Psst! Wir haben eine himmlische Botschaft erhalten, die wir ganz leise allen kleinen und großen Leserinnen und Lesern verraten möchten. Es klingt wie ein Weihnachtsmärchen, das am Samstag, 21. Dezember, wahr werden könnte. Lesen Sie am besten selbst.
Der Weihnachtsmann ist auf seinem Pferd in Begleitung eines Engels schon unterwegs! Er wird am Samstag in den Straßen zwischen Kätcheslachpark und U-Bahn durch unseren Stadtteil reiten. Ab ca. 13 Uhr könnt Ihr ihn an seinem Schellengeläut hören. In seinem Sack hat er eine Kleinigkeit für die Kinder dabei….
Wer hinter dieser Botschaft steckt? Das wurde uns zum Glück verraten. Der Weihnachtsmann wohnt (natürlich!) auf dem Riedberg und heißt im gewöhnlichen Leben mit Vornamen Merle, wird auf dem Pferd „Herold“ reiten. Begleitet von Kerstin auf „Birte“ als Engel. Die Pferde sind vom Kautenhof und sind an Kinder gewöhnt. Trotzdem ist zur Sicherheit noch ein erwachsener Begleiter am Boden dabei und die Initiatorinnen dieser himmlischen Idee raten: „Bitte hinter den Pferden Abstand halten!“ Damit dem Weihnachtsvergnügen nichts im Wege steht.
Die Route wird die gleiche wie bei der Premiere im vergangenen Jahr sein. Der Riedberger Weihnachtsmann berichtet: „Wir starten am Kautenhof, reiten durch die Bertha-Bagge-Straße und dann weiter Richtung Riedbergzentrum und zurück zum Kautenhof.“ Noch eine Zusatzbemerkung: „Wir immer werden die Pferdeäpfel, die wir verlieren, nachher natürlich wieder eingesammelt!“
Engel und Weihnachtsmann reiten bei fast jedem Wetter, nur bei Sturm und oder Starkregen könnte es aus Sicherheitsgründen leider nicht stattfinden. Doch das ist für Samstag zum Glück nicht angesagt…
Am Samstagabend überfielen drei Unbekannte eine Gruppe Jugendliche am Kätcheslachpark. Sie erbeuteten zwei Smartphones und ein Fahrrad. Selbst vor den Schuhen machten sie nicht Halt.
Es geschah gegen 22 Uhr. Die Gruppe der späteren Opfer, drei Jungs im Alter von 14 bis 15 Jahren, kam vom Riedberger Weihnachtsmarkt. In der Friedrich-Dessauer-Straße trafen sie auf das Räuber-Trio, offenbar ältere Jugendliche oder junge Männer. Es begann harmlos. Während eines kurzen Gesprächs, in dem die Täter eine vermeintliche Wegbeschreibung haben wollten, ging man gemeinsam auf einen nahegelegenen Spielplatz im Kätcheslachpark. Dort forderten die drei Älteren die Herausgabe aller Wertsachen. Sie drohten Schläge an und schüchterten die drei Jüngeren ein. Daraufhin händigten die zwei hochwertige Smartphones und ein Fahrrad aus. Doch damit nicht genug: Die Täter nahmen den Jungs noch ein Paar Schuhe und eine Jacke ab. Am Ende schlug einer der Täter ihnen noch ins Gesicht und trat ihnen gegen den Oberkörper.
Warum aber wurden die Riedberger Teenager noch getreten und geschlagen, obwohl sie schon längst alle Wertgegenstände hergegeben hatten? „Diese Frage wurde mir heute schon mehrmals gestellt“, sagt Thomas Hollerbach, Pressesprecher der Frankfurter Polizei. Für ihn als früheren Streifenpolizisten ist das „Abrippen“, das Ausrauben von Jugendlichen oder anderen schwächere Personen, leider keine Seltenheit – wohl aber das brutale Nachtreten und die Dreistigkeit der Tat. „Ich kann mir das nur so erklären, dass es um eine nochmalige Erniedrigung der Opfer ging.“ Und darum, Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren. Es war vermutlich auch eine Einschüchterungs-Taktik. Was anfangs offenbar auch gelang. Denn die Jungs waren sichtlich mitgenommen, gingen erst zurück zum Weihnachtsmarkt, um die Eltern ausfindig zu machen und dann mit diesen gemeinsam ins nächste Polizeirevier, erst rund 30 bis 45 Minuten nach der Tat.
