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Was die globale Erwärmung für das Wasser der Erde bedeutet

Was bringt es für die Wasserressourcen der Erde, wenn wir die globale Erwärmung auf 1,5 statt 2 Grad begrenzen können? Eine Forschergruppe unter Federführung der Goethe-Universität hat dies mit globalen hydrologischen Modellen simuliert. Ein wichtiges Ergebnis: Die Hochwassergefahr wird auf durchschnittlich 21 Prozent der Landflächen signifikant zunehmen, falls die Temperatur um 2 Grad ansteigt. Gelänge es hingegen, den Anstieg auf 1.5 Grad zu begrenzen, wären nur 11 Prozent der Landflächen betroffen.

Laut dem Pariser Klimaabkommen vom Dezember 2015 soll der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad. Um herauszufinden, was die beiden Szenarien für die Risikominderung konkret in Bezug auf das globale Süßwassersystem bringen, hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung die jetzt veröffentlichte Studie in Auftrag gegeben. Diese soll Eingang finden in den kommenden Spezialbericht des Weltklimarats über die Erwärmung um 1,5 Grad.

Wie die Forschergruppe um Prof. Petra Döll vom Institut für Physische Geographie an der Goethe-Universität am Campus Riedberg in der aktuellen Ausgabe der „Enviromental Research Letters“ angibt, verwendete sie für die Analyse zwei globale hydrologische Modelle, die von neuartigen Klimasimulationen „gefüttert“ wurden. Diese sind besser als bisherige Simulationen dazu geeignet, die Risiken bei den beiden langfristig angestrebten Klimazielen zu quantifizieren. Diese wurden für Menschen, Süßwasserlebewesen und die Vegetation anhand von sieben Indikatoren charakterisiert.

„Vergleicht man vier Ländergruppen mit unterschiedlichen Pro-Kopf-Einkommen, würden Länder mit niedrigem oder niedrigem mittlerem Einkommen insofern am stärksten von einer Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 Grad profitieren, als der Anstieg der Hochwassergefahr dort deutlich geringer bliebe als bei 2 Grad“, erklärt Petra Döll, die Erstautorin der Studie. Die Länder mit hohem Einkommen würden am meisten davon profitieren, dass die zusätzliche Austrocknung von Flüssen und Böden in den trockenen Monaten des Jahres deutlich geringer bliebe.

Prof. Petra Döll verfasste die Studie in Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und „Climate Analytics“ in Berlin. Die Frankfurter Wasser-Expertin befasst sich seit zwei Jahrzehnten mit den potentiellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Süßwassersysteme der Erde.

Text: Pressestelle Goethe-Universität/ Foto: Petra Döll

Informationen zum Foto: Viele Menschen stellt die Beschaffung sauberen Wassers vor größere Herausforderungen, wie diesen Jungen im halbtrockenen Nordosten Brasiliens

 

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Erst anfeuern – dann feiern!

Sport ist ihr Hobby: Judith McCrory (47) und ihre Schwester Maren Yakas (49) starten beim Jedermann-Rennen am 1. Mai, beim Radklassiker Eschborn – Frankfurt. Auf der 50-Kilometer-Strecke. Erst war es nur eine Idee, langsam wird es ernst. Uns haben die beiden in den vergangenen Wochen verraten, wie sie sich fit fürs große Rennen machen und wie sie trotzdem noch das Leben genießen. Wir vom MAINRiedberg-Team sind stolz darauf, dass wir Judith und Maren beim Start unterstützen können. Und drücken jetzt die Daumen! Denn auch in diesem Jahr werden alle Starter wieder über den Riedberg fahren.

Judith und Maren werden mit den anderen RadlerInnen der Velo-Tour 50 zwischen 9.16 Uhr und 10.20 Uhr erwartet. Die Strecke führt unter anderem über den Riedbergplatz und dann in die Altenhöferallee Richtung Taunus.

