steht“, betont Schneider.

Informationen: Stadt Frankfurt

Foto: Schwier

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Trauer um Kalbacher Ortsältesten

Er galt als „unermüdlicher Sozial- und Stadtteilpolitiker“. Am 22. November ist der Kalbacher Ortsälteste Artur Pöhlmann im Alter von 93 Jahren verstorben, wie das Büro der Stadtverordnetenversammlung jetzt mitgeteilt hat. Am heutigen Donnerstag findet eine Trauerfeier statt. Zuletzt war er Ehrenvorsitzender der SPD in Kalbach, lange Jahre war er davor in Eschersheim aktiv.

Der Vorsitzende der SPD Kalbach-Riedberg, Oliver Schenke, erläutert hierzu, dass Artur Pöhlmann, der am 16. August 1925 in Frankfurt geboren wurde, bereits in jungen Jahren Erfahrungen mit den Nationalsozialisten gemacht hat. Er wurde von der Gestapo verhaftet, da er als junger Facharbeiter einem französischen Kriegsgefangenen mit einer warmen Hose hat helfen wollen.

Nach dem Krieg trat Artur Pöhlmann 1946 in die SPD ein. Beruflich kam er 1948 zur AOK Frankfurt am Main, bei der er bis zum Ruhestand 1987 hauptberuflich arbeitete.

Politisch hatte er viele Parteiämter inne. Er prägte zuerst die Stadtteilpolitik in Eschersheim und später in Kalbach maßgeblich mit, kämpfte bis in fortgeschrittene Alter als Sozialbezirksvorsteher für die Interessen in Not geratener Menschen. Ein Blick zurück: Der 1974 in Anwesenheit des damaligen Ministerpräsidenten Oswald eingeweihte Höllbergspielplatz wurde unter seiner Leitung in vielen Arbeitsstunden vieler Ehrenamtlicher errichtet. Er gab auch die entscheidenden Impulse für den damaligen Umbau des Eschersheimer Schwimmbads und setzte sich für die Eschersheimer Schulen ein. Auf seine Initiative wurde der Bonameser Wohnwagenplatz, damals ein Quartier für Obdachlose, mit Sanitäranlagen ausgestattet. Später wechselte er nach Kalbach und war dort viele Jahre in der Stadtteilpolitik und als Vorsitzender der AWO Kalbach aktiv.  Ein besonderer Erfolg jenseits der Stadtteilgrenzen war sein Einsatz für die Errichtung eines Dialysezentrums für Frankfurt am Main.

2005 erhielt Artur Pöhlmann von dem damaligen Sozialdezernenten Franz Frey eine Ehrung zu seinem 60-jährigen Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. Zudem ist er als Ehrenbeamter der Stadt Frankfurt am Main gewürdigt worden. 2010 erhielt Artur Pöhlmann auch die Ehrenbezeichnung Ortsältester.

***

Die Trauerfeier findet am heutigen Donnerstag, 13.12.2019, um 12 Uhr in der Trauerhalle des Kalbacher Friedhofes statt.

***

Foto: SPD

Teile diesen Beitrag mit Freunden

NEU! Die aktuelle MAINRiedberg

Das sollten Sie keinesfalls verpassen: Seit dem Wochenende werden die neuen MAINRiedberg-Magazine im gesamten Stadtteil verteilt. Mit vielen interessanten News und persönlichen Berichten. Themen sind die Platznot von Schulen und Vereinen, die Planungen für die zweite Sportanlage, die Pro- und Contra-Bilanz von Architekten und Stadtplanern zum Neubaugebiet Riedberg – und im Mittelpunkt stehen die Menschen, die unseren Stadtteil so besonders machen. Die Dirigentin des Riedbergchores wird über Glück und Alltag als Mama von Drillingen berichten und die Laufgruppe „Catch us if you can“, warum beim Glühwein alles angefangen hat…

Haben Sie das Wintermotiv auf der neuen Titelseite schon entdeckt? Den Pinguin in Acrylfarben hat Eva Maria Koch mit einem Spachtel auf Leinwand gestaltet und uns zur Verfügung gestellt – dafür ein riesengroßes Dankeschön! Die Riedberger Logopädin und Lerntherapeutin möchte, dass das Bild jemandem zugutekommt, der unsere Unterstützung braucht. Wir wollen mit einer Spendenaktion einen krebskranken Jungen aus unserem Stadtteil unterstützen – und unter allen Spendern am Ende der Aktion das tolle Bild verlosen. Weitere Details demnächst unter http://main-riedberg.de/riedberghilft/

Wir freuen uns schon jetzt über alle, die bei unserer ersten Weihnachtsaktion mitmachen wollen!