Hinzu kommt: Einer der Jugendlichen hatte keine Schuhe mehr. Auch die musste er trotz Regen und Kälte ausziehen und den Tätern überlassen. „Das ist für mich eine weitere Hemmschwelle, die hier überschritten wird. Das habe ich noch nie erlebt“, so Polizeisprecher Hollerbach. Auch hier kann es – neben dem Wert der Schuhe – eigentlich nur darum gehen, die Opfer noch weiter zu erniedrigen.
Nach folgenden Tätern fahndet jetzt die Polizei: Einer ist 17 bis 18 Jahre alt, hat eine „südländische Erscheinung“ und ist Brillenträger. Bekleidet mit einer Jacke der Marke „Snipes“ und entsprechendem Schriftzug auf Rücken und Ärmeln, schwarzer Nike-Bauchtasche und Adidas-Turnschuhen. Der Zweite ist 21 Jahre alt, vermutlich Asiate. Bekleidet mit einer schwarzen Jacke mit großer Kapuze, blauer Hose und schwarzen Handschuhen. Der Dritte könnte Osteuropäer sein, bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke und dunklem Rucksack von Nike.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter 069 / 755-51499 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Aktuell konnte die Frankfurter Polizei eine Serie von ähnlichen Raubstraftaten aufklären, die im Sommer in der Innenstadt verübt wurden. Vier Tatverdächtige konnten jetzt identifiziert werden.
Am Samstagmittag ereignete sich am Riedberg ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 80-jähriger Fußgänger wurde in der Nähe des Riedbergzentrums angefahren und schwer verletzt.
Gegen 14 Uhr fuhr eine 36-jährige Frankfurterin mit ihrem Opel auf der Altenhöferallee stadtauswärts. In Höhe der Hausnummer 84, also schräg gegenüber vom Riedbergzentrum, trat plötzlich zwischen den geparkten Wagen ein 80-Jähriger zu Fuß auf die Fahrbahn. Die Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste ihn mit ihrem Opel. Sie leistete sofort Erste Hilfe. Der Mann wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Er schwebte laut Polizei nicht in Lebensgefahr. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Der Unfall geschah ungefähr an der Stelle, an der Bewohner des nahen Seniorenheims „Bettinahof“ bereits einen Überweg gefordert haben. Im Ortsbeirat Kalbach/ Riedberg wurde ebenfalls schon über einen Überweg und Tempo 30 debattiert. Der nächste Zebrastreifen ist von der Unfallstelle allerdings nur rund 50 Meter entfernt, ein weiterer Zebrastreifen am Riedbergkreisel rund 200 Meter.
Auch wenn das Wetter heute vielleicht nicht immer mitspielt, sollten Sie den zweiten Tag an unserem Riedberger Weihnachtsmarkt keinesfalls verpassen. Mit Bühnenprogramm, jeder Menge Köstlichkeiten von der legendären Feuerzangenbowle von Veranstalter IG Riedberg, Bratwurst, Klippfisch, dem Raclette-Stand der neuen Grundschule 3, den Ständen des SC Riedberg, der Kirchen, orientalischen Gerichten bis zu selbstgemachtem Kuchen & Co. bei Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Riedberg. Plus Lagerfeuer und Kunsthandwerk und Märchenzelt.
Der Riedberger Weihnachtsmarkt findet noch am heutigen Samstag, 14. Dezember, von 13 bis 23 Uhr am Riedbergplatz statt.
Auf der Bühne treten um 15 Uhr die Kinder von „Jumping Kids“ auf, danach folgt ein Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst auf dem Weihnachtsmarkt. Von 18 bis 19.45 Uhr steht Feinschmeckerfolk auf dem Programm. Die Band verspricht: „Wenn sich Sonja, Lui, Chrissie und Bertram zum Musizieren zusammenfinden, ist es wie bei einem guten Stew: beste Zutaten, ein originelles Rezept und liebevolles Umrühren. Schenkt euch noch einen ein, lehnt euch zurück und genießt das musikalische Menü!“
Es sind auch Menschen wie Gudrun Stehl oder die Mädchen und Jungen der 6a am Gymnasium Riedberg, die unseren Weihnachtsmarkt so besonders machen. Die 90-Jährige Lady, die seit Jahren am Riedberg wohnt, hat einen Stand mit Selbstgestricktem und Gehäkeltem von Schals, Topflappen bis zu kleinen Figuren – im Zelt mit Kunst und Kunsthandwerk. „Mit ehrlichen Produkten direkt noch hier vom Riedberg und Umgebung“, wie eine andere Kreative den Charme des Weihnachtsmarktes umschreibt.