„Wir sollten in zwei Stunden durch sein“

Judith hat die Startnummer 4497. Ihr Plan: „Ich hole die Nummern am 30. April ab. Wir haben als Startzeit 8.45 Uhr. Es sind sind ein paar Steigungen dabei, aber wir sollten nach etwa zwei Stunden durch sein.“ Dann wollen die beiden Ladies voraussichtlich wieder von Eschborn zurück zum Riedberg radeln!

Judith und Maren sind sich sicher: „Wir schaffen das gemeinsam!“

Danach lädt die IG Riedberg zum PICKNICK IM GARTEN

Vorausgesetzt, das Wetter ist am 1. Mai schön genug, um ein Picknick zu veranstalten, findet auch in diesem Jahr das PiG – Picknick im Garten – statt. Das gemütliche Beisammensein findet ab 12 Uhr auf dem Gartengrundstück statt, das die IG Riedberg betreut. Das umzäunte Areal befindet sich direkt gegenüber vom Kautenhof an der alten Riedbergstraße.

Die IG Riedberg lädt alle Riedberger ein, die Streuobstwiese in eine bunte Picknick-Landschaft zu verwandeln. Die Organisatoren empfehlen: „Bringen Sie Ihr Mittagessen und Picknickdecken, Klappstühle, Getränke und natürlich Outdoor-Spielzeug mit. Lernen Sie beim fröhlichen Essen und Spielen im Freien andere Riedberger kennen.“

Anders als beim großen Sommerfest der IG gibt es beim 1.-Mai-Picknick keine Getränke- und Verpflegungsstände und auch kein Programm. Einzige Ausnahme: Die IG wird einen Grill aufstellen und befeuern. Wer sein Grillgut darauf zubereiten möchte, kann dies gerne tun.

Weitere Informationen unter www.ig-riedberg.de

Fotos: privat / Fotolia

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Haben Raser diese Verkehrszeichen umgefahren?

Es ist einer dieser Überwege am Riedberg, den viele Fußgänger lieber meiden. Denn nur selten halten Autofahrer an und lassen sie passieren. Hier, auf dem provisorischen Überweg an der Altenhöferallee, Höhe Gymnasium Riedberg und unmittelbar am Kätcheslachpark, sind am vergangenen Wochenende zwei Hinweisschilder umgefahren und zerstört worden. Die Schilder lagen hinter der Hecke, wie auf dem Foto oben zu erkennen ist.

Ohne Schilder und ohne Beleuchtung waren die beiden verbliebenen Teile auf der Fahrbahn eine Gefahr für die Autofahrer – und für die Fußgänger ebenso. „Aus meiner Sicht ist auch das ein Indiz dafür, dass auf der Altenhöferallee zu schnell gefahren wird“, sagt Jörg Rohrmann, Mitglied des Ortsbeirates. Er hatte die Polizei und das zuständige Amt verständigt. Die Reparatur erfolgte bereits im Laufe dieser Woche.

Tempo 30 bisher nur am Sportplatz

Würde ein Tempolimit auch hier helfen? Mit dem Wunsch nach Tempo 30 hatte sich der Ortsbeirat bereits im vergangenen Jahr für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Altenhöferallee, Graf-von-Stauffenberg-Allee und Carl-Hermann-Rudloff-Allee ausgesprochen. Das wurde vom Magistrat abgelehnt. Die Begründung: Das sind „Haupterschließungsstraßen“, die auch der Anbindung an Rosa-Luxemburg-Straße und Marie-Curie-Straße dienen. Ein Ja wäre nur möglich, wenn Unfalluntersuchungen „eine Häufung von geschwindigkeitsbedingten Unfällen“ ergeben.

Ende Januar 2018 allerdings hat die Stadt Frankfurt eine Tempo-30-Zone am Sportplatz eingerichtet. Diese umfasst einen Bereich von hundert Metern und damit auch die beiden Bushaltestellen sowie die Ein- und Ausfahrt zur Sportanlage. So können nicht nur Sportler und damit auch viele Kinder besser geschützt werden, sondern auch alle, die hier die Busse nutzen. Die neue Verkehrsregelung sollte eigentlich auch bewirken, dass Autofahrer bei der Einfahrt in den Stadtteil schneller das Tempo reduzieren als bisher.