Die MAINRiedberg-Magazine werden am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern im Stadtteil sowie in angrenzenden Stadtteilen, im Familienzentrum Billabong und im Jugendhaus aus. Sollten Sie bis Ende der Woche kein neues Magazin im Briefkasten haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir Ihnen umgehend eine MAINRiedberg zukommen lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2019

Ihr MAINRiedberg-Team

Katja Adam-Markert & Claudia Detsch

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Tolle Aktion: „Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder“

Weihnachtsaktion, Geschenke

Weihnachten steht vor der Tür. Damit auch bei den Kindern Wünsche in Erfüllung gehen, deren Eltern nicht so viel Geld haben, findet die Aktion „Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder“ dieses Jahr bereits zum 23. Mal statt. Die Idee dahinter: Frankfurterinnen und Frankfurter beschenken Kinder aus sozial benachteiligten Familien.

Für Stadträtin Silvia Weber gehört die Aktion genauso zur Vorweihnachtszeit wie der Adventskranz. „Das Tolle an der Aktion: Jedes Kind bekommt seinen persönlichen Wunsch erfüllt!“ Damit das auch gelingt, müssen alle Geschenke rechtzeitig gekauft werden. Daher jetzt schnell die noch übrigen Wunschkarten abmachen und das Geschenk bis spätestens 17. Dezember entweder im Geschäft oder im Kinderbüro in der Schleiermacherstraße 7 abgeben. So erhält jedes Kind garantiert und rechtzeitig sein persönliches Weihnachtsgeschenk.

Fragen beantwortet das Frankfurter Kinderbüro unter Telefon 069/212-39001.Eine Liste mit den Standorten der Wunschbäume findet man unter www.kinderbuero-frankfurt.de

Der nächste Wunschbaum für uns ist im Nordwest-Zentrum, Limescorso 8. 

Abgeben kann man die gekauften Geschenke überall da, wo auch ein „Wunschbaum“ steht oder im Kinderbüro (9 – 17 Uhr) – und zwar bis spätestens 17.12.2018!!

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dieser tollen Aktion findet man auch unter www.kinderbuero-frankfurt.de

Foto: Kinderbüro Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Brutaler Angriff auf 68-Jährigen – Täter verhaftet

Polizeiwagen

Brutaler Angriff am Bonifatiuspark: In der vergangenen Nacht hat ein 23-Jähriger mutmaßlich einen 68-jährigen Riedberger mit einer Kurzhantelstange tätlich angegangen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Gegen 23.40 Uhr war der 68-jährige Mann mit seinem Hund im Prozessionsweg spazieren. Plötzlich griff ihn ein Unbekannter von hinten an, indem er mehrfach mit einer Kurzhantelstange auf seinen Kopf einschlug. Das Opfer rief laut um Hilfe. Glücklicherweise hörten Nachbarn die Hilfeschreie und alarmierten umgehend die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete auf seinem Fahrrad, sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten aber zur Festnahme. Als die Beamten den 23-Jährigen durchsuchten, fanden sie die Hantelstange. Der Mann wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Der verletzte Spaziergänger wurde stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Der Hintergrund der Tat ist bislang unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

„Es war toll, wie die Nachbarn geholfen haben“

Beeindruckend war, wie schnell und zahlreich Anwohner herbeieilten, als sie die Hilfeschreie hörten. „Man hat sofort gehört, das ist kein Spaß. Da hat jemand Angst um sein Leben“, berichtet eine Nachbarin MAINRiedberg. Mit ihrem Mann lief sie nach draußen, hin zum Prozessionsweg, während andere bereits die Polizei verständigten. Nachbarn mit Erste-Hilfe-Erfahrung versuchten, dass „etwas Druck auf die stark blutenden Kopfwunden kommt“, und kümmerten sich um das Überfall-Opfer, das ansprechbar war.