Gudrun Stehl jedenfalls sagt: „Ich liebe es zu schnacken“. Sie freut sich über jeden, der vorbeiguckt und erzählt, dass sie „direkt gegenüber vom Gymnasium“ wohnt. In einem Haus mit vielen jungen Familien, wo sie „die Oma ist“. So weit das eben geht. Beinahe alles, was sie anbietet, hat sie übrigens selbst zum Riedbergplatz gebracht, trotz Rollator. Dann lächelt sie fast spitzbübisch, als sie das erwähnt.
Jede Menge zu erzählen haben auch die Mädchen und Jungs der Klasse 6a am Gymnasium Riedberg, die ihren Stand draußen auf dem Platz haben. Voll mit Keksen, Muffins, Cake-Pops & Co. In den letzten Tagen haben sie teils „sechs bis acht Stunden gebacken und uns per Videoanruf gegenseitig geholfen“. Wenn sich die verdammte flüssige Schokolade nicht Grün färben ließ oder die Mikrowelle den Dienst versagte. Zu lachen gab’s jedenfalls genug. Ihre Arbeit und Mühe ist für einen guten Zweck. Sie wollen alles, was sie einnehmen, an den Frankfurter Zoo weitergeben, „nachdem wir bei unserem Wandertag gesehen haben, wie manche Tiere untergebracht sind“. Und wo Spenden gebraucht werden.
Haben Sie Lust auf einen kurzen Rundgang über den Riedberger Weihnachtsmarkt? Hier sind unsere schönsten Eindrücke von gestern Abend.
Am Riedberger Weihnachtsmarkt gibt’s alles – von Lagerfeuer und Stockbrot…… bis zum Kinderkarussell……den selbstgemachten Muffins, Plätzchen und Kuchen der Klasse 6a am Gymnasium Riedberg, die den gesamten Erlös ihrer Aktion dem Zoo Frankfurt spenden… …dem Raclette-Stand des Fördervereins der neuen Grundschule 3… …Selbstgestricktem und Gehäkeltem bei Gudrun Stehl……den Delikatessen der Riedberg „Zahnfee“ Jana Zahn..…den handgemachten Mützen, Schals und Kissen der Kreativen aus dem „WahlFach“-Laden in Niederursel……ausgewählter Kleidung bei Stilberaterin Yulia Obolkina……dem freundlichen Weihnachtsmann neben der Bühne……und natürlich Bratwurst und Feuerzangenbowle bei Veranstalter IG Riedberg!
Wer von Tür zu Tür geht, um Spenden für ein Kinderhospiz zu sammeln, braucht schon ziemlich viel Mut. Und ein großes Herz. Vor allem, wenn man wie Lena, Mathilde, Lara und ihre Freundinnen erst 11 oder 12 Jahre alt ist. Bei einem Treffen mit zehn Schülerinnen der 6b am Gymnasium Riedberg und Klassenlehrer Simon Steuer klingt das indes kinderleicht und gut durchdacht. Durch Zufall waren sie auf das Kinderhospiz „Löwenmut“ in Südafrika aufmerksam geworden, das von einer Stiftung in Wiesbaden getragen wird. Dann haben sie „im Internet herumgesucht“, sprich recherchiert, und sich relativ schnell dazu entschlossen, aktiv zu werden. Seit Mai gingen sie fast jedes Wochenende los, am Riedberg, von Haustüre zu Haustüre. Plus in den Pausen in der Schule. Die Bilanz, auf die sie mehr als stolz sein können: 930 Euro für den guten Zweck.
Warum haben sie sich gerade für dieses Projekt so engagiert? Die Antworten auf die Frage purzeln durch den Raum. Sie reichen von „Das ist so erschreckend, was in Südafrika mit todkranken Kindern geschieht“ bis zu „Das Geld ist für den Neubau des Kinderhospizes gedacht“. Die IFB-Stiftung, die mehr als 55 Einrichtungen in Deutschland und das Hospiz in Klipriver (Südafrika) betreibt, möchte eine würdige und liebevolle Betreuung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen ausbauen und neben der medizinischen Versorgung auch das Musizieren, Tiertherapie sowie andererseits Trauerbegleitung ermöglichen. Denn die Realität sieht dort oft anders aus. Todkranke Kinder werden teilweise ausgesetzt. „Eines der Kinder aus dem Hospiz hat man im Straßengraben an der Autobahn gefunden“, wie Lena (12) aus der 6b berichtet.