Noch ein Nachtrag zu den umgefahrenen Schildern: Ein MAINRiedberg-Leser schreibt, dass er den Unfall „nachts so gegen 3.30 bis 4 Uhr“ bemerkt und sofort der Polizei gemeldet habe. Er geht davon aus, dass der Fahrer auch alkoholisiert war.

Nur direkt am Sportplatz in der Altenhöferallee gilt seit Januar Tempo 30
Fotos: privat/ MAINRiedberg
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Das ist die Rennstrecke im Stadtteil

Weltstars, TeilnehmerInnen der verschiedenen Jedermann-Rennen und auch die Skater – sie alle fahren in diesem Jahr über den Riedberg. Im Detail heißt das: Die Fahrer kommen von der Rosa-Luxemburg-Straße und biegen erst in Riedberg-West in unseren Stadtteil ein. Dann geht’s unmittelbar an der neuen Gesamtschule (IGS) vorbei in die Carl-Hermann-Rudloff-Allee, von dort in die Riedbergallee, zum Riedbergzentrum und am Kreisel links in die Altenhöferallee stadtauswärts. In Kalbach führt die Strecke über das Industriegebiet und weiter Richtung Bad Homburg.

Die Durchfahrtszeiten stehen auch schon fest (siehe Grafik): Die Elite wird um 12.38 Uhr am Riedberg sein. Die Junioren werden um 12.56 Uhr erwartet und die U23-Fahrer bereits um 11.18 Uhr. Die Teilnehmer der Jedermann-Rennen über 105 Kilometer, 90 oder 50 Kilometer passieren zwischen 9.16 Uhr und 10.20 Uhr den Riedberg, die Skater ebenfalls. Es bleibt also richtig viel Zeit, allen zuzujubeln!

Sperrzeit der Strecke und damit der betroffenen Straßen am Riedberg ist von 9.10 Uhr bis 13 Uhr. 

Das sind die Durchfahrtszeiten der Sportler am Riedberg

Straßen gesperrt, S-Bahn und U-Bahn fahren

Für rund 6000 Radrennfahrer werden im gesamten Rhein-Main-Gebiet zahlreiche Straßen gesperrt. Start ist in Eschborn, das Ziel liegt in Frankfurt an der Alten Oper. Dort wird den ganzen Tag über ein buntes Rahmenprogramm geboten. Zieleinlauf der Profis ist am späten Nachmittag. Neben dem Autoverkehr sind zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien von den Sperrungen betroffen.

RMV und traffiQ empfehlen, S-Bahnen und U-Bahnen zu nutzen. Denn die S-Bahnen verkehren ungehindert und nach Fahrplan, bei den U-Bahnen gibt es nur bei zwei Linien (U2 und U3) außerhalb Frankfurts Einschränkungen.

Erst Jubeln am Riedberg und dann zum Ziel – auch das ist problemlos möglich: Der Zielbereich an der Alten Oper ist gut mit S-Bahn und U-Bahn zu erreichen. Die S-Bahn-Station „Taunusanlage“, an der die Linien S1 bis S6, S8 und S9 halten, ist nur wenige Meter entfernt. Praktisch direkt unter der Ziellinie, an der Station „Alte Oper“, halten die U-Bahn-Linien U6 und U7. Die U-Bahn-Linien U4, U6 und U7 fahren mit zusätzlichen Wagen und bieten so mehr Platz als üblich. Die Linie U7 verkehrt, ebenso wie viele Straßenbahn- und Buslinien, bereits ab etwa 8 Uhr viertelstündlich statt nur alle 30 Minuten.

Aktuelle Fahrplanauskunft unter http://www.rmv.de oder über das RMV-Servicetelefon 069/24248024, das auch am 1. Mai rund um die Uhr zu erreichen ist. Dort sind alle im Vorhinein bekannten Sonderfahrpläne hinterlegt.