„Daraus kann man nur lernen: Schreit, so laut es geht! Nur deshalb hat der Täter vermutlich von ihm abgelassen“, sagt die Riedbergerin und fügt noch hinzu: „Ich fand es wirklich toll, wie schnell alle da waren und geholfen haben.“

Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Zeugen, welche im Zusammenhang mit dem Vorfall selbst oder zu dem Tatverdächtigen Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 069-75551199 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Wohnungsbrand in der Graf-von-Stauffenberg-Allee

Feuerwehr-Signallicht

Am späten Freitagabend brannte eine Wohnung im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Graf-von-Stauffenberg-Allee. Ein Anwohner wurde leicht verletzt.

Gegen 22.30 Uhr fing es in der Dachgeschosswohnung an zu brennen. Der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen. Allerdings wurde die Wohnung weitestgehend durch die Flammen zerstört, sodass ein Schaden von etwa 50.000 Euro entstand. Da das Treppenhaus stark verraucht war, erlitt ein 38-jähriger Nachbar eine Rauchgasintoxikation, musste aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten waren die beiden Bewohner zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Wohnung. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Informationen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Foto: Archiv

Teile diesen Beitrag mit Freunden

Haben Sie Lust auf eine „literarische Tortenschlacht“?

Haben Sie heute Nachmittag noch nichts vor? Und Lust auf junge Literaturansichten rund um X-mas nebst „literarischer Tortenschlacht“? Denn heute um 15 Uhr findet diese ungewöhnliche (vor)weihnachtliche Lesung im Kulturcafé DENKBAR im Nordend statt – moderiert von Monika Nowicka, Medienwissenschaftlerin und Autorin von MAINRiedberg. Bei Kaffee und Torten.

Doch worum geht’s konkret? Um zwei außergewöhnliche Autoren und deren Betrachtungen rund um das Fest der Feste. Im Fokus der Geschichten  – die beide in den 1970er Jahren spielen – stehen ein deutscher Student und ein griechischer Oberleutnant. Beide Protagonisten haben ein Ziel, dass sich bis Weihnachten erfüllt haben soll. In Bodo Kirchhoffs Roman hofft ein Mann, seine Unschuld zu verlieren, während bei Yannis Xantoulis ein Mann das Tanzen lernen möchten. Der Clou: die Werke werden in der DENKBAR von Verlagspraktikantinnen präsentiert. Alina Schunk stellt das Hörbuch »die Weihnachtsfrau« vor und Sarah Wittenstein das Printbuch »der Weihnachtstango«.

„Bei leckerem Kuchen und vor allem guter Literatur können wir den Weihnachtstrubel vergessen und in eine andere Welt eintauchen. In der Literatur ist eben alles DENKBAR“, meint Moderatorin Monika Nowicka und freut sich schon auf den schönen Nachmittag. Als Lady aus dem Frankfurter Nordosten, die Freunde und Kollegen in unserem Stadtteil hat, würde sie sich natürlich ebenso freuen, wenn viele  Riedberger*innen dabei sind.

Bei Kaffee, Kuchen und Torten hat jeder Gast die Möglichkeit, Fragen zu den Büchern oder auch zum Alltag in der Verlagswelt auf Tortendeckchen zu schreiben.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im Kulturcafé DENKBAR in der Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Café DENKBAR

Teile diesen Beitrag mit Freunden

U8 fährt ab sofort am Wochenende durch

Seit vergangenem Jahr rollen S-Bahnen und einige U-Bahnen durchgängig durch die Wochenendnächte – jetzt macht der Frankfurter Stadtverkehr das Angebot komplett: Ab Fahrplanwechsel fahren auch viele Straßenbahn- und U-Bahn-Linien sowie Busse in den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ohne Pause. Erstmals wird es den neuen Nachtverkehr von 14. auf 15. Dezember geben. Für den Riedberg bedeutet das konkret: Die U8 fährt dann auch die ganze Nacht. Im 30-Minuten-Takt und in einem leicht veränderten Netz. So sind die Züge am Wochenende nachts vom Südbahnhof bis Riedberg und weiter nach Nieder-Eschbach unterwegs.