Bei der Stiftung in Wiesbaden war man von den Schülerinnen und Schülern begeistert. „Sie sagten, so etwas hätten sie noch nie erlebt“, so Lehrer Simon Steuer. Denn die gesamte Aktion geschah auf Eigeninitiative seiner Klasse, „meine Aufgabe war es lediglich, das zu begleiten und Impulse zu geben“. Hilfreich war auch eine Bescheinigung von ihm, da die erste Reaktion mancher Riedberger skeptisch bis ablehnend war, viele dann aber gerne spendeten. Von der Euro-Münze bis zu größeren Beträgen. Das summierte sich.
Aus den Kontakten zur Hospiz-Stiftung könnte eine längerfristige Kooperation werden. Ideen haben die Mädels beim MAINRiedberg-Gespräch jedenfalls genug. Etwa eine Talentshow in der Schule, „wo jeder, der mitmacht, ein bisschen etwas zahlt und der Gewinner zum Beispiel einen Geschenkgutschein bekommt“. Ihr Engagement ist also noch lange nicht vorbei.
Foto oben: Lena, Lara, Mathilde, Fariah, Lumie, Jule, Arpita, Fine, Nathalie und Ella aus der Klasse 6b am Gymnasium Riedberg sammelten 930 Euro für das Kinderhospiz „Löwenmut“ in Südafrika
Am 22. und 23. Januar können Schülerinnen und Schüler an der Goethe-Universität im Rahmen der MainStudy 2020 einen Einblick in die unterschiedlichsten Studiengänge nehmen und damit wichtige Fragen für ihre Berufs- und Studienentscheidung klären: Wie sieht es eigentlich an einer Uni aus? Welches Studium ist das richtige für mich? Ist mein Traum-Fach wirklich das, was ich mir darunter vorstelle?
Bald ist es wieder so weit: Tausende von Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufen und der Fachoberschulen aus dem Rhein-Main-Gebiet werden Mitte 2020 ihr (Fach-)Abitur machen und müssen sich entscheiden, wie sie ihre berufliche Zukunft gestalten wollen. Die Auswahl ist riesig (rund 18.000 Studiengänge in Deutschland) und unübersichtlich und die jungen Menschen oft mit der Entscheidung überfordert. Was hier wirklich hilft, sind Erfahrungen und Eindrücke aus erster Hand. Deshalb öffnet die Goethe-Universität am 22. und 23. Januar wieder Ihre Türen zur „MainStudy“ und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern an zwei Tagen die Universität und ihre Fachbereiche live zu erleben. Dabei erwartet die Schüler ein vielfältiges Programm aus Vorträgen zu Studiengängen, Campusführungen, Experimenten und Gesprächsrunden mit Studierenden. Dies gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Universität intensiver zu erkunden und vielleicht auch schon den ersten Kontakt zu Studierenden oder Professor/innen des Wunschfaches aufzunehmen. Die Angebote der Bundesagentur für Arbeit runden die beiden Tage mit zahlreichen Vorträgen zur Berufspraxis und übergreifenden Themen zu Entscheidungsfindung und Überbrückungsmöglichkeiten zwischen Abitur und Studium ab.
Veranstaltungen
am 22. Januar 2020, 8.45 Uhr bis 16.00 Uhr, Campus Westend: Vorstellung der geistes-, gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer.
23. Januar 2020, 8.45 Uhr bis 16.00 Uhr, Campus Riedberg: Vorstellung der Naturwissenschaften.
Eingebettet sind die beiden Veranstaltungstage an der Goethe-Universität in die insgesamt viertägige Veranstaltung „MainStudy“ der Hochschulen der Region Frankfurt vom 20. bis 23. Januar 2020. Neben der Goethe-Universität sind Gastgeber die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und die Hochschule für Gestaltung Offenbach. Schülerinnen und Schüler und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Goethe-Universität zur „MainStudy“ zu besuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Haben Sie’s schon in Ihrem Briefkasten entdeckt? In den vergangenen Tagen haben wir die neuen MAINRiedberg-Magazine überall im Stadtteil verteilt. Mit vielen interessanten News und Berichten über Menschen, die den Riedberg so besonders machen. Themen sind auch der Mangel an Haus- und Kinderärzten, unser Umgang mit Klimawandel und Nachhaltigkeit und natürlich gute Nachrichten wie der Fortbestand der Kita Sonnenwind und der Horte ringsum, wofür mehr als 900 Unterstützer in einer Petition gekämpft haben.