Informationen: Eschborn – Frankfurt. der Radklassiker / Stadt Frankfurt

Grafiken: Eschborn – Frankfurt. Der Radklassiker

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1. Mai: Alle Sportler fahren über den Riedberg

Nur noch 5 Tage 18 Minuten und 10 Sekunden. Dann geht ein hochkarätiges internationales Fahrerfeld am 1. Mai beim traditionsreichsten deutschen Eintagesrennen an den Start. Bei Eschborn-Frankfurt werden sich 140 Fahrer aus 20 Teams auf den sehr selektiven Kurs durch den Taunus begeben. Die 57. Auflage des Radklassikers enthält mehr Schwierigkeiten als bisher, verteilt auf 212,5 Kilometer und 3.500 Höhenmeter. Mit der Neugestaltung der Taunusrunde und der anspruchsvolleren Zielanfahrt verspricht der Radklassiker in diesem Jahr ein besonders spannendes Ende.

Das Beste aus Riedberger Sicht: Von der Elite bis zu Hobby-Fahrern, übrigens auch einige aus unserem Stadtteil – alle fahren diesmal über den Riedberg. Infos unter main-riedberg.de/das-ist-die-rennstrecke-im-stadtteil/

Das ist die neue Strecke des Radklassikers Eschborn – Frankfurt

Das Podium des Vorjahres, Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates), Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin) und John Degenkolb (Trek-Segafredo), sollte die Speerspitze der erstklassigen Meldeliste bilden. „Eschborn-Frankfurt ist mein Heimspiel und zusammen mit den großen Klassikern ganz oben in meinem Kalender“, freute sich Lokalmatador John Degenkolb noch vor wenigen Tagen. im MAINRiedberg-Interview verglich er das Rennen mit einem Heimspiel beim Fußball. „Man ist in seinem Wohnzimmer, viele Freunde und die Familie sind vor Ort – das ist jedes Mal ein kleiner Extra-Kick.“

Kurzfristig musste Degenkolb, einer der weltbesten Radprofis, aber wegen einer Knieverletzung absagen. Ist also die Bahn frei für Seriensieger Alexander Kristoff? Im neugestalteten Finale in der City werden sich die Klassikerfahrer einen Kampf mit den weltbesten Sprintern liefern. Marcel Kittel wagt sich nach seinem Debüt im letzten Jahr erneut auf die Radklassiker-Strecke. „Ich freue mich am 1. Mai an den Start zu gehen. Das Rennen ist eine wichtige Stütze für den deutschen Radsport. Die tolle Stimmung und vielen Zuschauer an der Strecke machen das Rennen zu einem absoluten Highlight für uns Rennfahrer. Natürlich sorgt die neue Streckenführung für ein schwereres Rennen. Um ehrlich zu sein, da ist nicht viel zu holen für einen Sprinter wie mich. Je nach Rennverlauf will sich der 14-fache Etappensieger der Tour de France „voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellen“.

Lokalmatador John Degenkolb leider nur am Mikro

Lokalmatador John Degenkolb musste verletzungsbedingt leider absagen

Übrigens: Ganz ohne Degenkolb müssen Radsport-Fans am Dienstag aber natürlich nicht auskommen. Statt in den Sattel seines Fahrrads wird sich Degenkolb ans Mikrofon des Hessischen Rundfunks setzen und das Rennen als Co-Kommentator begleiten. Auch hat der Rad-Star und Vater bereits im vergangenen Jahr das DegeBambini-Rennen für die 2- bis 5-jährigen Nachwuchs mit ins Leben gerufen. Die Jüngsten kämpfen auf rund 200 Metern der Zielgeraden um den Sieg. Erst mal nur auf dem Laufrad.

Informationen zum Radklassiker und allen weiteren Rennen am 1. Mai unter www.eschborn-frankfurt.de 

Fotos und Grafiken: Eschborn – Frankfurt/ John Degenkolb

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Bären-Nachwuchs im Frankfurter Zoo

Brillenbärin Cashu hat am 14. Januar in ihrer Wurfbox Nachwuchs zur Welt gebracht und die Kleinen in ihren ersten Lebenswochen dort versorgt. Lange Zeit verriet nur ein Fiepen aus der Box, dass die Jungtiere wohlauf sind. Jetzt hat die Wartezeit ein Ende: Manu und seine Schwester Suyana sind nun auf der großen Freianlage im Ukumari-Land zu sehen.