„Der städtische Nachtverkehr in Frankfurt vervollständigt endlich das Nachtfahrangebot im S-Bahn- und Regionalzugnetz. Damit bringen wir Nachtschwärmer an den Wochenenden rund um die Uhr und flächendeckend in die Frankfurter Stadtteile und raus in die Region“, erläutert Frankfurts Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann.

„Mit dem neuen Nachtverkehr in Frankfurt wird das Nachtschwärmerangebot komplettiert. Nun können Fahrgäste am Wochenende bis in die Morgenstunden Party in Frankfurt machen und anschließend zum Beispiel zurück in Richtung Mainz, Mittelhessen oder Darmstadt fahren“, sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Die Verkehrsmittel sind jetzt nachts so hervorragend wie tagsüber verzahnt.“

Die U-Bahnen und Straßenbahnen sorgen im nächtlichen 30-Minuten-Takt für schnelle Verbindungen durch die Stadt. Ergänzend übernehmen die Buslinien, die mindestens stündlich unterwegs sind, die Aufgabe der Feinerschließung von den Stationen des Schienenverkehrs in die Stadtteile.

„Unter der Woche“ wird der Nachtbusverkehr in Frankfurt am Main ab der Zentralstation Konstablerwache wie von den Fahrgästen gewohnt weitergeführt. Die S-Bahn-Linie S8 verbindet den Nachtbusknoten dann mit dem Hauptbahnhof und dem Flughafen ebenfalls durchgängig im 30-Minuten-Takt.

Hier sind die Nachtlinien in den Wochenendnächten auf Achse:

U-Bahnen (alle 30 Minuten)
U4: Bockenheimer Warte – Seckbacher Landstraße
U5: Hauptbahnhof – Preungesheim
U7: Praunheim Heerstraße – Enkheim
U8: Südbahnhof – Riedberg – Nieder-Eschbach

S-Bahnen (jede Stunde)
S1: Wiesbaden – Frankfurt – Rödermark-Ober-Roden
S2: Niedernhausen – Frankfurt – Dietzenbach
S3: Bad Soden – Frankfurt
S4: Kronberg – Frankfurt – Darmstadt
S5: Friedrichsdorf – Bad Homburg – Frankfurt
S8: Wiesbaden – Flughafen – Frankfurt – Hanau (alle 30 Minuten zwischen Flughafen, Frankfurt und Offenbach)

Straßenbahnen (alle 30 Minuten)
11: Höchst Zuckschwerdtstraße – Fechenheim Schießhüttenstraße
12: Schwanheim Rheinlandstraße – Konstablerwache
16: Ginnheim – Offenbach Stadtgrenze
18: Konstablerwache – Preungesheim Gravensteiner-Platz

Buslinien (alle 30 Minuten)
36: Eschenheimer Tor – Sachsenhausen Hainer Weg
43: Bornheim Mitte – Bergen Ost
54: Höchst Bolongaropalast/Zuckschwerdtstraße – Sindlingen Friedhof
58: Höchst Bahnhof – Flughafen Terminal 1
60: Nordwestzentrum – Heddernheim
61: Südbahnhof – Flughafen Terminal 1
62: Schwanheim Rheinlandstraße – Flughafen Terminal 1
72: Industriehof – Nordwestzentrum

Buslinien (alle 60 Minuten)
28: Kalbach Hopfenbrunnen – Harheim Tempelhof
29: Nieder-Eschbach – Nieder-Erlenbach Hohe Brück
39: Preungesheim – Berkersheim Mitte
46: Hauptbahnhof – Europaviertel West – Rebstockbad
55: Rödelheim Bahnhof – Höchst Bahnhof
59: Unterliederbach Cheruskerweg– Höchst Bolongaropalast/ Zuckschwerdtstraße
63: Eschersheim Weißer Stein – Preungesheim

Die Straßenbahnlinien 12 und 18 sowie mehrere Buslinien werden nachts miteinander verbunden, um den Fahrgästen umsteigefreie Verbindungen zu bieten.

Informationen: Stadt Frankfurt

Teile diesen Beitrag mit Freunden