Bei den Recherchen für MAINRiedberg begegnen wir immer wieder Menschen, die mit ihrer positiven Ausstrahlung, ihrem unbedingten Willen und mit dem Einsatz für ihren Job oder für ein Herzensprojekt einfach mitreißen. Wie Sebastian (12), der zunächst vergeblich für einen Skaterpark am Riedberg kämpfte – jetzt will die Stadt mögliche Standorte prüfen. Wir sprechen mit Jenny Frenzel, einer Marketing-Expertin und Ironman-Teilnehmerin, über die Kraft der mentalen Stärke und mit Designer Thilo Schwer über den Wunsch, mit innovativen Produkten „Impulse“ für morgen zu geben.
Wir wollen aber nicht nur an der Oberfläche kratzen, wir sprechen auch die Probleme im – für uns – schönsten Stadtteil Frankfurts an. Dazu gehört das Thema Ärztemangel. Derzeit gibt es nur einen Kinderarzt und drei Hausärzte für mehr als 21.000 Menschen in Riedberg und Kalbach. Wir haben mit Patienten, Ärzten, Eltern und Entscheidungsträgern gesprochen, wie die aktuelle Situation verbessert werden könnte.
Neugierig geworden? Die MAINRiedberg-Magazine werden am Riedberg verteilt und liegen auch bei unseren Kooperationspartnern im Stadtteil sowie in angrenzenden Stadtteilen, in Cafés und Gaststätten, im Familienzentrum Billabong, teilweise in Schulen und Kindergärten, in Arztpraxen, in der katholischen Kirche St. Edith Stein, im Jugendhaus Riedberg sowie in der Kinderbücherei Kalbach aus. Sollten Sie noch kein neues Magazin im Briefkasten haben – eine Nachricht an mail@main-riedberg.de genügt. Dann werden wir versuchen, Ihnen umgehend eine MAINRiedberg zukommen lassen.
Die Magazine gibt’s unter anderem auch noch hier: im Thom Hecht Ballettförderzentrum/Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße, dem „House of Waffeln“ in der Altenhöferallee, in der Merton-Apotheke, der Receptura-Apotheke in der Altenhöferallee, der Metzgerei Kaiser in Kalbach, dem „Lahmen Esel“ in Niederursel sowie Papeterie & Bürobedarf Kannemann in Eschersheim. MAINRiedberg kann man dort kostenlos mitnehmen.
Lassen Sie sich vom neuen MAINRiedberg-Magazin überraschen! Wir warten gespannt auf Ihr Feedback…
Schöner kann das dritte Adventswochenende nicht beginnen: In diesem Jahr öffnet der beliebte Riedberger Weihnachtsmarkt auf dem Riedbergplatz bereits am Freitagabend, den 13. Dezember, seine Tore. Natürlich wieder mit selbstgemachter Feuerzangenbowle, Bratwurst & Co. bei Veranstalter IG Riedberg bis zum Raclette-Stand von Eltern der neuen Grundschule 3, Kunsthandwerk und ein tolles Bühnenprogramm warten auf uns. Am Samstag können sich die kleinen, aber auch die größeren Besucher wieder über ein Märchenzelt freuen.
Der Riedberger Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr am Freitag, 13. Dezember, 17 bis 23 Uhr, sowie am Samstag, 14. Dezember, 13 bis 23 Uhr, statt. Ort: Riedbergplatz, 60438 Frankfurt
„Für das Bühnenprogramm konnten wir sowohl Altbekanntes wie eine Trampolinshow und die Gesangsschule Jean-Pierre Derinbay gewinnen, als auch drei neue Acts“, freut sich Markus Schaufler von der IG Riedberg. Neue Acts sind die Holzbläsergruppe des Symphonischen Blasorchesters der Uni Frankfurt, die Freitagabend auftreten, die Gruppe „Feinschmeckerfolk“ und die Big Band des Gymnasiums Riedberg (beide Samstag). Ein ökumenische Gottesdienst ist Samstag von 16 bis 17 Uhr.
Kulinarisch gibt es auch Neues wie Raclette und Glühbier. Plus Bewährtes wie Backfisch, Waffeln, selbstgemachte Kekse und „Hessen-Döner“.