Seit einigen Tagen macht Brillenbärin Cashu deutlich, dass sie bereit ist, mit ihren beiden Jungtieren nach draußen zu gehen. Sie hält sich vermehrt am Trenngitter zur Außenanlage auf. Die Jungtiere, die Anfang April die schützende Wurfbox verlassen haben, erkunden mittlerweile immer aktiver und kecker die Innenanlage.

„Als ich im Januar die Nachricht vom Zoo bekam, dass unsere Brillenbärin Cashu erneut Nachwuchs bekommen hat, habe ich mich sehr gefreut. Wie viele Frankfurterinnen und Frankfurter habe ich die Daumen gedrückt, dass sich die Kleinen gut entwickeln. Jetzt ist es endlich soweit und wir können die Bärin mit ihren beiden Jungen auf der Außenanlage beobachten. Der Zoo Frankfurt leistet mit der Nachzucht der Brillenbären, aber auch vielen anderen Tierarten, einen wertvollen und wichtigen Beitrag zum Artenschutz“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.

Brillenbären bringen in der Regel ein bis zwei, in seltenen Fällen auch vier Jungtiere zur Welt. Zu Beginn sind sie blind. Erst nach etwa vier Wochen öffnen sie die Augen und verlassen mit etwa zwölf Wochen zum ersten Mal die schützende Höhle.

„In den ersten Wochen lassen wir die Mutter und ihren Nachwuchs in der Regel völlig in Ruhe, damit sich eine stabile Mutter-Kind-Bindung entwickeln kann. Bei Brillenbärin Cashu wussten wir außerdem, dass sie eine erfahrene Mutter ist“, erläutert Zoodirektor Miguel Casares.

Die 15-jährige Cashu hat schon zum dritten Mal Nachwuchs bekommen. Ihr erstes Jungtier bekam sie im Jahr 2007 im Zoo von Zürich. Am 25. Dezember 2013 brachte sie in Frankfurt die Zwillinge Tupa und Sonco zur Welt. Der Vater dieser Jungtiere ist ein Brillenbär, mit dem CASHU im Zoo von Zürich zusammen lebte – sie war also bereits tragend, als sie 2013 nach Frankfurt kam. Vater des aktuellen Nachwuchses ist der ebenfalls 15 Jahre alte Nobody, der wie Cashu 2013 im Zoo einzog.

Bei den beiden jungen Bären handelt es sich um ein männliches und ein weibliches Jungtier. Das Tierpfleger-Team im Revier Ukumari-Land hat dem Männchen den Namen Manu gegeben, Pate stand dabei der Manu-Nationalpark in Peru, in dem Brillenbären leben. Das kleine Weibchen, das man leicht an seiner markanten, brillenartigen Gesichtszeichnung erkennen kann, hat seinen Namen von der Zoologische Gesellschaft Frankfurt ZGF bekommen. Suyana ist ein Quechua-Frauenname und bedeutet „Hoffnung“.

Die ZGF unterstützt seit 1976 Projekte zum Natur- und Artenschutz in Peru, eins davon ist dem Schutz des Brillenbären gewidmet. Die Bären leben in den hohen Anden und sind nicht jedermanns Freund. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit Bauern, wenn die Bären deren Maisfelder plündern. Die ZGF versucht aufzuklären, Akzeptanz zu schaffen und die Menschen für die Bären zu begeistern. Vielerorts ist aus dem Brillenbär bereits ein Symbol für die Region geworden, auf das die Menschen nun stolz sind.

Brillenbären (Tremarctos ornatus), auch Andenbären genannt, werden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf der Roten Liste der bedrohten Tiere als gefährdet eingestuft.

Infos und Öffnungszeiten Zoo Frankfurt unter www.zoo-frankfurt.de

Text: Presse.Info Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt/ Tim Ullmann

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Das Geheimnis der Schwarzen Löcher

Zum ersten Mal haben Astrophysiker der Goethe-Universität Frankfurt, des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn und der Universität Nijmegen im Rahmen des vom Europäischen Forschungsrat geförderten Projekts „BlackHoleCam“ realistische „Schattenbilder“ von Sagittarius A* (Sgr A*) erstellt, dem Kandidaten für ein supermassereiches Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße. Sie wollen damit nicht nur prüfen, ob Schwarze Löcher existieren, sondern auch, ob sich Schwarzen Löcher unterscheiden lassen, die im Rahmen verschiedener Schwerkraft-Theorien auftreten.

Materie, die an den Rand eines Schwarzen Lochs gerät, wird endgültig verschluckt und ist nicht mehr nachweisbar. Doch einige der Lichtteilchen (Photonen), welche die Materie als letzte Signale aussendet, können entkommen und von fernen Beobachtern registriert werden. Die Größe und Form des dadurch erzeugten Schattens hängt dabei von den Eigenschaften des Schwarzen Lochs ab.

Super-Computer benötigt mehrere Monate Rechenzeit

Da Einsteins Relativitätstheorie und alternative Gravitationstheorien unterschiedliche Vorhersagen über die Eigenschaften des Schattens treffen, sind diese Beobachtungen ein vielversprechender Ansatz, die Auswirkung der Gravitation unter den extremsten Bedingungen zu testen. Solche Bilder vom Schatten eines Schwarzen Lochs zu erzeugen, ist das oberste Ziel der internationalen „Event Horizon Telescope“-Kollaboration (EHTC), die Radiodaten von Teleskopen aus der ganzen Welt kombiniert und so ein Riesenteleskop von nahezu Erddurchmesser simuliert.

Wissenschaftler aus Frankfurt und ihre Kollegen sind nun einen Schritt weiter gegangen und haben untersucht, ob es möglich ist, zwischen verschiedenen Typen von Schwarzen Löchern zu unterscheiden. Die Forscher untersuchten, was passiert, wenn Materie auf diese sehr unterschiedlichen Arten von Schwarzen Löchern fällt. „Diese kostspieligen Simulationen benötigten hochmoderne Rechencodes und beanspruchten mehrere Monate Rechenzeit auf dem LOEWE-CSC-Supercomputer unseres Instituts“, sagt Dr. Yosuke Mizuno vom Institut für Theoretische Physik am Campus Riedberg.

Die Wissenschaftler fanden zu ihrem Erstaunen heraus, dass selbst Schwarze Löcher, die sich in ihren Eigenschaften stark von klassischen Schwarzen Löchern im Einstein’schen Sinne unterscheiden, sich in den simulierten Bildern kaum noch voneinander unterscheiden lassen. „Vermutlich brauchen wir neue Datenanalysemethoden“, sagt Luciano Rezzolla, Professor der Goethe-Universität und Leiter des Frankfurter Teams. „Wir müssen offen dafür sein, dass zu Einstein das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Glücklicherweise werden zukünftige Beobachtungen und fortgeschrittene Technologien diese Zweifel ausräumen können“, ist seine Schlussfolgerung.

So wird Einsteins Relativitätstheorie getestet

Dies Ergebnisse fordern die Wissenschaft heraus, die Techniken noch weiter zu entwickeln und schärfere Bilder zu erzeugen. BlackHoleCam ist ein Projekt, um astrophysikalische Schwarze Löcher vermessen und verstehen zu können. Die Projektleiter der verschiedenen Universitäten und Institute testen die grundlegenden Vorhersagen von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie.

Informationen und Grafik: Pressestelle Goethe-Universität

 

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Volles Haus beim Sportfest in Kalbach

Rund 1.500 Besucher, darunter 600 Kinder, haben beim gestrigen SKIB Festival einen Tag rund um Sport und Bewegung verbracht. Bereits zum siebten Mal hatte der Sportkreis Frankfurt zum großen Sport- und Spielfest nach Kalbach eingeladen. Über 30 Vereine und weitere Organisationen haben das Programm gestaltet. In der großen Leichtathletikhalle organisierten sie einen Wettbewerbsparcours mit Geschicklichkeits- und Spielsportaufgaben, ein Bühnenprogramm und eine große Tombola. Das Fest ist der jährliche Projekthöhepunkt von „Schulkids in Bewegung“ (SKIB), dem Projekt zur Bewegungsförderung von Schulanfängern.