Helfer dringend gesucht
Zu den Marktzeiten benötigt die IG Riedberg dringend noch Helferinnen und Helfer am Stand, am Grill plus bei der Spülmaschine, beziehungsweise beim Aufbau am Freitagmittag und Abbau am Sonntag. Denn der Verein stemmt von der Planung bis zur Finanzierung des Weihnachtsmarktes alles selbst. Wer mithelfen möchte, kann sich gerne an die IG Riedberg wenden unter kontakt@ig-riedberg.de
Seit kurzem gibt es eine „offene Gesundheitsberatung“ für Eltern von Babys und Kleinkindern ein Mal monatlich im Eltern-Kind-Treff in der Riedbergallee. „Mit dem Angebot einer kostenfreien Gesundheitsberatung bieten wir Müttern und Familien die Möglichkeit, sich vor Ort zu informieren, auszutauschen, aber auch sich Anregungen zum Beispiel zum Thema Stillen, Beikost, Unfallverhütung sowie Hausmittel bei Babys und Kleinkindern einzuholen“, erklärt Dr. Katrin Wünsche vom Kinderschutzbund. Eine erfahrene Familienhebamme wird für Fragen und Informationen zur Verfügung stehen.
Jetzt stehen die neuen Termine für 2020 fest: Die offene Gesundheitsberatung findet statt am Montag: 27.01.2020, Montag: 24.02.2020, Montag: 23.03.2020, Montag: 27.04.2020, Montag: 25.05.2020. Uhrzeit: von 9.30 bis 13 Uhr. Wo? Im Eltern-Kind-Treff in der Riedbergallee 15. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Angebot wird vom Gesundheitsamt in Kooperation mit dem Familiennetzwerk im Stadtteil Riedberg durchgeführt. Das Netzwerk macht sich stark für Familien und Kinder im Stadtteil, um diese präventiv zu unterstützen und zu stärken. Weiterhin bietet es einen Ort, an dem man sich treffen kann, erste Kontakte knüpfen kann, aber auch Fragen stellen kann und ein offenes Ohr zum Zuhören findet.
Konzeptträger vom Familiennetzwerk ist das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. und der Deutsche Kinderschutzbund Frankfurt, gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main. Katrin Wünsche rät: „Kommen Sie doch einfach am Montag vorbei!“
Am 9. November geschah der Raubüberfall auf einen Geldboten vor der Filiale des schwedischen Möbelkonzerns in Nieder-Eschbach. Der Täter flüchtete in einem gestohlenen Audi A8 in Richtung Riedberg, wo er das Auto auf einem Feldweg in Brand steckte. Jetzt fahndet die Polizei mit Bildern von Überwachungskameras nach dem IKEA-Räuber.
Gegen 11.25 Uhr trat der bislang unbekannte Täter genau in diesem Moment an den Geldboten heran, als dieser die Geldeinnahmen in den Werttransporter einladen wollte. Mit vorgehaltener Waffe forderte er ihn auf, das Bargeld herauszugeben. Nach einem kurzen Gerangel gelang es dem Räuber schließlich, den Geldkoffer an sich zu nehmen. In der Folge kam es zu einem Schusswechsel, bei dem der Geldbote schwer verletzt wurde.
Der Täter flüchtete zunächst zu Fuß vom Tatort, setzte die weitere Flucht jedoch mit einem silberfarbenen Audi A8, Baujahr 2002, fort. Das Fluchtfahrzeug konnte kurze Zeit später, unweit des Tatortes, am Ende des Prozessionswegs im Stadtteil Riedberg, brennend in einem Feld aufgefunden werden. Täterbeschreibung: männlich, ca. 30 – 45 Jahre alt, ca. 1,80 m – 1,90 m groß, dicklich mit Bauchansatz, Bekleidung: weißer Kapuzenpullover, schwarze Jogginghose der Marke „Nike“, helle Turnschuhe der Marke „Nike“, weiße Handschuhe, schwarze Basecap, große schwarze Sonnenbrille. Vorsicht, der Täter ist bewaffnet!
Die Polizei fahndet nach wie vor nach dem Täter und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Die Bilder sowie ein Kurzvideo zeigen den Täter und das Fluchtfahrzeug, gefilmt von den Überwachungskameras.
Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu der abgebildeten Person bzw. dem beschriebenen Täter und/oder dem Fluchtfahrzeug geben können, sich telefonisch unter der Telefonnummer: 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Informationen und Fotos: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Das ist der bewaffnete IKEA-Räuber, gefilmt von Überwachungskameras Foto: PolizeiMit diesem gestohlenen Audi A8 gelang ihm die Flucht. Das ausgebrannte Fahrzeug wurde kurze Zeit später auf einem Feldweg in der Nähe des Riedbergs gefunden Foto: Polizei