Am Wettbewerbsparcours beteiligten sich große Vereine wie Eintracht Frankfurt oder Fraport Skyliners. Aber auch Stadtteilvereine wie die TSG Nieder-Erlenbach oder der TuS Nieder-Eschbach waren dabei. Die Kinder konnten sich dadurch bei Sportarten wie Fußball, Volleyball oder Turnen und in Bewegungslandschaften austoben. „Mit dem Fest können unsere Vereine und Partner auf ihre Aktivitäten für Kinder aufmerksam machen“, erklärt Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn. „Und die Kids lernen beim SKIB Festival nicht nur neue Sportarten kennen, sondern auch Spielkameraden aus anderen Stadtteilen.“ Die Veranstaltung ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, erstmals gab es einen Outdoor-Bereich. Für Unterhaltung sorgten dort das Frankfurter Kinderbüro mit einem Kinderrechte-Mobil, die Feuerwehr Kalbach mit Wasserspielen und die Freie Kunstakademie Frankfurt mit einer Mal-Aktion. Die Mainova AG hat das Fest unterstützt und 600 Festival-T-Shirts gesponsert.

Der Sportkreis bringt mit dem Projekt Grundschulen und Sportvereine zusammen. Durch die Kooperationen erhalten Erstklässler zusätzliche Sportstunden, die Vereine bekommen mehr Kontakt zu Kindern. Auch Frankfurts Sportdezernent Markus Frank bekennt sich als Fan von Schulkids in Bewegung: „Das Projekt hat sich zu einer Erfolgsstory entwickelt. 30 Schulen in 21 Stadtteilen machen derzeit mit. Deshalb fördert die Stadt Frankfurt SKIB dieses Jahr mit insgesamt 200.000 Euro.“

Der Sportkreis Frankfurt e.V. ist die Dachorganisation der Frankfurter Turn- und Sportvereine. Schulkids in Bewegung geht auf eine Initiative des Sportkreises und der Stadt im Jahr 2010 zurück. Die zusätzlichen Schulsportangebote sollen Kinder an die Vereine heranführen und zu regelmäßigem Sport animieren. In diesen Schuljahr war SKIB in 21 von 43 Frankfurter Stadtteilen vertreten.

Informationen und Fotos: Sportkreis Frankfurt

 

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Tischtennis: Ab sofort Training für Kids

Tischtennis boomt. Fast 500 Schülerinnen und Schüler haben im Stadtteil in diesem Jahr an den Meisterschaften für Tischtennis-Minis teilgenommen, die AGs in den Schulen sind längst beliebt – doch ein dauerhaftes Angebot in einem Verein gab es bisher nicht. Das könnte sich ab sofort ändern. In Zusammenarbeit mit dem AG-Leiter Wieland Speer und dem ehemaligen Tischtennis-Profi Andreas Cipu will der SC Riedberg „ein regelmäßiges Vereinsangebot schaffen, um dem Bedarf im Stadtteil und darüber hinaus, gerecht zu werden“. Konkret bedeutet das: Ab dem heutigen Montag werden Schnuppertrainings angeboten. Danach will man für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 12 Jahren einen fixen Trainingstag pro Woche anbieten und die Gruppe einteilen.

Klares Ziel ist ein Wettkampf-Team

„Wir freuen uns riesig, dass wir endlich loslegen können“, sagt Andreas Cipu, der das Training leiten wird. Klares Ziel ist es, nächstes Jahr mit einer Wettkampf-Mannschaft starten zu können.

Die Tischtennis-AGs in den Riedberger Schulen sind bereits sehr beliebt – jetzt soll ein Angebot im Verein folgen

Das neue Sportangebot soll nach den Schnuppertrainings Mitte Mai beginnen. Das Problem ist und bleibt aber wieder einmal die fehlende Hallen-Kapazität. „Langfristig möchten wir in eine größere Halle, doch derzeit erscheint das als Akt der Unmöglichkeit“, so Trainer Cipu. Beim SCR ist man froh, zunächst mit dem am Riedberg wohnenden chinesischen Unternehmer, Dr. Lorenz Chen, einen Unterstützer gefunden zu haben, der zum Start einen Sportraum in der Wilhelm-Gutbrod-Straße im Industriegebiet Kalbach zur Verfügung stellt. Doch Platz und Tische sind begrenzt. In erster Linie wurden deshalb interessierte Kids aus den Schul-AGs angesprochen. Tischtennis könnte bald auch im Verein boomen.

***

Die Schnuppertermine sind: In dieser Woche am heutigen Montag, am Mittwoch und Donnerstag 18 bis 19.30 Uhr sowie am 30. April und am 2. Mai, wiederum 18 bis 19.30 Uhr.

Trainingsort: Sportraum/ Wilhelm-Gutbrod-Straße 19
60437 Frankfurt am Main (Industriegebiet/ Kalbach)

Weitere Infos www.scriedberg.de sowie unter kontakt@scriedberg.de (Stichwort Tischtennis).

(Fotos: Archiv/ cd)

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NEU! Die aktuelle MAINRiedberg

Riedberg, Sonnenschein pur, 26 bis 28 Grad. Was würde dazu besser passen als eine frühsommerliche neue Ausgabe unseres Stadtteilmagazins MAINRiedberg? Gestern wurden die ersten Exemplare druckfrisch geliefert und wir sind mehr als ein bisschen stolz darauf, weil wir viele interessante Beiträge für viele interessierte Leserinnen und Leser bieten können. Möchten Sie Beispiele? Natürlich sehr gerne! Kurz vor dem Radklassiker Eschborn – Frankfurt sind wir hautnah beim Training der beiden Schwestern Judith McCrory und Maren Yakas dabei, die beim großen Jedermann-Radrennen am 1. Mai starten. Wir berichten über einen 17-Jährigen Läufer, der sich für Kinder in Kenia einsetzt, und über einen Mann, dessen Leidenschaft das Ballett-Tanzen geworden ist. Er verrät, warum er mit neun Mittänzerinnen aus dem Stadtteil eine Prüfung in New York wagt.

Es gibt (leider) auch Themen, die weniger erfreulich sind und viele Menschen bewegen. An erster Stelle steht die Situation in Kitas und den Schulen. Es fehlten im vergangenen Jahr mehr als 100 Kindergartenplätze auf dem Riedberg, rund 90 in Kalbach. Die Lage könnte sich noch verschärfen. Denn die Grundschulen haben schon jetzt keine Kapazitäten mehr. Auch Zusatz-Container werden nicht genügen. Auf den nächsten Seiten skizzieren wir die aktuelle Situation und berichten, warum Eltern und Ortsvertreter eine dritte Grundschule fordern – und wann das Bildungsdezernat eine Gesamtlösung in Aussicht stellt.

Apropos Schulen: Wissen Sie noch, wie das Gefühl war, als man endlich alles hinter sich und den Abschluss in der Tasche hatte? Abiturienten aus dem Stadtteil werden über ihre Pläne und Wünsche sprechen. Darüber, was für sie „danach“ kommt.

In der Mitte des Heftes ist ein besonderer Beitrag einer besonderen Frau platziert. Die Fotografin Petra Born wird von ihrer Reise in die Antarktis berichten. In Wort und Bild. Übrigens verantwortet sie auch das Titelbild dieses Magazins. Wir sagen nochmals ein großes Dankeschön dafür und wünschen Ihnen allen einen tollen Frühling…

Die neuen Magazine werden ab sofort am Riedberg verteilt.

Viel Freude damit und einen sonnigen Tag

wünscht Ihr MAINRiedberg-Team

Katja Markert & Claudia Detsch

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